Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vater unheilbar krank
Hallo zusammen
Mein Vater (64) hat im Dez '15 die Diagnose Darmkrebs bekommen. Er hatte dann eine OP des Darms und der Leber, dann halbes Jahr Chemo, dann im Herbst 16 wieder Leber-OP, dann zu Beginn 2017 Chemo, die dann aber bald abgebrochen wurde weil man dann sah dass der Krebs nicht mehr heilbar ist...
Jetzt macht er ne andere Chemo mit Antikörpertherapie. Er hat starke Nebenwirkungen, sogar stärker als bei den vorherigen Chemos. Im Mai gibts ein CT, da wird geschaut ob die Chemo überhaupt was bringt, sonst lässt man es dann sein.
Für mich ist alles nach wie vor total unfassbar und unrealistisch. Mein Vater ist für mich mein bester Freund, ich hatte schon immer ein sehr starkes Verhältnis zu ihm, er kennt mich wie kaum jemand anderes, er ist immer für mich da, er hat mich immer beraten, er erzählt mir alles und ich ihm....
Auch meine Kinder haben ein sehr sehr enges Verhältnis zu ihrem Grossvater.
Für mich war mein Vater immer so was wie unsterblich, er ist für mich (und meinen Bruder) unglaublich wichtig. Natürlich auch für meine Mutter.
Momentan ist mein grösster Wunsch dass es ihm gut geht. Die Nebenwirkungen der Chemo find ich so sch....! Natürlch möchte ich dass er noch lange bei uns ist, aber ich will nicht dass sein restliches Leben eine Aneinanderreihung von Chemos und Nebenwirkungen ist!! Er will das auch nciht, er sagt, er macht nur so lange mit bis es ihm nicht mehr passt. Auch meine Mutter unterstützt das, Lebnesqualität ist definitiv das Wichtigste.
Ich weiss oft selbst nicht was ich fühle, meistens verdränge ich alles komplett, ich rede auch mit niemandem darüber (oder fast nie). Wenn mein Schwiegervater mich fragt wie es meinem Vater geht macht mich das fast sauer...
Zum Glück habe ich Familie, die hält mich auf Trab und lenkt mich ab. Und ich geniesse einfach jeden Tag.
Mein Vater war immer bei allem Wichtigen im Leben für mich da und mit mir, ausser wenn er dann stirbt dann nicht mehr. ich weiss es klingt total bescheuert, aber gerade an seiner Beerdigung würde ich ihn dann mehr denn je brauchen! Ich will dann ihn, der mich tröstet und nicht irgendwelche anderen Leute (ausser mein Mann und meine Mutter...)
Und diese Ungewissheit, wie lange er noch lebt, macht mich wahnsinnig....
Hallo Gerbera,
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Meine Mutter bekam im Januar 2016 die Diagnose Darmkrebs mit vier Lebermetastasen. Erst Op dann Chemotherapie. Im Januar diesen Jahres dann Lymphknoten Metastasen im Bauchraum. Keine Chance auf Heilung, vielleicht auf Stop das Wachstums. Jetzt bekommt sie wieder Chemo, aber verträgt diese auch nicht gut.
Ich weiß auch nicht wie lange sie noch lebt, vielleicht 5 Jahre vielleicht nicht mal mehr eines. Ich verdränge es auch meistens genauer darüber nachzudenken tut zu weh.
Also kann ich dich sehr gut verstehen. Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute. Ich hoffe ihr könnt die Zeit noch schön verbringen und das dein Vater die Chemotherapie bald besser verträgt und noch eine ganze Weile gut lebt.
Du machst eine schwere Zeit durch aber lass dich nicht unterkriegen.
Mit freundlichen Grüßen
Tris
Hallo Gerbera, hallo Tris,
Ich fühle mit Euch.
Meine Mutter bekam im Oktober 2015 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Metastasen in drei Lymphknoten im Bauchraum und an einem Eierstock. Diese Metastasen wurden entfernt, der Krebs am Gebärmutterhals wurde bestrahlt und bildete sich tatsächlich zurück und ging ganz weg. Aufgrund von Komplikationen konnten nur drei Chemos verabreicht werden. Die Behandlung war teilweise sehr zermürbend, nicht zuletzt wegen der Komplikationen. Jetzt sprießen die Metastasen. Sie schießen wie die Pilze aus dem Boden. Mehrere Metastasen in der Leber, welche am Darm, in den Lymphkonten im Bauchraum, am Bauchfell etc. Eigentlich ist der gesamte Bauchraum voll davon. Es gibt keine Heilung mehr.
Im Jänner wurden wir nur informiert, dass da wohl Lebermetastasen seien, aber man „abwarten“ und bis zum nächsten Kontrolltermin (der wäre morgen, hahaha….) warten (ohne weiter CTs oder MRTs) wolle. Klingt doch nicht so, als ob keine Hoffnung mehr bestehen würde, oder? Die Ärzte im behandelnden Wiener Krankenhaus hatten mit keiner Silbe erwähnt, dass sie unheilbar krank ist, dass es jetzt Krebs im Endstation ist. Die Frage „können Sie denn noch essen und trinken“ hatte meine Mutter auf die Nebenwirkungen von Bestrahlung, Brachy und Chemo bezogen. Das „noch“ hatte sie nicht rausgehört. Erst jetzt ist ihr das eingefallen und klar geworden, dass es „wieder“ hätte heißen sollen.
Ende März jedenfalls konnte sie nichts mehr essen oder trinken. Sie kam daraufhin in ein niederösterreichisches Spital. Dort wurde erst mehr als eine ganze Woche vergeudet um nach der Ursache für ihr Erbrechen und ihre Übelkeit zu suchen. Bis die Ärzte alte Unterlagen und Befunde durchgesehen haben und ein CT und MRT gemacht haben. Laut den niederösterreichischen Ärzten war schon im Jänner klar, dass es so kommen musste wie es jetzt ist. Die Ärzte waren auch ganz schockiert, dass man uns nicht informiert hatte, dass meine Mutter nicht schon bereits einen Portacath hat.
Gerbera, ich fühle ganz besonders stark mit Dir mit. Schließlich ist meine Mutter für mich das, was Dein Vater für Dich ist. Sie ist meine beste Freundin und obwohl ich bereits 30 bin, ist sie nach wie vor meine wichtigste Bezugsperson. Sie ist der einzige Mensch, dem ich wirklich ALLES sagen kann…. Und bald ist sie nicht mehr da. :weinen:
Momentan ist mein grösster Wunsch dass es ihm gut geht. Natürlich möchte ich dass er noch lange bei uns ist, aber ich will nicht dass sein restliches Leben eine Aneinanderreihung von Chemos und Nebenwirkungen ist!! Lebensqualität ist definitiv das Wichtigste.Auch ich wünsch mir, dass sie noch ein wenig Lebensqualität bekommt - das wünschen sich hier alle im Angehörigen-Forum.
Und diese Ungewissheit, wie lange er noch lebt, macht mich wahnsinnig....Du sagst es. Das ist so zermürbend. Diese Ungewissheit, ob sie nur noch ein paar Wochen oder noch ein paar Monate hat. Diese Ungewissheit, ob sie ihre verbleibende Zeit mit Qualen und Schmerzen, die nicht gelindert werden können, durchstehen muss.
Gerbera und Tris: Ihr seht, Ihr seid hier nicht alleine! Wir sind im Leid und in der Betroffenheit vereint und können zumindest versuchen uns gegenseitig Trost zu spenden.
Lasst Euch jedenfalls nicht unterkriegen! Unsere Angehörigen brauchen uns jetzt und wir sollten die uns verbleibende Zeit mit unseren Lieben verbringen und "nutzen".
Seid gedrückt und umarmt, :knuddel:
Eure Mugi.
Liebe Tris, liebe Mugi
Vielen Dank für eure Antworten. Es tut sehr gut zu lesen, dass man nicht alleine ist. Wir sind wirklich alle in einer ähnlichen Situation. Mugi, ich bin auch erst 33, also ähnlich wie du.
Momentan gehts meinem Vater ziemlich gut, er hat diesen Chemozyklus sehr gut vetragen. Er hat so spezielle Tabletten noch (Irgendwelche Enzyme mit Ananas und Papaya....), die helfen anscheinend sehr gegen die Nebenwirkungen. Morgen hat er wieder Chemo, ich hoffe es wird wieder so gut die nächten zwei Wochen. im Mai hat er ein Kontroll CT... bin sehr gespannt was dann rauskommen. Psychisch geht es ihm zum Glück auch sehr gut, er geniesst jeden Tag.
Momentan geht es mir auch gut.
Habt ihr auch manchmal Gedanken um die Beerdigung? Eigentlich möchte man gar nicht dran denken und man denkt, man darf nicht dran denken aber ich mach mir dann trotzdem meine Gedanken.
Habt ihr auch Kinder?
Seid umarmt, Gerbera
Hallo Gerbera, Hallo Mugi
Ich finde einfach toll wie ihr das macht und das positive seht was noch da ist, so wenig das im Moment auch sein mag. Manchmal kann ich das denke ich auch aber es gibt immer so Fasen wo ich das positive kaum noch finde und es schwer fällt stark zu bleiben. Geht es euch manchmal auch so?
Meine Mutter verträgt die Chemo immer noch nicht so gut sie war jetzt eine Woche im Krankenhaus heute kommt sie wieder.
Als ich zum ersten Mal erfuhr das meine Mutter krank ist war das wie der Weltuntergang für mich, aber ich denke das geht wahrscheinlich so ziemlich allen so. Naja beim zweiten Mal haben die Ärzte gesagt das es sehr wahrscheinlich kein Krebs ist und meine Mutter, mein Vater und mein Bruder waren am Boden als sie es erfuhren, ich war die einzige die nicht wirklich daran geglaubt hat. Ich habe zu Hause nicht viel geweint das vermeide ich so gut es geht ich habe mich am nächsten Tag bei meinen Freundinnen aus gehäult, ich hatte das Gefühl das ich stark sein muss für sie alle.
Es zerreißt mich das ich nicht wirklich was tun kann, außer für sie da zu sein. Geht es euch auch so?
Ich hasse es nicht zu wissen wie es weiter geht.
Zu deinen Fragen Gerbera:
Ja ich denke auch manchmal an so eine Beerdigung, aber schiebe die Gedanken dann schnell wieder weg.
Und zu deiner zweiten Frage:
Ich bin noch ein ganzes Stück jünger als ihr, also nein.
Ich wünsche euch beiden auch weiter alles Gute
LG Tris
Liebe Gerbera
Es freut mich, dass es Deinem Vater und Dir momentan etwas besser geht. Da in unserer Situation nur der Moment zählt, kann Euch das jetzt hoffentlich etwas aufbauen und Kraft geben. Jeden Tag zu genießen, so gut es eben geht, ist jetzt sehr wichtig. Genießt unbedingt die Zeit, die Ihr noch miteinander verbringen könnt.
An eine Beerdigung brauche ich nicht zu denken. Mama hat ihren Körper der Medizinischen Universität vermacht. Dort werden Ärzte an ihrem Körper noch lernen können. Vielleicht können dann manche Erkenntnisse anderen Patienten in Zukunft helfen. Wenn die Forschungen und Untersuchungen abgeschlossen sein werden, wird sie eingeäschert und am Wiener Zentralfriedhof in einer anonymen Grabstätte der Anatomie bestattet. Darüber werden wir als Hinterbliebene erst nachträglich informiert. Insofern habe ich eigentlich das Problem, dass mir ein Begräbnis als Moment des Abschiednehmens sogar irgendwie fehlen würde. Außerdem ist es für mich schwer zu akzeptieren, dass es kein richtiges Grab gibt. Keinen Ort wo man hingehen kann. Aber es ist der Wunsch meiner Mama, dass es so gemacht wird und was kann ich denn anderes tun, als genau jetzt ihre Wünsche zu respektieren?
Als Ausgleich habe ich einen Strauch im Garten gepflanzt. Kerria Japonica (oder so ähnlich). Dieser Strauch dient aus diversen Gründen als Symbol für meine Mama. Das ist dann einfach der „Grab-Ersatz“ klingt jetzt irgendwie dämlich, aber ich brauche das einfach.
Nein, ich habe keine Kinder. Auch meine Geschwister, die beide bedeutend älter sind als ich (ich war ein später Nachzügler), haben keine. Als „Ersatz“ gibt es hier nur einen älteren, kränklichen Kater, der sehr an meiner Mama hängt. Aber das ist natürlich nicht vergleichbar.
Liebe Tris
Dass Deine Mutter die Chemo nicht so gut verträgt, tut mir schrecklich leid. Genau das kann ich auch so schlecht verkraften. Dieses Leid, dieser Schmerz. Als ob ein Krebs-Tod nicht schon furchtbar genug wäre.
Ich finde einfach toll wie ihr das macht und das positive seht was noch da ist, so wenig das im Moment auch sein mag. Manchmal kann ich das denke ich auch aber es gibt immer so Fasen wo ich das positive kaum noch finde und es schwer fällt stark zu bleiben. Geht es euch manchmal auch so?
Genau solche Phasen habe ich auch. Ich selbst finde es ganz seltsam, wie die Psyche da funktioniert. Heulkrämpfe werden von Momenten abgelöst, in denen ich ganz klar bin, mich an schöne Zeiten erinnere und Kraft bekomme um eben für meine Mama und für meine Familie da sein zu können. Seltsamerweise habe ich es bis jetzt geschafft, im Krankenhaus nicht weinen zu müssen. Nur einmal kurz, als ich mich mit meiner Mama so richtig aussprechen konnte. Da haben wir uns alles verziehen und uns gesagt wie lieb wir uns haben. Ansonsten hatte ich genug Kraft, die Zeit der Besuche zu nutzen, um einfach da zu sein, ohne sie durch Heulkrämpfe zu verunsichern.
Es zerreißt mich das ich nicht wirklich was tun kann, außer für sie da zu sein. Geht es euch auch so?
Ja, so geht es mir auch. Aber da wir keine Ärzte oder Pfleger sind, niemand vom Palliativ- oder Hospizteam, können wir einfach nicht mehr tun, als da zu sein. Ich stelle mir vor, dass neben der Hilflosigkeit und der Angst, die meine Mama gerade spüren muss, ein Alleinsein am schlimmsten sein muss. Und deshalb glaube ich, dass einfach nur da sein, eigentlich ohnehin schon das Beste ist, was wir als Angehörige tun können.
Bis heute hatten wir alle noch Hoffnung, dass meine Mama wenigstens noch kurz aus dem Spital raus kann und nach Hause kommen kann, bevor sie ins Hospiz muss. Heute habe ich mit der Palliativschwester gesprochen. Meine Mama wird NIE WIEDER nach Hause kommen. :weinen:
Das ist so schrecklich. Das geht einfach alles zu schnell. :weinen:
Heute wurde sie punktiert um Flüssigkeit aus dem Bauch zu lassen. Fast 10 Liter kamen da raus. Furchtbar. Morgen wird versucht die Magenentlastungssonde zu legen. Damit die Verdauungssekrete und Gallensäfte etc. endlich abließen können. Bis jetzt muss sie diese nämlich dauernd erbrechen. Trinken kann sie daher auch nichts. Gegen den ausgetrockneten Mund kann sie nur Eiswürfel oder so Wattestäbchen mit Geschmack lutschen. Aber der Arzt heute befürchtet, dass im Bauchraum und am Bauchfell einfach schon zu viele Metastasen sind, und man daher nicht mehr diese Sonde legen kann.
Auch der Portacath zur Ernährung wird wohl nicht mehr realisiert werden können. Die Entzündungswerte sind einfach zu hoch.
Sie muss so leiden und hat seit letzter Woche so unglaublich abgebaut. Im Hospiz kann man ihr sicher besser helfen, als ich es zu Hause könnte. Wenigstens gibt es im Hospiz die Möglichkeit, dass ich rund um die Uhr bei ihr sein kann. Also auch im selben Zimmer übernachten kann.
Ich weiß nicht ob ich das durchstehen kann und genügend Kraft dafür habe. Aber ich muss einfach. Ich muss noch so oft und so lange bei ihr sein, wie es nur geht. Schließlich habe ich ja nur eine Mama! :weinen:
Ich bin noch ein ganzes Stück jünger als ihr, also nein.
OMG, liebe Tris, das tut mir so leid. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es für mich gewesen wäre, wenn meine Mama früher erkrankt wäre. Ich wünsche Dir viel Kraft! Hoffentlich stehen Dir Deine anderen Familienmitglieder und Deine Bekannten und Freunde bei. Wenn es etwas gibt, dass Du Dich niemanden sagen traust, dann kannst Du hier Dein Herz ausschütten. Wir Angehörigen hier im Forum müssen zusammenhalten. Wir fühlen schließlich alle dasselbe und machen alle dasselbe durch. :knuddel:
Ganz liebe Grüße an Euch! Hoffentlich könnt Ihr mit Euren erkrankten Eltern trotz des vielen Leids noch einige schöne Momente miteinander verbringen. Heute habe ich im Netz den Satz gelesen: „So wunderbar ist unser Leben, weil wir es miteinander erleben durften“.
Ich umarme und drücke Euch beide ganz fest! :knuddel:
Eure Mugi
Liebe Mugi,
Es tut mir schrecklich leid das deine Mutter nicht wieder nach Hause kommen wird. Ich hoffe sehr das die Ärzte ihr helfen können und ihr die Schmerzen etc. nehmen können. Ich wünsche dir ganz viel Kraft damit du für sie da sein kannst. Ich denke du hast recht, dass das auch sehr wichtig ist. So schlecht wie deiner Mutter geht es meiner nicht, ich hoffe so sehr für euch das man zumindest da noch was machen kann.
Ich weiß nicht ob ich das aushalten würde meine Mutter so zu sehen. Das erinnert mich sehr an den Tod meiner Oma. Sie hatte keinen Krebs war aber trotzdem sehr krank, als ich sie im Krankenhaus an den vielen Geräten sah und wie sie sich unruhig hin und her wälzte, abgemagert und nicht mehr ganz da, bin ich aus dem Zimmer gerannt und habe geweint, ich konnte mich beruhigen und wieder ins Zimmer, ich weiß nicht wo ich die Kraft hernahm aber ich habe geschafft nicht zu weinen bis wir normal aus dem Zimmer gegangen sind
Ich habe schreckliche Angst meine Mutter auch einmal so sehen zu müssen.
Ein halbes Jahr nach dem Tod meiner Oma bekam meine Mutter die Diagnose Krebs. Oh Gott war das schrecklich, ich war und bin immer noch völlig überfordert.
Ich wünsche dir und deiner Familie einfach ganz viel Kraft und das es deiner Mutter nochmal besser geht.
Ich danke dir für deine lieben Worte, es hilft so sehr Erfahrungen von Leuten zu hören die etwas ähnliches durch machen. So viel Mühe meine Freundinnen sich auch geben Sie werden es einfach nie ganz verstehen und ich will ihnen das auch nicht alles erzählen ich bin ihnen schon so dankbar das sie für mich da sind. Sie sind auch so alt wie ich, 15 und völlig überfordert sie wissen nicht wie sie mit mir umgehen sollen bei diesem Thema und das kann ich verstehen ich denke wenn es anders wäre wüsste ich auch nicht was ich machen sollte.
Deshalb danke ich dir Mugi und natürlich auch Gerbera für eure tollen, lieben Worte die sehr helfen.
Ich wünsche euch alles liebe.
Lg Tris
Hoi zusammen
Mugi, wie alt ist deine Mutter? Tut mir so leid zu hören dass es mit ihr so schnell bergab geht:weinen:
Oje Tris, du bist wirklich noch sehr jung! Das tut mir so leid. Versuche wirklich jeden Tag zu geniessen, das wird dir später helfen. Und du darfst auch zu hause weinen, du musst nicht stark sein. Ich verstehe dich so sehr, dass es dir so schlecht geht! Vielleicht gibt es etwas, auch wenn es nur kleinigkeiten sind, die du noch mit deiner Mutter erleben möchtest? Schreibe doch ein paar Sachen auf und versuche das noch zu machen, auch wenn es nur zusammen Kuchen backen ist oder Tee trinken oder einen speziellen Ort besuchen.... Das wird dir später helfen. Oder schreibe ihr einen Brief, falls du das noch nicht gemacht hast, was du ihr noch alles sagen willst. Damit du später weisst, dass du ihr alles gesagt hast.
Mein Vater und ich träumen seit Jahren davon mal nur zu zweit in einem Hütte in den Bergen ein paar Tage zu verbringen. Das machen wir nun im Juni, wenns klappt. Es war meine Idee. Ohne den Krebs hätten wir es wohl nie gemacht und immer vor uns her geschoben...
Fühlt euch umarmt!
Mugi, ich kann dich sehr gut verstehen dass du Mühe hast mit dem Wunsch deiner Mutter, hätte ich auch. Finde das mit dem Strauch im Garten schön, ich bräuchte auch einen Ort.
Aber eine Gedenkfeier wird es sicher geben oder? In der Kirche? Oder wie möchte sie das?
Ihr lieben drei,
ich möchte euch an dieser Stelle einfach mal einen kleinen Gruß dalassen.
Ich lese bei euch mit und es klingt vieles so ähnlich wie es bei uns war.
In meiner Küche steht seit dem Tod meiner Ma eine Orchidee. Die hatte sie sofern und auf das Grab kann sie nicht. ausserdem kann ich nicht so oft zum Grab fahren, da es eine halbe Stunde weit weg ist.
Ich hoffe, dass ich von euch hier noch lange lesen werde und keine von euch so schnell zu mir ins Hinterbliebenenforum wechseln muss.
Euch allen viel Kraft für das Kommende.
Liebe Clea
Vielen lieben Dank für deine lieben Worte und mein Beileid zum Tod deiner Mutter.
Wie geht es dir? Wie lange ist es her?
Mein Vater hatte am Dienstag Chemo, geht im so weit gut, anscheinend verträgt er die momentan Zyklen besser. Meine Tochter ist grad bei meinen Eltern, da mein Sohn die Windpocken hat und es ihm gar nicht gut geht und damit ich mich voll um ihn kümmern kann. Meine Tochter ist dann wohl in 2 Wochen dran...
Alles Liebe!
Liebe Gerbera,
meine Ma ist seit Mitte Februar nicht mehr da. Sie fehlt sehr.
Zum Gedanken an die Beerdigung noch folgendes:
Als meine Oma Ende Januar starb, hat mein Vater schon mit dem Gemeindereferenten abgesprochen,
dass er Ma´s Trauerfeier auch gestalten sollte.
Das Beerdigungsinstitut wusste auch schon Bescheid.
Ohne Oma´s Tod wäre es nicht schon so gewesen, aber zu dem Zeitpunkt hatte er sie halt alle mal an der Strippe,
da dachte er sich, kann er den rest auch noch einstielen, wie lange es nun auch dauert, bis es soweit ist.
Dass es dann nur drei Wochen waren, haben wir zu dem Zeitpunkt nicht geahnt.
Viel Erfolg dir beim Aushalten der Windpocken.
Auf dass du nicht mit irgendeiner Komplikation bei mir in der neurologischen Reha aufschlägst.
Hallo,
Wie geht ihr damit um, wenn eure Eltern weinen?
Meine Mutter ist so traurig weil sie die Chemotherapie so schlecht verträgt und nichts machen kann. Seitdem sie wieder da ist übergibt sie sich ständig, kann nichts essen...
Sie will einfach nicht nur rum sitzen. Das ist verständlich.
Außerdem ist sie traurig weil mein Vater sich so viele Sorgen macht und viel Stress hat.
Ich bin jetzt auf dem Weg nach Paris, Studienfahrt, von der Schule aus. Der Abschied ist mir total schwer gefallen, ich war seitdem ich weiß das sie Krank ist nicht mehr alleine weg für mehrere Tage. Ich mach mir Sorgen, aber ich wollte mir diese Chance nicht entgehen lassen.
Ich hoffe einfach das alles gut läuft.
Lg Tris
Elisabethh.1900
24.04.2017, 10:30
Lieber Tris,
es ist gut, dass Du an der Klassenfahrt nach Paris teilnimmst. Ich kann verstehen, dass Du sehr ungern von zu Hause weggefahren bist, gerade jetzt, wo Deine Mutti erkrankt ist.
Darf ich mal fragen,welche Krebserkrankung sie hat?
Tris schrieb:
Meine Mutter ist so traurig weil sie die Chemotherapie so schlecht verträgt und nichts machen kann. Seitdem sie wieder da ist übergibt sie sich ständig, kann nichts essen...
Es ist leider so, dass viele Chemotherapien mit heftigen Nebenwirkungen einher gehen. Auf dem Markt sind zwar etliche Medikamenten dagegen, aber es ist nicht immer leicht, sofort das richtige herauszufinden. Wichtig ist, dem Arzt die Nebenwirkungen zu schildern und ihn um Hilfe zu bitten, manchmal muss man da etwas energischer sein. Auch ist es gut, einen Ansprechpartner für Notfälle außerhalb der Sprechstundenzeiten zu haben.Meistens wird dann die Handynummer des diensthabenden Doktors aus der Praxis dem Patienten zur Verfügung gestellt.
Gerade wenn sich Deine Mama oft übergibt, sollte man nicht zögern, dem Arzt die Probleme zu schildern und um Hilfe zu bitten.
Du erwähntest, dass Du erst 15 Jahre alt bist. Es gibt spezielle Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche, bei denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Manchmal sind virtuelle Angebote, andererseits auch spezielle Selbsthilfegruppen, die jungen Leuten vorbehalten sind.
In Beratungsstellen ist man sicherlich gern bereit, Dir entsprechende Adressen zu nennen:
bitte schaue einmal hier:hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de
http://kinder-krebskranker-eltern.de/
dapo-ev.de/fileadmin/templates/pdf/adressenliste_dapo_2012.pdf
Man darf den Papa oder die Mama in den Arm nehmen, auch ohne Worte. Ich glaube, man sollte ihnen zu verstehen geben, dass man versucht,in der schwierigen Situation zusammen zu halten. Die Erkrankung bringt alle Menschen aus der Familie in eine neue schwierige Lage. Habt Ihr schon einmal daran gedacht, Euch Hilfe (evtl.für den Haushalt) zu organisieren?
Lieber Tris, ich hoffe, dass ich Dir mit meinen wenigen Zeilen ein Stück weiterhelfen konnte und wünsche Dir eine gute Zeit in Paris.
Tschüß,
Elisabethh.
Hallo Elisabethh,
Danke für deine netten Worte. Zu deiner Frage:
Meine Mutter hatte Darmkrebs mit vier Lebermetastasen, der Krebs konnte in einer langen Op entfernt werden, danach bekam sie eine profilaktische Chemotherapie. Drei Monate nach deren Ende sind Lymphknoten Metastasen aufgetaucht. Jetzt ist der Krebs nicht mehr heilbar.
Lg Tris
Liebe Tris
Ich wünsche dir eine schöne Klassenfahrt und hoffe du kannst etwas abschalten und ein bisschen das Leid vergessen!
ich finde das wichtig was Elisabeht geschrieben hat. Holt euch Hilfe und auch du darfst dir Hilfe holen.
Fühl dich umarmt!
Liebe Tris,
viel Freude auf der Klassenfahrt!
Wie waren damals mit der 9 auch dort.
Ich habe viele schöne Eindrücke mitgenommen.
Tu du das auch.
Was Zuhause los ist, ist schrecklich. aber du kannst es nicht ändern.
Und deine Mutter gönnt dir die Fahrt sicher auch.
Bon voyage!
Liebe Tris
Wie war die Klassenfahrt?
Lieber Gruss!
Liebe Gerbera,
meine Klassenfahrt war echt toll und ich habe viel von Paris gesehen. Die Tage waren schön und es war toll aus allem mal raus zu kommen.
Ich hoffe euch geht es auch allen einigermaßen gut.
Lg Tris
Hallo an Euch Alle!
Entschuldig, dass ich so lange nichts von mir hab hören lassen. Ich hatte keine Kraft, um ins Forum zu schauen. :weinen:
Mit meiner Mama ging es rasant bergab. Am Freitag, den 28.4. ist sie um 18:30 friedlich eingeschlafen. Bis 16 Uhr war ich am Freitag noch bei Ihr. Als die Palliativstation angerufen hatte, war der Schock ganz groß. Obwohl man bei einem solchen körperlichen Verfall eigentlich schon jeden Tag mit so einer Meldung rechnet, wirft es dann einen doch komplett aus der Bahn.
Wir hatten noch Pläne gemacht…. Das Palliativ-Team hat wohl selbst nicht damit gerechnet. Für Vorgestern wäre noch der Versuch für den Magenausgang angesetzt gewesen…..
Sie war sehr ruhig, hat viel geschlafen. Sie hat nachher auch ganz friedlich ausgesehen. Aber irgendwie nicht wie sie selbst. Versteht mich nicht falsch – ich bin weder besonders religiös, noch irgendwie esoterisch angehaucht – genau genommen bin ich zwar für alles offen, glaube aber auch nicht wirklich an etwas – als ich sie nach ihrem Tod sah, war mein erster Gedanke „Das ist sie nicht. Sie sieht so anders aus. Das ist sie nicht. Sie ist jetzt wo anders. Das hier ist nur die Hülle“ Dieses Gefühl von mir war so stark. Das ist jetzt der einzige Trost den ich habe. Irgendwo in irgendeiner Form ist sie jetzt. Es geht ihr gut und sie leidet nicht mehr. :engel:
Heute ist der erste Tag an dem es mir etwas besser geht. In der Nacht habe ich von ihr geträumt. Es war etwas seltsam. Im Traum wusste ich, dass sie tot ist. Aber wir haben so schön mit einander gesprochen. Uns die Hand gehalten. Sie hat so jung, gesund, liebevoll ausgesehen im Traum. Wie gesagt…. Ich glaube nicht wirklich. War es eine Botschaft? Oder eben nur ein Gespinst meiner Psyche. Eigentlich ist alles möglich….. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass mir dieser Traum Kraft gibt.
Ich vermisse sie so. Ständig muss ich an sie denken. Wir haben ja zusammen gewohnt. Und in jedem Raum, an jedem Möbelstück kann ich sie in meinen geistigen Auge sehen…..
Jedes Mal, wenn mir klar wird, dass sie nie wieder anrufen wird, ich nie wieder mit ihr sprechen kann, nie wieder ihre Hand halten kann, dann zieht es mir den Boden unter den Füßen weg. Diese Endgültigkeit ist so schmerzhaft.
Vielleicht schreibe ich Euch, wie die letzten Besuche waren. Vielleicht schreibe ich Euch noch etwas mehr von meiner Mama. Aber nicht jetzt. Da ich mich so lange nicht gemeldet habe, möchte ich Euch einmal antworten.
Zuerst einmal: Verbringt viel Zeit mit Euren erkrankten Eltern. Genießt wirklich noch die Zeit, die ihr habt. Ganz wichtig: sprecht Euch aus! Ich konnte das noch. Macht das! Sagt Euch jedes Mal wie sehr Ihr Euch liebt!
So, jetzt zu Euch:
Liebe Gerbera,
Da du gefragt hast: meine Mama war 68. Eine richtige Gedenkfeier für sie ist nicht geplant. Vielleicht machen wir etwas ganz Intimes, Spontanes. Nur meine beiden Geschwister, ich und unsere Partner. Sonst gibt es ja eigentlich niemanden mehr. Meine Mama war Einzelkind. Von ihren Freunden und anderen Verwandten lebt kaum jemand mehr. Mein Vater zählt nicht. Er hat uns verlassen, da war ich ein Jahr alt. Meine Mama hat drei Kinder und ein Haus im Rohbauzustand ganz alleine gemanagt. Er oder seine Familie kamen nie auf die Idee uns einmal zu Fragen ob wir irgendwie Hilfe brauchen würden…
Ansonsten ist eine Seelenmesse in der Kirche geplant. Das hat sich meine Mama so gewünscht.
Liebe Clea,
vielen Dank für deine lieben Worte. Ich lese, dass der Tod Deiner Mama noch nicht lange her ist. Das tut mir schrecklich leid! Wie geht es Dir heute damit? Was machst Du, wenn die Traurigkeit überhandnimmt? Wie holst Du Dir Kraft weiterzumachen?
Liebe Tris,
Du schreibst, dass Du glaubst, Du könntest es nicht aushalten, Deine Mama leiden zu sehen. Du schreibst auch von Deiner Oma. Bei mir war es so, dass die Kraft ganz einfach da war. Sie kam ganz einfach. Bei Deiner Oma war es ja auch so. Ich glaube, diese Kraft kommt einfach aus der Liebe. Deshalb mach Dir jetzt noch keine Sorgen oder große Gedanken. Wenn es deiner Mutter schlechter gehen wird. Wenn das Ende kommt, dann wirst Du irgendwie die Kraft haben. Davon bin ich überzeugt. Mach Dir keine Sorgen oder Angst. Du kannst jetzt in dieser Hinsicht nicht planen oder Dich vorbereiten. Vertraue einfach. Außerdem musst Du nicht stark sein. Du darfst weinen, darfst verzweifelt sein. Das einzig wichtige ist nur, dass Du irgendwie für deine Mama da bist. Wenn Du nicht weißt, was du sagen sollst, dann sag einfach nichts. Halte ihre Hand, gib ihr einen Kuss. Das reicht und das hilft Euch auch. Ganz sicher!
Schön, dass Du deine Klassenfahrt genießen konntest. Schön ist auch, dass Du gefahren bist. Du brauchst Dir keine Sorgen oder ein schlechtes Gewissen deswegen zu machen. Ein bisschen Zeit für Dich selbst brauchst Du einfach, die MUSST Du Dir auch nehmen. Du kannst Deiner Mama nur helfen, wenn Du selbst genug Kraft hast. Außerdem liegt es in der Natur der Dinge, dass Eltern sich wünschen, dass ihre Kinder ihr eigenes Leben leben, dass sie glücklich sein können etc.
Zu den Lebermetastasen: ich möchte Dir keine Angst machen, aber die schlimmen Beschwerden meiner Mama kamen davon. Sie war ja ursprünglich in Wien in Behandlung. Da war die letzte Meldung „naja, eine Chemo würde jetzt mehr schaden als nützen. Wir warten einmal ab und sehen uns beim nächsten Kontrolltermin wieder“. Kein Wort von unheilbar, kein Hinweis auf mögliche Beschwerden oder auf Palliativmöglichkeiten. Deshalb sind wir ja aus allen Wolken gefallen, als die Mama wegen Chemo-induzierter-Anämie und Übelkeit ins Spital (in Niederösterreich) kam und dort dann nach Untersuchungen festgestellt wurde, dass eben keine Hoffnung besteht. Dort wurde auch festgestellt, dass das Wiener Spital schon gewusst haben muss, was kommt. Die Übelkeit hätte man mit einem Magenausgang bzw. einer Magenentlastungssonde lindern können. Damit hätte meine Mama auch noch „normal“ trinken können. Mit einem Port wäre auch die künstliche Ernährung leichter gefallen. Leider war es dafür schon zu spät. In ihrem letzten Lebensmonat konnte sie nicht einmal mehr einen winzig kleinen Schluck trinken. Bis zur totalen körperlichen Erschöpfung hat sie sich erbrechen müssen. Die Lebermetastasen hatten soweit den Magen „abgedrückt“, dass an eine normale Verdauung nicht mehr zu denken war.
Wir hatten damals blind den Wiener Ärzten vertraut. Wir hatten darauf vertraut, dass wir über alles informiert werden würden – und nicht nachgefragt.
Diese palliativen Eingriffe hätte man schon viel früher machen können - müssen. Als es meiner Mama noch besser ging. Dann wäre ihr viel Leid erspart geblieben. Dann wäre sie einfach nur schwächer geworden…..und vielleicht noch friedlicher von uns gegangen.
Deshalb, liebe Tris, fragt bitte bei den Ärzten nach, wie es sich bei Euch entwickeln könnte. Gerade lindernde Eingriffe sollten gemacht werden, solange sie noch möglich sind! Ich weiß, manches möchte man nicht wissen, ansprechen etc. Aber ich finde, dass der Gedanke an den Krebstod alleine schon sehr schlimm ist. Der Gedanke an Leid, Qualen, Schmerz, ist noch viel schlimmer. Wenn man das lindern kann, sollte man es tun! Bittet um Hilfe. Scheut Euch nicht davor, jede erdenkliche Hilfe zu suchen oder anzunehmen. Ärzte, Palliativ-Teams etc. sind dazu da, Euch zu helfen. Das Palliativ-Team meiner Mama war super. Keine Frage war zu viel. Keine Uhrzeit war unmöglich. Wenn man weiß, wohin man sich wenden muss, dann bekommt man auch Hilfe!
So…jetzt habe ich die Beitragsgrenze gesprengt….eigentlich müsste ich wohl ins Hinterbliebenen-Forum wechseln, aber ich glaube, dass ich noch ein wenig bei Euch bleibe. Ich möchte versuchen, etwas für Euch da zu sein. Schüttet Euer Herz aus. Wenn ich Euch etwas trösten kann, dann wäre es mir eine Freude.
Seid aber nicht böse, wenn ich etwas seltener hier sein werde. Es gibt jetzt so viel zu regeln. Morgen hole ich die Sterbeurkund ab. Man mag nicht glauben wie langsam Standesämter sein können….. Dann beginnt der Radau wegen der Erbschaft. Da ich mit meiner Mama zusammen gewohnt habe, muss ich jetzt Strom etc. ummelden. Ich will ja nicht im Finstern sitzen. Also viel Papierkram. Viel zu tun. Dazu gibt es noch Arbeit und Studium…..
Ganz liebe Grüße an Euch!
Ich umarme Euch alle, und danke Euch für Eure lieben Worte. :knuddel:
Eure Mugi
Liebe Mugi,
Es tut mir sehr leid das deine Mutter jetzt nicht mehr da ist. Ich kann verstehen das du sehr traurig bist und besonders deshalb danke ich dir das du uns trotzdem noch helfen willst, und danke dir natürlich auch für deine lieben Worte. Ich hoffe das du bald schon mit Freude auf die Zeit zurück schauen kannst die du mit deiner Mutter hattest. Ich denke man wird liebe Verstorbene immer vermissen und um sie trauern aber mit der Zeit ist man dankbar für die Zeit die die einem zusammen geschenkt wurde.
Ich hoffe das es dir bald besser geht.
Mit lieben Grüßen Tris
Liebe Mugi,
mein herzliches Beileid.
Es ist so schwer, ich weiß es, und dann noch eure besondere Beziehung, dir muss das alles jetzt besonders schwer fallen.
Ich kann schlecht im Haus meiner Eltern sein. Immer denke ich dort an meine Ma und daran, wie gern sie zurückgekehrt wäre. Es ging nicht mehr.
Gut, dass ihr euch ausgesprochen habt und gut, dass du dir bereits einen Ort zum Trauern und Gedenken gemacht hast, wenn du ja kein Grab besuchen kannst.
Wer weiß, vielleicht trägt sie- oder ihre Hülle- dazu bei, dass eines Tages etwas wirksames... wirklich dauerhaft wirksames... gegen diesen Teufel Krebs gefunden wird.
Kraft? Ja, wo kommt sie eigentlich her? Ich für meinen Teil weiß es nicht.
Vieles ist Ablenkung. Vieles ist das Sich-Nicht-Anmerken-Lassen-Wollen.
Abends im Bett kommt die Trauer dann einfach, da lässt sie sich nicht wegschieben, da hat man dann nichts besseres mehr zu tun.
Oder im Auto. Ich bin immer eine halbe Stunde gefahren. Da wurde dieses beklemmende Gefühl immer schlimmer, je näher ich dem Krankenhaus kam... was erwartet mich, ist es besser, ist es schlimmer?
Das passiert mir immernoch, auch, wenn ich zur Arbeit fahre, obwohl das eine ganz andere Strecke ist. Man ist in dieser Zeit mit sich und seinen Gedanken allein.
Sonst muss ich sagen, ist es die Zeit, die nicht heilt, aber die es erträglicher macht. Es sind schon 10 Wochen... und doch erst 10 Wochen. Unwirklich.
Sei stark! Aber sei auch schwach! Du schaffst das.
Liebe Mugi
Mein ganz herzliches Beileid! Ich wünsche dir ganz viel Kraft und liebe Menschen um dich, die dich einfach in den Arm nehmen oder einfach bei dir sind!
Vielen Dank auch für deine Worte.
Ja es ist gut wenn man alles sagen konnte, wenn nichts unausgesprochen ist. Mein Vater udn ich haben seit jeher ein offenes Verhältnis, wir sagen uns immer und immer wieder wie lieb wir uns haben, das war schon immer so. Ich habe ihm auch einen Brief geschrieben nach der Diagnose und er mir auch, wo wir uns alles geschrieben haben was wir sagen wollten.
Mein Vater hätte am Dienstag wieder Chemo bekommen sollen, aber es wurde verschoben, aufgrund der starken Nebenwirkungen. Er hatte extreme Zungenschmerzen, konnte einige Tage kaum sprechen und essen.
Meine Tochter bekam auch noch die Windpocken, jetzt haben wir das zum Glück durch! Sie war ne ganz Arme.
liebe Grüsse
Dann geselle ich mich mal in diese Runde. Mugi, ich drücke dich aus der Ferne. Danke das du dies mit uns allen teilst.
Mir persönlich hilft es etwas zu wissen, worauf wir gerade alle hier zusteuern.
Ich komme mir vor wie ein kleines Boot auf rauer See das sich nicht steuern lässt..
Zu mir. Ich bin 43. Habe eine Tochter (8) und einen Mann. Neben uns wohnen meine Elter. Ich bin Einzelkind und hänge sehr an meinen Eltern.
Meine Mutter (jetzt 74) hat im Juni vor 3 Jahren die Darmkrebs Diagnose bekommen. Direkt schon mit der Info PT4a.. Siegelringzellkarzinom - Endstadium mit palliativer Behandlung.
Sie hat dann 2 Jahre palliative Chemo bekommen. In der Zeit ist der Krebs munter weiter gewachsen - meines Erachtens nach nicht wirklich gut beobachtet von unseren Wald und Wiesen Krankenhaus. Aber meine Mutter wollte hier behandelt werden. PET wurde nie gemacht.
Nunja, seit Anfang des Jahres wird es immer schlechter. Die Schmerzen im Bauch und Rückenbereich nehmen immer zu bzw. gehen trotz Schmerzmittel nicht mehr weg. Das zermürbt.
Chemo kann nicht mehr gemacht werden - da sie seit Februar einen großen Abszess an der Pobacke hatte mit 100 fach erhöhten Entzündungswerten.
Heißt - das dumme Ding soll jetzt heilen, in der Zeit wurde die Chemo abgebrochen. Ob es noch mal weiter geht weiß niemand. Ich tippe nein.
Sie hat keinen Hunger mehr - verliert an Gewicht. Metastasen in Bauchfell und Lunge und den Lympknoten enlang der Bauchhauptschlagader.
Kurz und knapp, es sieht richtig schlecht aus. Wir versuchen dazu noch auf pflanzlicher Basis ein paar Sachen zu geben, ob es anschlägt werden wir sehen.
Meine Mutter bekommt seit 2 Wochen Tilidin zum Novaminsulfon und Ibuflam. Seitdem klappt es auch mit der Verdauung nicht mehr, auch das setzt ihr sehr zu.
Bald muss ich mit ihr zum Arzt um diese Vorsorgevollmacht mit beiden durchzusprechen. Meine Mutter möchte gerne ihre Beerdigung planen, sie hat sich auch schon ein Lied von Andrea Berg ausgesucht..
Sterben möchte sie gerne zu Hause.
Ich selber nehme derzeit Neurexan um meine Nerven etwas unter Kontrolle zu halten. Habe Augenzucken, Ausschlag in den Händen und Ohren pfeifen wenn der Stress zu groß wird.
Letztes Wochenende waren wir mit der Firma auf Mallorca. Das tat wirklich sehr gut - mal was anderes sehen, komplett aus allem auszubrechen.
Aber es tut so gut zu wissen - ich bin nicht allein..
Liebe Chivas,
Es tut mir sehr leid das es deiner Mutter so schlecht geht. Ich wünsche dir ganz viel Kraft um das durch zu stehen.
Du hast recht damit das du nicht alleine bist und du wirst bestimmt merken das es hilft sich mit den Leuten hier aus zu tauschen. Ich hatte zu diesem Thema erstmals das Gefühl das mich jemand wirklich versteht und meine Gefühle nachvollziehen kann. Ich wünsche dir alles gute.
Mit lieben Grüßen
Tris
Hallo Tris
Wie geht es deiner Mutter momentan? Mein Vater hat vor 5 Tagen wieder Chemo bekommen, bis jetzt gehts ihm recht gut. In 1 woche hat er dann die letzte Chemo noch vor dem Kontroll MRI. Wir sind sehr gespannt bzw. haben Angst... Mein Vater war 2 Tage bei uns, war sehr schön!! Haben gute Gespräche gehabt, zusammen geweint und vor allem die Zeit genossen. Für mich ist das einfach echt nicht vorstellbar dass er mal nicht mehr zu uns kommen wird! Das kann ich nach wie vor nicht glauben.
Hallo Gerbera,
Ich freue mich das es deinem Vater momentan ganz gut geht.
Meiner Mutter geht es immer noch nicht so gut. Aber wenigstens muss sie sich nicht mehr ständig übergeben. Heute kommt sie aus dem Krankenhaus wieder. Mal gucken wie es diesmal wird.
Liebe Grüße Tris
Liebe Tris,
ich wünsche euch, dass es jetzt ein wenig bergauf geht und deine Mutter das Zuhause sein etwas genießen kann.
Liebe Tris
Wie geht es deiner Mutter?
Ich mache mir Sorgen wegen dem Kontroll MRI meines Vaters, das bald ansteht...
Ich frage mich momentan immer, wie viel Zeit uns noch bleibt... niemand kann da s beantworten, aber mit was kann ich rechnen?? mit einem jahr, 5?, 10?...
Am tag verdränge ich immer alles, es ist als wäre nichts. aber letzte nacht hatte ich einen Traum, mein Vater sagte im Traum zu mir dass er nächsten Sommer nicht mehr da ist. Ich war richtig froh, dass mich meine Tochter um halb6 geweckt hatte...
Hallo Gerbera, wann hat dein Papa denn das MRI? Dann können wir die Daumen drücken.
Sagt mal, habt ihr Euch schon mal mit dem Thema Cannabis / Cannabisöl / oder zumindest mit dem frei verkäuflichen CBD Öl auseinander gesetzt?
Das hilft bei Übelkeit, Schmerzen, gegen Ängste, mit etwas Glück und der richtig erwischten Pflanze soll es auch das Krebswachstum hemmen.
Die Tropfen können leicht unter die Zunge gegeben werden. Meiner Mutter geht es damit etwas besser. Sie schläft auch besser, nur der Hunger kommt einfach nicht wieder.. aber was man liest ist das auch leider wohl normal. Leider.
Tris - wie geht es deiner Mutter jetzt wo sie aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen ist?
Werden Ihr eigentlich schon von einem Palliativ Team betreut? Wir bislang noch nicht, aber ich denke das wird nicht mehr lange dauern..
Liebe Gerbera, liebe Chivas
Meiner Mutter geht es leider immer noch nicht so gut, sie hat keinen Appetit und ihr Mund ist total wund, weshalb sie fast gar nichts isst.
Wenn Sie bis nächste Woche Donnerstag nicht mehrere Kilo zu genommen hat bekommt sie künstliche Ernährung, weil sie zu viel Gewicht verliert.
Liebe Gerbera,
Ich hoffe für dich und deine Familie das das MRI deines Vaters so gut wie möglich ausfällt, ich drücke euch auf jedenfall die Daumen.
Liebe Grüße euch allen
Tris
Elisabethh.1900
18.05.2017, 10:07
Liebe (r) Tris,
es ist wichtig, dass das Gewicht bei Deiner Mama nicht weiter abfällt.
Der Vorteil der künstlichen Ernährung ist, dass eine genau festgelegte Menge an Flüssigkeit und Nährstoffen gegeben werden kann. Mit der künstlichen Ernährung nimmt man auch den Druck vom Patienten, essen und trinken zu müssen, und dies einfach nicht zu können.
Es gibt Mittel gegen die wunde Schleimhaut im Mund, bitte fragt die behandelnden Ärzte, da ein Rezept ausgestellt werden muss. Ansonsten gibt es auch hier viele Hausmittel, die Userin wkzerba berichtet von Ölziehen.
Herzliche Grüße,
Elisabethh.
Hallo
Das Datum für das MRI steht noch nicht fest, Chivas.
Tris, bei meinem Vater hat die Odin help Creme geholfen mein Entzündungen im Mund. Es ist eine Art Bachblütengreme, die man sich auch in den Mund streichen kann. Er schmiert sie überall drauf wo er wunde Stellen hat und es hilft.
Vielleicht können sie ja auch was an der Dosis der Chemo ändern damit die Nebenwirkungen nicht mehr ganz so arg sind? Bei meinem Vater wird das jeweils so gemacht wenn die Nebenwirkungen zu schlimm sind. (Ich nehme mal an es geht ihr wegen der Chemo so schlecht oder hab ich das jetzt falsch im Kopf?)
Hallo Gerbera,
Ja, du hast das richtig im Kopf, ihr geht es wegen der Chemotherapie so schlecht. Sie haben daran auch schon ein paar mal was geändert. Das hat nur leider nicht geholfen. Sie bekommt auch Antikörper zusätzlich, aber die haben sie auch schon geändert. Ich weiß nicht wie viele Möglichkeiten die jetzt noch haben, aber soweit ist die Chemo die meine Mutter bekommt sowieso eine der agressievsten und daher dann auch so starke Nebenwirkungen. Und meine Mutter ist sowieso bei allem total empfindlich, so mit Haut und Narkosemitteln... Leider muss sie sich jetzt auch wieder übergeben obwohl das erst besser war und sie auch nie mehr als ein paar Bissen isst.
Ich hoffe das es bei euch anderen etwas besser aussieht.
Liebe Grüße
Tris
Möchte sie denn die Chemo weitermachen?
Ich hoffe es geht ihr bald besser!
Meinem Vater geht es zum Glück so weit sehr gut.
Liebe Gerbera,
Es freut mich sehr das es deinem Vater soweit gut geht.
Zu deiner Frage, ich denke schon das sie die Chemotherapie weiter machen möchte, genau weiß ich es aber nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher. Als sie das erste mal Krebs hatte, konnte ich die erste Nacht die ich es wusste nicht schlafen, ich bin früh aufgestanden, meine Eltern waren auch schon auf. Ich konnte nicht anders als zu weinen und Mama hat auch geweint. Sie hat mich in den Arm genommen und mir gesagt das sie uns und Papa nicht alleine lässt. Ich glaube manchmal das genau dafür kämpft. In letzter Zeit geht es ihr immer total schlecht und sie weint ständig. Das ist immer schwer. Ich nehme sie in den Arm und versuche selbst nicht zu weinen, was mir immer schwerer erscheint.
Als meine Oma starb dachte ich das wäre das schlimmste was passieren kann, an den Tod meiner Eltern habe ich da noch nicht gedacht, immer wenn ich daran dachte habe ich mir gesagt das sie mindestens 100 werden und noch lange bei wir sein werden. Jetzt funktioniert das nicht mehr. Es ist das schlimmste was ich je erlebt habe. Ich denke immer an andere die vielleicht nicht mal mehr Eltern habe und kann nicht verstehen wie sie wieder lächeln können.
Wir hatten im Unterricht eine Aufgabe, wir sollten sagen was wir uns wünschen würden wenn wir einen Wunsch erfüllt bekommen. Gerne hätte ich gesagt Weltfrieden oder ein Heilmittel für jede Krankheit, dass konnte ich jedoch nicht. Das einzige was ich sagen konnte war das ich mir wünschen würde das meine Mutter wieder gesund ist. Und so ist es auch ich könnte mir nichts anderes wünschen.
liebe Tris
Das kann ich verstehen, dass deine Mutter alles tut damit sie noch bei euch bleiben kann. Und es ist auch normal dass man nicht an den Tod der Eltern denkt, ich meine, sie sind ja noch jung! Aber leider kennt der Tod kein Alter... Verständlich, dass du dir nicht vorstellen kannst, jemals wieder lachen zu können. Das musst du auch momentan noch nicht. Ich habe neulich mit einer Freundin gesprochen, sie hat ihre Eltern verloren als sie 18 bzw. 19 war. Zuerst den Vater an einem Herzinfarkt, dann die Mutter an Krebs. Jetzt ist sie 50 und sie lebt ein wunderbares Leben. Es war sehr schwer für sie, aber es gibt immer Leute dich dich lieben und tragen werden. Ich hoffe, dass du auch jetzt Leute um dich hast die dich tragen, dich halten und stützen!
Wenn es dir hilft, dann darfst du sicher auch mit deiner Mutter weinen. Ich bin sicher sie spürt sowieso dass du eigentlich weinen musst. Weinen tut gut, es wäscht deine Seele. Es ist besser, als wenn du es unterdrückst.
Und es ist nichts als verständlich dass du dir in der Schule gewünscht hast, dass deine Mutter gesund ist! Das ist doch klar! Dafür brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben.
Fühl dich umarmt!
Hallo
Tris, wie geht es dir und deiner Mutter?
Mein Vater hat am Dienstag sein Kontroll CT und am Freitag dann die Besprechung.... Ich wünschte es wäre schon Freitag aber andererseits ersorge ich es auch...
Mugi, wie geht es dir??
Liebe Gerbera,
Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es beim kontroll Ct gute Neuigkeiten gibt.
Meiner Mutter geht es leider immer noch nicht besser, gestern ist sie wieder aus dem Krankenhaus gekommen. Sie kann immer noch nichts essen und bekommt jetzt künstliche Ernährung.
Heute Abend kommt jemand der uns allen erklärt wie man das anschließt... Leider sieht sie, auch trotz der künstlichen Ernährung im Krankenhaus, immer noch nicht besser aus.
Aber besonders geschockt waren die Ärzte
als sie den Mund meiner Mutter gesehen haben. Und da war das schon sehr viel besser. Deshalb wollen sie jetzt versuchen die Chemo nochmal um zu stellen.
Ich wünsche euch allen alles Gute
Tris
Elisabethh.1900
29.05.2017, 14:56
Liebe(r) Tris,
es ist gut, dass Deine Mutti künstliche Ernährung bekommt, dies ist wichtig, damit sie nicht weiter abbaut.
Du schriebst:
Aber besonders geschockt waren die Ärzte
als sie den Mund meiner Mutter gesehen haben. Und da war das schon sehr viel besser
Es wäre günstig, wenn Deine Mutti zwischen zwei Chemotherapien nochmals einen Termin beim behandelnden Onkologen oder im Krankenhaus hätte, denn da kann man solche Probleme auch ansprechen.
Ansonsten immer anrufen, wenn solche Schwierigkeiten auftreten, es gibt Mittel, die die Schmerzen lindern oder die wunde Schleimhaut heilen.
Ich hoffe, dass Deine Mutti mit der umgestellten Chemo besser zurecht kommt.
Für Dich möchte ich ein großes Kraftpaket auf die Reise schicken.
Herzliche Grüße,
Elisabethh.
Liebe Tris
Wie geht es deiner Mutter??
Das Kontroll CT meines Vaters war leider nicht so gut... Er hat neue Metastasen auf der Leber....
Die jetztge Chemo wird deshalb abgebrochen und er hat in 1 Woche wieder Besprechung. Evt. wir noch eine letzte Therapie versucht...
Mannomann, bis her hat Nichts wirklich etwas gebracht.... Langsam krieg ich echt Angst...., ich mein, ich weiss dass es nicht mehr heilbar ist...
Liebe Gerbera,
Es tut mir sehr leid das das CT nicht gut ausgefallen ist.
Meiner Mutter geht es leider nicht gut. Sie ist Samstags ins Krankenhaus gekommen. Montag dann Not Op, der Port hatte sich entzündet und musste raus. Jetzt muss sie bis zum Wochenende auf jedenfall im Krankenhaus bleiben. Montag bekommt sie dann den neuen Port und Dienstag soll es dann mit Chemo weiter gehen.
Liebe Grüße und alles Gute
Tris
liebe Tris
Oje auch das noch! Ich hoffe es geht mit deiner Mutter bald einmal aufwärts!
Drück dich!
Hallo ihr lieben,
Ihr seid Erwachsen, also werden eure Eltern euch wolh eher nicht verschweigen wie es steht.
Meine tun es leider schon.
Gestern ist ihnen aus versehen rausgesucht, dass meine Mutter noch mehr Metastasen hat nicht nur an den ganzen Lymphknoten, sondern auch in den Lungen, in der Leber und in anderen Teilen des Körpers die sie nicht benannt haben.
Ich weiß, dass sie mich nur beschützen wollen, aber so war es ein Schock. Ich hatte mich schon gefragt warum keine Metastasen an anderen Stellen aufgetaucht sind, da die Lymphknoten die zentralen Verteiler sind, aber ich habe mir gesagt das meine Eltern uns das nicht verschweigen würden.
Tja damit sind die Chancen das meine Mutter die nächsten Jahre überlebt wohl gesunken, so wie sie es gesagt haben klang es so als hätte sie fast im ganzen Körper Metastasen.
Ich hasse das, das Gefühl nichts tun zu können.
Und dann musste ich es meinem Bruder sagen, weil meine Eltern es nicht getan hätten. Wenn ich es nicht getan hätte würde ich es genauso wie meine Eltern machen und das ist nicht richtig. Jedoch habe ich ihm gesagt das es nicht so schlimm ist und nicht viel an der Situation ändert.
Vielleicht kann das ja der Fall sein, aber wäre ich erlich gewesen, hätte ich sagen müssen das die Chancen jetzt deutlich schlechter stehen.
Das einzige was am ganzen gut ist es ist ihnen rausgesucht, weil sie so froh waren, weil sich einige der Metastasen zu verkleinern scheinen.
Ich hoffe bei euch läuft es besser
Liebe Grüße
Tris
Liebe Tris
Es tut mir leid dass es deiner Mutter so schlecht geht und vor allem tut es mir sehr leid dass sie nicht ehrlich sind. Leider glauben manche Eltern ihre Kinder beschützen zu müssen, egal ob Erwachsen oder nicht.... Und egal ob Erwachsen oder nicht, es ist immer falsch nicht ehrlich zu sein, weil am Ende kommt es eh raus und es ist dann um so schlimmer. Wenn ich dich wäre würde ich ihnen klar sagen dass du willst dass sie immer ehrlich sind, dass es besser ist für alle, wenn man offen und ehrlich reden kann.
Wie alt ist dein Bruder?
Bei meinem Vater wird nun versucht, die Metastasen in der Leber mit Radioaktivität zu bremsen. Irgendwie geht der Arzt direkt in die Leber und setzt dort ein radioaktives Material ab.... Mal schauen ob es was bringt.... Sie machen zuerst einen Testlauf im Juli und dann 2 Wochen später dann die volle Ladung.
Liebe Gerbera,
Ich hoffe für dich und deine Familie das die neue Behandlung gut läuft. Ich drücke euch ganz fest die Daumen.
Zu deiner Frage mein Bruder ist zwei einhalb Jahre jünger als ich, und wird jetzt bald 13.
Er weiß zwar nicht so viel über Krebs, ist aber in der Lage es zu verstehen, weshalb ich ihm das ganze auch gesagt habe. Wir habe uns versprochen das wir uns so was alles sagen.
Ich habe mich auch inzwischen mit meiner Mutter ausgesprochen.
Ich wünsche euch allen alles Gute
Tris
Liebe Tris
Das freut mich für dich dass du dich mit deiner Mutter ausgesprochen hast!
Geht es ihr etwas besser?
Mein Vater und ich gehen morgen für ein paar Tage in eine Hütte in den Bergen. Nur wir zwei. Das haben wir uns schon immer gewünscht und jetzt ist die wohl letzte Gelegenheit.
Alles Gute
Hat jemand von euch bzw. Angehörigen Erfahrungen mit SIRT?
Bei meinem Vater soll das in den nächstem Wochen gemacht werden.
Liebe Grüsse
Hallo Gerbera,
mein Mann hatte 2015 wegen Lebermetastasen eine SIRT. Hat bei ihm sehr, sehr gut angeschlagen.
liebe annajo
schön dass es bei deinem Mann viel gebracht hat!
Mein Vater hat am 12.7. die SIRT. Irgendwann nächste Woche wohl den "Testlauf"... Ich hoffe er steht alles gut durch!
Mein Vater hat heute seinen ersten SIRT Durchgang....
Hoffentlich geht alles gut!!!
Cooniemaus
12.07.2017, 21:24
Ich drücke deinem Papa ganz doll die Daumen!!!
Danke! Es lief gut, der richtige durchgang ist dann am 26.7.
wie geht es deinem Vater?
Cooniemaus
12.07.2017, 21:38
Fühlt er sich gut ??
Meinem Vater geht es soweit ganz gut. Die Knochen tun ihm ziemlich weh und die Verdauung macht ihm zu schaffen. Aber er geht weiterhin stundenweise arbeiten. Diese Woche hat er die 2.chemo bis Samstag. Dann hat er erstmal alles hinter sich. Dann heisst es warten :(
Er ist sehr zuversichtlich- meine Mutter auch.
Ich versuche auch positiv zu denken aber die Angst ist einfach ein ständiger Begleiter.
Ja ihm geht es gut.
Es ist klar dass die Angst auch immer da ist.
Für mich wird es irgendwie erst jetzt langsam real das Ganze... und somit ist auch mehr Angst da und Trauer... ich habe Angst dass wir kommende Weihnachten nicht mehr alle beisammen sind. Kann es mir einfach nicht vorstellen einmal nicht mehr mit meinem Vater reden zu können...
Liebe Tris
Wie geht es deiner Mama? Und dir? Hast schon länger nichts mehr geschrieben... Ich hoffe es geht den Umständen entsprechend gut bei euch....
Mein Vater hat am Mittwoch die SIRT.... hab jetzt schon Bammel...
Wir fahren am Samstag eine Woche in den Urlaub. Freue mich auf die Zeit mit meiner Familie und die Ablenkung.
Alles Liebe
Liebe Gerbera,
Ich hoffe für euch das alles gut läuft und das ihr euren Urlaub genießen könnt.
Bei mir ist immer noch alles unverändert. Meiner Mutter geht es nicht gut und die Nebenwirkungen sind schlimm. Wir versuchen alle das beste daraus zu machen. Wir können im Moment nicht mal einen Tagesausflug machen. Um so mehr Zeit vergeht um so nervöser werde ich. Ich versuche alles so weiter zu führen wie es war. Ich weiß jetzt das meine Mutter 7 Chemoblöcke hinter sich hat also liegen noch 5 vor ihr. Danach muss man sehen wie es weiter geht wenn man den Stand dann nicht halten kann gibt es noch eine weitere Therapie Möglichkeit. Ich hoffe das alles gut geht und eine Erhaltungschemo möglich ist.
Ich hoffe bei euch läuft es besser.
Liebe Grüße Tris
Liebe Tris
tut mir leid, dass es deiner Mutter immer so schlecht geht. ich hoffe du hast Menschen um dich, die dir Kraft geben.
Mein Vater hat heute die SIRT. Ich hab ziemlich Angst und hoffe sehr, dass es ihm danach gut geht. Wir sind gerade im Urlaub aber das Wetter ist total mies.... Hoffe es wird morgen besser.
Cooniemaus
27.07.2017, 18:15
Hallo Gerbera,
Wie hat dein Vater die SIRT vertragen ?
liebe conniemaus
danke der Nachfrage. Es geht im eigentlich so weit ganz gut. Er ist einfach total müde, erschöpft und hat kalt. Kann aber auch von den starken Schmerzmedikamenten auch kommen, vielleicht.
Wir sind heute zurück gekommen wegen des schlechten Wetters. Dafür habe ich heute meinen Vater noch gesehen, das war auch sehr schön.
Wie geht es deinem Vater?
Cooniemaus
28.07.2017, 08:32
Liebe Gerbera,
Freut mich das es deinem Vater so weit ganz gut geht.
Wird nochmal eine SIRT gemacht ? Wann kriegt ihr die Ergebnisse ?
Meinem Vater geht es leider nicht so gut. Vor ca 2 Wochen fing es an das die bestrahlte Haut immer mehr "verbrannte" so schlimm das er kaum noch laufen konnte. Die letzte Woche Bestrahlung war für ihn sehr schlimm. Dazu kam schlimmer Durchfall. Er lag nur noch im Bett und schlief. Er aß nix mehr aus Angst. Fürchterliche Bauchschmerzen.
Am Montag hat er sich endlich bereit erklärt ins Krankenhaus zu gehen. Er wurde natürlich dabehalten.
Er kriegte flüssig Nahrung. Der Chefarzt meinte solche Verbrennungen habe er noch nie gesehen. Er sollte jetzt verschiedene Cremes ausprobieren. Er sagt es ist schon etwas besser geworden.
Sogar von einem künstlichen darmausgang war die Rede falls der Durchfall nicht aufhört.
Nach 2 Tagen hörte der Durchfall aber Gott sei dank auf! Die Schmerzen wurden auch weniger.
Gestern hatte er dann Verstopfung.
Heute soll er entlassen werden, ob das die richtige Entscheidung ist weiss ich nicht.
Es tut so weh ihn so zu sehen.
Ist dein Vater nun wieder zu Hause? Ich hoffe es geht aufwärts mit ihm...
Mein Vater musste heute auch notfallmässig ins Spital, er hatte Fieber. Durfte aber wieder heim. Er muss einfach sofort wieder hin wenn was ist... Sollte aber eine normale Reaktion auf die Behandlung sein so weit.
In 2 Monaten wird ein CT gemacht, um zu sehen ob und was es gebracht hat. Eine zweite SIRT wird es denke ich nicht geben.
Ich hoffe er erholt sich bald vom Eingriff.
Cooniemaus
31.07.2017, 15:47
Ja mein Vater ist seit Freitag wieder zuhause. Heute war er beim Hausarzt und hat Stärke Schmerzmittel bekommen. Es geht langsam bergauf, er ist heute wieder fitter und sieht schon besser aus. Ich hoffe es bleibt so.
Wie geht es deinem Vater jetzt ?
Liebe Conniemaus
Gerade hab ich da einen riesen Text geschrieben und dann *puuff*, alles weg!:mad:
Also nochmals:
Meinem Vater geht es soso lala. Er ist sehr sehr müde. Das wurde aber von den Ärzten so prophezeit, dass das nach dem Eingriff der Fall sein würde dass er erstmal ne zeitlang sehr müde sein wird, auch wegen den starken Medikamenten.
Eigentlich wollten wir morgen an unser Dorffest (Schweizer Nationalfeiertag, wir leben in der Schweiz) aber er ist zu müde dazu. Wir waren schon lange nicht mehr dort und das wäre was gewesen was ich gerne nochmals mit ihm erlebt hätte. Ich hab ihm dann gesagt er soll sich jetzt erholen und wir machen dann später mal wieder einen schönen Tag. Dann hat er gesagt: ja hoffentlich machen wir das...
Solche Sätze machen schon Angst....
Ich habe immer so ein doofes Gefühl und Angst dass er im Herbst stirbt. Keine Ahnung warum?? Ich kann ja nicht hellsehen?? Hab einfach so Angst davor dass es plötzlich schnell geht. Aber ich will ihn doch noch ganz lange bei mir haben! Ich kann mir das nicht vorstellen dass er mal nicht mehr da ist!
Alles Liebe und freut mich, dass es deinem Vater etwas besser geht!
Hallo an alle,
Ich komme gerade aus dem Krankenhaus von meiner Mutter.
Die Chemo wirkt nicht mehr!
Es gibt noch die Möglichkeit die Antikörper zu ändern die mich verabreicht werden, aber mit einer Nichtigkeit auf Hoffnung auf Erfolg und dafür mit viel stärkeren Nebenwirkungen.
Es ist eine Frage von Monaten bis meine Mutter stirb.
Ich wünsche euch alles gute und hoffe das es bei euch besser läuft.
Tris
Liebe Tris,
es tut mir so leid für dich und deine Mutter.
Es ist so ungerecht. Ich hoffe, dass du diese schwere Zeit durchstehst. Viel Kraft dafür wünsche ich dir.
Liebe Tris
Das tut mir so leid! Auch ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, dass deine Mutter nicht leiden muss.
Alles alles Liebe!
Hallo,
Meine Mutter hatte Gestern ein Gespräch mit dem Chefarzt. Meine Eltern haben entschieden nichts mehr zu machen. Es gibt jetzt nur noch eine Symptomterapie, aber der Krebs selbst wird nicht mehr behandelt.
Obwohl sie jetzt schon etwas länger keine Chemo mehr bekommt geht es ihr noch total schlecht und die Schmerzmittel haben es auch in sich.
Ich versuche jetzt zu Hause noch mehr zu helfen mit Kochen, Putzen...
Schlafen kann ich überhaupt nicht gut, sodass ich meist total müde und schlap bin und trotzdem liege ich die halbe Nacht wach. Ich versuche meine Gefühle zurück zu drengen, aber irgendwann brechen sie einfach raus.
Ich bin am Ende meiner Kräfte schaffe es aber trotzdem Zuhause stark zu sein. Meine Gedanken kreisen immer um das Thema.
Ich habe Angst, und doch habe ich noch nicht erfasst was es im Ausmaß wirklich bedeutet.
Ich hoffe das es bei euch anderen einiger Maßen gut läuft sofern man das in dieser Situation erwarten kann.
Tris
Liebe Tris
Mir ging es genau so. Man muss stark sein aber es macht einen fertig und selber krank.
Bitte versuche folgendes. Bei Amazon z.b. gibt es CBD Öl.
Frei verkäuflich und unbedenklich
Das hat mich gerettet. Es hilft gegen Angst, gibt dir innerer Ausgeglichenheit zurück und die Möglichkeit weiter für die Familie da zu sein. Ohne Nebenwirkungen bzw meine Rücken Schmerzen sind seitdem netter Weise auch weg.
Ich selber nehme Cibdol 4% aber das gibt es von zig Herstellern.
Meine Mutter nimmt jetzt Astronauten Kost zu sich.
Die Chemo hat sie gestern gut und heute sehr schlecht verpackt. Sie sagte heute, manchmal wünschte sie sie wäre tot und hätte es geschafft.
Tumor Marker bzw Entzündungswert ist explodiert bei über 500..
Ich hoffe morgen ist wieder ein besserer Tag für sie..
Liebe Tris
Pass gut auf dich auf. Hast du schon mal Entspannungsdragees oder ein anderes pflanzliches Präparat versucht, mit Hopfen, Baldrian, Orangenblüten, Lavendel oder so? Das sind alles beruhigende Pflanzen. Vielleicht können noch andere Verwandte, Tanten oder so, helfen mit putzen und so? Du musst ja zur Schule oder?
Hast du vielleicht auch psychologische Hilfe? Oder Hilfe von den Schulsozialarbeitern? Das gibts bei uns an den Schulen.
Pass auf jeden Fall auf dich auf. Es hilft deiner Mutter nicht, wenn du auch noch umkippst!
Fühl dich umarmt!
Elisabethh.1900
03.09.2017, 00:15
Liebe Tris,
hat Deine Mutti einen Pflegegrad (Pflegestufe nach dem alten Pflegeversicherungsgesetz SGB XI)? Es wäre eine Überlegung wert, bei der Kranken-und Pflegekasse einen Pflegegrad zu beantragen. Denn man kann auch Hilfe im Haushalt erhalten.
Es kommt darauf an, in welchen Bereichen des täglichen Lebens sie Hilfe benötigt, ob sie noch selbst aufstehen, sich waschen und ankleiden kann, um nur einige Beispiele zu nennen.
Du bist sehr fleißig, aber bitte paß auf Dich auf. Man darf sich bei allen großen und kleinen Sorgen nicht selbst vergessen.
Total traurig, dass die Behandlungen keinen Erfolg gebracht haben.
Bitte erlaube mir,dass ich Dich einmal virtuell umarme, außerdem möchte ich ein großes Kraftpaket auf die Reise schicken.
Herzliche Grüße,
Elisabethh.
Hallo,
Ich danke euch allen für eure tollen Ratschläge und Tipps und natürlich auch für die ganzen netten Worte.
Ich möchte versuchen ein paar Fragen zu beantworten die ihr gestellt habt.
Nein meine Mutter hat bis jetzt noch keinen Pflegegrad.
Ich kann mit Leuten sprechen und wir haben nächste Woche einen Termin beim Krebsinformationsdienst bei sobwas wie einem Seelsorger oder so. Meine Lehrer in der Schule wissen bis jetzt aber noch nicht Bescheid, aber meine Eltern wollen sie noch informieren.
Die Tage sind einfach schwer alles muss geregelt werden, wo möchte Sie sterben?, Testament, Patientenverfügung, Besichtigung Hospiz...
Auch wenn ich noch nicht einmal alles mitbekomme ist es schwer zu ertragen.
Ich danke euch allen noch einmal von ganzem Herzen und wünsche euch alles Gute
Liebe Grüße Tris
Hallo an alle,
Meine Mutter ist heute. Besser gesagt gestern spät Abends gestorben.
Sie ist friedlich hier bei uns zu Hause eingeschlafen.
Sie ist jetzt endgültig Tod.
Ich wünsche euch allen alles Gute und das ihr noch eine lange schöne Zeit mit euren lieben verbringen könnt
Tris
Liebe Tris
Es tut mir so leid!! Aber jetzt ist ihr Leiden endlich vorbei!
Ich wünsche dir alle erdenkliche Kraft, liebe Menschen um dich, Menschen die dich trösten und bei dir sind!
Ich wünsche eurer Familie dass ihr einen Weg findet, damit umzugehen!
Fühl dich ganz fest umarmt!! Ich zünde für deine Mama eine Kerze an.
liebe Tris,
auch von mir liebe Grüße. Es war zu erwarten, trotzdem erst einmal schlimm. Bitte melde dich weiterhin, wenn Du vielleicht auf diesem Weg etwas Hilfe bekommen kannst. Ich wünsche Dir viel Kraft.
Liebe Grüße! Safra
Mein Vater hatte gestern die Kontrolle nach der SIRT, welche im August gemacht wurde. Sie haben gestern ein CT gemacht. Heute die Besprechung mit der Onkologin...
Leider ist der worst case eingetroffen.
Mein Vater hat nun noch mehr Lebermetastasen und jetzt auch Lungenmetastasen und die Lymphknoten sind jetzt auch befallen.
Ich hab jetzt mega Angst dass es jetzt ganz schnell geht!:weinen:
Cooniemaus
28.09.2017, 21:49
Liebe Gerbera,
es tut mir so unendlich leid für euch :(
Mir fehlen die Worte. Fühl dich gedrückt.
Danke...
Wie geht es deinem Vater?
Cooniemaus
30.09.2017, 10:05
Ihm geht es soweit ganz gut. Meine Eltern sind zur Zeit im Urlaub. Der Tumor ist weg. Nächsten Monat werden nochmal gewebeproben genommen und andere Untersuchungen gemacht. Bis jetzt wurde kein ct oder mrt gemacht was ich sehr komisch finde. Es muss doch kontrolliert werden ob sich nicht doch irgendwo Metastasen gebildet haben?
Kommt denke ich drauf an wie gross der Tumor war... wie gross /klein das Risiko für Metastasen überhaupt ist. Schön, dass es ihm gut geht!
Liebe Gerbera
Habe gerade alles durchgelesen. Es tut mir so unendlich leid. Ich kann deine Angst sehr gut nachfühlen, auch mit deiner Angst dass es plötzlich schnell geht. Ich geniesse zur Zeit von Tag zu Tag meine Mama und man kann gar nix schlaues sagen. :(
Wie geht es deinem Vater den sonst so? Schläft er noch oft viel?
Denke an euch!
Liebe Desireh
Es geht im so weit ganz gut. Er ist schon oft müde, er muss schon so 1-2 mal am Tag ein Schläfchen machen. Er war gerade 2 Tage bei uns. War sehr schön, haben geredet, geweint...Wollte ihn gar nicht mehr gehen lassen...
Liebe Gerbera
Das hört sich aber schön an. Zusammen reden und aber auch weinen können, auch wenn es schrecklich ist.
Wüsche dir ganz viel Kraft und denke an euch.
Hallo zusammen
Mein Vater muss inzwischen täglich Schmerz-medis nehmen gegen die Bauchschmerzen. Aber noch geht es ihm recht gut.
Es tut so weh, dass der Anfang vom Ende gekommen ist....
Meinem Vater geht es immer schlechter... :-( . Er hat Schmerzen und ist sehr sehr müde. Er mag nicht mehr weit laufen und hat auch kaum Appetit. Wir befürchten dass er auch noch Knochenmetastasen hat, weil er Schmerzen in der Hüfte und in den Beinen hat.
Ich bin so traurig dass ich ihn verliere. Und auch wegen meinen Kindern, es ist so unfair, er ist der weltbeste Opa, er wollte noch so viel machen mit ihnen. Ich will nicht dass er stirbt! Es darf einfach nicht wahr sein!
Letzte Nacht habe ich von ihm geträumt. Ich bin total k.o. aufgewacht...
Ich habe echt Angst dass er Weihnachten nicht mehr da ist...
Gerbera ich bin über einen anderen Thread auf dich und deinen Weg gestossen.
Ich kann sogut deinen Schmerz und deine Ängste verstehen. Der Verlust meines Vaters ist auf dem Tag genau (und wie ich eben sehe, fast auch die selbe Uhrzeit) 10 Tage her.
Bitte nutze jeden Moment mit ihm und auch wenn wir es in diesem Moment nicht verstehen wollen, es ist eine Erlösung für ihn. Alles andere ist egoistisch von uns.
Wie ich gelesen habe, hattet ihr so viele schöne Momente noch und vorallem ihr konntet es für euch nutzen.
Dies wurde mir alles genommen. Uns blieben nur 2 Tage zwischen Diagnose und bis er einschlief. Mir fehlt nicht nur er, sondern auch die Zeit - die Zeit mit ihm darüber zu sprechen, ihm zu sagen das ich immer für ihn da sein werde, das er sich um mich nicht sorgen muss, das ich so stolz auf ihn bin und vorallem das er gehen darf. Wie gern hätte ich ihm gerne all dies gesagt... und nun zerbreche ich schier daran, das ich es nicht mehr konnte. Im Endeffekt ist es auch nur egoistisch von mir, den viele andere können es auch nicht, wie z.b bei einem Unfall.
Ich wünsche dir unendlich viel Kraft!
Liebe Gerbera
Als erstes möchte ich dich einfach umarmen. Man kann nicht viel schlaues sagen. Wir sind ja glaub in einem ähnlichen Alter, ausser dass du Kinder hast. Es ist immer zu früh wenn jemand gehen muss, erst recht wenn es dein Papa und auch Fels in der Brandung ist.
Das einzig tröstende wird sein, dass er keine Schmerzen mehr haben muss. Geniess die Zeit die noch bleibt. Sprecht über alles was nocht geht und ihr möchtet. Ich fühle so mit dir, bei meinem Mami ging es plötzlich so extrem schnell. Heute sind es 2 Wochen und ich glaube es noch immer nicht.
Ich wünsche dir alle Kraft die es gibt und denke fest an dich und deine Kinder.
Liebe Julia und liebe Desireh
Vielen Dank für eure lieben Worte. Julia, auch bei dir tut es mir leid dass du deinen Vater verlieren musstest und so schnell! Ja ich bin froh über jeden Tag den wir noch haben, wir haben heute telefoniert. Immer und immer wieder sagen wir uns wie lieb wir uns haben. Ich habe das Gefühl ich kann es gar nicht oft genug sagen. Am Donnerstag hat er ein MRI und am Freitag dann das Resultat...
Am Wochenende fahren wir evt. zu ihm und besuchen ihn.
Letzte Nacht hab ich schon wieder von ihm geträumt...
SchwiTo1979
25.10.2017, 07:52
Liebe Gerbera..
Fühl dich mal gedrückt....
Du machst alles richtig. Die Zeit geniessen. Es ist unfassbar was diese Sch.... Krankheit aus Betroffenen und Angehörigen macht. Wie sie unser Leben bestimmt. ..
Mein Schwiegervater hat gestern gesagt: Warum kann ich nicht einfach einschlafen und nie mehr aufwachen...
Diese schlimmen Schmerzen. Und da das ja nicht genug ist dann noch Nebenwirkungen der Therapie...
Es ist so gemein...
Und wir können im Grunde nur zusehen...
Ich hoffe unsere Anwesenheit hilft wenigstens ihren seelen...
Ich wünsche euch alles gute für die Ergebnisse und dass die Schmerzen nicht schlimmer werden.
Lg
Hallo ihr Lieben
Wieder schlechte Nachrichten. Er hat nun auch Knochenmetastasen... Die Onkologin meinte heute, Weihnachten sollte für ihn evt. noch drin liegen... Ich bin soooo traurig. Hab ihm heute seine Lieblings-weihnachtskekse gebacken. Gebe ihm sie am Sonntag... Es ist unfassbar!
SchwiTo1979
27.10.2017, 22:06
Liebe Gerbera.
Es tut mir so leid.. ich reich dir die Hand..
Wir sind in ähnlichen Situationen...
Nur dass noch niemand bei uns eine Prognose aussprechen möchte..
Viele liebe Grüsse und viel Kraft
Hallo Leute
Ich habe ja bereits geschrieben von meinem Vater... aber was mich jetzt beschäftigt... er hat ja Metastasen in Leber, Lunge, Knochen, Lymphknoten... Seit 1-2 Wochen auch Schmerzen, die jeden Tag stärker werden (wegen den Knochenmetas.) Er soll (hoffentlich bald) bestrahlt werden gegen die Schmerzen.
Die Onkolgin hat bisher nie eine Prognose gestellt (ED war Dez 2015), sie hat immer gesagt sie könne das erst wagen wenn es wirklich um die letzten Wochen gehen würde. Nun hat sie am Freitag gesagt dass er vielleicht Weihnachten noch erleben darf. Ich hab irgendwie das Gefühl es geht schneller... Im Sommer hat man kaum etwas gemerkt dass er krank ist und jetzt auf einmal bergab.... Ich weiß nicht, worauf ich mich da einstellen muß die letzten Wochen oder Monate.
SchwiTo1979
28.10.2017, 19:20
Liebe Gerbera...
Es tut mir so leid... die selben Gedanken hier...
Fühl dich gedrückt
Lg
Sylvia
Küstenkind
28.10.2017, 21:11
Den einzigen Trost den ich dir spenden kann: du bist nicht allein.
Hier ist es genau so schlimm. Ich erwarte nun eigentlich seit ca. 2 wochen die schreckliche bzw für Mutti erlösende Nachricht. , dass sie endlich einschlafen durfte.
Ihr geht es so schlecht, dass sie schon mehr tot als lebendig ist. 😢
Ach so, ED Juli 2014 metastasierter Darmkrebs.
Und sie kämpft und kämpft und kämpft. ...
Bisher hat sie alle Prognosen weit überlebt .
Liebe Gerbera,
Es tut mir echt sehr leid.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Es gibt einfach keine Worte um den Schmerz auszudrücken den man in solchen Momenten empfindet. Fühle dich umarmt.
Liebe Grüße Tris
Meine Mutter hat ihn jetzt ins Spital gefahren. Dort können sie ihm hoffentlich helfen gegen die Schmerzen
Cooniemaus
29.10.2017, 00:42
Liebe Gerbera ,
es tut mir so unendlich leid für euch.
Ich wünsche euch viel Kraft für diese Zeit. Ich hoffe das ihm jetzt geholfen wird und er nicht unter an seinen Schmerzen leiden muss.
Das ist einfach nicht fair!
Hilflos daneben zu stehen und nicht helfen zu können.. unfassbar schwer!!
Fühl dich gedrückt!
Er wol möglichst bald Bestrahlungen erhalten gegen die Schmerzen. Ich hoffe er kann bald heim und dass es ihm nochmals gut geht
SchwiTo1979
29.10.2017, 05:55
Ich drücke die Daumen, dass bald bestrahlt wird und es hilft..
Wir hoffen dasselbe...
Alles gute für euch:knuddel:
Liebe Gerbera
Ach jee, es tut mir auch sehr leid alles. Es ist wirklich nicht fair. Und man kann nur zuschauen und hoffen.
Leider geht es wirklich plötzlich sehr schnell. Aber erhoffe dir nicht irgendwelche Prognosen. Am Unispital Zürich haben sie ja nie welxhe gegeben. Erst als ich den Onkologen solange genervt habe, bis ein "an weihnachten geht es ihrer mama wohl nicht mehr so gut". Das war im august und er war ja selber sehr geschockt als ihn ihm vor 19 tagen die mail schrieb...
Hoffe ihr könnt noch etwas zeit verbringen und es geht ihm bsld besser. Denke an euch!
Liebe Desireh
Ja ich weiss dass niemand Hellseher ist und Prognosen immer unsicher sind. Ich bin froh um jeden Tag wo er keine Schmerzen hat. Ich will nicht dass er lange leiden muss, nur damit ich ihn länger habe.
Ich war heute bei ihm. Er war am Tag schmerzfrei oder wenigstens beinahe. Ich habe ihn lange umarmt und neben ihm im Bett gekuschelt und gweint. Meiner Mutter hat es auch gut getan dass ich einfach auch bei ihr war. Er wird wohl diese Woche im Spital bleiben und dann mit der Ambulanz jeweils zur Bestrahlung ins andere grössere Spital gefahren.
Ich werde spätestens nächstes Wochenende wieder hingehen. Mein Bruder geht in 2 Tagen auch noch hin.
Das Verabschieden ist immer so hart.... man hat jedes Mal Angst dass es das letzte Mal war. Obwohl er ja noch nicht im Sterben liegt in dem Sinne...
Mein Vater ist jetzt seit einer Woche im Spital, gestern wurde er in ein anderes Spital verlegt, er ist dort auf der Palliativstation. Sie kümmern sich dort sehr gut auch um meine Mutter. Mitte oder Ende nächster Woche kann dann endlich die Bestrahlung anfangen, 5-10x. Dann sollten hoffentlich die Schmerzen so zurück gehen dass er nicht mehr so viele Schmerzmittel braucht wie jetzt und nochmals nach Hause kann. Momentan hat er auch noch irgendeinen Infekt mit Fieber. Aber die Schwestern sind so lieb und kümmern sich sehr gut. Und die Psychoonkologin kommt auch noch...
War gestern bei ihm. Es ist immer noch unfassbar und es zerreisst mir das Herz ihn so dünn und krank zu sehen. Gehe heute nochmals hin.
rocketpocket
04.11.2017, 07:01
Liebe Gerbera,
schön, dass Dein Vater und auch Deine Mutter so gut unterstützt werden. Ich hoffe auch Du findest Unterstützung und Hilfe.
Es ist eine schwere Zeit. Versuche trotzdem die Zeit mit Deinen Eltern zu genießen.
Ich denke an Dich.
rocketpocket :knuddel:
Mein Vater hatte heute das Vorbereitungs-CT für die Bestrahlung diese Woche. Zum Glück kam auch noch die Ernährungsberaterin, da er fast nichts essen konnte weil es im Mund Schmerzen verursachte bzw er auch keinen Appetit hatte. Er bekommt nun so hochkalorische Drinks. Meine Mutter kann bis jetzt immer im Spital bei ihm sein, sie hat das 2. Bett im Zimmer für sich. Am Wochenende wollen mein Mann und meine Kinder und ich zu ihm. Es wird sehr schwer werden... Mein Vater weint immer wenn er an seine Grosskinder denkt. Das ist das, was ihm am Ganzen am schwersten fällt. Seine Enkel zu verlassen. Er hätte gerne noch so viel mit ihnen gemacht und erlebt.
Ich schlage mich durch die Woche, Arbeiten und die Arbeit zu Hause lenkt ab. Da kann man so schön verdrängen und so tun als wäre alles gar nicht wahr...
Liebe Gerbera
Ich denke jeden Tag an dich. Bin froh, dass du etwas Ablenkung hast. Und hoffe deinem Papi geht es nach den Bestrahlungen besser. Bin froh dass er gut aufgehoben ist und dein Mami auch immer zu ihm kann, wie sie möchte.
Schick euch liebe Grüsse
Liebe Gerbera,
ich lasse auch malliebe Grüße da.
Es ist unerträglich, einem lieben Menschen beim Leiden zuzusehen.
Man möchte noch so viel mit ihm machen und sie ja mituns auch.
Sie verpassen so viel, ich mag mir gar nicht ausmalen, was das für Gefühle hervorruft.
Dann kommt noch die Angst hinzu, vor dem, was noch kommt, vor dem Ende und dessen Zeitpunkt...
Ich schicke dir ein dickes Kraftpaket!
melde mich mal wieder...
die Bestrahlung hat gestern angefangen. Es geht ihm dank Mo-Infusion besser, aber immer noch Fieber wo man nicht weiss woher es kommt. Er bleibt sicher noch eine Woche auf der Palliativ bis die Bestrahlung beendet ist. Meine Mami ist die ganze Zeit bei ihm. Morgen kann ich wieder hin. Wir wollen mit den Kindern gehen. Es wird sehr traurig werden...
Gestern und heute mochte er sogar einen Kaffee trinken :-)
Ich war gestern alleine bei meinem Vater, ohne die Kinder. Zum Glück! Es war schrecklich!! So schlecht wie gestern ging es ihm noch nie. Er hatte soo starke Schmerzen, obwohl er schon so viele und starke Medikamente (Morphin, Opiate etc..) bekam inkl. Schlafmittel. Sie haben dann alle Dosen nochmals erhöht und dann konnte er dann ab 17 Uhr schmerzfrei schlafen. Er hatte dann eine sehr gute Nacht und heute hat er auch kaum Schmerzen gehabt (dank den hohen Dosen). Er hat einfach fast nur geschlafen und knapp mitbekommen wer ihn besucht hat. Meine Mutter ist immer bei ihm. Ich musste gestern das Zimmer zwischenzeitlich verlassen, ich konnte seine Schmerzensschreie nicht mehr etragen! Ich war im Flur und hab am ganzen Körper gezittert! Und im Zimmer hat meine Mutter geweint und ich auch und die Schwester hat alles versucht ihm zu helfen. Sie sind wirklich super dort in der Palliativstation. Ich habe mir gestern einfach nur noch gewünscht er könnte sterben!
Das Ziel der Bestrahlung war ja eigentlich, dass er dann wieder nach Hause kann. Die Ärzte sagen jetzt dass das nicht mehr möglich wird. Er wird ziemlich sicher dort sterben... wie lange er noch lebt weiss niemand. Tage? Wochen? Jedenfalls ist seine Leber voller Metastasen und seine Knochen auch. Erstaunlicherweise ist er weder gelb noch sonst was. Wahrscheinlich wird sein Herz einfach mal mit den vielen Medikamenten nicht mehr klar kommen....
Ich möchte am liebsten jeden Tag zu ihm und möchte ihm noch so oft sagen wie sehr lieb ich ihn hab. Ich habe ihm das schon eine Million Mal gesagt und trotzdem ist es nie genug! Ich möchte einfach dass er nochmals wach und klar wird und mir sagt dass alles gut ist! Aber das wird wohl kaum mehr der Fall sein...
Zu Hause, überall, denke ich an ihn, bei allen Tätigkeiten kommen Erinnerungen... alles was nie wieder sein wird.
Liebe Gerbera
Oje, ich habe gestern viel an dich gedacht und habe gehofft, es geht deinem Papi etwas besser. Es macht mich sehr traurig, dass es keine besseren News gibt. Fühl dich ganz fest gedrückt!
Ich kann dir wegen den Schreien nachfühlen, die letzten zwei Tage waren bei Mami auch so. Nach 9 Stunden musste ich ja nach Hause, weil mein Kopf so gehämmert hat und ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Bekommt er noch Morphiumtropfen oder schon Spritzen?
Ich schick dir ganz viel Kraft und zünde für euch eine Kerze an. Einfach nur traurig wie man zuschauen kann und sich wünscht, dass es bald vorbei ist. Es tut mir so leid. Dieser sche*** Krebs!
Dänke fescht a eui.
rocketpocket
12.11.2017, 18:30
Liebe Gerbera,
Versuche für Deine Eltern da zu sein und bleib stark. Es ist einfach so schlimm. Keiner kann Dir sagen, wie lange es dauern wird, aber Du wirst die nötige Kraft aufbringen. Ich wünsche Dir und Deinem Papa eine erträgliche Zeit und hoffe, dass er keine Schmerzen mehr aushalten muss.
Ich denke an Dich.
rocketpocket
Liebe desireh, er bekommt mo-infusion und spritzen
SchwiTo1979
13.11.2017, 13:53
Liebe Gerbera,
Es tut mir so leid.
Hier ist es jetzt auch so schlimm. Ich wünsche euch und auch uns, dass sie einfach einschlafen können....
Viele liebe Grüsse, wünsche euch viel Kraft..
Meinem Vater geht es wieder besser. Er hat am Samstag Abend eine Kortison Infusion bekommen die anscheinend gut anschlägt. Er hat wieder weniger Morphin und heute konnte ich sogar kurz mit ihm telefonieren! Ich hätte nicht gedacht dass ich nochmals mit ihm sprechen kann! Und gleich macht man sich wieder Hoffnungen, dass er doch noch nach Hause kann, dass er noch lange lebt...
Ich werde spätestens am Wochenende wieder hinfahren... Ich hoffe sein Zustand verschlechtert sich nicht wieder so...
SchwiTo1979
13.11.2017, 20:01
Wie schön
Wir sind in einer ähnlichen Situationen, ich wünsche dir noch etwas Zeit mit deinem Vater und dass man ihm die Schmerzen nehmen kann.
Liebe Grüße Andrea
Mein Vater sollte eigentlich heute Morgen weiter bestrahlt werden. Ging nicht, er hatte zu starke Schmerzen ...
Gestern Abend hatte er noch ein CT um heraus zu finden woher diese Schmerzen kommen. Man weiss es leider nicht, aber man hat gesehen dass es immer mehr und mehr Metastasen sind. Die ganze Leber voll, und dort wo bestrahlt wurde sind noch mehr gewachsen. Also alles für die Katz... Sie werden jetzt wohl damit aufhören, es bringt nix und macht ihm nur noch mehr Mühe und Schmerzen. Jetzt heisst es nur noch Schmerzen linden und abwarten....
Ich weiss nicht wie lange das so noch geht.... Es ist schrecklich!
Liebe Gerbera,
ja, es ist schrecklich, dahast du leider Recht.
Ich lasse dir mal ein großes Kraftpaket da.
annemariechen
14.11.2017, 22:36
Es tut mir leid, was Du durchmachen musst, liebe Gerbera.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate. Hoffentlich können die Ärzte die Schmerzen betäuben und er bleibt dennnoch etwas klar im Kopf. Er freut sich sicher darüber, dass Ihr Euch so gut um ihn kümmert.
SchwiTo1979
16.11.2017, 08:10
Lasse dir einfach mal nen Gruss da...
Hallo ihr Lieben
Gestern gegen Abend hat meine Mutter angerufen. Wir sollen kommen, seine Atmung habe sich verändert. Wir, das heisst mein Bruder, mein Mann und ich und meine Lieblingstante (die Schwester meines Vaters), sind dann also alle ins Krankenhaus gefahren. Es war eine sehr berührende Situation, es war schön, dass wir alle dort waren. Mein Vater hat uns alle erkannt und trotzdem er so schwach war noch umarmt. Sprechen konnte er kaum. Seine Atmung war sehr unregelmässig. Ich dachte bei jeder Pause jetzt war es der letzte Atemzug. Aber er atmete immer wieder weiter. Irgendwann sind wir dann gegangen, haben uns verabschiedet.
Heute Nachmittag bin ich mit meinem Sohn hingefahren. Mein Sohn wollte das unbedingt, er war so traurig am Morgen. Er wollte unbedingt seinen Grossvater noch sehen. Mein Grossvater war heute Nachmittag etwas wacher und seine Atmung war wieder regelmässig. Er hat sich so sehr über unseren Besuch gefreut. Mein Sohn war auch so süss. Es war ein ganz spezieller Moment.
Mein Vater hat mich immer wieder angeschaut und gelächelt und wir haben uns gehalten. Irgendwann sagte er zu mir: "Ich muss sterben." ich sagte: "ja. Du darfst." er sagte dann: "ich freue ich" (mein Vater hat einen sehr starken Glauben, und hatte auch früher nie Angst vor dem Tod). Ich hab ihm dann auch noch gesagt dass er immer auf uns aufpasst und er hat genickt. Und ich hab ihm auch gesagt dass ich ihn immer bei mir haben werde.
Ich bin momentan gerade selber erstaunt wie "gelassen" ich bin... Ich glaube das ist irgendwie der Schockzustand....
Steffen1991
18.11.2017, 11:10
Sehr traurig :( Ich lasse dir auch einen Gedanken der Kraft da. Möge er dir / euch helfen.
Liebe Gerbera,
ihr macht das wirklich ganz großartig.
Ich glaube, in deiner Familie würde mir das Steben leichter fallen als bei meinen Verwandten.
Kinder sind so toll, man kann sich wirklich eine Scheibe von ihnen abschneiden.
Waren heute nochmals bei ihm... also mein Mann, mein Bruder, seine Frau und ich. Die ganze Familie sozusagen. Meine Mutter ist ja sowieso die ganze Zeit bei ihm. Es war ein sehr bewegender, berührender Nachmittag. Wir haben die Lieblingsmusik von meinem Vater laufen lassen, er hat sich sehr gefreut. Hat meine Hände gehalten und mir in die Augen geschaut und gelächelt.
Beim Verabschieden hat er mich bei meinem Kosenamen, den er immer für mich hatte, genannt und gesagt er komme mit mir mit....
Wir glauben dass es nun wirklich nicht mehr lange geht... Seine Augen waren ganz gelb. Und ein-, zweimal gab es einen Moment wo wir dachten jetzt sei das Ende gekommen...
heute nachmittag bei ihm hab ich mich einfach gefreut, bei ihm zu sein, und so viele viele schöne Erinnerungen zu haben! Unsere Beziehung ist einzigartig. Auch die von ihm zu meinem Bruder. Er war unser aller aller bester Freund!
Jetzt zu Hause spüre ich wieder dass ich ihn sooo unedndlich schrecklich vermissen werde!!
Christin12
19.11.2017, 19:46
Liebe Gerbera,
ich fühle mit Dir und lasse Dir einen lieben Gruß da.
Ch.
Mein Vater konnte heute Vormittag im Beisein meiner Mutter sterben...
SchwiTo1979
20.11.2017, 12:52
Liebe Gerbera,
Mein aufrichtiges Beileid. Ich lass dir ein dickes Kraftpacket da.
Lg
Liebe Gerbera.
Ich möchte Dir mein Beileid zum Heimgang deines Vaters aussprechen.
Für die kommende schwere Zeit wünsche ich Dir viel Kraft. Möge nach der Zeit des tiefen Schmerzes eine Zeit der dankbaren Erinnerung an die gemeinsam erlebten Stunden kommen.
Mit stillem Gruß.
Wolle2.
MortalKombat
20.11.2017, 16:38
Liebe Gerbera,
ich habe hier still mitgelesen, denn auch ich habe (2014) ein Elternteil an den Krebs verloren.
Ich bin froh, dass Du die Gelegenheit hattest, Dich so liebevoll von Deinem Vater zu verabschieden.
Eine Freundin schreib mir damals:
Ausgelitten - Frieden.
Stille Grüße
Kombat
Liebe Gerbera,
mein herzliches Beileid zum Verlust deines Vaters.
Es ist absolut ungerecht, dass ein so feiner Mensch, wie du ihn beschrieben hast, einfach aus den Armen seiner Familie gerissen wird.
Ichwünsche dir viel Kraft, das durchzustehen, dass ihr euch bal danall die schönen Momente mit ihm erinnern könnt und dies nicht mit Trauer über den Verlust, sondern mit Freude darüber, ihn gekannt zu haben.
Ich drück dich.
Liebe Gerbera,
Es tut mir sehr leid das dein Vater gestorben ist.
Ich hoffe das du und deine Familie zusammen trauern können und wann immer ihr an ihn denkt froh über die schönen gemeinsamen Momente sein könnt. Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Liebe Grüße Tris
Mein Beileid...
Es tut mir leid....ich habe Tränen in den Augen....weil ich weiß wie weh es tut....und wie du dich fühlst...
Auch ich habe meinen geliebten Papa in diesem Jahr an diesen Teufel verloren...
Fühl dich gedrückt
Christin12
20.11.2017, 17:54
Liebe Gerbera,
ich möchte Dir mein tiefes Mitgefühl übermitteln.
Dein Verlust ist unermesslich.
Ich wünsche Dir Menschen an Deiner Seite, die Dich tragen und
halten, die fühlen - was Du jetzt brauchst.
Ein stiller Gruß,
sei umarmt,
Ch.
Liebe Gerbera,
auch ich habe still mitgelesen und wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. :pftroest:
Liebe Gerbera
Habe die letzten Tage still mitgelesen und es ist wunderbar, wie ihr alle für deinen Vater da wart. Auch mit deinem Sohn und das ihr alles sagen konntet.
Deine letzten Texte haben mich sehr berührt und ich möchte dir mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.
Ich stell mir vor, egal wo sie jetzt sind, dein Papi und mein Mami trinken jetzt einen Kaffee und erzählen von uns.
Fühl dich fest gedrückt und ich schick dir ganz viel Kraft.
Ihr Lieben
Vielen Dank für euer Mitgefühl. Das tut gut.
Ich war gestern mit meinem Mann nochmals bei ihm, nachdem meine Mutter angerufen hat. Er war schön angezogen, mit Hemd und Kravatte, das mochte er, und natürlich seine Tanzschuhe. Das bedeutete ihm sehr viel. Ich bin sicher, er hätte sich gefallen so. Auf dem Bett lagen Rosenblätter. Meine Mutter war da, seine Schwester und 2 gute Freunde von ihm. Sein Ausdruck war friedlich. Für mich sah er aber irgendwie nicht mehr aus wie er. Halt gelb und tot. Ich mochte auch nicht mit dem Körper sprechen, für mich war er schon irgendwo... um mich herum, aber nicht mehr im Körper. Es tat gut sich nochmals so zu verabschieden und zu weinen.
Ich bin heute Morgen zur Arbeit gegangen, habe gemütlich vor mich hin gearbeitet, alle haben kondoliert. Nach dem Mittag bin ich heim. Ich bin sooo müde!! Könnte nur noch schlafen. Ich hab mich dann erst mal 1h schlafen gelegt. Jetzt gehts gerade wieder. Ich bin seit 2 Wochen einfach Dauermüde und Dauerschlapp. Wenigsten guckt mal wieder etwas die Sonne durch...
Am Freitag, Montag und Dienstag hab ich mir frei genommen. Wir gehen am Freitag bis Sonntag in Ferienhäuschen in den Bergen. Ich bin immer sehr glücklich dort und mein Vater mochte es auch dort zu sein. Nun werde ich ihm keinen Kaffee mehr machen dort und keinen Wein am Abend trinken mit ihm...
Meine Mutter ist diese Woche mit Ämtern beschäftigt und darf immer bei Freunden essen. Am Wochenende gehen mein Bruder und seine Frau zu ihr und am Montag und Dienstag bin ich bei ihr und wir organisieren die Beerdigung (Blumen aussuchen etc.) Das ist mir wichtig. Ich werde auch etwas sagen in der Kirche...
Am 2.12. ist die Beerdigung. Meine Mutter wollte einen Samstag. Mein Vater hatte so viele Freunde, die sollen kommen können. Die Kirche wird aus allen Nähten platzen. Richtig so...
Vielleicht setz ich mich jetzt noch in den Garten an die Sonne...
Auch von mir mein Beileid. Ich weiß leider genau wie du dich fühlst :( ich wünsche dir und deiner viel Kraft in der nächsten Zeit. Lg Finke
rocketpocket
21.11.2017, 16:12
Liebe Gerbera,
es tut mir sehr leid, dass Dein Vater nun nicht mehr da ist. Gut, dass Du Dich so gut verabschiedet hast. Unsere verstorbenen Eltern hinterlassen uns riesige Lücken und es ist auch noch nach 8 Monaten schwer für mich an manchen Tagen. Ich hoffe Euer toller Zusammenhalt in der Familie kann den Schmerz über die Lücke etwas abschwächen.
Bleib tapfer für die kommende schwere Zeit und fühle Dich mal richtig doll umarmt.
Rocketpocket
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