Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brustkrebs und kleine Kinder
Ich bin 33 Jahre alt und wurde im September 2003 brusterhaltend operiert. Danach bekam ich Chemotherapie und Bestrahlungen. Ich habe zwei kleine Kinder, die jetzt 2 und 6 Jahre alt sind. Ich würde mich gerne mit anderen Frauen austauschen, die auch kleine Kinder haben und würde mich über eure e-mails freuen!
Gruß anne
Liebe Anne
Ich bin 36 Jahre alt und meine Tochter wird bald 4. Ich wurde im Feb 04 zweimal operiert und stehe mitten in der Chemo. Danach leider im Herbst die Amputation und dann Bestrahlung. Meine Tochter hat sich sehr gut mit der Situation arrangiert. Von einem sehr scheuen Kind hat sie sich zu einer kleiner selbstbewussten Draufgängerin gemausert. Ein unglaublicher Wechsel, der mich enorm entlastet. Sie beansprucht sehr viel von meiner Kraft und gibt mir gleichzeitig so viel. Sie ist es auch, die mich kämpferisch macht. Wie auch immer, was auch immer, ich ziehe dieses Kind gross. Es gibt keine gute Lösung ohne mich!
Ach, was könnt ich alles schreiben! Es gibt übrigens ein Bilderbuch für Kinder von Frauen mit Brustkrebs von www.komen.de. Das hat meine Tochter total beeindruckt (Da gibt es noch andere so wie du!).
Hast Du die Behandlungen schon alle hinter Dir? Stehen schon die Kontrolluntersuche an?
Liebe Grüsse
Barbara
Hallo Ihr beiden,
ich möchte mich hier abschließen. Es ist schon erscreckeend wie viele junge Frauen es mit dieser Sch...Krankheit gibt.
Ich bin 40 Jahre "jung" und mein Sohn ist 3 1/2.
Ich wurde im März 04 operiert, habe am 30. Juni meine letzte Chemo, und habe mich nun doch für eine Ablatio beidseits mit Aufbau entschieden, aus gesundheitlichen und auch kosmetischen Gründen, ich nehme an, im Herbst wird das gemacht, muß nur noch eine geeignete Klinik hier in Niedersachsen finden.
Anfangs meiner Diagnose war ich so am Boden zerstört, nur mein Kleiner gab und gibt mir die Kraft, weiterzukämpfen. Ich habe mich nämlich fest dazu entschieden, ihn aufwachsen zu sehen.
Im Sommer kommt er in den "großen" Kindergarten, zur Zeit geht er dreimal die Woche in einen Spielkreis, was ihm riesig Spaß macht.
Zum Glück haben wir noch Oma und Opa (meine Eltern), bei denen er oft ist, wenn ich meine Termine habe und die er heiß und innig liebt.
Ja, ich glaube, daß gerade unsere Kinder es sind, die uns klarmachen, was der Sinn des Lebens ist, und die uns die nötige Kraft geben, weiterzuleben.
Liebe Grüße
sterni
hallo ihr lieben,ich bin 39 jahre alt und 2003 an bk erkrankt,mein sohn ist gerade 10 geworden.bin alleinerziehend .es ist erschreckend wieviele junge frauen von dieser krankheit betroffen sind.habe 2003 feb,op gehabt,rückenmuskel wurde verlegt,dann 4 ec chemos ,28bestrahlungen.3mal cmf chemo......puh und dann war das jahr 2003 um...jetzt habe ich schon 2 kontroll untersuchungen hinter mir,obwohl ich sagen muss,auch wenn die okay wren ,sicher fühle ich mich nie.ist glaube ich aber einfach so.die angst bleibt..leider.....freue mich über kontakte hier,wiel jeder der es selbst durchmacht kann sich in dehn anderen rein versetzen.....ganz liebe grüsse susanne
Hallo Barbara!
Ich habe meine Behandlungen zum Glück schon abgeschlossen. Meine erste Kontrolle ist anfang August, da habe ich natürlich ganz schöne Angst davor.Mein Sohn ist 6 Jahre alt und ein sehr schüchternes Kind. Für ihn war das alles sehr schlimm. Er freut sich jetzt, dass ich jetzt wieder mehr mit ihm spielen und unternehmen kann.Allerdings bin ich immer noch sehr geschwächt, versuche langsam wieder den Alltag zu meistern, was schwierig ist und auch nicht so klappt, weil man nicht mehr so belastbar ist.Die Kinder sind schon eine Motivation, um weiterzumachen. Ich glaube ohne sie hätte ich die Chemo gar nicht durchgehalten.Welche Chemo bekommst Du denn? Wie geht es Dir dabei? Ich habe 4mal EC und 4mal Taxol bekommen, es war grauenhaft. Danach 33 Bestrahlungen. Hatte die letzte Bestrahlung vor 5 Wochen.
Liebe Grüße, Anne [email]astr33@web.de
Liebe Anne
Habe gerade 4 Zyklen EC abgeschlossen, jetzt folgen 3 Zyklen CMF. Bin also noch drei Monate dran... Mein Tumor ist leider G3, hormonnegativ, habe zudem unter dem Brustbein befallene Lympfknoten (laut PET 3 Stück). Eine Scheissprognose also! Ich sag mir einfach, dass ich auch bei einer guten Prognose zu denjenigen gehören könnte, die es eben gerade nicht packen. So gesehen brauche ich nur eine Chance. Momentan beschäftigt mich am meisten, wie ich meine Brust aufbauen soll. Da ich sowohl Brust als auch zwischen den Brüsten bestrahlen muss, kommt eine Silikonrekonstruktion sehr wahrscheinlich nicht in Frage, weil durch die Bestrahlung das Gewebe nicht mehr dehnbar ist. Also schlag ich mich mit Aufbau durch Rückenmuskel oder Bauchgewebe rum. IRgendwie find ich aber beides so erschreckend. Ein riesiger EIngriff in meinen Körper. Als wäre er nicht schon genug gebeutelt. Morgen hol ich mir eine Zweitmeinung ein zu dem Thema.
Die Chemo vertrag ich eigentlich recht gut. Wird jedes Mal etwas schlimmer, aber schwierig ist eher der psychische Teil im Moment. Mir wird nur schon schlecht, wenn ich an Chemo denke und ich kann nicht einmal meine Vitamine schlucken seit ein paar Tagen. Mein Körper hat so die Nase voll. Jetzt steht mir dann CMF bevor und ich hab keine Ahnung, wie ich sie vertragen werde. Augen zu und durch.
Vielleicht wachsen aber ja dann meine Haare bereits wieder. Das wäre sehr schön. Meine Tochter wollte auch gleich die Haare schneiden, als sie mir ausfielen. Jetzt macht sie mir jeweils Kopftuchfrisuren. Echt süss. Sie geht ganz natürlich mit der Krankheit um, kann aber die Tragweite natürlich nicht erahnen. Lediglich wenn ich verunsichert bin, in Angst oder eine schlimme Neuigkeit erfahren habe, reagiert sie sehr stark. Sie geht also mit mir rauf und runter, die Arme. Ich habe mir Entlastung organisiert, d.h. einen Tag bei einer Tagesmutter, und sonst immer wieder gute Seelen, die mit ihr toben und Ausflüge machen. Im August kommt sie in den Kindergarten (ich lebe in der Schweiz) und dann ist sie jeweils drei Stunden am Tag weg. Das hilft auch schon sehr.
Ich kann mir vorstellen, dass die Zeit "danach" auch nicht ohne ist. Wenn dann eigentlich alles soweit vorbei ist und man "nur noch" überleben sollte, ohne Rezidiv oder Metastase... Ich glaube, da muss ich noch viel an mir arbeiten, d.h. an meiner Angst. Wie geht es der bestrahlten Haut von Dir? Erholt die Haut sich schnell? Hast Du denn Entlastung im Alltag, damit Du Dich ausruhen kannst?
Es tut mir richtig gut von Euch jungen Frauen zu hören!
Liebe Grüsse
Barbara
Hallo!
Ich bin 41 Jahre alt und habe zwei Kinder, eine Tochter die wird nächste Woche 10 und mein Sohn ist 6 Jahre alt. Ich wurde im Jan. 03 brusterhaltend operiert, 6 x FEC Chemo, 32 Bestrahlungen. Ich habe auch immer noch Angst vor jeder Kontrolluntersuchung, obwohl bisher alles o.k. war. Meine Kinder sind gut mit der ganzen Situation fertiggeworden, dieses Jahr an Fastnacht hatten sie abwechselnd meine Perücke auf, war so eine rote, sah an meinen Kindern ein bisschen wie Pippi Langstrumpf aus. Letztes Jahr habe ich sie ja leider selbst noch gebraucht. Bei meinem Sohn im Kiga ist letztes Jahr auch kurz nach mir eine "junge" Frau erkrankt. Was meint ihr, woran liegt es, dass es so viele "junge" erwischt?
Mhhhm, schwer zu sagen, vielleicht an schädlichen Umwelteinflüssen?
Bei mir spielen einige Faktoren eine Rolle:
1. Ich habe meine 1. Regel bereits mit 10 Jahren bekommen
2. Ich bin Spätgebärende
3. Ich habe nicht gestillt
4. Meine Großmutter väterlicherseits ist an Krebs erkrankt, aber erst im Alter von ca. 70 Jahren
4. Mein Onkel mütterlicherseits hatte Prostatakrebs
Meine Eltern allerdings haben beide - gottseidank - keinen Krebs.
Vielleicht spielen auch Streß, Probleme oder ähnliches eine Rolle?
Ich bin da selber auch am Grübeln, das Komische ist, daß in unserer Straße nahezu jedes 2. Haus von Krebsfällen verschiedenster Art betroffen ist, das macht mich schon nachdenklich, allerdings sind die betreffenden Personen aber alle schon um die 60 Jahre alt. Wer weiß, was sich hier im Grund und Boden befindet das ist doch nicht normal?
Liebe Grüße
sterni
Liebe Barbara!
Meine Haut war eigentlich nur gerötet, habe sie aber viel eingecremt während der Bestrahlungen. Jetzt sieht man fast gar keine Veränderungen mehr, sieht so aus wie vorher, nur noch etwas dunkler.Ich bin aber noch vorsichtig beim Duschen und bade noch nicht. Die Bestrahlungen habe ich ganz gut vertragen, man wird nur etwas müde und übel war es mir auch zeitweise. Die Übelkeit ist schon sehr schlimm während EC. Beim Taxol hatte ich aber keine Übelkeit.
Es ist auch toll, wenn die Haare wieder wachsen, habe jetzt eine Kurzhaarfrisur. Mein Sohn ist vormittags im Kindergarten, aber mit meiner Tochter, die ist 2 Jahre, ist es schon noch sehr anstrengend, da mein Mann erst spät von der Arbeit kommt.Während der Chemo hat mein Vater meistens bei uns gewohnt, sonst hätte ich das allein mit den Kindern nicht geschafft.
Musst Du Dich denn sofort wegen dem Brustaufbau entscheiden? Kann man das nicht auch erst später machen? Viele Grüße, Anne
Hallo liebe Mütter,
ich bin 42 Jahre, Zwei Söhne 5 und 10 Jahre alt, seit 03/2004 auch im Club und mitten in der Chemo.
Gerade mit Kindern ist das ganz schön schwer durchzustehen. Das Leben der Kinder soll nicht zu sehr beeinträchtigt werden.
Würde mich freuen Euch im Chat (vormittags, da ist nicht so viel los) zu treffen.
Viele Grüsse
Bärbel
an sterni und alle Anderen Betroffenen,
es ist schon erschreckend wie viele es getroffen hat. Ich bin 37 und im januar 04 operiert worden. Die chemo habe ich jetzt durch und habe vor 14 tagen mit der Bestrahlung angefangen. Meine Tochter ist im februar 4 geworden ( 2 tage nach der ersten chemo - den geburtstag hatte ich mir auch anders vorgestellt...). Meine Kleine wird ganz gut mit der Krankheit fertig -allerding ist jetzt gerade was blödes passiert : nachbarskinder haben ihr erzählt : deine mami ist eh bald tot ! Natürlich bekommt die nachbarschaft mit, daß mit mir "etwas" los ist und - da so gaaanz langsam die Haare wieder kommen - habe ich mich jetzt auch häufiger ohne perücke od. kopftuch gezeigt. und das machen dann kinder daraus - meine kleine lässt sich dann mir gegenüber nichts anmerken aber nachts knirscht sie dann ganz schön mit den zähnen und das tut mir dann in der Seele weh.... Klar erzähle ich ihr, daß ich immer da bleibe und bald wieder ganz gesund bin ( die prognosen sind gut ) aber sicher ist sich doch keine von uns mehr -oder ? und das kriegen die kinder natürlich mit...
liebe sterni - ich habe da so eine Theorie, wenn wir so zurückdenken, Mitte der Sechziger ist mit uns als Kindern doch alles Mögliche gemacht worden, von dem wir heute wissen wie ungesund das ist - denk mal an Asbest, Chemie Farbe, frühes Abstillen und Ersatzmilch, die ganze babynahrung.... tägliches baden in Formaldehyd, ich glaube an Umweltsünden hat doch unserer Generation am meisten abbekommen - vielleicht liegt es daran?
Deine Ideen würden mich interessieren !
Alles Liebe
Karena
Sorry kenn mich noch nicht so aus - der text ist von mir und sollte eine antwort auf Sternis Beitrag sein - entschuldigung ! karena
Liebe Anne
Ich muss mich nicht sofort entscheiden wegen der Brust. Könnte ja theoretisch auch erst später, nach Jahren die Brust aufbauen. Bin so ein Typ, der alles sofort wissen will und danach die Informationen sich setzen lässt und verarbeitet. Leider scheint mir einfach, dass ich mit meinem Infostand immer hinterher renne. Hätte vieles irgendwie innert Tagen wissen sollen am Anfang. So hätte ich zum Beispiel Lebendgewebe sichern können, um einen Chemosensitivitätstest machen zu können (und nicht ins Blaue hinaus mich mit EC vergiften lasse und mein Tumor sich vielleicht kein bisschen geeindruckt zeigt...) oder ein molekulares Profiling, etc. Nun, davon hatte ich keine Ahnung und nun ist alles eingelegt und meine restlichen Tumorzellen unter dem Brustbein vor operativen Eingriffen in Sicherheit... Aber nachtrauern nützt nichts. Ich mach mich jetzt einfach überall schlau. Wobei ich halt so viel unterschiedliches höre. Frauen, die total glücklich sind mit Eigengewebebusen und andere, die jahrelang Schmerzen haben. Wie soll man da entscheiden???
Ja, warum erkranken immer mehr Junge? In Amerika sind es angeblich ja schon jede 8., bei uns offiziell jede 9. Frau. Davon immer mehr Frauen vor der Menopause. Ich denke auch, dass das mit der Umweltbelastung zu tun hat. Vielleicht generell mit dem Einflussnehmen auf den Körper in irgendeiner Art. Sei dies nun durch Umweltgifte, Ernährung, etc. Ich hab halt irgendwie auch das Gefühl, dass eine Erkrankung an der Brust doch irgend so ein Frauenthema sein muss. Aber wissen kann man es halt nicht. Risikofaktoren habe ich ausser, dass ich erst mit 33 Mutter wurde, eigentlich gar keinen einzigen. Habe Regel erst mit 14 bekommen, keinen einzigen familiären Fall, 14 Monate gestillt, ernähre mich hauptsächlich vegetarisch und bio, etc. Man ist nie gefeiht.
Ich fürchte mich schon vor dem Tag, an dem meine Kleine realisiert, dass die meisten Menschen einem als Sterbende betrachten, wenn man Krebs hat. Jetzt sieht sie es einfach als Krankheit. Aber das wird sicher bald kommen. Ich werd ihr halt dann einfach ganz ehrlich sagen, dass ich nciht weiss, ob ich gesund werde, aber alles dafür tue. Momentan habe ich ja noch eine Chance, dass ich gesund werden könnte. Ich hadere eigentlich nicht mit dem Schicksal, aber wenn ich dann denke, dass mir dieses wundervolle Kind geschenkt wurde, versteh ich schon nicht, warum der Krebs mich ihr dann gleich wieder wegnehmen sollte... Tief in mir drin glaube ich, dass es schon einen Sinn hat, ich den einfach nicht erkennen kann. Vielleicht später als Ueberlebende im Rückblick. Natürlich sehe ich, dass ich in Windeseile Sachen lerne, für die ich Jahre gebraucht hätte sonst. Aber dann würde ich meinen, dass ich nciht auch dran sterben müsste. Dann würde das Erfahrene mit dem Ertragenen jetzt ausgeglichen sein...
Also, da heisst es einfach Ueberleben, im Moment leben, mein Kind geniessen, mich von allem Balast lösen und mutig sein, vor allem anderen mutig sein!
Ich wünsch Euch einen wunderschönen Tag!!!
Barbara
Hallo Barbara,
nur als noch zusätzliche Info zum Nachdenken: Ich war 34 als mir die linke Brust abgenommen wurde und ich habe bis heute noch keine Aufbau machen lassen (3 1/2 Jahre her). Ich gehe sogar wieder in die gemischte Sauna (vertrage ich gut und wollte ich mir nicht nehmen lassen) und zeige mich auch sonst offen Brustlos. Meine Erfahrungen damit sind so gut, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann einen Aufbau zu machen. Ich mag meine Amputationsseite genauso gern, wie die andere.
Heike
Liebe Barbara!
Ich nehme vor meinem Sohn das Wort "Krebs" nicht in den Mund, da es doch sehr negativ belastet ist. Er weiß aber schon, dass ich an der Brust operiert bin und hat natürlich gemerkt, dass es sich um etwas Schlimmeres handelt als eine Erkältung. Er hat jetzt auch immer Angst, wenn ich mal zum Arzt muss. Seine größte Sorge ist, dass ich nochmal ins Krankenhaus muss. Damit ich wieder fit werde, muss ich jeden Tag jetzt mit ihm draussen Fußball spielen, das ist ganz schön anstrengend! Ansonsten merkt man ihm aber an, dass er wieder besser drauf ist, seit ich wieder mehr mit ihm unternehmen kann. Ich hoffe, dass das auch eine zeitlang so bleibt!
Wann hast Du denn Deine nächste Chemo? Und noch eine andere Frage: Wie kam es denn dazu, dass eine PET gemacht wurde?
Sei weiterhin so tapfer! Viele Grüße, Anne
Liebe Heike
Wie schön das von Dir zu hören! Da steh ich und will eine Brust möglichst ohne Schmerzen... Dabei gibt es Brust mit Schmerzen oder keine Brust zur Auswahl. Innerlich distanziere ich mich momentan vom sofortigen Aufbau und das könnte vielleicht sogar bedeuten, dass ich damit zufrieden leben kann. Dass ich es so akzeptieren kann wie Du das tust, wage ich jetzt noch nicht zu hoffen. Ist eine grosse Leistung irgendwie. Danke für Deine Worte!
Liebe Annne
Nächste Chemo am 1.7. CMF, d.h. jeweils 2 Wochen Chemo, dann 2 Wochen Ruhe und das Ganze über drei Monate. Der PET wurde bei mir gemacht, weil man beim Aufspüren des Sentinels (Wächterlymphknotens) leider entdeckte, dass der Hauptlymphfluss medial ist, d.h. zwischen den Brüsten unter dem Brustbein liegt. Da hat es auch Lymphknoten. Leider fand man da heraus, dass zwei Knoten nachweislich befallen sind, aber ev. halt noch mehr davon, weil der PET ja auch seine Grenzen hat. Ob mir noch einmal so ein Untersuch zuteil wird, ist fraglich. Kostet doch einer (in der Schweiz)Fr. 2800.-, d.h. etwa E 1700.-. Die sind deshalb sehr zurückhaltend. Nehme an, die glaubten noch mehr zu finden.
Ich kenn mich gar nicht wieder übrigens. Steck nun ständig im Internet... Tut gut.
Sei lieb gegrüsst!
Barbara
Liebe Barbara!
Musst Du denn für die Chemo stationär bleiben oder kannst Du täglich nach Hause?
Bei mir wurden die Achsellymphknoten entfernt, davon war leider einer befallen. Da der Tumor bei mir im äußeren oberen Quadranten war, gehe ich davon aus, daß bei mir die Lymphknoten unter dem Brustbein noch nicht befallen sind. Die Achselhöhle musste bei mir aber nicht mitbestrahlt werden, worüber ich sehr froh war.
Mein Arm ist zum Glück bisher nicht dick geworden, tut aber zeitweise weh, bei Streckbewegungen.
Nimmst Du denn etwas ein gegen die Übelkeit und welche Vitamine nimmst Du?
Viele Grüße, Anne
Liebe Anne
Nein, ich bekomm jeweils einmal die Woche eine Infusion und nehm ansonsten zuhause Tabletten täglich für diese CMF-Chemo. Hab keine Ahnung, wie es sein wird. Man sagt, dass es einigen dauernd schlecht sei und da befürchte ich, dass ich dazu gehören könnte. Gegen die Uebelkeit probieren sie immer wieder mit mir rum. Habe jetzt ein Mittel, dass mir recht gut hilft (Emend, wirkt im Hirn, sowas in Richtung Navoban, falls Du das kennst) und daneben halt diverse andere Sachen wie Paspertin oder Zofran oder Motilium oder oder... Ich bin zäh und k... trotzdem weiter.
Zum Glück habe ich die Lymphknoten unter dem Arm nicht hergeben müssen. Wenigstens da nicht das volle Programm. Du musst Dir einfach gut Sorge tragen, gäll? Habe eine Frau im Spital kennengelernt, die ging gleich wieder in die Sauna und kriegte sofort ein Oedem. Ich hatte - obwohl nur ein Knoten entfernt wurde - lange noch Schmerzen beim Strecken. Bei mir meinen sie, dass ein Nerv verletzt worden sei. Ich glaube, Du kannst einfach nur langsam dehnen.
Ich nehm ganz "normale" Vitamine von Burgenstein (Cela), nicht Hochdosis oder so. Aber das wäre auch eine Möglichkeit. Hast Du davon gehört? Der Körper wird angeblich wie wachgerüttelt durch die Hochdosis und das hat dann auch Auswirkungen auf div. Krankheiten. Ich werde mich anschliessend an die Chemo auf jeden Fall aufbauen und entgiften lassen. Sei dies mit Mistel, Selen, Enzymen, etc. aber da muss ich mich noch mehr informieren. Misteln will ich mir auf jeden Fall spritzen. Das wird hier von der Krankenkasse auch zu einem grossen Teil bezahlt. Das ist halt generell bei den biologischen Sachen so ein Thema. Macht man nicht Chemo, etc. hat man ein ganz grosses Problem mit der Finanzierung der alternativen Krebsbehandlungen. Machst Du irgendetwas in der Art? Gehst Du in eine Selbsthilfegruppe oder machst Du eine Therapie oder so was? Die Selbsthilfegruppe hier in meiner Stadt ist durchschnittlich im Alter meiner Mutter. Da hilft mir das Austauschen hier im Internet mehr.
Wünsch Dir einen schönen Tag!!!
Barbara
Liebe Barbara!
Das ist gut, daß Du während der Chemo nicht im Krankenhaus bleiben musst. Hoffentlich ist Dir nicht so übel bei CMF! Ich habe während der Chemo und den Bestrahlungen hochdosierte Vitamine eingenommen. Das Präparat heisst Orthomol immun und gibt es als Pulver oder Tabletten. Habe lieber Tabletten genommen, 6 Stück am Tag allerdings, da war dann auch Selen mit dabei und verschiedene Vitamine. Jetzt habe ich aber erstmal aufgehört, es weiter einzunehmen, da ich schon keine Tabletten mehr sehen konnte! Zusätzlich habe ich auch noch Eisen eingenommen, da ich zeitweise kurzatmig war und mein Hb-wert nur bei 11. Ich werde aber wohl schon wieder etwas einnehmen, um mein Immunsystem wieder aufzubauen. Aber so hochdosiert? Ich bin noch unschlüssig.
Ich war bisher erst einmal in der Selbsthilfegruppe, es hat mir aber ganz gut gefallen. Die meisten Frauen sind sehr viel älter, aber ganz nett, ich kann noch nicht viel sagen. Die Gruppe ist ja nur einmal im Monat. Ich werde auf jeden Fall nochmal hingehen. Habe zum Glück während der Chemo auch eine jüngere Frau kennengelernt, mit der ich mich gut verstehe. Da fühlt man sich dann nicht so alleine! Eine Kur habe ich auch nicht gemacht, wollte nicht wegen der Kinder. Willst Du später eine Kur machen?
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
Danke für den Tipp! Weiss noch nicht wegen der Kur. Muss das noch klären wegen der Finanzierung und auch wegen meiner Tochter. Wäre aber schon gut. habe heute erfahren, dass eine mir nahestehende Frau wahrscheinlich auch Brustkrebs hat. Ist auch erst 34 und hat zwei kleine Kinder. Schrecklich. Wartet nun auf den Biopsiebericht, aber sieht nicht gut aus. Da kommen mir all die Emotionen der ersten Tage wieder hoch. War ganz von der Rolle als sie mir das erzählte. Wenn Du nochmals ganz am Anfang stehen würdest, aber mit dem Wissen von heute, was würdest Du anders machen? Gibt es da was? Was hättest Du Dir gewünscht oder was anders erhofft? Frage mich so, was ich ihr mit auf den Weg geben kann jetzt vor der OP und so?
Liebe Grüsse
Barbara
Liebe Barbara,
das tut mir sehr leid, wegen Deiner Freundin! Ich hoffe, daß sie doch noch Glück hat und ein positives Ergebnis bekommt! Ich glaube auch, daß Du ihr bestimmt eine große Hilfe bist, alleine daß Du ihr zuhörst und Deine Erfahrungen weitergibst.
Wenn ich nochmals vor der OP stünde, würde ich schon einiges anders machen. Bei mir wurde ja vermutet, daß der Knoten gutartig ist und so habe ich mich vorher gar nicht über Brustkrebs informiert. Ja und dann war ich im Krankenhaus und es wurde nochmals nachgeschnitten und die Lymphknoten entfernt.Ich glaube, ich würde mich schon um einen Chemosensitivitätstest bemühen, wie Du ja auch schon mal geschrieben hast. Ich kenne aber niemanden, der das gemacht hat, muß man selbst bezahlen, glaube ich. Ich würde mich auch mit der Tumorbank in Verbindung setzen oder mit dem Pathologen, um zu hören, wie das Gewebe aufbewahrt wird (Stiftung PA.T.H. Patients Tumorbank of Hope,web:www.pa-t-h.org)
Ich würde mir auf jeden Fall, falls die Kinder noch nicht im Kindergarten sind, eine Haushaltshilfe organisieren für die Zeit der Chemo. Bei mir war mein Vater meistens da und auch meine Schwiegereltern haben geholfen, aber die Zeit der Chemo ist lang und auch deren Kraft und Energie reicht nicht ewig. Ausserdem sind nahestehende Menschen selbst so betroffen,daß einen das ganz fertig macht. Ich habe mich zeitweise schon sehr hängengelassen, wüsste aber nicht, wie ich es anders machen könnte. Ich hatte auch keine psychologische Betreuung, wäre aber vielleicht hilfreich gewesen?! Wie ist das bei Dir? Wird so was angeboten im Krankenhaus?
Liebe Grüße und Alles Gute für Deine Freundin, Anne
Liebe Anne
Bei meiner Freundin musste noch eine zusätzliche Stanzbiopsie gemacht werden. Schrecklich. Ev. handelt es sich nicht um ein Mammakarzinom, sondern ein Sarkom. Ist aber leider nichts Besseres. Schauen wir mal und hoffen.
Auch bei mir meinten sie wegen des Aussehens des Tumors, dass er sicher gutartig sei (war total in sich geschlossen auf dem Ultraschall, ganz schwarz wie eine Zyste, etc.). Stellte sich nach der Biopsie als grosser Irrtum raus. Innert sechs Tagen nach Diagnose lag ich auf dem OP-Tisch. Versuchte in diesen Tagen soviel wie möglich zu erfahren und alles zu organisieren. Schrecklich. Man sollte dann einfach jemanden haben, der alles für einem mitdenkt und die richtigen Fragen zur richtigen Zeit weiss. Sowas gäbe es zu organisieren irgendwie. So total überforderte Frauen abholen und durch diese Zeit begleiten. In irgendeiner Form sollte das doch machbar sein? Vielleicht gibt es da ja und die haben mittlerweilen schon alle Spitalverbot... hihi.
Eine Tante von mir ist mit einem Professor bekannt, der eine Tumorbank in der Schweiz eingerichtet hat. Leider habe ich das halt erst kürzlich erfahren. Dieser Prof hat versucht, noch Tumorgewebe von mir aufzutreiben. Leider zu spät.
Ich bekomme eine Haushaltshilfe, die mir einmal die Woche zwei Stunden im Haushalt hilft. DER Witz, aber immerhin. Wäre ich bettlägrig wäre die Finanzierung kein Problem.
Mich entlastet diese Art der Hilfe und auch meine Tagesmutter, die meine Tochter an einem Tag die Woche bei sich hat. Die beiden bezahle ich und muss nicht darum bitten und froh sein. Es gibt noch genug Gelegenheiten, in denen in mein Umfeld brauche.
Psychologische Hilfe habe ich noch nicht wirklich erhalten. Versuchte es einmal mit dem psychoonklogischen Dienst des Spitals, aber das war ein bisschen eigenartig. Ich habe schon Erfahrung mit Therapien und so, weil ich Sozialpädagogin bin und im Rahmen der Ausbildung mit Therapien in Berührung kam. Jetzt wurde mir aber ein Psychologe empfohlen, der selbst Krebs hatte und sich auf Onkologiepatienten spezialisiert hat. Das hört sich gut an.Zudem habe ich bei einer Familienaufstellung (kennst Du?) den Krebs aufgestellt und geschaut, wie das alles zusammenhängt. War eindrücklich.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende!
Barbara
Liebe Barbara,
ich hatte zum Glück im Krankenhaus eine Zimmernachbarin, die mich sehr aufgeheitert hat. Ansonsten habe ich die 10 Krankenhaustage gar nicht so richtig erlebt, es war irgendwie als ist es gar nicht wirklich und ich bin jemand anders. Erst zu Hause habe ich es dann realisiert: Du hast Krebs! Das war im September, mittlerweile habe ich mich schon etwas an den Gedanken gewöhnt. Für viele meiner Bekannten und Freunde ist es schwer, damit umzugehen. Manche verhalten sich komisch oder melden sich auch nicht mehr. So als wenn es was Ansteckendes wäre. Mit anderen habe ich jetzt wieder engeren Kontakt.Die meisten Leute haben sich auf jeden Fall definitiv gegenüber mir verändert, aber vielleicht habe ich mich ja auch selbst verändert?!
Ich bin übrigens auch Soz.päd, habe aber erst während der Chemo mein Studium beendet, also noch keine Berufserfahrung. Wo hast Du denn bisher gearbeitet oder warst Du zu Hause seit der Geburt Deiner Tochter?
Würde mich interessieren, falls Du den Psychologen kontaktierst. Von Familienaufstellungen habe ich schon einiges gehört, habe aber nur Videos gesehen davon. Ich glaube, ich würde mich das nicht trauen sowas zu machen! Sehr mutig von Dir!
Einmal die Woche für zwei Stunden Haushaltshilfe ist schon wenig! Wie kriegst Du denn die Tage rum? Ich hatte immer das Gefühl, die Tage seien endlos. Bekommst Du viel Besuch oder nervt Dich das eher?
Ich hoffe, daß es Dir einigermaßen gutgeht?!
Liebe Grüße, Anne
Liebe Anne
So ein Zufall, dass Du auch Soz.Päd. bist! Ich arbeite seit der Geburt nicht mehr. Wollte aber jetzt gerade wieder zu einem kleinen Prozentsatz einsteigen... Verschieb das mal um ein paar Monate. Habe bis jetzt mit Behinderten mit untersch. schweren Behinderungen gearbeitet, mit psychisch Kranken und mit dissozialen Jugendlichen im Strafvollzug. Würde mich nun auch reizen mit Kindern zu arbeiten. Vielleicht in einem Schlupfhaus für Kinder in Notsituationen oder dann vielleicht in Richtung Familienbegleitung. Würde gerne noch einmal eine Ausbildung machen. Vielleicht zur Familientherapeutin? Andererseits sag ich mir momentan, dass ich vielleicht etwas ganz anderes machen sollte. Vielleicht Obst verkaufen auf dem Markt oder im Quartierladen oder oder oder?
Familienstellen hat so einen Ruf, gäll? Hellinger ist halt sehr umstritten. Würde das auch nicht bei ihm machen wollen, aber man muss halt einfach vorsichtig sein bei der Auswahl des Stellendens. Die Sache als solches ist unglaublich. Kann das wirklich nur empfehlen. Eine Riesenerfahrung!
Ich habe ein grosses Umfeld, wodurch meine Tage eigentlich schnell rumgehen. Aber auch meine Freunde hatten ihre liebe Mühe und ich fühlte mich manchmal echt als Sterbende behandelt. Man konnte plötzlich nicht mehr natürlich mit mir umgehen. Schrecklich! Ich habe nach der zweiten OP einen Brief an alle verschickt, in welchem ich schrieb, dass ich sicher Hilfe brauchen würde in der kommenden Zeit, aber auch, dass ich immer noch ich sei, auch mit Krebs. Ich bin ein lebenslustiger Mensch, auch jetzt. Der Krebs ist ein Teil von meinem Leben, nciht alles.
Das Erlebte verändert auf jeden Fall. Aber vielfach hat das, was bei andern durch unsere Krankheit ausgelöst wird überhaupt nichts mit uns zu tun, sondern mit Erlebtem oder nicht Verarbeiteten der anderen selbst. Ihre Aengste, ihre Schatten lassen sie erstarren, etc. Wenn ich das jeweils merke, entlastet es mich sehr. Es gibt halt solche, die spontan, natürlich reagieren, andere brauchen Zeit und wieder andere können es nicht. Die kann ich mir dann halt einfach nicht mehr leisten. Schade und auch gut so! Besuch halt ich begrenzt, geh lieber wo hin. So bleibt das Kinderchaos bei den andern, haha. Gemein, was?
Fürchte mich noch ein wenig vor der neuen Chemo CMF. Hab gehört, dass einem da zwei Wochen schlecht ist... Ich hasse das!!!! Aber auch das geht vorbei.
Hab mir gerade ein neues Kinderbuch zum Thema Mutter mit Krebs bestellt. Kennst Du das: "Als der Mond vor die Sonne trat"?
Schick Dir liebe Grüsse
Barbara
Hallo!
Das mit der Kur wehre ne tolle Sache wenn Du die Möglichkeit hast eueren Alltag so zu organisieren dass keiner zu kurz kommt.
Ich habe es damals bei meiner Erkrankung 02.03 nicht machen können : meine Tochter war erst 6 Monate und mein Man natürlich berufstätig. Dass heißt: die kleine konnte ich nicht mitnehmen und mein Man hätte wieder unbezahlten Urlaub nehmen müßen ( wie wehrend meinem Krankenhaus-Aufenthalt ) um auf sie aufzupassen. Und dass geht ganz schön ins Geld.
Ich überlege es mir jetzt vielleicht Antrag zu stellen.Eigentlich habe ich das ganze "relativ gut" überstanden aber ein paar Tage/Wochen nur für mich könnte ich gut gebrauchen :)
Ich bin mit 30 an BK erkrankt (und wie bei einer Vorschreiberin ) :entweder wehrend der Schwangerschaft oder kurz danach .Ich denke eher nach der Entbindug weil meine Tochter ein Schreikind war und ich in Dauerstress war 5 Monate lang : nur 4-5 Stunden Schlaf in 24 Stunden; kaum was gegessen und sehr gestresst. Da wehre auch das beste Immunsystem angeschlagen :(
Nun habe das ganze hinter mir: bin dann auch wieder Arbeiten gegangen um mich abzulenken. So habe ich , neben meinen Sonnenschein, kaum Zeit gehabt um groß mir Gedanken zu machen : Was wenn...??
Es sind jetzt 1 1/2 Jahre her und ich fühle mich gut.
Und hoffe es bleibt noch viiiiiele Jahre so :)
LG
Lisa
Hallo sterni,
hab ich was verpasst? Bist du mit deinem Zwerglein schon in Urlaub.Habe länger nichts von dir gelesen.Ich hoffe dir geht es gut .Sterni ich,die Kuttel,bin jetzt registriert u. schreibe unter meinen richtigen Namen Conny.Wann wird dann die Rasta Perücke aufgezogen? Liebe Grüße Conny
Hallo Kuttel-Conny,
ich habe kommenden Mittwoch meine letzte Chemo, und danach will ich erst mal ausspannen.
Vielleicht hast Du ja schon in meinem anderen Beitrag ("Ablatio - ja oder nein?") gelesen.
Inzwischen habe ich einige Krankenhäuser afgesucht, und es ist nun so, daß eine Ablatio in meinem Fall das Beste wäre. Jetzt suche ich noch nach einer geeigneten Klinik, auch für den Wiederaufbau.
Och, die Rasta-Perücke hatte ich schon auf, und ich muß sagen, auch wenn es eingebildet klingt, die Kerls haben schon geguckt. Einer ist doch tatsächlich beinahe mit seinem Fahrrad in den See gefallen, als ich dort spazieren gng. Hab mich kaputtgelacht. Naja, sollen sie ruhig gucken, ist gut fürs Selbstwertgefühl.
Ansonsten ist alles beim Alten, wie schaut´s bei Dir aus?
Liebe Grüße
sterni
Liebe Sterni,
ich finde dich einfach toll!!!
Für deine bevorstehende Operation wünsche ich dir von ganzem Herzen alles Gute, Kraft und behalte deinen Humor und Mut.
Liebe Grüße
KarinA
Liebe Barbara!
Es muß ja nicht sein, daß es Dir die ganzen zwei Wochen schlecht ist! Vielleicht ist es nicht so schlimm wie bei EC und Du verträgst es besser! Ich wünsche es Dir jedenfalls!
Das Kinderbuch kenne ich nicht, von wem ist es denn? Ich finde es toll, daß Du noch viel unternimmst und andere Leute besuchst, ich habe das während der Chemo gar nicht geschafft! Ich war und bin immer noch körperlich ziemlich ausgelaugt und muß alles ganz langsam angehen lassen. Gerade wenn es wie heute so warm ist, fühle ich mich richtig müde und fertig. Es geht eben nur sehr langsam aufwärts, aber schon besser als vor 3 Wochen! Ich bin nur manchmal etwas ungeduldig mit mir, obwohl ich eben nichts erzwingen kann!
Ausbildung zur Familientherapeutin würde mich auch interessieren, aber ich glaube, ich muß mich noch bis nächstes Jahr erholen! Meine Tochter kommt auch erst nächstes Jahr in den Kindergarten, sodaß es für mich schwierig wäre, mit dem Arbeiten anzufangen. Ich würde mich aber wirklich freuen, wenn ich wieder arbeiten gehen könnte. Bin jetzt mittlerweile seit 6 Jahren nicht mehr berufstätig. Ich habe früher als Krankenschwester gearbeitet, dann beim ersten Kind aufgehört zu arbeiten und mit dem Studium angefangen. Hat viel Spaß gemacht, war natürlich auch stressig, aber ich habe es nicht bereut.
Wie geht es Dir denn eigentlich mit dem Schlafen? Ich habe zwischen den Chemos so oft schlecht geschlafen, hatte Schweißausbrüche und Herzrasen mitten in der Nacht, konnte schlecht einschlafen. Jetzt hat sich das zum Glück wieder gelegt! Nur mein Kreislauf ist noch nicht so toll, kommt nicht so in Schwung! Na, ja, Jammern hilft nicht, muss ich halt doch mehr Sport machen! Gehst Du denn viel spazieren?
Für heute genug, viele liebe Grüße, Anne.
Liebe Anne
Vielleicht braucht Dein Körper doch etwas Unterstützung? Vielleicht durch einen Naturarzt oder Homöopathen oder so was? Muss ja nicht unbedingt sein, dass man es so streng hat... Kann mir aber auch vorstellen, dass es nach all den Monaten Behandlung ein Erschöpfungsloch gibt. Zudem hast Du ja auch noch eine ganz kleine Zaubermaus und den grösseren Sohn. Das ist viel Arbeit, auch wenn man es ruhig angehen will. Ich habe ja auch noch einen langen Weg vor mir bis ich fertig bin. Zum Glück kann ich schlafen. Nur am Anfang in den ersten Tagen der EC bin ich hippelig, dann nehm ich Temesta zum Schlafen. Damit lässt es sich himmlisch einschlafen, so ganz ohne Sorgen...haha. Kannte das Medi von meiner Zeit mit den psychisch Kranken und fand das zu Beginn furchtbar, dass ich so was nehmen sollte. Zudem habe ich keine Wallungen. Die Chemo hat es noch nicht geschafft, meinen Zyklus wegzukriegen. Aber Du hast ja auch noch Taxol bekommen. Ich weiss nicht, aber ich glaube das ist eine happige Chemo, nicht? Ist Dein Zyklus wiedergekehrt oder musst Du Hormone, bzw. Antihormone nehmen? Hatte Dein Tumor Hormonrezeptoren?
Die Wärme finde ich auch anstrengend und bin sehr froh, dass wir nicht noch einen Sommer wie letztes Jahr haben!
Das Kinderbuch ist von einem Gerhard Trabert/Ruth Kisam oder so ähnlich. Habe es bestellt und erzähl Dir dann, ob es sich lohnt.
So, wünsch Dir eine gute Woche! bis bald
Barbara
Liebe Sterni
Viel Glück für Deine letzte Chemo!!! Hattest Du viele? Musst Du noch bestrahlen? Oder "nur" noch Ablatio und Wiederaufbau. Würde mich dann interessieren, wozu Du Dich entscheidest, weil mir ja das Gleiche bevorsteht. Alles Gute für Mittwoch!
Barbara
Hallo sterni,schön das ich wieder was von dir gelesen habe.Habe deine Einträge wegen der Ablatio gelesen,auch das Du dir mehrere Meinungen geholt hast.Du weißt,ich hatte auch Ablatio,u. meinen Brustaufbau noch vor mir .Morgen gehe ich wieder zum Expander auffüllen.Sterni sei froh wenn Du am Mittwoch deine letzte Chemo hast,denn das ist wirklich ein tolles Gefühl.Und dann geniesst Du erstmal die Zeit mit deinem kleinen u. großen Zwerglein.Das andere schaffst du auch,denn Du bist eine starke Frau.Und hübsch bist du auch noch,sonst würden Die Kerle nicht nach dir schauen.Witzig,das einer fast vom Fahrrad gefallen wäre. :-)So bis bald.Liebe Grüße Conny (Kuttel)
Liebe Conni,
heute nachmittag habe ich ganz kurzfristig einen Termin in Gronau/Nieders. bekommen wegen Brustentfernung und -aufbau. Die sollen dort einen sehr kompetenten Arzt haben. Mal sehen...
Mitte Juli habe ich noch einen Termin in Braunschweig.
Nach meiner letzten Chemo kommenden Mittwoch will ich erstmal ein paar Tage oder auch Wochen ausspannen, entspannen, leben und nicht immer daran denken, was noch kommt.
Nächsten Freitag fahre ich mit Mann, Kind und Hund in einen Wochenenden-Urlaub. Der war eigentlich für Ende Juli gebucht, aber wir konnten ihn vorverlegen, wer weiß, ob ich dann nicht schon unterm Messer liege.
Nee, hübsch finde ich mich eigentlich nicht, aber die Perücke allein fällt schon auf.
Ich melde mich, wenn ich näheres weiß wegen der OP.
Und danke für Deine aufmunternden Worte.
Liebe Grüße
sterni
Hallo Sterni,komme gerade aus der KLinik.Mein Expander wurde wieder aufgefüllt.In 14 Tagen wieder.Meine Ärztin meint noch 2-3mal auffüllen,u. dann könnte man die Op machen.Ich will ja auch nicht mehr so große Brüste,aber sie müssen zu meinem Körper passen.Bin ja auch nicht greade zierlich.Erhole dich erstmal nach deiner Chemo u. mach schön Urlaub.Und sternilein,in jedem Menschen steckt was hübsches,auch bei dir.So bis bald u. einen schönen Tag.Liebe Grüße Conny :-)
Liebe Conny,
ja, ich will ja auch kleinere Brüste haben, von momentan D auf B.
Ich war ja gestern nachmittag in Gronau und bin dort endlich auf einen Arzt getroffen, der mich versteht!!!
Der erste, der meinem Wunsch zustimmte, mir beide Brüste abnehmen zu lassen (wahrscheinlich die "kranke" Voll-Ablatio, die andere Subcutan). Aus medizinischen wie auch ästhetischen Gründen. Und Wiederaufbau, kleinere Cup-Größe, so wie ich es wollte. Endlich einer, der mit mir den genauen Befund nochmals durchsprach, was in der Klinik, wo ich im März operiert wurde, nicht in diesem Ausmaße geschah, leider.
Er arbeitet zusammen mit Prof. Dr. Hüter, einem sehr bekannten Senologen, der sich schon vor Jahren auf Brustabnahme und vor allem -aufbau spezialisiert hat und wird meine Befunde nochmal mit ihm durchsprechen, um die optimalste OP- durchführen zu können.
Heute muß ich nochmal hin zur Mammo, gestern war Ultraschall. Und vor allem, ich solle mir Zeit nehmen, mich nach der Chemo zu erholen und mein Immunsystem wieder fit zu kriegen. Also nicht, ruckzuck schnippel schnapp, sondern erstmal Urlaub, Entspannung...
Ein Satz hat mir sehr gefallen: "Wir versuchen alles, um uns nach den Wünschen der Patienten zu richten. Mit 40 Jahren sind sie doch noch jung".
Ha, und ich war schon der Meinung, die Ärzte (Männer!) sehen alles nur nach dem medizinischen Aspekt und kümmern sich nicht um die Psyche der Frauen.
Ich glaube, dort bin ich gut aufgehoben.
Liebe Grüße
sterni
Hallo zusammen,
ich bin 35 Jahre alt und bin letztes Jahr brusterhaltend operiert worden, dann kamen 6 Blöcke FEC - Chemo und 30 Bestrahlungen. Ausserdem muss ich noch Tamoxifen und Zoladex nehmen! Ich habe leider keine Kinder, irgendwie hat es nie geklappt und Hormone wollte ich nicht nehmen, weil ich keinen Krebs kriegen wollte - welche Ironie!! Ich denke, ass sich für mich das Thema erledigt hat, denn wenn ich mit den Antihormonen fertig bin, dann bin ich schon 40 und das wäre als Erstgebärende meiner Meinung nach zu spät.Aber ich habe mich damit abgefunden, ich bin froh, dass ich lebe!!
Viele Grüsse
Jeany
Liebe Barbara!
Mein Tumor war auch hormonrezeptor negativ, sodaß ich nichts einnehmen kann/muß. Meine Regel ist aber schon nach 2 EC Behandlungen weggeblieben und ich hatte schon die ganze Zeit Wechseljahrsbeschwerden, auch bis nach den Bestrahlungen, eine üble Sache. Jetzt habe ich aber meine Periode schon zweimal wieder bekommen und fühle mich besser, da keine Hitzewallungen etc. Bin aber zeitweise noch sehr gereizt und grantig, aber ich glaube, ich war schon immer so!
Ich fand die Taxol Chemo nicht so schlimm, wie EC, da vor allem die Übelkeit weg war und ich auch gute Blutwerte hatte. Ich hatte so 3-4 Tage Knochenschmerzen und etwas taube Fingerspitzen, ist aber zum Glück wieder weg!
Ich nehme im Moment schon etwas zum Aufbau vom Immunsystem, habe aber erst angefangen. Die letzten drei Tage war mein Vater zu Besuch, da war ich auch etwas entlastet!
Am Donnerstag habe ich dann meinen ersten Nachsorgetermin in der Strahlentherapie, wird aber undramatisch, da nur die bestrahlte Haut angeschaut wird und keine Untersuchungen. Meine erste große Nachsorge mit Mammographie etc. habe ich dann erst im August.
Wie geht es denn Deiner Freundin?
Wenn wir uns vorher nicht mehr sprechen wünsche ich Dir auf jeden Fall alles Gute für Donnerstag!
Liebe Grüße Anne
Hallo Ihr Lieben,
ich komme gerade von der Mammo, alles OK. Ein Riesenstein ist mir gerade heruntergeplumst. Ich habe heute mit Prof. Dr. Hüter alles für meine OP besprochen. Er wird mich ja mit dem anderen Doc operieren, obwohl er eigentlich nur Privatpatienten behandelt. Gibt mir doch ein sicheres Gefühl, weil er ja auch ein Spezialist auf diesem Gebiet sein soll. Am 04. August geht es los, Einweisung, Untersuchung etc., und am 5. dann die OP. Ablatio beidseitig und gleichzeitiger Aufbau mit Silikon. Meine Brust wurde schon vermessen, ich bekomme dann eine Silikoneinlage mit ca. 300 g, also schöööön klein, etwa Cup B, wie ich es immer schon haben wollte. Die legen dort wirklich sehr viel Wert auf Ästhetik, natürlich auch auf die Sicherheit. Daß die befallene rechte Brust weg mußte, wußte ich ja schon vorher.
Ja, Barbara, morgen habe ich meine letzte von 6 EC-Chemos, und wenn ich Glück habe, brauche ich nach der Ablatio keine Bestrahlungen mehr.
So, jetzt kann der Sommer kommen...
Ciao,
Eure sterni
Liebe Anne!
Musst lachen wegen Deiner Bemerkung: "vielleicht war ich ja schon immer so...". Hormone können einem schon sehr beeinflussen. Ich weiss noch nach der Geburt meiner Kleinen meinte ich, dass die heizen... im Juli! Habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass das die Hormone sein könnten. Also schimpfte ich, dass ich unmöglich in solch einem heissen Zimmer schlafen könne.
Meine Freundin hat Entwarnung gegeben heute. Sie meinte, dass es so eine Mischung zwischen gut- und bösartig sei (Man ist ja am Anfang noch so was von aufgeschmissen mit all den Ausdrücken). Ich könnte mir vorstellen, dass es Vorstufen sind oder so. Sie muss auf jeden Fall operieren und danach wahrscheinlich bestrahlen, weiss es aber noch nicht. Ich bin echt erleichtert und hoffe jetzt, dass sich nicht im Nachhinein noch etwas anderes ergibt. Bei mir hörte sich am Anfang auch alles so harmlos an und wurde dann immer schlimmer und schlimmer. Aber das hab ich natürlich nicht gesagt. Sie fühlt sich als hätte sie nochmals Geburtstag!
Habe im Spital angerufen, dass die das Medikament wieder vorrätig haben sollen, das sie an mir ausprobiert hatten. So besteht die Möglichkeit, dass mir nicht so schlecht sein wird diesmal. Bei mir wachsen immer mehr Haare. Find ich sehr eigenartig. Sieht aus wie sparsam gestreuter Rasen und ich musste schon rasieren, weil das so komisch aussah. Freut mich irgendwie riesig. Mein Körper ist nicht kleinzukriegen. Hoffentlich aber die Krebszellen!
Zum Glück kann Dir Dein Vater helfen. Nimm alle Hilfe, die Du kriegst. Besonders nach der ganzen Behandlung brauchst Du sie erst recht. Wenn die Anspannung mal nachlässt, ist man wahrscheinlich sowieso erst mal müde und erschöpft. Stell ich mir vor!
Also vielen Dank für die guten Wünsche und liebe Grüsse
Barbara
Liebe Sterni
Kannst Du den Aufbau denn auch mit Silikon machen, wenn Du doch bestrahlen musst (was natürlich hoffentlich nicht ist!)? Würde mich sehr interessieren, weil ich in einer ganz ähnlichen Lage bin und sehr gerne mit Silikon aufbauen würde. Man sagt mir nur, dass dies nach Bestrahlung nicht machbar sei?
Grüsse
Barbara
Liebe Barbara,
komme gerade von meiner letzten Chemo, es ist vollbracht. Alle haben geklatscht, als die letzten Tropfen meiner Infusion durchliefen. Ich hatte mir auch eine kleine Piccolo Sekt mitgenommen, das schmeckte vielleicht lecker!!!
So, jetzt habe ich erstmal Ruhe bis zu meiner OP am 05. August.
Eine Bestrahlung wird vor der OP nicht gemacht, wegen der Wundheilung. Eventuell nach meiner OP mit gleichzeitigem Brustaufbau mit Silikon. Wir haben gestern gemeinsam mit dem Doc schon ein geignetes Implantat ausgesucht, meine Brust wurde ja auch vermessen. Du meine Güte, was es da für Unterschiede in Bezug auf die Silikon-Implantate gibt, in Gewicht und auch in Form. Ich gehe also ´rein mit Hängebusen Cup D und komme ´raus mit (hoffentlich) tollem Busen Cup B, allerdings ohne Brustwarzen, die kann ich mir später neu aufbauen lassen.
Liebe Grüße
sterni
Liebe Barbara!
Schön, daß bei Dir die Haare wieder wachsen!
Bei mir fingen sie auch ungefähr zu dieser Zeit an zu wachsen, aber durch das Taxol sind sie mir dann alle wieder ausgefallen, dazu noch Wimpern und Augenbrauen. Jetzt habe ich ganz kurze Haare, aber die Wimpern und Augenbrauen waren schnell wieder da. Das Kopfhaar sieht bei mir irgendwie komisch aus, habe einige Locken und sie stehen so wild rum, daß ich schon Gel reinmache, was aber auch nichts hilft. Ich hatte ja auch noch nie eine Kurzhaarfrisur, muß mich erstmal daran gewöhnen.
Mein Vater ist heute schon wieder nach Hause gefahren, er wohnt leider über 400km weit weg.
Es ist gut, daß es bei Deiner Freundin doch besser aussieht als erwartet! Vielleicht braucht sie ja keine Chemo, wäre schon super!
Ich hoffe, daß Du morgen den Tag gut rumkriegst!
Im nachhinein bin ich sehr froh, daß ich zwei verschiedene Chemos gekriegt habe, hoffe einfach, daß sich meine Chancen dadurch doch vergrößert habe, kein Rezidiv zu bekommen!
Also nochmals Alles Gute! Bist Du denn allein im Zimmer bei der Chemo oder hast Du jemanden zum Unterhalten?
Viele Grüße, Anne
Liebe Sterni
Herzliche Gratulation! Meine neue Chemo ist auch irgendwie ein Grund zur Freude. Es ist schon neun und mir geht es immer noch gut. Kein bisschen übel!!Juhuii!
Das mit dem Silikon und Bestrahlen macht mich schon sehr stutzig bei Dir, wenn ich das sagen darf. Weisst Du, ich habe versucht Frauen zu finden, die Silikonaufbau trotz Bestrahlen gemacht haben. Leider haben mir nur Frauen geantwortet, die grosse Probleme hatten (Gewebe nicht mehr dehnbar und Kapselfibrose, etc.). Ich würde das eben auch sehr gerne machen, hat mich aber schon abgeschreckt, zumal auch die Aerzte abraten. Vielleicht ist das bei Dir, weil Du die Brüste gleichzeitig verkleinerst und sich so das Problem der Dehnbarkeit nicht stellt? Du hast Dich sicher sehr gut informiert, also entschuldige meine Skepsis. Bin nur verwirrt.
Liebe Grüsse
Barbara
Liebe Anne
Das geht so schnell und schon landet man auf Seite 2! Ich bin ganz euphorisch, weil es mir mit der neuen Chemo so gut geht bis jetzt. Die Chemo ging ganz schnell und der Chemoraum war fast voll. Das hat Platz für sechs Frauen in dem einen Raum und alle waren heute sehr gesprächig. War richtig lustig. Manchmal herrscht aber auch eine ganz bedrückte Stimmung, dann hör ich Musik oder lese was. Habe übrigens das neue Buch bekommen und ich meine, dass es zwar gut ist, aber doch eher für grössere Kinder als das meine. Schätze mal, dass es was ist für so sieben, acht Jahre alte. Ist sehr offen und ich weiss nicht, ob du das gut findest. In der Geschichte ist die Mutter krank und die Grossmutter früher mal daran gestorben. Also kommt auch die Möglichkeit des Sterbens als Gesprächsbasis dazu. Das wollen ja viele nicht so handhaben. Aber falls Du Dich doch interessierst: "Als der Mond vor die Sonne trat" von Gerhard Trabert ISBN3-9805815-8-6.
Angeblich kommen die Haare immer zuerst lockig und nicht zu bändigen. Soll aber mit jedem Mal schneiden besser werden. Wobei: Will man denn schneiden???? Hatte auch immer langes Haar und finde es wirklich verblüffend, wie einem das verändert und beeinflusst (Kleiderwahl, Schminken, etc.).Manchmal sollen sie auch ganz grau kommen. Ich hatte nur sehr wenig graue Haare und kann jetzt schon sehen, dass von den wenigen schon einige grau schimmern... Vielleicht macht mich das ja interessanter..haha.
Schick Dir einen lieben Gruss
Barbara
Liebe Barbara!
Das ist ja super, daß Dir gar nicht übel ist bisher! Ich glaube schon, daß EC auch besonders schlimme Übelkeit macht und das hast Du ja zum Glück schon hinter Dir. Musst Du jetzt zwei Wochen Tabletten nehmen? Merkst Du sonst andere Nebenwirkungen? Es ist schön, daß ihr auch mehrere seid bei der Chemo, wir waren immer zu dritt im Zimmer. Es ist gut,wenn man sich unterhalten kann und nicht alleine ist.
Ich habe meinem Sohn nicht gesagt, daß man an Brustkrebs sterben kann. Ich glaube, dazu ist er noch zu jung.Ich bin froh, daß er keine Verhaltensauffälligkeiten zeigt und jetzt auch wieder fröhlicher ist.
Meine Haare locken sich tatsächlich von Tag zu Tag mehr, sind aber zum Abschneiden noch zu kurz. Ich möchte sie schon schneiden, da dann die Locken verschwinden. Es sind jetzt auch mehr Haare grau als vorher, was ja kein Wunder ist... Werde sie bald mal färben und mich etwas verjüngen.
Gestern hatte ich meinen ersten Nachsorge-Termin bei der Strahlentherapie. Soweit alles okay, die Ärztin hat mich abgetastet und die Lunge abgehorcht. Einige Lungenabschnitte, die mitbestrahlt wurden, sind ja vernarbt, hatte aber keine Beschwerden damit.
Wie geht es Dir denn sonst? Hoffe, es ist erträglich?!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Huhu sterni ;-)
bist du wieder zurück.Hoffentlich war euer Wochenende Urlaub schön,auch wenn das Wetter nicht so schön war.Sterni hast du auch was schönes mit deinem kleinen Zwerg unternommen?Bis bald.Liebe Grüße Conny
Hallöchen Conny,
ja, nun bin ich wieder im Lande. Es hat zwar meistens geregnet, aber es war auch so schön. Vor allem konnte ich mich mal wieder verwöhnen lassen, was das Essen betraf. Freitag abend 4-Gänge-Menü, und Samstag 5-Gänge-Menü, und das so kurz nach der letzten Chemo. Der Zwerg fand es Klasse, mal auf einer richtigen Burg zu wohnen.
Samstag waren wir den ganzen Vormittag im Tierpark, und nachmittags sind wir durch die Gegend um Nordhessen gedüst. Habe auch meinen Geburtsort (Arolsen) besucht.
Heute war auch schon wieder Action angesagt, ich habe mit der Leiterin die Kiddies vom Spielkreis beaufsichtigt. Zwei Stunden können ja soooo anstrengend sein, ich bin dementsprechend kaputt. Merke doch, daß ich mir leider nicht mehr so viel zumuten kann wie früher, obwohl es mir sonst gut geht.
Jetzt habe ich erstmal "Schonfrist" bis zum 4. August, dann kommt ja die beidseitige Ablatio, und dann werden wir sehen.
Liebe Grüße
sterni
Liebe Anne
Bin wieder mal in Netz! Hab mir überlegt, dass ich Dir eigentlich meine E-Mail-Adresse geben möchte, damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, wenn ich länger nicht rumsurfe. Sie lautet sewiggi@freesurf.ch. Nur so für den Fall. Wie geht es Dir? Die neue Chemo ist zumindest anders, aber halt auch kein Zuckerschlecken. Mir reicht es eigentlich... Aber auch das wird vorüber gehen. Ich schreib Dir ein anderes Mal mehr.
Sei lieb gegrüsst
Barbara
Liebe Barbara,
es freut mich sehr, dass das Kinderbuch dir und deiner Tochter geholfen hat. Dies ist das Ziel dieses Buches.Ich selbst erkrankte vor 3 1/2 Jahren. Meine jünste Tochter war zu dieser Zeit gerade 7 Jahre. Ich hätte mir damals auch gewünscht ein solches Buch zu haben, dehalb freut es mich umso mehr, dass wir in der Lage sind, dieses Buch nun über Kliniken, Beratungsstellen sowie direkt an betroffene Frauen abgeben zu können. Wir sind alle erfreut, welch große und gute Resonaz wir auf das Buch erhalten haben.
Noch eine Mitteilung. Am 26.9.2004 findet nun schon zum 5 Mal in Frankfurt das Race for the Cure statt. Dies ist ein Rennen über 2 km walken oder 5 km laufen. Es ist eine große Aufklärungskampgne und ein Veranstaltung für die ganze Familie. Im letzten Jahr waren 2.500 Läufer am Start. 250 waren an BK erkrankte Frauen, diese können sich auch in diesem Jahr wieder im Zelt der Firma Amoena mit einem köstlichen Frühstück verwöhnen lassen und nette Gespräche führen.Es lohnt sich zu kommen. Anmeldungen und weitere Infos sind über unser Büro info@komen-buero.de zu beziehen.
Ich würde mich sehr freuen, viele Frauen und Ihre Familien zu sehen.
Im Jahr nach meiner Erkrankung lief ich mit meiner ganzen Familie das Race. Meine Familie trug auf dem Rücken ihres Race Shirts einen Zettel auf dem stand. Ich laufe in Hoffnung für meine Mama oder meine Frau.Es war ein tolles Gefühl.
Ich wünsche allen Frauen und Ihren Familien alles Gute.
Irene
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name@domain.de
Liebe Barbara,
es freut uns sehr, dass dir und deiner Tochter das Kinderbuch " Die Papierkette" gefallen hat. Wir stellten fest, dass es gerade für kleine Kinder keine Bücher auf dem Markt sind.Wir geben das Buch kostenlos an Kliniken, Beratungsstellen und direkt an betroffene Frauen ab. Es ist über unser Büro info@komen-buero.de zu beziehen oder einfach mal einen Blick auf unsere Webseite www.komen.de werfen.Über die bisherige große Resonanz von Kliniken und auch betroffenen freuen wir uns sehr. Zeigt es uns doch, wie wichtig unsere Arbeit ist.Ich selbst erkrankte vor 3 1/2 Jahren an BK und wäre froh gewesen ein solches Buch zu haben. Es wäre mir leichter gefallen, mit meiner damls 7 jährigen Tochter zu reden.
Nun noch eine Mitteilung am 26.9.2004 findet nun schon zum 5.Mal in Frankfurt am main unser Race for the Cure statt. Es ist ein Lauf über 2 km walken oder 5 km laufen. Es ist eine Veranstalung für die gnaze Familie. Eine große Aufklärungkampgne für nicht betroffen Frauen sowie betroffen Frauen. Im letzten Jahr waren 2500 läufer am Start, 250 an Bk erkrankte Frauen.
Auch in diesem Jahr werden die betroffenen Frauen wieder mit einem köstlichen Frühstück von der Firma Amoena verwöhnt. Es können nette Gespräche in lockerer Atmosphäregeführt werden.Es lohnt sich zu kommen.
Im Jahr nach meiner Erkrankung lief meine ganze Familie das Race. Jeder hatte auf seinem Rücken einen Zettel auf dem stand. Ich lauf in Hoffnung für meine Mama oder für meine Frau. Es war ein tolles Gefühl.
Bei diesem Race sieht man, man ist nicht alleine. Es gibt viele Frauen, bei vielen wurde die Diagnose schon vor 10 oder 20 Jahren gestellt.
Infos und Anmeldungen gibt es über unser Büro
info@komen-buero.de
Ich würde mich sehr freuen, viele Frauen und ihre Familien zu sehen.
Ich wünsche allen Frauen und ihren Familien alles Gute.
Irene
Hallo liebe Barbara,
es freut uns sehr, dass dir und deiner Tochter das Kinderbuch " Die Papierkette" gefallen hat und es euch geholfen hat. Wir mussten feststellen, dass immer mehr Frauen an BK erkranken und dass es auf dem Deutschen Markt kein Buch für kleine Kinder gibt. Die große Resonanz von Kliniken und betroffene Frauen, zeigt uns wie wichtig unsere Arbeit ist.Ich selbst erkrankte vor 3 1/2 Jahren, meine jüngste Tochter war damals gerade 7 Jahre.
Noch eine Mitteilung am 26.9.2004 findet nun schon zum 5.Mal in Frankfurt am Main unser race for the Cure statt. Dies ist ein Lauf über 2 km walken oder 5 km laufen. Eine Veranstaltung für die ganze Familie. Eine Aufklärungsveranstaltung für gesunde Frauen und für betroffen Frauen.Im letzten jahr waren 2.500 Läufer am Start 250 waren an BK erkrankte Frauen.Auch in diesem Jahr werden die betroffenen Frauen wieder mit einem köstlichen Frühstück und kleinen Geschenken von der Firma Amoena verwöhnt. Es können nette gespräche in lockerer Atmosphäre geführt werden. Man sieht man steht nicht alleine da. Viele Frauen erkrankten schon vor 10 oder 20 Jahren, was man an den vielen pinkfarbenen Schleifen auf ihrer Kappe sehen kann. Jede Schleife für 1 Jahr. Im Jahr nach meiner Erkrankung lief meine ganze Familie das Race. Jeder trug auf seinem Race T-Shirt einen Zettel, auf dem stand. ich laufe für meine Mama oder meine Frau. Ein schönes Gefühl.
Ich würde mich sehr freuen, viele Frauen und ihre Familien zu sehen.
Infos und Anmeldungen gibt es über unser Büro
info@komen-buero.de
Ich wünsche allen Frauen und ihren Familien alles Gute.
Irene
Liebe Irene
Leider wohne ich in der Schweiz, ansonsten würde ich gerne zu dem Race kommen.
Liebe Anne
Wie geht es Dir??? Rapple mich gerade aus einem Loch hoch. Schrecklich. Die Uebelkeit ist einfach furchtbar. Meine Aerzte versuchen immer wieder mit neuen Medikamenten oder Kombinationen dagegen anzukämpfen, aber letztlich bleibt sie doch. Mittlerweilen frage ich mich, ob ich nicht schon zu sehr geprägt bin. Aber ich hoffe immer noch. Zudem bin ich so müde, könnte den ganzen Tag schlafen. Unglaublich. Wahrscheinlich sind die Blutwerte tief. Aber lassen wir das.
Heute kam meine Nichte zu uns. Die ist acht Jahre alt. Kaum zur Türe herein, sagte sie: Du hast Brustkrebs. Ich kenn das. Bei uns im Dorf ist ein Kind an Krebs gestorben... Meine Kleine war ganz schockiert. Werde heute Abend nochmals mit ihr reden. Ueber das Sterben und über meine Absicht, das hier zu überleben. Ist schon gut, wenn man Kinder die Wahrheit sagt. Davon bin ich ja sehr überzeugt, aber dann sollte man sie auch begleiten, was bei meiner Nichte wohl nicht so der Fall war.
Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende und schick Dir liebe Grüsse
Barbara
Liebe Barbara!
Habe Dir e-mail geschickt, weiß aber nicht, ob Du sie bekommen hast?! Ich hoffe,es geht Dir besser mit der Übelkeit! Schreibe Dir nochmals meine e-mail adresse auf.
Viele Grüße Anne: [email]astr33@web.de
Über unser Büro info@komen-buero.de könnt ihr kostenlos das Buch "Die Papierkette" bestellen. Ich hoffe es hilft euch mit euren kleinen Kindern zu reden.
Hallo!
Gerade habe ich eure Beiträge gelesen. Ich bin 37 Jahre alt. Vor 2 Jahren wurde meine re. Brust amputiert. Einen Aufbau habe ich bis jetzt nicht machen lassen. Ich habe 4 Kinder im Alter von 9, 7, 5 und 3 Jahren. Meine Kleine war damals gerade 1 Jahr alt. Momentan geht es mir nicht so gut. Ich wollte mir das Buch von Komen bestellen, aber irgendwie klappt es nicht.
Ich bin mit meinen "Großen" immer offen mit dem Thema Krebs umgeganen. Sie wissen Bescheid, wenn auch nicht in allen Einzelheiten, aber es war mir immer wichtig, offen mit dem Thema umzugehen. Meine beiden Großen waren damals in der 1. und 2. Klasse und ich habe gleich Kontakt mit der Schule aufgenommen. Somit hatte ich immer Unterstützung von allen Seiten.
Jetzt denke ich wieder mehr über die Krankheit nach. Nach 1/2 Jahr Chemo, Haarverlust usw. habe ich eine Zeit lang alles verdrängt, aber nun kommt alles wieder hoch!
Es tut gut, dass es diese Forum gibt! Man kan sich mit vielen Gleichgesinnten austauschen und verliert ein bischen den Gedanken "warum ich". Hier merkt man erst, wie vielen jungen Frauen es genauso ergeht bzw. ergangen ist wie mir!
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Manuela!
Schön, daß mal wieder jemand geschrieben hat. Ich bin vor einem Jahr operiert worden, seit meiner letzten Bestrahlung sind vier Monate vergangen. Trotz der langen Zeit bin ich immer noch nicht wieder fit, fühle mich noch schlapp und müde. Mein Sohn(6 Jahre) geht seit einer Woche in die Schule, meine Tochter (2einhalb Jahre) ist bei mir zu Hause. Berufstätig bin ich nicht, könnte im Moment auch noch nicht arbeiten. Bin froh, wenn ich zum Einkaufen gehen kann und den Haushalt schaffe. Mit vier Kindern ist das natürlich noch mal was ganz anderes!
Wenn Du Lust hast, kannst Du mir gerne eine e-mail schicken und schreiben, was Du so machst.
Viele Grüße sendet Dir Anne[email:astr33@web.de]
Liebe Anne!
Ich kann dich gut verstehen! Meine letzte Chemo ist ja nun schon 1,5 Jahre her und ich kann dir sagen, dass es mit der Zeit besser wird. Mir geht es jetzt eigentlich körperlich sehr gut. Die Müdigkeit überkommt mich jetzt auch noch, aber ich nehme mir jetzt viel mehr Zeit für mich! 3 meiner Kinder gehen in die Grundschule. Meine Kleine (3 Jahre) und ich sind vormittags allein und somit kann ich mich dann auch hinlegen, wenn mir danach ist. Aber es ist schon schwer, seinen Haushalt so geregelt zu bekommen, aber ich genieße mein Leben jetzt viel mehr als früher!
Alles Liebe von
Manuela
Liebe Manuela,
Es ist schön zu hören, daß es Dir körperlich wieder so gut geht. Ich hoffe darauf, daß das bei mir auch wieder besser wird. Ich versuche, daß ich jeden Tag mit dem Trimm-Rad fahre, das hat schon etwas geholfen. Aber mit joggen oder spazierengehen habe ich es nicht so...
Und das mit dem Leben geniessen ist eben schwierig, weil doch immer die Angst da ist, daß man ein Rezidiv oder Metastasen bekommt. Ich fand die erste Nachsorgeuntersuchung schon ganz schön belastend. Ich bin auch selten gut gelaunt und oft noch angespannt. Zum Glück habe ich die Kinder, die einen ab und zu zum Lachen bringen und meistens fröhlich sind.
Ich finde es gut, daß Du mit Deinen Kindern so offen über Deine Krankheit gesprochen hast. Meinem Sohn geht es auch wieder besser, seit er merkt, daß es mir besser geht. Ab und zu ist er noch ängstlich und stellt Fragen, aber es wird weniger mit der Zeit. Er ist einfach nur froh, daß er wieder mit mir Spielen kann und ich Zeit für ihn habe. Er macht sich aber immer noch viele Gedanken über den Tod, was danach passiert usw. Es ist gar nicht so einfach, auf solche Fragen zu antworten.
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Die Angst wird uns wohl nie verlassen, aber man kann mit der Zeit besser damit umgehen. In meiner akuten Zeit haben sich viele Menschen nach mir erkundigt, aber das läßt sehr schnell nach. Der normale Alltag kehrt zurück. Einerseits ist das ja auch schön, andererseits fühlt man sich mit seinen Ängsten manchmal sehr allein gelassen. Deshalb bin ich so froh über dieses Forum. Wir sind alle betroffen und empfinden gleich. Man kann ja auch seine Familie nicht so sehr belasten und deshalb ist der Austausch mit euch hier so wichtig für mich!
Meine Kinder haben damals auch sehr gelitten. Meine beiden Ältesten gingen damals in die 1. und 2. Klasse (die beiden Kleinen haben es eigentlich gar nicht so richtig mitbekommen, was mit mir los ist). Ich bin dann vor der OP in die Schule gegangen und habe gleich mit den Lehrerinnen gesprochen. Das hat sehr gut getan. So konnten sie viel besser mit der Situation umgehen und sich Veränderungen der Kinder erklären. Es wurde in der Schule plötzlich offen über Krebs gesprochen und den Kindern hat es sehr gut getan. Ich war damals auch so fertig und mußte viel weinen. Eigentlich sollten die Kinder das gar nicht so mitbekommen, aber sie haben es gespührt, dass etwas nicht stimmt. Als ich dann im Krankenhaus war - das war noch einmal eine harte Zeit für uns alle. Seitdem geht es aber stetig bergauf! Bitte hab ein wenig Geduld - es wird auch dir so ergehen.
Vor einigen Tagen erzählte mein Mann von einem Kollegen der Lymphdrüsenkrebs hat (Endstadium). Mein Sohn (fast 10 Jahre) hat es mitbekommen und auch gleich Fragen gestellt. Sie wissen, dass der Krebs bei mir im Moment nicht mehr da ist, aber das er wieder kommen kann. Wir reden auch über den Tod. Er fragte mich "Mama, mußt du denn auch sterben?" Es tut so weh!!
Ich habe ihm erklärt, dass wir alle sterben müssen, früher oder später und das das keiner so genau weiß. Es gibt auch viele Kinder, die sehr früh sterben. Ich kann ihn nicht belügen. Ich weiß, dass der Krebs jederzeit zurück kommen kann und dann wäre es viel schlimmer für die ganze Familie.
Am Montag muß ich wieder ins Krankenhaus. Es wird ein Knochenszintigramm gemacht und der Thorax wird geröngt.Ich hoffe, dass alles gut ausfällt (obwohl ich im Moment einige Beschwerden habe).
Mein eigener Tod beschäftigt mich im Moment gar nicht mehr so sehr, der Gedanke, meinen Mann und die Kinder allein zu lassen, fällt mir viel schwerer! Zum Glück habe ich einen sehr lieben Mann und ich kann mit ihm über alles reden. Das tut schon sehr gut. Bist du auch verheiratet?
Meine Kinder fragen mich auch, was nach dem Tod passiert! Ich sage dann immer, dass wir dann Engel werden und aus dem Himmel immer sehen können, was sie machen (klingt zwar kitschig, aber der Gedanke ist doch schön). Ich habe in den letzten Jahren meine Großeltern verloren (meine Oma hatte auch Krebs und mein Opa konnte das Alleinsein nicht ertragen. Er hat sich dann das Leben genommen). Wir reden heute oft über sie und der Gedanke, dass sie als Engel im Himmel und immer bei uns sind ist sehr schön und auch beruhigend für die Kinder!
So, jetzt erst einmal genug! Ich werde mich auf alle Fälle wieder melden. Ich schreiben auch unter carzinoma in situ. Wenn du Lust hast, kannst du ja mal lesen!
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Manuela,
ich glaube auch, daß die Kinder immer genau spüren in welcher Stimmung man ist, man kann ihnen nix vormachen, die merken das sofort. Bei meinem Sohn ist die Angst immer da, wenn es mir mal nicht so gut geht. Ich hoffe auch, daß die eigene Angst mit der Zeit nachlässt. Im Moment denke ich natürlich viel an die Chemo, die vor einem Jahr angefangen hatte...
Wenn ich daran denke, den ganzen Sch. jetzt nochmal machen zu müssen, wird mir ganz anders!
Es ist schön, daß Du einen verständnisvollen Mann hast, mit meinem bin ich auch ganz zufrieden! Ich kann aber mit ihm nicht über alles reden, da er solche Sachen nicht so gern hört, z.B. übers Sterben. Da hat er dann große Angst. Aber er würde sich gut um die Kinder kümmern, falls ich sterben müsste, und das ist schon ein Trost zu wissen.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall Alles Gute für Deine Untersuchungen morgen!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo liebe Anne
Irgendwie klappte das nicht so mit den E-Mails. Schön von Dir zu lesen! Jetzt bin ich doch endlich mit der Chemo fertig geworden!!! Juhui. Ein halbes Jahr vorbei! Kaum zu fassen. Habe das gerade mit einer Woche Urlaub in einem Familienhotel gefeiert. Hatten eine wunderbare Zeit. Morgen feiere ich meinen 37. Geburtstag und am Mittwoch muss ich schon ins Spital. Dann Donnerstag Ablatio... Hab mächtig Respekt vor dem, was da kommen mag. Meiner Kleinen hab ich es gesagt und sie hat ganz intensiv immer mit meinen Brüsten gespielt bei unserem täglichen Hallenbadbesuch im Urlaub. Sie nimmt es gut. Ist sehr interessiert und nimmt meine eigenen Gefühle sehr genau wahr. Drück mir die Daumen für die OP, gäll?
Jetzt ist Dein Sohn schon in der Schule. Ein grosser Schritt! Gefällt es ihm denn?
Ich schick Dir einen ganz lieben Gruss
Barbara, bald schon nicht mehr 36
Liebe Anne!
Danke, dass du an mich denkst! Bin etwas nervös!
Sag mal, musst du jetzt wieder eine Chemo machen? Oder ist es nur die Angst davor?
Ich hoffe, dass morgen alles gut läuft, obwohl ich das Ergebnis des Knochenszintigramms wahrscheinlich erst später bekomme. Mein Mann wird mit mir gehen und auch unsere Kleine. Die anderen drei Kinder sind dann in der Schule. Sie wissen nicht, warum diese Untersuchungen jetzt stattfinden. Sie kennen es ja, dass ich öfter mal zum Arzt muss.
Schön, dass auch du einen tollen Mann hast (klar, dass es auch ihm manchmal etwas mulmig wird, dass ist ja ganz normal).
Ich werde mich melden, wenn ich alles überstanden habe.
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Barbara!
Auch dir wünsche ich alles Gute für die OP. Ich kann dich beruhigen, die OP an sich ist gar nicht schlimm. Ich hatte keine Schmerzen nach meiner Ablatio (sie ist mittlerweile fast 2 Jahre her). Ich habe mit eine Jutetasche mit ins Krankenhaus genommen. Darin habe ich die Drainageflaschen "versteckt". So konnte ich mich gleich am nächten Tag relativ frei bewegen. Vielleicht ist das ein guter Tip für dich!
Wirst du einen Aufbau machen lassen? Ich habe keinen Aufbau machen lassen und lebe seitdem mit einer Prothese. Es lebt sich sehr gut damit! Man sieht keinen Unterschied! Manchmal sage ich, dass sie sich anfühlt, wie meine eigene Brust (auch wenn es komisch klingt!) Mittlerweile habe ich mich so angenommen und es fällt mir und vor allem meinem Mann nicht schwer, mich so zu nehmen wie ich jetzt bin!
Ich wünsche dir alles Gute - hab keine Angst!
Liebe Grüße von
Manuela (die auch 37 Jahre alt ist)
Liebe Barbara,
Alles Gute zu Deinem Geburtstag! Es ist schön, daß Deine Chemo vorbei ist! Jetzt hast Du wirklich schon viel geschafft! Ich hoffe sehr, daß die Zeit im Krankenhaus nicht so schlimm wird und werde an Dich denken! Lässt Du denn jetzt einen Brustaufbau machen?
Meinem Sohn gefällt es sehr gut in der Schule. Von der Lehrerin ist er begeistert und auch die Klasse ist nicht so groß (24 Kinder). Ich finde, daß er wieder einen Entwicklungsschritt gemacht hat und selbständiger geworden ist.
So langsam haben wir uns auch ans neue Haus gewöhnt, obwohl immer noch nicht alle Bilder aufgehängt sind und einige Kisten stehen noch auf dem Speicher...
Ich wünsche Dir alles Gute für die nächsten Tage, meld Dich mal, wenn Du wieder zu Hause bist!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Bei meinen Untersuchungen ist alles gut ausgefallen. Darüber bin ich natürlich froh, aber ich weiß, dass jederzeit wieder was kommen kann (hab auch jetzt schon damit gerechnet). Aber ich sage mir immer, dass ist mein Leben (ich hab nur das eine), je früher etwas entdeckt wird, desto besser sind meine Chancen. Man muß sich damit arrangieren - es nützt ja nichts! Wir teilen das gleiche Schicksal! Ich will leben - solange es geht!!!!!
Ich nehme im Moment Tamoxifen - mehr nicht. Da ich Muskelkrämpfe in den Waden habe, habe ich von meinem Frauenarzt Magnesium bekommen. Direkt nach meiner Chemo habe ich Selen und Eisenpräparate genommen, die mein Hausarzt mir verschrieben hat.
Mach dich nicht verrückt - höre auf deinen Körper, er sagt dir, was er braucht!
Mir geht es im Moment sehr gut! Die guten Nachrichten haben meine Stimmung sehr positiv beeinflußt und ich genieße mein Leben sehr!!!
Ich drück dich sehr und freue mich über den Kontakt!
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Manuela,
das freut mich, daß Deine Untersuchungen so gut ausgefallen sind! Es ist schon eine große Erleichterung, wenn man hört, daß alles in Ordnung ist. Habe meine nächste Nachsorge im November und einen sehr netten Arzt gefunden. War ja bisher erst einmal bei ihm, aber er hat einen guten Eindruck auf mich gemacht. Zu meiner Frauenärztin gehe ich auch halbjährlich, lasse sie aber die Brust nicht mehr untersuchen. Ich habe da einfach kein Vertrauen mehr zu ihr, denn ich war nur ein paar Wochen bevor ich den Knoten getastet habe bei ihr zur Krebsvorsorge.
Wie verträgst Du denn das Tamoxifen? Ich hoffe, Du hast nicht so schlimme Nebenwirkungen?
Nehme im Moment auch wieder Eisentabletten, da ich sonst oft so müde bin. Leider sind meine Kinder meistens schon um 6 Uhr auf, das ist eindeutig zu früh für mich! Wann musst Du denn aufstehen? Wenn ich zu wenig schlafe, habe ich immer noch Kreislaufprobleme, das nervt.
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Ich stehe um 6.45 Uhr auf. Meine drei Ältesten gehen dann zur Schule und mein Mann zur Arbeit. Ich bringe dann die Kinder zur Schule und wenn ich dann gegen 8.00 Uhr wiederkomme, dann ist meine Kleine auch schon wach.
Du siehst - auch ich habe volles Programm. Wenn ich sehr müde bin, dann leg ich mich mit meiner Kleinen noch etwas hin (was aber nur selten klappt).
Kreislaufprobleme habe ich nicht (mein Blutdruck ist sowieso immer ziemlich niedrig, ich kenn es gar nicht anders). Da ich ein Leichtgewicht bin (47 kg), habe ich nicht viel beizusetzen. Ich versuche das Beste daraus zu machen!
Tamoxifen alleine vertrage ich ganz gut. Leider habe ich eine ziemlich schlimme Orangenhaut bekommen. Dann sage ich mir immer, dass das nur Nebensächlichkeiten sind. Schließlich will ich LEBEN!
Nach der Chemo war ich in den Wechseljahren und da hat meine Psyche sehr gelitten. Ich hatte keine Lebensfreude mehr. 6 Monate nach der Chemo bekam ich dann meine Regel wieder und seitdem geht es mir sehr gut!
Kopf hoch - bei dir ist das ja alles noch sehr frisch. Da ist man sehr erledigt. Glaube mir - es wird besser!
Alles Liebe von
Manuela
Liebe Manuela,
ich hoffe auch, daß es besser wird, es geht eben nur mit kleinen Schritten. Ich habe irgendwie geglaubt das alles wieder so wird wie früher, aber das ist natürlich nicht so. Damit muß ich mich erstmal abfinden, auch daß man nicht mehr so leistungsfähig ist. Darunter leide ich schon noch sehr.
Ich habe leider während der Chemo so zugenommen und bisher auch nicht mehr abgenommen, esse eben immer noch gerne Süssigkeiten, hilft gegen den Frust. Meine Periode habe ich so nach 2 Monaten nach Ende der Chemo wieder bekommen, worüber ich sehr froh war, da ich diese furchtbaren Hitzewallungen hatte, Wechseljahre sind echt das letzte.
Ich finde es toll, wie Du das mit vier Kindern so schaffst! Man hat ja schon mit zwei Kindern kaum Zeit für sich. Meine Schwiegereltern wohnen zum Glück im gleichen Dorf, sodaß sie mir ab und zu die Kleine abnehmen können.
Morgen fahren wir dann zu meiner Schwester nach Augsburg und bleiben bis Sonntag. Am Samstag werde ich mir dann einige Vorträge anhören, wird bestimmt sehr interessant.
Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Laß es langsam angehen! Nach so kurzer Zeit darf man nicht erwarten, dass alles wieder so ist wie vorher - aber glaube mir, es wird besser. Ich fühle mich so, als hätte ich nie etwas gehabt. Natürlich sind Veränderungen da, aber das Leben besteht immer aus Veränderungen. Setz dich nicht unter Druck! Wir haben eine ganz neue Lebenserfahrung machen müssen. Sie hat sehr weh getan, aber du kannst auch viel positives daraus ziehen. Man geht bewußter mit sich und seinem Leben um! Das ist viel wert. Was mich früher belastet hat - darüber kann ich heute nur noch lachen! Man sieht jetzt die wichtigen Dinge im Leben! Ein schönes, harmonisches Familienleben ist sehr wichtig für mich. Kleinigkeiten regen mich nicht mehr auf. Ich setze andere Prioritäten heute und für mich hat sich alles sehr positiv entwickelt!
Schön, dass du dieses Wochenende mal wieder etwas Zeit für dich hast! Ich hoffe, du kannst es genießen und hast etwas Abwechslung. Das tut dir bestimmt gut!
Ich wünsche auch dir ein sehr schönes Wochenende und hoffe, dass du dich nächste Woche wieder ganz entspannt melden wirst!
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Manuela,
ich hoffe auch, daß es besser wird. Es ist schön, daß es Dir so gutgeht. Ich bin ja schon froh, wenn es mir tageweise mal gutgeht. Man wird bescheiden mit der Zeit. Mir ist ein harmonisches Familienleben auch wichtig, Streit macht mich auch noch ganz fertig. Ich denke schon, daß sich auch mein Verhältnis zu meinem Sohn eher verbessert hat. Ich bin jetzt auch nicht mehr so streng wie früher und sehe manche Dinge nicht mehr so eng. Vertragen sich denn Deine Kinder gut?
Meine Gesundheit war mir immer schon viel wert. Ich war froh und dankbar dafür, daß es mir gutgeht. Ich glaube, das kommt vor allem daher, daß ich als Krankenschwester gearbeitet habe und häufig mit Krebskranken zu tun hatte.
In Augsburg war es sehr schön, habe am Samstagvormittag einige Vorträge angehört. Der Hörsaal war ganz voll, es waren auch viele jüngere Frauen da. Wie war denn Dein Wochenende? Gehst Du eigentlich in eine Selbsthilfegruppe? Bei uns ist einmal im Monat ein Treffen, es sind jetzt meistens drei oder vier junge Frauen, der Rest ist schon über 60.
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Meine Selbsthilfegruppe ist dieses Forum! Ich bin sehr dankbar dafür!
Schön, dass du einige schöne, erholsame Tage verbracht hast! Du mußt immer daran glauben, dass es besser wird! Es wird besser. In 1 oder 2 Jahren wirst du es wissen! Die Zeit geht schnell vorbei! Es ist doch schön, dass du dein Leben jetzt so genießen kannst. Mache dir jeden Tag bewußt, wie schön es ist, dieses Leben noch zu haben!
Ich habe 2 Jungs (9 und 5 Jahre) und 2 Mädchen (8 und 3 Jahre). Natürlich ist bei uns immer was los. Die drei Ältesten gehen alle in die Grundschule. Meine Kleine ist bei mir. Nachmittags kommen Freunde zu uns, oder die Kinder möchten zu ihren Freunden gebracht werden. Es ist immer was los. Ich bin bei 2 meiner Kinder im Elternrat, so dass ich auch da meine Abwechslung habe. Es tut mir sehr gut. Je voller mein Terminkalender, desto besser geht es mir.
Streiten - ja das tun meine Kinder. Mein Kinderarzt hat mit nach der Geburt meines 2. Kindes gesagt, Streit ist wichtig. Für die Mutter ist es am schlimmsten, kurz gesagt, so wenig einmischen wie nötig. Ich fahre sehr gut damit. Meine Kinder sind glücklich und wissen es auch zu schätzen, ihre Geschwister zu haben! Mein Familienleben ist sehr schön und manchmal denke ich, es ist fast schon ein wenig zu viel Glück!
Ich drück dich ganz doll!
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Manuela,
ich versuche mich auch so wenig wie möglich einzumischen, wenn meine Kinder sich streiten. Es geht auch ganz gut, da sie ja doch fast vier Jahre auseinander sind und die Kleine doch eher auf ihren großen Bruder hört. Ich mag es nur nicht so gern, wenn sie so laut sind, das strengt mich doch noch sehr an. Es ist schön, daß Du Deine Kinder so im Wechsel Junge-Mädchen gekriegt hast. Ich wollte auch gerne noch ein drittes Kind, aber das habe ich mir jetzt abgeschminkt. Da ist meine Angst doch zu groß.
Ich kann mir aber gut vorstellen, daß es bei Euch sehr lebhaft zugeht, vor allem, wenn noch Freunde zu Besuch da sind. Wann geht denn Deine Kleine in den Kindergarten, erst nächstes Jahr?
Ich glaube auch, daß Kinder einem ganz viel Kraft geben, daß man das alles durchhält und irgendwie durchsteht. Morgen kommt mein Vater für ein paar Tage zu Besuch, da habe ich dann auch etwas Entlastung mit den Kindern. Er wohnt ja leider so weit weg, daß wir uns nicht so oft sehen können, und die Kinder freuen sich auch mächtig. Jetzt haben wir auch mehr Platz im Haus und gehen uns nicht so schnell auf die Nerven!
Ich hoffe, daß es Dir weiterhin so gutgeht!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Meine Kinder sind alle nicht in den Kindergarten gegangen, weil ich davon nicht unbedingt eine so gute Meinung habe. Wahrscheinlich liegt es an meinen eigenen Erfahrungen.
Ich bin sehr gut damit gefahren. Immer standen die Kinder für mich im Vordergrund und ich habe mich sehr mit ihnen beschäftigt. Mein Ältester (er wird im Nov. 10 Jahre alt) hat zu Beginn des Jahres die Schule gewechselt, da er in seiner Grundschule unterfordert war. Er besucht jetzt eine Grundschule mit Hochbegabtenförderung.
Meine Tochter (sie ist im Sept. 8 Jahre alt geworden) ist mit 5 Jahren eingeschult worden. Sie entwickelt sich sehr gut.
Mein 2. Sohn (er wird im Nov. 6 Jahre alt) ist jetzt im August eingeschult worden. Er ist weitaus der Jüngste in der Klasse, kommt sehr gut mit und auch bei ihm haben wir das Gefühl, auch er könnte sehr begabt sein. Mal sehen, wie es mit ihm weitergeht. Du siehst, ich bin sehr stolz auf meine Kinder.
Natürlich nerven sie auch manchmal, aber das ist wohl ganz normal. Ich habe mir ein dickes Fell angeschafft und es klappt sehr gut.
Ich drück dich ganz doll und wünsche auch dir starke Nerven (das kommt wieder, da bin ich mir sicher!)
Alles Liebe von
Manuela
hallo zusammen,
ich bin 24 und meine tochter wird im dezember 5....mir steht die OP noch bevor....und ich habe eine solche angst dqas kann sich niemand vorstellen.würde mich gern mit anderen müttern austauschen wie udn was man den kindern sagt warum wieso weshalb mama so krank ist,habe angst davor meine tochter zu belasten.sie soll doch ein kind sein dürfen....ohne sich sorgen um ihre mama machen zu müssen.
würd mich auch über emails freuen: Stelllina1979@freenet.de
alles nur erdenklich gute für euch....für alle...
hallo dana,
mein sohn ist 7 jahre alt. er weiss, die mama ist krank und es ist nicht einfach nur grippe. er weiss, dass der haarausfall von den medikamenten kommt und dass es lange dauern wird, bis ich wieder gesund werde. er weiss nicht, dass man an dieser krankheit sterben kann - ich persönlich halte es auch nicht für nötig, ihn damit zu belasten - es reicht, wenn ich bescheid weiss. außerdem habe ich vor, diese sch...krankheit zu überleben!
ich kann mich sehr gut erinnern, wie ich mich vor der OP und dem endgültigen Befund gefühlt habe und kann dich mit deinen ängsten gut verstehen, aber ich bin inzwischen sehr viel ruhiger geworden - das wirst du auch. außerdem weisst du noch gar nicht genau, wie es aussieht, oder?
ich wünsch dir alles gute und viel glück, sibylle
Liebe Manuela,
es ist ja toll, daß Deine Kinder so begabt sind. Ist denn die Schule in der Nähe? Wie habt Ihr das denn gemerkt, daß er so begabt ist?
Mein Sohn kommt bisher gut in der Schule zurecht, er macht mit und es macht ihm Spaß, darüber bin ich sehr froh. Jetzt geht er auch endlich in den Sportverein und ich hoffe, daß ihm das einen Schub für sein Selbstbewußtsein gibt, da er sehr schüchtern ist.
Momentan ist noch mein Vater zu Besuch, daß ist sehr angenehm. Ich musste mich nämlich um meine Tochter kümmern, die zwei Tage hohes Fieber hatte. Aber heute geht es ihr zum Glück wieder gut!
Mit unserem Kindergarten hier habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Für meinen Sohn war es auf jeden Fall wichtig, daß er dort hingegangen ist, da er gelernt hat, sich in einer Gruppe zurechtzufinden.
Morgen will ich mit ihm ins Kino. Es ist schön, wieder etwas mit ihm unternehmen zu können.
Ein schönes Wochenende noch, viele Grüße Anne
Liebe Dana,
mein Sohn war ja bei meiner Diagnose auch 5 Jahre alt. Ich war dann erst 10 Tage im Krankenhaus, bekam danach 8mal Chemo und dann nochmal ca. 7 Wochen Bestrahlung. Das ganze dauerte also 9 Monate und ist eine sehr lange Zeit. Ich hatte während der Chemo Unterstützung von meinem Vater, der meistens bei uns wohnte, da ich die Kinder nicht alleine versorgen konnte. Mein Mann war ja in der Arbeit. Ich finde es wichtig, daß Du jemanden hast, der Dich während der Chemo unterstützt und bei der Kinderversorgung mithilft, evt. Haushaltshilfe, wird ja von der Krankenkasse bezahlt.
Mein Sohn hat/hatte immer sehr große Angst, da er einfach gemerkt hat, wie krank ich bin. Ich glaube auch nicht, daß man seinem Kind da etwas vormachen kann, die merken das sofort. Wir haben schon sehr oft darüber geredet. Ich denke, daß es wichtig ist, seinem Kind zu sagen, daß es keine Schuld daran trägt, daß man krank ist, denn Kinder glauben meist, daß sie an allem schuld sind.
Für die nächste Zeit wünsche ich Dir Alles Gute,
viele grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Die Lehrerin meines Sohnes hat uns darauf aufmerksam gemacht. Er wurde im Unterricht immer stiller und es schien, als sei er mit dem Stoff unterfordert. Jetzt geht er auf eine Grundschule mit Hochbegabenförderung. Das heißt, er bekommt in Mathe und Deutsch zusätzliche Aufgaben. Auch im sonstigen Unterricht wird er schon sehr gefordert. Schüchtern ist er auch und sehr zurückhaltend. Ich denke, das geht den meisten Erstgeborenen so.
Er geht jetzt in die 4. Klasse und nächstes Jahr wird er dann aufs Gymnasium wechseln. Mal sehen, wie es dann weiter geht.
Ich finde den Kindergarten auch wichtig für Kinder, die die ersten Jahre allein aufwachsen. Da ich meine Kinder im 2-jahres Abstand geboren habe, hatte ich einen kleinen Kindergarten zu Hause!
Ich freue mich, dass du dich im Moment etwas erholen kannst. Es ist schon schön, wenn man Unterstützung bekommt, zumal man ja auch ziemlich mit sich selbst beschäftigt ist. Deinen Kindern gefällt es bestimmt, dass der Opa jetzt da ist, und du hast etwas mehr Freiräume für dich!
Genieß die Zeit!
Sei lieb gegrüßt von
Manuela
Liebe Manuela,
mir geht es im Moment ganz gut, bin zufrieden, fühle mich wohl in meiner Haut. Es ist schön, daß es jetzt kühler ist und ab und zu regnet, da geht´s meinem Kreislauf besser. Ich habe das Gefühl, daß ich seit der Bestrahlung die Sonne nicht mehr gut vertrage. Wie geht´s Dir denn?
Ich war heute mit meinem Sohn im Kino, das hat richtig Spaß gemacht. Gestern vor einem Jahr hatte ich meine erste Chemo. Wir waren Essen, das habe ich richtig genossen!
Am Donnerstag gehe ich zur Selbsthilfegruppe, bin schon gespannt, da zwei neue Frauen kommen werden in meinem Alter.
Ansonsten haben wir viel im Garten zu tun, aber es macht mir Spaß, da es ja jetzt unser eigener ist. Waren noch bis vor zwei Monaten in einer Mietwohnung. Der Arm tut mir allerdings weh, da ich meine Tochter, als sie krank war, soviel rumgetragen habe. Sind bei Dir auch Lymphknoten entfernt worden?
So, jetzt muss ich mich noch ein bißchen mit meinem Vater unterhalten, der bleibt noch zwei Tage bei uns.
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
ich hab jetzt also die Ablatio hinter mir und trotz aller Befürchtungen, ist alles seh gut abgelaufen. Du wirst es kaum glauben, aber ich hatte viel weniger Schmerzen als bei den brusterhaltenden OPs. Die Wundfläche und auch die Narbe sind zwar riesig, aber es beeinträchtigt mich viel weniger. Also am Do war die OP und am Di ging ich schon heim. Es geht mir gut an Körper und Seele. Habe die letzten Tage vor der OP noch geweint und Abschied genommen von meiner Brust und meinem Aussehen und als sie weg war, war es gut so. Es hat ein neues Kapitel angefangen und die Trauer ist vorbei (im Moment zumindest). Meine Weiblichkeit hat nichts mit den Brüsten zu tun, sondern ist in mir drin geborgen. Eine gute Erfahrung, obwohl ich mir das Ganze gerne erspart hätte.
Der Entscheid war aber richtig, wie auch mein Bauchgefühl schon von Beginn an sagte. ich hatte noch mehrere Herde von Vorstufen in der Brust und früher oder später wäre alles weiter gegangen...
Meine Kleine geht total entspannt mit allem um. Sie hat sich meine "neue" Brust angeschaut und gesagt: Ist gut! Das war alles. Vorgestern hat sie meinen Pulli gehoben und die Narbe geküsst und dann dem Papi befohlen, es ihr nachzumachen... Was wünscht man sich mehr?
So, ich schick Dir ganz liebe Grüsse!
Barbara
Liebe Barbara,
es ist schön, daß Du wieder da bist und alles so gut überstanden hast! Auch das sich die Schmerzen in Grenzen halten, freut mich zu hören. Ich stelle mir das wirklich sehr schwer vor, seine Brust herzugeben. Aber es war ja bei Dir eine völlig richtige Entscheidung. Ich hoffe sehr, daß Du damit alles überstanden hast! Und wie geht es jetzt bei Dir weiter? Fährst Du zur Reha oder in den Urlaub? Musst Du jetzt noch bestrahlt werden?
Bei mir gibt es nicht viel Neues. Wir haben uns jetzt eingelebt im neuen Haus und auch an die Schule und Hausaufgaben gewöhnt. Mein Sohn geht ab morgen alleine seinen Schulweg, sodaß ich nicht mehr so früh aufstehen muss, hurra! Meine nächste Nachsorge habe ich im November, also auch noch kein Grund zur Panik für mich. Meine Tumormarker sind okay. Werde aber jetzt in der kalten Jahreszeit wieder Vitamine nehmen.
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne!
Bei mir wurden damals 17 Lymphknoten entfernt und einer war befallen. Somit mußte ich dann auch die Chemo machen. Naja - die OP ist jetzt genau 2 Jahre her und es geht mir super!
Jetzt bist du ja wieder allein, dein Papa ist nicht mehr da. Bestimmt ist euch der Abschied schwer gefallen. Ich sehe, du konntest dich etwas erholen und Kraft schöpfen! Das ist gut so!
Viele liebe Grüße von
Manuela
Liebe Barbara!
Auch wenn wir uns noch nicht kennen, so freue ich mich sehr, so positive Zeilen von dir zu hören. Mir ging es damals genauso wie dir. Nach Ablatio rechts, habe ich eine Prothese bekommen. Als meine Kinder mich dann im Krankenhaus besucht haben, wollten sie gleich meine neue Brust sehen. Sie waren begeistert, wie schön weich sie ist. Kinder gehen so toll damit um! Ich lebe jetzt seit 2 Jahren mit meiner Prothese. Sie gehört zu mir! Meine Kinder kuscheln sich oft an meine neue Brust und finden es sehr gut. Mittlerweile habe ich 2 Prothesen und meine Tochter (8 Jahre) probiert schon mal, wie sie mit Brüsten aussieht (einfach süß).
Ich finde es toll, dass dein Mann auch so gut damit umgeht. Auch ich haben einen so tollen Mann, der mir immer beisteht und mir sagt, wie sexy ich auch jetzt für ihn bin. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, denn dadurch konnte ich die neue Situation viel besser akzeptieren!
Liebe Grüße auch an dich von
Manuela
Liebe Anne
Meiner "neuen" Brust geht es immer besser. Ich kann sie sehr gut akzeptieren und finde mich nicht hässlich oder so. Einfach anders. Leider hab ich noch nicht alles überstanden, sondern stand und stehe noch ziemlich unter Druck. Ich hatte Ende August einen unklaren Befund der Lymphknotenkette im Hals/Schlüsselbeinbereich (durch ein MRI gesehen). Punktion klappte trotz versch. Versuche leider nicht. Dann musste ich abwarten bis Ablatio vorbei war. Die Angst damals war grösser als zu Beginn meiner BK-Geschichte. Ich hatte absolute Panik für ein paar Tage und dachte, wenn da was gewachsen ist während sechs Monaten Chemo, dann bin ich geliefert, Ende, Aus. Ich konnte mit viel Arbeit an mir dann die Angst loslassen. Jetzt am Freitag hatte ich dann endlich den PET-Untersuch und bewegungslos liegend packte mich dann die Panik nochmals mit voller Wucht. Was, wenn der Arzt gleich kommt und sagt: Es tut mir leid, aber... Bilder kamen hoch von dem ersten PET, nachdem mir im Warteraum mitgeteilt wurde, dass meine Lymphknoten unter dem Brustbein befallen seien... Nun, auf den ersten Blick haben sie keine Krebsherde sehen können! Auswertung kommt aber noch. Es nimmt kein Ende!
Danach muss ich trotz Ablatio bestrahlen, aber eben den Bereich zwischen den Brüsten wegen der befallenen Lymphknoten da. Da man da am Brustbein vorbei zielen muss, wird die Brust halt doch betroffen.
Meine Kriegsfront hat sich noch nicht verzogen. Schätze mal, dass ich dann an Weihnachten wirklich endlich wieder aufatmen kann. Aber ich pack das schon!
Liebe Grüsse
Liebe Manuela
Ich habe erst so eine Watteprothese, weil die Narbe noch so frisch ist, aber ich hätte gerne eine Contact-Prothese, die selbst hält. Kennst Du die? Musstest Du denn beide Brüste entfernen? Warum? Ich frag mich schon sehr, was wohl die zweite Brust macht, während die andere so ausgeflippt war...? Meine Vorstufen waren ja nie sichtbar. Aber ich sag mir, dass ich mir ja nicht alles wegschneiden kann, das Krebs haben könnte irgendwann mal.
Ich schick Dir einen lieben Gruss
Barbara
Liebe Barbara,
ich hoffe wirklich, daß alles gut ausgeht für Dich und drücke Dir die Daumen, wenn Du den endgültigen Befund bekommst! Aber zumindest haben sie auf den ersten Blick nix gefunden und das ist doch schon mal ein ganz gutes Zeichen! Wann geht´s denn los mit den Bestrahlungen und
wieviele werden denn gemacht? Es ist schön, wenn Du Weihnachten mit allen Behandlungen fertig bist.
Mir geht es im Moment ganz gut, bin nur etwas müde. Kommt aber eher daher, daß ich spät ins Bett gehe. Wir hatten ein schön ruhiges Wochenende, im Garten sind wir auch fast fertig.
In der Selbsthilfegruppe bei uns tut sich einiges, da viele neue Frauen da waren. Jetzt sind wir schon 8 junge Frauen, es war wirklich interessant.Warst Du bei Dir nochmal in der Selbsthilfegruppe? Wir treffen uns ja nur einmal im Monat, aber besser als nichts.
Viele liebe Grüße und viel Hoffnung sendet Dir Anne
Liebe Barbara!
Bei mir wurde nur die re. Brust amputiert. Ich hatte einige sehr kleine Herde Brustkrebs darin und somit war es der sicherste Weg für mich. In der linken Brust waren damals kleine Microverkalkungen zu erkennen. Ich beobachte es sehr genau und wenn sich was verändert, dann werde ich sofort was unternehmen.
Die erste Prothese bekam ich damals gleich im Krankenhaus. Es war schon eine Silikonprothese. Die Form war aber nicht so wie meine richtige Brust. Nach einem Jahr habe ich dann eine Silikonprothese in Tropfenform bekommen. Ich komme sehr gut damit zurecht. Die selbsthaftenden Prothesen kenne ich auch, aber ich kann sie leider nicht tragen, da sie bei mir nicht halten würde. Aber ich komme so sehr gut zurecht. Laß dich einfach beraten in deinem Sanitätshaus. Ich denke, du kannst dort auch einige Prothesen probieren. Dann wirst auch du die passende Prothese finden!
Alles Gute!
Manuela
Hallo Ihr beiden
Mit der Prothese lass ich mir noch Zeit bis die Narbe, bzw. die Wundfläche darunter nicht mehr so sensibel ist. Trage sowieso nur Bustiers, weil die BHs noch schmerzen und darin sieht man keinen Unterschied vom Watteprofisorium zum richtigen Busen. Würde es auch gerne mit einer Silikonprothese probieren, aber das ist halt eher zweifelhaft wegen der Bestrahlungen. Nun, wir werden sehen.
Wegen der Ergebnisse des PETs muss ich mich noch gedulden. Erfahre frühestens heute Nachmittag etwas. Das Ungewisse ist das Schlimmste (dauert jetzt schon seit Ende August). Wegen der Bestrahlungen weiss ich noch nichts genaues, weil das alles noch auf die Ergebnisse des PET warten muss. Je nach Ergebnis verändert sich die Therapie. Aber man sprach mal von sicher 6 Wochen. Das wird eine ziemliche Organisiererei mit meiner Kleinen und täglichen Spitalbesuchen. Stress. Aber wem sag ich das? Ich kennt das ja.
Ich war auch bereits einmal in der Selbsthilfegruppe hier in der Stadt. Sie hat mir mässig zugesagt. Ich sass da und überlegte, ob sich meine Mutter wohler fühlen würde oder ob es ev. überhaupt nichts mit dem Alter zu tun hat? Ich geb der ganzen Sache auf alle Fälle noch eine Chance. Zu schnell urteilen bringt nichts. Gleichzeitig hörte ich, dass eine neue Gruppe am Entstehen sei. Von jungen Frauen für junge Frauen. Ich schau auf jeden Fall mal rein, wenn es zustande kommen sollte.
So, ich wünsch Euch eine wunderbare Woche!
Barbara
Ich bin's gleich noch einmal. Nach sieben Wochen Ungewissheit nun heute der Anruf: Keine Krebszellen sichtbar auf dem PET!!!!!!!!!!!! Ich hab also echt noch eine Chance auf Heilung! Unglaublich. Mir war zum Weinen, statt zum Jauchzen. So viel Anspannung fiel von mir, dass ich das mit Tränen begleiten musste. Mein Mann verstand die Welt nicht mehr. Jetzt kommt die Freude in mir hoch, langsam und unaufhaltsam: Ich werde mein Kind gross ziehen. Einen Schritt näher bin ich seit heute Abend...
Was für ein Geschenk!
Liebe Grüsse
Barbara
Manuela K.
20.10.2004, 00:56
Ich lese gerade diesen Thread und bin völlig fertig mit den Nerven. Dieses Thema zieht sich nun schon Monate hin... da haben sich Schicksale hin und her entschieden. Teilweise erkenne ich mich selbst in Euren Zeilen. Als ich noch in der Chemo war, oder in Zusammenhang mit meinen Kindern.....
Ich sitze hier und lese und heule und lese und ... Jetzt geh ich erst mal schlafen und versuche das zu verdauen.
Ich grüße Euch alle ganz lieb!!
Manuela K.
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Im Mai 2003 zwei Mal Brusterhaltend operiert an der rechten Brust. 4 Chemo, 33 Bestrahlungen und nochmal 4 Chemo. Die letzte im März 2004. Seitdem Antihormontheraphie. Ich bin Mutter von drei Kindern: ein Junge (jetzt 9) und zwei Mädchen (jetzt fast 7).
Liebe Barbara!
SUPER! Das freut mich riesig! Ich bin mir sicher, jetzt geht es nur noch bergauf! Auch die bevorstehende Therapie wirst du meistern, da bin ich mir sehr sicher!
Warum ist eine Silikonprothese schwierig während der Bestrahlung? Ich habe sie 4 Tage nach meiner OP bekommen. Sie wird ja nicht auf der Haut getragen, sondern in einer Tasche in einem BH. Es gibt ganz tolle Prothesen-BHs, die sehr gemütlich sind und auch noch toll aussehen. Ich war überrascht!
Liebe Grüße von
Manuela
Liebe Barbara!
Das ist ja super! Ich freue mich, daß Du so eine gute Nachricht bekommen hast! Ich kann mir gut vorstellen, daß Dir ein Stein vom Herzen gefallen ist!
Wachsen Deine Haare eigentlich schon wieder? Ich konnte die Tücher ja dann echt nicht mehr sehen. Mein Sohn hat diese Woche die Windpocken, es ist aber nicht schlimm. Wir sind jetzt nur viel zu Hause, da er ja nirgends hingehen darf.
Ja, es ist schon viel zum Organisieren, wenn man jeden Tag zur Bestrahlung muß, aber man kann wenigstens jeden Tag im Kalender wegstreichen, ein gutes Gefühl und es zieht sich dann nicht so ewig, wie bei der Chemo. Vielleicht bekommst Du ja den Termin immer, wenn Deine Tochter im Kindergarten ist. Normalerweise wird darauf Rücksicht genommen und die Bestrahlung dauert nicht lange. Es ist eben nur schön, wenn man sich mittags etwas zum Schlafen hinlegen kann!
Viele liebe Grüße Anne
Liebe Manuela K.,
da hast Du ja auch eine ganz schön lange Therapie hinter Dich gebracht! Wie geht es Dir denn jetzt so? Nimmst Du Tamoxifen ein?
Mich würde vor allem interessieren, ob Du Dich schon wieder fit fühlst und was Du dafür tust, z.B. Sport oder Entspannung? Ich habe ja immer noch das Problem, daß ich nicht so leistungsfähig bin und darunter leide ich eben sehr. Es strengt mich einfach an, nur den Haushalt zu machen und die Kinder zu versorgen. Ich könnte jetzt auch noch nicht arbeiten gehen. Mittags lege ich mich immer noch hin. Wie geht es Dir denn mit Deinen Kindern? Wenn Du Lust hast, kannst Du mal ein bißchen erzählen!
Viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne,
na was machen die Windpocken? Meine 2 habens Gott sei Dank schon hinter sich. Ich fühl mich von Tag zu Tag besser und leistungsfähiger. Heute war ich 4 Stunden arbeiten, dann zur Lymphdrainage, nach der Mittagspause hab ich dann noch 2 Stunden gebügelt. Irgendwie hab ich nach der überstandenen Chemo scheinbar ein "Hoch". Hoffentlich hält das noch lange an. Morgen bin ich im KH zum CT Thorax wegen der Bestrahlungsplanung. Ich hoffe, dir gehts trotz Müdigkeit soweit gut und ihr übersteht eure Pocken gut. Du hattest sie hoffentlich schon in der Kindheit gehabt, oder?
Ganz liebe Grüße
Regina
Hallo Regina und Anne,
paßt bitte auf mit den Windpocken! Ich hatte als Kind Windpocken, bekomme aber trotzdem immer wieder, seit ich BK habe, Gürtelrose. Meistens dann, wenn im Kindergarten bei meiner Enkeltochter die Windpocken ausgebrochen sind. Windpocken und Herpes Zoster (Gürtelrose) werden durch den gleichen Erreger (Varicella-Virus) hervorgerufen.
Euch und den Kindern alles Liebe
Eva
Hallo Anne33
Tja, ich habe eine (wie ich auch fand) lange Therapie gemacht. Natürlich hoffe ich auch, das sie Wirkung zeigt und sich nichts weiter tut in Sachen Krebs und so... Ich hatte 29 befallene Lymphknoten in der rechten Achsel, die alle entnommen wurden.
Ich glaube mir gehts soweit ganz gut. Ich habe körperlich 50 % meiner alten Leistungsfä#higkeit erreicht. An manchen Tagen sind es 70% - da geht es dann schon richtig gut. Das reicht aber leider nicht von morgends bis Abends. Ich stehe wegen der Kinder zwischen 6:30 Uhr und 7:15 Uhr auf. Der Kinder-Tag endet dann um 20/21:00 Uhr mit ins Bett gehen. Danach hab ich "Freizeit". Oft bin ich dann so müde, das ich schon um 22 oder spätestens 23 Uhr ins Bett gehe. Ausgelaugt wie ein Schwamm. Unsere drei Kinder sollen aber wenigstens was die Schule betrifft die volle Aufmerksamkeit bekommen. Ich lerne mit jedem was nötig ist - zusätzlich zu den Hausaufgaben. Das kostet zwar Zeit, lohnt sich aber (sehe ich an den Noten).
Ansonsten schaffe ich meinen Haushalt ganz gut. Schwere Arbeiten lasse ich für abends, das macht dann mein Mann. Das mußte ich aber auch erst lernen!!
Wenn ich mal zusätzlich was mache (Wäsche aussortieren Sommer <= => Winter Wäsche wechseln im Schrank) kostet mich das jedes Mal ne ganze Woche bis der Haushalt wieder flutscht.
Spazieren gehen und schwimmen gehen klappt super. Fahrrad fahren und ähnliches strengt total an. Danach bin ich fertig. Aber ich mache es trotzdem. Regelmäßig mach ich nix bestimmtes. Ausser morgends aufstehen, Haushalt, kochen, einkaufen, 3 Kids versorgen, Zimmer machen, bügeln, ...
Na ja, einmal die Woche gehe ich mit den Kindern schwimmen. Auch jetzt im Herbbst ist das toll! Da gehts mir sehr gut danach, zumal ich 15 Monate lang nicht schwimmen durfte. Rad fahre ich auch sehr gerne - aber zur Zeit bei diesem Nieselregen? ;-( Spazieren gehen, Fußball spielen mit den Kindern,. Drachen steigen lassen, ... na ja. Alles was so kommt im Herbst mit drei Kindern. Blätter und Kastanien sammeln waren wir dieses Jahr schon.
Entspannung? Hmm. Am liebsten schlafen. Mein Körper ist da ulkig. Der arbeit und irgendwann dann schlaf ich einfach ein. In der Chemo hab ich die ersten Tage immer geschlafen. Drei vier Tage - die Kinder wurden in dieser Zeit von meiner Mutter und der Haushaltshilfe versorgt. Danach ging es. Aber es ist schon erstaunlich wie die Chemo einem die Kraft aus den Adern saugt.
Hinlegen? Mach ich mit den Kindern oft Freitags. Das ist so ein allgemeines abschalten. Jeder schlumpft in sein Bett und wir ratzen ne Stunde. Dann Kaffee für die Mama und die Kinder Kakao (jetzt im Herbst). Danach einen Teil der Hausaufgaben machen, Rest Samstags.....
Freitags ist es bei uns einfach etwas gemütlicher - auch der (Pflicht) Hausaufgaben-Teil.
Bin ich jetzt mit Krebs anders als früher? Ja. Zwar stört mich immernoch wenn drei Körbe Wäsche in der Küche stehen, die gebügelt werden müssen. Aber die stören mich nur, weil ich bügeln nicht mag. Lieber putze ich das Bad, nähe offene Nähte zu oder mache sonstwas.
Trotzdem lasse ich auch mal alles stehen und liegen, wenn meine Kinder mich z.B. bitten mit ihnen Lego zu spielen (das war heute z.B. der Fall). Das war heute sogar so schlimm, das ich mein Mittagessen vergaß und mir die Suppe angebrannt ist. :-) hihi - so ein Mist - ja! Ist mir ja noch nicht passiert - aber was solls. :)
Ich versuche alles lockerer zu sehen. Versuche die JETZT wichtigen Dinge von den unwichtigen zu trennen. Widme mich aufmerksamer meinen Kindern und verbringe öfter mal die Zeit mit Ihnen. Natürlich bin ich früher auch spazieren mit ihnen gegangen. Aber heute zeige ich Ihnen Vögel, Vogelnester, erkenne Bäume (mit Buch in der Hand) ;-) suche Fußspuren von Mensch und Tier etc...
Sollte mir doch irgendwann mal ne Krankheit begegnen, gegen die ich nicht ankomme... oder mir im Straßenverkehr mal was passieren - sodass ich nicht mehr nach Hause komme... dann sollen sich meine Kinder lebhaft an mich erinnern können.
Dann möchte ich nicht die Mama sein, die immer das Essen gemacht hat, geputzt, gebügelt und sauber gemacht und abends die Tür zu nach dem "Gute Nacht und schlaft schön" sagen.
Ich möchte dann das sie sich beim Spielen an das Spielen mit der Mama erinnern können, an das Basteln mit der Mama, an das Kochen und Backen mit der Mama etc. Mit ihnen zusammen sein, mit ihnen lachen = wenn alles gut geht noch Jahrzehnte lang!! :-) :-) :-)
Tja, Anne33 - jetzt sind es doch ein paar Zeilen geworden. Wenn ich so weiter machen schreibe ich nochmal so viel. Weiß gart nicht ob das interessiert. Dir erging es doch sicher ähnlich - oder? Du hast doch auch Kinder? Reicht Dir die Kraft bis abends? Gerade so, bis die Kinder im Bett liegen ;-) Ja es strengt schon an. Aber meine Kinder waren in der Chemo der Grund, das ich wenig Zeit hatte darüber nachzudenken... Das hat mir geholfen nicht zu viel zu grübeln. Ich war abgelenkt durch die Kinder.
Chemo ohne meine Kinder? Ich glaube da wäre ich von einer Depression in die Andere gestolpert. Das muß sehr hart sein! Die Kinder waren für mich da. Natürlich konnten sie teilweise noch nicht verstehen, aber alleine ihre Anwesenheit hat mich vor dem Grübeln, vor schweren Depressionen in der Chemo bewahrt.
Natürlich denke ich auch über die negativen Seiten dieser Krankheit nach. Aber ich versinke nicht in diesen Gedanken. Dazu fehlt mir die Zeit ;-)
Wie erging es Dir in dieser Beziehung? Wie alt sind deine Kinder?? Wie haben Deine Kids das erlebt? Hast Du direkt mit ihnen darüber gesprochen?
Jetzt erst mal genug für heute ;)
Gruß
Manuela :-)
Hallo an alle,
ich lese auch schon seit einiger Zeit die Beiträge hier. Ich wurde im Mai brusterhaltend operiert, danach kam die Chemo und jetzt noch die Bestrahlung.
Ich habe einen fast fünfjährigen Sohn und wir sind alleine. In der Zeit der Chemo konnte ich mich nicht um ihn kümmern, da ging es mir einfach zu schlecht. Ich lag immer eine Woche lang nur im Bett, konnte gerade so ins Bad und wieder zurück. In dieser Zeit war mein Sohn bei meiner Mutter, und trotzdem hat uns das sehr viel mehr zusammengebracht. Er ist so ein tapferer kleiner Kerl und ich bin richtig stolz auf ihn.
Jetzt sind wir wieder immer zusammen und erleben auch sehr viel mehr gemeinsam als früher. Auch ich will das er mich in guter Erinnerung behält. Aber manchmal denke ich auch, das es doch viel besser wäre er würde mich nicht vermissen wenn ich nicht mehr für ihn da sein kann. Ist das nicht verrückt?
Ich habe große Angst das ich ihn alleine lassen muß wegen dieser Krankheit.
Ich lese so viel darüber, auch hier. Wie sich bei manchen Frauen die Dinge entwickeln erschreckt mich sehr, bei denen wo sich alles zum guten entwickelt freue ich mich mit und hoffe es geht mir auch so.
Ich wünsche euch allen hier das Beste.
Hallo Ihr Lieben Mütter!
Noch schnell eine Bemerkung zu den Windpocken. Ja, es stimmt, dass die Windpocken zur Gürtelrose werden können. Nein, aber nicht so... Der Windpockenvirus "überwintert" im Rückenmark manchmal ein halbes Leben lang und bricht dann entlang von Nervenbahnen wieder aus. Dann als Gürtelrose (Nervenbahn=Gürtel). Keine Ansteckung mehr möglich, wenn man sie mal hatte bei den Windpocken. Und bezüglich Gürtelrose gibt es starke Medikamente (Schweineteuer), die das ein für alle Mal ausrotten sollten. Liebe Eva frag Deinen Arzt doch mal. Gürtelrose kommt immer, wenn man geschwächt ist... Spreche aus Erfahrung.
Liebe Anne
Wünsche Dir eine kurzweilige "Quarantäne"... Ist schon lästig. Ich wünsche natürlich gute Besserung!!!!!
Liebe Manuela
Ich hab mich nicht klar ausgedrückt. Ich möchte mir einen Silikonaufbau machen lassen wahrscheinlich, was aber eben wegen der Bestrahlung noch fraglich ist. Die Silikonprothesen sind natürlich kein Problem... Entschuldige.
Ich schick Euch allen liebe Grüsse
Barbara
Liebe Regina,
Windpocken sind so gut wie überstanden, mal sehen ob nächste Woche die Kleine dran ist. Ich hatte schon als Kind die Windpocken. Mein Mann weiß es nicht... Ansonsten bin ich leider etwas erkältet und fühle mich müde, kann auch nicht so gut schlafen mit verstopfter Nase. Ich finde es wirklich super, daß es Dir so gutgeht. Wie schaffst Du es denn nach nicht mal einer Woche Chemo schon wieder zu arbeiten? Ganz erstaunlich! Ich hätte das nie geschafft. Ich hoffe, Dein Hoch hält weiterhin an!
Ich hoffe, daß heute alles gut geklappt hat, berichte mal, wie es Dir beim Planungs-CT gegangen ist. Vielleicht kannst Du ja schon früher mit den Bestrahlungen anfangen?
Viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne,
schön, dass ihr die Pocken überstanden habt. Ist nur blöd, dass du dich jetzt auch noch mit einer Erkältung rumschlagen musst. Ich hab seit 3 Wochen einen leichten Reizhusten, jetzt ist er schon besser, aber nachts kann das manchmal ganz schön nerven. Mit der Arbeit hab ich kein Problem, ich brauchs scheinbar!
Beim CT hab ich heut nichts besonderes gehört. Ich hab erstmal über 1 Stunde gewartet, hatte dann die Aufnahmen und war nach 5 Min. wieder draussen. Einen Arzt hab ich heute gar nicht gesehen und mit der Bestrahlung fange ich sicher nicht eher an. Mein Termin für die Simulation ist am 4.11., dann kanns ab 8.11. losgehen. In der Ferienwoche würde mir die Bestrahlung eh nicht so gut in den Kram passen, da ich ja die Kinder da hab.
Ansonsten läuft alles im grünen Bereich, ich werd morgen wieder in die Praxis gehen um etwas zu malochen. Ich freu mich schon richtig drauf.
Es war schön, wieder von dir zu hören, bis bald und alles Liebe
Regina
Liebe Manuela K.,
danke für Deine ausführliche Antwort, ich habe mich schon ab und zu in Deinen Gedanken wieder gefunden. Meine Tochter war ja noch zu klein, um das Ganze zu verstehen. Sie ist jetzt 2,5 Jahre und putzmunter, ein richtiger Sonnenschein, meistens gut gelaunt und sehr ausgeglichen. Sie kommt da mehr nach meinem Mann. Für meinen Sohn war das ganze schon viel schlimmer. Er war ja erst 5 bei der Diagnose. Mittlerweile ist er 6 Jahre und geht in die erste Klasse. Es war für ihn sehr schwierig,vor allem die Zeit, als ich im Krankenhaus war. Da hatte er große Angst, daß ich nicht mehr nach Hause komme. Auch jetzt ist er noch sehr ängstlich und zurückhaltend. Er hat auch wenig Selbstvertrauen. Ich habe ihn deshalb in Karate geschickt. Es macht ihm Spaß, da er auch sehr sportlich ist. Er geht seit letzter Woche auch seinen Schulweg alleine, worüber ich sehr froh bin. Er merkt doch, daß ich wieder etwas mit ihm unternehmen kann oder Fußball spielen. Meine Kraft kommt ja langsam zurück. Ich brauche aber noch meine Mittagsruhe, da lese ich meistens, während die Kinder Fernseh schauen. Aber bin ich schon oft fertig, gehe auch früh ins Bett, so um 22 Uhr. Meine Kinder sind Frühaufsteher, d.h. um 6 Uhr sind sie oft schon wach!
Über die Krankheit denke ich oft nach, manchmal bin richtig verzweifelt. Die Kinder sind schon eine große Motivation, haben einen oft aufgemuntert, vor allem während der Chemo. Ich bin aber oft noch deprimiert und schlechter Laune. Insgesamt lebe ich jetzt viel zurückgezogener als früher und unternehme nicht mehr viel. Ich habe oft auch keine Lust dazu. Ich glaube schon, daß mir ein Teil meiner Lebensfreude abhanden gekommen ist. Ich hoffe, daß das wieder besser wird mit der Zeit.
Im Moment ist die Angst, ein Rezidiv zu bekommen, einfach noch so groß. Wie geht es Dir denn mit der Nachsorge?
Viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo ihr Mütter,
ich verfolge eure Beiträge schon länger und beneide euch immer um den Umgang mit euren Kindern. Meine Tochter war auch 5 als bei mir BK festgestellt wurde. wir haben versucht ihr alles (OP, Chemo, Bestrahlung usw.) kindgerecht zu erklären, aber sie wollte nie darüber reden. Sie kam gerade in die Schule, als ich die Behandlung durch hatte und war zu mir einfach unausstehlich. Sie fand mich einfach nur peinlich und häßlich (so ohne Haare und reichlich zugenommen), ohne Perücke durfte ich gar nicht rumlaufen und sie am besten auch nie irgendwo abholen oder ähnliches. Auch schmusen oder so wollte sie nicht mehr, obwohl ihre Freundinnen mich eher "cool" und überhaupt nicht peinlich fanden.Nachdem wir ihr einfach nicht helfen konnten, haben wir professionelle Hilfe gesucht. Aber bis heute hat sie noch Probleme mit mir (obwohl sie mittlerweile 9 Jahre alt ist). Ich hab schon während der Behandlung Schwierigkeiten gehabt, da es keine Grosseltern oder Freunde gibt, die sie betreuen konnten, und auch heute ist es noch schwer, weil sie mir oft genug vorwirft, das ich nicht wie andere Mütter bin, weil ich nicht soviel mit ihr unternehmen kann, da ich durch die Chemo auch nach fast vier Jahren noch ne Menge Zipperlein habe und ausserdem einen stressigen Job. Ich bin ziemlich hin und hergerissen, ich möchte ihr so gerne helfen und andererseits mehr Zeit für mich haben, um alles zu bewältigen. Gibt es hier vielleicht noch andere Mütter mit ähnlichen Probleme? Wär schön, von euch zu hören!
Petra aus HH
Liebe Petra
Wie Du schon von mir gelesen hast, habe ich in keiner Weise ein ähnliches Problem. Aber irgendwie habe ich dennoch gestaunt, weil Deine Kleine eher wie ein Teenager reagiert. Oder meine ich das nur? Du schreibst von prof. Hilfe. Was genau habt Ihr gemacht? War das nur eine Hilfe für das Kind oder ev. für die Familie? Ich kann das echt nicht beurteilen, aber könnten da nicht ganz viele Sachen dahinter stecken, wie auch eigene Schuldgefühle, dass man nicht so ist wie andere, nicht so mag, nicht so aussieht, etc.? Irgendwie scheint mir ganz viel Schmerz hinter der Geschichte zu liegen, Deiner und ihrer? Ach, was masse ich mir an? Ich hoffe, Du nimmst mir die Worte nicht übel. Ich schick Dir liebe Grüsse
Barbara
PS. Habe gestern erste Prothese geholt und meiner Kleinen gezeigt. Sie: Wo ist denn dieser Busen gewachsen??? Schönes Wochenende!
Liebe Barbara,
recht herzlichen Dank für deine Info wegen Windpocken und starkem Medikament. Ich werde mich beim nächsten Mal danach erkundigen.
Liebe Grüße und alles Gute
Eva
Manuela K.
24.10.2004, 14:51
Hallo Anne
Ich habe auch mehrere Parallelen gefunden in Deiner Beschreibung. Aber eines hat mich doch geschockt: Du schreibst Du unternimmst weniger? Hast keine Lust dazu? Dieses Gefühl solltest Du im Auge behalten! Natürlich hat jeder von uns Tage wo einem zum Heulen ist oder man dieses auch tut. Aber es sollte nicht die Regel sein. Natürlich gibt es Tage wo man sich am liebsten hinter der Decke auf der Couch verkriecht. Aber es sollte nicht die Regel sein!
Ich habe festgestellt, das die Lebensqualität schon SEHR gelitten hat. Früher habe ich mich anders gekleidet... Heute achte ich schon darauf, das man zumindest die Narbe nicht sieht. (ich bin brusterhaltend... aber trotzdem, sie ist nicht mehr so geformt wie früher)
Ich gege raus... in der Freizeit, mit den Kindern, alleine und überhaupt. Manchmal muß ich mich dafür echt zusammen reissen und mich zwingen. Aber es geht. Die frische Luft und bla bla bla... aber Ttsache ist doch wirklich das es einem besser geht, wenn man mindestens einmal pro Tag für ne Stunde an der Luft, besser noch in der SONNE war!!
Irgendwie stimmt die Sonne das GEMÜT besser.
Nichts hilft so für ein besseres Wohlbefinden, eine bessere Stimmung wie die Sonne. / Tageslicht.
Das hilft mir / dem Körper / dem Gemüt.
Du fragst, wie es mir mit der Nachsorge geht. Nun, ich hatte zweimal in der Chemo mit meinem Arzt Probleme. Er wolte mir "plötzlich" nach der dritten Chemo die Brust abnehmen. Er erwähnte dies in einem Satz etwa so, wie "ich lasse nochmal Kaffee kochen". Ähnlich beiläufig kam er mir mit dem Satz. " Wir müssen nochmal über die Amputation ihrer Brust sprechen. Ich war total geschockt und mit den Nerven völlig fertig. Er meinte dann etwas überrascht über meine Reaktion (???) "Na wenn sie so dran hängen, dann lassen wir das erst mal".
Er sagte er wolle sich mein Krankenblatt nochmal in Ruhe ansehen und sich dann bei mir melden. Ich sollte jetzt erst mal zur (4.) Chemo gehen. Das tat ich dann auch..
Als ich drei bange Tage später immer noch nichts von ihm gehört hatte, rief ich in der Praxis an. Dort bekam ich von ihm zu hören, er hätte mich verwechselt!
Die Nachsorge ist bei mir nicht weiter wild. Im Vergleich zu diesem Vorfall ;-) Ich bekomme einmal im Monat die Antihormonspritze (monatlich, da ich sowieso zum Port spülen nach Gö muß). Dazu nehme ich Arimidex. Nebenwirkungen habe ich fast alle. :-( Dazu nehme ich aus gegebenem Anlass noch Marcumar.
Im Moment sind bei uns Ferien. Ich schlafe also etwas länger, weil es im Moment nicht um 6:30 h raus muss. Aber ich habe trotzdem Probleme mit der Leistunfsfähigkeit. Meine Rückenschmerzen können von der Antihormonspritze und von Arimidex kommen. Sagt mein Onkologe.
Hast Du auch so Rückenschmerzen Anne? Schmerzen in den Fingern oder an bestimmten Fingergelenken? Hast Du auch einen Unterschied vom Sommer bis heute festgestellt? Warst Du im Sommer körperlich auch besser gestellt?
Die Rückenschmerzen ziehen sich bei mir derzeit bis runter in den Gangapperat / Hüfte / ... Ich bin da med. nicht so versiert, sorry.
Anne Du schreibst Deine Kinder sind Frühaufsteher? Und Du? Fällt es Dir schwer mit auf zu stehen?
Mein Sohn ist ähnlich wie Deiner. Meiner ist heute 9 und von Selbstbewußtsein nicht unbedingt geplagt. ;-(
Sorry, ich muß jetzt schluß machen, die Kids rufen...
Gruß
Manuela
Liebe Manuela K.,
Bei uns sind erst nächste Woche Ferien, aber die Kinder sind trotzdem früh auf. Dafür gehen sie auch schon um 19 Uhr ins Bett, was auch sehr angenehm ist. Ich stehe immer um 7 Uhr auf, da ist es jetzt noch dunkel, sodaß ich gerne noch etwas liegen bleiben möchte.
Da ich keine Hormontherapie mache, habe ich auch keine Knochen- oder Rückenschmerzen. Mir tut nur ab und zu mein Arm weh und im Nacken bin ich leicht verspannt, ist aber auszuhalten. Ich kann mir gut vorstellen, daß Arimidex nicht ohne ist! Wieso musst Du denn Marcumar nehmen? Hattest Du eine Thrombose?
Im Moment bin ich ganz froh, daß es Herbst ist, da ich die Hitze nicht so gut vertragen habe. Ja, ich versuche schon rauszugehen, jeden Tag, auch wenn ich mal keine Lust habe. Du hast Recht, daß das gut tut. Mir geht es auch besser, wenn ich etwas unternommen habe, anstatt nur zu Hause gehockt zu haben! Mir fällt es aber eben immer noch sehr schwer unter Menschen zu gehen. Warum, weiß ich nicht. Ich arbeite aber daran.
Das mit Deinem Arzt finde ich ja echt den Hammer! Unmöglich! Wieso wurde denn bei Dir der Portkatheter noch dringelassen? Ich war so froh, als meiner entfernt wurde!
Wohnst Du in der Nähe von Göttingen? Ich bin in Kassel geboren und zur Schule gegangen. Seit den letzten zehn Jahren lebe ich aber in Süddeutschland.
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Eva
Habe nochmals in meinen Unterlagen gekramt und das Rezept gefunden wegen des Herpes Zoster. Wenn ich die Schrift richtig entziffern kann, heisst das: Valtrex 500mg, No. XVII
Hatte solche Abneigung gegen noch mehr Medikamente während der Chemo, dass ich es ohne schaffte...
Gute Besserung
Barbara
PS. Liebe Grüsse auch an alle andern hier!
Liebe Barbara,
recht herzlichen Dank, daß du dir die Mühe gemacht hast das rauszusuchen. Im Moment ist bei mir alles ok, hoffe daß ich es nicht so schnell brauche!
Alles Gute und liebe Grüße
Eva
Liebe Regina,
hoffe, es geht Dir weiterhin gut? Wie geht es Dir mit dem Essen? Bei mir soweit alles okay, Kinder sind beide gesund momentan. Gerade war ich beim Friseur, um die Locken zu bekämpfen. Das Ergebnis, naja. Man konnte nicht soviel abschneiden, aber ein Anfang ist gemacht. Meine Kleine ist noch bei der Oma, daher habe ich jetzt ein ruhiges Stündchen bis mein Sohn von der Schule kommt. Wie geht es Dir, warst Du diese Woche auch arbeiten?
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne,
mir gehts prima, vielen Dank. Essen, ich möchte eher sagen fre.....! Ich hab ungeheuren Appetit auf alles!! Muss jetzt aufpassen, da ich mit dem Gewicht eh schon immer Probleme hatte. Meinen Mädels gehts auch gut, zur Zeit chauffiere ich beide von einer Geburtstagsparty zur nächsten. Meine Große hat ein paar Probleme in der Schule mit Mathe, wir kämpfen und kämpfen und kämpfen....
Ich war gestern in der Arbeit von 9-12.30 Uhr. Heute hatte ich frei,nur Lymphdrainage. Morgen habe ich einen Gyn-Termin, am Freitag geh ich dann wieder arbeiten.
Wie gehts dir sonst, was macht die Psyche. Hast du SChwierigkeiten mit dem trüben Herbstwetter?
Ich hoffe dir gehts gut und ich sehe dich bald wieder. Ich werde am 11.11. wohl nach dem Martinszug noch nachkommen.
Ganz liebe Grüße
Regina
Liebe Regina,
ich habe auch immer zuviel gegessen nach der Chemo, jetzt habe ich seit einem Jahr 10kg. zugenommen, das nervt mich wirklich. Sobald es mir nicht gutgeht, esse ich Schokolade, also kann ich ja auch nix abnehmen. Musste mir schon neue Hosen kaufen, da ich in die alten nicht mehr reingekommen bin. Die hängen jetzt im Schrank und warten darauf, daß ich sie wieder anziehe, aber das wird wohl dauern, denn ich esse einfach zuviel Süsses.
Es ist schön, daß es Dir so gutgeht! Ist Deine Tochter schon in der dritten Klasse? Bei meinem Sohn in der ersten ist es ja jetzt noch relativ harmlos und auch das Hausaufgaben machen geht einigermaßen zügig. Zusätzlich muss ich nichts mit ihm üben, aber ich habe bisher auch noch nicht mit seiner Lehrerin gesprochen.
Meiner Psyche geht es im Moment relativ gut. Das trübe Herbstwetter finde ich großartig, vor allem den Nebel hier im Dorf. Ich mag es nur nicht, wenn es dauernd regnet und kalt ist. Meinem Kreislauf geht es auch im Herbst einfach besser als im Sommer.
Jetzt freue ich mich auf das Wochenende und daß am Montag Feiertag ist!
Viele liebe Grüße und Schönes Wochenende sendet Dir Anne
Hallo Anne,
noch kurz ein Gruß vor dem langen Wochenende.
Meine Tochter geht in die 2. Klasse, ich hab aber nicht gedacht, dass Rechnen bis 100 für knapp 8-jährige so stressig sein kann (und auch für die Mamis!!!)
Ja, ja die Schokolade, der kann ich auch nicht widerstehen. Meine Hosen passen zwar noch, aber die saßen auch schon mal besser. Aber das ist doch alles sekundär, hauptsache das Gemüt stimmt, oder?
Ich freu mich, dass es dir gut geht und wünsch dir ein paar schöne Tage und eine schöne 1. Ferienwoche mit deinem Schulkind!!
Herzliche Grüße Deine
Regina
Liebe Regina,
ich hoffe, Du hattest auch ein schönes Wochenende?! Wie geht es Dir denn jetzt? Mir ist es sehr gut gegangen, ich glaube, ich habe wieder mehr Kraft als noch vor zwei Wochen, fühle mich schon etwas belastbarer. Es ist schön, daß Ferien sind. Wir fahren am Freitag zu meinem Vater nach Kassel rauf. Alleine wollte ich die Strecke mit den zwei Kindern nicht so gerne fahren, daher fährt mein Mann jetzt mit.
Meine Schwester kommt ebenfalls dorthin, mit ihren zwei Kindern. Ihr Sohn ist auch in der zweiten Klasse und muss sehr viele Mathehausaufgaben rechnen. Die Kinder müssen schon ganz schön viel leisten. Kommst Du nächste Woche zur Selbsthilfegruppe?
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Barbara,
wann geht es denn jetzt bei Dir los mit den Bestrahlungen? Mich würde interessieren, wieviele Bestrahlungen Du bekommst und welche Strahlung? Wir haben ja jetzt eine Woche Herbstferien, was sehr angenehm ist. Ich bin einigermaßen und für meine Verhältnisse gut drauf. Zeitweise habe ich noch Schmerzen im Arm, aber es geht, habe auch keine Gymnastik mehr gemacht. Ich freue mich schon total auf Weihnachten und habe angefangen, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Letztes Jahr hatte ich immer so den Horror an Weihnachten, da habe ich gedacht, vielleicht ist das jetzt Dein letztes Weihnachten, was Du erlebst und jetzt bin ich froh, daß dem nicht so ist! Aber so geht es mir mit vielen Sachen. Ich hoffe z.B., daß ich den neuen Harry Potter noch lesen kann und denke, die soll sich mal ein bißchen mit dem Schreiben beeilen und nicht wieder vier Jahre dafür brauchen. Ich glaube, er kommt nächstes Jahr raus.
So, jetzt werde ich mal die Kinder ins Bett bringen!
Alles Gute für Dich, Deine Anne
Hallo Anne,
mein Wochenende war sehr schön. Am Samstag haben wir vom Kindergarten aus eine Stadtführung mit Kids gemacht, war wirklich interessant und lustig, zumal das Wetter ja herrlich war.
Es freut mich riesig, dass es dir offensichtlich besser geht und ich hoffe für dich, das sich das positive Gefühl fortsetzt. Schön, dass du ein paar Tage rauskommst am Wochenende. Mein Mann hat auch am Freitag frei, aber ich muss morgens noch ein bisschen Arbeiten.
Ich werde nächste Woche sicher zum SHG-Treffen kommen, kann aber sein, dass ich mich wegen des Martinszuges ein wenig verspäte. Kannst mir ja auf jeden Fall einen Stuhl bereithalten!
In deinem Posting an Barbara hab ich gelesen, dass du auch Harry Potter Fan bist! Finde ich gut, ich lieb den nämlich auch sehr und hab sogar meine Kids und meinen Mann (den Realisten!!)schon angesteckt!!
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen, bis dahin eine schöne Zeit und ganz liebe Grüße
Regina
Liebe Anne
Vielen Dank für die Nachfrage! Nun, das mit den Bestrahlungen ist so eine Sache... Artete zu einem Streit zwischen Senologie und Radio-Onkologie aus. Die haben eine immens lange Warteliste bei der Bestrahlung und meine Onkologen/Senologen machten grossen Druck, dass ich so bald als möglich beginnen könne. Es dauert nun aber doch noch bis nächste Woche. Habe am Montag das Erstgespräch und weiss also immer noch gleich wenig. Sicher 6 Wochen und "nur" den Lymphknotenstrang zwischen den Brüsten, was dann aber doch die amputierte Seite betreffen wird, weil man schräg am Brustbein vorbei strahlen muss. Ich hab Bammel vor der Organisierierei und dem damit verbunden Stress und weniger vor der Bestrahlung selbst im Moment. Hoffe, dass sich das schnell einspielt und ich und meine Kleine nicht so viel Stress bekommen. Momentan will sie nur bei mir bleiben und geht nur ungern in den Kindergarten. Habe bald den Verdacht, dass sie der Ruhe (seit bald einem Monat kein Spital, Chemo, etc. mehr)nicht traut. Seit Februar ist ja immer irgendwas mit der Mama. Armer Tropf.
Wie soll denn jemals wieder Normalität einkehren in unser Leben? Aeusserlich läuft wieder als fast normal ab. Ich hab wieder viel mehr Energie, nur noch keine Ausdauer. Aber innen drinn? Nein, da wird es nie mehr so werden, nie mehr unbeschwert. Aber ich versuche im Moment das einfach zu akzeptieren und darin die Chance zu sehen, die es auch enthält. Ich habe vor dem letzten Untersuch wirklich mein Sterben organisiert, d.h. das, was nach mir sein wird. Habe mit Menschen geredet wegen der Kleinen, der Betreuung, der Hilfe für meinen Mann. Das hat mir sehr geholfen und mich entlasstet, aber jetzt denk ich manchmal, dass man doch fast verrückt werden muss von diesem Berg, der einem überrollt. Nebelwetter draussen, Nebel in mir drinnen... Ich bin mir sicher, dass diese letztlich 10 Monate Krebsbekämpfung einen langen "Schwanz" haben werden und ich sehr sehr liebevoll mit mir umgehen werden muss danach, wenn dann doch eigentlich alles vorbei sein sollte... Wenn ich jeweils stille Leserin von Deinen Zeilen bin, dann versteh ich Dich. Die Seele braucht so lange, bis sie das alles verarbeiten oder zumindest einordnen kann. Während der Behandlung wird man millionenfach gefragt wie's geht, wird untersucht, kontrolliert, begleitet und dann päng ist alles vorbei und eigentlich fängt alles erst so richtig an, nicht? Man kämpft an der Front, ist tapfer, beisst auf die Zähne, macht das Beste draus und dann zurück vom Krieg will der Alltag nicht zurückkehren innerlich, muss alles wieder und wieder durchgekaut werden, nicht? Ich kann es erst erahnen, aber ich hab grossen Respekt vor der Zeit danach.
Jeder braucht seine Zeit und vielleicht, ja vielleicht entspricht die Frau, die weniger leisten kann, die mehr Erholung braucht eher unserem wirklichen Ich und wir haben uns früher eigentlich immer wieder überfordert... nur so ein Gedanke.
Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche und weisst Du was, ich find es toll, dass Du diese Rubrik ins Leben gerufen hast und ich immer noch von Dir lesen kann!!!
Alles Liebe
Barbara
Liebe Regina,
war die letzten Tage krank, Erkältung, das Übliche. Ich hoffe, mein Immunsystem kommt bald wieder in Ordnung, habe allerdings noch Husten und Schnupfen. Die Kinder waren/sind auch noch krank, sodaß wir die Ferien zu Hause verbracht haben und doch nicht nach Kassel fahren, fühle mich noch zu schwach. Wie waren denn die Ferien bei Dir? Mein Sohn fängt jetzt mit dem Lesen an und es macht ihm wirklich Spaß. Wenn er sieben wird, werde ich mit ihm den ersten Teil von Harry Potter lesen, habe ich ihm versprochen.
Ich hoffe, daß es Dir weiter so gutgeht?!
Schönes Wochenende erstmal,
viele Grüße Anne
Liebe Barbara,
vielen Dank für Deine lieben Worte! Du kannst die Dinge wirklich sehr gut aussprechen. Ich glaube auch, daß einem die Unbeschwertheit abhanden kommt. Die Erkrankung liegt so drohend über einem wie ein dunkler Schatten. Ich glaube auch, daß man sich dem stellen muß. Die Umwelt bekommt davon wenig mit. Stelle mir schon vor, daß die Verarbeitung erstmal genauso lange dauert wie die Therapie. Oder noch länger. In unserer Selbsthilfegruppe sind ja Frauen, die schon viele Jahre dorthin gehen.
Ich bin auf jeden Fall niemand, der die Erkrankung einfach verdrängen oder vergessen kann. Ich habe aber manchmal das Gefühl, daß man vergisst, einfach zu leben. Ich weiß auch nicht, wie man das am besten schaffen kann. Ich versuche schon, viele Dinge, die mir Spaß machen, sofort zu machen und nichts mehr aufzuschieben. Ich gebe jetzt auch mehr Geld aus, weil ich denke, in einem Jahr ist es vielleicht schon zu spät. Carpe diem!
Es ist schön, daß Du schon wieder mehr Energie hast! Vielleicht kannst Du ja Deine Tochter auch mitnehmen zur Bestrahlung, wenn sie sich gar nicht von Dir trennen will. Ich habe meine Tochter meistens zu den Großeltern gebracht, hat gut geklappt. Ich war ja doch jeden Tag 2 Stunden unterwegs. Aber man ist ja lange nicht so geschlaucht, nur etwas müde und Kopfschmerzen hatte ich ab und zu.
Viele liebe Grüße und Schönes Wochenende,
sendet Dir Anne
Liebe Anne
Fange am Donnerstag mit dem Bestrahlen an. Trag den Kopf wieder oben, bin halt wieder an der Front... Meine Kleine findet es furchtbar, dass ich wieder immer in den Spital muss. Heute kam sie vom Garten rein und sagte: Habe gerade den lieben Gott gebeten, Dich ganz gesund zu machen... So süss. Kam so von ihr, weil wir nicht gemeinsam beten oder so.
Ich wünsche Dir also eine wunderbare Woche und denk nicht drüber nach, was in einem Jahr ist, sondern mach die schönen Sachen, weil Du diesen Moment jetzt und hier nur einmal leben kannst!!! Das Leben in vollen Zügen leben, ist ein viel besseres Argument als die Angst...
Dicke Umarmung
Barbara
Hallo Anne,
sehen wir uns morgen bei der SHG? Ich komme auf jeden Fall nach, hab das jetzt mit meinem Mann geklärt, der kümmert sich um die Kids nach dem Martinszug (obwohl das gar nicht so einfach ist, da er sich als Elternbeiratsvorsitzender auch um den Martinszug kümmern soll!!). Aber der macht das schon.
Bis dann und liebe Grüße
Regina
Liebe Regina,
ich werde voraussichtlich auch morgen zur SHG kommen, außer es schneit nochmal - habe nur Sommerreifen drauf! Die Kinder sind total begeistert und haben im Garten einen Schneemann gebaut, mir ist es etwas zu kalt, aber besser als die Hitze.
Viele Grüße und bis morgen, Anne
Liebe Barbara,
ich hoffe, Du hast Deine ersten Bestrahlungen gut hinter Dich gebracht? Wie organisierst Du das Ganze denn, bleibt Deine Tochter bei den Großeltern, wenn Du zur Bestrahlung musst?
Mir geht es ganz gut im Moment, meine Tumormarker sind okay, darüber bin ich sehr froh! Meine Nachsorge habe ich dann am Dienstag. Da lasse ich auch mein Herz dieses Mal untersuchen, um zu sehen, ob es von EC Schaden erlitten hat.
Gestern war ich in der Selbsthilfegruppe, wo jetzt auch einige junge Frauen kommen, was sehr angenehm für mich ist. Die Leute sind alle sehr unterschiedlich, von Schulmedizin bis Wünschelrute ist alles dabei. Ich finde das sehr gut, da man sozusagen von allen Richtungen etwas hört. Die Treffen finden aber immer nur einmal im Monat statt. Hat sich da bei Dir schon etwas Neues ergeben?
Viele liebe Grüße und Schönes Wochenende
wünscht Dir Anne
Liebe Anne
Gute Idee wegen der Kontrolle vom Herzen. Sollte alle machen die EC/AC-Chemos gemacht haben und dann erst noch bestrahlen mussten. Waren denn Deine Tumormarker jemals erhöht? Meine waren immer ganz tief, auch noch mit Tumor.
Meine ersten Bestrahlungen waren soweit gut. Die Organisation und das ganze Handling im Radio-Onkologischen Bereich unseres Spitals lässt sehr zu wünschen übrig. Ich musste mich sehr nerven und sehne mich nach der Senologie. Als hätte ich Nerven zu verschenken. Leider fühle ich mich nicht gut aufgehoben, was ich echt tragisch finde nach 9 Monaten Spital rein und raus. Jetzt noch so ein bitteres Ende... Die lieben Angestellten sind nicht in der Lage, mir eine Woche zum Voraus Termine zu geben, sonder immer nur am einen Tag für den nächsten. Kein Problem mit einem kleinen Kind... hab ja ein Kindermädchen???!!! Nein, ich schau halt einfach, dass ich die Zeit ausnutzen kann, in der sie im Kindergarten ist. Echt Stress. Die meinten dann, dass ich das so nicht verlangen könne, worauf ich sagte, dass ich dann die Bestrahlung abbrechen würde. Ich hab geschafft, dass sie relativ unbeschadet 9 Monate überstanden hat voller OPs, Chemos, etc., da werd ich sie mir nicht noch die letzten Wochen verheizen lassen mit Rumgeschupse in alle Richtungen. Das hat dann gewirkt, aber ich hab nach diesem Gemotze zuerst mal eine Runde geweint. Ja, ich kann schon kämpfen, aber ich würde das so gerne nicht mehr müssen...
Danach ist mir am gleichen Abend der ersten Bestrahlung die Naht an der amputierten Brust aufgefallen. Kleines Loch, aber richtig tief. Hat innen drin etwas nicht so hingehauen. ich bin fast umgefallen und schrie nur noch nach meinem Mann. Der wurde auch erst mal gleich bleich um die Nase. Ist nur ca. 4mm gross, aber so schockierend. Habe überhaupt keine Schmerzen, weil keine Nerven mehr, was gerade noch einmal schockierend ist. Loch ohne Schmerz!?! Danach lag ich im Bett und hatte das erste Mal das Gefühl, dass ich durchdrehe, dass es zuviel wird, dass meine Kraft am Ende ist... Schrecklich. Mittlerweilen wurde ich verarztet und hab einen dickeren Verband als nach der OP und muss nun einfach hoffen, dass das Loch sich von innen her schliesst. Der Schock ist etwas abgeklungen, irgendwie schafft der Verband Distanz. Die Bestrahlung wird zumindest momentan fortgesetzt. Mein Ziel, an Weihnachten fertig zu werden, besteht also noch. Ich muss jetzt ganz vorsichtig mit mir sein. Mein Mass ist einfach voll bis oben hin. Zum Glück wohne ich in der gleichen Stadt wie das Spital ist, so bleibt mir ein langer Anfahrtsweg erspart.
Schick Dir ganz liebe Grüsse und wünsch Dir eine gute Woche!!
Barbara
Liebe Barbara,
das tut mir sehr leid, daß Du so blöd behandelt wurdest. Ich verstehe wirklich nicht, warum man keine Termine im voraus bekommen kann. Ich bekam sie auch von einem Tag zum anderen, allerdings immer zwischen 9 und 10 Uhr morgens, so wie es für mich am günstigsten war, wegen meiner Kinder. Aber es ist schlimm, wenn man unfreundlich behandelt wird. Mann/Frau braucht schon ein dickes Fell, aber das hat man nach überstandener Chemo und OP eben nicht gerade. Ich hoffe jedenfalls sehr für Dich, daß sich alles noch einspielt und Du bist Weihnachten mit den Bestrahlungen fertig bist!
Gerade habe ich mir meinen Merkzettel für Dienstag geschrieben, da ich sonst vor Aufregung alles vergesse. Ob meine Tumormarker erhöht waren vor der OP weiß ich nicht, ich glaube, sie wurden gar nicht abgenommen. Man kann mit der Tumormarkerstudie erst 4 Wochen nach Ende der Behandlung anfangen. Dabei geht man aber davon aus, daß sie eben kein Rezidiv anzeigen, sondern sich erhöhen, bevor Metastasen auftreten (70% der Fälle). Ich habe bisher auf jeden Fall ein gutes Gefühl bei der Studie, fühle mich sicherer damit.
Es ist blöd, daß Du Dich jetzt auch noch mit einer Wundheilungsstörung rumärgern musst. Ich hoffe, es wird nicht zu langwierig und heilt bald zu!
Wie sehen denn Deine Haare jetzt aus? Auch Locken? Auch nach dem ersten Schneiden sehe ich noch Pudelmäßig aus. In drei Wochen gehe ich wieder zum Abschneiden.
Ich melde mich dann, wenn ich von München zurück bin. Viele liebe Grüße und weiteres Durchhalten, sendet Dir Anne
Hallo Anne,
ich wollte dir nur sagen, dass ich morgen ganz doll die Daumen drücken werde und an dich denke. Es ist bestimmt alles in Butter.
Herzliche Grüße
Regina
Hallo Anne
Wunde wieder zugeheilt! Alle staunen und ich am meisten! Die meinten, dass das sonst sehr langwierig sei. Uff, nochmal Glück gehabt.
Wegen der Haare ist das bei mir anders gewesen. Ich habe ja sofort wieder Haare gehabt, einfach nicht so dicht wie vorher. Somit schnitt ich die schon unzählige Male, sicher zwanzig Mal am Anfang. Jetzt sind die wieder total dicht, wie ein Teppich und ich lass sie wachsen. Vor etwa einem Monat war ich dann endlich mal bei einer Friseurin, nachdem ich vorher immer mit dem Haarschneider von meinem Mann Rasenmäher gespielt habe. Ich habe keine Locken bekommen, aber meine Haare sind viel dunkler und ich habe eine Menge graue Haare gekriegt, was ich vorher noch fast gar nicht hatte. Ist mir aber eigentlich egal. Ich finde nur schon das bisschen einfach toll. Ich kenne hier eine junge Frau, die hat total unterschiedlich farbige Haare gekriegt. Sieht aus wie ein Leopardenlook. Echt lustig.
Von Deiner Tumormarkerstudie hab ich noch nie gehört, aber mich auch nicht informiert. Ich finde es einfach schon beruhigend, dass man sich intensiv um Dich kümmert, nicht? Ich werde noch vor Weihnachten, gleich im Anschluss an die Bestrahlung mit Mistel beginnen. Das beruhigt mich auch.
So, ich wünsch Dir alles Gute und schick Dir Grüsse
Barbara
Liebe Regina,
bin gut aus München zurück, es ist alles in Ordnung. Dieses Mal war es nicht so schlimm, ist ja auch nicht viel gemacht worden. Mein Herz hat auch keinen Schaden genommen durch das EC.
Die nächste Nachsorge ist dann im Februar, mit Mammographie und Ultraschall, das wird schon wieder Nerven aufreibender. Auf jeden Fall ist der Doc sehr nett und zuvorkommend und angenehm ruhig. Wohin gehst Du denn dann zur Nachsorge?
Hast Du mit Deinen Bestrahlungen jetzt endlich anfangen können?
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne,
jaaaa, endlich hab ichs geschafft. Heute war mein erster Bestrahlungstermin. Und die waren sooo nett zu mir (nachdem mir der Chefarzt selbst den Termin verschafft hat, sonst hätte ich nämlich noch 1-2 Wochen warten müssen). Morgen Abend muss ich um 20.00 Uhr hin, ab Montag dann morgens 8.10 Uhr, mein Wunschtermin. Super!
Ich freu mich riesig, dass bei dir alles in Butter ist. Habe auch fest an dich gedacht am Dienstag. Ich werde meine Nachsorge bei einer Onkologin in Landshut machen lassen. Ich kenne sie von Erzählungen von 2 Patienten aus meiner Praxis, die bei ihr zur Nachsorge sind und im September habe ich sie auch auf einer Infoveranstaltung kennengelernt und mit ihr ein paar Takte schwatzen können. Sehr sympathisch und kompetent, so scheint mir. In Regensburg will ich keinesfalls zum Onko gehen!!!!
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend, bis bald mal
Herzlichst Regina
Liebe Barbara,
ist ja super, daß Deine Wunde so schnell wieder zugeheilt ist! Wie fühlst Du Dich denn mit den Bestrahlungen, ich hoffe, Du verträgst sie gut?!
Bei mir ist am Dienstag alles gut gegangen, wie Du vielleicht schon gelesen hast. Ich bin sehr froh und erleichtert. Mit meiner Betreuung dort bin ich sehr zufrieden. Kannst Du denn in dem Krankenhaus, wo Du Chemo hattest weiter betreut werden?
Es ist wirklich schön, wieder Haare zu haben. Ich habe jetzt auch einige graue Haare bekommen, werde sie aber wohl färben, da ich nicht so alt aussehen will. Jetzt müsste ich aber vor allem abnehmen, was sehr schwierig ist, da ich ständig esse. Zunehmen geht sehr viel leichter...
Mein Sohn war mal wieder krank, Magen-Darm. Ich glaube, es war jetzt das dritte Mal innerhalb von vier Wochen. Aber heute geht es schon wieder. Hier ist es heute sehr winterlich, Schneesturm und lausig kalt. Morgen will ich mit den Kindern die ersten Plätzchen backen.
Viele liebe Grüße und Schönes Wochenende wünscht Dir Anne
Hallo Anne,
hatte heute die 2. Bestrahlung. Ab Montag habe ich ja dann schon meinen festen Termin. Mir gehts super. Ich hab heute 6 Stunden durchgearbeitet und war danach immer noch nicht müde. Langsam werde ich mir selbst unheimlich. Hoffentlich geht mir nicht bald mal die Puste aus.
Und stell dir vor, ich habe heute den Bescheid vom Versorgungsamt bekommen. Nachdem ich beim ersten Verschlimmerungsantrag 80% bekam habe ich ja Widerspruch eingelegt (hatte ja vor dem BK schon 50%). Jetzt bin ich für 5 Jahre auf 100% eingestuft. Super gell.
Ein freudiges, wenn auch windiges Wochenende wünscht dir deine
Regina
Liebe Regina,
ist ja schön, daß das jetzt so gut klappt mit den Bestrahlungsterminen! Ich hoffe, Du verträgst die Bestrahlungen weiter so gut! Wieso muss bei Dir denn eigentlich noch die Brustwand bestrahlt werden? Und kann man denn "bestrahltes Gebiet" nochmals bestrahlen? Deine Lymphknoten waren doch alle frei, wenn ich mich recht erinnere?!
Ich finde es ganz super, daß Du so fit bist und glaube nicht, daß sich das verschlechtert. Sei froh darüber, es zeigt doch auch, daß Du alles gut verkraftet hast, nicht nur körperlich sondern auch seelisch. Ist so mein Eindruck von Dir. Willst Du denn eine AHB machen oder geht das schlecht wegen Deiner Kinder? Ich bin ja nicht gefahren, die Kleine war ja da erst 2 Jahre. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, was besser gewesen wäre.
Es freut mich, daß Dein Widerspruch beim Versorgungsamt erfolgreich war! Wieviele Stunden pro Woche musst Du denn dann arbeiten?
Jetzt muss ich mich noch etwas trimmen -Kampf dem Bauchspeck- !
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne,
erstmal grossen Respekt für dein Projekt -Kampf dem Bauchspeck- ich werde mich jetzt auch mal anschliessen.
Bis jetzt gehts mir immer noch sehr gut nach der Bestrahlung, hoffe es bleibt so. Ich werde übrigens deshalb bestrahlt, weil ich eine ausgeprägte Lymphangiosis carcinomatosa bei mir vorlag und laut Chefarzt Strahlentherapie keine günstige Ausgangssituation bei mir vorliegt: junges Alter, Rezeptoren negativ. Ich kann deshalb nochmal bestrahlt werden, da sich das Bestrahlungsfeld von damals und heute nur minimal überschneiden. Allerdings wurde mir als mögliche Nebenwirkung genannt, dass an der überschneidenden Stelle eine Rippe brechen könnte! Aber ich hab ja stabile Knochen, da wird das schon nicht passieren.
Ich werde keine AHB einlegen, sondern werde eine Reha für Ende Februar beantragen. Ich möchte auf alle Fälle weg und denke, das kriege ich und auch meine Familie hin.
Ich habe mein Arbeitspensum jetzt auf offiziell 10 Stunden pro Woche gesteigert, hatte aber letzte Woche schon wieder 13. Aber ich hab eigentlich schon immer Überstunden gemacht, das ist ja nix neues für mich. Hauptsache mir gehts gut dabei und ich hab Spaß.
Was hast du eigentlich vor den Kindern gearbeitet?
Ich hoffe, dir gehts gut und du bist erfolgreich bei deinem "Kampf".
Ganz liebe Grüsse
Regina
Liebe Anne
Schön, dass alles gut lief bei Dir! Jetzt erst mal Pause bis Februar, toll. Ja, ich werde von meinem Senologen weiter betreut werden. Das ist ja alles in meiner Stadt und eine bekannte Onkologie (St. Gallen). Eine gute Adresse also, nur die Bestrahlung liess organisatorisch zu wünschen übrig. Teilweise leider auch vom Personal her...
Mir geht es wie Regina, auch ich merke noch gar nichts von der Bestrahlung und geniesse das so. Nachdem ich die Chemo nicht gut vertragen habe, könnten ja Nebenwirkungen diesmal einfach wegbleiben. Zumal ja der Ort meiner Bestrahlung leider nicht so toll gelegen ist in Bezug auf Herz und Lunge. Ich bin einfach nur froh über jeden Tag, den es mir gut geht.
Ich staune immer wieder über die Situation in Deutschland mit Versorgungsamt, etc. Bei uns ist davon keine Rede. Alles wie gehabt danach...
Ich habe meinen Kilos übrigens auch den Kampf angesagt vor drei Wochen. Zwei Kilos habe ich schon weg. Da ich aber ganz ganz ungeniessbar werde, wenn ich hungern muss, ess ich einfach Unmengen an Obst und Gemüse. Das hilft. Ich habe keine Lust mehr, dass alle Kleider kneifen und noch eine Nummer höher liegt einfach nicht drin!!!! Nur die Sache mit Weihnachten macht mir schon etwas Sorge... Alle die leckeren Sachen...
Mich motiviert auch, dass ich beim Bestrahlen mich immer so oben ohne präsentieren muss und sich dann mein Speck auch gleich zeigt. Das geht einfach nicht mehr. Punkt. Nächsten Sommer muss die Figur wieder akzeptabel sein. Die Prothesen-Bikinis sind schlimm genug auch ohne Schwabel.
So, ich schick Dir und auch Regina einen lieben Gruss und wünsch Euch eine gute Woche!!!
Barbara
Liebe Barbara,
ich habe ja deine Beiträge schon immer mitgelesen und freue mich über deinen Gruss.
Ich wünsche dir für heute mal einen schönen Abend, bis bald
Regina
Liebe Regina,
so schnell nimmt man ja leider nicht ab, zudem habe ich jetzt schon angefangen, mit den Kindern Plätzchen zu backen. Aber ich versuche es weiterhin, kaufe zumindest keine Süssigkeiten mehr ein und versuche abends wenig zu essen. Ich war aber immer schon eine gute "Esserin" und habe meistens guten bis sehr guten Appetit! Ich koche sehr gerne und esse einfach zuviel, es macht mir Freude. Und wenn ich Frust habe, tröste ich mich mit was Süssem. Ich glaube auch, daß meine Hormone noch etwas verückt spielen, da ich ab und zu noch so Gelüste habe nach Süssigkeiten, besonders vor der Periode.
Ich hoffe, Du verträgst die Bestrahlungen weiter so gut?! Weisst Du denn schon, wo Du die Reha machen willst? Nimmst Du Deine Kinder mit oder ist Dein Mann zu Hause?
Soweit geht es mir ganz gut, meine Tochter war jetzt mal krank, das ist dann noch etwas stressig. Ich hoffe, daß die Kinder jetzt wenigstens eine zeitlang nicht mehr krank werden. Es ist schön, daß Dir Deine Arbeit Spaß macht! Ich bin ja schon eine ganze Zeit nicht mehr berufstätig. Habe in der Uniklinik vier Jahre als Krankenschwester gearbeitet. War ganz schön anstrengend, vor allem wegen der Schichtarbeit. Habe dann als mein Sohn geboren wurde aufgehört und Sozialpädagogik studiert an der FH-Regensburg. Bin letztes Jahr zum Glück fertig geworden. Ich werde aber erst anfangen zu arbeiten, wenn meine Tochter im Kindergarten ist. Es ist leider schwierig, eine Stelle zu finden. Aber das wird sich dann schon ergeben!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo,
ich möchte mich für eine bekannte erkundigen, die an brustkrebs leidet und zwei kleine kinder hat. leider hat sie eine sehr schlechte prognose. sie bat mich, einmal nachzuforschen, ob es in köln (uniklinik??) eine einrichtung (forschung) gibt, die die kinder von brustkrebserkrankten einmal jährlich untersucht und betreut. vielleicht sowas wie eine langzeitstudie. man bietet aber dann im falle einer erkrankung eines kindes auch direkte medizinische hilfe an. die gynäkologin meiner bekannten hat ihr davon erzählt. kann mir jemand weiterhelfen????
vielen dank.
Gast Hallo,
ich möchte mich für eine bekannte erkundigen, die an brustkrebs leidet und zwei kleine kinder hat. leider hat sie eine sehr schlechte prognose. sie bat mich, einmal nachzuforschen, ob es in köln (uniklinik??) eine einrichtung (forschung) gibt, die die kinder von brustkrebserkrankten einmal jährlich untersucht und betreut. vielleicht sowas wie eine langzeitstudie. man bietet aber dann im falle einer erkrankung eines kindes auch direkte medizinische hilfe an. die gynäkologin meiner bekannten hat ihr davon erzählt. kann mir jemand weiterhelfen????
vielen dank.
Hallo Geschnusel,
in Köln gibt es ein Zentrum für "familiären Brustkrebs". Es ist an der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität zu Köln, Kerpener Str. 34, 50931 Köln
Telefon: 0221/4784900
Alles Gute für Deine Bekannte,
wünscht Dir Anne
Liebe Barbara,
wie geht es Dir denn? Ich hoffe, daß Du weiterhin die Bestrahlungen so gut verträgst?! Was macht Deine Haut? Welche Anweisungen zur Pflege hast Du denn bekommen?
Mit St.Gallen hast Du ja eine sehr gute Adresse und bist bestimmt super betreut, auch für die Nachsorge. Ich hoffe, daß sich das jetzt mit Deinen Bestrahlungsterminen eingespielt hat? Wie geht denn Deine Tochter damit um, daß Du jeden Tag in die Klinik musst?
Ich war einen Vormittag Weihnachtsgeschenke einkaufen, das hat richtig Spass gemacht. Es ist so schön, wenn man wieder etwas "Normales" tun kann. Soweit bin ich also ganz gut drauf. Körperlich fühle ich mich auch schon wieder etwas belastbarer, auch wenn mich doch noch oft Schwindel plagt. Ich versuche mich aber daran zu gewöhnen, es hilft ja nicht.
Viele liebe Grüße in die Schweiz
sendet Dir Anne
Habe gerade eine HP gefunden von einer jungen BK-Betroffenen mit Kleinkind
http://www.mammakarzinom-freundeskreis.de/index2.htm
LG
Ladina
Hallo Anne,
wollt mich nur mal kurz melden. Mir gehts prima, hatte gestern die 12. Bestrahlung, keine Hautrötung, ab und zu mal ein bisschen müde, aber immer noch voll leistungsfähig. Ich gehe jetzt 3-4x die Woche arbeiten. Eigentlich wollte ich noch nicht so voll einsteigen, aber 1 Azubi hat die Praxis verlassen und meine Kollegin (Erstkraft) in der Praxis ist seit 2 Tagen im Krankenhaus und kommt wahrscheinlich nicht mehr vor Weihnachten. Jetzt muss ich ein bisschen aushelfen.
Ich denke, wir sehen uns am Donnerstag? Ich hoffe es zumindest.
Herzliche Grüße
bis dann deine Regina
Liebe Regina,
habe für Donnerstag leider keinen Babysitter und kann nicht kommen! Ich hoffe aber, daß es dann im Januar wieder klappt.
Es ist ja super, daß Du Dich so gut fühlst und arbeiten gehen kannst! Mir selber geht es ganz gut im Moment, alle gesund. Merke aber schon, daß ich jetzt doch sehr anfällig bin, werde Vitamine nehmen. Ich gehe auch nicht so gerne raus in der Kälte, das gebe ich zu. Mit dem Geschenke kaufen, bin ich auch so einigermaßen fertig. Ansonsten backe ich dauernd mit den Kindern Plätzchen, was dem Abnehmen nicht so wirklich weiterhilft.
Viel Spaß am Donnerstag und berichte mal, wie es Dir gefallen hat!
Viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo Ihr Lieben!
Nur noch sechs Bestrahlungen!!!! Juhui! Die Photonen liessen meine Haut total in Ruhe, dafür griffen sie die Speise- und Luftröhre an. Die Elektronen haben mir jetzt schon einen Sonnenbrand beschert. Krasse Unterschiede von den Strahlen. Was für welche kriegt man denn eigentlich üblicherweise? Nur die Elektronen oder auch die tiefergehenden Photonen? Würde mich interessieren. Als Pflege wird hier Bepanthen empfohlen, also nicht Puder. Ich mach einfach brav, was die sagen.
Ich kann noch gar nicht glauben, dass es nun wirklich bald vorüber sein wird. So langsam und ganz zaghaft steigt die Freude und das Bewusstsein in mir hoch. 10 Monate finden bald ein Ende!
War gestern in der Selbsthilfegruppe. Die Kursleiterin ist nach 25 Jahren wieder an BK erkrankt... Das war ein Dämpfer. Dieser Sch...BK scheint einem nie mehr in Ruhe zu lassen, wenn er einem mal hat. Aufatmen nach 15, 20, 25 Jahren? Gibt es nicht. Damit leben ist wohl eher das Motto. Aber das kriegen wir schon hin, nicht?
Ich backe übrigens dieses Jahr nur ganz wenig Plätzchen... meinen Kilos zuliebe. Bin wieder ganz lasch geworden beim Abnehmen und gönn mir wieder viel zu viel... Nun, im neuen Jahr dann der nächste Anlauf!
Ich grüss Euch ganz lieb!
Barbara
Liebe Barbara,
es ist so schön, daß Du es bald hinter Dir hast!
Mein Gott, wenn man denkt, was das für eine lange Zeit ist. Super, daß Du Weihnachten dann so richtig geniessen kannst.
Bei mir gibt es momentan nichts Neues, am Montag habe ich meinen Termin zur Nachsorge in der Strahlentherapie, wird aber unspektakulär, denke ich, also kein Grund zur Beunruhigung.
Ich glaube, ich hatte die Elektronenstrahlung nur für die letzten 5 Bestrahlungen, wo der Boost gemacht wurde. Ansonsten Photonenstrahlung. Ich hoffe, Du hast nicht so schlimme Beschwerden mit der Speise- und Luftröhre? Ist es entzündet?
Wie war es denn so in der Selbsthilfegruppe, sind da auch noch jüngere Frauen dagewesen? Es ist ja furchtbar, wenn man nach so vielen Jahren, wieder erkrankt. Man darf einfach nicht mehr so weit im voraus planen. Mein nächstes Ziel ist erstmal Mai, Geburtstag meines Sohnes.
Viele liebe Grüße und Schönes Wochenende
wünscht Dir Anne
Hallo Anne,
ich bin 35 Jahre und habe eine kleine Tochter von 2 Jahren. Ich habe die Behandlung jetzt hinter mich gebracht. Nur mit Hilfe von Freunden und Familie habe ich es geschafft, Behandlung und Kind unter einen Hut zubringen. Du kannst mich auch per e-Mail kontaktieren baby@chg.es
Liebe Grüsse
Barbara
Liebe Brommi / Barbara,
habe Dir eine mail geschrieben, hoffe sie kommt an?!
Viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo Ihr Lieben!
Nur schnell bevor ich den Champagner öffne: Heute habe ich die Bestrahlung abgeschlossen!!!!! Als erstes musste ich gleich weinen, weil plötzlich alles von mir abfiel, aber jetzt wird gefeiert!
Schick Euch liebe Grüsse und wünsch Euch ein wunderbares Wochenende!
Alles Liebe
Barbara
Hallo, ich weiß überhaupt noch nicht, wie man hier Kontakt aufnehmen kann. Ich hoffe, dass es so richtig ist.name@domain.de
Hallo, ich weiß überhaupt noch nicht, wie man hier Kontakt aufnehmen kann. Ich hoffe, dass es so richtig ist. Ich wollte mit Anne 33 Kontakt aufnehmen. Muss irgend etwas falsch gemacht haben.name@domain.de
Liebe Barbara,
super, super, super! Jetzt hast du es echt geschafft! Gratuliere! Ich freue mich so für Dich! Es ist schon eine sehr lange Zeit gewesen und jetzt kannst du Weihnachten richtig geniessen. Machst du jetzt eigentlich eine AHB?
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, viel Spaß beim Feiern!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
@Ina: Liebe Ina, wenn das mit dem Schreiben nicht so klappt, kannst Du mich auch direkt anmailen: astr33@web.de
Viele Grüße, Anne
Hallo Anne,
schade, dass du am letzten Donnerstag nicht dabei warst. Wir hatten einen recht gemütlichen Abend und gutes Essen.
Wie geht es dir? Bist du schon im vorweihnachtlichen Stress. Also bei mir gehts ein wenig drunter und drüber, viel Arbeit, jeden Tag die Bestrahlung, meine Tochter hatte am 12.12. Geburtstag, Montag Akkordeonprobe, Dienstag Weihnachtsfeier Arbeit, Mittwoch und Donnerstag nachmittags Termine mit den Kindern, Freitag nachmittags KiGa-Weihnachtsfeier, Samstag Kindergeburtstag, Sonntag Weihnachstkonzert mit meinem Akkordeonorchester. Und so ganz nebenbei noch 4 Vormittage in der Arbeit. Ich bin echt froh, wenn endlich Weihnachten ist, denn da wird es sicherlich ein bisschen ruhiger. Mir geht es ansonsten sehr gut, meine Haut verträgt die Bestrahlung 1a!!
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, sollten wir uns vor den Feiertagen nicht mehr hören-lesen (oder so!!) die herzlichsten Weihnachtsgrüße an dich und deine Familie
Deine Regina
P.S. Liebe Barbara, dir und deiner Familie wünsche ich auch frohe Weihnachten und viel Gesundheit im neuen Jahr. Ich beneide dich, dass du mit der Therapie durch bist, aber ich habs auch bald geschafft, noch 9 Bestrahlungen!!!!! Herzliche Grüße aus Bayern Regina
Hallo alle zusammen,
ich würde gerne Frauen kennenlernen, denen das gleiche widerfahren ist wie mir. Ich bin 39 Jahre alt und habe einen 6-jährigen Sohn. Es wäre schön, sich mit anderen Frauen über diese Krankheit austauschen zu können (E-Mail: ijmoeller@gmx.de
Hallo Ihr Lieben
Was ist den eine AHB? Ist das eine Kur? Ich mache nichts in der Art. Möchte einfach wieder zum normalen Leben zurück finden. Behalte noch ein paar Wochen meine Hilfe, die 2 Std. die Woche putzt und meine Tagesmutter für einen Tag in der Woche und gönne mir Zeit und Ruhe. Das ist gut so für mich. Wegfahren ist immer auch ein wenig Stress.
Auch ich wünsche Euch allen eine wunderbare Weihnachtszeit und Regina: 9 Bestrahlungen sind so schnell vorbei und dann hast auch Du es geschafft! Juhui!!!!!
Vielen Dank für Euer Mitgefühl in schlechten, wie in guten Zeiten!!!!
Barbara
@Ina: Ich bin 37 und meine Kleine ist 4. Willst Du nicht hier schreiben? Ist Dir das zu öffentlich?
Ich würde schon im Forum schreiben, weiß nur nicht wie das geht.
Ina1name@domain.de
Hallo Barbara,
eine AHB ist eine Anschlussheilbehandlung. Eine Art Kur, die man aber ziemlich zeitnah (4-6 Wochen) nach Ende der Therapie bzw. einen Krankenhausaufenthalt durchführt. Ich habe mich lange mit dem Gedanken an eine AHB oder Rehabilitationskur auseinandergesetzt. Am Anfang war ich fest entschlossen, nicht zu fahren, schon allein wegen der Kinder. Aber meine Familie und meine Ärzte haben mich bestärkt. Ich werde jetzt erstmal ein bisschen Alltag einkehren lassen und wieder meine 16-17 Stunden wöchentlich arbeiten gehen (ab 2.1.), dann möchte ich Ende Februar zur Reha fahren. Ich denke, es tut einem schon gut, auch mal nur an sich zu denken. Meine Kinder sind ja vormittags in Schule bzw. KiGa, nachmittags nimmt dann mein Mann frei und spielt Mama und "Haushaltshilfe"!
So und jetzt geh ich mit meinen Lieben zum Essen. Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Abend, ein schönes 4. Adventswochenende und frohe Weihnachten.
Herzliche Grüße
Regina
Liebe Regina
Ich lebe in der Schweiz, da kann man so was glatt vergessen. Reha sowieso nicht, aber Kur dann mit all den Uralten und ohne irgendeinen Bezug zum BK. Darauf habe ich eigentlich wirklich keine Lust. Wurde mir noch nie vorgeschlagen oder nahe gelegt... Da hat Deutschland uns gewaltig was voraus.
Liebe Ina
Genauso wie Du jetzt geschrieben hast, kann Du das weiter tun. Du schreibst ja bereits im Forum! Wir antworten Dir sicher gerne.
Liebe Grüsse
Barbara
Liebe Heike,
wie hast Du es geschafft so gut mit Deiner verlorenen Brust umzugehen? So lange ist es bei Dir doch auch noch nicht her.
Meine Brust wurde mir im Oktober 2004 abgenommen. Ich stehe noch ziemlich neben mir.
Liebe Grüße
Inaname@domain.de
Liebe Regina,
mir geht es momentan sehr gut, habe viel Energie und gehe spät ins Bett, da ich abends richtig wach werde. Nur wenn meine Kinder morgens so um 6 Uhr zu uns rüberkommen, möchte ich gerne noch weiterschlafen.
Es ist schön, daß Du Deine Bestrahlungen bald hinter Dich gebracht hast! Hast du irgendwas gemerkt davon? Wann bist Du genau fertig?
Ich finde ganz bemerkenswert, daß Du schon viermal in der Woche arbeiten gehst! Hoffe, es ist Dir nicht zu anstrengend? Dein Terminkalender ist ja recht voll für diese Tage.
Bei mir hält sich der Stress echt in Grenzen, muss natürlich noch Geschenke einpacken und so, aber einen Baum haben wir immerhin schon mal. Mein Mann hat dann leider nächste Woche doch nicht frei, Urlaubssperre, dafür ist aber dann mein Vater für ein paar Tage zu Besuch.
Hast Du denn Deine Reha schon beantragt oder wie läuft das? Wohin willst Du denn fahren?
Jetzt wünsche ich Dir und Deiner Familie erstmal Frohe Weihnachten!!! Erhol´Dich ein bißchen von dem ganzen Stress und geniesse die Ferien!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo Sterni,
ich habe im Forum gelesen, dass Du Dir die Brust aufbauen lassen möchtest. Mir würde interessieren, ob Du es schon gemacht hast und welche Erfahrungen Du ggf. weitergeben kannst.
Mir wurde die Brust im Oktober 2004 abgenommen. Ich bin mir überhaupt noch nicht sicher was ich machen soll. Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir schreiben würdest.
Liebe Grüße
Inaname@domain.de
Liebe Barbara,
ich habe jetzt noch etwas Ruhe, da mein Mann mit den Kindern bei der Oma ist. Habe Geschenke eingepackt und der Baum steht auch schon im Wohnzimmer, werde ihn dann morgen vormittag mit den Kindern gemeinsam schmücken.
Ich hoffe, daß es Dir gutgeht und Du Weihnachten richtig geniessen kannst?! Ich freue mich schon darauf! Abgenommen habe ich übrigens noch nicht und mein Mann sagte heute morgen zu mir, als ich unter der Dusche stand: Mein barocker Engel! Naja, aber dafür geht´s mir wenigstens gut. Wie fühlst Du Dich jetzt?
Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein Schönes Weihnachtsfest und Alles Liebe!
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
Bin wieder einmal im Forum. Wollte nur noch Ruhe und Distanz. Kaum war die erste Euphorie hinter mir, kamen eine Menge Tränen. Musste 10 Monate von mir abfallen lassen und konnte es kaum glauben. Dann kam eine ganz tiefe Zeit, wo mir bewusst wurde, dass nun ein neues Kapitel beginnen wird. Den Rest meines Lebens will ich so leben, dass ich am Ende meiner Tage (wann auch immer das sein wird) sagen kann, dass es o.k. ist, dass ich bewusst und intensiv gelebt habe, dass ich nicht immer alles auf morgen verschoben habe, kein "hätte ich doch", kein "warum habe ich nicht"... Das ist heavy, aber das will ich. Bewusst leben, geniessen, Sinn geben, mich zum Ausdruck bringen, Liebe leben. Grosse Worte, die mir die Sprache nahmen ein paar Tage lang. Und doch... es ist so wie immer: man geht mit kleinen Schritten vorwärts, nimmt jeden Tag für sich und dann klappt das schon.
Weihnachten hatte so eine Intensität dieses Jahr. Meine kleine und meine grosse Familie geniessen, ihnen zuhören, zuschauen, sie spüren, die Verbindung geniessen, wunderbar. Hab heimlich immer mal wieder ein paar kleine Tränchen verdrückt. Ein schönes Leben ist das. Will es noch nicht hergeben!
Letzten Montag hab ich mich auf Mistel einstellen lassen und spritze mich schon fleissig. Wie ich Dir schon sagte, hab ich einfach das Gefühl, dass ich das brauche. Ansonsten geniesse ich die Ruhe, kein Spital, kein Arzt, kein Kranksein.
Du, Anne33, hast Du denn eigentlich bald Geburtstag? Hab mir gerade überlegt, wie lange ich Dich nun schon kenne. Vielleicht bist Du ja ein Winterkind? Uebrigens finde ich Barockengel toll. Engel ganz generell.
Ich fühl mich dick und bin froh, dass es Winter ist. Aber eigentlich fühle ich mich einfach nur gut, müde, aber sooo gut. Besser als vor einem Jahr... krass. Bin so fest gelandet, steh mit beiden Beinen im jetzt und das ist so schön. Suche nicht, finde nur momentan. Kraft tanken, bevor der Alltag zuschlägt. Atem holen.
Und weisst Du was? Wenn der barocke Engel sich wohl fühlt, dann ist er schöner als jeder ranke, schlanke. Und betreffend Männer heisst es ja Fleischeslust und nicht Knochengeklapper... Wir sind voll im Rennen...hihi
Dir und Deiner Familie alles alles Liebe!!!
Barbara
Hallo meine Lieben,
ich möchte euch auf diesem Weg einen guten Rutsch und ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr wünschen.
Wenn auch das vergangene Jahr für viele von uns nicht gerade das tollste war, es kann nur besser werden!!!!!!
In diesem Sinne grüßt euch herzlichst
Regina (Musikmurmel im Chat!!)
Liebes Regina..
auf diesem Wege sende ich Dir einen besonders grossen Carinansylvestergruss!!
Liebe Carinoca und andere Mädels,
von mir einen dreifachen Neujahrsgruß:
Gesundheit-Gesundheit-Gesundheit!!!
...war da eigentlich sonst noch was???
Herzlichst Regina
Liebe Regina,
ich wünsche Dir auch ein ganz tolles neues Jahr, bleib´so fröhlich und zuversichtlich! Wann bist Du denn jetzt mit den Bestrahlungen fertig?
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Barbara,
ein Gutes Neues Jahr! Ich hoffe, Du hast schön Sylvester gefeiert?! Meine Schwester mit Familie waren bis eben da und es war schon sehr laut mit den vier Kindern, meine Schwester hat ja zwei Jungs. Ich habe gestern schön gekocht und lange gefeiert, sodaß wir heute etwas müde sind. Ich fühl mich aber ansonsten recht gut, seelisch ausgeglichen. Ich glaube, daß man schon sehr viel weint, auch nach den Therapien noch, aber ich glaube, daß ist auch gut so und muss sein, es hat sich doch so viel aufgestaut. Ich hatte dann auch manchmal so Weinanfälle, aber die Hormone spielen ja auch etwas verückt, bis sich das mit der Periode wieder einpendelt.
Weihnachten fand ich auch ganz toll, habe alles so richtig genossen. Mein Sohn hat ja jetzt noch eine Woche Ferien, aber mein Mann muß leider wieder arbeiten.
Wie verträgst Du denn die Misteltherapie? Merkst Du da irgendwas? Ich hoffe, daß Du Dich gut erholst von der Chemo! Wielange bist Du noch krankgeschrieben?
Ich habe übrigens im April Geburtstag, obwohl der blühende Frühling ja überhaupt nicht so zu mir passt. Mein guter Vorsatz für das Neue Jahr ist natürlich ein paar Pfunde abnehmen!
Ich würde mich freuen, auch in diesem Jahr weiter von Dir zu hören!
Viele Grüße in die Schweiz sendet Dir Anne
Liebe Anne,
ich bin seit letzten Donnerstag durch mit den Bestrahlungen, hat also noch super im alten Jahr geklappt, jetzt kanns nur noch aufwärts gehen!! Allerdings plagen mich seit gestern Halsschmerzen, jetzt wird allmählich ein Husten daraus. Ich hab gleich alles an Medis eingeschmissen, was ich zuhause hab. Hoffe, dass ich noch die Kurve krieg.
Ich wünsche dir auf alle Fälle einen guten Start ins neue Jahr, bleib zuversichtlich und bis bals
deine Regina
Liebe Anne
Auch Dir ein wunderbares neues Jahr mit ganz viel Leichtigkeit und Energie und natürlich vorallem Gesundheit!!!
Wir haben bei Freunden gefeiert und alle dort geschlafen. War auch ein wenig wild und anstrengend, aber ich konnte es geniessen. Das lange aufbleiben vertrag ich noch nicht so gut und bin mich noch am erholen. Es geht mir aber sonst sehr gut. Die Mistel vertrag ich super, merke absolut keine negative Reaktion. Kein Fieber, nichts. Da die Energie ja sowieso langsam zurück kommt und meine seelische Verfassung sowieso auch gut war, kann ich die Wirkung gar nicht beurteilen. Eigenartig. Mal sehen, was das Blutbild ergeben wird. Das Spritzen ist keine Sache, nur versuch ich alle Versionen um keine blauen Flecke zu bekommen. Klappt irgendwie nicht so besonders. Ich frag dann mal nach.
Ich bin nicht wirklich krankgeschrieben, weil ich ja seit der Geburt der Kleinen nicht gearbeitet habe. Jetzt erhol ich mich erst mal bis ich wieder ans Arbeiten denke. Hab vor Silvester die ganze Wohnung geschrubbt (Ach, was hab ich doch Energie...) und lag danach total flach. Selbsteinschätzung...
Meine Hormone sind eigentlich auch ganz friedfertig. Die Periode hörte bei mir nie auf, hab mich tapfer gewehrt... Und weil mein Tumor ja keine Rezeptoren für Hormone hat, muss ich auch nichts nehmen jetzt. Das freut mich sehr, obwohl ja ein hormonnegativer Tumor nicht gerade zum Lachen ist. Ich bin einfach froh.
Meine Schwester geht morgen nach Argentinien. Sie hat erwachsene Kinder und macht sich nun allein auf die Reise. Verrücktes Huhn. In ihrem Alter (44) braucht das viel mehr Mut, als wenn man das ganz jung macht. Ich war noch in der Selbstbewusstseintrotzenden Phase unterwegs. Kein Problem. Aber so. Aber irgendwie hab ich auch das Gefühl, dass ich neue Welten erforsche momentan. Hab die Wahrheitsphase... zum Schrecken meiner Umgebung. Sag allen ganz ehrlich, was ich denke und schon lange nicht ausgesprochen habe... Tut wunderbar gut und ordnet mein Leben. Nur manchmal erschrecke ich mich selbst, wenn sich mein Mund auftut und ich die Worte gar nicht zurückhalten kann. Oh weh.
So, genug, mein Mann schüttelt schon den Kopf ob meiner Schreibwut...
Ich schick Dir und allen Frauen einen ganz lieben Gruss!
Barbara
@Regina: Ich gratuliere Dir!!! Endlich auch fertig. Uebrigens kann der Husten und die Schluckbeschwerden auch mit der Bestrahlung zusammenhängen. Je nachdem ob Dein Bestrahlungsfeld die Luftröhre getroffen hat. Bei mir war das so. Ich wünsch Dir eine gute Erholung und ein wunderbaren Start ins neue Jahr!!!
Liebe Anne,
ich bin 29 Jahre alt und letztes Jahr an Brustkrebs erkrankt. Leider konnte nicht brusterhaltend operiert werden und dann bekam ich 6 Chemos und 25 Bestrahlungen. Ich habe auch 2 kleine Kinder die 6 und 4 Jahre alt sind.Ich habe versucht meine Kinder nicht damit zu belasten und sie könnten es ja sowieso nicht richtig verstehen. Meine größte Angst ist das ich rückfällig werde und sterbe und sie nicht aufwachsen sehen kann. Geht es dir auch so? Ich gerate auch immer noch in Panik wenn ich irgendwelche "Schmerzen" habe, weil ich gleich denke das es Metastasen sein könnten. Bitte schreib doch zurück Angela
Liebe Angela,
danke für Deinen Eintrag. Wann bist Du denn operiert worden? Bei mir war die Op ja im September 2003, danach die 8 Chemos und Bestrahlungen bis Mai 2004. Erst seit Dezember geht es mir wieder besser, meine Angst hat auch schon etwas nachgelassen. Am Schlimmsten war für mich die erste Nachsorge, ca 1 Jahr nach der Erkrankung. Ich dachte, wenn jetzt die Chemo nichts gebracht hat und Du schon Metastasen hast, aber zum Glück war nichts. Ich denke auch immer, wenn mir etwas weh tut, daß es vielleicht Metastasen sind, habe öfters noch Schmerzen in den Rippen und so.
Die Angst, daß man einen Rückfall bekommt, kann man ja nie so ganz unterdrücken, damit muß man leben. Das geht eben mal besser, mal schlechter. Ich möchte meine Kinder auch nicht so früh allein lassen, aber ich glaube, daß sie es auch ohne mich schaffen würden. Traurig ist der Gedanke schon für mich, aber ich setze doch große Hoffnung in meinen Mann, der sich sehr gut um die Kinder kümmert und ein gutes Verhältnis zu ihnen hat. Bist Du denn verheiratet?
Ich habe hier noch meine Schwiegereltern im Ort, die mich auch unterstützen und wo die Kinder jederzeit willkommen sind.
Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören.
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Regina,
ist ja super, daß Du jetzt mit Deinen Bestrahlungen/Therapie fertig bist!!!
Ich hoffe, Deine Erkältung ist nicht so schlimm?!
Meine Kinder sind auch erkältet und nerven doch etwas. Vor allem die Kleine, weil sie so müde ist, macht ja keinen Mittagsschlaf mehr. Zum Glück ist morgen Feiertag.
Bis Freitag beim Kaffee trinken,
viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne,
mir gehts soweit schon wieder ganz gut und ich freue mich auf morgen!!!
Bis dann und schönen Abend noch
Regina
hallo
ich bin 30 jahre und mein sohn 2 1/2 jahre.
ich bekomme grad chemo (heftige nebenwirkungen) und es belastet mich sehr,dass ich nicht mehr die "alte" mami für ihn bin.
ich muss ihn sehr oft weggeben (in sehr sehr gute hände natürlich ,aber es tut trotzdem weh!!!!!!!!)
hab als nicht mal mehr nerven und kraft zum spielen und die chemo geht bis märz.
werd ja dann auch zur kur gehn.die ich dringend brauche aber es tut mir auch so leid für mein sohn.ich weiss er ist in guten händen aber er ist eben auch ein mama kind.grad nachts ist es schwer für ihn wenn ich nicht da bin (schläft bei mir im bett)
hät ich gewusst wie krank ich mal werde,hätte ich mehr drauf geachtet ,dass er nicht so ein mama kind wird.er ist schon sehr gern bei oma und opa aber wir haben eben auch immer täglich ein tolles "programm" gehabt und jetzt will mama nur noch ihre ruhe:-( hoffe,dass ich nächste woche wieder ganz fit bin und wir eine woche für uns haben dann kommt schon die 4chemo und ich muss ihn wieder "abschieben"
liebe grüsse
Hallo Tomine,
sicherlich ist es für keine Mutter leicht in einer derartigen Situation ihre Kinder "abzugeben". Aber denk daran, du musst gesund werden!!!! Du brauchst jetzt deine ganze Kraft. Es ist somit nicht unbedingt gesundheitsfördernd, wenn du dich mit Schuldgefühlen plagst, dein Kind "abzuschieben". Wäre es für dein Kind vielleicht besser zuzusehen, wie du nach der Chemo leidest und spuckst!!! Ich wollte das meinen Kindern unbedingt ersparen und ich konnte mich an diesen "besch..." Tagen so richtig gehen lassen. Ich habe dann immer, wenn es mir gerade besser ging mit den Mädchen telefoniert. Vielleicht geht das ja auch mit deinem Kleinen schon, für den ist es doch sicher auch schön, wenn er Mamas Stimme hört!!
Denk bitte momentan in erster Linie an dich! Dein Junge merkt, wenn du leidest ihn fortzugeben und hat damit sicher nur noch größere Trennungsängste!Also versuch die tage bei den Großeltern als "Urlaub" für deinen Sohn zu verkaufen!
Ich wünsche dir alles Gute für die nächste Zeit
liebe Grüße
Regina
Liebe Tomine,
ich habe auch Deine anderen Beiträge gelesen und es tut mir leid, daß es Dir nach der dritten Chemo so schlecht gegangen ist. Du kannst nur hoffen, daß Du die nächste wieder besser verträgst! Ich konnte mich während der Chemo nicht um meine Kinder kümmern, ich war oft so fertig und auch unruhig. Da mein Vater die ersten beiden Wochen nach der Chemo (hatte insgesamt 8) jeweils bei uns gewohnt hat, waren die Kinder schon bei uns in der Wohnung. Ich habe aber ausserhalb eigentlich gar nichts mit ihnen unternommen, konnte ich nicht. Zu Hause habe ich dann schon versucht, mit ihnen zu spielen, aber das hat mich sehr angestrengt. Mit meiner Tochter, die war ja erst 1,5 Jahre habe ich sehr viele Bilderbücher angeschaut. In der jeweils dritten Chemowoche waren die Kinder meistens den Tag über bei der Oma. Da hatte ich schon immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich nicht um sie kümmern konnte. Ich habe aber diese freien Tage auch für mich gebraucht. Oft habe ich traurige Musik gehört und viel geweint. Es ist eben schon eine sehr schwere Zeit. Aber diese Ruhe braucht man schon. Mir geht es heute noch so, daß ich den Kinderlärm nicht so gut ertragen kann, weil ich es einfach anstrengend finde. Ich bin auch nicht mehr so belastbar, volle Power gibt es im Moment nicht. Meine Tochter wird im Februar 3 Jahre und hat diese ganze Zeit sehr gut überstanden. Sie ist ein ausgesprochen fröhliches und ausgeglichenes Kind und war auch immer ein richtiges Mama-Kind. Du solltest Dir wirklich nicht so viele Vorwürfe machen, daß Du mit Deinem Sohn nicht so viel unternehmen kannst. Du hast doch Unterstützung und Betreuung für ihn von Deiner Familie und das ist sehr gut!
Ich wünsche Dir, daß es dir bald besser geht!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
hallo
ja ich muss das wohl durchstehn und sollte mir nicht so viel gedanken machen.er ist ja wirklich gut "aufgehoben".nun geht es mir viel besser, war nun aber heute trotdem froh,dass mein mann viel mit ihm weg war (da komm ich mir schon sch.... vor aber wie du,anne,schon schreibst,man brauch dann einfach auch die zeit für sich.
schuldgefühle sollten wir alle natürlich auch nicht haben aber als mama will man halt alles richtig machen und wenn das dann nicht mehr so geht wegen dieser sch.... krankheit dann ist das nicht so einfach.
sende euch ganz liebe grüsse
(mein sohn ist auch ein fröhlicher kerl :-)
Liebe Barbara,
es ist schön zu hören, daß Du alles so gut überstanden hast! Ich hoffe, Du kannst Dich weiter erholen? Wie verbringst Du denn Deine Tage so? Machst Du noch sonst irgendwelche Therapien?
Mir geht es weiterhin gut, gehe auch wieder mehr raus, da es hier so warm war. Mit dem Abnehmen hat sich aber noch nichts bei mir getan...
Mit der Hausarbeit geht es mir jetzt schon besser, bin auch nicht mehr so schnell erschöpft, wenn ich mal mehrere Sachen hintereinander mache. Aber noch nicht so schnell wie früher. Abends bin ich schon noch ko., und mittags lege ich mich noch hin und ruhe mich aus, schlafe aber nicht, sondern lese. Kaffee trinke ich nur noch ganz selten, sonst kann ich abends schlecht einschlafen, gehe aber wieder später ins Bett.
Finde ich ja spannend, daß Deine Schwester sich so allein auf die Reise begibt. Wie lange bleibt sie denn weg? Seit ihr altersmäßig sehr weit auseinander, wenn sie schon große Kinder hat? Meine Schwester ist vier Jahre älter und gibt mir immer viele gute Ratschläge. Mit den Jahren wird sie meiner Mutter immer ähnlicher! Aber ihre Kinder sind ja 8 und 4 Jahre alt und können mit meinen gut spielen, daher treffen wir uns doch öfters oder fahren zusammen in den Urlaub.
Das mit der "Wahrheitsphase" finde ich sehr gut. Ich glaube, daß liegt daran, daß man sich nicht mehr so viel Gedanken macht, was andere über einen denken. Zumal erscheinen einem auch bestimmte Sachen einfach trivial oder das, worüber sich manche Menschen aufregen. Liegt wohl daran, daß man eine andere Sicht der Dinge/Welt bekommt.
Ich wünsche, daß es Dir weiterhin so gutgeht!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne
Nun der Alltag hat mich schon fast wieder... Aber er überfordert mich noch masslos. Gestern schlief ich doch wirklich während des Sandmännchens ein und die Kleine weckte mich danach. Ist alles noch so anstrengend und alle machen einen Wettlauf im Vergessen, was gerade erst noch war. Ach wie toll, dass Du den Krebs überlebt hast und so... Was, es geht Dir so gut, na dann brauchst Du keine Hilfe mehr... Ach, es nervt mich. Aber ich krieg das schon wieder geregelt. Muss halt wieder einmal erklären, dass es mir zwar sehr gut geht, ich aber noch nicht in der Lage bin so zu funktionieren wie vorher. Vielleicht nie mehr so!? Bin es auch leid zu erklären, dass mir die nächste Zeit schon ein wenig Angst macht. Es wird sich zeigen, ob sie meine Krebszellen wirklich alle erwischt haben. Meine Prognosen bleiben nach wie vor nicht so rosig, aber wer bin ich denn hier mitten im Aufatmen mit meinen Aengsten zu beginnen?? Nein ernsthaft, heute kann ich es nicht so locker nehmen irgendwie. Habe - wie immer - die Kopie des letzten Infobriefes der Senologie an meinen Hausarzt erhalten und der holte mich auf den Boden der Tatsachen. Da steht natürlich nicht geheilt oder so, sondern unaufälliger Befund, Metastasen wenig wahrscheinlich, etc. Nicht so berauschend, aber real. Lassen wir das.
Meine Schwester ist für einen Monat in Argentinien, also eine überschaubare Zeit. Sie ist 44 und ich 37. Wir waren vier Kinder. Ihr Lebenslauf war total anders als meiner. Sie heiratete mit 19 und das erste Kind kam mit knapp 20, danach in Windeseile nochmals zwei. Jetzt sind alle ausgezogen. Ich hatte keine Ahnung, dass Kinder haben so etwas Tolles ist und lebte wilde Jahre bis zur Kleinen. Für mich war es genau richtig so. Ich bin so dankbar, dass der Krebs erst nach der Kleinen kam. Möchte mir nicht vorstellen, wie es mir ginge, wenn ich jetzt vielleicht nie Mutter sein dürfte... So hab ich halt nur dieses eine Kind, aber das ist wunderbar so. Ein immenses Geschenk.
Mich berührt es sehr, wenn ich hier von den jungen Müttern lese, die mitten in der Behandlung stehen und so zerrissen sind von den eigenen Bedürfnissen und den Ansprüchen an sich als Mutter und der Sorge ums Wohl der Kinder... Kennen wir, nicht wahr? So eine Herausforderung dieses Muttersein als Krebspatientin und solch ein Geschenk! So viel Kraft kommt aus dieser Liebe für die Kinder. Früher meinte ich immer, dass die Erfüllung im Geliebtwerden liege und seit ich Mutter bin erfahre ich, dass sie im Lieben liegt...Von Zeit zu Zeit denke ich, wenn die Liebe mich so erfüllt, dass da doch gar kein Platz sein kann für Krebs. Ich bin doch schon voll...
In diesem Sinne einen ganz lieben Gruss von Mutter zu Mutter!
Barbara
Liebe Frauen
Jetzt bin ich's gleich nochmals. Also wie geht Ihr denn eigentlich damit um, dass nach der BK-Behandlung hauptsächlich Eure Symptome die Untersuchungsart bestimmen? Wie schafft Ihr das, zwar ganz genau auf den Körper zu achten, aber nicht gleichzeitig auch die Aengste zu nähren?
Lieber Gruss
Barbara
Liebe Tomine,
deine Sorgen kann ich gut nachvollziehen. Ich bin selbst 36 Jahre alt und meine Tochter wird im April drei Jahre.
Meine Tochter fragt mich fast täglich, wann die Haare denn wieder wachsen. nIch hab ihr irgendwann mal erklärt, das Mammi krank ist, und bald wieder gesund wird - und hab das anhand der Haare erklärt. Jetzt wartet sie jeden Tag... :-)
Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass Kinder sehr unbedarft damit umgehen. Ihr geht es nicht darum ob ich gesund bin - das versteht sie noch gar nicht so richtig - sondern viel mehr um die Frage, wann wir wieder schwimmen gehen und andere Sachen machen, die ich zur Zeit auslasse.
Ich bin sicher, das sie das alles auch schnell wieder vergessen hat, wenn der normale Alltag weiter geht.
Auch ich bin Mitte März mit den Chemos durch und habe dann noch Bestrahlungen. Ich schätze mal, dass ich ungefähr im Juni in AHB komme. Da werde ich mir dann überlegen - je nach dem wie es mir geht - ob ich sie vielleicht mitnehme. Dann kann ich alles nachholen, was ich die letzten Wochen und Monate verpasst habe.
Liebe Grüße
Claudia
Liebe Barbara,
ich glaube, die Ängste sind immer da, aber manche Beschwerden kennt man einfach mit der Zeit, wie z.B. Schmerzen im Brustbereich oder Arm und Schulter, daß man weiß, daß es nix Schlimmes ist. Nur wenn man etwas Neues hat, dann wird man nervös. Schlecht geht es einem auch, wenn man eine Erkältung oder so bekommt. Bei Husten denkt man auch gleich an Lungenmetastasen. Bei meiner letzten Magen-Darmgrippe hatte ich einen Tag lang am ganzen Körper Knochenschmerzen, sodaß ich wirklich im Bett gelegen bin. Also auch "leichtere" Krankheiten nehmen einen viel mehr mit als gewöhnlich.
Ja, die Leute wollen, daß jetzt alles wieder Alltag ist, so wie früher, aber das geht eben nicht so einfach. Nach dem Motto: Therapie zu Ende, Du bist jetzt gesund, funktioniert das nicht. Das Tempo kannst nur Du selbst bestimmen.
Andere können das eben oft nicht so verstehen oder nachvollziehen. Man selber kann es sich ja auch schlecht vorstellen, daß der Körper eine so lange Erholungsphase nach der Chemo braucht. Von der Seele mal ganz abgesehen...
Warst Du denn nochmals in der Selbsthilfegruppe?
Ich glaube schon, daß es wichtig ist, noch mit anderen Betroffenen zu reden, da das persönliche Umfeld auch nicht so gerne über Krebs reden will. Denen sitzt ja auch die Angst im Nacken und sie wollen nicht an sowas Unangenehmes denken. Ich habe jedenfalls schon ein paar Mal die Erfahrung gemacht, daß manche Leute dann schnell das Thema wechseln, wenn man auf den Krebs zu sprechen kommt.
Das Du abends noch schnell müde wirst, ist doch ganz normal. Ich mache immer noch gerne meine Mittagspause. Da bleibe ich dann so 1-2 Stunden im Bett liegen und lese oder schlafe oder hänge meinen trüben Gedanken nach. Manchmal freue ich mich schon morgens, wenn ich aufstehe, darauf!
Auch mit den Kindern mache ich eher ruhigere Sachen, vorlesen, Lego bauen und Brettspiele. Mein Mann ist bei uns für die wilderen Spiele zuständig.
Wielange ist Deine Tochter denn immer im Kindergarten?
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
Meine Kleine hat ganz unterschiedlich lange Kindergarten... Die Schweiz kriegt das mit den Blockzeiten nicht in den Griff. Manchmal sind das nur 1 1/2 Stunden und an andern Tagen 3. Aber das bedeutet trotzdem Entlastung. Den Mittagschlaf muss ich kurz halten. Wir stellen jeweils die Küchenuhr auf eine halbe Stunde und ich darf dann nur gestört werden, wenn etwas Schlimmes passiert. So schlaf ich dann ein Viertelstündchen jeweils.
Ich geh einmal pro Monat in die Selbsthilfegruppe. Aber das hilft mir nur mässig. Ich denke, dass das eine gute Sache ist, aber die Gruppe sagt mir nicht so zu. Ich geh trotzdem weiterhin. Momentan ist die Gruppe so gross, dass es eigentlich eine Abspaltung bräuchte, aber irgendwie will niemand eine neue Gruppe übernehmen. Ich könnte das durchaus, aber kräftemässig will ich mir das noch nicht zumuten. Mal schauen, was die Zukunft bringen wird.
So, ich wünsche Dir noch eine schöne Woche! Bei uns schneit es wieder wie wild. Dabei hatte ich schon Frühlingsgefühle...
Alles Liebe
Barbara
Hallo Anne, hallo Mädels,
na, wie geht es euch? Genießt ihr das schöne Winterwetter? Wenn nur das Schneeschippen nicht wäre!!! Ich war vergangenen Samstag das erste mal nach OP wieder Skifahren und was soll ich sagen, es ging prima. Hab mich gleich im Skiverein für eine weitere Tagesfahrt angemeldet. In der Karwoche möchte ich dann auch noch mit der Familie ein paar Tage nach Österreicht zum Skilaufen. Am 30.03. gehts dann ab zur Reha an den Chiemsee. Freu mich schon.
Ich hoffe, euch geht es gut und wir hören bald voneinander.
Liebe Grüße
Regina
Liebe Regina,
schön, mal wieder von Dir zu hören. Ich finde den Schnee auch ganz angenehm, gehe aber nicht so viel raus. Räume auch immer Schnee um 8 Uhr morgens. Ski fahren kann ich nicht wirklich (bin ja keine gebürtige Bayerin). Mein Sohn war jetzt zwei Tage zu Hause wegen starkem Husten und auch meine Tochter und mein Mann husten fröhlich vor sich hin. Mal sehen, wie lange ich dem noch standhalte.
Ist ja toll, daß es mit dem Ski fahren schon so gut geklappt hat! Ich würde mich gar nicht rauf trauen. Es ist schön, daß Du zur Reha zum Chiemsee fährst, da bist Du nicht so weit weg von daheim. Ich glaube, daß es den meisten dort sehr gut gefallen hat.
Habe jetzt wieder mit Tai Chi angefangen. Es macht Spaß, aber ich merke schon, daß es mir sehr viel schwerer als früher fällt. Habe einen deutlichen Mangel bei der Koordination. Ich glaube, daß es eine gute Übung für mich ist, vor allem auch wegen dem Gleichgewicht.
So, jetzt muss ich die Kinder ins Bett stecken, da mein Mann noch nicht zu Hause ist!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Barbara,
ich hoffe, daß es Dir gutgeht?! Hier liegt momentan auch viel Schnee, aber nächste Woche soll es ja wärmer werden. Kann man ja wahrscheinlich mit der Schweiz sowieso nicht vergleichen. Ich finde es aber komisch, daß die Betreuungszeiten im Kindergarten so kurz sind. Wie machen das denn die berufstätigen Frauen? Ich melde meine Tochter jetzt auch für den Kindergarten an. Sie geht dann ab September.
Mein Sohn war leider letzte Woche krank, Husten. Jetzt hat er noch eine Mittelohrentzündung bekommen und wir mussten heute mit ihm zum Doktor fahren, da er so Ohrenschmerzen hatte. Ich hoffe, es wird bis morgen besser. So haben wir nicht so viel unternommen.
Nächste Woche muss ich dann zum Tumormarker bestimmen und Mitte Februar zur Nachsorge. Wann ist denn Deine erste Nachsorge?
Diese Woche war doch bei Euch Brustkrebskonferenz, hast Du da was mitbekommen?
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Hallo Anne,
na, wie geht`s. Was macht deine Grippe? Wir haben dich gestern schon vermisst. Ich hoffe, du kommst bald wieder auf die Beine, damit wir zusammen am 26. auf den Krebskongress in der Uniklinik gehen können. Isabelle meinte, du kommst! Würde mich echt freuen. Gestern waren wir nur eine Handvoll Frauen bei der SHG, aber es war trotzdem interessant und unterhaltsam.
Ich hoffe wir hören bald voneinander.
Hallo Barbara,
wie geht es dir? Ich hoffe, du hast die ganze Therapie jetzt gut weggesteckt und verkraftet. Es ist doch toll, was "frau" so alles schaffen kann, oder?
Viele Grüße an euch alle
Regina
Hallo Ihr lieben Frauen
Ich bin schreibfaul im Moment... So lassen Antworten auf sich warten. Der wiederkehrende Winter treibt mich nun doch mal wieder an die Tasten.
Die Kindergartenzeiten hier sind eine Zumutung und die beruftätigen Frauen müssen trotz Kindergarten ihrgendeine Tagesmutter, Hort oder ähnliches organisieren. Das geht sonst gar nicht. Die Schweiz ist in manchem sehr fortschrittlich und in anderem eine Entwicklungsland... Ich habe eine deutsche Freundin hier und die führt mir immer mal wieder die Unterschiede vor Augen. Es gibt sogar ein Buch für Deutsche, damit die die Schweizer besser verstehen lernen... Total spassig, aber gibt mir doch manchmal zu denken.
Meine erste Nachsorge hatte ich bereits. Im April dann Mammo. Ein grosser Witz, denn mein Krebs streut ja wahrscheinlich nicht in erster Linie in den noch vorhandenen Busen. Die Mistel bin ich immer noch am "einschleichen". Wenn die volle Dosis erreicht ist, dann reagiere ich stark mit Rötung und Juckreiz. Ansonsten denke ich einfach, dass nur schon die Handlung des Spritzens eine sehr heilsame Wirkung hat in einer Zeit dieser, wenn eigentlich alles abgeschlossen ist und man nicht mehr aktiv was machen kann. Das Spritzen ist doch sehr aktiv...
Liebe Anne, ich hoffe sehr, dass es Deinem Sohn besser geht. Ohrschmerzen sind so furchtbar! Meine Kleine redet momentan immer über Gott, das Sterben, etc. Verrückt! Da hab ich ihr immer alles erzählt, aber nie das mit dem Sterben so ausgesprochen und sie hat doch alles in vollem Umfang mitbekommen. Was will man denn verheimlichen? Sie bekommen doch alles mit. Man verhindert nur den Prozess, denn sie durchlaufen könnten. Ist mir eine Lehre. Sie meinte also kürzlich, dass sie Gott ein Brieflein schreiben wolle. Er solle doch schauen, dass ihr Mami nicht am Krebs sterben müsse... Ich schuckte leer. Wir haben uns dann darüber geeinigt, dass wir unbedingt wollen, dass ich Grossmutter werde! Schön.
Ich fang jetzt übrigens ein wenig an für die Brustkrebs-Sache auf politischer Ebene zu kämpfen. Das finde ich sehr positiv und es gibt mir Energie, statt mir sie zu rauben.
Seid nun alle ganz lieb gegrüsst! Ich wünsch Euch eine gute Woche!
Barbara
Liebe Regina,
bin zum Glück wieder gesund, und es geht mir gut. Ich hoffe, bei Dir ist auch alles okay?
Hoffe, daß wir uns am 26ten treffen. Bin dann auch so um 9 Uhr 45 in der Eingangshalle. Falls etwas dazwischen kommt, gebe ich Dir nochmals Bescheid.
Am Donnerstag war ich in Großhadern bei der Nachsorge und es war zum Glück alles okay. Es wurden Sono und Mammographie gemacht.
Schönes Wochenende, wünscht Dir Anne
Hallo Anne,
war am Wochenende mit meinen Orchesterfreunden auf einer Hütte zum Feiern. Ist uns auch hervorragend gelungen, es war spitze. Mir gehts prima, leider ist meine Kleine momentan zu hause mit hohem Fieber. Sie hängt jetzt gerade vor dem Fenster und schaut den anderen Kindern beim Schlittenfahren zu. ist schon doof, die Arme!
Am Samstag werde ich sicherlich auch um 9.45 h da sein. Freue mich, dich zu sehen und Glückwunsch zu der guten Nachsorge!!!
Herzliche Grüße
Deine Regina
Hallo!
Möchte mich auch dazugesellen. Bin 36 und bin seit Juli 04 betroffen. Erst OP mit Aufbau aus Rü.-Muskel. Dann 6x FEC-Chemo. Nun noch Bestrahlungen, wovon ich den größten Teil geschafft habe. Nur noch 4 von 30!. Dann ist endlich Schluß!!!!!!!!!!!!!!! Habe allerdings noch eine Reha vor. Meine beiden Mädels sind 6 und 2 1/2 Jahre alt. Aber ich habe das alles noch nicht so richtig verarbeitet. Kann das alles noch nicht so richtig fassen.
Liebe Grüße Andrea
Liebe Andrea,
ist doch super, daß Du Deine Therapie fast beendet hast! Es ist ganz klar, daß man das alles nicht so schnell verarbeiten kann. Es ist ja auch so eine lange Zeit. Bei mir ging die ganze Therapie auch von Sept.03 bis Mai 04, ist doch Wahnsinn. Jetzt ist die Chemo bei mir ein Jahr vorbei und ich fühle mich immer noch schlapp. Wie ist es bei Dir, hast Du die Chemo gut vertragen? Mich würde natürlich interessieren, ob Du alleine zur Reha fährst oder mit den Kindern? Wohin fährst Du denn? Mein Sohn ist auch 6 Jahre, wird aber bald 7, ist in der ersten Klasse. Für ihn war das Alles sehr schlimm, hat das Ganze natürlich auch eher mitgekriegt als die Kleine. Meine Tochter ist letzte Woche 3 Jahre alt geworden. Im Moment bin ich Hausfrau. Bist Du berufstätig?
Viele Grüße sendet Dir Anne
Hallo Andrea,
herzlich willkommen bei uns Mamas. Für uns alle war es sicherlich ein Schock, die Diagnose zu bekommen und der erste Gedanke geht wohl bei allen, oh Gott, hoffentlich seh ich meine Kinder noch aufwachsen! Meine sind fast 6 und 8 Jahre alt und haben die Situation letztlich hervorragend gemeistert. Natürlich war mein Mann und meine Eltern eine Riesenstütze in dieser schwierigen Zeit. Hast du Unterstützung durch die Familie? Mich würde auch interessieren, wohin du zur Reha fährst, woher kommst du eigentlich?
Für den Endspurt deiner Behandlung wünsche ich dir alles Gute und viel Kraft
Herzliche Grüße
Regina
Liebe Andrea,
Ich würde mich gern mit dir mal über den Brustaufbau unterhalten. Geht es dir gut damit?
Ich habe die Diagnose im Oktober 2004 bekommen, bin 39 Jahre alt und habe einen 7-jährigen Sohn.
Liebe Grüße
Inaname@domain.de
Hallo!
Um Eure Fragen zu beantworten: Ich bin z.Zt. nicht berufstätig. Komme aber aus dem Bereich Medizin (MTRA) und das macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Die Chemo habe ich bis auf die Übelkeit und den Haarausfall ganz gut vertragen. Lt. dem Kardiologen hat das Herz wohl einen leichten Schaden mitbekommen,was aber im moment keine weiteren Folgen hat. Ich darf weiterhin Sport treiben und muß keine Medikamente nehmen.
Zu meiner Herkunft: Seit 3 1/2 Jahren wohnen wir in Südbaden (Schopfheim). Meine "Heimat" ist aber eigentlich immer noch Braunschweig. Dort bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen.
Wohin und wann ich zur Reha komme,weiß ich noch nicht. Ich werde aber ohne Kinder gehen. Auch wenn das hart klingt und egoistisch,aber ich brauche jetzt die Zeit für mich,ohne den Streß mit "ins Bett bringen","wickeln" u.ä..
@Ina:Du kannst mich ja mal direkt anmailen: jackoch2000@aol.com
Die kinder haben es soweit ganz gut "weggesteckt. Habe öfter mit dem KiGa-Leiter meiner Großen gesprochen,und der hat keine Verhaltensauffälligkeiten featgestellt,er weiß bescheid über mich.
Ich hoffe, ich habe keine Fragen übersehen.
Einen schönen Abend noch.
Liebe Grüße
Andrea
P.s.:Eine Frage noch: Wo ward Ihr zur Reha und wie hat es Euch dort gefallen?
Hallo!
Ich bin 35 Jahre und habe im Juni 04 von meiner Diagnose erfahren. Ich habe drei Jungen im Alter von 19 Monaten, 8 und 9 Jahren. In den letzten 4 Wochen war ich zur Reha in St. Peter- Ording und es war sehr gut. Jetzt suche ich betroffene Frauen mit kleinen Kinder um mich öfters auszutauschen. Ich habe das komplette Programm bekommen:6*FEC, Bestrahlung, Tamoxifen und Zoladex.
Liebe Delaila,
ich bin 39 Jahre alt und habe einen 7-jährigen Sohn. Die Diagnose Brustkrebs habe ich im Oktober 2004 bekommen. Leider konnte nicht brusterhaltend operiert werden.
Chemo und Bestrahlungen habe ich nicht gekriegt. Warum, weiß ich auch nicht. Ich habe jetzt schon häufiger gelesen, dass auch Frauen Chemo bekommen, wenn die Brust abgenommen wurde. Allerdings waren bei mir keine Lymphknoten befallen, vielleicht ist das ja der Grund.
Ansonsten bekomme ich wie du Tamoxifen und Zoladex. Wie geht es dir damit?
Ich habe häufig Kopfschmerzen und ständig so einen Stechen im Rücken. Ich weiß nicht, ob das an den Medikamten liegen könnte. Die Ärzte können jedenfalls nichts feststellen.
Ich war drei Wochen nach der Op zur AHB in Bad Schwartau. Das hat mir sehr gut gefallen.
Liebe Grüße
Ina
Monika Rasch
02.03.2005, 11:44
Liebe Ina,
aus eigener Erfahrung weiss ich,dass auch Ärzte nicht unfehlbar sind.
Wurde eigentlich vor Deiner Brustabnahme eine Gewebeprobe histologisch untersucht? Oder wurde direkt operiert ?
Wie ist der histologische Bericht denn ausgefallen ?
Ich nehme mal an, dass Deine Hormonrezeptoren gut positiv waren,das würde erklären,weshalb NUR eine Antihormontherapie stattfindet.Da gibt es Untersuchungen drüber,dass das ebenso wirksam ist wie eine Chemotherapie.
Was für eine Grösse und welches Grading hatte der Tumor ?
Wie sieht es bei Dir mit der Nachsorge aus,welche Untersuchungen werden denn da im Moment gemacht?
Und im Krankenhaus,ist da noch was gelaufen an Untersuchungen,oder ist man davon ausgegangen,freie Lymphknoten=keine Metastasen ?
Schreib doch mal etwas mehr.
Lieben Gruss aus Gelsenkirchen
moni
Liebe Ina
Bei Ablatio, hormonpositivem Tumor und niederem Grading wird oft nur amputiert und dann die Hormontherapie gemacht. Meine Brust wurde zwar amputiert, aber ich hatte befallene Lymphknoten und bekam dann doch das ganze Programm. Jeder Fall ist unterschiedlich, aber Moni hat natürlich recht: Auch Aerzte sind nur Menschen und nicht unfehlbar. Wenn Du unsicher bist, ob Du richtig behandelt wirst, hol Dir eine Zweitmeinung. Das ist auf jeden Fall richtig, wenn es bringt Dir Sicherheit. Es ist nicht heilsam, wenn man sich Sorgen macht oder zweifelt. Wenn Du Beschwerden hast, die Dir Sorgen bereiten, dann lass Dich nicht abwimmeln, bis Du einen Untersuch oder eine Erklärung dafür findest. Denn Sorgen nagen am uns und das können wir nach so einer Zeit nun sicher nicht brauchen, nicht wahr? Alles Gute!
Barbara
@an ANNE:
Hallo Du Liebe!
Hoffe, es geht Dir gut! Hat Euch die Grippewelle verschont? Ich bin durch nichts klein zu kriegen momentan. Egal ob Kind total krank ist, ich krieg es nicht. Versteh ich gar nicht. Vielleicht geb ich mir genug Erholung auch ohne Kranksein? Nur so ein Gedanke.
Ich hänge nicht mehr so oft im Internet. Hatte wie ein bisschen genug Krebs hier und da, aber loslassen tut er mich natürlich doch nicht und es zieht mich wieder hinein.
Heute ist mein freier Tag, an welchem meine Kleine nach dem Kindergarten zu einer Freundin (Tagesmutter sozusagen, ich bezahle sie und muss kein schlechtes Gewissen haben) geht und erst aufs Abendessen zurückkommt. Juhui! Mein Tag! Es ist strahlend schönes Wetter, aber bitterkalt und ich geh jetzt ein wenig Schnee stapfen, leg mich danach ins warme Bett mit einem schönen Buch... was gibt es schöneres? Ich schick Dir einen ganz lieben Gruss!
Barbara
Liebe Barbara,
schön, daß Du mal einen freien Tag hast! Ich hoffe, Du konntest ihn richtig geniessen?! Bei Euch ist sicher noch mehr Schnee als hier. Mir reicht es so langsam damit, da es auch so kalt ist. Wir sind auch alle gesund, bisher keine Grippe in Sicht.
Es ist gut, daß Du nicht mehr dauernd an den Krebs denkst. Ich kann das meistens nicht und bin doch jeden Tag im Netz. Momentan fühle ich mich nicht so gut, bin eigentlich wieder mal grundlos frustriert/deprimiert. Hoffe, es vergeht bald wieder.
Wie geht es Dir denn mit der Misteltherapie? Nimmst Du sonst noch was ein? Ich nehme jetzt nochmal für zwei Monate das Orthomol immun. Im Sommer mache ich dann Pause damit.
Wie geht es Dir denn mit Deiner Fitness? Machst Du schon irgendwelchen Sport?
Hoffe, bald wieder von Dir zu hören!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Andrea,
Deine Bestrahlungen müssten ja jetzt bald vorbei sein?! Glückwunsch dazu! Ich bin nicht zur Reha gefahren, wollte nicht wegen der Kinder. Aber ich denke auch, daß es Dir mehr bringt, wenn Du ohne sie fährst. Wer betreut denn Deine Kinder, wenn Du zur Reha fährst?
Ich hoffe, daß das mit Deinem Herzen bald wieder in Ordnung kommt. Hast Du selbst auch etwas gemerkt? Habe vor drei Monaten einen Herzcheck gemacht, da war bei mir alles in Ordnung.
Viele Grüße sendet Dir Anne
Liebe Moni,
bei mir wurden 4 Gewebeproben entnommen. Erst Drahtmarkierung und dann Op.
1. Probe 2,7 cm.
2. Probe 3,2 cm.
3. Probe 3,5 cm.
4. Probe 4,5 cm.
Die Hormonrezeptoren waren positiv. Was heißt denn Grading?
Im Krankenhaus wurde schon die Leber, Lunge und Knochen untersucht. Gott sei Dank war da nichts. Aber jedesmal wenn es irgendwo zwickt, denkt man, da könnte was sein. Das ist Furchtbar.
Ich nehme jetzt Tamoxifen und Zoladex.
Meine erste Nachsorge habe ich in zwei Wochen. Mal sehen, was da denn gemacht wird. Gestern war ich erst einmal zum Blut abnehmen. Ich glaube Lunge, Leber und Knochen werden nur einmal im Jahr kontrolliert, oder?
Liebe Grüße
Ina
Liebe Ina,
die beiden Medikamente vertrage ich ganz gut. Mich nervt eher das Zoladex einmal im Momat gespritzt werden muß und ich das lieber zu Hause machen würde, aber nicht weiß, ob das geht.
Liebe Grüße Delaila
Noch mal zum Grading
Grading : Einteilung von Tumorzellen und Tumorgeweben nach ihrem Differenzierungsgrad .
Der Wert (meist G1 bis G4) beschreibt, wie stark die Krebszellen von gesunden, reifen Zellen abweichen. Man schließt daraus auf den Grad der Bösartigkeit des Tumors.
Also z.B. bei Grading 1 ähneln die Tumorzellen noch sehr dem Ursprungsgewebe,beim Grading 3 oder 4 dann fast gar nicht mehr oder gar nicht mehr.
Mit dem Grading misst man,grob gesagt,den Grad der Bösartigkeit.
Grading 1 ist ein relativ harmloser Krebs,Grading 3-4 sind da viel agressiver,auch bzgl.Rezidiven und Metastasierungsgefahr.
Zur Nachsorge.
Im ersten bis zum dritten Jahr
monatliche Selbstuntersuchung
beim Arzt körperliche Untersuchung und Befragung
Mammografie nach brusterhaltender Operation befallene Seite halbjährlich,andere Seite jährlich.
Bei Ablatio andere Seite jährlich.
Mein Arzt schreibt mir 1 mal jährlich eine Überweisung zur Oberbauchsonografie(keine normale Nachsorge)
Tumormarkerkontrolle macht er auch halbjährlich(müsste er nicht,ist nicht im Nachsorgeplan vorgeschrieben)
Dazu dann noch Hormonspiegelkontrolle,ich bekomme,seit mein Östrogenspiegel über 700 war,die Dreimonatsspritze Trenantone Gyn.(habe mir die letzte selber gespritzt,weil ich so erkältet war und nicht zur Praxis fahren wollte). Das Rezept hatte ich schon vorher abgeholt.
Da ich im Krankenhaus arbeite,kann ich regelmässig eine Thoraxaufnahme machen lassen( vom Personalarzt angeordnet).
Lunge,Leber und Knochen werden nur noch untersucht,wenn Beschwerden da sind.
Wenn Du also eine Untersuchung haben möchtest,solltest Du schon mal überlegen,ob es Dir nicht öfter mal übel ist.Mit der Begründung kann der Arzt dann eine OberbauchSonografie anordnen.
Das Gleiche bei Knochenbeschwerden,wenn man nichts hat,wird auch nichts untersucht.
Blutwerte sollten auch kontrolliert werden,unter Tamoxifen z.B. können die Leberwerte schlechter werden.
Vielleicht lässt Du auch mal den Kalziumspiegel bestimmen,bei Knochenmetastasierung kann man eine Hyperkalziämie haben.
Gute Wünsche
Gruss aus Gelsenkirchen
moni
Monika Rasch
05.03.2005, 21:27
Nachtrag: beim Arzt körperliche Untersuchung in den ersten 3 Jahren vierteljährlich.
Liebe Anne, liebe Barbara,
diesen Thread habe ich immer mitverfolgt, weil ich eine kleine Enkeltochter habe. Meine 3 Kinder sind schon erwachsen.
Hiermit möchte ich euch auf den Thread "Carcinoma in Situ" und den Thread "Manuela ist tot" aufmerksam machen.
Es tut mir wahnsinnig leid, daß wir diese tapfere Mutter von 4 kleinen Kindern (der älteste ist 10 J.) verloren haben.
Einen traurigen Gruß von
Eva
Liebe Eva,
habe den Thread Carcinoma in Situ" auch immer mitgelesen. Ich bin sehr traurig über Manuelas Tod, es ist unfassbar. Kann jetzt nicht mehr darüber schreiben.
Traurige Grüße zurück von Anne
Hallo!
Hat jemand Erfahrungen mit der Antragstellung einer Teilrente und kann mir nützliche Tipps geben?
Vielen Dank
Delaila
Hallo Delaila,
habe gerade was gefunden zur Erwerbsminderungsrente, sind auch Tipps dabei. Das ganze steht unter: www.jedeneunte.de
Wenn Du die Seite aufgerufen hast, musst Du noch "Informationen" anklicken, dann findest Du es.
Viele Grüße sendet Dir Anne33
Liebe Anne, liebe Eva
Der Tod von Manuela hat mich so schockiert. Ich konnte zuerst gar nichts schreiben. Was mich am meisten erschüttert hat, ist, dass so wenig Zeit blieb. So schnell ging alles. Unglaublich.
Da schrieb sie von Rückenschmerzen und Krankengymnastik, Chiropraktik, etc., von einem lästigen Husten. Du meine Güte und niemand hörte auf die Alarmsignale. Wir müssen uns Gehör verschaffen, kämpfen für unsere Rechte und vorallem, vor alle dem jeden Tag als Ganzes sehen und nichts verschieben, verdrängen. Ich nehme für mich aus dieser Geschichte von Manuela vorallem das Eine: Bevor der Alltag wieder zugreift, rücke ich schnell alles wieder in die für mich richtige Relation. Niemand weiss, wieviel Zeit uns bleibt zum leben, lieben, geniessen.
Ich schick Euch einen ganz ganz lieben Gruss und hoffe, es geht Dir gut, Anne!
Barbara
Hallo Anne33,
danke für deinen Tipp. Ich habe bereits Post von der Bfa und muß demnächst zum Gutachter. Mal sehen, was dort passiert.
Viele Grüsse
Delaila
Liebe Barbara,
ich hoffe, es geht Dir gut?! Bin leider schon wieder erkältet und habe mich daher mit einem Buch ins Bett gelegt, war auch mal ganz schön. Mein Mann hat zum Glück diese Woche noch 3 Tage Urlaub, sodaß wir ein bißchen was unternehmen können. Mein Sohn hat ja noch eine Woche Osterferien.
Meine Tumormarker waren in Ordnung, meine nächste Nachsorge ist im Mai. Wann steht denn bei Dir die erste Nachsorge an und was wird alles bei Dir gemacht? Wie geht es Dir denn körperlich so, machst Du schon Sport?
Ich versuche auch mein Leben mehr zu geniessen und Dinge bewußter wahrzunehmen. Das ist aber nicht so einfach, wenn man Angst hat. Früher war das Leben schon unbeschwerter. Ich habe immer Angst, daß ich einen Rückfall bekomme und Metastasen. Ich hasse vor allem die Rolle des Kranken, ich will einfach nicht krank sein. Ich weiß schon, daß man das akzeptieren muss, aber ich finde es furchtbar, mit dieser Krankheit zu leben. Und verdrängen kann ich es eben nicht. Fazit: Brustkrebs ist der letzte Mist!
So, jetzt habe ich genug gejammert. Du hast bestimmt eine bessere innere Einstellung und den Glauben, gesund zu bleiben.
Viele liebe Grüße und noch Frohe Ostern wünscht Dir Anne
@Regina: Hey Regina,
Dir natürlich auch Frohe Ostern!
Ich hoffe, es geht Dir gut?! Ihr wolltet nochmal zum Ski fahren oder? Du fährst doch bald zur Reha? Ich wünsche Dir auf alle Fälle Viel Spaß und gute Erholung!
Liebe Anne
Ach weisst Du, die Einstellung stimmt schon bei mir, aber die Angst schlägt auch ab und an zu. Das lässt sich nicht verhindern. Ich habe mir einfach gesagt, dass wenn mein Tumor wieder wächst, dann kommt es eigentlich nicht wirklich darauf an, dass ich das sofort bemerke. Metastasen sind Metastasen. Ob ich das nun eine Woche früher oder später bemerke, egal. Also lass ich einfach meine Aengste wieder los und schaue, ob die Gründe dafür bleiben, wie eine schmerzende Rippe oder ein Husten, etc. Ist er dann noch da, dann fürchte ich mich weiter und rufe mal im Spital an...
Meine Nachsorge ist im April, also schon sehr bald. Ich bekomme eine Mammo von der gesunden Brust. Die andere hab ich ja nicht mehr. Ansonsten scheint der restliche Untersuch (Blut, Tasten) für mich eher fragwürdig. Aber so scheint das hier gemacht zu werden. Werde meine neue Aerztin (mein alter hat in eine andere Stadt gewechselt leider) sowieso löchern mit Fragen und auch nach weiteren Untersuchen fragen. Ich war nach Beendiugng der Behandlung so erleichtert, dass ich mich entgegen meiner Gewohnheiten gar nicht mehr richtig informierte. Hast Du schon mal von der Maintrac-Sache gehört? Werde das auch fragen.
Von wegen Sport... ich bin so eine Faule. Raffe mich alle paar Tage auf auf den Crosstrainer zu stehen. Für eine Viertelstunde schaff ich das schon. Ausdauer hab ich aber noch nicht. Bei all der Schokolade sollte dies jetzt aber jeden Tag stattfinden, sonst hab ich meine Kilos gleich wieder. Bin übrigens wieder wie vor der Chemo und freu mich so darüber. Mein Hosen passen wieder, juhui!
Und weisst Du was? Krank waren wir, aber wir sind es jetzt nicht oder wissen es zumindest nicht. Ich möchte der Angst einfach nicht so viel Macht geben. Sie kommt und ich lass sie dann einfach wieder ziehen. Aber immer gelingt es mir auch nicht.
Ich wünsch Dir eine schöne Woche und viel Mut!
Lieber Gruss
Barbara
Hallo Anne und alle anderen,
ich war letzte Woche 4 Tage Skifahren in Österreich und mir gings prächtig dabei. Meine Kids haben zwar versucht mich in Grund und Boden zu fahren, haben es aber nicht geschafft http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a080.gif
Nun muss ich noch 1 Tag arbeiten, dann werde ich die Koffer packen und am Freitag gehts dann los auf Reha. Werde mich also erst wieder im Mai melden.
Ich wünsche euch bis dahin alles Liebe und Gute, bleibt lustig und gesund
eure Regina
Schade, das Einfügen hat nicht ganz geklappt, na dann lasst die Smilies eben so über den Bildschirm tanzen.
LG Regina
Hallo Ihr Lieben
War gerade eine Woche in der italienischen Schweiz und habe ausgiebige Spaziergänge, Schiffahrten auf dem See und ganz viel Zusammensein genossen. Unsere kleine Familie wurde ergänzt von meinen Eltern. Das war sehr schön und harmonisch. Puh, das hat so gut getan und ich bin noch ganz erfüllt. Und wisst Ihr was? Ganz oft habe ich nicht an den Krebs denken müssen! Habe mich so normal gefühlt. Einzig beim Vorzeigen meines Passes als wir mal nach Italien fuhren, wurde mir meine neue Haarpracht sehr bewusst. Die langen Haare sind schon so weit weg gerückt und meine Strubelfrisur hat auch was.
Morgen steht mein Kontrolluntersuch an. Der treibt mich auch wieder ins Forum irgendwie. Mein Senologe hat leider meine Stadt verlassen und so werde ich morgen zum ersten Mal seine Nachfolgerin kennenlernen. Das beschätigt mich sehr. Da war so eine Vertrauensebene und er kannte mich, wusste, wie ich mit schwierigen Situationen umgehe, was ich erwarte, etc. Jetzt muss ich mich also neu positionieren, rüberbringen, sagen, was ich erwarte, fordere, etc. Das stinkt mir so. Hinzu kommt natürlich auch ein mulmiges GEfühl wegen des Untersuches. Wird die Mammographie etwas an der andern Brust zeigen? Was, wie, wo? Ach, Ihr kennt das ja.
Und wie ist es Euch ergangen? Alles in Ordnung?
Ich schick Euch allen einen ganz lieben Gruss!
Barbara
Liebe Barbara,
ich hoffe, Deine Nachsorge heute ist gut verlaufen?! Habe Dir ganz fest die Daumen gedrückt! Bist Du denn zufrieden mit Deiner neuen Ärztin? Es ist wirklich schade, daß Dein Doc nicht mehr in der Stadt arbeitet! Ich bin schon immer sehr nervös vor den Untersuchungen, vor allem, wenn Ultraschall gemacht wird.
Mir selber geht es endlich wieder gut, habe meine Erkältung erstmal überwunden und fühle mich besser und nicht mehr so deprimiert.
Es ist schön, daß Du Urlaub gemacht hast und Dich erholen konntest. Wir fahren erst in den Pfingstferien- zum Wandern, da muss ich mich ja dann endlich mal bewegen. Freue mich noch nicht so besonders darauf.
Ich hoffe, Du hast alles gut überstanden!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
Scheint alles gut zu sein. Muss noch auf die genauen Resultate warten, aber auf den ersten Blick war alles i.O. Meine Aerztin ist sympathisch, sehr jung und wir schauen mal, wie es werden wird. Ist schon so eine Sache diese Untersuche. Hat mich ziemlich aufgewühlt. Meine alten Ultraschallbilder von der Brust wurden auch aufgehängt bei der Radiologin und ich sah da gar nichts vom Tumor. Also fragte ich, wo er denn zu sehen sei. Da meinten die: Also, vielleicht hier könnte es sein...? Auf meine Frage, wieso denn überhaupt bei mir eine Mammo der gesunden Brust gemacht würde, meinte man wegen der Kalkablagerungen, weil man die im Ultraschall nicht sähe. Hat mich nicht wirklich beruhigt. Kriegst Du denn ausser Mammo und Ultraschall noch zusätzliche Untersuche? Hier wird nur je nach Symptomen etwas angeordnet.
Gleichzeitig hörte ich von einer Bekannten, die div. Metastasenherde hat, dass sie das Gefühl habe, dass ihre Krankheit in eine neue Phase getreten sei und sie kein gutes Gefühl habe... Das hat mich auch ganz schön runtergeholt gestern. Dieses theoretische Sterben ist so eine Sache, aber wenn es dann so konkret an die Türe klopft, ist es so heftig.
Nun, so gibt es halt bessere und schlechtere Tage, nicht wahr? Wurde gestern zudem von der Oberschwester angefragt, ob ich aktiv bei Europa Donna mitmachen wolle. Kennst Du das? Ist so eine Art politischer BK-Verein. Die kämpfen z.B. für eine bessere Forsorge und dergleichen. Die Mitglieder sind oftmals Aerzte, aber halt auch Betroffene. Nun, ich geh mal hin und schau, ob das zu mir passt oder nicht.
Wegen Deines Wanderurlaubes: Mach Dir noch keine Sorgen. Das kann auch so gut tun, wenn es nicht zuviel ist. Manchmal war es für mich auch etwas viel, aber dann hab ich mich einfach gleich hingelegt und geschlafen, wenn wir zurück waren und so konnte ich es sehr geniessen. Bist Du immer noch so erschöpft oder hat sich das etwas gebessert? Meine Müdigkeit ist deutlich kleiner geworden, aber natürlich immer noch gross. Gestern nach dem Untersuch bin ich einer Bekannten begegnet auf dem Heimweg und sie fragte nach meiner Kleinen. Ich erzählte dann voll Freude, dass ich noch zwei Stunden "frei" hätte und mich also gleich schlafen legen würde... Die schaute mich vielleicht entgeistert an! Mitten am Nachmittag schlafen...
So, ich schick Dir liebe Grüsse und danke fürs Daumendrücken!!!
Barbara
Hallo ihr jungen Frauen,
ich bin inzwischen 43, bekam mit 37 Brustkrebs und meine beiden Kindern waren damals 6 und 5 Jahre alt. Erscwerend hinzu kam, das ich mich erst 1 Jahr zuvor getrennt hatte, also alleinerziehend war. Die leztzten 6 Jahre waren nicht leicht, hatte immer wieder Rückfälle und Chemos, auch weiterhin. Mit meinen Kindern habe ich von Anfang an offen über die Krankheit geredet, läßt sich sowieso nicht verbergen. Auch wenn du nichts sagst, sie spüren doch, dass was nicht stimmt.Sie waren die ersten, die meinen veränderten Körper (Brustamputation, Narben Haarausfall)nicht als erschreckend empfanden, wie das ganze andere Umfeld.Dadurch gaben sie mir sehr viel Kraft. Natürlich haben sie auch enorm viel Kraft gekostet, wenn es mir bei einigen Chemos nicht so gut ging, aber hätte ich die Kinder nicht, hätte ich garantiert schon aufgegeben.So helfen sie mir mehr als sie ahnen. Wir leben eben so normal es geht mit meinem Krebs,ohne übertriebene Rücksicht.Ich hoffe, auch ihr könnt relativ normal mit euren Kids umgehen; sie verstehen mehr als wir glauben.
in diesen Sinne alles Gute für euch und hoffentlich einen erfreulicheren Verlauf der Krankheit als bei mir
lG Angelika
Liebe Angelika
Ja, ich habe meiner Kleinen auch immer alles gesagt, halt einfach in für sie verständlichen Worten. Sie hatte keine Mühe mit meinem veränderten Körper, findet mich immer noch die Schönste... (wie wohltuend). Viel schwerer waren für sie Zeiten, in welchen es mir seelisch nicht so gut ging. So zu Beginn als alles sich überstürzte und mir der Boden unter den Füssen wankte. Diese Verunsicherung setzte ihr sehr zu. Auch später als man nicht sicher war, ob der Krebs noch unter der Chemo gestreut hatte, hatte ich eine Phase der Panik und sie litt still mit. Schrecklich. Ueber Wochen waren plöztlich alle ihre Kuscheltiere Mutter- und Vaterlos, etc. Ueber die ganze Zeit hinweg war die Bedrohung meines Lebens als Frau nur zweitrangig im Vergleich zur Bedrohung von mir als Mutter. Dies ist so grausam. Nicht nur wir sind bedroht, sondern unsere Kinder auch. Wie gerne würden wir alle unsere Kinder aufwachsen sehen, nicht wahr?
Während der Chemo wusste ich manchmal nicht, wie ich das mit der Kleinen auf die Reihe kriegen sollte, so viel Kraft kostete mich das Ganze. Aber genauso viel Kraft, wenn nicht noch mehr schenkte sie mir auf der seelischen Ebene. Eines Tages sagte ich zu meinem Mann, dass ich gar nicht wüsste, wo der Krebs denn Platz habe in mir. Da sei doch alles voll Liebe...
Ich bin dem Leben so dankbar für dieses Kind und geniesse die Zeit mit ihr jeden Tag. Ich wünsche Dir, Angelika, dass Du noch ganz viel Zeit haben wirst! Liebe Grüsse
Barbara
Liebe Barbara,
freut mich zu hören, daß Deine Nachsorge gut gelaufen ist und Du auch mit der neuen Ärztin zufrieden bist! Bei mir wird ja halbjährlich Mammographie und Sono von der betroffenen Brustseite gemacht,jährlich von der anderen Seite. Dazu noch halbjährlich Ultraschall vom Bauch. Jetzt im Mai werden bei mir nur die Blutwerte untersucht und die Brüste und alles drumherum abgetastet. Zur Frauenärztin gehe ich extra, zweimal im Jahr. Meine Tumormarker lasse ich ja alle 6 Wochen bestimmen (Tumormarkerstudie). Bin also insgesamt zufrieden. Will mir aber das nächste Mal die Lunge röntgen lassen, ist aber nicht üblich.
Von Europa Donna habe ich noch nichts gehört, kannst ja mal erzählen, wenn Du da mehr erfährst.
Ansonsten bin ich natürlich nicht mehr so erschöpft, kann schon wieder mehr machen, aber es ist mir eben immer noch nicht genug. Ist wohl eher so, daß man sich selbst unter Druck setzt und denkt, man muß jetzt wieder funktionieren, aber das klappt nicht. Man ist einfach nicht mehr so belastbar, sei es jetzt was Lärm, Aktivität oder Streit angeht. Das Fell ist dünner geworden, bei allem. Ich gehe jetzt Konflikten auch eher aus dem Weg, um mich nicht zu belasten, da ich glaube, sie rauben mir zuviel Kraft.
Oftmals ist es aber so, daß man sich einfach nur müde fühlt. Die Umstellung ist für mich so schwierig. Als Krankenschwester habe ich harte Nachtschichten hinter mir. Daran könnte ich jetzt nicht mal denken, daß ich solche durchstehen würde. Insgesamt hat sich aber mein Aktivitätspensum schon seit letzten Sommer kontinuierlich gesteigert, aber so wie früher wird es wohl noch lange nicht werden.
Wie lange bist Du denn noch krankgeschrieben? Denkst Du schon wieder ans Arbeiten oder erstmal noch nicht?
Im Moment geht es mir wieder sehr gut und ich bin froh, diese schönen Frühlingstage zu geniessen, auch wenn es heute nur geregnet hat.
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
Habe gerade von einer Freundin einen Anruf bekommen und muss ihn Dir jetzt schnell erzählen! Sie ist diejenige, die Sarkomvorstufen in der Brust und in der Gebärmutter hat. Die Brust wurde im Sommer einmal operiert. Danach wollte sie einen Stopp und begann mit Mistel/Iscador. Jetzt entschloss sie sich zur Entfernung der Gebärmutter und einer weiteren OP der Brust. Dies wurde ihr schon lange dringend von den Aerzten geraten. Vorgängig machte man nochmals Biopsien. Heute Anruf der Aerzte: Es ist nichts mehr da. Alles weg. Sie können es nicht glauben. Meine Freundin ist im Freudestaumel! Natürlich erfolgen noch alle 3 Monate Kontrollen. Man traut diesem Wunder nicht so recht. Aber wie auch immer, jetzt ist nichts mehr zu finden. Was morgen ist, wissen wir sowieso nie. Mich freut es sehr, weil alle, die ich bis jetzt kannte, die Mistel spritzten dann letztlich starben... Nicht gerade ermutigend.
Du fragst wegen der Arbeit. Ich bin nicht wirklich krankgeschrieben, weil ich ja vorher nicht arbeitete. Habe gerade ein Jobangebot ausgeschlagen. War Gassenarbeit, d.h. zwei Abende auf der Strasse mit rumhängenden Jugendlichen in Kontakt treten... Nicht so ganz, was mein Herz begehrt. Natürlich nur am Wochenende und dann bis spät in die Nacht. Einerseits finde ich es grundsätzlich noch zu früh und andererseits hätte ich nichts mehr von den Wochenenden mit Manuel und die Jugendlichenwelt habe ich auch etwas über. Im ersten Moment klang es verlockend, dass sie mich anfragten und wollten. Andererseits darf ich mich nicht nach solchen Bauchpinseleien richten, sondern nach meinem Gefühl.
Ich denke übrigens, dass das Mass von Stress, Lärm, Hektik bei mir eigentlich immer eher klein hätte sein sollen und ich mich früher einfach immer ein wenig misshandelte und in Situationen zwang, die mir nicht entsprachen. Ich hätte mir immer ein wenig Schonraum gewünscht und wäre lieber nicht immer so an der Front gestanden. Natürlich kann ich mich solchen Situationen stellen, aber tun sie mir gut?
Mir kommt es manchmal vor, dass ich das Hauptproblem bei dieser Sache mit dem weniger können bin. Ich muss dieses neue Bild von mir akzeptieren und kein schlechtes Gewissen haben, mich nicht überfordern. Die Umwelt passt sich dem dann von selbst an.
Habe vorher "unsere" erste Seite gelesen. Jetzt sind es schon elf. So weit weg ist das schon und doch noch so nah. Vor einem Jahr bekam ich die Glatze... Nun kann ich mich meiner Haare kaum erwehren. So schön!
Ich schick Dir ganz liebe Grüsse
Barbara
Hallo Anne und alle anderen,
wollte mich nur kurz zurückmelden, bin seit Freitag wieder aus der Reha zurück. Was soll ich sagen, es war spitzenmäßig, ich möchte keine Stunde missen. Eigentlich konnte ich mir nicht vorstellen, 4 Wochen ohne meine Familie zu sein, aber nach 1 bis 2 Tagen war ich so auf mich konzentriert, dass alles lief wie geschmiert! Das Haus war klasse, das Essen sehr gut, die Leute prima und die Mitpatienten einsame spitze! Wir hatten soviel Spaß und die Sporttherapie hat mir so viel gebracht, die Muskeln sind wieder da wo sie hingehören und 5 Kilo hab ich auch am Chiemsee gelassen! Jetzt bin ich auf alle Fälle wieder so fit wie vor der Erkrankung und wieder für alle Schandtaten zu haben.
Ich grüße euch alle an diesem wundervollen Sonntag
alles Liebe
Regina
Hey Regina,
schön, daß Du wieder da bist! Freut mich zu hören, daß Du Dich gut erholt hast und auch noch abgenommen! Bin schon gespannt mehr zu hören. Vielleicht klappt es ja am Freitag?! Nächste Woche besichtigen wir ja die Strahlentherapie in der Selbsthilfegruppe, da treffen wir uns dann schon um 17.45 Uhr in der Eingangshalle. Wäre schön, wenn wir uns bald sehen.
Viele Grüße erstmal von Anne
P.S. Danke für Deine Karte, habe mich sehr gefreut!
Liebe Barbara,
das ist wirklich super, daß es Deiner Freundin so gutgeht und kaum zu glauben! Aber es ist schön, daß es noch solche Heilungen gibt! Im Moment kann ich mich noch nicht für Mistel begeistern, spritzt Du denn noch?
Habe schon wieder vergessen, daß Du ja auch vor der Erkrankung zu Hause warst. Ich denke auch, daß so ein Dienst auf der Straße sehr anstrengend ist, vor allem abends und am Wochenende. Ich möchte auf keinen Fall mehr so blöde Arbeitszeiten. Am liebsten würde ich so 3 Tage am Vormittag arbeiten, gibt es allerdings nur wenig Stellen. Aber mal sehen, ob sich etwas ergibt. Da ich ja nicht unbedingt sofort Geld brauche und mein Mann arbeitet, kann ich das ganze ja ganz ruhig angehen. Ich hoffe jedenfalls, daß ich bis Herbst noch etwas belastbarer werde. Ja, ich denke auch, das man sich selbst das Leben am schwersten macht. Ich vermeide Stress, wo ich es nur kann. Aber ich glaube auch, daß man manche Konflikte austragen sollte. Ich gehe aber denen meistens aus dem Weg, weil ich das Gefühl habe, das es mir hinterher schlecht geht. So bin ich bequem geworden- oder eher friedliebender?
Ich hoffe, es geht Dir gut?!
Muss nächste Woche zur Nachsorge und dann noch zum Wanderurlaub, also eine schwere Woche!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne
Liebe Anne
Ich spritze noch Mistel und werde das auch weiter tun. Für mich ist das ein Bauchentscheid gewesen. Ich kann da niemanden davon üerzeugen und bin der festen Ueberzeugung, dass man spürt, ob und was man braucht. Ob Tees, Enzyme, Vitamine, Spritzen... egal, es muss einem innerlich wohl tun, dann ist es schon heilsam. Ich finde, man sollte sich nicht verunsichern lassen, denn die einen brauchen etwas Greifbares, um Sicherheit zu gewinnen, die andern brauchen es nicht. Es kann auch sehr stärkend sein, wenn man sich dieser Herausforderung (von der Zeit danach) einfach so stellt. Es gibt kein richtig oder falsch. Manchmal wünschte ich mir das zwar... hihi.
Uebrigens wurde ich doch von Europa Donna angefragt, ob ich mich aktiv engagieren wolle und ich habe mich nun nach einigem Abwägen dazu entschlossen. Ich spüre, dass sich die Energie rund um den Brustkrebs nun vorwärts bewegt dadurch. Eine gute Sache. Wenn es Dich interessiert, so schau mal unter der deutschen Seite nach: www.europadonna.de). So werde ich nun etwas in die Oeffentlichkeit treten. Mulmig ist mir schon, zumal mein Selbstbewusstsein arg gelitten hat unter den fünf Jahren Mutter-/Hausfrau. Das kennst Du sicher, nicht? Mein Verstand traut mir noch einiges zu, aber mein Bauch hat so eine Angst. Ich soll im Herbst für ein Wochenende nach Mailand zu einer Schulung... Hilfe. Da reiste ich um die halbe Welt und jetzt trau ich mir kaum noch so was zu. Schon verrückt!
Habe dieses Wochenende nochmals bei einer Familienaufstellung meinen Krebs aufgestellt. War so spannend! Hat mir so wohl getan. Würde das jedem empfehlen. Eine unglaubliche Sache, dieses Aufstellen.
Ganz ganz Zaghaft fang ich doch wirklich daran zu glauben, eine ganz ganz alte Frau werden zu können... Alt und schrumpflig, mit je einem Enkelkind an der Hand, mich noch an der Welt zu freuen. Das wär's doch, nicht wahr?
Ich schick Dir ganz liebe Grüsse und hoffe, Du hattest eine gute Wanderwoche, die nicht nur anstrengend war...!
Alles Liebe!
Barbara
Liebe Barbara,
das ist schön, daß Du wieder mehr an eine Zukunft glaubst! Ich glaube noch nicht so echt daran, bin froh, wenn ich meine Tochter noch zur Einschulung bringen kann. Aber eigentlich denke ich noch kürzer in die Zukunft: Nächstes Ziel September- die Kleine in den Kindergarten bringen, danach, nächstes Ziel: Weihnachten! Bin eben immer noch sehr pessimistisch.
Habe tatsächlich den Wanderurlaub überlebt! Es war Tag für Tag ein persönlicher Kampf und eine Herausforderung, habe mich sozusagen täglich selbst bezwungen und bin gelaufen. Nein, es war sehr schön, nicht zu anstrengend, zumal ja eine dreijährige mitgelaufen ist! Konnte ab und zu mal an was Anderes als an Brustkrebs denken und viel lachen, habe auch genug Wein getrunken.
Hat mir auf jeden Fall gutgetan und das ist das Wichtigste.
Finde ich ganz super von Dir, daß Du Dich so gegen Brustkrebs engagieren willst! Ich glaube, daß Du das sehr gut schaffen wirst! Machst für mich jedenfalls keinen unsicheren Eindruck.
Ja, ich denke schon, daß es schwierig für mich sein wird in den Beruf einzusteigen, bin aber fest dazu entschlossen.
Ansonsten geht es mir recht gut, habe nur wenig Beschwerden, freue mich, daß es nicht so heiss ist!
Viele liebe Grüße in die Schweiz sendet Dir Anne
Liebe Anne
Nach der Registrierungspflicht lese ich nichts mehr von Dir und bin auch selbst nur noch selten im Forum. Mir wurden einige Antworten auf meine Kritik an der Registrierungspflicht geschickt von Frauen, die nicht mehr schreiben wollen. Ich konnte diese aber nicht mehr anführen, da der Thread ja geschlossen worden ist. Auch ich werde mich nun zurückziehen und empfinde aber den Verlust von Dir als sehr schade. Wenn Du also Lust hast, so melde Dich doch mal und lass mich wissen, wie es Dir geht!
Sei lieb gegrüsst!
Barbara
Bin übrigens die Barbara37, ehemals -36. Lief leider etwas schief bei der Anmeldung und so blieb das 37 auf der Strecke. Also sorry an alle die Barbaras, die das klar stellen wollten.
Schön, dass es in dieser Form noch für viele stimmt. Meine Kritik war vielleicht übereilt, aber wie ich erfahren durfte von Frauen, die sich nicht registrieren lassen wollten... stehe ich nicht alleine da. Und wie ich dann feststellen durfte gehen ja die Attacken auch unter der Registrierung weiter... Vielleicht hatte das ja alles gar nicht damit zu tun und bedurfte der Anonymität gar nicht. Schade.
Seid lieb gegrüsst! Tschüss
Barbara37
Liebe Barbara,
schön, daß Du Dich mal gemeldet hast! Ich schreibe schon noch, bin aber jetzt unter Anne34 registriert, konnte mich unter Anne33 nicht anmelden. Das macht aber nichts, da ich ja ohnehin mittlerweile 34 Jahre alt geworden bin.
Ich glaube schon, daß es noch eine zeitlang dauert, bis sich wieder mehr Frauen angemeldet haben und es mehr Beiträge gibt. Es würde mir sehr leid tun, wenn Du Dich aus dem Forum zurückziehen würdest.
Ich hoffe, es geht Dir gut?! Bei mir ist alles in Ordnung, habe bisher meine Nachsorgetermine gut hinter mich gebracht, der nächste ist wieder im September. Bei mir liegt es dann tatsächlich zwei Jahre zurück, daß ich operiert wurde.
Körperlich habe ich mich ganz gut erholt, manchmal bin ich mittags aber noch so müde, daß ich schlafen muss. Den Kindern geht es sehr gut, jetzt sind ja erstmal 6 Wochen Sommerferien, dann kommt mein Sohn in die zweite Klasse und meine Tochter in den Kindergarten.
Habe sogar schon eine Bewerbung geschrieben für eine Teilzeitstelle, aber wird wohl nichts, da sie sich schon so lange nicht gemeldet haben.
Wie fit fühlst Du Dich denn mittlerweile?
Wäre schön, nochmal ab und zu was von Dir zu hören!!!
Viele liebe Grüße sendet Dir Anne34
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