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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ab jetzt führt der Weg ohne Mami


Eisfee
25.10.2015, 23:02
Am 23.10.2015 ist Mami zu den Sternen gegangen :( . Nach 1,5 Jahren erbitterten Kampf. Wie sehr habe ich diesen Tag gefürchtet und wie sehr haben wir alle gehofft dass ein Wunder geschieht. Oder das dieser Tag möglichst fern ist.

Ich kann es nicht greifen, obwohl ich doch bei deinem letzten Atemzug dabei war, obwohl ich deinen kalten Körper nochmal angefasst und umarmt habe um mich zu verabschieden. Gestern haben sie dich abgeholt, ich habe gesehen wie sie dich rausgetragen haben. Und trotzdem kann ich es nicht greifen. Weil jede einzelne Zelle in meinem Körper schreit: Lass es nicht wahr sein.

Heute Abend unendliche Trauer, Verzweiflung über die Pläne die du hattest, all die zerstörten Träume und gestohlenen Jahre :cry: Ich schaue deine Bilder an, lese deine Nachrichten an mich.

In der Bürste sind noch Haare von dir. Der nächste Weinkrampf. Gestern haben wir dein Medikamentenregal ausgeräumt. Unsagbar traurig, haben wir doch all unsere Hoffnungen daran geklammert....

Deine unerschütterliche Hoffnung dass du wieder fit wirst :cry: Aber diesen Krebs kann man nicht besiegen. Nichtmal du :cry:

Ich liebe dich. Bis zum Ende des Weltalls und wieder zurück. Für immer und ewig. Vermissdichvermissdichvermissdichvermissdich

Meggie67
26.10.2015, 12:52
Liebe Eisfee,

ich fühle mit Dir. Meine Mama im am 25. Mai nach 7 Monaten Lungenkrebsdiagnose friedlich eingeschlafen. Gestern war es unglaubliche 5 Monate her. Ich kann es manchmal immer noch nicht begreifen und aktzeptieren. Ich bin selber schon 48 und habe eine eigene Familie, aber ich glaube, es ist egal in welchem Alter man die Mama verliert - es ist immer schrecklich. :embarasse

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die kommende, schwere Zeit und einige gute Freunde, die Dir helfen, alles zu überstehen. :pftroest:

Alles Liebe...

Zak
27.10.2015, 03:26
Und der ist sehr schwer😔

Viel Kraft..

diejüngste
02.11.2015, 12:48
Deine Worte rühren mich zu Tränen.
Meine Mama hat mich am 04.06.15 verlassen und seither ist einfach alles anders.

Ich kann deinen Schmerz so gut nachvollziehen.
Ich wünschte ich könnte dir ein wenig davon nehmen.

naskhi
03.11.2015, 22:39
Ich kann dich gut verstehen! Meine Mama ist am 01.07.2015 verstorben und dieser unglaubliche Verlust ist immer noch nicht vollständig angekommen! Du hast sehr passende Wort gefunden um die Gefühle zu beschreiben...

Mia96
04.11.2015, 01:23
Liebe Eisfee,
es ist, als würdest du meine Gefühle beschreiben.
Mein Papa ist am 21.10. für immer eingeschlafen.
Du siehst, dass unsere Lieben nicht mehr atmen, nicht mehr blinzeln, weißt, dass das Herz nicht mehr schlägt und fühlst, dass keine Wärme mehr von ihnen ausgeht. Aber es ist unmöglich zu verstehen, dass sie nicht mehr nachhause kommen werden, nicht mehr mit uns lachen, reden, weinen, schweigen werden. Es ist, wie ein unbeschreiblich unendlich großes Loch, das nichts und niemand füllen kann. Ein Platz, der leer bleibt.
Aber, sie müssen jetzt nicht mehr leiden. Ihnen geht es jetzt gut. So schrecklich das für uns auch ist, sie haben es geschafft. Sie wurden erlöst. Und wir müssen jetzt ganz stark sein. Sie würden nicht wollen, dass wir in einem Loch der Traurigkeit verschwinden. Es wird nicht mehr so schön sein wie es war, aber wir müssen es so schön wie möglich machen. Wir müssen daran denken, wie gut es ihnen jetzt geht, und das wir uns eines Tages wieder sehen und all das nachholen, was wir auf dieser Welt nicht Mehr zusammen erleben dürfen.
Es geht immer weiter und weiter, egal ob wir wollen oder nicht.
Wenn du mal jemanden zum reden brauchst, wenn dir alles über den Kopf wächst und du nicht weißt, wohin mit all den Gefühlen, der wut und der Trauer, dann kannsd du mir schreiben wenn du möchtest. Mir geht es zumindest so, dass es mir gut tut, mir hin und wieder alles von der Seele zu schreiben und mich auszutauschen, mit Menschen wie dir, dir wissen wovon ich rede.. :(
Mia

hope_
04.11.2015, 13:44
Deine Worte sind einfach passend...

Schlimm wie sehr man auf ein Wunder hofft! Und es doch nicht kommt und du dir irgendwann eingestehen musst, dass das Schlimmste wahr wird.

Meine Mama ist Anfang Januar verstorben. Und dennoch träume ich so häufig von ihr und denke mir in vielen Situationen "das muss ich Mama erzählen". Ich wünsche mir so häufig sie nochmals einfach in den Arm nehmen zu können. Denn in keinen anderen Armen fühlt man sich so geborgen... Ich wünschte es wäre alles anders gekommen. Ich bin mir sicher, ich wäre der glücklichste Mensch der Welt...

Eisfee
05.11.2015, 20:40
Vielen Dank für eure Beiträge. Es tut mir sehr Leid dass ihr auch mit diesem Schmerz leben müsst :cry:

Morgen gehe ich wiedermal nach Hause. Ist das überhaupt noch mein Zuhause? Nicht mehr so wie ich es kannte :/
Grade wollte ich ihr schreiben wann ich morgen ankomme. Und im nächsten Moment wieder die bittere Erkenntnis dass es niemand mehr gibt der diese Nachricht lesen würde.

Ich sehe sie jede Nacht in meinen Träumen. Tagsüber kann man der Trauer noch irgendwie entfliehen aber sobald es dunkel wird kommt sie :cry:

moniboni
15.11.2015, 18:55
Hallo, ich fühle genau so..
Meine mama ist am 19.05.2015 fürimmer gegangen. Nach 2 Mal Krebs Diagnosen..
2010 gebärmutterhalskrebs der besiegt wurde und 2013 kam der krebs zurück Diagnose Lugenkrebs.
Seit dem ist alles anders und ich komm immer noch nicht damit klar. Es ist immer noch sehr schwer für mich.😭😭 :sad:

Eisfee
21.12.2015, 23:11
Es wird einfach nicht besser. Es gibt keine Nacht mehr in der ich richtig schlafen kann.
Es kommen immer die Gedanken wie grausam dein Tod war obwohl du fast nie Schmerzen hattest. Du musstest deinem 14-jährigen Sohn sagen dass du vom Himmel aus immer auf ihn aufpasst. Das zerbricht mein Herz immer noch in abertausende Scherben.

Dann dass man Woche für Woche zusehen konnte wie du immer weniger machen konntest. Die Aszites war das Schlimmste für dich. Warst du doch immer mit einer so tollen Figur gesegnet.

Für die anderen versuche ich oft die Gefühle zu verbergen aber wenn ich allein bin kommen die Tränen.

Weihnachten naht. Ich freue mich trotz allem. Aber es wird auch sehr traurig werden. Das war immer deine Zeit.

Rebi2013
22.12.2015, 23:06
Liebe Eisfee,

als ich deinen ersten Beitrag las, mußte ich sofort daran denken, dass ich dasselbe am 3.12.2015 erlebt habe und genau fühlen kann, wie es dir geht.
Meine Mutter hat uns da für immer verlassen. Vor 16 Jahren Diagnose BK mit vielen Höhen und Tiefen und trotzdem ist alles jetzt viel zu schnell gegangen. Mutter hat sich noch angezogen, gefrühstückt, doch zu Mittag war alles anders... Ich kann es gar nicht glauben, dass jetzt alles anders ist, jeden Tag sitze ich ihrem Zimmer, sehe sie noch neben mir sitzen. Es tröstet mich, dass sie in meinen Armen friedlich eingeschlummert ist.
Ich weis und fühle mit, wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren.

Ich wünsche trotzdem ein friedliches Weihnachtsfest.
lg Rebi

Poketina
28.12.2015, 19:47
Liebe Eisfee,

du hast mich getröstet, dabei brauchst du mindestens so viel Trost wie ich. Auch mir ist das Herz schwer. Vor allem Weihnachten ist mir ziemlich an die Nieren gegangen. Das war das 2. Mal, dass ich mir Weihnachten am liebsten weggewünscht hätte. Mama ging am 27.10.2009 und Papa am 21.12.2015.

Auch heute träume ich von ihr, aber es schmerzt nicht mehr so sehr. Jetzt ist es der Verlust von Papa, der die alten Wunden wieder aufreißt. Andererseits sage ich mir, dass sie jetzt wieder vereint sind und gemeinsam auf mich runterschaun. Sie mussten beide unter schlimmen Umständen gehen und haben es jetzt überstanden. Ich bin froh, dass sie beide nicht zu lange leiden mussten.

Vielleicht findest du auch so ein positives Bild, dass es dir möglich macht, deine Trauer zu verarbeiten. Denk an die schönen Dinge mit ihr. Ich bin mir sicher, dass sie nicht wollen würde, dass du dich so sehr grämst.

Im übrigen darf man seine Trauer auch mal rauslassen. Wenn du sie in dich reinfrisst wird es nicht besser. Du musst nicht immer die Starke sein. Auch das musste ich lernen. Heute kann ich mich zumindest daheim einfach so hinhocken und heulen. :cry: Und mir ist es dabei egal, was die Family dazu sagt.

Lass dich mal feste drücken :pftroest: Auch wenn das alles jetzt schwer ist, es geht wieder Aufwärts.

Leuchtende Tage.
Nicht weinen, dass sie vorüber.
Lächeln, dass sie gewesen!
(Konfuzius)

LG Susi

Eisfee
24.01.2016, 21:59
Ich will einfach mal für eine einzige Sekunde vergessen was passiert ist. Aber das geht nicht. Die Erinnerungen sie helfen mir nicht. Alles was von ihr übrig ist ist Asche in einem dunklen Loch auf einem Friedhof!!!!

An manchen Tagen geht es , aber an anderen Tagen ist es so präsent das es mich verzweifeln lässt.

Die Leute die sagen dass es besser so für sie war will ich am liebsten anschreien und schütteln dass sie keine Ahnung haben was diese Krankheit ihr angetan hat.

Als der Bestatter sie abgeholt hat hat er sie in einen schwarzen Sack getan als sei sie Müll!!!!

Die Leute sehen das alles nicht, wie denn auch , sie wollen hören sie sei friedlich eingeschlafen und hat sich mit ihrem Tod abgefunden aber so war es nicht !!!!!

:cry:

Mia96
24.01.2016, 22:25
Die Leute sind am schlimmsten, weil sie keine Ahnung haben.

Sie denken, jetzt ist der Leidensweg vorbei, jetzt geht es für uns einfach wieder weiter. Jetzt ist alles schon ein bisschen her, jetzt kann man wieder funktionieren. Weil man funktionieren muss?

Sie wissen nichts. Gar nichts.
Sie wissen nicht wie es ist, wenn du heim Kommst und deine über alles geliebte Person nicht da ist um sie zu drücken, um ihr von deinem Tag zu erzählen und um mit ihr Zeit zu verbringen.
Sie wissen nicht wie es ist, wenn man nachts im bett liegt und dir die Tatsache, dass es ab jetzt nur noch Erinnerungen an Sie gibt die Kehle zuschnürt.
Sie wissen nicht wie es ist, sich so unendlich stark zu wünschen, dass das alles nicht wahr ist. Und wie sie uns jede einzelne Sekunde fehlen..
Sie wissen es nicht.

Wir müssen stark sein. Wir haben keine Wahl. Niemand hat uns jemals gefragt, ob wir das schaffen, können oder wollen. Es ist einfach so.

Alles was ich tun kann, Ist dir zu wünschen dass du diese Kraft hast! Bleib stark!
Deine Mama ist stolz auf dich, egal wie, irgendwie schlagen wir uns durch.

Alles Gute,
Mia

Lilie1987
25.01.2016, 20:09
Mein Vater ist nun fast drei Wochen tot und irgendwie wird es immer schlimmer statt besser. Ich finde es auf der Arbeit unerträglich, soviel sinnlosen Kram den ich doc erledigen soll... Und ich könnte nur noch heulen.
Ich will gar nicht mehr aus dem Haus :(

purzel76
25.01.2016, 20:47
Ihr schreibt mir alle so aus dem Herzen, dass ich hier sitze und weine, weil es Menschen, gibt die genauso denken, fühlen und empfinden wie ich. Meine Mutsch ist heute vor 11 Monaten eingeschlafen. Seitdem ist jeder verdammte Tag ein Kampf. Mutsch war mir der liebste Mensch und sie ist einfach nicht mehr da. Sie fehlt mir so unendlich. Ich kann gar nicht glauben, dass ich seit fast einem Jahr nicht mit Mutti gesprochen, sie umarmt und geküsst oder mit ihr gelacht habe. Bisher war ich hier im Forum nur stille Mitleserin, aber heute musste ich mal schreiben, weil ihr so fühlt wie ich. Alles Liebe für Euch.

Monimaus77
31.01.2016, 04:36
Liebe Eisfee,

Mein herzliches Beileid auch von mir. Meine Mutter ist mit nur 58 Jahren nach nur 8 Monaten an einem kleinzelligen Bronchialkarzinom am 11.01.16 gestorben. Obwohl ich selber 38 jahre alt bin verheiratet und zwei tolle Kinder im alter von 11 und 13 jahren habe ist es schwer. Als ich einen Kommentar hier gelesen habe musste ich schon wieder schlucken da ihr name Meggie war. Ich kann es nicht begreifen und denke jeden Moment ruft sie an. Oft träume ich von dem Augenblick wo der Pfleger der Palliativstation mich auf dem handy anruft und ich dachte warum nimmt mama nicht ihr eigenes handy? Und wo ich den Pfleger angeschrien habe das es nicht sein kann. Jeden Tag vermissen wir sie. Und dann gehen mir so gedanken durch den kopf wie hättest du nur genauer hingeschaut dann hättest du gemerkt dass es zu ende geht oder warum hat man mich nucht rechtzeitig informiert ich hätte doch ihre Hand gehalten. Uns bleibt nur die Hoffnung dass es ihr dort wo sie jetzt ist besser geht. Liebe Grüße und viel Kraft

schnaddi
31.01.2016, 11:53
Mein herzliches Beileid an alle die hier so frisch ihre Angehörigen verloren haben. Meine mom ist am 01.07.2014 nach fast 2,5 Jahren Kampf an einem nicht - kleinzelligen Bronchialkarzinom verstorben......ich war hier damals auch aktives Mitglied, nachzulesen im Angehörigen thread unter novaminsulfon und tramadol, damals hatte ich nur eine Frage und hab den thread dann als eine Art Tagebuch genutzt.....

Ich glaube, was die Trauerarbeit angeht, ist das auch bei jedem anders, dann aber doch irgendwann aehnlich......meine mom ist morgen seit 19 Monaten nicht mehr da, und mittlerweile laesst der schmerz endlich deutlich nach. Am Anfang war es gar nicht so sehr schlimm, es hat sich anfangs nur das Gefühl der Erlösung breit gemacht, war auch so im funktioniermodus, Wohnung auflösen etc, dass da kein Platz fuer Trauer war, ein paar Monate später, als ich dann zur Ruhe kam und Urlaub hatte, das war zu Beginn der Weihnachtszeit bin ich dann an einem Burnout erkrankt.....Dieses ist inzwischen auch Geschichte und der Alltag hat mich wieder......ich kann euch sagen, wenn sich alles einmal gejaehrt hat, wird es besser. Der schmerz ueber das vermissen kommt nur noch dann und wann hoch, insgesamt geraet die Krankheit in den Hintergrund und die schönen Erinnerungen treten in den Vordergrund, die Krankheit war ja letztlich auch nur ein kurzer Teil ihres 64jaehrigen Lebens......neulich ist mir nach 1,5 Jahren ein Bild aus dem Hospiz in die Finger gerutscht und ich war erschrocken wie krank mom aussah, das ist mir damals gar nicht so aufgefallen, man wird betriebsblind fuer solche Dinge.......nein guck ich mir gar nicht gern an und habs sofort weggelegt......ich glaube der schmerz wird immer wieder mal hochkommen, die Traurigkeit ueber das vergangene, das man nicht mehr zurückholen kann, zu.bestimmten Zeiten besonders intensiv, bei mir sinds wohl die Monate November und Dezember, wo es besonderes hochkommt........aber insgesamt kann ich mein Leben wieder unbeschwert leben.........ich bin dankbar fuer die Erinnerungen, das und das haben wir zusammen erlebt, und das kann mir keiner nehmen, ich bin dankbar, dass sie 46 jahre an meiner Seite war........in meinem Herzen wird sie fuer immer wohnen und manchmal red ich auch mit ihr und weiss, was sie sagen wuerde, das troestet und verbindet sehr......manchmal denk ich, wenn die Trauer weggeht verlier ich sie ein Stück, dass der Abstand größer wird, aber das ist quatsch, fuer mich ist sie irgendwie weiter existent, und es waere ihr Wunsch, dass mein Leben unbeschwert weiter geht......

Merke drueber schreiben stimmt ein wenig traurig, aber naja.......wuensch euch viel Kraft fuer die Trauerarbeit, und verspreche es wird besser, wichtig ist, dass ihr trotz allem versucht positiv zu bleiben, hadern behindert nur, es gibt halt keine Garantien fuer dieses Leben, außer die dass wir sterblich sind, wann und wie das sein wird, weiss halt keiner......aber man muss das so annehmen......

Also alles Gute fuer euch ...

Lg schnaddi

Eisfee
13.02.2016, 14:53
Manchmal scheint das Zuhause mit dir gestorben zu sein :(

Papa meldet sich eigentlich nie von sich aus. Für ihn ist die Sache wohl mit der Beerdigung abgehakt....hmm...

Eisfee
25.02.2016, 21:06
Wieder alleine in diesem Haus. Papa arbeitet immer. Die kleinen Geschwister sind im Training. Der Freund sagt für heute Abend ab.

Wann verschwindet dieses Gefühl der Leere endlich.

Eisfee
14.07.2016, 23:23
Fast 9 Monate ohne dich. Unfassbar. Das Studium ist nun vorbei. Du konntest an der Abschlussfeier nicht dabei sein.

Ich warte irgendwie immer noch darauf das alles so wird wie früher.

Eisfee
29.01.2018, 22:56
Habe hier malwieder reingeschaut. Seit meinem letzten Beitrag sind 1,5 Jahre vergangen.

Ich vermisse sie immernoch jeden Tag und ich denke, das wird niemals anders sein. Ich kann kaum glauben dass schon 2 1/4 Jahre seit ihrem Tod vergangen sind.

Ich frage mich so oft wie das Leben wäre wenn sie noch hier wäre.

Aber ich weiß dass sie von oben auf mich aufpasst :1luvu::engel:

Eisfee
21.05.2018, 11:21
Seit 2 Jahren und 209 Tagen bist du nun schon weg. Oder sollte ich schreiben, ist dein irdisches Leben bei uns beendet worden.

Ach wenn du sehen könntest was sich in den 2 Jahren alles im Leben von uns Kindern verändert hat. A. und S. haben ihr 2. Kind bekommen. Du wärst jetzt schon 4-fache Oma. N. feiert im Juli seinen Abiball. Ich weiß noch wie stolz du bei mir warst.
Dann geht nur noch J. in die Schule. Ich hab nächstes Jahr hoffentlich auch die Uni geschafft.

Ich glaube Papi geht es ganz gut. Es ist schwer in ihn reinzusehen.
Ich werde später wieder auf den Friedhof gehen. Es fällt mir manchmal schwer. So viele sind schon dort. F. ist nun auch dort.
Am schlimmsten ist aber dass du da bist. Ich schaue deine Namenstafel an und kann nicht glauben dass es wirklich passiert ist. Als ich einmal im Winter dort war und der Friedhof tief verschneit war, sah es aus, als wäre über deinem Namen ein Herz aus Schnee. Wer weiß, vielleicht war das ein Zeichen von dir.

R. und D. sehe ich selten. Ich werde aber R. bald mal im Ausland besuchen.

Neulich kam deine Freundin B. malwieder auf einen Kaffee vorbei. Ich habe mich lange mit ihr unterhalten. Du fehlst ihr auch sehr. Aber es ist schön zu sehen, dass viele immernoch an dich denken und dich vermissen (außer deiner Familie)