Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Figurveränderung, Fettbauch, Apfelfigur, Menopause
Hallo !! sorry mir fällt kein besserer Titel ein. Also ich hab mich bei euch eingeschlichen weil hier doch am meisten los ist. Habe kein BK sondern Multiples Myelom. Bin letztes Jahr 2x autolog transplantiert. Seit dem bin ich in den WEchseljahren.Hab schon Hormone dagegen bekommen. davon hab ich aber ziemlich zugenommen. Hab die dinger wieder abgesetzt. Nun frag ich mal euch die auch keine P. mehr haben. Bemerkt ihr, daß sich eure Figur verändert ? Bei mir wird der Bauch immer grösser !! Es ist echt so bescheuert. Mit 38 hab ich ne richtige "Omafigur" bekommen. Die Beine erscheinen dagegen wie Stecken und nen Pobbes hab ich auch keinen. Gut, meine Figur neigte schon vorher in diese richtung. Aber trotz der Abnahme durch die Krankheit ist der Bauch dicker wie vorher. Von den WErten her bin ich jetzt völlig ok. habt ihr auch solche veränderungen ?? Lg Gabi
...Antwort: Ja :-)
Mir ist allerdings klar, dass ich wenn ich mich vernünftiger ernähren würde, etwas ändern könnte. Aber irgendwie brauche ich das Essen im Moment gegen den Frust. Ich muss dazusagen, ich habe aufgehört zu rauchen und das macht sich natürlich auch bemerkbar. Bin übrigens 41 und habe meine Kleidung schon ein wenig umgestellt auf "weit";-)
Ich werde allerdings in Kürze noch mal eine Diät angehen. Vielleicht ist ja noch was zu machen. Im Moment fühle ich mich aber genauso wie du..habe auch ne "Omafigur":-(
Gruß
Angelika
Hallo,
mir geht es auch so. Bin immer schlank gewesen. Habe jetzt auch Bauch und bald keine Taile mehr.
Das macht einen fertig.
Gruß
Martha
Hallo Gabi,
das gleiche Problem habe ich auch. Ich werde um die Mitte rum richtig feist. Als ich aber vor kurzem eine Infektion hatte und dabei unfreiwillig "Diät" machte, weil ich keinen Hunger hatte, ging der Speck um den Bauch rum auch schnell weg. Es kann also schon sein, dass Du mit ein bißchen Diät auch an den richtigen Stellen abnimmst.
Viel Glück, Martina
Hallo,
mir geht es auch so, Bauch da und keine Taille mehr. Ich esse nicht viel seitdem, habe aber das Gefühl dem Bauch ist es egal, er wird trotzdem mehr. Hatte vor BK nie Gewichtsprobleme, hatte eher Untergewicht und konnte essen soviel ich wollte und habe nicht zugenommen. Und jetzt, hilfe, ich glaube wir sitzen im gleichen Boot, die erzwungenen Wechseljahre sind das Problem, dass die Pfunde so anhänglich sind. Furchtbar!!!!!
LG Silvia50.
Hallo Gabi und alle anderen,
da kann ich auch nur zustimmen. Hatte vor BK auch nie Gewichtsprobleme, habe auch niemals eine Diät gemacht. Auf ausgewogene Ernährung und Sport habe ich schon Wert gelegt. Jetzt habe ich (vor allem Dank Zoladex!) einige Kilos zugenommen, obwohl ich wesentlich weniger esse als vorher und tierische Fette, weißen Zucker und weißes Mehl fast ganz vermeide. Meine einst schlanke Taille (60 cm) schwindet immer mehr. Ich habe auch das Gefühl, dass ich besonders am Bauch "ansetze". Sport mache ich nach wie vor (ist aber abhängig von der Tagesform, die halt manchmal nicht so gut ist,...logisch!!). Vielleicht wird´s ja nach Zoladex besser (habe noch 1 Jahr vor mir). (bin 47 Jahre alt)
liebe Grüße Frieda
Hallo,
ich kann mich hier auch anschliessen, bin durch die Chemo frühzeitig in die Wechseljahre gekommen (bin 41) und habe seither 10kg zugenommen. Ich mache mehr Sport als früher und ernähre mich insgesamt gesünder und trotzdem kriege ich die Pfunde nicht mehr los. Durch die frühe Menopause habe ich ein erhöhtes Osteoporose Risiko und soll jetzt Evista nehmen (Raloxifen). Ich hoffe ja, dass ich dadurch nicht noch mehr zunehme.
Gruß
Petra
Kenne ich. Aber ganz ehrlich, sind ein paar Pfunde mehr und ein wenig Bauch so wichtig. Ich habe mich vor meinem Alaskaurlaub auch darüber geärgert. Meine Freundin, mit der ich unterwegs war, ist gertenschlank und sieht sehr sportlich aus. Aber schon nach einer einstündigen Wanderung hat sie schlapp gemacht und den Rücksack konnte sie kaum einen Kilometer tragen. Ich kann 100 km Rad fahren und 5 Stunden bergauf laufen. Seitdem nehm ich die Gewichtszunahme mit Fassung.
Gruß Dorothee
Habe alle Beiträge gelesen und bin nicht gerade ermutigt.Habe gehofft, daß irgend ein Ratschlag dabei ist.Ich kann mich mit diesen fetten Oberbauch einfach nicht abfinden. Bin 47 J und war noch nie wirklich dick. Habe seit 2 Monaten das Rauchen aufgehört und kam auch noch vor einen Monat in die Wechseljahre. Habe seitdem 4 Kilo zugenommen obwohl ich noch
weniger esse als gewohnt.Hoffentlich hat das Älter werden nicht noch mehr von diesen Überraschungen zu bieten.
Gruß Ingrid
Hallo ihr Lieben,
leider habe ich auch diesen fetten "Mittleren Ring" bekommen. Ich nehme an, daß durch den Entzug der weiblichen Hormone diese Männerbäuche entstehen. Bei mir fällt´s ziemlich auf, weil ich ja oben rum wegen der beids. Ablatio platt bin. Andererseits stimme ich Dorothee zu - bei etlichen Aktivitäten wie Motorradfahren, Skifahren, Gartenarbeit usw. kann ich noch gut mithalten. Außerdem bin ich schon Oma, da steht mir eine Omafigur auch zu! Verstehe aber gut, daß es die jüngeren Frauen nicht so leicht wegstecken können. Und da wir auf die Medikamente angewiesen sind, versuchen wir das Beste draus zu machen.
Liebe Grüße
Eva
Huhu zusammen,
ich habe, wie ihr ja alle bei vera sehen konntet auch so eine "Apfelfigur" bekommen. ich war ja schon früher etwas moppelig, hatte aber vor der Chemo gut abgenommen, dann kam die Chemo, dann die AHT, nunja trotz Sport sehe ich nun so aus. Es ist wirklich schlimm, ich brauche nur etwas Essbares anzuschauen und schon lege ich zu, ich kriege echt die Kriese, wenn ich in den Spiegel schaue, dazu kommt noch, dass ich ja so oft Knochenschmerzen habe und deshalb dann auch noch wie ne Ente watschel. Was für ein Bild: Fett ohne jede Figur und auch noch am watscheln :-( !! Naja, ich kann nur froh sein, dass mein Mann mich noch immer für "unwiederstehlich niedlich hält"
Knuddelgrüsse
von Jeany
hallo,
gehts euch eigentlich auch so mit dem appettit? ich esse sachen, die ich früher höchstens mal schräg von der seite angeguckt hätte. das ist schlimmer als in der schwangerschaft...
meine disziplin ist ausserdem seit chemobeginn beim teufel. eigentlich dachte ich -ende chemo = ende zunehmen- war wohl ein irrtum.
LG sibylle
BarbaraO
05.03.2005, 18:15
Hallo Jeany,
ich habe auch zugelegt. Da müssen wir wohl durch.
Ich finde Dich aber so moppelig, wie Du bist, zum Anbeißen.
Nicht jede dünne Ziege ist eine Gazelle!!!!
Liebe Moppelgrüße
BarbaraO
Hallo Gabi und alle anderen,
von meiner Traumfigur bin ich inzwischen auch weit entfernt.
Meine Oberschenkel ähneln zunehmend einer Orange,um meinen Bauch windet sich ein Rettungsring(kann dann wenigstens beim Schwimmen nicht mehr untergehen)und bei der verbliebenen Brust hat die Erdanziehungskraft auch schon ihre Spuren hinterlassen.
Von Konfektionsgrösse 38 habe ich mich vor langer Zeit verabschiedet. Bin jetzt bei 44 angekommen.
Nach wie vor esse und trinke ich das was mir schmeckt.Habe einfach keine Lust auf irgendeinen Diätkram.Manchmal ,wenn der Frust doch zu groß wird,genieße ich jede Tafel Schokolade.
Ich bewundere meine Schwägerin,die bei einem Gewicht von 68 kg und einer Grösse von 158 cm immer noch in Grösse 36/38 passt.
Ist mir wirklich schleierhaft wie das geht. Anscheindend habe ich diese Kollektion noch nicht gefunden.Aber ich werde weitersuchen und Euch dann Bericht erstatten.
Also tragt Eure Pfündchen mit Würde.Ich tues auch.
Es gibt einfach schlimmeres im Leben,und wer weiß,vielleicht brauchen wir unsere Pfunde noch.
In diesem Sinne alles Liebe und viele Grüsse
Elli
Hallo Jeany,
kann mich Barbera nur anschließen. Auch ich fand dich sehr hübsch, so wie Du bist.Ich kämpfe ebenfalls seit Ewigkeiten mit meinen Pfunden und watschle dank Arthrose in den Beingelenken (die sich durch die AHT auch noch verschlimmert hat) ebenfalls entenähnlich;-).
Aber meinen Mann stört das genauso wenig wie Deinem.
Also, nicht die Ohren hängen lassen!
Schicke Dir mal ein paar Knuddelgrüße aus dem winterlichen Sachsen
Helli
@ Barbara: danke für dein Kompliment!!! mein Mann sagte mir auch noch eben, dass schlank nicht zwangsläufig hübsch bedeutet und dick nicht hässlich. Er meinte, er würde sich auf jeden Fall wieder in mich verlieben, so wie ich jetzt bin, ich habe ihm das sogar abgenommen und bin jetzt irgendwie erleichtert!!!
Übrigens habe ich in den letzten 3 Wochen 3 kg abgenommen, war wohl stressbedingt, weil ich ja diese Schulung mache!!Mein Doc war aber nicht begeistert, er sagt, dass das zu schnell wäre!!
@Helli: mensch, da bin aich ja froh, dass nicht nur ich so durch die Gegen watschel. Mir hat ja noch niemand etwas gesagt, mir ist es nur selbst aufgefallen, aber manchmal kann ich mich gar nicht so richtig bewegen, weil mir dann selbst die Füße so weh tun und auch die Fußgelenke und Beine, einfach alles. heute ist wieder so ein Tag, habe echt Schmerzen ohne Ende, ätzend so etwas!!!
Aber ich muss auch sagen, wenn mein Mann jetzt ganz doll zulegen würde, weil er Medikamente nehmen muss, wäre mir das auch egal, ich würde ihn trotzdem schnuckelig finden. Aber etwas hat er ja auch zugenommen, er ist so ein Streßesser und das war ja auch für ihn alles so schwer, aber ich finde ihn auch noch immer total schnuckelig!!
Wir können doch froh sein, dass wir solche Männer haben, nicht wahr?!
Ich schicke die ganz viele Knuddelgrüsse nach Sachsen aus dem ebenfalls winterlichen Ennepetal!!!!http://www.mainzelahr.de/smile/liebe/hi.gif
Jeany
Ach Mädels, das kommt mir alles so bekannt vor. Erst konnte ich bei den ersten 3 Chemos nichts essen oder bei mir behalten. Dann bei den nächsten Chemos habe ich alles in mich reingestopft. Habe immer gedacht, wenn schon ein Angang, aber nicht mit nüchternem Magen. Jetzt gehe ich schon seit November 2004 zu weight watchers und habe ganze 3 Kg! abgenommen. Durch meine Gehbehinderung sehe ich schlimmer als eine watschelnde Ente aus, eher wie ein Elefant im Wiegeschritt. Dazu kommen die Proportionen, die nicht mehr stimmen. Der Bauch ist dicker als der Restbusen, furchtbar. Aber meine Mann sagt immer, besser ein paar Pfunde zu viel, als wenn er mich auf dem Friedhof besuchen müßte. Außerdem gibt es für Rubensfrauen auch tolle Klamotten und man kann sich chic machen. Aber ich muss noch lernen, mich so zu akzeptieren.
SChönes Wochenende Rubbelmaus
Hallo ,meine Lieben und guten Abend
da ich ein grosser Tierliebhaber bin,liebe ich Enten im Watschel-
schritt und Elefanten im Wiegeschritt(wie immer das auch aussieht!!).
Also ich habe je nach Tagesverfassung so eine Mischung von beiden
Gängen.Seit die Chemo angefangen hat,gibt es nur zwei Zustände
bei mir. Entweder ich habe Hunger oder mir ist schlecht(Chemo oder
vom vielen essen!).
Das schlimme daran ,an Po und Schenkel habe ich abgenommen und der
Bauch wird immer dicker.
Ich denke aber,soweit man sich selber annimmt,ist das okey!
Für alle ,die Entspannung machen ein Tipp.Versucht mal eine
Visualisierung bei der nächsten Entspannung.
1. Schritt : Versucht Euch so zu sehen,wie andere Euch sehen.
2. Schritt : Versucht Euch so zu sehen,wie Ihr Euch selber seht.
3. Schritt : Sagt Eurem Spiegelbild,das Ihr Euch so annehmt,wie
Ihr seid.
Hinweis : Niemals "Nein - Formen " benutzen.
z.B." Ich will nicht so sein " sondern "Ja - Formen"
z.B." Ich werde mehr Obst essen".
Wir haben das mal in einer Gruppe gemacht.Eine Teilnehmerin fand
sich zu dick.Wir haben in der Entspannung versucht sie zu sehen,wie
wir sie sehen.12 Teilnehmer - 12 verschiedene Sichtweisen.
Sie selbst hat sich dann positiv motiviert und sie hat dann
auch abgenommen.Was ich persönlich nicht verstanden habe.
Sie hatte Größe 42 und war richtig gut proportioniert.
Aber so unterschiedlich ist das.
Na dann viel Glück und Euch allen einen schönen Abend.
Da ich am Montag meine letzte Chemo habe und dann wieder nichts
essen kann,werde ich am Wocenende alles essen (ohne schlechtes
Gewissen) was mir schmeckt.
LG Birgit
Hallo liebe Jeany, liebe Rubbelmaus und alle Anderen,
Jeany, ich kann mich auch nur anschließen und wie ich schon vorher - kurz nach der Sendung geschrieben habe, bist Du eine hübsche junge Frau und hast eine wunderbare Ausstrahlung - und darauf kommt es doch an oder?. Ich freue mich immer wenn Du so lieb über deinen Mann schreibst, er muß wirklich eine Seele von Mensch sein - und er liebst Dich so wie Du bist.
Aber nunmal zu den Pfunden die wir offensichtlich alle mehr oder weniger durch die Chemo zugelegt haben. Ich habe immer 38 getragen und nach der 2. Chemo ging der Appetit ungebändigt los. Mein Mann hat mich sehr umsorgt und auch sehr gut gekocht. Es war alles soooo lecker. Aber jetzt, wo alles vorbei ist und ich nicht mehr in meine Sommersachen passe wollte ich was ändern.
Ich habe jedes Jahr einmal gefastet 5 oder6 Tage. Diese Art "Reinigung des Körpers" von Gift und Schlackestoffen ist ja bekannt. Also weil ich es schon kannte, habe ich das jetzt wieder gemacht und dabei auch noch gut abgenommen. Ich fühle mich wohl, ohne zu hungern, denn Fasten ist nicht Hungern - und werde danach meine Ernährung wieder umstellen. Ich gebe zu, daß ich während der Chemo auch viel genascht habe und auch oft mehr als nötig und auch viel Kuchen gegessen habe. Das Wichtigste ist doch, das ich bei meiner Kalorienzufuhr keinen Ausgleich durch Sport und ausreichender Bewegung hatte. Also ging alles ins Depot.
Wichtig - und daß ist doch die Hauptsache jeder muß für sich selbst entscheiden, wie er sich wohl fühlt und das kann auch mit einigen Pfunden mehr sein, vergessen wir nicht, daß wir eine schwere Krankheit hatten und auch das alles erstmal bewältigen müssen.
Liebe Grüße Hanne
Liebe Alle,
ich habe KEINE Chemo (nur Strahlentherapie) bekommen, auch keine Antihormone, habe aber seit der OP vor 2 Jahren trotz bewussterer Ernährung (und auf Süßigkeiten bin ich schon früher nicht gestanden) fast 20 kg (!!) zugenommen - vor allem der Bauch ist so gewachsen, dass ich mir teilweise Hosen für Schwangere bei Benetton kaufe (die sind wenigstens chick!). Trotzdem bin ich sehr unglücklich, denn ich war zwar nie "zaundürr" (wie man hier in Wien sagt), aber hatte doch Kleidergröße 38 und bin jetzt auf 44! Während der Strahlentherapie etwa habe ich mich fast nur von Obst und Salat, etwas Huhn und Reis ernährt - nicht 1g abgenommen! Trotzdem gehe ich laufen (in letzter Zeit nicht, es war einfach zu kalt hier) und auch wandern - an mangelnder Bewegung und falscher Ernährung kann's also nicht liegen. Meine Psychotherapeutin führt das auch auf Stress wegen der Krankheit zurück.
Naja - ein paar Gramm werde ich nächste Woche wohl verlieren, weil man nun auch in der zweiten Brust etwas gefunden hat und daher einen Teil entfernen wird - aber SO wollte ich den Gewichtsverlust eigentlich nicht!
Alles Liebe
Elisabeth
Hallo Elisabeth,
das tut mir leid,das Du noch einmal zur OP musst!
Sicher,so will keiner von uns abnehmen.
Ich wünsche Dir alles Gute,einen guten OP - Verlauf und bestmögliche
Ergebnisse.Vielleicht bist Du ja bald bei uns im Forum und
berichtest uns ,wie es Dir geht.
Alles Gute und liebe Grüsse Birgit
Liebe Birgit,
danke für Dein Mitgefühl (mir gefällt auch Deine Signatur so gut - die weite Wiese mit den Blumen.........)
Im Schatten von Manuelas Tod scheint mir mein Problem derzeit recht unwichtig, aber ich leide unter einer extremen Angststörung in Bezug auf Ärzte und Krankenhäuser, was die Sache besonders schlimm macht. Ich werde allerdings - so hat man mir versprochen - vom Anfang bis zum Schluss von einer Psychologin betreut. Derzeit bekomme ich recht starke Stimmungsaufheller - die muss ich aber sofort nach der OP wieder absetzen, weil die Gewöhnungsgefahr einfach zu groß ist (manchmal bin ich richtig "high").
Werde dann in "Manuelas Forum" weiter berichten.
Nochmals vielen Dank für Deine lieben Zeilen
Elisabeth
Ja, ja, auch ich kann all das unterschreiben! Vor meiner BK-Erkrankung, vor vielen, vielen Jahren, war ich rank und schlank, hatte keine derartigen Probleme. Mit den künstlichen und dann den natürlichen Wechseljahren kamen dann die Pfunde so still und leise, wie ich denke durch die Medis und den Hormonentzug. Seit meiner letzten OP im Juni 03 mit der danach folgenden Chemo kamen noch einige wenige Kilos dazu. Irgendwie frustrierend, da ich wirklich fettarm und bewusst esse. Die kleineren Kleidergrössen habe ich noch nicht total entsorgt, einige lauern noch auf bessere Zeiten. Vielleicht klappt es ja im Frühjahr mit der Reha und danach mit Nordic Walken, vorgenommen habe ich es mir. Leider bekam ich von meinem Onkologen eins aufs Haupt, als er mich (das 1.Mal) vor 3 Wochen sah. Alle Beschwerden kommen vom Übergewicht und ich solle doch weniger essen! Nur komisch, dass die Beschwerden vorher nie da waren und ich nicht mehr "drauf" habe als vor der letzten Chemo im Nov04. Meine Blutwerte und mein Blutdruck sind ok, auch meine Gelenke machen keine Probleme, aber mein Kopf ist jetzt total überreizt. Ach was, habe ich eigentlich keine anderen Probleme als Übergewicht? Bin eigentlich froh, dass ich noch lebe und momentan Metas-frei!!!!! Auch der
Doc soll sich warm anziehen, wenn ich am 18.März wieder zu ihm komme. Eigentlich war ich doch wegen eines anderen Problems zu ihm gegangen, warum nur? In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag und lasst Euch die Schwarzwälder Kirschtorte schmecken, man hat ja sonst nichts, oder? Alles Liebe, Katinka
Hallo zusammen,
habe das Problem der Stammfettsucht (vor allem am Oberbauch) letzte Woche mit meiner Gyn besprochen, die meinte, dass das eine berüchtigte Nebenwirkung von Cortison sei, weniger die künstlichen Wechseljahre. Sie meinte auch, dass Frauen in den natürlichen WJ nicht wegen dem Hormonmangel, sondern wegen dem allgemein im Alter niedrigeren Grundumsatz zunehmen.
Und Cortison baut sich im Körper nur langsam ab und wir ale haben davon eine Menge bekommen, oder?
Liebe Grüße
Urmel
Puh - endlich mal Frauen, denen es genauso geht wie mir. Seit 12 Jahre BK mit mittlerweile dem 3. Rezidiv (2004). 1993 1. OP, 1997 1. Rezidiv - anschl. Chemo (4 x EC = + 6 kg) daraufhin Wechseljahre bedingt durch Chemo (war damals 46 Jahre), 2003 2. Rezidiv - Ablatio und Strahlentherapie, 2004 3. Rezidiv - OP, AHT und wieder Strahlentherapie. Seitdem rappelt es mit den Pfunden. Ich habe aber für mich festgestellt, dass ich mich wirklich zum "Frustfresser" entwickelt habe. Im Januar 2004 bin ich dieses Problem -nachdem ich mich von den Strapazen des Jahres 2003 einigermassen erholt hatte- aktiv angegangen. Habe den online-Kurs von Weight Watchers begonnen (hatte keine Lust, die Gruppen zu besuchen) und bin mit einer Freundin 2 x wöchentlich gewalkt (je 30 Min.) und 1 x in der Woche Schwimmen gegangen. Bis September hatte ich 7 kg abgenommen und war fit wie ein Turnschuh (bin jetzt 53 J.). Leider kam dann im Oktober '04 der 3. Rückfall, und ich konnte meine Pläne wieder über den Haufen werfen. Ergebnis = hatte wieder 4 kg drauf und an Sport war nicht zu denken (am 23.12.04 war die letzte Bestrahlung). Bin dann zur AHB gefahren (Wyk auf Föhr). Leider konnte ich keinerlei Behandlungen wahrnehmen (bekam in der AHB eine Gürtelrose) und habe dann die Zeit für endlos lange Spaziergänge genutzt. Mit disziplinierter Ernährung und die Bewegung (wenn auch nur mässig) sind nun wieder 3 kg runter, und ich setzte diese Taktik zu Hause fort. Was ich sagen will: Die Therapien tragen sicherlich einiges dazu bei, dass wir so auseinandergehen. Wenn wir uns aber kritisch beobachten, stellen wir fest, dass wir sicherlich auch das Eine oder Andere verzehren, was wir früher nicht getan haben (bei mir ist das so). Ausserdem hat fast jede Frau in den Wechseljahren und mit zunehmenden Alter Probleme mit der Figur. Ich habe für mich beschlossen, die Pfunde nicht mehr werden zu lassen. Das eine oder andere Kilo loszuwerden. Na - und wenn's nicht klappt, trage ich halt legere Kleidung, damit kann man wunderbar kaschieren. Den jüngeren bzw. jungen Frauen möchte ich empfehlen, eurem Körper zunächst einmal etwas Zeit zu geben, die ganzen Torturen (OP, Chemo etc.) zu verarbeiten. Nach 1 - 2 Jahren verändert sich die Figur meistens positiv. Erst dann würde ich gezielt mit Diäten, Gymnastik etc. beginnen.
An Jeany: Mit meinem Mann ist es so wie mit Deinem. Er sagt und zeigt mir jeden Tag, dass er mich auch als Moppelchen liebt. Ich finde, das ist das Wichtigste !
Euch allen drücke ich die Daumen, dass ihr lange lange gesund bleibt und Euch eines Tages wieder wohl in Eurem Körper fühlt.
Liebe Grüsse
Regina51
Hallo ihr Lieben
Leider geht es mir genau so wie euch, und ich dachte schon das ich als einzigste mit Krebs zunehme.
Mir war nur bekannt, das man dabei abnimmt. Am schlimmsten finde ich den Heißhunger nach der Chemo, wie in der Schwangerschaft.
Mittlerweile habe ich 12 kg zugenommen und bin bei Kleidergröße 46 angelangt. Zur Zeit habe ich zum Glück einen Stillstand, aber Übermorgen nach der nächsten Chemo kommt auch der große Hunger wieder.
Mein Mann liebt mich zum Glück so wie ich bin ( sagt er jedenfalls ) und in erster Linie denke ich erst mal daran meine Therapie hinter mich zu bringen. Aber traurig ist es schon wenn man so gar keine Figur mehr hat. Mit der Reha will ich versuchen auch meine Figurprobleme anzugehen.
Trotzdem ist es beruhigend zu wissen, das man nicht alleine mit diesem Problem dasteht.
Liebe Grüße Ilona
Hallo Kocki,
ich hatte ja bevor ich kran wurde echt super abgenommen und irgendwie bin ich damals wirklich auch nicht davon ausgegangen, dass ich von der Chemo zunehme, meine Cousine hatte ja auch so doll abgenommen!! Ich nahm in den 3 Monaten Chemo 13 kg zu!!*schock* Mein Arzt sagte, dass das auch von dem Cortison kommt, dass mir zum Schutz der Organe gespritzt wurde. Aber weisste, eigentlich ist es doch egal, dass man wärend der Chemo zunehmen, Hauptsache du überstehst die Chemo !!!
Ich habe ja auch sofort nach der AHB mit Sport angefangen, viel abgenommen habe ich leider nicht, weil ich ja auch Antihormone nehmen muss! Manchmal bin ich jetzt auch traurig wegen meiner (nichtsvorhandenen) Figur. Aber ich meine, wir haben doch viel hinter uns, die Therapien schaffen den Körper schon ganz schön, ich glaube auch wirklich, dass das mit der Figur noch kommt und wenn nicht, dann sollten wir da auch nicht ganz so traurig sein, Hauptsache wir leben und wir sind doch gar nicht hässlicher als die schlanken Leute, wir dürfen uns so etwas nur nicht einreden!!!
@Regina: wir können doch echt froh sein, dass wir so liebe Partner haben, nicht wahr?!
dicke Knuddelgrüsse
von Jeany
Hallo ihr Alle!!!!
Mein Gott... ich glaube hier bin ich richtig!!!! Ich nehme seit 03/03 Tam und seit 07/03 Zoladex. Habe auch immer auf meine "Linie" geachtet. Ich wollte nach dem ganzen Dillemma nicht auch noch kugelrund werden. Bin eigentlich eine begeisterte Sportlerin - ich jogge, normalerweise 4-5 mal die Woche à 3/4 Stunde bis Stunde. In den letzten Wochen und Monaten musste ich mich aber schonen,aufgrund diverser Krankheiten, wie schlimme Grippe, Darmprobleme etc..
Und jetzt ist es halt passiert - Po und Oberschenkel sind weiterhin schlank, aber der Bauch....!!!!! Ich leide wirklich und fühle mich unförmig!!! Mein Mann (ein ganz.ganz toller übrigens) muntert mich zwar immer wieder auf und sagt: "du bist eine schöne Frau, für mich die Allerschönste auch mit diesem süssen Bäuchlein...", aber für mich ist die ganz Situation nicht so leicht.
Bestimmt wir manch einer sagen...wennn das alle Probleme sind...!!! Aber es ist halt so, wenn alles so den Bach runtergeht, wie Figur, Haut, Psyche..... zieht es einen zusätzlich zu den ganzen Problemen noch runter.
Aber wahrscheinlich werde ich wohl bald wiedermal am Darm operiert, und ein paar Kilos verlieren.
Schlaft Gut Bella
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