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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...


31.01.2002, 01:47
Gestern an 29.1.02 um 5.14 hat meine Frau Gaby unseren gemeinsamen 3 Jahre und 4 Monate anhaltenden Kampf gegen ihren klassisches Ovarial-ca eingestuft von Anfanfg an FIGO IV
aufgegeben und ist in meinen Armen zuhause friedlich eingeschlafen.
Möchte da ich ihre med.Betreunng kompl gemacht habe etwas an euch da draussen von ihr weitergeben falls es gewünscht wird.
Damit ihre unnermessliche Kraft und Leidensfähigkeit euch vielleicht indirekt helfen kann mit diesre verrückten Zelle zu leben und nicht aufzugeben solange es noch schöne Momente gibt.[email)qggj@aol.com

31.01.2002, 09:51
Lieber ?,
es tut mir unendlich leid für Ihre Frau und für Sie und ich wünsche Ihnen, dass sie mit Gottes Hilfe diese schwere Zeit leben können. Natürlich ist es für alles Betroffenen hier erst mal ein richtiger "Nackenschlag" solche Zeilen zu lesen, denn jeder hofft auf Heilung, wenn zumindest dann doch auf etwas Aufschub.Für mich auch ein Grund mich hier nicht alzu oft einzuklicken und Todesanzeigen nicht zu genau zu studieren.
Trotzdem gehört der Tod zum Leben und ein befreundeter Onkologe sagte einmal zu mir,"das Leben endet immer tödlich". Es ist jedenfalls sehr schön, dass ihre Frau die Möglichkeit hatte in ihren Armen einzuschlafen.
Alles erdenklich Gute
Christine

Billy
31.01.2002, 15:12
Hallo lieber?

Ich wünsche Ihnen
daß die Quellen,
aus denen Sie Kraft schöpfen,nicht versiegen
und Sie immer wieder auftanken können.
Es freute mich zu lesen das ihre Frau in ihren Armen einschlafen durfte.
Ich wünsche Ihnen alles liebe und viele Freunde die Sie in ihren Stunden nicht alleine lassen.
Liebe Grüße Billy.

02.04.2002, 23:26
Hallo lieber ? !Würde gern Kontakt zu Ihnen aufnehmen, da meine Muter (46 Jahre) ebenfalls an Eierstockkrebs erkrankt ist und man ihr nicht mehr helfen kann. Meine Familie und ich pflegen sie zu Hause, und es wird immer schlimmer, von Tag zu Tag. Würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen! Viele Grüße! Ina

03.04.2002, 04:04
Hallo Ina bin jederzeit gerne zu erreichen
unter 07723-9198756,oh sorry meine name ist übrigens Günter und ich bin der Ehemann von Gabi.

Billy
18.04.2002, 12:54
Hallo Ina wenn Sie möchten können Sie mit mir in Kontakt treten, ich bin selbst an Eierstockkrebs erkrankt]

18.04.2002, 17:50
Hallo Billy und Hallo Ina,
meine Mutter ist auch an Eierstockkrebs erkrankt und ich habe schon mehrere kleine Ausführungen ins Forum gebracht. Meine Mutter, wenn alles klappt, fährt in ungefähr vierzehn Tagen zur Reha nach Bad Mergentheim. Heute waren wir,meine Bruder, meine Eltern und ich beim Hausarzt und alles zu besprechen. Die Hauptarbeit haben meine Schwägerin und ich geleistet, die eine hat sich mit der KK in Verbindung gesetzt und die andere mit Bad Mergentheim, Aber nur weil meine Mutter eine unglaubliche Kraft hat das dieser Wunsch auch umgesetzt wird, wir haben ihr den ganzen Schreibkram abgenommen.Auch die Ärztin der Schmerzambulanz unterstützt diese Reha , gerade in Bad Mergentheim. Ich hoffe, das meine Mutter , wenn sie erstmal dort ist, viel Gutes erfahren wird, denn bei ihr ist sehr stark die Psyche erkrankt. Ich melde mich mal wieder.
Bis bald und für Euch Alle alles Liebe Karin

12.06.2002, 00:47
Hallo ihr Lieben möchte mich wenn auch etwas spät für die Anteilnahme an dem Tod meiner Frau Gabi bedanken und euch allen die von de Krankheit betroffen sind und auch allen Angehörigen Mut zusprechen bei all den Tiefen die ihr mit Schmerzen MüdigkeitErbrechen Atemnot und und.. erlebt es gibt immer wieder schöne Momente auch wenn Sie nur von kurzer Dauer sind ,aber allein dafür lohnte es sich zu kämpfen.
Gabi Jonas und Ich wir haben Sie alle lange in jeder Facette erlebt und wir haben auch dafür gekämpft bis zu dem Moment wo Gabi entschieden hat das es genug sei.
Und wir haben gelernt in den 3 Jahren mit dem Tod zu leben und es zu akkzeptiere das er 24 Stunden bei uns ist.
Auch aus diesem Grunde denke ich das meine Frau so eine immense Kraft entwickeln konnte und ich wünsche mir dieses auch für euch alle.

Gabi hat hat mir mit ihrer Kraft unheimlich fiel gegeben was für mich auch fortbestand hat darum habe ich die OVARIALKARZINOM-ORGANISATION ins Leben gerufen um auf dem Gebiet des Ov-ca zu versuchen noch etwas zu bewirken,damit Betroffene und ihre Angehörigen die Chance erhalten ihre Zeit die Ihnen bleibt besser Leben zu können.Ist sicher nicht die buchreife formulierung aber ich denke ihr wist was ich meine.
Wenn ihr mögt könnt ihr unter
www.gabi-quecke.de
also auf der privaten Seite meiner Frau ja mal sehen was ich vorhabe.
Ist eine Mammutarbeit aber Sie soll für alle die Gabi folgen irgendwann mal eine Hilfe sein und daran arbeite ich, so gut es halt geht den als erstes kommtauch in Gabis Sinne unser kleiner Sohn Jonas der in unserem Team immr mit dabei war.

Jo weiß das dies sicher nicht ganz in euer Themaspektrum passt aber wollte dies nochmals loswerden, darum nochmal Danke für die lieben Worte und ich wünsche euch eine ureigene Kraft die euch führen und auffangen möge, gerade in den sehr schlechten Zeiten.

Günter Quecke
[email]webmaster@ovarialkarzinom.org

12.06.2002, 20:18
Lieber Günter,

war grad auf Gabi's hp und stehe noch ganz im Banne des dort gelesenen. Ich bin begeistert davon, was Du da auf die Beine stellen willst. Ich danke Dir für Dein Engagement von ganzem Herzen. Von wegen, das passe nicht in unser Themenspektrum! Also, ich finde schon! Es ist traurig, dass Gabi es nicht geschafft hat, aber alle anderen können aus Gabi's Geschichte über Therapie usw. ihren Nutzen und Informationen beziehen. Außerdem finde ich, dass die Seiten wunderschön gestaltet sind.

Ich leide seit Juli 1998 selber an Eierstockkrebs (habe auch ein Ileo-Stoma) und kämpfe - bisher erfolgreich - dagegen an.

Wenn es Dir recht ist, würde ich einer lieben Internet-Freundin von mir, die eine hp zum Thema "Stoma und Krebs" betreibt, gerne vorschlagen, dass sie Deine (Gabi's)hp in ihr Linkverzeichnis mit aufnimmt. Darf ich?

Liebe Grüße
Helene
name@domain.de

13.06.2002, 10:26
Hallo Helena,
Vielen Dank für deinen Zuspruch, habe mich sehr darüber gefreut und du kannst sicher sein das ich weitermache,da dies wie ja schon geschrieben in Gabis Sinne geschieht und weil Sie sich immer gewünscht hat das unser gemeinsamer Weg als Hilfe dienen möge für andere auch nach ihrem Tode.

Die verlinkung dafst du gerne vornehmen , und wenn deine Freundin mag würde ich Sie auch gerne zu den bestehenden Adressn mit aufnehmen.Benötige dafür bitte ihr web-adresse.

Drücke dir beide Daumen und wünsche dir ganz viel Kraft und schöne Momente,hört sich jetzt vieleicht schnullzig an aber wir (Gabi) und ich sind bei dir und wenn du hilfe oder Fragen hast melde dich.

Alles liebe
Günter

13.06.2002, 11:21
Hallo alle zusammen, besonders Helene und Günter.

Günter ich bin auch sehr interresiert an Gabis HP und eurer Geschichte. Es tut mir leid, daß deine tapfere Frau es nicht geschafft hat.
Meine Mama ist leider auch an dem Krebs erkrankt. Sie wurde operiert und hat ein Stoma. Im Moment ist sie noch im Krankenhaus und soweit geht es ganz gut. Sie steht somit noch am Anfang der Behandlung, insofern ist die HP sehr nützlich und informativ.
Danke dafür!

Liebe Helene, ich hoffe dir geht es soweit gut und du verträgst die Chemo gut.
Weiterhin viel Kraft und Stärke!
Alles Liebe
Sonja

25.09.2002, 23:26
Hallo zusammen,
meine Mutter hat auch Eierstockkrebs und momentan geht es ihr nach dem Abbruch des zweiten Chemozyklus(Topotecan) sehr schlecht. Sie muss immer aufstossen/erbrechen und kann kaum etwas essen. Die Ärzte beraten noch an der Zusammensetzung des dritten Cocktails.
Sie hat furchtbar Angst, dass sie sich quälen muss und mich gebeten, sich nach Sterbehilfe etc. umzuhören.
Habt ihr da Erfahrung ?
Viele Gruesse und vielen Dank fuer eine Antwort,
Claudia

26.09.2002, 11:05
Liebe Claudia,
Erfahrung habe ich da nicht, aber vielleicht Informationen. Kam vor kurzem ein Film im Fernsehen darüber. Wenn Du Nähreres wissen möchtest, mail mich doch bitte an.
Brigitte (frapadoma@aol.com)

12.05.2004, 18:24
16.08.2002, 06:19

Hallo Ihr Lieben
ich muß euch leider was trauriges mitteilen.
Meine Mama ist heute in der Nacht um 4.25 für immer eingeschlafen.
Ich melde mich wieder, wenn ich nicht mehr so viel weinen muß

Alles Liebe Sonja
sonja.d@web.de

12.05.2004, 18:24
16.08.2002, 13:58

Liebe Sonja,

es tut mir so furchtbar leid. Kann mir gut vorstellen, wie Du Dich grade fühlst. Ich denk an Dich und nehm Dich in Gedanken ganz fest in die Arme.

Alles Liebe für Dich
Helene

12.05.2004, 18:25
17.08.2002, 19:39

Liebe Sonja,
es tut mir sehr, sehr leid. Vielleicht kann Dir dieses Gedicht ein wenig Trost spenden:

Eines Nachts hatte ich einen Traum.
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herr.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er:"Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort , wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Alles Liebe an Dich
Christine

12.05.2004, 18:25
17.09.2002, 21:23

Ich bin ein Fremder, was soll ich sagen. Die Sprüche wie: Kopf hoch, das Leben geht weiter o.ä. haben keine Wirkung. Bei mir sogar manchmal sehr negative! Also sag ich dir was geschah, als ich die Nachricht gestern sah. Ich weinte!


Jemand, der traurig ist!

12.05.2004, 18:26
23.10.2002, 17:13

Hallo Sonja,
ich weiß wie Du Dich fühlst. Meine Mama ist vor 10 Jahren gestorben. Ich war gerade 24 Jahre und hatte meine erste Tochter bekommen. Wir wussten schon seit fast 3 Jahren, dass meine Mutti krank ist, aber ich habe den Gedanken an den Tod einfach verdrängt. Ich kann Dir nur sagen denke immer an die vielen schönen Erinnerungen. Der Schmerz lässt ganz, ganz langsam nach.
Alles Gute
Angelika[ungerangie@aol.com)ungerangie@aol.com[/email]

12.05.2004, 18:26
07.11.2003, 20:40

Hallo , hier ist Ella
Deine Mama ist leider schon 1 Jahr tot . Aber meine starb vor 2 Wochen an Eierstockkrebs, der furchbar gewütet hat. Ich bin unendlich traurig.
Ich war bei ihr, als sie starb und ich habe sie noch 36 Std. verabschieden können.

Ich trauere heute noch mit

Liebe Grüße
Ella

12.05.2004, 18:27
07.11.2003, 22:39

Hallo Ella,
Ich wünsche Dir mein allerherherzlichstes Beileid.
Ichglaube mir vorstellen zu können wie Du gerade fühlst.
Bei meiner Mama wurde gestern Eierstockkrebs festgestellt und ich habe unendlich viel Angst sie zu verlieren. Ich habe zwar einen lieben Mann und zwei wundervolle Kinder aber wenn meine Mama nicht mehr da wäre, dann würde ich mich ganz allein fühlen, denn ich habe schon meinen Papa mit 11 verloren, jetzt bin ich 25.

Ich denke ganz fest an Dich. Ich hoffe, Du bist nicht allein in deiner Trauer.
Anke

12.05.2004, 18:28
02.04.2004, 16:01

Hallo Ella,
habe soeben deine NAchricht gelesen und mir sind sofort die Tränen gelaufen. Wir kennen uns nicht aber trotzdem berührt mich das alles sehr.

29.06.2004, 11:31
Habe heute zwar meine liebe Schwester Heli verloren, möchte aber trotzdem anderen Krebskranken Mut machen, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben. Nach ihrer Operation (Eierstockkrebs mit Metastasen an der Bauchdecke + Lunge) im August 1999 gaben ihr die Ärzte sehr wenig Chancen. Doch Heli schöpfte viel Kraft aus ihrem Glauben und zeigte uns, wie man ein so schweres Schicksal meistert. Ich weiß, es geht dir jetzt besser und danke dir für alles, was du für mich und uns getan hast! Wir haben dich sehr lieb!

27.04.2005, 00:05
Hallo liebe Forum Leser!

Auch meine Mama ist tot!!!!
OH Gott, ich kann es noch immer nicht glauben, selbst wenn ich es hier eigenhändig schreibe!
Ja sie ist am 17.04.2005 um 22.30 Uhr eingeschlafen, für immer!
Der Kampf gegen, einen der aggressivsten Krebsarten war absolut aussichtslos.
Meine Schwester, mein Papa und ich waren in den letzten 2 Tagen permanent an ihrem Krankenbett.
Sogar ihr Bruder (der Kontakt war eher spärlich) und ihre Schwester, und natürlich Oma und Opa waren kurz vor ihrem Ende da.
Meine liebe Mama kämpfte noch fast 48h bevor ihr Körper für immer seine Kraft verlor.
Diese Stunden waren so schlimm. Immer wieder versicherte uns das Krankenhauspersonal, das meine Mama keine Schmerzen hat.
Eigentlich auch logisch bei den Mengen an Morphium, aber es gab immer wieder Phasen, die für mich sehr schmerzlich waren, da sie manchmal stöhnte oder sich plötzlich aufrichtete.

Einen Teil meiner Erlebnisse und Gedanken, bin ich nun schonmal los geworden.
Leider bin ich momentan noch nicht wirklich fähig viel zu schreiben.
Ich habe diesen Verlust noch lange nicht verarbeitet!!!!
Trotzdem bin ich für jede Hilfe dankbar.
Bis dahin
Katja

27.04.2005, 09:41
Hallo Katja,
es tut mir sehr leid mit deiner Mama! Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft, die nächste schwere Zeit zu überstehen. Wir alt war deine Mama? Und wie lange mußte sie mit dieser Krankheit leben? War die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten, als sie festgestellt wurde?
Alles Liebe
Nobina

28.04.2005, 22:03
Liebe Katja
es tut mir sehr leid, dass auch Du Deine Mama an dieser Krankheit verloren hast! Ich hoffe, Du und Deine Familie haben die letzten Tage einigermassen überstanden? Bei mir ist es heute in genau zwei Wochen ein Jahr her, dass meine Mam gehen musste! Und glaube mir, ich weiss was Du meinst mit den letzten Tagen. Auch meine Mama ist um 22.30 Uhr gestorben. Die letzten 4 Tage war die Hölle. Auch ich habe geglaubt, dass sie trotz der extrem hohen Dosen an Morphium noch Schmerzen hat. Aber ein ausführliches Schlussgespräch mit dem Onkologen hat mich sehr beruhigt, dass dem nicht so war. Unsere Mamas waren da bereits zwischen den Welten und haben das für sich gar nicht so empfunden. Das war wohl ihre Art auf die Einflüsse von aussen zu reagieren, da sie sich anders nicht mehr mitteilen konnten. Für die kommende Zeit wünsche ich Dir und Deiner Familie viel Kraft. Lass Dich mal fest umarmen und melde Dich wenn es Dir geht.
Alles Gute und Liebe
Gaby

02.05.2005, 18:27
Danke ihr Lieben!

Es tut gut sich mit Leuten auszutauschen, die genau das gleiche erlebt haben, und so mit nachempfinden können wie es mir gehts.
Im März 2003 wurde die Diagnose Ovarialkarzinom bei meiner Mama diagnostiziert.
Da sie bereits Aszites hatte und körperlich ziemlich geschwächt, war der Krebs da schon zimlich vorangeschritten.
Leider brachte nichte eine einzige Chemo irgendeinen Erfolg, sondern zehrte nur an ihren Kräften.
Gaby, ich weiss was du meinst.
Auch ich hatte immer wieder das Gefühl, dass, sie in den letzten Stunden Schmerzen verspürte.
Manchmal bekam sie noch so " helle" Momente und sprach kurz zu uns.
Wenn ihr noch Tipps habt, wie man am besten mit so einem Verlust weiterleben kann, wär ich euch sehr dankbar, denn ich bin manchmal ziemlich ratlos.
Und Aussenstehende versuchen nur mit den üblichen Sprüchen einen aufzumuntern, aber das klappt meistens nicht.
Gruß Katja

09.05.2005, 22:49
Hallo zusammen!

Heute war ein sehr schwer Tag für mich.
Meine Mama wurde beigesetzt.
Alles was von meiner geliebten Mutter über ist, soll dieser Staub in der Urne sein?????
Ich kann es nicht fassen.
Es war heute alles so unreal.
Das kann doch nicht sein. Jetzt ist sie für immer verschwunden.
Kann es einfach nicht begreifen!

Liebe Ella, ich weiss genau wie es dir geht, da meine Mama am 17.4. eingeschlafen ist.
Ihr Kampf dauerte fast endlos lange 48h.
Und ich weiss einfach nicht wie ich es schaffen soll ohne sie.
Die Trauer überwältigt mich immer wieder aufs Neue.
Was soll ich nur machen?

01.08.2005, 22:52
Hallo liebe Katja,
nach längerer Zeit hab ich mal wieder in dieses Forum geschaut. Meine Mama ist am 16.4.2002 an dieser heimtükischen Krankheit gestorben. Auch wenn es nun schon eine Weile her ist, denke ich doch jeden Tag, jede Stunde an sie und vor allem auch an die letzten Tage vor ihrem Tod, die für mich einfach nur furchtbar waren. Ich weiß bis heute nicht, wie ich diese Zeit überstanden habe. Aber dennoch, auch wenn ich es mir damals nicht vorstellen konnte, hat die Zeit die Wunde etwas geheilt bzw. den Schmerz verändert, so dass man irgendwie lernt damit zu leben. Es gibt zwar sehr oft immer noch Tage, wo ich denke, ich schaffe es nicht, aber es geht doch weiter. Wenn du möchtest, kannst du gern Kontakt zu mir aufnehmen, auch per email.
Liebe Grüße
Ina
(InaZ79@gmx.de)

03.08.2005, 06:03
Wenn ich das hier lese, werde ich richtig traurig.
Ein Satz in diesem Faden, hat mir besonders gut gefallen:

Das Leben endet immer mit dem Tod!

Wer schwer krank ist, setzt sich früher oder auch anders mit dieser Tatsache auseinander. Das ist irgendwo auch eine Chance, sich damit zu beschäftigen. Andererseits ist es schrecklich die Erkrankten gegen Ende so leiden zu sehen.

Ein Freund von mir ist kürzlich an Krebs (im Hoden hatte der Krebs angefangen zu wüten) gestorben. Aber irgendwie war es "schön" zu sehen, das er trotz der schweren Krankheit dankbar für sein Leben war und mit diesem abgeschlossen hatte und eigentlich auch beendet hatte. Er ist nicht unglücklich gestorben.
Das klingt alles sehr seltsam, ich weiß.
Aber jeder von uns muß lernen, das der Tod zum Leben gehört, dann ist es auch einfacher damit umzugehen. So schmerzlich es auch ist. Auch wärend einer schweren Krankheit kann man glückliche Zeiten erleben.

kat
08.10.2005, 00:12
Ihr lieben Mitbetroffenen und Mitleser,
leider muss ich dieses Thema heute wieder nach oben holen. Seit Ende 2003 selbst dabei, habe ich oft die engagierten Beiträge von Geli gelesen und ihre Stärke im Umgang mit dem EK immer wieder bewundert. Schon länger hatten wir, soweit ich weiß, nichts von Geli gehört, was bei ihrem Krankheitsverlauf kein gutes Zeichen sein konnte. Nun musste ich im amerikanischen Eierstockkrebsforum Ovca.net lesen, dass Geli am 30.06.05 von uns gegangen ist. Ich bin betroffen und traurig, dass wieder eine tapfere Frau ihren Kampf verloren hat.
Kathrin

margit b.
08.10.2005, 15:30
Liebe Kathrin,

danke für deine Information. Erst vor kurzem hab ich mir den letzten Beitrag von Geli (April) herausgesucht und ihr langes Schweigen hat mich sehr beunruhigt. Liebe Geli, endlich hast du keine Schmerzen mehr und ich danke dir für den Austausch mit dir!

Traurige Grüße
Margit

Anita
21.11.2005, 10:06
Liebe addel,

tief berührt und sehr traurig musste ich die schlimme Nachricht entgegennehmen, dass du gestern ins Regenbogenland abberufen wurdest. Der Kontakt zu dir war eine grosse Bereicherung für mich, du warst eine sehr starke Frau. Anstatt an deinen vielen schlimmen Krankheiten zu zerbrechen, bist du daran gewachsen, hattest immer Mut und Zuversicht und die Kraft, da zu sein und zu trösten. Einzig die Tatsache, dass du ruhig und schmerzfrei einschlafen durftest, ist ein kleiner Trost. Mein ganzes Mitgefühl gilt deinem lieben Mann und deiner Familie.

Traurige Grüsse
Anita

Jutta
21.11.2005, 16:15
Liebe Addel,

Du warst mit Ruby einer der ersten, die ich im Chat kennengelernt habe. Trotz allem was uns beschäftigte, haben wir so manche wirklich wohltuende Stunde, oder auch 2 Stunden, mit viel Humor und Gelächter verbracht. Dafür danke ich Dir.

Deiner Familie sage ich einen stillen Gruß, und wünsche Ihnen viel Kraft, und dieselbe Courage dem Leben zu begegnen, wie Du es geschafft hast.

margit b.
21.11.2005, 18:16
Liebe Addel,

tief betroffen habe ich die Nachricht von deinem Tod gelesen. Du warst eine sehr starke Frau und hast dein schweres Schicksal bewundernswert gemeistert. Danke, dass du mit deinen Beträgen sovielen Mut gemacht hast!

Deinem Mann und deiner Familie wünsche ich für die kommende schwere Zeit viel Kraft!

Stille Grüße
Margit

Karin B.
22.11.2005, 13:55
Liebe Addel,
ich kannte dich nicht persönlich, doch warst du mir sehr bekannt durch deine berichte hier im KK
Ich wünsche dir, daß du auf deiner Reise ins Regenbogenland, liebe menschen triffst, die dich dort in Emfang nehmen.

Der Familie von Addel viel Kraft für die kommenden Tage und Wochen.

Claudia F.
24.11.2005, 17:09
Liebe Addel,

ich bin traurig, daß Du den Kampf gegen diese Krankheit verloren hast. Hab Dank für Deine Mut machenden Beiträge, die ich gern gelesen habe und jetzt vermissen werde.

Stille Grüße an Deine Familie

Claudia