Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Junge Menschen im Austausch über Brustkrebs
Einen Tag vor meinem 25. Geburtstag verlor ich meine linke Brust an den Krebs. Ich suche Euch jungen Mädchen oder Frauen, die genau wie ich denken. Das Leben hat doch erst begonnen!?
Liebe Dana,
schön, daß Du Dich meldest und Rat suchst...
Bin selbst auch Bruskrebspatientin, 30 Jahre.
Glücklicherweise wurde ich brusterhaltend operiert.
Kann aber Deine Not ziemlich gut verstehen, glaube ich. Klar, hat das Leben erst begonnen. Es geht auch weiter, und wenn Du mutig und lebensfroh bist, wird es auch gut weitergehen. Wenn Du Dich mal bei mir persönlich melden willst und mir dabei ein wenig mehr erzählen möchtest, dann kannst Du das gerne tun. Ich schreib Dir auf alle Fälle zurück.
Sei nun ganz herzlich gegrüßt
von Brigitte
E.Mail: 072586740-0001@t-online.de
Endlich mal etwas für junge Frauen. Habe vor 2 Jahren erfahren, dass ich Brustkrebs habe (damals war ich 32). Die Brust musste auch amputiert werden. Gleichzeitig ließ ich schon mal einen Aufbau machen (mit geradem Bauchmuskel und Bauchgewebe). Da aber zu wenig Gewebe da war, ist meine "Brust" immer noch nicht fertig. Jetzt habe ich ein Implantat bekommen, aber es hat sich eine Kapsel gebildet und ich muss wieder unters Messer. Irgendwann möchte ich auch wieder mal eine Brust an dieser Stelle haben und nicht nur ein dzt. verformtes Etwas. Hatte das Glück, in einer langjährigen Beziehung zu sein und kurz nach meiner großen OP haben wir geheiratet. Aber nach Beendigung der Chemo hatte ich eine Phase, die ich das große "Austoben" nennen kann. Ich hatte das Gefühl, etwas zu versäumen, war nächtelang bis ins Morgengrauen unterwegs, war in Discos (war ich früher so gut wie nie) und habe echt nur abgefeiert. Habe in der Zeit auch viele Männer kennengelernt, was für mein Selbstbewusstsein gut war. Aber (selbst wenn ich nicht treu geblieben wäre) ich hätte mit keinem intim werden können. Meinen Körper kann ich nicht mehr herzeigen. Und ich glaube auch nicht, dass sich das ändern wird. Eine riesige Narbe am Bauch, vom Hüftknochen bis zum Hüftknochen, auf der einen Seite fehlt der Muskel. Ich geniere mich manchmal sogar vor meinem Mann, obwohl der nie damit Probleme hatte. Am Strand fühle ich mich auch nicht wohl, man muss da erst mal einen passenden Biniki finden, und Badeanzüge mag ich nicht. Jetzt kommt noch dazu, dass ich von Tamoxifen und Zoladex zunehme. Ist zwar noch nicht schlimm, aber wenn das so weiter geht. Dann bin ich auch noch fett.... So, jetzt habe ich genug gejammert. Ich bin froh, dass es mir gut geht und hoffe, dass es auch so bleibt. Das gleiche wünsche ich Euch auch.
Ein ganz liebes Hallo,
Auch ich zähl mich noch zu den Jungen mit meinen 36 Jahren. Bin im August brusterhaltend operiert worden (mir fehlt jetzt die halbe linke Brust plus 6 Lymphknoten). Im Moment ehalte ich Strahlentherapie. Eigentlich sollte ich auch Anti-Hormontherapie machen, aber damit kann ich mich nicht richtig anfreunden. Deshalb bin ich auch eifrig auf der Suche nach Alternativen.
Konfrontiert mit der Diagnose war mein erster Gedanke, ich steh doch mitten im Leben und hab noch so viel vor. Mein Leben hat doch noch nicht einmal wirklich begonnen. Vorallem jetzt mit der Bestrahlung fühle ich mich unendlich müde und ausgelaugt. Dazu kommen noch Probleme mit meinem Partner. Meine Selbstsicherheit, mein Selbstvertrauen sind schwer angeschlagen.
"Man kann die Richtung aus der der Wind bläst nicht ändern, aber seine Segel anpassen!". Ich wünsche Euch allen alles Liebe. helga
Hallo liebe Leser, ich bin 29 und habe im April 01 meine linke Brust verloren.Gleichzeitig habe ich einen Wiederaufbau (Eigengewebe v. Bauch)bekommen.Damals als ich den Befund bekam, das man meine Brust abnehmen muß war das für mich wie ein Todesurteil.Es hat mich deshalb so schwer getroffen weil ich meine Schwester im Feb.diesen Jahres durch Leukämie verloren habe und ich immer vor Augen habe wie sie gekämpft hat und dann doch verlor.Jetzt sind 7.Mon.vergangen.Ich möchte noch nicht sterben ich habe einen fast 5-jährigen Sohn und möchte sehen wie er aufwächst und dafür muß ich positiv sehen.Auch wenn es nicht immer leicht fällt-an manchen Tagen geht es mir super und dann wenn ich zuviel über die Krankheit lese gehts mir wieder schlecht.Ich würde mich freuen wenn sich jemand bei mir melden würde mit dem ich mich austauschen kann.Viele liebe Grüße
Hallo Monika,
mir wurde im Sept. 1998 die rechte Brust entfernt. Zu diesem Zeitpunkt
war ich in der 22. Schwangerschaftswoche. Das Kind habe ich verloren.
Ich habe aber noch einen Sohn der jetzt auch 5 Jahre alt ist.
Für ihn lohnt es sich immer zu kämpfen. Mir geht es wie Dir, wenn ich zuviel über die Krankheit lese, geht es mir schlecht.
Wir sollten positiv denken, obwohl das nicht immer leicht ist.
Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen könnten.
Liebe Grüße, Claudia[email]claudia.adam@12move.de
Ich hatte diesen Sommer meine Diagnose. Und das mit 23 Jahren! Das war echt ein Schock. Nach einer brusterhaltenden OP und Chemo (EC) stecke ich nun noch bis Mitte Dezember in der Bestrahlung. Danach kann ich hoffentlich endlich mein Studium wieder aufnehmen...und mir so wieder ein wenig "Normalität" verschaffen.
Ich würde mich sehr über E-Mails von anderen jungen Brustkrebsbetroffenen freuen. Obwohl ich den Eindruck habe auch hier wieder einmal das "Küken" zu sein....
ich habe auch im sommer meine linke brust mit allen lymphknoten ,leider befallen ,sowie meinen kleinen Sohn 16 ssw verlohren.
ich bin 34 jahre jung .
zum gluek habe ich eine tolle familie die mir viel mut gibt. mein 7 jaehriger sohn hat grosse probleme mit dieser krankheit umzugehen, was sich
besonders in der schule zeigt.
wer kann mir da weiter helfen? meine kleine tochter gerade 2 gibt mir viel lebenskraft und ich finde auch das man fuer das leben kaempfen muss ,auch wenn es wie eine achterbahn ist.
Hallo!
Ich bin 34 Jahre alt und bin das zweite mal an Brustkrebs erkrankt. 1995 bin ich links brusterhaltend operiert worden und habe im Anschluß Bestrahlung gehabt. Als ich damals aus der Narkose aufgewacht bin und man mir sagte,das der Knoten bösartig war, erwachte ein ganz extrem starker Wunsch in mir, ein Kind zu bekommen. 1999 habe ich meinen Sonnenschein Phil geboren.
Im August habe ich einen Knoten in der rechten Brust entdeckt und innerhalb von zwei Tagen lag ich unter'm Messer - wieder mit dem Ergebnis: bösartig. Ich habe mich dann für eine beidseitige Amputation entschieden, da es mich einmal links und nun rechts erwischt hatte und ich so zumindest lokal sicher sein kann. Gott sei dank waren weder 1995 noch jetzt die Lymphknoten befallen. Trotzdem ist mir zu einer adjuvanten Chemotherapie geraten worden (EC), die ich zwar schlecht aber immerhin nun überstanden habe.
Psychisch habe ich ups und downs - tausend Fragen schießen mir ständig durch den Kopf. Es vergeht kein Tag, wo ich nicht über meine Krankheit nachdenke. Geht es euch auch so?
Sabine
Hallo!
Ich bin 34 Jahre und im Dezember 01 an Brustkrebs erkrankt.Mein Tumor war 5 cm groß und wohl einer der aggressiven Form. Um den Tumor hatte sich eine Kapsel gebildet, die verhindert hat, das er in das Gewebe der Brust streuen konnte. Meine Brust mußte nicht abgenommen werden. Es wurden 8 Lymphknoten entfernt die nicht befallen waren. Nach der OP habe ich mit der Chemotherapie angefangen. 4 x EC und 6 x CMF, parallel dazu hatte ich 34 Bestrahlungen. Nächste Woche habe ich meine 4.letzte Chemo. All das ist ein Alptraum, aber ich habe große Hilfe von meinem Freund und meiner Familie. Ich nehme zur Stärkung meines Immunsystems "Orthomol Immun" Fläschchen.1 x am Tag. Sonst nehme ich nichts. Meine Ärzte haben gesagt ich brauchte nichts zusätzlich zu nehmen. Ich habe mich gegen eine
Nachsorge in einer Kurklinik entschieden. Habt Ihr die Nachsorge
in einer Kurklinik gemacht und wenn ja, wie war es? Hilft es?
Ich versuche in der Zeit, zwischen den Chemos nicht an den Krebs zu denken, ich mache all das was ich vorher auch gemacht habe. Aber manchmal überkommt mich die Angst. Ich bin sicher, daß ich zu meinem 35.Geburtstag im Juli wieder gesund bin.
Gruß Astrid
Hallo! Ich bin 32 Jahre und habe im Oktober 01 meine Diagnose bekommen. Ich konnte Brusterhaltend operiert werden, da mein Tumor erst 2,1 cm groß war. Die Lymphknoten waren auch noch nicht befallen. Die Krankheit selber belastet mich gar nicht so sehr. Das ganze drumherum finde ich viel schlimmer. Ich habe jetzt nach 5 Mon. Therapie (4 x EC und 30 Bestrahlungen) wieder angefangen zu arbeiten. Doch da wird so getan als hätte es meine Krankheit nie gegeben. Ich frage mich ob ich die Arbeit hinschmeißen sollte und mich nur noch meiner Familie widmen sollte. Ich habe zwei Kinder von 9 und 5 Jahren. Wem geht es genauso? Ganz liebe Grüße
Hallo Astrid!
Ich bin im Juli 01 mit 28 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Die Diagnose und die Behandlung war ähnlich wie Deine. Mittlerweile geht es mir sehr gut, so daß ich auch wieder meiner Arbeit nachgehen kann. Nicht zuletzt habe ich diesen Zustand einem Kuraufenthalt zu verdanken. In den vier Wochen war ich sehr aktiv. Habe wieder Sport getrieben und neue Kräfte für den Alltag gesammelt. Ich kann Dir das "Elisabethenbad" in Bad Waldsee sehr empfehlen.
Liebe Grüße Maggie
Wie war das bei euch, habt ihr den Knoten selbst entdeckt? Ich habe immer tierische Angst, eine Selbstuntersuchung zu machen. Obwohl das eigentlich unvernünftig ist- letztendlich nützt es mir ja, wenn ein Knoten so früh wie möglich erkannt wird.
Ich war einmal zur Mammo, zum Glück war nichts-obwohl ich manchmal daran zweifele, das die begutachtenden Ärzte kompetent genug sind, die Bilder zu beurteilen bzw. die Geräte ungenau sind. Die Sonografie kann die In-Situ-Karzinome, also die Mikroverkapselungen in den Milchkanälen (glaub ich) nicht erkennen.Ich habe mich die letzten Tage viel im Internet über Brustkrebs informiert,weil ich eventuell das Thema Brustkrebs für das Diplom wählen werde, gerade auch im Hinblick auf die Screening-Diskussion,und erstaunliche Untersuchungsergebnisse gelesen. Das zB das Screening eigentlich unsinnig ist, weil sich die STerblichkeit in der Screening-Gruppe im Gegensatz zur Vergleichsgruppe nicht wesentlich verringert. Bei vielen werden unnötige Biopsien oder gar Amputationen gemacht. Das finde ich furchtbar. Habt ihr nach der Diagnose eine zweite Meinung eingeholt? Wie habt ihr die Klinik ausgewählt? Es gibt ein neues (schonenders weil ohne Strahlenbelastung) Diagnose-Verfahren von Siemens (Trans Scan TS2000), bei dem ein schwacher Strom durch die Brust geleitet wird. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen und Gefühle bei der Mammografie schildern könntet. Ich studiere Produktdesign und möchte ein besseres Mammografiegerät entwickeln (oder eine wie auch immer geartete "Hilfe", die die Selbstuntersuchung effektiver macht). Ihr würdet mir mit euren Beiträgen sehr helfen. Danke!
alexmania@gmx.de
Hallo Astrid,
ich bin zwar schon 43 (bei Diagnose 41) - aber ich kann Dir wirklich nur raten, mach eine Kur. Und falls Du nicht von den Kindern gertrennt sein willst- mach eine, wo Du die Kinder mitnehmen kannst (z.B. in Nordrach in der Winkelwaldklinik).
Es tut gut und es wird auf den Kuren viel gelacht (ci habe sogar 2 gemacht!). Ich habe super nette Frauen kennengelernt und mich sehr gut erholt. So gut, dass ich heute wieder Vollzeit arbeiten kann
Sei nett zu Dir - viele Grüße
Hallo Astrid!
Auch bei mir, ich bin jetzt 29, wurde im Dez 01 Brustkrebs festgestellt. Zu dieser Zeit habe ich meine kleine Tochter, jetzt fast 16 Monate, noch gestillt und jeder vermutete einen Sekretstau. Mein Tumor war 2,6 cm im Durchmesser, aber klar abgegrenzt, so daß alle 16 Lymphknoten sauber waren, auch sonst hatten sich keine Metastasen im Körper gebildet, welch ein Glück. Ich habe 4 Zyklen EC bekommen und im Anschluß 33 Bestrahlungen. Seit ca. 4 Wochen bin ich nun mit allem fertig. Ich habe mir lange überlegt, ob ich im Anschluß daran eine Kur machen soll, aber ich habe mit meinem Mann entschlossen, daß wir lieber einen erholsamen Urlaub zu dritt machen. Ich glaube, da haben wir alle was davon.
Liebe Grüße, Dorothee
Hallo Astrid,
bei mir wurde mit 31 Jahren Brustkrebs festgestllt. Nach den Therapien (die gleichen, wie Du sie erhalten hast) bin ich zur Kur gefahren. Ich meine, man erholt sich mit Familie im Urlaub viel besser als in einer Kur. Ich bin nur gefahren, da ich sonst sofort wieder arbeiten gehen müsste. Man sieht in so einer Kur sehr viel Elend. Einerseits kann man sich zwar austauschen aber andererseits hatte ich den Eindruck, die Ärzte hatten nichts anderes im Sinn, als mich sofort wieder arbeiten zu schicken. Mir sagte der Arzt, man müßte nach so einer Strapaze sich erst einmal erholen. Und dann schrieb er in dem Kurzbericht, daß ich in 2 Wochen wieder voll arbeitsfähig sei. Unglaublich.
Ich immer einen Urlaub in der Familie vorziehen. Einfach nur abschalten und die Zeit genießen. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit.
Liebe Grüße, Regina
Endlich mal was für Jüngere ! Ich bin 31 und habe Brustkrebs. Man hat es festgestellt als ich schwanger war. Allerdings nicht gleich. Bis die Ärzte wußten was es ist, war ich in der 37. SSW. Ein Oberarzt hat mir das dann am Telefon gesagt, daß das untersuchte Sekret bösartig ist. Das Baby kam gesund zur Welt. Während der Geburt meiner Tochter wußte ich daß ich Brustkrebs habe. 2 Wochen später haben sie mir den Tumor entfernt. Die Brustwarze ist weg. Ich leide sehr darunter, daß ich mein Baby nicht stillen konnte. Der Tumor war nur 3 mm groß und kein Lymphknotenbefall. Aber Krebs ist Krebs. Ich habe 3 Zyklen CMF hintermir und z.Z. bekomme ich Bestrahlung. Es ist für mich als müßte ich jeden Morgen einmal in die Hölle gehen.
Ich hätte gerne noch ein Baby in ein paar Jahren, weiß aber jetzt schon, daß es fürchterlich für mich wird. Wird der Krebs dann wiederkommen ? Die Angst schnürt mir oft die Luft zum Atmen ab. Ich habe noch kein Mittel gefunden wie ich mit alldem Leben soll. Wie macht ihr das ?
Hallo Mylly!
Als bei mir Brustkrebs festgestellt wurde, war ich 28 und meine kleine Tochter gerade mal 9 Monate alt. Auch für mich war es in dem Moment, als ob mir der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Nach der OP habe ich 4 Zyklen EC bekommen und im Anschluß daran 33 Bestrahlungen. Vor 2 Monaten habe ich all das hinter mich gebracht. Auch für mich war der tägliche Gang zur Bestrahlung fürchterlich.
Das du dein Kind nicht stillen kannst ist schon schlimm, auch mir würde das fertig machen. Aber bedenke, wie viel Kraft dir dein Kind geben kann. Meine Tochter hat mir in dieser Zeit jeden Tag Kraft gegeben und oft denke ich, wie es wohl gewesen wäre ohne sie. Und auch mein Mann hat mir dabei geholfen.
Auch wir wollen in ein paar Jahren noch ein weiteres Baby. Ob die Angst bei mir dann wieder verstärkt da ist davor, daß danach wieder ein bösartiger Knoten da ist (der letzte war 26mm) kann mir keiner sagen. Auch ob die Schwangerschaft dazu beigetragen hat. Keine Ahnung. Ich denke dann, es hätte mich genausogut auch so treffen können. Und jetzt bin ich vorerst und hoffentlich für immer wieder gesund. Das ist wichtig zu wissen.
Wenn du Lust hast, dich weiter mit mir auszutauschen, kannst du mir gerne schreiben.
dorothee.knoedler@web.de
Hallo Mylly,
wie Du vielleicht schon auf der ersten Seite gelesen hast, wurde bei mir Brustkrebs in der 22. SSW festgestellt und ich
habe mein Kind verloren.
Ich habe div. Chemos (EC, Taxol, CMF), Amputation und Herceptin-Therapie hinter mir.
Auch ich habe mich gefragt, ob ich nochmals schwanger werden soll. Ich habe bereits einen 6jährigen Sohn und hätte gerne für ihn ein Geschwisterchen, aber ich habe mich (es sind jetzt 4 Jahre nach Diagnosestellung vergangen) dagegen entschieden.
Ich hätte wahrscheinlich die ganze Zeit Angst, dass in der Schwangerschaft wieder etwas auftritt.
Konnte Dir jemand sagen, ob die Schwangerschaft etwas mit der Krebsentstehung zu tun hat???
Würde mich über Post freuen.
Claudia
claudia.adam@12move.de
Hallo Milly,
letztes Jahr im März (ich war 31 Jahre) wurde ich brusterhaltend operiert, keine Lymphknoten befallen, keine Metastasen...
Bekam 4 Zyklen EC-Chemo und 30 Bestrahlungen.
War alles furchtbar hart, aber mein Glaube an Jesus hat mir unwahrscheinlich Kraft gegeben. Ich hatte das Gefühl des "getragen-seins".
Im November wurde ich schwanger und bin fast aus allen Wolken gefallen...
Ich weiß spätestens seit dieser Schwangerschaft, daß ich leben werde und der Krebs absolut besiegt ist. Ich werde keinen Rückfall bekommen, das glaube ich einfach.
Mein Baby wurde heute eine Woche alt. Vincent ist kerngesund, und mir geht es auch ganz prima.
Ich mach Dir Mut Milly, wenn Du noch ein Kind haben möchtest und es Dir gutgeht, dann wird das auch gut.
Herzliche Grüße von Brigitte.
(Wenn Du ein wenig suchst, dann findest Du unter einem anderen Beitrag von mir miene e-Mail-Adresse, falls Du die brauchst.)
Wie schön, daß es so viele Antworten auf einmal gibt. Danke Brigitte für Deine Aufmunterung. Herzliche Glückwünsche zu Deinem Baby Vincent. Lustig. Wenn wir einen Sohn bekommen hätten, hätte er auch Vincent geheißen. Aber wir haben eine Tochter. bekommen. Ich habe eigentlich auch an Gott geglaubt. Aber der Krebs hat mich verändert. Ich kann es nicht mehr akzeptieren. Nicht nur mein Leid, das ist wenig im Vergleich zu anderen Dingen. Es gibt Kriege im Namen Gottes, Kranke Kinder...zuviel Schlechtes. Kannst Du Stillen ? Manchmal geht das ja trotzdem noch. Das durfte ich nicht. Ich leide noch heute darunter. Sie ist jetzt 4 1/2 Monate alt. Durftest Du schwanger werden oder wars ungeplant? Mir erzählen die Ärzte man soll mindestens 3 Jahre warten nach der Chemo bzw. wegen der Möglichkeit des Rezidivs? Es ist wunderbar ein Baby zu haben. Es gibt auch mir viel Kraft und Energie. Wir durften schon nach gut 4 Wochen nachts durchschlafen. Ein wunderbares Baby. Alles Gute Grüsse von Mylly
Ich war 34 Jahre als man bei mir BK feststellte.Hatte erst 4x EC-Chemo, dann brusterhaltend operiert und 28 Bestrahlungen. Ende Mai 02 waren die Behandlungen abgeschlossen.Meine TMN lautet: pt1cMoNoG2. Es geht mir gut und es ist zum Glück wieder eine gewisse Normalität eingetreten. Die erste Nachuntersuchung habe ich auch schon hinter mir, die glücklicherweise ohne Befund war. Ich sehe es ähnlich wie Brigitte, ich glaube auch dran, daß ich gesund bleibe. Es war eine harte Zeit, aber die ist vorbei. Ich schaue wieder nach vorne. Liebe Grüße
hallo claudia,
es ist schon eine ganze zeit her,dass ich diese
zeilen geschrieben habe.leider habe ich keinen
eigenen pc , also dauert es bei mir immer ewig bis ich mich melde-das aendert sich aber ab oktober.ja der verlust meines sohnes war und ist
heute noch das schlimmste an meiner erkrankung.
ich traeume oft von der tot-geburt.es ist grausam,aber meine anderen kinder geben mir trost.nun hat die krankheit wieder zugeschlagen.
ich bin total verzweifelt - in ein tiefes loch gefallen ohne boden - langsam aber nur ganz langsam,versuche ich mich wieder nach oben zubewegen,halt zufinden,lebensmut?!
also alles gute gruß gaby
Liebe Susanne K-M,
sag´nicht: meinen Körper kann ich nicht mehr herzeigen, sondern lieber ...kann ich im Moment nicht herzeigen. Jeder Mensch, auch jede von Krebs betroffene Frau kann sich im Laufe des weiteren Lebens - trotz/bzw. mit Krebserkrankung - weiter entwickeln. Steck nicht gleich den Kopf in den Sand, sondern höre Dich bei anderen Betroffenen um, viele haben die Verantwortung in die Hand genommen und für sich gesorgt. Genau dazu, nämlich zu lernen, daß es auch anders gehen kann, ist doch solch eine Forum hier da.
Die Vorstellungskraft ist der Anfang der Schöpfung.
Man stellt sich vor, was man will;
man will, was man sich vorstellt;
und am Ende schafft man, was man will.
(George Bernard Shaw)
Fang an und stell´ Dir vor, was Du willst und dann sorge entsprechend für Dich (ist Dir z.B. wichtiger an den Strand zu gehen - dann vielleicht doch mal mit Badeanzug versuchen, oder ist Dir wichtiger gut und unversehrt auszusehen, dann also lieber nie wieder an den Strand zu gehen? (Sieht man im Badeanzug nicht gut aus?))
Manchmal ist es hilfreich, sich für das Wiederentdecken von Vorstellungen, Wünschen, Träumen psychologische Unterstützung zu holen. Nur Mut - sorge für Dich
Gruß von Robie
Hallo liebe Leser & Leserinnen!
Es ist sehr schön dass es hier dieses Forum gibt und es außerdem die Möglichkeit bietet sich mit jungen Betroffenen oder Angehörigen hier auszutauschen. Ich (30) selber bin im Januar diesen Jahres an Brustkrebs erkrankt. Zur Zeit befinde ich mich nach OP schon in der Chemo-Phase. Gerne würde ich mich mit Euch austauschen die auch jünger sind wie die Norm.
Ganz liebe Grüße an alle Leser/innen!
Eure Anjastarchild@gmx.de
hi ich bin 20 Jahre alt und hab meíne mutter mit 9 an Brustkrebs verloren, mein opa verstarb dieses jahr ebenfalls an BK. Ich selbst wurde schon mit Verdacht zum sono geschickt- gott sei dank nichts!!
Aber hört dieser alptraum irgendwann mal auf???
Ich bin stark am überlegen ob ich einen Gentest mache, denn ich will nicht irgendwann krebs haben und dann bereuen nicht alles mögliche getan zu haben.
Wie würdest DU dich entscheiden??? Die hoffnung stirbt zuletzt so oder so, aber krebs ist einfach ein viel zu großes Thema in meinem leben
mfg christiane
Überlege dir vorher, was du tun willst, wenn das Ergebnis positiv oder negativ ausfällt. Wird ein uns bekanntes Brustkrebsgen gefunden, besteht ein bestimmtes, statistisches Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Du kannst erkranken, mußt aber nicht. Wird kein Gen gefunden, kannst du trotzdem an Brustkrebs erkranken.
Solange aus den Test keine zusätzlichen Therapiemöglichkeiten entstehen, dienen Test dem Verdienst der Pharmaindustrie (Anmerkung: ich arbeite in einer).
Ich würde dir raten, früh und regelmässig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.
Gruß Dorothee
Hallo,
ich bekam im April 2000 meine Brustkrebs-Diagnose. Meine rechte Brust wurde entfernt und auch 15 Lyphknoten (davon waren 10 befallen). Bei der Histologie wurde dann ein zweiter Turmor entdeckt. Ich war damals 33 Jahre alt und fühlte mich ganz hilflos, vor allem weil alle meine Mitpatientinnen viel älter waren. Viele Fragen u. Probleme betrafen sie nicht mehr. Ich hatte dann Chemo (4x dosisintensivierte EC) und 30 Bestrahlungen. Es folgte eine zweijährige Behandlung mit Zoladex, um mich in die künstlichen Wechseljahre zu versetzen (wg. rezeptorpos. Befund). Z. Zt. nehme ich noch Arimidex ein. Ich habe mich damals ganz bewußt gegen einen Wiederaufbau entschieden und meinen Körper so angenommen, wie er jetzt ist. Trotz aller Höhen und Tiefen geht es mir jetzt wieder gut. Ich habe damals auch gedacht, ich kann mich nie wieder einem Mann zeigen... Ich habe dann aber einen ganz tollen Mann kennengelernt. Er gibt mir das Gefühl eine ganz "normale" Frau zu sein. Für mich ist meine Körper so wie er jetzt ist (mit nur einer Brust) inzwischen normal. Ich möchte allen jungen Frauen ganz viel Glück und Mut wünschen.
Ich habe übrigens auch einen Sohn, der heute 10 Jahre alt ist und hatte damals große Angst, er könnte es nicht verkraften (er war damals erst 7 Jahre alt).
Vieleicht möchtet ihr mir schreiben:BiankaSchumann@gmx.de
Alles Liebe, Bianka
hallo,ich bin 31 jahre und habe im dez.2002,
5 wochen nach der geburt meiner tochter die diagnose brustkrebs bekommen. der tumor war fast 5 cm groß und lag in einer kapsel so das er noch nicht gestreut hatte,habe danach eine chemo bekommen wo es mir richtug schlecht ging und ich auch alle haare verloren habe.meine kinder( 8jahre und zwei mal 4 jahre und die kleine mit jetzt 7 monaten) sind sehr gut mit der ganzen geschichte umgegangen und mein mann war und ist mir eine sehr große stütze.
wenn ihr lust zum austausch habt dann meldtet euch doch unter t-s-schmidt@foni.net
viele grüße susanne
liebe christiane,
ich glaub ich hab fast den ganzen nachmittag über deinen eintrag nachgedacht.
vor ein paar jahren war ich bei einer gentechnischen beratung der uniklinik münster.meine mutter ist vor 13 jahran an brustkrebs erkrankt und seitdem habe ich immer versucht,mich vorsorgetechnisch auf dem neuesten stand zu halten.deshalb auch die beratung,die mich aber nicht weitergebracht hat da ein gentest auf die brustkrebsgene nur dann statt gefunden hätte wenn eine andere nahe verwandte auch an brustkrebs erkrankt gewesen wäre.
so.also habe ich regelmäßig alle anderen vorsorgeuntersuchungen durchgezogen,meinem gyn von meiner angst erzählt.ich glaube daß war sehr wichtig denn so hatte ich das gefühl daß er mich ernst nimmt und sich vor allen dingen ZEIT bei den untersuchungen läßt.
im oktober letzten jahres hatte ich meine letzte vorsorge,ultraschall & blutuntersuchung auf tumormaker.und-alles ok.große freude.
anfang februar ertastete ich den knoten in meiner brust(siehe eintrag oben)..................
weißt du,egal wofür du dich entscheidest,das ALLERWICHTIGSTE ist dein vertrauen in dich selbst.ich glaube daß du sehr viel über brustkrebs nachdenkst-das kann man zwischen den zeilen herauslesen-und vielleicht nimmst du dir damit viele schöne augenblicke in deinem leben.
laß nicht zu daß diese krankheit dein leben,dein denken und handeln beherrscht!!!
paß einfach gut auf dich auf,taste dich regelmäßig ab (mein tip: unbedingt auch im liegen tasten!!!!!!!) und versuch mal ,dich halbwegs gesund zu ernähren.
ich weiß daß sich das alles oberlehrerhaft anhört aber ich glaube daß es schon viel bringt.
ansonsten schließ ich mich dem eintrag von dorothee an.was, wenn das gen bei dir gefunden würde???? jede minute,jeden augenblick daran denken????ich glaube du würdest dich verrückt machen.und das soll nicht sein,denn damit raubst du dir ganz viel lebensenergie........
ich wünsche dir von herzen alles,alles gute!!!
vertrau auf dich,paß gut auf dich auf !!
kerstin :-) cat309@aol.com
hi kerstin
das mit den guten ärzten ist eine tolle sache --- wenn man einen hat. ich komm aus einem kleinen kaff 10000 EW- 1 Frauen-
arzt. mit meinem fahrad hab ich da wenig auswahl.
das thema krebs wurde bei ihm nicht einmal angesprochen, obwohl er meine mutter kannte und selbst seine frau an BK verstorben ist-ich versteh ihn einfach nicht.
am liebsten würde ich mal ne umfrage starten welcher arzt überhaupt vorsorgemaßnahmen einhält. meiner erfahrung nach gäb das ein ziemliches armutszeugnis für viele ärzte
"the rich stay healthy, the sick stay poor"(Bob Dylan)
sind wir wirklich schon amerika?
naja bin ja jetzt studieren in freiberg und hab nen guten arzt gefunden. muss aber leider schon wieder gehen da ich mein studium schaffe- hab mich wahrscheinlich zu sehr damit beschäftigt ne gute zeit zu haben :) musik ist mein leben
naja mal sehen wie´s weiter geht jedenfalls lass ich mich von keinerlei krankheit einschüchtern, dafür ist das leben viel zu kurz und zu wertvoll
Ich bekam auch im krankenhaus krankengymnastik und nach entlassung auf wunsch noch mehr auf rezept, da mein arm in der bewegung stark eingeschränkt war. ich weiß nicht obs an der gymnastik lag oder sowieso gekommen wäre, jetzt ist es jedenfalls weg.
und gesagt wurde mir im krankenhaus und auch vom physiotherapeuten, dass der arm nicht zu sehr belastet werden sollte ( kinderchen nicht tragen - leicht gesagt ) und auch nicht unnötig hitze ausgesetzt werden sollte ( sauna, direkte sonne, heißes wasser ). ich habe mich nicht an alles gehalten sondern lebe nach dem motto "versuch macht klug" und probiere aus was geht. wenns zuviel war habe ich ein paar tage schmerzen im arm und bin nächstes mal schlauer.
Hallo, ich war gerade 25 geworden, seit 4 Monaten verheiratet und gerade auf Geschäftsreise in Singapur als ich im Oktober 2000 einen Sekretaustritt an meiner linken Brust bemerkte.
Ohne großes Suchen habe ich beim Abtasten sofort einen Knoten gefunden und war mir irgendwie sofort sicher, daß es Krebs ist.
Ich habe dann noch ein paar Tage gewartet, weil ich doch irgendwie die Hoffnung hatte, daß der Knoten wieder weggeht....
Ich habe mir dann von der Hotelrezeptionistin ein paar Frauenärzte empfehlen lassen und mir dann einfach einen rausgesucht und hatte wenigstens dabei richtig Glück, denn es war wirklich ein super Arzt, der sogar etwas deutsch konnte. Nachdem sich herausgestellt hat, daß das Sekret auf einen bösartigen Tumor hindeutet, bin ich noch in Singapur operiert worden (nachdem meine Krankenkasse endlich zugestimmt hatte, die Kosten im Ausland dafür zu übernehmen. Die waren der irrigen Meinung ich wäre bewußt deswegen nach Singapur geflogen, glaubt man das?). Mir wurde in einer sogenannten day-surgery (morgens ins Krankenhaus, operiert werden und nachmittags wieder raus) ein 2,5cm großer Tumor entfernt. Das Gewebe wurde dann dort untersucht und ich erhielt eine Woche später die definitive Diagnose. Mein dortiger Arzt hat mich dann sofort nach Deutschland zurückgeschickt, da ich hier nochmal operiert werden mußte, um auch das restliche befallene Gewebe noch zu entfernen. Obwohl noch sehr viel entfernt werden mußte, u.a. noch ein Carzinom in situ, konnte ich glücklicherweise brusterhaltend operiert werden, auch meine Lymphknoten waren noch nicht befallen!!! Ich erhielt dann 4xAC und 30 Bestrahlungen! Der Abschluß meiner Therapie ist jetzt 2 Jahre her und bisher läuft alles gut und ich bin auch guter Hoffnung, daß das so bleibt, wie ich auch während meiner Krankheit nie wirklich daran gedacht habe, daß ich sterben könnte. Zur Zeit nehme ich noch Tamoxifen (was mir trotz Sport und wenig Essen eine Gewichtszunahme beschert hat), was ich aber Mitte nächsten Jahres absetzen werde. Denn dann will ich auf jeden Fall noch schwanger werden.
Für mich war das Schlimmste an der ganzen Sache,
es meiner Familie zu sagen. Als erstes hat es natürlich mein Mann erfahren, per Telefonat aus Singapur, was nicht gerade die optimale Atmosphäre ist, dann habe ich es meiner Schwester erzählt und sie gebeten es auch meinem Vater zu sagen, da ich das emotional nicht geschafft hätte. Wir haben schon soviel durchgemacht, da wollte ich ihm das nicht auch noch antun! Lies sich leider nicht vermeiden und schließlich haben wir es doch ganz gut geschafft.
Ich wünsche Euch alles Gute, Verena!
name@domain.de
Hallo,
ich wurde Ende Nov. 2002 an der rechten Brust operiert, da ich eine Zyste unterhalb der Brustwarze hatte. Danach stellte sich heraus, dass es nicht nur eine Zyste, sondern auch ein Tumor war und ich bekam die Brust in einer zweiten Operation entfernt. Zur Zeit leide ich extrem unter Lymphstauungen und den Nebenwirkungen von Zoladex. Das macht mich echt fertig. Geht es noch jemandem so? Ich wäre froh, wenn ich mich mit jemandem austauschen könnte, der ebenfalls unter den Zoladexspritzen leidet, ich habe igendwie alle Nebenwirkungen, die man kriegen kann. Klar, das ist alles zum aushalten und ich bin , zum Glück, schon immer ein absolut positiver Mensch, aber zur Zeit machen mich die Beschwerden einfach fertig.
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand melden würde.
Ich wünsche euch allen nur das Beste und einen schönen und sonnigen Sonntag, Nicole www.Xeniodog@t-online.de
Hallo Susanne meine Erstdiagnose war 1999 mit 32 Jahren.Habe 2 Kinder mit 9 und 6 Jahren.Auch ich wurde Brusterhaltend operiert es waren keine Lymphknoten befallen meine Prognose sah ebenfalls sehr gut aus.Habe 1999 Chemo CMF und Bestrahlungen gemacht.Bei mir hat der Krebs trotz der guten Prognosen auch wieder zugeschlagen.Im April 2003 wurde bei mir eine Metastase an der Bauchspeicheldrüse entdeckt und Verdacht auf Nierenmetastasen.Habe 12 Chemos Epirubicin weekly hinter mir die leider nichts gebracht haben.Bekomme jetzt Taxotere und Hoffe das die Therapie anschlägt.Ich bin oft sehr gefrustet ich kann mich irgendwie nicht damit abfinden.Ich muss erst noch lernen mit der Diagnose zu Leben.Am meisten schmerzt es wenn ich dran denke meine Kinder ohne Mutter aufwachsen müssen.Ohne meinen liebevollen Mann wüste ich gar nicht wie ich das alles durchstehen soll.Aber genug von mir.Liebe Susanne es ist ja schon einige Zeit her wo du diese Zeilen geschrieben hast wie geht es dir den Heute.Würde mich über eine Antwort freuen.
Liebe Magtalena,
Habe deine Zeilen gelesen und es tut mir sehr leid das du wieder betroffen bist, aber gebe nicht auf denn irgendwann kommt das Glück bestimmt auch zu Dir zurück !
Mir geht es heute sehr gut, bei mir wurde bis jetzt nichts wieder gefunden und ich hoffe das bleibt auch so. In der zwischenzeit habe ich mir meine linke Brust durch Eigengewebe aus Bauchfett wieder aufbauen lassen , was auch sehr Schon geworden ist ( nur die Brustwarze fehlt noch ). Ich habe die ganze Zeit ganz liebe Unterstützung von meinen lieben Mann Gehabt der auch voll zu mir und auch zu der Krankheit steht und auch meine Kinder gehen da ganz toll mit um.
Die Kleinen verstehen das ja noch nicht so und der Großen (8 Jahre ) Habe ich das Erklärt so das Sie es verstenen kann und auch sie kommt ganz gut damit klar.
Wenn du Lust hast kannst du ja mal wieder was vonn die hören lassen.
Lass mal wieder was von die hören.
Susanne
Viele Grüße an Euch alle !!!
Hallo Susanne habe erst jetzt mal wieder ins Forum reingeschaut.Habe mich sehr über deine Antwort gefreut hab irgendwie nicht mit einer Antwort gerechnet da es ja schon so lange her war (2001).Erstmal freue ich mich das es dir so gut geht.Positive Antworten geben mir Mut und Hoffnung.Ich gebe die Hoffnung nicht auf,irgendwie finde ich immer wieder die Kraft mich aufzurappeln wenn mir auch oft nicht danach ist.Ich hoffe und baue jetzt sehr auf die Chemo die ich jetzt bekomme (Taxotere),dass sich meine Metastasen zurückbilden.Ich werde den Kampf mit dem Krebs aufnehmen.Es ist kein leichter Weg. Ich habe es 1999 geschafft und ich werde es wieder schaffen.Und wenn du meinst es geht nicht mehr kommt irgendwo ein Lichtlein her.Das licht hat nur noch nicht den Weg zu mir gefunden.Liebe Grüße von Magdalena.Freue mich auf Antwort.
Hallo, ich bin 35 Jahre alt und habe im Okt. 03 die Diagnose Brustkrebs erhalten, bei mir wurde in einer Routine-Mammografie Mikrokalk festgestellt. Nachdem er sehr ausgebreitet war, wurde die Brust entfernt und eine Rekonstruktion mittels Silikon vorgenommen. In dem Drüsengewebe fand man dann 4 Herde bis max. 4 mm invasiven Wachstums, was der eigentliche "Krebs" ist. Leider waren auch schon 3 Lymphknoten bis max. 3 mm befallen. Es war alles relativ klein und doch da. Jetzt bekomme ich Chemo (FEC) und eine Bestrahlung der Thoraxwand im Sandwitch-Verfahren, sicher auch der Lymphabflusswege. Habe 2 Kinder (4, 7 Jahre). Wer ähnliche Erfahrung hat, meldet Euch. Ich suche auch junge Frauen, die
mit Mitte Dreißig an Brustkrebs erkrankt sind und
es geschafft haben, viele Jahre drüber zu sein.
Liebe Grüße Ina
Hallo Ina!!
Jetzt nur nicht den Kopf hängen lassen! Deine Diagnose ist noch recht frisch und mit Sicherheit ist es mir damals ähnlich schlecht gegangen, als ich erfuhr, daß ich BK habe... Aber glücklicherweise ist Brustkrebs heutzutage kein Todesurteil mehr und wenn die Therapie gut läuft, kannst Du ebensogut 80 Jahre alt werden, wie "Gesunde"!!
Bin 35 Jahre alt und jetzt vor knapp 3 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Deine Kinder werden Dich denke ich schön auf Trab halten und dann auch bald wieder auf andere Gedanken bringen.
Wenn Du magst, kannst Du Fragen und Sorgen auch gerne an mich privat mailen, wenn Du mal wen brauchst.
Ansonsten drücke ich Dir die Daumen und sende Dir viele liebe Grüße
Andrea
schuena@freenet.de
Hallo liebe Mitbetroffene. Es ist mir ein Bedürfnis Euch meine Geschichte in wenigen Worten zu erzählen, da ich weiß, dass nur jemand der selbst erkrankt ist nachvollziehen kann, was es bedeutet mit der Erkrankung im Stich gelassen zu werden. Meine Erstdiangose war im September 1998m da war ich 38 Jahre alt, meine Kinder 10, 11, 14 und 16 Jahre. Wir waren eine glückliche Familie mit gutem Auskommen. Aber die Erkrankung sollte alles ändern. Im August 1999 ist mein Exmann ausgezogen. Die Scheidung war im Mai 2001. Im November 2001 fing er dann an keinen Unterhalt zu zahlen, so daß ich entweder mit den Kindern von Sozialhilfe hätte leben müssen, oder so wie ich es gemacht habe, voll Berufstätig sein mußte. Bin dank meines Einsatzes wieder in meinen alten Beruf als MTLA tätig geworden. Paradoxerweise im hilstologischen Labor. Jeden Tag abgeschnittene Brüste vor den Augen, meine linke war auch amputiert worden. War nicht ganz einfach zu verkraften. Auch ich hatte Probleme mich so anderen Männern zu zeigen, besonders da mein eigener Mann mich trotz Brustaufbau nach der OP sexuell abgelehnt hatte( vorher hatten wir ein aktives Sexualleben) Habe aber dann nur noch positive Erfahrungen gemacht. Lebe heute wieder mit meinem neuen Lebensgefährten zusammen(also bitte nicht den Mut verlieren, die meisten Männer haben kein Problem damit umzugehen). War aber mit der vollen Berufstätigkeit trotz der Hilfe meines Partners total überfordert, habe dann noch halbe Tage gearbeitet. Irgenwie habe ich mich nach der Hochdosischemo nicht wieder richtig erholt. Am 1. April 2003 wurden bei mir Lebermetastasen festgestellt, im Juli der rechte Leberlappen entfernt. Bei der histologischen Untersuchung wurden auch im Bereich des linken Lappens Mikrometastasen gefunden. Ich war die ganze Zeit trotz der vielen Steine , die man mir in den Weg gelegt hatte und obwohl ich als MTA genau wußte, was 10 Lymphknotenmetastasen bedeuteten überwiegend positiv, lebensfroh, eingestellt. Leider hat mein Exmann uns die Zeit, wo es mir zwischendurch gut ging, sehr schwer gemacht. Habe alle 4 Kinder alleine durch die Pubertät gebracht,erziehungsmaäßig fällt er mir regelmäßig in den Rücken (Vor unserer Trennung waren wir uns immmer einig!), stellt meine Entscheidungen vor den Kindern in Frage, wodurch ich es und die Kinder natürlich auch, schwer haben miteinander klar zu kommen. Unsere älteste Tochter hat er darin unterstützt mit 17 Jahren, vor dem Abitur auszuziehen, um sie anschließend genau so wie uns alle, unterhaltsmäßig hängen zu lassen. Sie unterstütze ich heute auch noch finanziell. (Er hat den Kontakt zu ihr abgebrochen, trotz des guten Abis und der Ausbildung die sie heute macht,total fleißig und zuverlässig) Mein Exmann hat sein neues Ingenieurbüro auf den Namen seiner neuen Partnerin angemeldet,alles Geld auf andere Namen in Sicherheit gebracht, er verdient auf dem Papier sehr wenig, so daß nur die beiden jüngsten Kinder den niedrigsten Unterhaltssatz bekommen. Ich lebe jetzt noch bis September von Krankengeld. Habe Rente beantragt, weil ich zu 100% Erwerbsunfähig geworden bin. Diese ist aber abgelehnt worden, weil ich es leider nicht mehr geschafft habe 36 Monate sozialversicherungpflichtig tätig zu sein. Der Krebs war schneller. Zu allem Übel fängt jetzt das gleiche Spiel mit meiner nächst ältesten Tochter an. Mein Exmann stärkt Ihr auch den Rücken gegen mich, obwohl wir nur die üblichen Reibereien haben, die für dieses Alter üblich sind. Sie will jetzt auch ausziehen. Meine Kinder sind mir das wichtigste im Leben und ich mache mir solche Sorgen, dass wenn ich den Kampf gegen den Krebs verlieren sollte, keine Mutter mehr da ist, sich um die vom Vater im Stich gelassenen halberwachsenen Kinder zu kümmern. Ich wünsche mir so sehr, er würde mich und die Kinder in Frieden leben lassen, es ist doch so alles schon schwer genug. Aber er kann es irgendwie nicht haben, dass es mir trotz Krebs nach unserer Trennung gut geht. Er wollte aus Mitleid und für die "Leute" bei mir bleiben, das konnte ich aber nicht ertragen, denn dann hätte ich mich aufgeben müssen.Ich wollte nicht dabei zusehen wie er sich dann eine andere Frau sucht um mich dann zu verlassen. Ich bin eine Kämpfernatur, aber langsam reicht es auch mir. Seit neun Monaten Chemotherapie, zum zweiten Mal die Haare verloren( ist nicht das Schlimmste, aber tut doch weh), OP, und eine wirklich schlechte Prognose. Für meinen neuen Partner auch nicht leicht zu verkraften, hatten auch unsere Probleme, hat Angst mich zu verlieren..., stehe ständig zwischen den Fronten was die Kinder anbelangt, möchte selber noch länger leben, meine Kinder gut zu Ende großziehen können, ein wenig glücklich sein. Langsam aber sicher habe ich keine Kraft mehr, wo soll man die auch immer herholen. So, genug des Gejammers, wollte mir nur mal alles von der Seele reden, aber bei Menschen, die auch verstehen was in einem vorgeht, denn Krebs verändert doch vieles, das ein gesunder Mensch nur schwer nachvollziehen kann. Vielleicht ist auch jemand da der mir antwortet und ein paar Tips geben kann. Bis bald, Martina
Hallo Martina!
ich bin nicht selbst betroffen - aber was ich da lese...
Seh bitte zu das du mit deinen Kindern über ALLE Möglichkeiten sprichst - und wenn Dein neuer Lebensgefährte ein so netter ist wie du schreibst - laß die Kinder von Ihm adoptieren!!!!
Als meine Eltern an Krebs starben brach für meine beiden Brüder und mich die HÖLLE los !
Es fing erst ein herumgeschupse sondersgleichen an.
Kinder = Arbeit = wollen wir nicht !
Wir kamen uns vor wie auf dem Viehmarkt: "mach mal den Mund auf - siehst Du? alles gesunde Zähne - und bügeln kann sie auch schon!"
Als dann heraus kam das man ja Geld kassieren kann, wenn man ein SOGENANNTES Vormund ist und die Kinder gleichzeitig bequemerweise über das Jugendamt versorgt werden, fing das gr. Tauziehen an. Das war genauso sch... - unangenehm!
(D.h. in meinem Fall trennung von den Geschwistern bis zum 18 LJ., bei jeder "ungezogenheit" Drohung mit dem Heim das wie ein Hochsicherheitsgefängniss beschrieben wurde, und einiges mehr . . . )
Bitte, ich weiß niemand denkt gerne darüber nach und jede Mutter versucht Ihre Kinder vor so einer Wahrheit zu schützen, aber lege die Karten offen auf den Tisch!
Wir 3 "wussten" damals auch bescheid - ohne das uns jemand was gesagt hat. Irgendwie haben wir die Wahrheit gefühlt.
Gruß
Cora
P.S. Schon mal daran gedacht das Deine "älteren" evtl. auch aus Angst ausziehen? Angst vor dem unbekannten? Angst vor dem "Was kommt dann?" und dem "Kann mir das auch passieren?"
Das von deinen beiden Großen Mädel´s hört sich jedenfalls ein bisschen nach "Vogel Strauß Theorie" an. ;-)
Hallo Cora, danke für Deine Antwort. Das was Dir und Deinen Geschwistern widerfahren ist tut mir sehr leid. Ich denke Du wärest heute sehr froh noch Deine Eltern zu haben. Du mußtest die schmerzhafte Erfahrung machen, was es heißt keinen zu haben, der sich so um einen sorgt, wie es nur eine Mutter kann. Mich interessiert, wie alt Du heute bist und wie der Kontakt zu Deinen Geschwistern ist. Ich hoffe und wünsche Dir, er ist gut.
Meine Kinder sind voll im Bilde. Sie wissen, dass ich nicht alt werde.Habe von Anfang an die Wahrheit gesagt, schütze sie aber vor unnötigen Aufregungen.
Meine älteste Tochter hat Ihre Erfahrungen mit Ihrem Vater schon hinter sich. Sie weiß heute, dass es falsch war so früh auszuziehen.Er hat sie ja auch im Stich gelassen als nicht alles so reibungslos ging wie er es sich in seiner Naivität gedacht hatte. Sie hat auch mit Ihrer jüngeren Schwester darüber geredet, aber es nützte nichts. Sie ist gestern zu Ihrem Vater gezogen, 50km entfernt. Soll von dort aus Ihrer Ausbildung hier im Ort beginnen. Ich weiß, das es aller Wahrscheinlichkeit nicht gut gehen wird. Aber wenn man einer fast 17 jährigen in Aussicht stellt, mit 18 eine eigene Wohnung zu beziehen, hat man als Mutter die schlechten Karten. Hoffe sie kommt noch dahinter bevor es zu spät ist. Es hat mich und meine Tochter viele Mühen gekostet einen Ausbildungsplatz in Ihrem Wunschberuf zu ergattern. Aber einen 13-14 Std. Tag, bedingt durch die lange Anfahrt wird sie auf Dauer nicht durchhalten. Leider muß sie Ihre Erfahrungen selber machen, ich hoffe nur dass es dann nicht zu spät ist, und ich bin dann noch da um Ihr zu helfen.
Ich werde wahrscheinlich eine Kur im nächsten Jahr beantragen, habe insgesammt drei Kuren hinter mir. Zwei auf Borkum, die waren super. Aber erst möchte ich die Chemotherapie abschließen. Bin im Moment einfach nur fertig. Physisch, als auch psychisch.
Mein Lebensgefährte empfindet meine pubertären Kinder größtenteils als Last. Aber er versucht zumindest mir trotzdem zur Seite zu stehen. Es ist ein Unterschied, ob man die Kinder kennenlernt wenn sie klein sind, oder in der Pubertät. So lange sind wir ja auch noch nicht zusammen. Er hat sich aber mit mir zusammengetan obwohl er wúßte, dass der Krebs jederzeit wieder zuschlagen kann. Das würde sich so manch einer von Leibe halte. Wir hatten in der ganzen Zeit fast nur Probleme zu bewältigen. Wir hätten so gerne mal ein wenig Ruhe in unserem Leben, ein wenig sorgenfreie Zeit, aber mit dem Hintergrund ist dies schwer zu schaffen. Hoffe jetzt, dass nicht der nächste Schlag schon wieder auf uns lauert und ich nicht noch mehr Metastasen im Körper habe die wachsen.
Dir wünsche ich, dass Du auch einen lieben Menschen an Deiner Seite hast, oder bald haben wirst.
Ebenfalls schöne Weihnachten
Martina
Hallo! Ich bin 27 Jahre alt, und habe zwei Kinder (4 Jahre alt). Ich hatte zwei unterschiedliche Knoten in der Brust - darum wurde sie abgenommen. Ausserdem habe ich einen G 3. Im Moment bekomme ich Chemo. Wem geht es gleich wie mir?
Ich warte auf Antwort!!
Hallo alle zusammen. Ich glaube ich bin die jüngste hier die Brustkrebs hat. Ich frage mich jeden Tag warum ich ich bin doch erst 16 und habe mein ganzes Leben noch for mir. Aber jetzt fersuche ich mein Leben zu genissen und das beste daraus zu machen
Hallo an alle!
Bin grade zum ersten Mal auf den Seiten und bin froh, dass meine Freundin mir den Tip mit der Internetseite gegeben hat.
Bei mir steht noch nicht 100%ig fest, ob ich ein Mamma-CA habe. Ich habe vor ca 2 Monaten eine Verhärtung der linken Brust erfühlt, konnte aber erst jetzt zur Ärztin gehen. Der Verdacht auf MCA liegt wohl sehr nahe, oder wie die FÄin sagte: ich müßte schon eine Menge Schutzengel haben, wenn der Knoten gutartig ist. Nächste Woche stelle ich mich im KH vor, um die weiteren Vorgehensweisen, voraussichtlich Biopsie, zu besprechen. Nun habe ich eine schlaflose Nacht und mache mir einen Kopf, wie es weitergeht. Möchte eigentlich mein Anerkennungsjahr im März anfangen. Kann ich es knicken?
Ich würde mich über Infos bezüglich Eurer Erfahrungen mit dem Therapieprozess und den Untersuchungen freuen und mich auch, wenn ich meine Erfahrungen gemacht habe darüber austauschen!
Wünsche allen viel Kraft, Energie und liebe Menschen, die für Euch da sind.
Liebe Grüße Christina
Hallo Christina!
Wie alt bist Du denn? Also ich hatte auch eine harte Stelle in der Brust (Knoten). Die Ärzte meinten, dass es nicht gut aussieht, aber es hätte auch ein guter Knoten sein können (wenn er verkalkt ist oder so). Wenn sich rausstellt, dass es bösartig ist, wirst du erst mal untersucht (screening), ob du schon irgendwo Metastasen hast, und wieviele Lymphknoten befallen sind. Danach richtet sich dann Deine Therapie. Es kommt auch noch darauf an, wie agressiv Dein Krebs ist. Ich habe einen G3 - der Tiger vom Krebs. Ein Lymphknoten war befallen. Ich bekomme jetzt Chemo, danach Bestrahlung. Die Brust hat man mir auch weggemacht - ist aber kein Problem für mich. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich einen Mann habe und zwei Kinder, die mir sehr helfen. In welcher Klinik bist du denn? man sollte sich auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen in einer anderen Klinik.Ich habe in einem Buch gelesen, dass man bei allen Gesprächen ein Diktiergerät dabei haben sollte, weil man die hälfte sowiso nicht aufnimmt oder vergisst. Ich würde das im Nachhinein auch machen. Wenn es wirklich bösartig ist, kommt soviel neues, da kann man sich wirklich nicht alles merken. Lass dir auch nicht so viele "gute Ratschläge" von Laien geben. Die meisten haben auch nur irgendwann mal was von #Krebs gehört, und haben in wirklichkeit keine Ahnung. Lass dich auch nicht verrückt machen. Es gibt Menschen, die haben gute Voraussetzungen und schaffen es nicht, und es gibt welche die haben schlechte Voraussetzungen, und die schaffen es .Es ist bei jedem anderst. Den Lance Armstrong hat man auch nicht mehr viel Chancen gegeben - er fährt heute wieder tour de France. Zu mir hat man gesagt, dass ich so ca. 10 Monate krankgeschrieben bin (Chemo,Bestrahlung, Reha). Selbst wenn es bei Dir bösartig ist - lass dich nicht entmutigen. Ich hatte wahnsinns Angst vor der Chemo. Du, es ist echt o.k..Mir ist nicht schlecht, nur manchmal ein bischen müde. Klar, die Haare gehen raus- aber die wachsen wieder. Lass es mich wissen, wie deine Ergebnisse sind. Liebe Grüße
Hallo Evita, hallo Gast (von dem ich den Namen nicht kenne)!
Also erst einmal zu Dir >unbekannter< Gast: ich werde nach dem Buch ausschau halten. Danke für den Tip!
Nun zu Deinen Fragen, Evita: Ich bin grade 28 geworden. Den Vorstellungstermin habe ich in Dortmund im Johannes-Hospital. Dort gehe ich Die, 13.01.04, zunächst zur Sprechstunde, um die weiteren Schritte mit dem Arzt dort zu bequaken. Ich überlege eh, ob ich nicht eine zweite Person zu dem Termin mitnehme.Das KH wurde mir mehr oder weniger empfohlen. Das ich ca 10 Monate krankgeschrieben werde ermutigt mich nicht grade, da ich ja eigentlich ab März eine neue Arbeitsstelle habe und ich derzeit nicht grade in Geld schwimme! Aber ich denke, ich werde es erst einmal auf mich zukommen lassen. Bringt ja eh nix, mir über ungelegte Eier viele Gedanken zu machen. Wie geht es Dir denn jetzt, Evita?
Euch beiden ein riesiges DANKESCHÖN für Eure schnelle Reaktion! Hat mir schon etwas geholfen, auch wenn ich noch immer unruhig bin! Aber das wird sich hoffentlich bald legen.
Ich würde mich freuen, wenn der Austausch weitergeht! Ich habe alle vorhergehenden gelesen und konnte viel für mich entdecken! Danke und bis die Tage mal!
Eure Christina
NPL = Neoplasie, Gewebsneubildung, meist im Sinne von bösartigem Tumor gebraucht.
Es ist eine gute Idee, noch jemanden mitzunehmen. Wenn du ich gut und schnell informieren willst, rate ich zu dem Buch:"Brustkrebs schnell verstehen - richtig behandeln" von Prof Barth. Dort sind neuste Diagnoseverfahren und das wichtigste über mögliche Therapie beschrieben. Vielleicht brauchst du das ja alles nicht und es ist kein Krebs!!!
Es ist übrigens nicht gesagt, dass du dich 10 Monate lang krank schreiben lassen mußt. Damit mußt du rechnen, wenn eine Chemo nötig ist. Falls sich der Knoten als Krebs entpuppt, der Hormonrezeptoren hat, ist möglicherweise auch eine Therapie mit Zoladex (zum Ausschalten der Eierstöcke) eine Alternative zur Chemo. Sprich mit dem Arzt über diese Möglichkeit.
Viel Glück. Am Tag meiner Diagnose hat mein ebenfalls krebskranker Kollege zu mir gesagt: "Das Leben mit Krebs ist anders, aber es ist nicht schlechter." Recht hat er.
Dorothee
Nun ja man sollte den Kopf nie in den Sand stecken! Egal wie die Diagnose ausgeht man muß damit versuchen zu leben und das so gut wie möglich.
Ich bin im Moment gesund, doch wer weiß schon wie lange das andauert! Ich genieße mein Leben mehr als vor der Diagnose, nur die Zukunftsplanung fällt mir manchmal schwer.
Hallo Christina,
ich wurde auch im Jo-Ho behandelt und finde die Klinik auch empfehlenswert. Die ehemalige Chefärztin Frau Dr. Karbowski hat dort durch ihre engagierte Arbeit die Wege zur Anerkennung als Brustzentrum geebnet. Ich weiß nicht, ob diese Anerkennung schon durch ist aber in der Presse hab ich gelesen, dass die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Wenn du nach dem Gespräch noch eine Zweitmeinung einholen möchtest, würde ich dir das Senologiezentrum im Krankenhaus G. in Düsseldorf empfehlen. Diese Klinik genießt einen sehr guten Ruf und ist in der Brustkrebsbehandlung auf dem neuesten Stand.
Ich habe mich dort brusterhaltend operieren lassen und die für mich passenden Theapiemaßnahmen feststellen lassen, die ich dann im Jo-Ho umsetzen lassen konnte, damit ich nicht immer nach Düsseldorf fahren mußte.
Ich finde es auch gut, eine zweite Person zu Arztgesprächen mitzunehmen. Abgesehen von der seelischen Unterstützung hören 4 Ohren meist mehr. Und es ist ratsam, sich vor den Arztgesprächen die Fragen aufzuschreiben, die man hat. Im Gespräch selbst vergißt man die leicht.
Meld' dich bei weiteren Fragen und halt die Ohren steif!
Liebe Grüße von Sanni
Hallo Ihr lieben!
Ich bin völlig baff über die vielen und hilfreichen Tips und Kommentare! ein ganz dickes DANKESCHÖN! Es tut gut, sich austauschen zu können!
Dir Dorothee: Danke für den Buchtip und den Ratschlag zu möglichen Therapie! Auch den Abschlusssatz finde ich toll. Ich möchte mich derzeit nur so gut wie möglich auf alles vorbereiten, soweit es geht! Bin derzeit aktiv in der Sterbebegleitung einer Krebspatientin! Weiß nicht, wie es weitergehen wird! Wünsche Dir alles Gute!
Zu Danuta: Ja, das mit der Zukunftsplanung finde ich jetzt schon allein durch die Möglichkeit, Krebs zu haben, schwer! Wie schwer ist es erst mit der Krankheit. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du nicht erneut erkrankst und wenn doch, dann viel Kraft und Leben!
Liebe Sanni: Es ist ermutigend von Dir zu hören, dass Du gute Erfahrungen im JOHO gemacht hast. Eine Freundin, selbst onkologisch vorbelastet, sagte, es ist nun eine anerkannte Einrichtung. Mittlerweile hat die Leitung gewechselt! Danke für den Tip mit D´dorf! Dir auch alles Gute und viel Kraft und Leben!
Liebe Grüßlies Christina
Hallo Ihr alle!
Nun steht es fest. Ich habe heute (14.01.04) meinen Aufnahmetermin im JOHO, Do! Es wurde ein inflammables (?)Mammakarzinom festgestellt. Nun werden eine Gewebeprobe genommen und ein Screening durchgeführt. Am Freitag bekomme ich einen Venenport für die Chemotherapie!
Wünscht mir Glück!
Alles liebe
Christina
Liebe Christina,
es tut mir Leid, dass sich der Verdacht auf Brustkrebs bei dir bestätigt hat und wünsche dir von Herzen nicht nur viel viel Glück sondern auch Energie und Durchhaltevermögen für die kommende Zeit.
Wenn du dich selbst über Literatur zum Thema weiter informieren möchtest empfehle ich dir das Brustkrebsbuch von Lilo Berg
"Wissen gegen Angst" und das "Brustkrebsüberlebensbuch" von Ursula Goldmann-Posch. Das ist eigentlich ein Ordner und ist besonders gut geeignet für Patientinnen die mit der Therapie beginnen, weil man dort alle Infos und Werte und Behandlungsmaßnahmen und Kopien... von Anfang an drin abheften kann und zusätzlich zu den fachlichen Informationen über die verschiedenen Aspekte alles beieinander hat.
Dir auch alles liebe! Sanni
Ich weiß, ich weiß, ich habe lange für meine Antwort gebraucht.
Also: Erst einmal "ein gutes neues Jahr!"
Zu Deinen Fragen:
Ich bin heut 26 Jahre, verlobt, ohne Kinder (noch ;-) )
Kontakt zu meinen beiden Brüdern Marco (10 J älter) und Guido (8J. älter) habe ich leider nicht mehr. Marco wurde nur 23 J und Guido nur 29J. er starb vor 4 1/2-jahren.
Das kam so:
Ich bin mit 11 J. zu meiner Pflegefam. gekommen und hatte noch
2 - 3 Jahre Kontackt mit meinen Brüdern.
Marco war damals 13J. als unser Vater starb und hat sich irgendwie als "Mann im Haus" gefühlt; nicht zuletzt weil das alle gesagt haben. Er war damit überfordert und als Mama dann Hermann kennenlerte... Er hat total auf stur geschaltet und rebelliert (trinken, Autofahren ohne Führerschei, Hasch rauchen, ...) er wurde nach dem 3. Unfall auf Alk.-endzug nach Husum geschickt und dann noch 2 Jahre auf eine der Nordseeinseln - er kam mit 19 wieder - als Mutter + Vater(Hermann) schon im Krankenhaus waren.
Marco hatte sich in den nächsten Jahren gut gefangen, geheiratet, den Kontackt erst zu mir und dann zu Guido abgebrochen und hat sich dann mit 23 Jahren umgebracht.
Was der Auslöser war - keine Ahnung!!
Mit Guido hatte ich dann noch ca.1 Jahr Kontackt, da war ich ~14J.
Ich bin mit 19J. in´s Schwesternwohnheim gezogen und habe 1/2 Jahr später Guido als Verkäufer einer Obdachlosenzeitung wiedergetroffen.
Er war damals (als ich 14 war)Verlobt aber Sie trieb sein Kind ab um nur 1 Monat später von seinem besten Freund schwanger zu sein. Er wohnte dann mit einem Kumpel in einer WG, als der Krebs bei Ihm das 1. mal ausbrach. Darauf folgte die OP, Bestrahlung,... das ganze Programm halt!
Als er aus der Kur zurück war stellt er fest das sein Kumpel leider mit den letzten Mieten verschwunden war und seine Wohnung gerade Zwangsgeräumt wurde.
Unser Opa und unsere Tante haben auch nicht wirklich geholfen und irgendwann hat er dann resigniert.
Das gemeine ist:
Als wir uns "wiedergefunden" hatten raffte er sich wirklich auf.
Guido hatte ein Platz im Methadonprogramm, ein Platz zum Endzug, eine feste Wohnung und eine feste Anstellung gefunden -
und dann kam der Krebs wieder...
Nun - das war wohl das pos. an meiner Pflegefam. - ich konnte noch einigermaßen Kind sein.
NEIN ! Ich weiß das hört sich sehr nach Selbstmitleid an - und darin habe ich mich auch eine gaaanze Weile gesuhlt.
Aber jetzt - Freund, Job, Garten, Wohnung, freche Katze, ...
Also - das ganz übliche, spießbürgerliche Leben ;-)
Würde mich über eine Antwort freuen.
Bis bald
Cora
Hallo Christina!
Mir tut es auch leid, dass dein Ergebnis so ausgefallen ist. Hast du jemanden oder familie die hinter dir stehen? Was für einen Krebs hast du denn? (G1,G2 oder G3). Was ist beim Screening rausgekommen? Wie siehts mit den Lymphknoten aus? Wenn du jemanden brauchst - ich bin für dich da.
Alles liebe
Evita
Hallo Ihr alle!
Bin übers WE beurlaubt aus dem KH! Werde das lange schlafen genießen, da man im KH ja zu sehr unchristlichen Zeiten geweckt wird ;>)
Warte auf die Auswertung der Gewebeprobe! Noch liegt der starke Verdacht auf inflammatorisches Mamma CA vor. Das IMC soll das aggressivste Brustkarzinom sein! Mit der Einteilung G 1 - 3 kann ich nichts anfangen, weiß nicht was die einzelnen Sparten bedeuten! Vielleicht klärt mich ja mal einer auf! Ich wurde von oben bis unten auf den Kopf gestellt. Was ich aber am schlimmsten bisher fand, ist die Stanzbiopsie. Da wäre ich fast ohnmächtig geworden. Ist schon ekelig! Die Ergebnisse, die mir bisher bekannt sind, waren durchweg erfreulich: keine Metastasen'!
Derzeit macht mich aber eher eine Erkältung nieder!
Bín im großen und ganzen positiv eingestellt und habe Pläne für dieses Jahr (Konzerte, Reisen, ...)!
Ich erfahre derzeit großen Rückhalt von Freunden und Familie! Das stärkt mich ungemein!
Und jetzt von Euch auch ein so nettes und positives Feedback zu bekommen hilft auch sehr! DAAAAAAAAAAANKEEEEEEEEEEEEEEEEEE!
Viele liebe Grüße
Viel Kraft und viele liebe Menschen wünsche ich allen Betroffenen!
Eure Christina
Hallo Christina!
Also die G1 - G3 ist so eine Einteilung wie aggresiv und "bösartig" der krebs ist. Ich habe G3 - Der Tiger vom Krebs - hat man zu mir gesagt. Also der aggresivste. Ich habe mir sagen lassen, dass es oft ein G3 bei jungen leuten ist, weil die ein gutes Immunsystem haben, und der krebs deshalb so aggresiv sein muss damit er durchkommt. Ein positives hat es, dass nämlich bei diesem krebs die Chemo anscheinend am besten greift. Ich hatte ja zwei knoten - der andere war G2. Das ganze hat mich erst sehr frustriert. Aber ich weiss schon von 2 Frauen die diesen Brustkrebs hatten, und bei denen ist es jetzt schon 7 bzw. 11 Jahre her. Wie sieht es denn mit deinen Hormonrezeptoren aus? Sind die positiv? Dass würde heissen, dass sich dein krebs von deinen hormonen "ernährt". Also ein Pluspunkt. Dann kann man Hormontherapie zusätzlich machen - noch ein Angriffspunkt für den Krebs.
Melde dich .
liebe grüsse
Evita
Liebe Evita!
Der Verdacht auf das inflammatorische Mammakarzinom hat sich nicht bestätigt! Die Klassifizierung war bisher nicht möglich. Weiß auch nicht, ob sich meine Krebsart von den Hormonen ernährt. Im Grossen und Ganzen noch eine Menge an Fragezeichen!
Ab Mittwoch bekomme ich die Chemo im JOHO!
Es gibt eine positive Sache: möchte ja im März mein Anerkennungsjahr in Mülheim beginnen und habe mit der Diagnose dort angerufen. Die Stelle ist mir sicher. Ich darf also im März anfangen. Ich weiß natürlich auch, dass die Chemo teilweise heftige Nebenwirkungen haben kann. Gebe die Hoffnung aber nicht auf!
Wie sieht es im Moment bei Dir aus, Evita? Hast Du eine Stelle? Was macht Deine Erkrankung?
Ich hoffe man hört voneinander!
Viele liebe Grüsse
Christina
Hallo Christina!
Also ich bin ja mutter von zwei kindern (zwillinge, 4 Jahre alt), und hatte gerade wieder einen Teilzeitjob angefangen. Im Moment bekomme ich ja Chemo. Ich bin mit meinem Arbeitgeber so verblieben, dass ich mich ´melde wenn ich wieder arbeiten will. Bis jetzt lasse ich noch alles offen. Wenn alles vorbei ist (chemo, ...) will ich schon wieder ein paar stunden zum arbeiten gehen. Ich denke jetzt halt noch mehr an meine kinder, und will am liebsten die ganze freie zeit mit ihnen verbringen. Mein mann steht auch zu mir. er ist mir eine grosse stütze. Die Chemo selbst ist echt soweit o.k. Nach der letzten (die 3.) war es mir zwei Tage schlecht, aber noch im Rahmen des echt gut erträglichen. Ansonsten merke ich gar nicht viel. Das Äussere ist gravierender (Haare). Aber das kommt ja wieder. Ausserdem gewohnt man sich selbst daran!!Nimmst du während der Chemo noch was ein? Ich nehme noch Selen, Mulitvit und Vitamin C ein. Ausserdem soll man jeden Tag so ca. 1 EL Rosinen essen. Ist gut für die Leukozyten.
Hast du einen freund?
lg
evita
Hallo! Ich habe im März 2003 im Alter von 26 Jahren die Diagnose Brustkrebs erfahren. Chemo, OP und Bestrahlung habe ich sehr gut überstanden. Im nächsten April werde ich hoffentlich mein Studium wieder aufnehmen. Was mir während der Behandlung oft zu schaffen machte,war der große Altersunterschied zu den anderen Patientinnen. Deshalb freue ich mich, nun dieses Forum entdeckt zu haben!
blasebla411@yahoo.de
Hallo Evita!
Hätte ich Kinder würde ich glaub ich, grad weil sie erst vier sind, genauso wie du denken! Ich habe Respekt davor, dass Du für Deine Kinder da sein willst und Dich nicht vom Krebs unterkriegen lässt. Den Eindruck machen Deine Texte auf mich! Ich nehme schon seit einigen Tagen Orthomol immun. Sind halt alle lebensnotwendigen Stoffe hochdosiert enthalten. Ich versuche auch meine Ernährung noch gesünder zu gestalten, was teils an der Ebbe im Geldbeutel scheitert. Bin derzeit in keiner Beziehung. Habe aber viele nette Leute (Freunde und Verwandte) um mich herum, die für mich da sind, wenn ich sie brauche!
VLG
Christina
Liebe Nancy!
Ja, ich war auch sehr erleichtrert, dieses Forum gefunden zu haben. Tut echt gut Rückmeldungen zu erhalten und Infos zu bekommen. Was studierst Du denn?
VLG
Christina
Hallo Christina!
Was ist eigentlich beim Screening rausgekommen? Waren auch Lymphknoten befallen? Wo wohnst Du eigentlich ?
lg
evita
Hallo Evita!
Bin metastasenfrei. Der Lymphknoten unter meiner linken Achsel war geschwollen, aber wohl nicht auffällig!
Ich wohne in Dortmund und Du? Wenn Du auch im Ruhrgebiet wohnst, könnten wir uns ja mal treffen, wenn Du Lust darauf hast! Ich würde Dich gern mal persönlich kennenlernen! Du hast mir schon sehr viel Mut gemacht/Angst genommen!
VLG
Christina
Hi Christina,
viele liebe Grüße und gedrückte Daumen für morgen. Wirst du in der dritten Etage behandelt werden oder in der onkologischen Ambulanz im Erdgeschoß? Falls es in der dritten ist, grüß mir die nette Chemo-Schwester, ich muß gestehen, ich hab' ihren Namen vergessen. Ich glaube Christa, aber vielleicht ist das auch nur 'ne alte Schwarzwaldklinik-Assoziation ;-)?!
Jedenfalls: Laß von dir hören und halt weiter die Ohren steif.
Viele liebe Grüße von Sanni
Hallo Sanni
Wie ich so lese habt Ihr(Christian und du) eure Chemo im gleichen Krankenhaus erhalten wurde sie bei dir in die vene des Armes gegeben oder hattest du ein Port.
Ich habe 03 die letzte Chemo erhalten und habe seid 3 Monaten große Probleme mit dem Arm wo die Chemo durchgelaufen ist. Hast du keine bescherden?
Liebe Gruße Nadel
Was hast du für Beschwerden mit deinem Arm. Ich hatte im "Chemoarm" ein Lymphödem und Schmerzen. Manchmal konnte ich den Arm kaum bewegen. Ich habe Lymphdrainage und Wickeln mit Arnikalösung gemacht. Die Wirkung war verblüffend gut. Unangenehm waren auch die roten Flecken auf der Haut oberhalb der Venen, die lange nicht richtig heilen wollten.
Gruß Dorothee
Hallo Dorothee
Habe die 4 te Chemo am Handgelink von innen bekommen die anderen waren in der Beuge oder auf der Hand.Die Arzte im Krankenhaus meinten die dürften nicht immer die gleiche Vene benutzen.Bin in Ärztlicher Behandlung die haben aber bis jetzt die Ursache nicht gefunden.Ich versuche den Schmerz zu beschreiben.Ein anhaltendes Klopfen vom Handgelenk bis zur Beuge innen, die ganze Vene endlang, Kribben in den Fingern und oft Schläft sie ein und ist Kalt.Hast du einen tipp um die schmerzen zu lindern?
Gruß Nadel
Du hast auch EC bekommen? Das Zeug greift die Venen tüchtig an. Die Venen in der Arminnenseite sind besonders empfindlich. Bis zum gewissen Grade bessert sich das. Das Kribbeln und Einschlafen hatte ich auch. Ich habe das auf eine schlechte Durchblutung zurückgeführt. Ich habe mit verdünnter Arnika-Lösung gekühlt. Mit Arnika-Salbe geht das auch. Bitte nicht bei Arnikaallergie verwenden. Einige Frauen haben gute Erfahrung mit Quarkwickeln gemacht.
Viel Erfolg wünscht dir Dorothee
Ich meine das die Ärzte in meinem Krankenhaus nicht genügend Ausgebildet waren was die Chemo anbelagt und ich muß jetzt sehen wie ich klar komme mit der Arnika Lösung das werde ich mal ausprobieren ob das hilft danke für den tipp bekomme ich die in der Apoteke??
Danke Nadel
Arnikaessenz kriegst du in der Apotheke oder in einer guten Drogerie. Ich habe einige Firmen ausprobiert und fand die von Weleda am besten.
Gruß Dorothee
Hallo Sanni!
Würde mich freuen, Dich am 18. Februar zu treffen. Bisher konnte noch keine endgültige Spezifizierung des Knotens erfolgen, da es mangels Masse (es wurden nur einige mm Gewebe mittels Stanze entnommen) nicht möglich ist. Aber das inflammatorische ist wohl vom Tisch!
Wie hast Du das EC-Schema vertragen? Bisher habe ich noch keine Nebenwirkungen verspürt! Ich hoffe natürlich das es so bleibt, aber eine Garantie gibt es ja nicht!
VLG Christina
Hallo Nadel, Dorothee!
Scheinbar hattet auch Ihr das EC-Schema! Ich habe diese Woche meine erste Chemotherapie bekommen. Zeitweise hatte ich trozt Port das Gefühl, meine Beine schlafen ein! Ich habe gedacht, es kommt vom vielen langen sitzen. Kann nach Euren Erzählungen also auch von der Chemotherapie kommen! Wie geht es Euch jetzt?
VLG Christina
Hallo Christina,
danke für Deine Antwort. Ich studiere angewandte Sprach-und Kulturwissenschaften (Russisch, Englisch, Niederländisch.) Was machst Du?
Hi Christina,
fein, dass das klappt am 18. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und bin gespannt, ob ich *mit ohne* Mütze aber mit Haaren noch erkannt werde :-))
Freut mich auch, dass du keine nennenswerten Nebenwirkungen spürst. Ich habe das EC-Schema so mittelwertig vertragen, würd' ich sagen. Anfangs fühlte ich mich relativ schnell wieder ganz gut aber die zweiwöchentlichen Behandlungszyklen waren schon ganz schön anstrengend. Entgegen meiner Erwartungen stellten sich für mich nicht Übelkeit und Appetitlosigkeit als das größte Problem heraus sondern eine zunehmende Müdigkeit.
Die Therapie war kein Spaziergang, aber ich hatte sie mir schlimmer vorgestellt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl aktiv etwas gegen meinen Krebs zu tun und daraus viel Kraft gezogen.
Viele liebe Grüße und bis bald
Sanni
Hallo Nancy!
Bin im Juli mit meinem Studium der Sozialpädagogik fertig geworden und fange nächsten Monat mein Anerkennungsjahr an. Noch bin ich guter Dinge, dass es machbar ist!
Drück Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Deine Pläne in die Tat umgesetzt werden können! Wünsche Dir alles Gute für die Zukunft!
VLG Christina
Hallo da bin ich ja froh das es auch ein Forum für junge Menschen gibt und das ich dies auch endlich gefunden habe. Ich bin 35 Jahre und weiss seit Ende Oktober 2003 das ich an Brustkrebs erkrankt bin. Vor der OP hatte ich 10 Wochen ein Antihormonbehandlung und mein Tumor ist auf 1,3 cm geschrumpft. Anfang Januar hatte ich meine Brusterhaltene OP die nächsten Therapievorschläge sehen aus 4x EC- Chemo ,dann Bestrahlung und dann noch 2 Jahre Zoladex und 5 Jahre Tamoxifin. Jetzt versuche ich gerade für mich herauszufinden ob ich die Chemo machen soll oder ob der Schaden nicht größer ist als der Nutzen. Die Charaktereigenschaften meines Tumors sind folgende: Gr 1-2; 10 Lymphknoten entfernt alle nicht befallen, 100% hormonrezeptoren positiv und keine Matastasen gefunden. Die Bestrahlung werde ich aufjedenfall machen aber bei der Chemo bin ich mir überhaupt nicht sicher. Habe das Gefühl das ich ein Phantom bekämpfe. Meldet euch doch mal würde ich freuen vielleicht stand jemand von euch auch schon vor dieser Entscheidung und wie habt Ihr euch entschieden?? Würde mich freuen von Euch zu hören Gruß Mayo
Hallo Mayo,
bin selber mit 38 Jahren an BK erkrankt, hatte allerdings schon 10 befallene Lymphknoten. Hatte 4x EC Hochdosischemo intervallverkürzt(alle 14 Tage) und 3xCMF(mittlerweile etwas überholt, ist schon 5 Jahre her). Ich wollte Dir nur etwas die Angst davor nehmen, ist zwar nicht ohne, aber man übersteht es. Mir hat es geholfen, dass ich immer gedacht habe: wenn das Mittel die gesunden Zellen schädigt, dann auch die Tumorzellen, denn man kann nicht sicher sein, auch wenn die LK nicht befallen waren, dass der Krebs sich nicht über die Blutbahn ausgebreitet hat. Bei einer Freundin war es so. Mich hat es zwar im April auch wieder erwischt, aber ich hatte immerhin fast 5 Jahre Ruhe.
Hatte jetzt wieder eine Chemo, haber wieder alle Haare verloren usw... Aber die Chemo habe ich wieder mitgemacht, möchte gerne noch ein wenig leben. Ich kann davon ausgehen, dass ich sonst schon tot wäre. Falls Du noch mehr Fragen haben solltest, bin ab Sonntag wieder da. Fahre trotz Chemo für einige Tage nach Österreich Skifahren.
Wünsche Dir, dass Du f´ür Dich die richtige Entscheidung triffst.
Liebe Grüße, Martina
Hallo Mayo,
da kann ich mich nur Martina anschliessen.Ich bin im Dez.2002 an BK erkrankt,im Alter von 31,5 Jahren.Mein Tumor war hochgradig aggressiv, von 20 Lymphknoten war einer befallen.Die Ärzte sagten mir, dass der Tumor höchstens 3 Monate alt war.Ich habe nicht einen Tag an der Chemo gezweifelt.Ich habe 6 CEF Chemos und 33 Bestrahlungen bekommen,mir war zwar nach der Chemo und ca.3Tage leicht übel und schwindelig, aber ansonsten ging es.Der Haarausfall fing nach der ersten Chemo 14 Tage später an,Wimpern und Augenbrauen sind mir erhalten geblieben,sie sind nur dünner geworden,meine Perücke habe ich nie getragen,da ein Tuch auch ganz nett aussah.Ich bekomme seit Juni 2003 für 2Jahre Zoladex und 5Jahre Tamoxifen.Hätte ich die Chemo nicht gemacht,würde ich mir vielleicht eines Tages Vorwürfe machen.
Ich wünsche Dir auch,dass Du die richtige Entscheidung triffst!
Liebe Grüße Cordula
Liebe Mayo, für mich war auch ganz klar, dass ich die Chemo machen würde (ich stecke gerade mitten darinnen, auch FEC,seit heute gehöre ich zu den Glatzköpfen unter uns). Allerdings hat mein Tumor G3,was sehr aggressiv ist.. Lymphen waren noch nicht befallen.
Ich habe mich inzwischen sehr intensiv damit beschäftig, was warum wann welche Therapie wieso...
Es ist so, dass viele Ärzte sich nach dem Konsens von St. Gallen richten, das ist ein Ärtzekongress mit ca.3000 Teilnehmern aus allen Ländern, der alle zwei Jahre in St. Gallen stattfindet. Aus den Teilnehmern wird ein Gremium gebildet, die alle Ergebnisse zusammentragen und daraus einen Konsens entwickeln. Dieser Kongress widmet sich vor allem der Frage des primären Brustkrebses,also unserer Situation vor Auftreten von Metastasen.
Die Tendenz in den letzen Jahren geht wohl dahin, den primären Brustkrebs umfassender und so massiv wie möglich zu behandeln, um umbedingt das Metastasieren zu verhindern. Ist auch vernünftig, da es dann ja nur noch um palliative Hilfe geht.
Dafür sucht man nach Prognosefaktoren.
Du hast wirklich eine sehr gute Ausgangslage, nicht so viele Frauen vor den Wechseljahren haben einen Tumor der auf die Antihormonbehandlung anspricht, das ist also sehr gut, außerdem ist ein G1-2 auch wirklich gut. Dazu keine Lymphen befallen und die Größe des Tumors. Aber es kann sein, dass allein schon auf Grund deines Alters,die Empfehlung für die Chemo ausgesprochen wird. Denn Frauen unter fünfunddreißig gelten gemäß dem St. Gallen Konsens als riskanter.
Man weiß, dass bei negativem Lymphstatus 60 -70 % allein durch Bestrahlung und Op "geheilt" sind.
Aber wer gehört wirklich dazu. Mit Chemo wird die Trefferquote auf ca. 70%-80% erhöht.In dem Sinne bekommen viele viele Frauen unnötigerweise eine Chemo, bzw. werden übertherapiert. Aber wer gehört dazu??? Das weiß man halt leider nicht.
Vier mal EC ist nicht so schlimm, wenn ich das so sagen darf und im Grunde auch bestätigen möchte, was die Vorgängerinnen sagten. Die Tage wo es einem mies geht sind zählbar und bei vier Zyklen auch wirklich überschaubar. Das vielleicht schlimmste (aber nicht gefährliche) ist der Verlust der Haare.
Ich wünsch dir viel Mut und Glück, deinen Weg zu finden.
Mir hat das "Brustkrebs-Überlebensbuch" sehr geholfen.
LiebeGrüße
Britta
Ich würde ganz dringend zu einer 2. oder 3. Meinung raten. Der von Britta angesprochene St. Gallen-Konsensus besagt, dass bei hormonpositiven Tumoren eine Chemotherapie + Tamoxifen die gleichen Ergebnisse bringt wie eine Behandlung mit Zoladex + Tamoxifen. Du hast außer deinem Alter viele günstige Prognosefaktoren: der Tumor ist gut-mäßig differenziert, stark hormonpositiv und es liegen keine Lymphknotenmetastasen vor. Zur Chemotherapie solltest du wissen, dass sich die Überlebenswahrscheinlichkeit um maximal 10% erhöht. Die direkten Nebenwirkungen der Chemotherapie - ich habe 6 Zyklen EC hinter mir - sind erträglicher, als ich gedacht hatte. Müdigkeit, massive Erschöpfung, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme haben mich danach noch 2 Jahre begleitet.
Gruß Dorothee
Hallo Cordula!
Ich bin 27 und bin gerade mitten in der Chemo. Ich habe auch einen G3 und noch einen G2. ein Lymhknoten war befallen. Wie gehts Dir denn jetzt?
lg moni
Hallo Mayo,
das Dorothee schreibt halte ich auch für sínnvoll. Sie hat recht mit dem Hormonrezeptorstatús. Ich habe mir auch vor Beginn der Behandlung noch eine 2. Meinung im Brustkrebszentrum eingeholt.
Alles Gute für Dich,
Gruß Martina
Habe mich sehr über Eure Antworten gefreut. Mein Onkologe sagt mir auch das die Heilungschancen aufgrund der Eigenschaften meines Tumors und vor allendingen das der hormonpositiv ist laut Statistik bei 80% liegen. Ich könnte die Heilungschancen um 10 % erhöhen wenn ich die Chemo mache was natürlich eine ganze Menge ist. Das heisst auch das von 100 Frauen die die gleiche Prognose haben 80 Frauen die Chemo "umsonst" bekommen nur weiß man leider nicht welche das sind. Ich bekomme die Chemo auch nur aufgrund meines Alters dabei werde ich doch diesen Monat schon 36.:-)))
Habe am 11.02. noch einen Termin in einer anderen Klinik die neben der klassischen Therapie auch alternativ Medizin anwenden. Den Termin werde ich noch abwarten bevor ich meine entgültige Entscheidung fällen werde.
Der Onkologe sagte auch das ein Körper so eine Chemo nicht vergisst und ab 850 mg Chemo wird auch das Herz in mitleidenschaft gezogen. D.h wenn ich jetzt 360 mg Chemo bekomme und irgendwann eine Metastase gefunden wird fängt man dann nicht wieder bei 0 an sondern die Chemo wird dann auf die 360 mg draufgerechnet. Ich finde dann ist das Pulver ganz schön schnell verschossen, wenn ihr versteht was ich meine.
Ich kann ja froh sein das ich den Luxus überhaupt habe ein Entscheidung treffen zu können,ich denke mal die meisten können das nicht. Wäre auch nur ein Lymphknoten befallen oder mein Tumor nicht hormonpositiv hätte ich die Chemo sofort gemacht.
Lieben Dank noch mals allen die mir geantwortet haben. Ist schon allein eine große Hilfe wenn man weiss das man nicht alleine ist. Ganz lieben Gruss Mayo
Entschuldige bitte, daß ich mal kurz auf Deinen Beitrag pro Chemo eingehen muß, doch leider halte ich die Bemerkung
"Vier mal EC ist nicht so schlimm,..." in so einem Forum für arg bedenklich. Immerhin erkranken 5% (bei schätzungsweise ca. 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr immerhin 2.500) der Patientinnen in den Folgejahren (früher war man mal von 4-7 Jahren ausgegangen, ich hab es leider schneller geschafft) an einer sekundären Leukämie oder einer anderen sekundären Krebserkrankung. Dies wird zwar jedem in den Aufklärungsgesprächen (die man meistens eh nicht hören möchte, weil man ja immer meint: das betrifft mich nicht) erzählt, jedoch immer so unter dem Mantel des: ist ja unwahrscheinlich, wir müssen es aber sagen...
Durch diese Info möchte ich keine Ängste schüren, doch sollte man auch wenn man so vorbildlich informiert ist wie Du, keine voreiligen Bemerkungen fallen lassen. Erinnere Dich, wie schwer Dir die Entscheidung gefallen ist - als Laie kann man sowas meistens fast gar nicht und läßt sich die Therapie von den Ärzten aufdrücken. Doch nur weil EC-Bestrahlung-CMF in Deutschland immer noch Standard-Therapie bei Brustkrebs ist, muß es nicht für jeden das non-plus-ultra sein.
Ich bin selber 02/2001 an Brustkrebs erkrankt, G3, Tumorgröße 1,8x2,5 cm, in einem Feld von Mikrokalk, zuerst brusterhaltende OP 2 Tage nach Diagnose (weil kein KH-Bett frei war) dann Portimplantat und Standardtherapie bis Oktober. Bei der anschließenden Nachsorge-Mammographie stellte der Radiologe fest, daß sich das Mikrokalkfeld nicht großartig verändert hat - ergo: war nicht entfernt worden - dort hatte sich ein carzinoma in situ gebildet, also wieder KH, Probeentnahme (????) und dann ein weiter Eingriff, bei dem ein Ablatio mit Sofortaufbau durchgeführt wurde. 6 Wochen nach der Ablatio-OP entzündete sich plötzlich meine Narbe an der Brust, nach einwöchiger Wundversorgung im KH machte schließlich meine HAUSÄRZTIN ein kleines Blutbild: Verdacht auf Leukämie bestätigte sich am 16.01.2002, sofortige Überweisung in ein benachbartes Krankenhaus, in dem sofort eine lebensrettende Chemo eingeleitet werden konnte. Nach 2. Blocks Chemo in der Iso, folge im August 2002 eine allogene Stammzellentransplantation. Ein Jahr danach - ich war (mal wieder) guter Dinge, daß ich meine heißgeliebte Arbeit wieder aufnehmen könnte - stellte man dann leider Lungenmetastasen fest. Also wieder Chemotherapie, diesmal kombiniert mit Herceptin (Immuntherapie). Diese Therapie schlägt gut an, was in einer Verlaufskontrolle vor Weihnachten im Thorax-Röntgenbild gut feststellbar war (die Herde haben sich verkleinert!).
Übrigens ist die Klinik, in der ich wegen des Mamma-Ca behandelt wurde auch ein sogenanntes "Brustzentrum"!!!
Diese Bezeichnung ist zur Zeit soweit ich weiß lediglich an die Anzahl der behandelten Patienten pro Jahr geknüpft, sonst nix!!
Bitte jetzt nicht alle über mich herfallen und schimpfen: mir ist natürlich vollkommen bewußt, daß meine Erkrankung nicht gerade standardgemäß verlaufen ist! Ganz im Gegenteil. Man sollte nur, wenn man schon im Internet forscht, sich auch aller Schattenseiten bewußt sein, um sich eine kompetente Antwort auf alle seine Fragen verschaffen zu können und somit eine bessere Diskussionsgrundlage mit den Ärzten zu haben.
Übrigens, da fällt mir gerade noch was ein (hoffentlich ist noch Platz :-) :CMF ist z.B. auch ziemlich überflüssig (bzw. nahezu wirkungslos) wenn man HER2neu positiv ist! Was auf etwa 30 % der Brustkrebspatientinnen zutrifft und soweit ich weiß mittlerweile standardmäßig bei der Gewebebestimmung genau geprüft wird.
Viele liebe Grüße und alles Gute
andrea
Sorry, ich will Dich als "Neueinsteiger" nicht schocken, doch ich finde es - da ich ja nunmal schon 3 Jahre krank bin und immer noch dazulerne - äußerst wichtig, sich wirklich sehr genau zu informieren.
Glaub mir, ich wünsche keinem einen solchen Krankheitsverlauf wie mir. Doch auch mir geht es zur Zeit sehr gut, schließlich habe ich vor 3 Wochen wieder mit ein wenig Fitnesstraining angefangen. Palliativmedizin ist eben doch nicht nur "im Krankenbett liegen und Schmerzmittel kriegen" (ups, war schon wieder so krass ausgedrückt. Sollte mal wieder ein wenig an meiner Diplomatie arbeiten... )
Hast Du in Erwägung gezogen, Dich noch einmal von einem anderen Arzt beraten zu lassen, vielleicht einen Spezialisten aufgesucht oder das Brustkrebstelefon angerufen??
Würde ich Dir dringend empfehlen, gerade bei Deiner günstigen Ausgangssituation. DU mußt letztendlich die Entscheidung treffen und solltest Dir wirklich 100% sicher sein, für Dich das richtige zu tun. Was später daraus wird, weiß kein Mensch - übrigens leider auch nicht die Ärzte.
Wünsche Dir alles Gute, ach ja und zufälligerweise findest Du die Tel.Nr. u.a. auf meiner Homepage - bist herzlich eingeladen, wenn Du Lust dazu hast www.hopepage.net !
Wünsche Dir einen kühlen Kopf für die anstehenden Entscheidungen, denke aber: Du wirst es schon richtig machen, egal wie Du Dich für Dich entscheidest.
Wenn Du magst, kannst Du auch gerne mal mailen oder in mein Forum schreiben. Ansonsten:
Viel Energie für die Therapie!
& liebe Grüße
Andrea
Liebe Majo, die Dosisangaben beziehen sich auf Epirubicin. Bei diesem Medikament darf die Maximaldosis nicht überschritten werden, wenn man keinen Herzschaden riskieren will. Eine Chemo mit anderen Medikamenten ist aber später noch möglich.
Vielen Dank für den Tip mit dem Brustkrebstelefon. Werde ich direkt mal ausprobieren. ansonsten habe ich am 11.02 noch einen Termin in einem anderen Krankenhaus (siehe oben). Dir auch nur alles alles Gute. Bis dann Gruß Mayo
Liebe Andrea,
vielen Dank für den Hinweis auf die sekundären Leukämien. Du hast wirklich Recht, darüber wird nicht viel gesagt und so richtig wusste ich dergleichen auch noch nicht. Das ist auch deshalb wichtig, damit wir selbst uns im Auge behalten und zum Beispiel eine Blutuntersuchung vorschlagen,wenn merkwürdige Symptome auftreten (so wie bei dir, die dann erst die Hausärztin mit dem kleinen Blutbild entlarvte, habe deine "hopepage" gelesen und finde die KLASSE).
Wenn ich sagte:"EC ist nicht so schlimm" dann meinte ich natürlich ganz subjektiv und ganz persönlich, wie jeder Eintrag ein persönliches Empfinden wiederspiegelt, das auch berechtigt ist,die unmittelbaren Nebenwirkungen. Nicht so schlimm heißt trotzdem "schlimm" und dass das ein Giftzeug und Teufelsgebräu ist,was wir da in uns lassen müssen (zustimmen der Not gehorchend) liegt ja auf der Hand. Es ist eigentlich eine Schande,dass es bei den Millionen Milliarden die für andere Bereiche wie Rüstung gibt nach so vielen zig Jahrzehnten nichts Besseres gibt als diese Chemotherapien, nach der Devise: Wer stirbt zuerst, der Patient oder der Krebs *ironischgemeint*.
Aber, um jetzt mal mit Statistiken und Zahlen zu jonglieren, was ich von vornherein schon bedenklich halte, woher kommen diese Zahlen eigentlich alle, die sich zum Teil auch noch widersprechen aber, wo immer man sie liest, mit absolut selbsticherer Sicherheit aufgestellt werden:
Wenn von allen die Chemo kriegen Zehn Prozent mehr überleben und insgesamt 5% eine sekund. Krebserkrankung als Folge der Therapien bekommen sollen dann sind das,wie du sagst, 2.500 mehr in Deutschland die sterben aber auch 2.500 mehr die überleben. Eine magere Ausbeute für all die Chemos...nicht wahr.
Aber auf welcher Seite man immer steht, dann sind es für mich/dich persönlich 100%?????????????
Tausende von Fragezeichen und schweren Entscheidungen und das in einer Zeit wo es einem nicht berauschend geht.
Aber was soll´s, da müssen wir durch und da sitzen wir alle in einem Boot.
Jeder von uns muss seinen ganz eigenen Weg finden, und der wird richtig sein, nicht wahr? Wichtig ist, nichts zu bereuen und sich nicht auch damit noch fertig zu machen, falls das geht.
Denn wir tun ja alle unser Bestes, denke ich, und haben nicht "Hier" geschrien als es um die Verteilung von Brustkrebs ging. Deshalb trage ich (das ist übrigens auch wieder nur ganz persönlich) meine Glatze auch offen durch die Welt. Ich will den Krebs nicht verstecken nur damit sich irgendelche wohler fühlen.
Dir viel viel Mut und Kraft und Gelingen bei deinen Behandlungen.
Britta
Liebe Majo, wenn Metastasen auftreten, kann Brustkrebs nicht mehr geheilt werden. Wie bei jeder chronischen Krankheit kann man aber lange damit leben. In dieser Situation geht es darum, möglichst gut zu leben. Die Therapien können je nach Lage der Metastasen oder Gesundheitszustand ganz verschieden aussehen. Bei Knochenmetastasen hilft oft eine Behandlung mit Biphosphaten. Wenn möglich, wird eine hormonelle Behandlung versucht. Wenn sich die Metastasen nicht zurückbilden, ist eine Chemo möglich. Das kann eine Therapie mit einer Substanz sein (meine Vermieterin bekommt so was und fühlt sich gut dabei) oder auch eine Therapie mit mehreren Substanzen sein. Epirubicin ist dabei nur eine Möglichkeit.
Ich habe 3 Jahre lang für ein Krebsregister gearbeitet, bei dem auch viele Brustkrebspatienten registriert waren. Es gab da einige wenige Patientinnen mit Zweittumoren. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, ob dies Chemo-Patientinnen waren. Häufiger allerdings trat der Brustkrebs in der 2. Brust auf. Man rechnet mit 1% Häufigkeit pro überlebtem Jahr (wenn keine Tamoxifen-Behandlung durchgeführt wird) und 0,5% pro überlebtem Jahr (mit Antihormonbehandlung).
Mein ebenfalls krebskranker Kollege sagte zu den Therapieentscheidungen: "Immerhin hat man die Wahl zwischen schwarz und dunkelblau." Und selbst diese Wahl ist nicht leicht!
Gruß Dorothee
Liebe Majo,
wie Dorothee schon sagte, ist metastasierter Brustkrebs nicht heilbar. Jedoch können u.U. die sog. "Herde" mit entsprechenden Chemo- oder Ersatztherapien (Immun- oder Hormontherapien) eine Zeit lang in Schach gehalten werden, wie gesagt, wenn Sie anschlagen. Doch mittlerweile gibt es auch hier bereits eine erhebliche Bandbreite an "Wirkstoffen" (ich nenn es jetzt einfach mal so, aber es bleibt halt Gift).
Wenn man also etwa einen stark hormonbedingten Ersttumor hat, können häufig auch die Metastasen damit behandelt werden, jedoch muß dann schon mal auch eine Chemotherapie mit angreifen. In Fällen, in denen weitere Chemotherapien erforderlich sind, wird allerdings immer mit berücksichtigt, was man schon so alles intus (wie auch Bestrahlungen) hat, damit Grenzwerte nicht überschritten werden.
Falls es auch für Dich eine gute Nachricht sein sollte: Meine Lungenmetastasen waren schon bei der Erstdiagnose da, allerdings mit einem Umfang von 3 mm und sich als Vernarbungen einer alten Bronchitis in die Akten eingegangen. Während der ganzen Zeit sind sich trotz Brustkrebstherapie, HochdosisChemo vor der Transplantation und allogener Stammzellentransplantation nicht verschwunden und langsam und gemächlich weiter vor sich hingewachsen. Mein erster Gedanke war natürlich: wenn das alles nicht geholfen hat, was soll dann noch gehen, aber wir Du/Ich jetzt weiß: die neue Therapie mit den speziell abgestimmten Wirkstoffen schlägt gut an und die Herde haben sich schon deutlich verkleinert, vielleicht gehen sie sogar erstmal ganz weg! Man weiß nicht wieviele Jahre das funktioniert, doch solange es geht, werde ich es durchziehen. Es lohnt sich m.E. mit 35 noch um ein paar Jahre mehr zu kämpfen!!
An Britta,
Hoffentlich hab ich mich nicht zu garstig ausgedrückt... so schriftlich weiß man eben nie, wie es der andere dann aufnimmt. War jedenfalls keinesfalls böse gemeint oder so.
Mit den Statistiken muß ich Dir wirklich recht geben: was nützen einem 10 oder 5% mehr, wenn man zu denen gehört, die es nicht schaffen?? Jeder muß seinen eigenen Weg finden. Ich finde es sehr schlimm, wenn vorwiegend ältere Patientinnen sich in ihr Schicksal ergeben und oft nicht einmal wissen, was sie überhaupt für Medikamente bekommen...
Wie ich schon sagte, man hat eben als Laie den Background eigentlich nicht, aber man sollte so lange nach Antworten suchen, bis man SEINEN Weg gefunden und 100% dazu stehen kann.
Freut mich übrigens, daß Du auf meiner Page warst. Bist jederzeit herzlich eingeladen!!!!!
An alle liebe Grüße und viel Kraft!
Andrea
Hallo, ich bin 30 Jahre alt, habe vor zwei Wochen erfahren, dass ich Brustkrebs habe und wurde letzte Woche operiert. Der Status momentan lautet: Grading: G2, der Tumor wurde im Gesunden enfernt und alle 30 entnommenen Lymphknoten sind okay. Auf Hormone reagiert/e das Biest auch, daher steht mir jetzt die volle Packung bevor: Chemo (6 x EC), Bestrahlung und Antihormone. Ich würde gerne wissen, ob jemand von Euch ähnlich ausgedehnt behandelt wurde und was jetzt auf mich zukommt. Eine zweite Meinung werde ich mir auch noch einholen; dennoch kann mir vielleicht der eine oder andere das selbst recherchierte oder erlebte mitteilen.
Im ganzen Forum ist das Thema Familienplanung kaum (oder gar nicht) angesprochen. Wie sieht es bei Euch Betroffenen mit dem Kinderwunsch aus und wer hat genauere Infos über die Spätfolgen der Therapie diesbezüglich?
Vielen Dank für alle Antworten!
Hallo Carlotta, ich war gerade 26 bei meiner Diagnose eines G2 Tumors. Bei mir wurde ebenfalls brusterhaltend operiert, was auf Grund der Größe des in-situ-Feldes aber fast nicht mehr möglich gewesen wäre. Mir wurden auch 30 Lymphknoten entfernt, die glücklicherweise ohne Befund waren. Nach der OP bekam ich 4xAC und danach 31 Bestrahlungen. Jetzt nehme ich seit 2 1/2 Jahren Tamoxifen, die mir bis auf einer leichten Gewichtszunahme und Hitzewallungen keine Beschwerden machen. Zum Zeitpunkt der Diagnose war ich gerade ein halbes Jahr verheiratet und ein Kind sollte baldmöglichst folgen. Tja, daraus wurde leider nichts, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Ich möchte auf jeden Fall noch ein Kind haben und mein Frauenarzt hat mir davon auch nicht abgeraten. Er hat schon Patientinnen gehabt, die nach einer BK-Therapie Kinder bekommen haben und keine Probleme deswegen hatten.
Viele Grüße und alles Gute für Euch alle, Verena!
Hallo Verena,
Du hast also auch die volle Packung bekommen, so langsam kapiere ich erst richtig, was da auf mich zukommt.
Im Moment plagt mich ja körperlich ausser meinem Arm gar nichts.
Ich hoffe, dass der wieder gut fit wird.
Es macht mir Mut zu lesen, dass viele Leute so wie Du kaum oder nur leichte Nebenwirkungen der Medikamente spüren. Besonders die Antihormontherapie klingt so furchtbar lang und Nebenwirkungsreich... Da hat man gerade etwas abgenommen,ist sportlich auf der Höhe, freundet sich so langsam doch immer mehr mit dem Gedanken an Kinder an und jetzt kommt so ein langer Zeitaufschub und die vorgezogenen Wechseljahre!
Mein Arzt meinte nur "Na besser erst mit Ende 30 Kinder als Ende 30 gar nicht zu erleben". Stimmt ja... Dir auf jeden Fall alles Gute und viel Glück mit der Familienplanung in ein paar Jahren! : - )
Hallo Carlotta, mein Arm "funktioniert" wieder so gut wie vor der OP. Ich konnte den Arm ein paar Wochen nicht richtig heben, aber das ist mit der Zeit immer besser geworden. Ich habe täglich die Krankengymnastik-Übungen gemacht, wobei mir besonders das "an der Wand hochkrabbeln" geholfen hat. Heute verspüre ich nur noch ein leichtes Ziehen in der Achselhöhle, wenn ich den Arm ganz weit durchstrecke, außerdem habe ich in einem Teil des Oberarms kein Gefühl mehr. Aber das sind Dinge mit denen ich sehr gut leben kann, wenn alles andere in Ordnung ist. Die Aussage Deines Arztes ist wohl richtig, aber ich kann Dich auch sehr gut verstehen, da mich die gleichen Gedanken plagen/plagten. Ich wollte mein erstes Kind nie erst mit über 30 bekommen, aber leider können wir das nicht ändern und wenn es das einzige Problem bleibt können wir, glaube ich, sehr glücklich sein. Ich würde mich freuen, wenn Du mich über den Verlauf Deiner Therapie informieren würdest, natürlich nur wenn Du magst. In welchem Krankenhaus wirst Du die Chemo bekommen? Viele Grüße und alles, alles Gute wünscht Dir Verena!
Hi Verena,
ja stimmt schon, von der späte Kindersegen das einzige Problem bleibt, können wir wirklich nicht jammern. Ich merke auch, dass ich mich so langsam etwas damit abfinde. Diese ganzen News wollen wirklich erstmal gut verdaut werden.
Für meinen Arm bekomme ich momentan täglich Krankengymnastik, bin auch in wirklich guten Händen gelandet und bemühe mich, auch zu Hause möglichst viele Übungen zu machen. Aber es wird schon von Tag zu Tag besser.
Die Chemo bekomme ich im Franziskushospital bei Osnabrück, nächste Woche geht's los. Wo wohnst Du? Für die weitere Vorsoge komm ich in die Studie der Uniklinik Bonn, inkl. Kernspintomographie. Hatte zufällig die Nachricht vom 23.01. hier im Krebs-Kompass gelesen und hab dort gleich angerufen. Gleich am nächsten Tag sollte ich vorbeikommen und es war schon beruhigend zu wissen, dass ausser dem bereits entdeckten Tumor nichts weiter sichtbar wurde. Ausserdem fand ich ganz toll, wie sehr sich dort alle gekümmert haben.
Kannst mir übrigens auch gerne mailen: Carlotta2001@web.de
Liebe Grüsse!
Liebe Carlotta,
was für eine Studie ist das in Bonn, was meinst du damit, und wo hast den Hinweis hier gefunden? Wollte auch gern bei einer Studie mitmachen, aber angeblich ging das nicht ohne befallene LK. Dir viel viel Glück weiterhin.
Gruß Britta
Liebe Britta,
in Bonn wird eine Studie durchgeführt zur besseren Früherkennung durch Kernspintomographie. Es geht dabei also für mich "lediglich" um die weitere Vorsage nach Abschluss meiner Behandlung, doch habe ich durch die dortigen Ärzte zumindest einen weiteren Ansprechpartner bei Fragen zu der von hiesigen Ärzten geplanten Behandlung.
Du findes den kompletten Beitrag auf der Krebs-Kompass Seite "News", unter dem 23.01.
Hier nur der Abschnitt mit Ansprechpartnern etc.:
"Frauen mit gerade diagnostiziertem Brustkrebs können in der Bonner Radiologischen Klinik an einer wissenschaftlichen Studie teilnehmen, in deren Rahmen auch eine MRT-Untersuchung angeboten wird. Anmeldung telefonisch unter 0228/287-9875 oder -4494 oder vorzugsweise per Fax mit Rückruf-Telefonnummer unter 0228/287-9877"
Wie weit bist Du mit Deiner Behandlung? Oder hast Du auch gerade erst die Diagnose bekommen?
Gruß
Carlotta
Liebe Carlotta,
danke für deine so schnelle Antwort und Hilfe. Ich werd mal drüber nachdenken, ob ich da auch anrufe bzw. genauer nachlesen, ob es für mich Sinn macht. Ich wohne in der Nähe von Mainz, da ist Bonn ja auch erreichbar. Ich würde sagen ich stehe relativ am Anfang, aber ein paar Etappen habe ich schon hinter mir. Im Dezember Diagnose und OP, Portanlage geschafft, jetzt die zweite Chemo hinter mir, FEC also noch vier Mal und dann sechs Wochen Bestrahlung und Antihormontherapie (Tamoxifen, Zoladex). Die volle Dröhnung *seufz* aber muss halt sein. Wie singt Gröni so schön: "Das Leben ist nicht fair".
Dir viel Kraft und Gelingen und Danke noch mal.
Britta
Hallo Britta!
Dann geht's uns ja ganz ähnlich. Wie bekommt Dir die Chemo?
Wurde die Portanlage geschafft, weil es Probleme mit "normalen" Infusionen gab? Bei mir fällt aufgrund der OP der rechte Arm für Infusionen flach und am linken ist das Treffen einer Vene oft Glückssache...
Machst Du noch eine Begleittherapie für das Immunsystem, z.B. Misteltherapie oder besondere Nahrungsergänzungsmittel? Bin gerade dabei, mich diesbezüglich etwas zu informieren, aber das Internet ist endlos und leider finded man auch viel Mist..
Gruß,
Carlotta
name@domain.de
Liebe Carlotta,
ich habe schon in Bonn angerufen,aber es scheint so,dass ich wenig Chancen habe, da ein bisschen zu spät (gilt nur bis sechs Wochen nach Brustkrebsdiagnose). Aber es klingt hochinteressant was der Artikel sagt über die MRT´s. Ich habe mir die Anschrift notiert, und wenn ich mal ein MRT machen lassen will, zur Not auf eigene Kosten, finde ich es gut eine Stelle zu wissen, die Erfahrung mit der Auswertung hat. Was meinen Port betrifft habe ich dir gleich als erstes nach deinem Eintrag schon mal geantwortet, vielleicht hast du das noch nicht so zusammengemuddelt mit mir jetzt hier *lächel*. Ich bin froh, dass ich ihn hab bevor ich Venen-Probleme kriege. Lege keinen Wert auch noch darauf.Das wird in meiner Klinik standardmäßig empfohlen auf Grund der Erfahrungswerte einfach wenn es mehr als 4 x EC ist. Zuerst sollte ich ja 4x EC bekommen habe dann aber selbst auf 6xFEC gewechselt. Entspricht meiner Mentalität, gilt natürlich nicht für jeden.
Ja, ich mache noch eine Menge anderes...(entspricht auch wieder meiner Mentalität und ist nicht unbedingt eine Garantie wie wir ja wissen) Meine Mam hatte vor zwölf Jahren einen anderen Krebs und ist damals an die "biologische Krebsabwehr" (Heidelberg Ursprung) gekommen (Mistel, Enzyme, etc...) Gute Internetadresse und auch aus meiner Sicht keine Heilerei und Scharlatanerei sondern seriös ist www.biokrebs.de
Ich habe einen Arzt der mich so begleitet, den wir als Familie schon Jahre kennen. Der hat auch meinem Sohn schon sehr geholfen. Das Drum und Dran, also die richtigen Kontaktstellen sind so wichtig, alleine ist das total schwer, man ist heillos verloren in dem Informationswiderspruchswust, finde ich. Aber irgendwie kristallierst sich aus all dem ein eigener Weg heraus, und das ist ganz entscheidend, dass man selbst total dahinter steht, was auch immer es ist,finde ich.
Die Chemo vertrage ich nicht besonders, aber das erwartet man ja auch nicht...und es geht vorbei. "Komm lieber Mai und mache"...ist mein Lied,denn dann ist das erst einmal durch. Wünsche dir auch, dass es schnell vorbeigeht.
Bis bald. Deine Britta
naturlan-f@t-online.de
Hey Britta,
Du hast recht, Deinen ersten Eintrag habe ich irgendwie übersehen... Jetzt lasse ich mich per Mail über Antworten informieren.
Danke für alle Deine Tips. Mir fehlt im Grunde der vertraute Arzt der sich kümmert und auskennt. Fühle mich teilweise nicht optimal aufgehoben, was wirklich schade ist.
Kannst Du mir kurz den Unterschied zwischen EC und FEC erklären? FEC erhält einen Wirkstoff mehr, doch wo liegt der Vorteil? Vielleicht hast Du auch hierzu noch einen guten Link?
Ich drück Dir die Daumen, dass Du die restlich Chemo noch einigermassen hinter Dich bringst, der Mai soll nur bald kommen!
So, nun muss ich los zur KG.
Bis dahin!!
Hallo Ihr Lieben,
gerade hat meine Onkologin angerufen....und sagte die Stanzbiopsie von gestern ist o. ernsthaften Befund...JUHU!!!
Nun kann ich mich ganz auf mein morgiges Konzert mit Scooter konzentrieren....ja genau den brauche ich morgen nach all der entspannenden Zeit.
Ich bin soooooo glücklich.
Der Druckverband ist wech....ich habe mich in Schale geworfen und werde nun erstmal (trotz Regen, für mich scheint die Sonne!) bummeln gehen bzw. einfach die Gegend unsicher machen *ggg*
Laßt Euch ganz doll knuddeln
Marion
Hallo Marion,
habe mich sehr gefreut, daß die Stanze o.B. war. In Gedanken feiere ich mit Dir.
Gruß Lucy
Hallo, mein Name ist Sabine
Mein Problem ist , nach einer Ultraschalluntersuchung , wurde ein Knoten in meiner Brust diagnostiziert. Es sollte mit der Mamografie ein konkreteres Ergebnis erkennbar sein. Allerdings war der Knoten auf dem Bild garnicht erkennbar. Weil die besagte Stelle so ungünstig liegt (weit außen zum Unterarm) ist sie nicht mit auf das Bild gelangt. Mir wurde empfolen eine Kernspintomografie machen zu lassen., um eine Diagnose zu bekommen. Von meiner Ärztin habe ich erfahren, das die meisten Befunde, durch diese Methode oftmals bösartig diagnostiziert werden. Obwohl es sich oft um gutartige Knoten handelt. Meine Frage wäre, mit welcher Methode und welche Kliniken hat man genauere Diagnosen erfahren?
Hallo zusammen!
Bei mir steht Freitag die erste Chemo an, nun hab ich mir eine Erkältung eingefangen. Sollte ich diese erst auskurieren und den Chemobeginn um eine Woche verschieben? Vielleicht hat jemand von Euch Erfahrungen?
Wer von Euch weiss, was die Prozentangabe beim Hormonrezeptorstatus bedeutet? Z.B Östrogen 10% positiv.
Liebe Sabine,
die Information das ein MRT die aussagekräftigsten Ergebnisse bringt ist richtig, ich habe das schon mehrfach gelesen. Allerdings kommt es-wie immer - sehr darauf an, WER die Dinge befundet. Vielleicht daher deine Info über die falsch positiven Ergebnisse. Soweit mir bekannt ist sind absolut führend darin die Uni-Klinik Bonn, ein Ansprechpartner wäre zum Beispiel Frau Sonntag (Ärztin die das betreut). Dort werden jedes Jahr 3000 MRT´s befundet. Allerdings musst du vorher eine Kostenübernahme deiner Krankenkasse beibringen. Eine MRT kostet ca. 800 EUR wenn man sie privat bezahlt.
Eine andere Variante wäre die Biopsie, das ist eine Gewebeentnahme unter Ultraschallkontrolle mit örtlicher Betäubung. Ein Standardverfahren.
Liebe Grüße und viel Glück Britta
Hallo Michi,
so weit es mir bekannt ist, ist das der Anteil der Zellen beim Tumorgewebe der positive Östrogenrezeptoren enthält. Das heißt der auf Östrogene mit Wachstum reagiert.In meiner Histologie steht, dass ab 10% man von einem Östrogenrezeptorpositivem Krebs spricht und dementsprechend behandelt. Das bedeutet im Anschluss an eine OP,bzw. Chemotherapie eine Antihormontherapie durchzuführen. Meist über fünf Jahre.
Liebe Grüße und viel Glück auch für DICH Britta
Hi...
wie lange ist deine OP her.
Man sagt,dass die Chemo bis spätestens vier Wochen nach OP begonnen werden sollte. Bei mir waren es allerdings fünf Wochen wegen diesem Weihnachts Trallala Jahreswechsel Break :-(.
Was sagen dieÄrzte? Ich glaube in meinem Krankenhaus würden sie mich heimschicken mit einem Infekt.Hat was mit den Leukos zu tun, die sowieso angegriffen werden durch die Chemo. Das macht die Abwehr schwach und klein.
Liebe Grüße und gute Besserung. Britta.
Hallo Sanni!
Ich fand Deinen Besuch echt klasse! Danke!
Hatte Freitag noch ne Ultraschalluntersuchung und habe während ich auf die Oberärztin gewartet habe mal ein wenig in meiner Akte gelesen! Habe noch zwei neue Informationen gefunden: HER2 neg., Hormonrezeptoren neg.!
Scheinbar reagiert mein Tumor nicht auf Hormone und meine Rückfallquote scheint nicht sehr hoch zu sein. So langsam komme ich meinem Tumor doch zumindest in Informationen näher!
Muss nächsten Montag zum Chefarzt, um den weiteren Therapieverlauf zu besprechen! Es kann sein, dass ich dann am 10. März gar keine Chemo habe! Schaun wir mal!
Wie geht es Dir?
Viele liebe Grüsslies
Christina
Hi Christina,
schön von dir zu hören.
Find ich gut, dass du den Informationen aus deiner Akte auf den Spuren bleibst- hast du schonmal daran gedacht, dir die Inhalte im KH kopieren zu lassen?
Wie sind denn die Sono-Ergebnisse ausgefallen? Und wieso würde die Chemo denn schon nach zwei Zyklen evtl. abgebrochen?
Mir gehts gut, arbeitstechnisch ist es etwas stressy im Moment und ich muß vor der Oscarverleihung am Sonntag noch mindestens 3-5 Filme gucken! Also auch noch Freizeitstreß, *grins*
Gestern hab' ich erst Mystic River geguckt und bin dann ins nächste Kino um Cold Mountain zu sehen. Danach habe ich mich denn doch leicht reizüberflutet gefühlt!
Ich hoffe, du fühlst dich fit und kannst das schöne Wetter genießen! Viele liebe Grüße, Sanni
Hallöchen Sanni!
Hatte gestern schon versucht zurück zu schreiben, aber mein Computer hat mich mit der Langsamkeit der Bearbeitung in den Wahnsinn getrieben!
Schön zu hören, dass es Dir neben der Reizüberflutung gut geht! Verleiht Ihr die Oscars in Eurer Einrichtung?
Hast Du denn ein Entspannungsprogramm, um die Reizüberflutung zu überstehen? Wünsche Dir einen angenehmen Stress und eine gute Stressbewältigung!
Was mich angeht: Da habe ich wohl mit der Therapie etwas nicht ganz verstanden! Es sollten wohl von vornherein erstmal zwei Zyklen EC verabreicht werden, um dann den weiteren Therapieverlauf/Behandlungsverlauf zu klären/bestimmen! Es kann durchaus sein, dass sie sich für die OP als nächsten Schritt entscheiden und die Chemo dann erst danach weiter machen! Wenn der Tumor genügend geschrumpft ist, wäre es möglich! Derzeit habe ich das Gefühl, dass die Chemo gut anschlägt, da meine Brustwarze wieder normal aussieht und nicht mehr in der Masse versingt!
Die Sonografie vom letzen Freitag wird jetzt als Vergleich/Verlaufkontrolle gewertet, da man nach so kurzer Zeit noch nicht erkennen kann, ob die zweite Chemo etwas gebracht hat.
Drück mir mal die Daumen!
Wünsche Dir Gelassenheit, Ruhe, Freude und Genuss an jedem Tag!
Alles gute und hoffentlich bis bald!
Christina
Hallo Christina,
wir haben uns Sonntag im Joho kennengelernt. Da man sich hier im Forum duzt, werde ich das auch tun.Wie geht es dir? Hat dein Papa was leckeres zu Essen für dich gehabt?
Ich bekomme die nervigen Kopfschmerzen nicht weg. Hab schon richtige Aversionen gegen Tabletten und mir deshalb heute Paracetamolsaft gekauft.
Nun zu unserem Stammtisch. Das erste Mal wollen wir uns Freitag, 5. März um 15 Uhr treffen. Kannst du dann? Es wäre schön, wenn du Sanni mitbringen würdest. Sie kann uns bestimmt einiges erzählen, da sie die ganze Prozedur schon hinter sich hat. Also, Sanni, du bist herzlich willkommen. Und wenn ihr noch andere Betroffene kennt, mitbringen!!!
Liebe Grüße
Barbara
Möchte mich auch mal melden, nachdem ich lange oft nur mitgelesen habe. Ich bin 26 Jahre, wurde im Oktober letzten Jahres brusterhaltend operiert und hatte diesen Montag meine letzte von 6 chemos (FEC) - nun folgt noch die Bestrahlung. Ich bin aus Österreich und würde mich sehr über Leute freuen, die sich mit mir austauschen möchten. Ich hab bis jetzt schon einiges mitgemacht auch im Bezug auf die Ärzte und wie sie mit einem umgehen. Habe z.b. durch die Chemos eine chronische Venenentzünndung mit Sehnen und Muskelverkürzung im Arm und kann diesen nicht mehr strecken und muß jetzt noch monatelang zur Physiotherapie und ich hoffe der arm wird überhaupt wieder. Liebe Grüße an euch alle und ich geb gerne meine mailadresse weiter wer möchte. Margit
Hallo Christina,
ich drück' dir auf jeden Fall alle beide Daumen und hoffe, dass dein Arztgespräch am Montag ein informatives sein wird mit guten Ergebnissen! Bitte erzähle, wie es weitergehen wird.
Und bleibt es dabei, dass du nächste Woche ins Anerkennungsjahr gehst?
Zum Thema Streßbewältigung: Ich war die letzten Tage auf Fortbildung und hatte auf dem Seminar ein sehr gutes Gespräch mit meiner Chefin. Kurz gesagt hat sie mir in diesem Gespräch nochmal sehr deutlich gemacht, dass ich mich in den nächsten Jahren gefälligst darum zu kümmern habe gesund zu bleiben und meine Arbeitsstelle als Schonraum zu begreifen, mit aller Rückendeckung, die dazu gehört.
Ich fand das wirklich phänomenal, nicht nur weil ich diese Aussage als sehr entlastend empfunden habe sondern auch weil mir bewußt geworden ist, dass ich 100%ige Leistungsfähigkeit mehr oder weniger als Gesundheitsgarantie empfunden habe und mich selbst schön unter Druck gesetzt habe, gefälligst leistungsfähig zu sein. Zu hören, dass das noch lange nicht von mir erwartet wird und trotzdem geschätzt werde hat mir sehr gut getan und ich werde wieder besser auf mich achtgeben.
Du siehst, deine Wünsche für Ruhe, Gelassenheit und Freude für mich haben schon angefangen zu wirken- herzlichen Dank! Ganz bestimmt bin ich genauso begabt im Daumendrücken für dich!
Viele liebe Grüße und bis bald!
Sanni
Übrigens, die Oscar-Verleihung findet nicht in meiner Einrichtung statt- ich mein' doch die in Hollywood ;-) ...
Liebe Barbara, ich würde gerne auch zum Treffen kommen, kann es so kurzfristig aber nicht fest zusagen. Wo ist es denn geplant?
Herzliche Grüße
Ich/34 traue mich jetzt auch mal.Villeicht kannst Du mir ja einbischen helfen.Ich habe noch alles vor mir.Morgen beginnt meine erste Chemo.Soweit habe Ich mich mit (abgefunden)und komme soweit" dank meinem lieben Freund" Mit klar.Ich hätte nun gern von anderen gewußt z.B. wie fühlt man sich nach der ersten Chemo ? Was für Vitamine hast Du zusätzlich genommen ? Wie übersteht man die Nacht (Tage), wenn man seine Haare verliert ?(Davor habe ich Angst). Ich mache zuerst eine Chemo und dann die OP.Mein Knoten ist schon fast 3 cm groß.mit meinem Krankenhaus habe ich sehr viel glück,die Ärzte sind alle sehr nett und konzentrieren sich sehr auf einen.
liebe Grüße Manuela
Falls du eine Chemo mit EC bekommst, fallen die Haare so nach 2 Wochen aus. Man fühlt sich damit einfach kranker. Viele Perücken sehen sehr gut aus. Ich war selten so gut frisiert. Wenn es dann warm wird, geht die Schwitzerei los. Irgendwann einmal bin ich dann ohne losgezogen (hat mich viel Überwindung gekostet). Hier in Hamburg nehmen das die Leute mit Fassung (und ohne Anstarrerei). Noch nie habe ich so viel hilfsbereite Leute gefunden.
In den Nächten nach der Chemo habe ich wenig geschlafen. Ein wenig übel war mir schon (ist gut auszuhalten). Ich habe viel Musik gehört und gelesen, bin spazieren gegangen, habe viel Besuch bekommen und telefoniert. Nach ein paar Tagen nimmt die Schwäche dann ab. Chemo ist sicher kein Vergnügen, aber weniger schlimm als ich gedacht hatte. Am unangenehmsten waren die Konzentrationsprobleme und eine ständige Müdigkeit, die ich noch monatelang nach der Chemo hatte.
Ich habe parallel zur Chemo Mistelpräparate gespritzt. Heute würde ich auch Selen nehmen. Meine Ärztin hat mir zu viel Obst und Gemüse geraten statt Vitamintabletten.
Gruß Dorothee
Hallo Manuela!
Ich habe nach der ersten Chemo überhaupt nichts gemerkt.(auch ec). Nach der 2. hatte ich am ersten Tag kopfschmerzen, nach der 3. chemo war es mir am 3. und 4. Tag schlecht. Nach der 4. CHemo war es mir eine woche dauerschlecht. Aber es war "o.k.". Ich habe es halt gemerkt. Wenn ich nicht auf gute Ernährung (Gemüse und Obst) achte, bekomme ich gleich schwierigkeiten mit dem Stuhlgang. Aber das ist auch bei jedem anderst. Ansonsten nehme ich selen, Vitamin C und Mulitvit ein. Ich achte jetzt auch eher auf Biogemüse. Ist zwar nicht ganz billig, aber selbst bei Aldi gibt es mittlerweile biokarotten und Tiefkühlbiogemüse. Ich habe auch schon einige bücher über Ernährung bei Krebs gelesen. Grundsätzlich ist wohl Frisches Gemüse und Obst angesagt, sowie Vollkornprodukte. Wenig tierisches Eiweiss und Fett. Wenn es mich anmacht, gönne ich mir auch einen Kebap, und aber auch Wurst oder Süssigkeiten. In masen ist wohl alles erlaubt.!!
Hallo Christina und Sanni,
ich würde mich riesig freuen, wenn ihr morgen zum Stammtisch kommen würdet. Bis jetzt haben 6 Frauen (28-63 Jahre) zugesagt, alle im Johannes-Hospital operiert. Hoffe, dass es bei allen auch die Blutwerte zu lassen ;-);-);-)
Wenn noch jemand Interesse hat.........einfach kommen!!! (Natürlich auch,wenn OP in einem anderen KH war)
Hier nochmal die Adresse:
Cafe Kleimann
Petrikirchhof 8
44137 Dortmund
(großer Tisch ganz hinten links)
ab 15 Uhr
Liebe Grüße
Barbara
Hallo,ich habe gerade gelesen das morgen ein Stammtisch in Dortmund stattfindet.Ich bin zwar nicht mehr ganz so jung;-)gerade 45Jahre alt geworden,und mach mich morgen auf den Weg.Ich komme aus der Umgebung von Dortmund.Muss eh unbedingt in die Richtung,neue Seitenspiegel fürs Motorrad kaufen.Meine OP liegt fast 3 Jahre zurück....
Bis dann Mechthild3
Ich freu mich;-)
Hallo Mechthild,
das finde ich toll. Freu mich auf dich.
Bis gleich
Barbara
Hallo,
bin heute das erste mal auf dieses tolle forum gestossen. ich bin 24 jahre alt und habe vor 4 monaten erfahren, dass ich bk habe. ich habe letzte woche bereits meine 5. chemo (4x ec + 4x taxol)bekommen. vor 3 wochen konnte man mich brusterhalten operieren. mein tumor war mehr als 80% östrogenhaltig. nach der bestrahlung soll eine hormontherapie folgen. kann mir einer sagen, ob ich trotz so jungem alter auch tamoxifen bekommen werde oder ob es da evtl. auch noch ein anderes medikament gibt?
ich würde mich sehr über eine antwort freuen!
liebes grüßle aus dem schwabenländle!
nicole
Hallo Nicole!
Auf Grund des hohen Östrogenstatus wird meistens eine Hormontherapie (Tamoxifen+Zoladex)im Anschluss der Chemotherapie gemacht.Die anderen Medikamente werden eher bei einem Rezediv oder bei Frauen nach den Wechseljahren gegeben.Hoffe ich konnte dir ein klein wenig helfen.
Lieben Gruss M3
Hallo,
bin heute das erstemal auf diese Seiten gestoßen. Mitte Nov. wurde bei mir (bin "erst" 36) BK festgestellt. Jetzt habe ich schon 4 Chemos hintermir und nächtste Woche wird entschieden wann ich operiert werde. Leider kann ich mich nicht entscheiden wo ich mich operiern lassen soll. Wer weiß mir Rat?
Vielen Dank
Christine
Liebe Christine
aus welchem Raum kommst du denn? Willst du dich nicht dort operieren lassen,wo du die Chemos erhalten hast und wo entschieden wird, wann du operiert wirst?
Ich kann ein hervorragendes Krankenhaus empfehlen,aber es ist im Rhein-Main Gebiet und vielleicht zu weit für dich.
Gruß Britta
Hallo Christine,
bei mir wurde auch ende nov. festgestellt, dass ich bk habe! bin vor 3 wochen operiert worden. wo wohnst du denn?
liebe grüße
nicole
Hallo Nicole,
ich wohne in der Nähe von Freiburg. Man hört immer wieder gutes und schlechtes über die Ärzte. Und da gibt es ja Unterschiede - bei den Ärzten. Im Moment weiß ich nur, dass sie nicht Brusterhaltend operieren können. Ich hoffe das es nach dem MRT am Montag eine bessere Diagnose gibt.Vielleicht habe ich nur Angst, auf das was auf mich zukommt.
Gruß
Christine
Wenn du in Freiburg wohnst, istder Weg nach Wiesbaden wohl zu weit.
Es gibt ein sehr gutes Buch, es heißt das "Brustkrebs Überlebens Buch" von Ursula Goldmann-Posch, es macht dich schlauer und stärker in der Auseinandersetzung mit den Ärzten und nennt sehr gut recherchierte Kriterien für die Klinik,die man sich zur OP wählen sollte.
Ich denke, du hast bestimmt das Recht auf eine zweite Meinung. Auch mit den MRT´s ist Vorsicht angebracht. Es ist noch keine über so lange Zeit praktizierte Methode für Brustdiagnostik und es gehört viel Erfahrung dazu sie richtig zu lesen.
Sehr spezialisiert und federführend ist darin die Uniklinik Bonn aber noch längst nicht jeder, der so ein Gerät hat.
Viel Erfolg und ein gutes Händchen bei deiner Entscheidung.
Britta
Hallo Christine!
ich kann dich gut verstehen. das warten auf die ergebnisse sind das schlimmste. immer die ungewissheit...!!! ich habe das ganze ja auch erst hinter mir. ich wohne in der nähe von stuttgart, ich weiss nicht, ob dir das ein wenig zu weit ist. du hast da vollkommen recht, jeder findet eine andere klinik/ärzte besser. das wichtigste ist, das du vertrauen zu den ärzten hast, die dich behandeln. wie groß ist den der tumor mommentan? hat er sich durch die chemo verändert? ich habe vor meiner op auch erst chemo bekommen, die ärzte wollten den tumor etwas einschmelzen um ihn brusterhaltend operieren zu können. meine brust war gegenüber der ursprüngelichen tumorgröße (2,2cm) zu klein. der tumor ist glücklicherweise, wie erhofft, kleiner geworden (1,6 cm) und konnte so brusterhaltend operiert werden.
liebe grüße
nicole
Hallo Ihr Lieben,
ich bin 39 Jahre "jung", und wurde vor 2 Wochen operiert, mit dem Befund drei kleiner bösartigen Herde in meiner rechten Brust. Die Brust wurde vorerst erhalten, Lymphknoten waren zum Glück nicht befallen.
Bin zur Zeit total down, kann die Tage nur mit starken Psychopharmaka überstehen. Ich weiß, ich muß stark sein und kämpfen - schon alleine für meinen 3-jährigen Sohn. Aber ich habe so viele Ängste, was die Zukunft bringen wird.
Ich habe letzte Zeit leider viel Schlimmes durchmachen müssen, Anfang 2003 standen mein Mann und ich kurz vor der Trennung, im November hatte er einen Herzinfarkt, und nun noch meine Geschichte.
Meine Bekannten haben sich zum größten Teil leider zurückgezogen, will denen ja auch nicht was vorheulen.
Meine Ängste äußern sich inzwischen so (wenn ich versuche, die Psychopillen zu reduzieren), daß es mir regelrecht die Kehle zuschnürt. Mein Mann kommt mit dieser Situation auch nicht gut zurecht, er ist leider ein Typ, der sehr schwer Gefühle zeigen kann.
Vieleicht gibt es hier jemanden, der mir doch ein wenig Mut machen kann. Es wäre lieb, wenn mir jemand antworten würde.
name@domain.de
Hallo Sterni,
Ich kann deine Angste gut nachvollziehen ich war 36 als bei mir BK festgestellt wurde, mein Sohn war auch gerade 3 Jahre. Kämpfe, es lohnt sich. Bei mir ist es jetzt 3 Jahre her aber die Angst bleibt.
Konnte leider erst heute an den PC (Virus), bekomme ab Donnerstag meine erste von 6 EC-Chemos (bibber), danach 30 Bestrahlungen und dann Hormontherapie, da meine Tumore hormon-positiv sind.
Hallo Sterni,
ich habe gerade die zweite von 6 EC-Chemos hinter mir. Anfangs hatte ich ziemliche Angst, da ich nicht wusste, was da auf mich zukommt. Die ersten beiden Chemos hab ich aber recht gut vertragen. Kopfschmerzen hatte ich am Chemotag und in den Tagen drauf war ich recht groggy, aber von Übelkeit war nichts zu merken. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Deine Chemos ähnlich gut wegsteckst. Machst Du irgendwelche Zusatztherapien? Ich nehme Vitamine, Selen und Mistel.
Hallo Charlotta,
ich hatte gestern schon mit meiner Ärztin darüber gesprochen, aber sie ging leider nicht weiter darauf ein. Ich werde aber nochmal nachhaken, denn ich habe schon öfters gelesen, daß dieses Präparat vielen geholfen hat in Bezug auf die Nebenwirkungen.
Angst habe ich natürlich schon, bin schon ganz kribbelig, denn morgen geht es los mit der Chemo.
Drückt mir doch bitte die Daumen, daß es nicht so arg schlimm wird.
Hallo Sterni,
mein Frauenarzt ist auf Zusatztherapien auch nicht eingegangen.
Ich hab mir dann von der Patientenstelle (eine Beratungsstelle hier bei uns) einen Homöopathen empfehlen lassen wollen und sie nannten mir eine Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde.
Dort fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Sie hat mir einiges erklären können, schwört nicht auf die Schulmedizin alleine und hat sich auch viel Zeit genommen. Die Vitamine muss ich selbst zahlen, Selen und Mistel gibt es auf Rezept. Für morgen wünsche ich Dir alles gute und drücke beide Daumen!
Hallöchen alle zusammen. Bin 35 Jahre alt und habe mit BK-Metastasen zu kämpfen. Hat irgendwer Erfahrung mit Knochen- und Hautmetastasen ? Habe bereits die 5. Chemo und so richtig scheint das alles nicht zu wirken. Bestrahlung der Haut erhalte ich nebenbei. Würde mich über Antworten sehr freuen.
Viele Grüße
Ina
Bestrahlung ja oder nein??
Hallo, ich bin 37 und bei mir wurde vor 1 Woche rechts eine brusterhaltende OP vorgenommen. Hier das OP-Ergebnis:
0,3 cm großer DCIS-Anteil (hoher Kernmalignitätsgrad mit Nekrosen) im Bereich einer Nadelmarkierung und Mikrokalknachweis im DCIS. In Nachbarschaft ein Fibroadenom, übriges Excidat mit fibröser Mastopathie mit fokal ductaler Hyperplasie. Aufgrund von Differenzierungsgrad, Tumorgröße imd Randabstand ergibt sich ein VNPI von 6 (3+1+2)
Nachresektate:
Fibröse Mastopathie und im Nachresektat medial kleinherdig atypischer ductaler Hyperplasie sowie kleinherdig atypischer lobulärer Hyperplasie im Nachresekitat caudal. anteile des vorbefundlich diagnostizierten DCIS vom hohen Kernmalignitätsgrad sind nicht erfasst. Ob sich zusammen mit diesen Nachresektaten für das DCIS eine Änderung des VNPI ergibt ist nicht sicher zu entscheiden.
Empfehlung des Arztes: Da der Sicherheitsabstand gesundes Gewebe größer 1 cm empfiehlt er eine Bestrahlung der rechten Brust, da die Rezidivquote von ca. 20% um die Hälfte reduziert wird.
Ich habe Angst vor der Bestrahlung bzw. glaube, dass ich woanders angreifen muss, wenn ich mein Immunsystem stärken will um einen Rückfall zu vermeiden.
Kann mir jemand Erfahrungen zu einer 5-wöchigen täglichen Bestrahlung von 5-10 min. nennen? Oder eine Alternativempfehlung? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Liebe Grüße aus München an alle! Edith
Hallo Edith,
ich habe eine 6wöchige Bestrahlung bekommen. Täglich nur 1-2 Minuten. Habe es eigentlich ganz gut vertragen. Zum Anfang war wir immer etwas benommen, und ich war laufend müde. Später wurde es besser. Nur die Haut ist sehr, sehr dünn geworden. Hatte auch eine offene Stelle. Ist aber alles gut verheilt. Hatte auch wahnsinnige Angst vor der Bestrahlung -war dann aber wirklich angenehm überrascht, wie gut man es verkraftet. Alternativmethoden kenne ich leider nicht.
Ich wünsch Dir alles Gute!
Liebe Grüße Biggi
Liebe Edith,
ich habe mich mit dieser Frage intensiv auseinandergesetzt, weil es eine Zeitlang so aussah, als könnte ich brusterhaltend operiert werden (was dann hinterher doch nicht ging, weil das DCIS zu groß war).
Frage deinen Arzt, der dir die Bestrahlung verordnet, danach, auf welchen Zahlen die Aussage beruht, dass die Rezidivrate bei einer Bestrahlung um 20% reduziert wird. Lass dir sagen, wieviel von 100 Frauen bei brusterhaltender OP ein Rezidiv bekommen wenn sie sich bestrahlen lassen und wenn sie sich nicht bestrahlen lassen. Dann sieht man viel genauer, was das bedeutet. Z.B. wenn nur 25 Frauen von hundert ein Rezidiv bekommen ohne Bestrahlung, bekämen mit bestrahlung noch 20 Frauen von hundert eines. (Das sind jetzt fiktive Zahlen).
Ich habe mich damals nach längerem innerem Kampf entschieden, die Bestrahlung abzulehnen, meine Ärztin hätte das akzeptiert. Der Hauptgrund war, dass man kein zweites Mal an der gleichen STelle bestrahlen sollte. Wenn du trotz Bestrahlung ein Rezidiv bekommst, steht dir diese Waffe dann nicht mehr zur Verfügung. Das Rezidiv könnte aber invasiv sein, während deine jetzige Erkrankung wohl nicht invasiv ist.
Wenn du in der Nähe von Bonn wohnst, könntest du versuchen, an einer Studie von Frau Dr. Kuhl teilzunehmen (Uniklinik Bonn). Sie versucht zu belegen, dass Magnetresonanztomografie ein geeignetes Diagnosemittel ist, um verbleibende Krebsherde in der Brust aufzuspüren. (Uniklinik Bonn, ruf bald dort an, denn es sollte nicht zuviel Zeit nach der OP vergangen sein). Wenn du teilnehmen kannst, wüßtest du, ob du noch weitere Krebsherde in der Brust hast. Wenn da nämlich keine sind, macht eine Bestrahlung ohnehin keinen Sinn.
Viele Grüße und alles Gute
Klaudia
Liebe Biggi und Klaudia,
vielen Dank für Eure Entscheidungshilfe. Der Hinweis, dass nicht nochmal die gleiche Stelle bestrahlt werden kann ist sehr wertvoll für mich, da es richtig ist, dass der jetzige Tumorherd relativ klein und nicht invasiv ist/war und die Rezidivquote bei DCIS wohl unter 40 Jahren mit oder ohne Bestrahlung relativ hoch liegt und ich mir damit diese Methode sozusagen "aufheben möchte". Das Problem bei DCIS ist, dass es einige gesunde Gewebeschichten unentdeckt "überspringen" kann um dann später aggressiver wieder aufzutauchen. Vielen Dank auch für den Tip mit der Uni Bonn - meine gute Röntgenärztin hatte mir dies noch vor der OP empfohlen, sodass ich dies bereits hinter mir habe und nichts weiter gefunden wurde.
Ich wünsche Euch beiden alles Gute!
Edith
Liebe Edith,
bei mir ist trotz 33 Bestrahlungen und Chemotherapie ein Rezidiv aufgetreten.
Also Du siehst, auch danach ist man vor einem Rezidiv nicht gefeit.
Ich würde die Bestrahlungen aber durchziehen.
Ich denke dass es kein Fehler ist, und schlimm sind sie nicht.
Ich habe überhaupt nichts davon bemerkt.
Viele grüße
Bettina
Liebe Edith,
noch ein Nachtrag: in deinem Befund findet sich auch 'Hyperplasie' (Vorstufe zu DCIS) und fibröse Mastopathie (erhöhtes Risiko für DCIS). Deshalb solltest du vielleicht speziell was für deine Brustgesundheit tun. Ich habe mir aus folgenden zwei Büchern Tips geholt: Dr. Bob Arnolt, Das Antibrustkrebs-Buch (Serie Piper) und Susun Wang (oder so ähnlich) Das Brustgesundheitsbuch.
(Wenn die Angaben zu ungenau sind: Ich habe die Bücher hier im Forum schon mal mit exakten Angaben gemailt, du kannst nach Beiträgen von 'Klaudia' suchen, dann findest du sie.)
Ich habe mir aus diesen Büchern herausgepickt, was ich ohne allzu großen Aufwand in mein Alltagsleben integrieren konnte.
Übrigens: wurde der Hormon-Rezeptor-Status deiner Krebszellen bestimmt? Davon hängt auch ab, was du prophylaktisch tun kannst
(auch ohne Tamixofen und Co.).
Viele Grüße aus Berlin
Klaudia
Liebe Edith,
ich denke, Klaudia meint "Das Brustbuch" von Susan Love. Ein hervorragender Tip, leider ist das Buch vergriffen. Allerdings habe ich neulich entdeckt, dass es bei amazon.de noch (oder wieder?) zu haben ist.
liebe Grüße
und alles Gute
Suse
Jetzt habe ich die bibliografischen Angaben herausgesucht:
a) Susun S. Weed, Brustgesundheit. Naturheilkundliche Prävention und Begleittherapien bei Brustkrebs, Orlanda-Verlag 1997.
b) Bob Arnot, Das Anti-Brustkrebs-Buch. Vorbeugung durch richtige Ernährung und Lebensweise. (Piper, 8,90€).
"Das Brustbuch" von Susan Love kenne ich nicht, da vergriffen, aber ich habe schon gehört, dass es gut sein soll.
Grüße an alle
Klaudia
Liebe Klaudia,
danke für Deine tolle Unterstützung - und die Aufklärung in Sachen Hyperplasie und Co, darüber bin ich auch schon gestolpert und hatte nach der medizinischen Aufschlüsselung gesucht!
Die Bücher werde ich mir besorgen - ich denke, dass das die richtige Richtung ist (und nicht allein die Symptombekämpfung). Wie ist das bei Dir - Du hast wie Du eingangs geschrieben hast, eine Brust an den Krebs verloren. Wie lange ist das her (wie alt bist Du) wenn ich fragen darf? Würdest Du, nachdem Du jetzt (gut) informiert bist über die Krankheit, irgendetwas anders machen? Es gibt ja Fälle, in denen trotz invasivem Krebs die Brust nicht abgenommen wurde und auf Naturheilbasis geheilt wurde! Was tust Du event. für Deine 2. Brust?
Nächste Woche werde ich erstmal 4 Wochen Urlaub in den USA machen -ich denke, auch das stärkt das Immunsystem! Und ich habe beschlossen, 1 Tag weniger zu arbeiten. Das heißt weniger Stress und mehr Zeit für mich (und damit Sport, Yoga etc. oder sei es nur ausschlafen).
Viele Grüße und Du kannst mich auch gerne anrufen - ich ruf Dich zurück! 089-26018761
Edith
Liebe Edith,
ich habe eigentlich im Thread 'junge Menschen im Austausch über Brustkrebs' nichts verloren - ich bin schon 51. Aber deine Frage nach der Bestrahlung hat mich interessiert, das hat ja nichts mit dem Alter zu tun.
Mir wurde die eine Brust im Dezember 2003 abgenommen, nach 2 vorhergehenden Versuchen im Oktober/November, brusterhaltend zu operieren. Das DCIS war aber so ausgedehnt, dass das nicht mehr möglich war. Weil aber im ganzen entnommenen Gewebe keine invasiven Anteile gefunden wurden, blieb es bei der OP.
Meine Krebszellen waren hormonabhängig, daher esse ich jetzt täglich ungefähr 25g Leinsamen. Ich versuche ausserdem regelmäss9g zu joggen, was ich vorher nicht getan habe.
Du bist bestimmt auf dem richtigen Weg, wenn du deine Arbeitszeit reduzierst und mehr Zeit für dich verwendest. Ich würde das auch gerne tun, aber es geht im Augenblick nicht. Ich habe im Gegenteil sogar einen ziemlich stressigen Job zur Zeit. Und 4 Wochen schönen Urlaub zu machen, ist auch genau das Richtige. Ich kann erst im Juni in Urlaub fahren, und ich sehne mich schon sehr danach.
Ich habe nochmal deinen Befund von am Anfang der Seite gelesen - war das komplett DCIS oder hattest du einen 0,3 cm großen invasiven Tumor ausserdem?
Einen invasiven Brustkrebs komplett ohne OP nur mit Naturheilmethoden zu behandeln, würde ich mich nicht trauen, ich habe hier im Forum zu viel Leidensgeschichten mit Metastasen überall gelesen. Ich weiß nicht, ob man das psychisch aushalten würde, und nicht doch dauernd Angst hätte. Ich kenne eben niemanden, der sich so geheilt hat, und die Fälle, von denen man so hört, waren alle nicht nachprüfbar für mich.
Das muss aber nicht heißen, dass man sich gutgläubig das volle Programm reinzieht.
Ich gebe dir meine Telefonnummer: 030 - 618 38 28 - du kannst mich anrufen, wenn du magst. Es geht mir nicht ums Geld (mit Call-by-Call ist das fast billiger als Ortsgespräche). Aber ich neige seit der Erkrankung immer noch ein wenig zum Rückzug und kann mich daher schlecht überwinden, von mir aus jemanden anzurufen.
Viele Grüße aus Berlin (du wohnst in München?)
Klaudia
Liebe Klaudia,
jetzt versuch ichs doch weiter über den zeitlich flexiblen email-weg (trotzdem Danke für Deine Telefon-Nummer, aber ich hatte am Wochenende keine Ruhe für ein Telefonat). Dein Alter spielt nicht wirklich eine Rolle, ging nur um eine bessere "Einordnung". Danke für Deine Erläuterungen bezüglich Deinem Krankheitsverlauf. Da hast Du eine knallharte Zeit hinter Dich gebracht. Das mit dem Rückzug verstehe ich gut, diese Krankheit hat meiner Meinung nach eine sehr shizophrene Seite (man fühlt sich körperlich wohl und gesund - es stimmt aber leider nicht). Damit und mit den Konsequenzen umzugehen kann sehr isolierend sein.
Der Aspekt "Hormonabhängigkeit" ist auch noch ein Thema, sodass ich - trotzdem eine Relevanz nicht belegt ist - die Pille absetzen will. Das Hormonrezeptorergebnis muss ich noch erfragen. Vielleicht bist Du dann künftig mit dem Leinsamen-Futtern nicht allein. Mein Befund war ein 0,3 cm großer DCIS-Herd (kein invasiver Tumor)- sonst würde ich mir das Ausschlagen der Bestrahlung auch nicht trauen. Aber ich habe inzwischen recherchiert und gelernt, dass eine Bestrahlung bei DCIS bei Frauen unter 40 wohl nur geringe Wirkung zeigt, die Rezidiv-Quote liegt so oder so bei etwa 40%!! Das spornt jedoch das Kämpfer-Gen in mir an und ich werde alles tun, damit mein seelisches (und damit körperliches) Gleichgewicht wieder hergestellt wird (seit einem Jahr bin ich jobmäßig nur gestresst, hatte letzten Sommer dann auch noch einen Kreuzbandriß). Zur Not verdiene ich halt dann weniger, der Lebensstandard wird niedriger etc. Aber weniger ist bekannterweise manchmal mehr...
In diesem Sinne viele Grüße von München nach Berlin!
Edith
Liebe Edith,
ich nummeriere mal, was ich sagen, will, damit es übersichtlicher wird.
1.) 0,3 cm ist wirklich klein für ein DCIS. Zu Deiner Sicherheit würde ich dir aber empfehlen, bei Gelegenheit (wenn die OP-Wunde richtig verheilt ist), ein MRT machen zu lassen, um sicherzustellen, dass nicht weitere DCIS-Herde in deiner Brust vorhanden sind. Die Magnetresonanztomographie galt bis vor kurzem als ungeeignet (bzw. eigentlich: als zu teuer) zur Diagnose. Aber die Ausdehnung meines DCIS war weder in der Mammographie noch im Ultraschall zu erkennen. Meine Ärztin verweigerte das MRT als ungeeignet, daher waren insgesamt 3 OPs nötig. Die Krankenkassen zahlen MRT bislang (noch) nicht. Da könnte sich aber demnächst was dran ändern. Wenn du privat bezahlst, kostet es so um die 800€. Zum Thema findest du was in http://www.aerzte-zeitung.de wenn du nach Dr. Kuhl oder nach MRT und Brustkrebs rechercierst, es gab da eine Veröffentlichung im Februar.
Meines Erachtens brauchst du aber keine Panik zu bekommen, denn bei Untersuchungen von Todesfällen (aus anderen Ursachen) hat man gefunden, dass es viele Frauen gibt, die offenbar ein DCIS haben, ohne dass sie in ihrem Leben jemals invasiven Krebs entwickelten. Du kannst vielleicht sogar erst abwarten, ob die Krankenkasse diese Diagnose-Methode demnächst doch bezahlt, das hängt von deiner psychischen Verfassung ab.
(Es soll übrigens ganz wichtig sein, das MRT von Ärzten machen zu lassen, die viel Erfahrung mit der Auswertung von MRTs haben.)
2.) Dass regelmässig Bestrahlung bei brusterhaltender OP empfohlen wird, auch wenn es sich nur um DCIS handelt, hat wohl auch damit zu tun, dass Ärzte für ihre Patientinnen 'kein Risiko' eingehen wollen. D.h. sie wollen sich nicht den Vorwurf machen müssen, dass die fehlende Bestrahlung schuld war, wenn es zu einem Rezidiv kommt. Was ich verstehen kann - nur ist die Bestrahlung selbst halt auch ein Risiko.
3.) Das Hormonrezeptor-Ergebnis ist ganz wichtig für deine Präventionsmaßnahmen. Soviel ich weiß, gilt die Pille aber nicht als risiko-erhöhend. Bei mir hat meiner Meinung nach das Rauchen aufhören dazu beigetragen. Das klingt paradox, weil Rauchen eigentlich ein Risikofaktor für Brustkrebs ist. Aber nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört hatte, wurde mein Organismus mit Östrogenen überschwemmt (meine Brust fing mit Mitte vierzig wieder an zu wachsen etc.). Ich glaube, das hatte einen ähnlichen Effekt wie künstliche Hormone nach den Wechseljahren. Ich bin trotzdem froh, aufgehört zu haben - aber wenn ich das gewußt hätte, hätte ich gleich Leinsamen gefuttert, um die Östrogen-Überschwemmung zu neutralisieren. Wenn du mit der Pille aufhörst, könnte dann ein ähnlicher Effekt auftreten? Mach dich auf jeden Fall darüber schlau.
4.) und das Wichtigste: ich wünsch dir einen ganz super unbeschwerten Urlaub in den USA. DCIS wächst total langsam - also du kannst das alles erst mal völlig vergessen!
Ich würde mich freuen, wenn du dich danach wieder meldest. Wir könnten ja dann über die Forums-BetreiberInnen unsere email-adresse austauschen ?
Also, erhole dich gut und viel Spass
Klaudia
Hallöchen,
ich wollte mich nach längerer Zeit auch mal wieder melden. Letzten Donnerstag hatte ich meine erste Chemo, habe sie eigentlich sehr gut vertragen, abgesehen von ewiger Schlappheit und einigen Depressionsschüben.
Ich werde aber weiter gegen den Feind in meinem Körper kämpfen, versuche, so positiv wie möglich zu denken (was mir leider nicht immer leicht fällt). Heute fühle ich mich schon etwas fitter, aber leider haben wir hier Mistwetter, also nix mit Spaziergang.
So, mache jetzt ein kleines Nickerchen...bis demnächst,
Euer Sterni
Liebe Klaudia,
zu 1)! Danke für den Hinweis MRT. Meine gute Röntgenärztin hatte mir diese ergänzende Diagnosemethode noch vor der OP empfohlen - und es wurde nach Überprüfung durch 2 Ärzte unabhängig voneinander nichts gefunden. Du hast Recht mit der Wichtigkeit das MRT von Ärzten machen zu lassen, die viel Erfahrung mit deren Auswertung haben - das hatte mir auch meine Röntgenärztin empfohlen, da das "Lesen" so einer MRT wohl sehr schwierig ist. Entsprechend war ich hier in München im Uniklinikum rechts der Isar, die machen nur Brust-MRT's. Ich habe das Glück, privat versichert zu sein, deshalb ist die Bezahlung kein Thema gewesen. Meine Röntgenärztin hat mir zur Vorsorge für die nächsten Jahre eine jährliche MRT zusätzlich zu 2xMammographie+Ultraschall empfohlen.
zu 2) Das sehe ich auch so!
zu 3) Vielleicht gibt es nur noch keine adequate Untersuchungsmethode um einen Pillen/Brustkrebs-Bezug festzustellen! Bezüglich der Hormonpräparate nach der Menopause hieß es auch bis zu 10 Jahren später nach Erscheinen auf dem Markt, dass die Medikamente unbedenklich sind - heute weiß man, dass sie stark brustkrebsfördernd sind. Morgen erfrage ich das Hormonrezeptorergebnis! Geraucht habe ich nur gelegentlich (1x im Monat, aber dann richtig) - aber die Wechselwirkung mit der Pille ist ja bekanntermaßen brisant. Die Auswirkung Absetzen der Pille werde ich überprüfen - das ist ein guter Hinweis. Für Dich muss das ja hyperfrustierend gewesen sein: da ist man vernünftig und dann...
zu 4) Ich freu mich schon total! Und ich bin sehr gespannt auf alles. Und da ich ein Moment-Mensch bin, werde ich dort vor lauter neuen Eindrücken den ganzen Psycho-Müll (meistens) hinter mir lassen.
Und stell Dir vor, ich hatte heute ein Gespräch mit meinem Chef, welcher super reagiert hat und es wird eine 4-Tage-Arbeitswochen-Lösung für mich möglich gemacht (Positionswechsel mit einer arbeitswilden Kollegin). Ich bin sehr erleichtert und freue mich sehr über dieses Glück. Und ich spüre, dass dies der richtige Weg ist.
Du wirst wieder von mir hören! Das mit den email-Adressen machen wir. Ich danke Dir ganz herzlich für Deine Anteilnahme, Trost (dass es viele Frauen gibt, die offenbar ein DCIS haben, ohne dass sie in ihrem Leben jemals invasiven Krebs entwickelten) und die guten Hinweise für "mein weiteres Vorgehen".
Dir inzwischen eine stressfreie Zeit und viel angenehme Frühlingssonne.
Viele Grüße nach Berlin - Edith
Hallo,
ich bin 36 Jahre alt und hatte vor 3,5 Jahren BK in meiner rechten Brust. 4 x EC Chemo und 36 Bestrahlungen als Anschlußtherapie. Jetzt habe ich erneut BK in meiner linken Brust. Die Ärtzte haben mir empfohlen erneut eine Chemotherapie zum machen. Entweder EC Schema oder Taxane. Das EC Schema habe ich beim ersten mal schlecht vertragen. Kann mir jemand helfen der schon einmal eine Chemo mit Taxanen gemacht hat, wegen der Nebenwirkungen etc.
Viele Grüße Martina
]
Hallo,
kann jemand von Euch aus Erfahrung berichten, wieviel Zeit in etwa zwischen der letzten Chemo und dem Beginn der Bestrahlungen liegt? Sollten die drei Wochen, die sonst zwischen zwei Chemos liegen, auch hier eingehalten werden? Mein Doc hat mir nur gesagt, das würde nach der Chemo individuell festgelegt...
Hallo Martina,
habe 1998 auch 4x EC dosisintensiviert und intervallverkürzt erhalten. Habe ich auch schlecht vertragen.
Im April 2003 war wegen Lebermetastasen eine erneute Chemo, diesmal mit Taxotere( gehört auch zu den Taxanen)und Navelbine nötig. Ich habe zwar auch alle Haare verloren, aber die Chemo war ansonsten wesentlich besser zu ertragen. Keine Übelkeit und auch die Schwäche war nicht ganz so ausgeprägt.
Ich hoffe Dir geholfen zu haben und wünsche Dir viel Kraft es noch einmal durchzustehen. Es war wirklich nicht so schlimm wie mit EC.
Liebe Grüße, Martina H.
Liebe Edith,
du Glückliche: einen verständnisvollen Chef und Arbeitszeitverkürzung, in guter Ärzte-Hand, regelmäßige MRT-Kontrolle - ich werd ganz neidisch :-)...
Wenn du magst, melde dich nach deiner Rückkehr hier im Forum zwecks email-Austausch oder direkt bei mir per Telefon. Vielleicht scheint dir der Alptraum Brustkrebs dann aber gaaanz weit weg zu sein, so dass du keine Lust mehr hast, dich mit dem Thema zu beschäftigen, und das wäre dann auch okay für dich (solange du die Prophylaxe nicht außer Acht läßt):-)
Ich wünsch dir jedenfalls einen superschönen Urlaub und (um mal eine abgedroschene Formulierung zu benutzen) - es wird alles gut.
Liebe Grüße
Klaudia
Liebe Martina44,
vielen Dank für Deine Antwort. Nachdem was man alles so ließt über die Taxane, bist Du die erste, von der ich etwas "erträgliches" höre. Ich hatte diesmal nur einen sehr kleinen Tumor 0,9 mm und keine befallenen Lymphknoten. (letztes mal auch nicht) Da man ja nicht wirklich sagen kann ob mein neuer Tumor diesmal in der linken Brust etwas NEUES ist oder eine Metastase o. Rezidiv - wie auch immer - von meinem alten Krebs, habe ich ein wenig Angst, das man mit dieser Chemotherapie zu stark rangeht, da Taxotere - so wie ich immer lese - bei metastasierendem Krebs eingesetzt wird. Ich habe beim letzten mal derart Probleme mit EC gehabt, wobei die Übelkeit noch das angenehmste war, so das ich nachdem was ich gelesen hab, noch mehr Angst vor einer Chemo mit Taxanen habe.
Man muß schon sehr stark sein !
Viele liebe Grüße Martina
Hallo Martina,
mein Onkologe hat den Wechsel zu einem anderen Chemotherapeutikum so erklärt, dass z.B. EC wohl für meinen Krebs nicht so wirksam war, wie es nötig gewesen wäre. Sonst hätte ich wahrscheinlich keine Lebermetastasen bekommmen. Aus diesem Grund ist auch nach meiner Leberteilresektion wieder auf ein anderes Chemotherapeutikum umgestellt worden. Da im histologischen Labor noch Mikrometastasen entdeckt wurden.( wie der Name schon sagt: nur unter dem Mikroskop zu erkennen).
Die Taxane sollen nach Auskunft meines Onkologen eines der wirksamsten Mittel im Kampf gegen den Brustkrebs sein.
Falls Du unsicher sein solltest rate ich Dir noch zu einem anderen Onkologen oder zu einem Brustkrebszentrum in Deiner Nähe zu gehen und Dir eine 2. Meinung einzuholen. Ich habe das bis jetzt immer so gehandhabt und bin damit gut gefahren.
Solltest Du in der Nähe von Duisburg wohnen, kann ich Dir einen guten Onkologen empfehlen.
Liebe Grüße, Martina H.
Martina,
ich habe heute Nachmittag mit meinen Arzt, der mich auch beim ersten Mal behandelt hat, gesprochen. Wir sind vor ca. 7 Monaten nach Norddeutschland gezogen und ich wurde hier auch operiert. Er hat mir die Taxane empfohlen - da genau wie bei Dir - der Krebs wohl beim ersten Mal nicht darauf angesprochen hat. Man wiederholt die Chemotherapien wohl kein zweites Mal. Darum werde ich wohl auch mit Taxanen dieses Mal behandelt werden. Ich danke Dir für Deinen Rat und werde die Therapie auch wieder zu Hause in Köln, wo ich herkomme - bei meinem "Alten Arzt" in der Klinik machen. Ich bin ganz Ruhig und habe viel Vertrauen. Liebe Grüße Martina
Hallo Martina,
ich wünsche Dir alles Gute. Du wirst sehen, es wird nicht so schlimm wie mit EC.
Am 03.04. mache ich seit einem Jahr, unterbrochen durch die Leberteilresektion,die Chemo mit. Erst mit Taxotere (4 ZYklen), dann nach der OP mit Xeloda(Tablettenform der Chemo) und Herzeptin(Antikörperbehandlung).
Genau an dem Tag fahre ich mit 2 meiner Töchter und deren Freunden und meinem Lebensgefährten zum Ski-laufen. Ich werde Spaß haben, mich wenn nötig schonen, und ansonsten das Leben genießen. Schönes Wetter habe ich schon bestellt.
Ich will Dir damit Mut machen. Es wird auch noch schöne Dinge in Deinem Leben geben, trotz erneuter Chemo. Ich bin es auch zur Zeit ziemlich leid, Dauertherapie, Ende offen!
Aber ich versuche das Beste aus der Situation zu machen. Du sicher auch.
Alles Liebe, viel Kraft, lass Dich nicht unterkriegen,
Martina H.
Habe gestern erst eure Seite endeckt! Bin seit 1998 erkrankt. Suche
jemanden der BRCA1 positiv ist und eventuelle Konsequenzen, wie auch
immer, gezogen hat. Wer hat Erfahrungen über Brustaufbau mit
Eigengewebe und könnte mit evtl. bei meiner Entscheidung helfen???
Hallo Sanni, Hallo Barbara!
Sorry, dass ich mich so ewig nicht mehr im Forum war, aber mein PC zickt grade ein wenig rum! Ich komme zur Zeit nicht ins Internet. Grade sitze ich in der Therapieeinrichtung wo ich mein Anerkennungsjahr mache! Hier läuft alles gut! Habe gleich Feierabend!
Mir geht es relativ gut. Übermorgen bekomme ich meine letzte Chemo vor OP. Dann werde ich mal weiterschauen!
Liebe Grüße und bis demnächst mal!
Eure Christina
Hallo an alle,
ich bin erst 23 jahre und ebenfalls seit dem 24.10.03 an Brustkrebs erkrankt.Dank meines Freundes der den Knoten getastet hat, konnte ich schnell reagieren und lag innerhalb einer Woche unter dem Messer.Bei mir ist der Tumor Hormonbedingt so das ich das volle Programm mitmachen darf. Die Chemotherapie habe ich am 17.03.04 abgeschlossen und muss sagen das ich alles gut vertragen habe.Jetzt besteht mir die Strahlentherapie bevor wo ich gleichzeitig meine antihormonelle Therapie erhalte. Es wäre schön wenn sich auch bei mir jemand meldet, um sich Austauschen und einfach mal quasseln kann.
Liebe Grüße Mareen aus Berlin
Hallo Ihr!
Ich habe mir gestern alle Seiten dieses Postings ausgedruck (es waren ganze 82 Seiten)!!! War schon ein ganzes Buchm und auch so interessant.
Habe schon gedacht es wäre still geworden hier, doch dann hat sich Kathrin gemeldet.
Hallo Kathrin!
Es tut mir echt Leid für dich. Und ich kann deine Angst gut verstehen. Wie alt bist du? Und wo wohnst du?
Ich bin ende Dezember 27 Jahre geworden und habe anfang Dezember die BK-Diagnose bekommen. Invasiv duktales MammaCa re pT2 pN2a (4/11) G2 R0 Mx. Bin Brusterhaltend operiert worden und habe noch vor Weihnachten die erste von 6 FE100C Chemos bekommen.
Am 13.04. hatte ich meine Letzte!!!
Dienstag habe ich einen Vorstellungstermin zur Bestrahlung. Danach folgt dann noch eine AntiHormontherapie, da Östrogen-Rezeptor 60% positiv und Gestagen-Rezeptor 80% postiv, mit Tamoxifen 5 Jahre und Zoladex 2Jahre. Das Volle Programm.
Aber ich habe die Chemo recht gut überstanden, bin in Begleitbehandlung bei einer super guten und lieben Heilpraktikerin, die mich auch durch die anderen Therapien begleitet. Wenn du magst kannst du mir auch eine eMail schicken: kim226@web.de
Ich komme aus dem Kreis Warendorf
Ich wünsche dir alles Gute und das du für dich die richtige Entscheidung findest.
Auch allen anderen alles Liebe KIKI
Hallo liebe Betroffene,
ich war 36 Jahre alt, als ich Ende 2003 die Diagnose Brustkrebs erfahren habe (Es konnte Brusterhaltend operiert werden). Zuerst fragt man sich natürlich, warum ich? Nach einiger Zeit bin ich zu dem Schluß gekommen, warum ich eigentlich nicht? Warum soll es immer nur die Anderen treffen? Ich setze mich eigentlich sehr intensiv mit der Krankheit auseinander und habe es auch von Anfang an nicht meinen beiden Kindern (8 und 10 Jahre) verheimlicht, sondern sie mit eingebunden. Ich mache jetzt eine Psychptherapie, bekomme noch 3x Chemo, danach Bestrahlung und freue mich auf eine Kur (ich weiß nur noch nicht wohin ich fahren soll). Ich nehme Johanniskraut (gegen die dunklen Gedanken) und ein Nahrungsergänzungsmittel (Cellagon Aurum) um mich zwischen den Chemos wieder körperlich aufzubauen. Es geht mir damit total gut! Die Blutwerte sind normal und ich bin nicht mehr so müde wie zu Beginn der Therpie. Da die Schadstoffbelastung in den letzten Jahren sich verdoppelt hat, müssen wir also auch doppelt soviel Gemüse, Obst und Salat jeden Tag essen. Das schaffe ich nicht und deshalb greife ich auf dieses tolle Konzentrat zurück. Es gibt mir meine Lebensenergie zurück, von der ich schon ziehmlich viel eingebüßt hatte. Man sollte versuchen sich neu zu orientieren, das ganze Leben zu durchleuchten um zu sehen, was man verändern kann. Ich habe damit angefangen meine Bekannten "auszusortieren". D. h. mit wem kann ich noch etwas anfangen und mit wem nicht (wer gibt mir etwas und wer nicht). Mir ist klar geworden, daß das Leben viel zu kurz ist, um es mit unnützen Dingen zu verplempern. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir eine e-mail schickt mit Euern Erfahrungen!
Viele Grüße
Claudia
Hallo Claudia,
mir geht es genau so wie dir. Als ich Nov. 2003 (gerade 36 geworden) die Diagnose Brustkrebs erhalten habe, war es für mich auch ein Schock. Nach 4 Chemos EC bin ich vor 3 Wochen Brusterhaltend operiert worden. Nun beginnt für mich die nächste Serie Chemos (4 x Taxotere) und danach die Bestrahlung. Danach folgt dann noch eine AntiHormontherapie.
Was die Nahrungsergänzung betrifft bin ich auf der Suche. Mir wurde "juiceplus" empfohlen. Ich kenne aber niemanden der damit Erfahrung hat. Werde aber in den nächsten Tagen einen Vortrag besuchen "Krebs: Viel hilft viel? Referat über Nahrungsergänzung bei Tumor". Bin gespannt was ich neues erfahre.
Auf die Kur danach freue ich mich auch. Wer hat gute Adressen?
Deine Lebenseinstellung gefällt mir. Ich bin das ganze nach dem ersten Schock positiv angegangen. Einige Freunde haben sich abgewendet und neue kamen hinzu. Nun bin ich sehr optimistisch und wünsche allen anderen die gleich Kraft.
Viele Grüße
Christine
Bei mir wurde am 18.09.'03 BK diagnostiziert.Ich hatte einen invasiven, duktalen Tumor von 2 cm.Bei mir wurde brusterhaltend operiert und 21 Lymphknoten wurden entnommen. Zum Glück war von den 21 Lymphknoten keiner befallen, Metastasen hatte ich auch keine!!Weil ich zu dem Zeitpunkt erst 34 Jahre alt war, musste ich aber trotzdem eine Chemotherapie machen. Ich bekam 6 Blöcke FEC, danach 30 Bestrahlungen. Da die Hormonrezeptoren positiv waren, kriege ich jetzt Zoladex und Tamoxifen.
Die Chemo und auch die Bestrahlung haben mir echt zugesetzt, ich habe zwar wärend der Chemo nicht abgenommen, sondern zugenommen, aber ich habe mich fast die ganze Zeit über mies gefühlt und auch irgendwie schwammig. Ich dachte dann, dass die Bestrahlung bestimmt nicht so schlimm ist, aber auch die Bestrahlung entpupte sich für mich als reinste Qual. Ich hatte riesige Brandblasen, die irgendwann aufplatzten und anfingen zu nässen. Vor einigen Wochen habe ich eine Anschlussheilbehandlung gemacht. Ich war in Bad Oeynhausen in der Klinik Porta Westfalica!!Hat mir echt gut getan, ich konnte zwar wegen der Bandwunden noch nicht so viel Sport machen, aber etwas Gymnastik war schon drin. Ausserdem haben die dort auch erreicht, dass meine Brandwunden jetzt zu sind*freu*. Die Brust ist noch immer sehr geschwollen und auch ganz warm, aber es wird besser!!
Wenn man mich jetzt fragen würde, wie ich die Erkrankung weggesteckt habe, würde ich sagen recht gut. In meiner Familie sind schon viele an Krebs gestorben und ich habe mir vorgenommen die Erste zu sein, die den Krebs überlebt, ihn sozusagen in den Arsch tritt!!Manchmal habe ich auch sogenannte dunkle Tage, das passiert meistens, wenn ich Menschen begegne, die schwarzseherisch veranlagt sind(sowas gibts auch bei Ärzten und dann ist es besonders schlimm), dann werd ich auch mal trauig, aber ich denke, das hat wohl jeder, egal ob krank oder gesund. Oft höre ich von meinen Mitstreiterinen:"warum ich..?" ich denke, dass wir das nicht fragen sollten, denn niemand hat so eine Krankheit verdient, ausserdem führt diese Art zu denken meiner Meinung nach in eine Sackgasse, so ist es jetzt nunmal und wir müssen lernen damit zu leben.
Liebe Grüsse an alle!!!!
Die Frage "warum" führt immer in die Vergangenheit. Mit der Frage: "Wozu" kommen wir viel weiter. Seit der Krebsgeschichte weiß ich, wer meine Freunde sind. Außerdem ist mir ein Mann zugelaufen. Erstaunlicherweise habe ich vor fast nichts mehr Angst.
ich bin zwar nicht mehr jung (54) und bei mir wurde letzten Freitag die Diagnose "BK" gestellt. Morgen gehe ich zur Gewebeentnahme, weiß also noch nicht, welches "Vieh" in meinem Körper wütet. Meine Ärztin hat mir die Behandlung im Brustkrebszentrum Köln empfohlen (ich wohne in der Nähe von Bonn). Hat jemand von Euch Erfahrungen dazu?
Hallo,
ich habe die Diagnose mit 19 bekommen (war vor über nem Jahr)-hatte ne subkutane Mastektomie mit zu großem Implantat-habe jetzt mein Studium wieder begonnen und fühle mich einsamer mit meinen Problemen als je zuvor.Zudem hasse ich tamoxifen-induzierte-Launigkeit und konnte nicht bestrahlt werden und habe die chemo abgelehnt, weil der herausragendste Risikofaktor mein alter war und das kann wohl keine Chemo wett machen. Liebe Grüße Danidani.waldmann@web.de
Hallo Dani!
19 ist wirklich arg jung für BK! Aber seit ich mehr oder weniger regelmäßig im Forum lese und auch schon Kontakte darüber geknüpft habe, kann mich nur noch wenig schocken!
Ich hoffe Dir geht es, trotz Launigkeit, recht gut!
Ich habe die Diagnose ein paar Jährchen später (mit 28) gestellt bekommen und bin derzeit noch in Behandlung! Mein Studium hatte ich fast ein Jahr davor abgeschlossen und hatte eine Stelle für das Anerkennungsjahr schon fest. Habe im März in der Einrichtung das Jahrespraktikum begonnen und zwei Monate dort gearbeitet, neben der Chemo. Nun habe ich auf relativ unbestimmte Zeit einen Krankenschein, das Praktikum ist also quasi unterbrochen.
Das Du Dich mit Deinen Problemen alleine fühlst, kann ich gut verstehen! Nicht-Betroffene können es nie hundertprozentig nachvollziehen, wie Du Dich fühlst! Hast Du Dir schon mal überlegt, zu einem Stammtisch oder einer Selbsthilfegruppe zu gehen? Dort kannst Du frei über die Probleme reden und kannst Rat bekommen.
Ich selbst gehe regelmäßig in Dortmund zu einem Stammtisch! Dort ist Krebs Thema, aber nicht nur!
Wo wohnst Du und was studierst Du?
Wünsche Dir viel Kraft, Unterstützung und Freude am Leben!
Gruss
Chrissie
Vielleicht ist das sich allein Fühlen auch irgendwie eine der unangenehmsten seiten von "Murphys Gesetzt"....
Ich habe das auch während meiner Erkrankung sehr oft erlebt, so dass ich einigen Leuten unterbewusst schon böse Absichten unterstellt habe,jedoch konnten sie wirklich nichts dafür,das sie gerade in diesen Situationen nicht erreichbar oder hilflos waren...war ich doch diejenige die sich ihnen nicht geöffnet habe und ihnen erzählt habe wie es mir geht und wie es in mir aussieht...
seltsame Sache, aber im allgemeinen gut fürs "Ego" solche Situationen vorerst allein bewältigen zu müssen...
Hallo claudia, ich bin 36 und habe seit November 2003 BK. Komme gerade aus der Anschlußheilbehandlung,ich war in Nordrach im schwarzwald und es hat mir dort sehr gut gefallen. die machen dort vor allendingen sport (schwimmen gymnastik, stepp aerobic) hat mir total gut getan. Das essen dort war auch super . In dem Ort ist allerdings nichts los aber man kann dort super wandern. Die bieten am wochenende auch immer Programm an ( geführte wanderungen oder Busfahrten nach freibur oder straßburg) aber man kann sich dort prima erholen.
ich nehme übrigens auch cellagon aurum und fühle mich damit auch super. desweiteren nehme ich noch OPC was gegen die freien radikale im körber wirkt.
Hallo,
ich bin 28 Jahre und stehe mitten in der Chemo..mich interessiert, ob eine von Euch nach der Zoladex-Tamoxifen Behandlung schwanger wurde?
Lieben Carinagruss
hallo!
Ich bin 31 und schon zum zweiten mal an BK erkrankt. Ich habe die Chemo abgelehnt und mache jetzt die Hormontherapie. Soviel mir die Ärzte gesagt haben, kann ich nach Abschluß der Behandlung und mit einer Wartezeit von 1-2 Jahren ohne weiteres schwanger werden
Gruß Dagmar
Hallo Dagmar,
vielen Dank für Deine Antwort. Welche Antihormone nimmst Du?
Lieben Carinagruss
Ich nehme Zoladex und Tamoxifen.
Außerdem noch Vitamine und Mistel.
Liebe Grüße
Dagmar
Hallo,
Ich(34)habe gerade meine Chemo -alle 3wochen EC(3 Monate) danach einmal die Woche Taxol(3 Monate)hinter mir - und meine Frage wäre an euch : Wie ist die Bestrahlung.Macht sie ein wirklich so schlapp? Wie fühlt man sich gleich danach. Ich muß es 6 Wochen durchziehen.Ganz schön lange.....Aber auch das schaffe ich noch.Und eigendlich ging die Zeit doch schnell vorrüber.
Bei Taxol fingen meine Haare schon an zu wachsen.Sind jetzt ca. 2-2,5cm lang.Werden die noch dicker?Ich hatte so feste Haare.jetzt habe ich (noch) einen Babyflaum.
Freue mich über eine Antwort...
Liebe Grüße
Manuela
Hallo Manuela!
Ich fand die Bestrahlung gar nicht so schlimm, habe sie 7 Wochen lang erhalten. Ich war nicht sonderlich schlapp davon, habe mir nach der Bestrahlung meist eine Stunde Ruhe auf dem Sofa gegönnt, dann liefen die Tage normal weiter. Auch mit der Haut hatte ich wenig Probleme. Ich habe die Zeit über die bestrahlte Region mit nichts weiter in Berührung gebracht und die Haut hat die 7 Wochen echt gut durchgehalten. Weiss aber das es auch anders gehandhabt wird, z.B. nehmen manche Puder oder Salbe und haben auch damit gute Erfahrungen gemacht. Hör einfach mal was der Arzt sagt.
Fand es manchmal nervig, jeden Tag in die Klinik zu müssen. Zumal es nicht so ganz gemütlich war im "Strahlenkeller", die Atmosphäre fand ich schon sehr gewöhnungsbedürftig. Aber in der Zeit habe ich auch viele nette Menschen kennengelernt und wenn doch mal keiner zum Reden da war hab ich halt gelesen. Alles in allem wurde es schnell zur täglichen Routine und war gut durchzuhalten.
Das mit den dickeren Haaren kann ich natürlich nicht versprechen, aber ich denke sie werden noch kräftiger werden. Der Körper hat seine Energie ja noch immer an anderen Stellen nötig als bei den Haaren. Bei mir wurden sie erst ein paar Wochen nach der Bestrahlung wieder dichter und fester. Wenn man eins gelernt hat in der ganzen Zeit dann wohl Geduld zu haben.... ;-)
Wünsche dir alles gute für die nächste Zeit (Endspurt!!!!!),
liebe Grüße
Ines
Hallo!Habe gerade die 25.Bestrahlung hinter mir,muß noch 6.Aber es geht eigendlich!Bin natürlich etwas geschlaucht,und versuche mich mittags immer etwas hinzulegen.Die Brust ist gerötet und die Region an den Lymphknoten unter dem Arm ist etwas dunkel gewordem. Die Haut ist auch ziemlich trocken geworden.Auch unter dem Arm darf ich mich nicht mehr waschen, super bei den Temperaturen!Aber ich habe es bald geschafft,und dann fahre ich zur Kur nach Scheidegg.Fährt von Euch auch einer dahin ? Würde mich mal interessieren !Alles Gute Für Euch, Gruß Silvia.
Hallo Manuela,
mir geht es so wie dir. Habe meine Chemos auch hintermir und muss nun mit der Bestrahlung beginnen. Bin gespannt was auf mich da zu kommt. Aber auch das schaffen "wir".
Wer kann mir eine gute AHB Klinik an der Ost- oder Nordsee empfehlen? Ich möchte nämlich gerne dort hin.
Gruß
Christine
Hallo!
Auch bei mir ist in der 19. SSW Brustkrebs diagnostiziert worden, ich wurde in der Schwangerschaft 2 mal operiert und habe 3 Chemos bekommen. Das Kind ist in der 32. SSW geholt worden und ist heute 15 Monate alt. Meine Maus ist kerngesund und ich bin froh, daß ich diesen Schritt gewagt habe. Leider ist bei mir nicht alles so gut gelaufen. Ich habe im Dez. eine Lebermetastase bekommen, die erfolgreich entfernt wurde jetzt ist bei mir ein Lokalrezidiv in der Brust aufgetreten aber ich kämpfe weiter und meine beiden Kinder (4 Jahre und 15 Mon.) geben mir unendlich Kraft.
Einen lieben Gruß Tanja (28 Jahre)
Hallo,
ich bin Jahrgang 68 und habe BK. Ich habe jetzt 4* Ec und 4* Taxotere im Abstand von 2 Wochen jeweils hinter mir.
OP ist am 15.9. und dann noch 30 Bestrahlungen...
freue mich schon auf die AHB denn dann weiß ich das erstmal alles vorbei ist.
Steff
hi ihr alle zusammen
bin letztes jahr an brustkrebs erkrankt. Chemo hat nicht angeschlagen . mittlerweile lunge und leber metastasen vorhanden. bin grad mal 26 jahre haben einen sohn von 5 jahren kann noch nicht gehen. mache eine theraphie mit ukrain wenn jemand erfahrung hat bitte um antwort. mir wurden noch ein paar monate gegeben aber so ein kitttel in weiß hat nicht das recht mir zu sagen wann ich gehen soll, daß bestimme nur ich. meine linke brust wurde letztes jahr auch abgenommen und ich habe nicht aufgegeben warum jetzt?! wenn einer von euch in etwa die selbe art durchlebt würde mich das sehr interessieren. herceptin, ukrin,aredia und eine leichte chemo. davor habe ich taxol bekommen und habe metastasen bekommen. mal schauen was eine leicht bringt.
ich wünsche euch allen alles gute von herzen gruß wiebke! name@domain.dename@domain.de
Hallo Wiebke,
bei mir sieht es nicht anders aus, vor zwei Jahren mit 34 Jahren an BK, jetzt Rückfall mit Lymphangiosis, inoperabel. Bekomme Herceptin und Xeloda. Vorher navelbine, darunter ist der Tumor weitergewachsen. Habe ständig Wasser in den Lungen, soll jetzt geklebt werden. Habe einen Sohn von 7 Jahren und kann auch noch nicht gehen. Wünsche Dir alles liebe und drück Dir feste die Daumen
Beate
Hallo!
Ich bin im Juni 04 an BK erkrankt und war zu diesem Zeitpunkt 34 Jahre alt. Der Tumor wurde während der Stillzeit entdeckt und mein jüngster Sohn war gerade 10 Monate alt. Meine anderen beiden Söhne 7 und 8 Jahre. Mein Tumor war pt2 G3 N1a M0 Her neg. Östrogen 20%. Ich habe 6* FEC und danach 28 Bestrahlungen. Jetzt mache ich eine AHB.
In diesem Forum hat es mich sehr erstaunt, wie viel junge Frauen mit Kindern es doch gibt.
Viele liebe Grüße
Delaila
Hallo!
Ich bin im Juni 04 an BK erkrankt und war zu diesem Zeitpunkt 34 Jahre alt. Der Tumor wurde während der Stillzeit entdeckt und mein jüngster Sohn war gerade 10 Monate alt. Meine anderen beiden Söhne 7 und 8 Jahre. Mein Tumor war pt2 G3 N1a M0 Her neg. Östrogen 20%. Ich habe 6* FEC und danach 28 Bestrahlungen. Jetzt mache ich eine AHB.
In diesem Forum hat es mich sehr erstaunt, wie viel junge Frauen mit Kindern es doch gibt.
Viele liebe Grüße
Delaila
Hallo ihr jungen Leute
Habe letzte Woche erfahren das meine Kur für die Sommerferien abgelehnt ist (wäre meine 3. Kur gewesen ). Bin 42 J. bekomme Erwerbsunfahigkeitsrente seit meiner Erkrankung 06,2003. Begründung mein Zustand könnte nicht mehr dadurch erheblich verbessert werden! Habe Bk. mit Metas. in den Knochen ,80% Behinderung und würde Rente beziehen.
Also geniesste eure Ahb´s und eure Kuren und nehmt alles mit was ihr Angeboten bekommt wird , sowohl sportlich,in der Entspannung als auch in der psychologischen Betreuung. Versuche es vielleicht noch ein mal über die Krankenkasse. Muß wohl überall extrem gespart werden,ist nichts mehr in den Kassen. Wenn noch jemand das gleich Schicksal hat oder hatte möchte sich doch mit seiner Erfahrung eventuell hier schreiben.
mfg Martina
Hallo!
Bin 33 Jahre alt, haben einen fünfjährigen Sohn und bin vor sieben Jahren an Brustkrebs erkrankt.
Diese Seite habe ich leider erst heute entdeckt
und bin total geschockt. Ich war "damals" schon
so etwas wie eine "Rarität" und habe nicht gedacht dass es wirklich so viele junge Frauen
erwischt hat. Viele Berichte haben mich sehr
traurig gemacht und ich bin sehr dankbar, dass
es sich für mich bislang so gut entwickelt hat.
Ich hoffe dass ich zumindest einigen von euch
mit diesen Worten etwas Mut machen kann. Es gibt
ein Leben mit Krebs und es kann sehr, sehr schön
sein. Wenn ich einen Wunsch frei hätte würde ich
mir nicht wünschen die Krankheit ungeschehen zu
machen sondern dass ich nun ganz einfach gesund bleibe. Durch meine Erkrankung bin ich arbeitslos geworden und habe daraufhin einen
Job gefunden der mir viel besser gefiel. Innerhalb eines Jahres musste ich diesen dann aber aufgeben weil sich plötzlich mein Sohn
ankündigte. Diese Schritte wäre ich nie gegangen... wahrscheinlich würde ich immer noch
kinderlos und unglücklich in meinem Büro sitzen.
Euch allen wünsche ich alles, alles Gute und
ein langes und glückliches Leben!
Hallo,
Irgendwie ist die Welt ungerecht.Ich habe die Kur bei meiner Krankenkasse abgelehnt.Weil ich einfach damit abschließen wollte.Ich wollte wieder arbeiten.Das hat die Krankenkassen- Frau auch verstanden.Aber wenn ich das so lese Wie bei Dir
-Bauchtanz-......
--------------------------------------------------------------
Naja die ganze Zeit ging es mir gut.(Seite 15 ist mein kurzer Lebenslauf)Meine Haare wachsen wieder.wollte immer locken haben.Jetzt habe ich so viele Locken,das ich genug davon habe, aber egal.Was mein Problem ist,das ich Angst habe, das ich BK wieder bekomme.Ich erwische mich dabei das ich 20 mal am Tag denke -hast Du auch genug für Dein Immunsystem getan -genug Vitamine in mir- hast Du dies hast Du das......
Vielleich ist es auch,weil manche Menschen kein Feingefühl haben und Du Dir anhöhren kannst >ich kannte mal eine die hatte das auch...<(Und den Rest kann man sich ja denken;nichts gutes)Vielleich habe ich es auch zum schluß zu sehr verdrängt.Das ich zu schnell abgeschlossen habe.Ich weiß es nicht.
Geht es nur mir so ?
Ich Grüße alle ganz lieb
Manuela
Hallo Manuela!
Ich habe auch keine Kur gemacht, leider soll
es dann auch schwierig sein überhaupt irgendwann nochmal eine zu bekommen.
Die Angst wieder zu erkranken teilt wohl jeder
hier mit dir. Besonders groß dürfte sie wohl
bei uns "Jüngeren" sein und vor den Vorsorgeuntersuchungen. Bei mir ist die ganze Sache ziemlich genau sieben Jahre her und vor den Nachuntersuchungen bin ich immer fix und fertig. Im großen ganzen lernt man aber damit
zu leben und denkt nicht ständig an Neuerkrankung
und Tod. "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier";
der Spruch stimmt 100%ig. Mit der Zeit wirst
auch du lernen mit Krebs nicht gleich Tod zu
assoziieren. Auf das blöde Gelaber deiner Mitmenschen solltest du nicht hören. Klar gibt
es Leute die es wirklich sehr, sehr hart getroffen hat - aber nicht unbedingt durch
eine Krebserkrankung! Kenne mittlerweile auch viele Leute die vor zwanzig und mehr Jahren Krebs
hatten und seit dem ohne Rückfall leben - nur dass will in dieser sensationsgeilen Zeit niemand
hören. Habe eine Brieffreundin die mittlerweile
seit sechs Jahren gesund ist und schon das zweite
gesunde Kind bekommen hat.
Das mit der Ernährung sollte sich jeder Mensch mal genauer überlegen, wichtig finde ich aber
vor allem dass man mit Genuß ist und Spaß am Essen hat. Bin absolut nicht der Typ der vor jedem Stück Schokolade oder jedem Glas Wein erst
mal über seine Gesundheit nachdenkt.
Deine Gedanken sind ganz normal und wohl die
meisten Betroffenen werden so empfunden haben.
Aber auch hier gilt wohl, dass man mit der Zeit
alles lockerer sieht. Genieße dein Leben!
Viele liebe Grüße,
Anja
Hey Manuela,
du machst dir viel zu viele Gedanken! Das Leben zu geniessen ist keine leichter Weg,wir Frauen sind da wohl genetisch etwas zu führsorglich oder familiär eingestellt( Ich denke ein ziemlich großer Teil zumindest)!
Ich habe jetzt Wiederspruch für meine Kur eingelegt,wenn ich sie bekommen sollte, nun dann ist es ok, wenn nicht auch gut!
Eine Kur ist nicht schlecht,man kann mal drei Wochen mal nur an sich denken und ist nur für sich selber verantwortlich;
Ich habe zwei Kinder,die mich ganz schön beanspruchen; Meine Tochter zB. 15Jahre geht nun öfters abends weg und kommt spät nach Hause ,als Eltern macht man ja dann oft das Taxi! Mein Sohn ist nun sportlich sehr aktiv ( Fußball/Handball),so dann geht man Ja auch des öfteren mit und dann die Trikowäsche!
Mein Mann hat einen Beruf ,in dem er auch manchmal im Ausland tätig ist und immer mit Wäsche gut bestückt sein muß!
Meine Therapie geht schon zwei Jahre ,dh. alle vier Wochen Spritze und Infusion .
Mit der Zeit kann einen wirklich nichts mehr Erschüttern und ich bin glücklich über je Sekunde,Minute,Tage ...Monate,Jahre...,die da noch kommen?
Manchmal muß ich lachen,wieviel Streß sich Leute machen beim Einkaufen oder Autofahren. Ich bin da mittlerweile viel gelassener geworden. Wie heißt das Sprichwort,in der Ruhe liegt die Kraft.
Oder manche Dinge lösen sich von alleine.
Als ich im ersten Jahr meiner Krankheit für 6Wochen ausgefallen war, sind meine Kinder auch viel selbst ständiger geworden.
Es ist für eine Mutter interessant ,also zu beleuten kommen sie auch ohne Mutter aus!
Seit dem Zeitpunkt,wo ich weis sie können es auch ohne mich schaffen,bin ich sehr,sehr stolz auf meine Kinder! Nur mein Mann knuspert immer noch an diesem Broken,er ist halt nach außen hin ein harter Kerl ,aber im Innern sitzt ein weicher Kern.
Schluß aus sonst ist kein Ende in Sicht!
Ich wünsche allen Lesern ein "sonniges" und im Herzen warmes Wochenende ,mfg Martina
Hallo ihr Lieben, ich habe auch mal eine Frage zur Kur. Ich bin im März05 brusterhaltend operiert worden . Hatte einen DCIS. BIn nun mitten in der Strahlenthera, Chemo brauch ich zum Glück nicht. Meine KInder sind 13 und 15. Ich bin noch am überlegen ob ich zur Kur möchte. Wenn ich eine AHB mache nach den Strahlen dann sind hier in S-H gerade Sommerferien und da wollte ich eigentlich mit Mann und Kindern gemeinsam etwas unternehmen nach dem ganzen Trara die letzten Monate. die Kinder sind zwar viel selbstständiger geworden in der Zeit, aber sie in den Ferien 3 Wochen von morgens bis abends allein lassen möchte ich nicht. Mein Mann ist "sehr" berufstätig auch oft bis spät abends. Und wenn er dann einige Tage frei hat würde ich es total blöd finden wenn er mit den Kindern zuhause ist und ich irgendwo alleine zur Kur. Wenn sie evtl. am gleichen Ort Urlaub machen würden, hätte ich aber auch nichts von der Kur. Meint ihr man kann darauf bestehen nach den Sommerferien loszu fahren? Die AHB muss glaub ich 4 Wochen nach den Strahlen anfangen, das kommt nicht hin bei mir. Wie sieht das denn mit Reha aus? Gibt es da auch einen spätesten Termin? Und wie sind denn die Unterschiede zwischen Reha und AHB, ich meine bei den Anwendungen oder was man da sonst so macht? Noch eine letzte Frage, kann man sagen wo genau man hinmöchte? Ich würde gerne nach Sylt oder St. Peter Ording oder so , Hauptsache an die Nordsee weil ich auch zusätzlich ein bisschen allergisch bin.
So, nun genug ... ich freue mich auf ere Antworten
Vielen DAnk
Suse
Hey suse62
zu deiner Information,eine AHB wird immer oder meistens im Anschluß an die Behandlung gegeben,um sich von der Erkrankung zu erholen.
Die AHB wird meistens bestimmt,wo man hin fährtund ist aber auf den Patienten sehr gut zugeschnitten; Das nimmt ja in den meisten Fällen der Sozialdienst in die Hand. Es sei denn du hast schon eine Vorstellung wo du hin möchtest.
In der AHB kannst du nicht nach Hause fahren,es muß ein dingender familiärer Grund vorliegen.Nach der Hälte der AHB kann man eine Verlängerung beantragen, dies muß man den behandelten Ärzten/innen sagen! Sie leiten es dann in die Wege.
Bei einer Kur kann man den Zeitpunkt selber eventuell bestimmen und auch den Wunschort angeben,nur ob sie auch so entsprechen muß man glück haben.
Bei mir hatten sie den Wunschort respektiert,nur der Zeitpunkt war nicht mein Wunsch,dann hatte ich Wiederspruch eingelegt und in der alten AHB -Einrichtung einen Wunschtermin ausgemacht und dem wurde dann zum Glück entsprochen.
Noch was,in einer Kur kannst du eine Nacht zu Hause schlafen, sofern das die Entfernung es zu läßt!!!! Habe ich an ein Wochenende gelegt.Auch hier kann du eine Verlängerung nach der Hälfte beantragen,wenn du es möchtest!Bei einem Kurantrag muß ein Jahr mindestens dazwischen liegen!
Vielleicht hast du auch viele Helfer an der Hand,so wie ich. Bei der AHB habe ich meine Schwiergermutter als Hauptperson gewählt, wohnt ja nur drei Häuser von uns weg.
Unser MOTTO hieß alles der oma melden und ihr dürft alles machen, nur zum Mittagessen und eventuell zum Abendessen müßt ihr dort erscheinen; Es sei denn sie hätten etwas anders vor Verabredungen,Ausflüge,Übernachtungen und Zelten und Ferienspiele;
SIE DA ES KLAPPTE BEFEKT!!!
Feunde sprangen ein, nur sie waren sehr geschockt,das eine jungen Mutter so schnell auch wegfallen könnte;
Ich bin meiner Schwiegermuter heute noch dankbar für die Hilfe und auch die landsam Rückzugsstrategie,sich nicht weiter in unsere Familie einzumischen. Sollte ich Hilfe brauch muß ich nur etwas sagen und es wird eventuell gemacht,so sie es können; Rentner haben ja oft viel zu tun und sind viel auf Reisen.
Aber vielleicht könnt ihr alles doch noch unter einen Hut bekommem, wäre ja schön,denn die Kinder in diesem Alter sind zwar in mancher hHinsicht zwar Pflegeleichter. Wollen aber ihre gewohnten Tagesablauf ungerne aufgeben. Halt alles das was ihnen Freude bereitet tun,da sind die meisten Kuranlagen ,dann doch nicht ausgelegt oder einfach öde.... langweilig.... keine Freunde.....kein Compjuter..... keine Aktion... !!!!!!!
ICH DRÜCKE FÜR ALLE DIE DAUMEN EGAL FÜR WAS AUCH IMMER ES MÖGE IN ERFÜLLUND GEHEN!!!!!MFG Martina
Hallo Bauchtanz Martina :-)
danke für deine Antwort. Meine Eltern leben leider 100 km weg und sind viel beschäftigte(reisende) REntner :-) und gerade dann sind sie natürlich auch weg. Ich möchte auch nicht das sie deswegen darauf verzichten, die sollen bloß soviel verreisen wie sie können, wer weiß wielange sie das können. Was es heißt ganz im Heute zu leben hab ich ja jetzt gelernt. Ich habe aber heute mit der Strahlenärztin gesprochen und sie will ihr möglichstest tun damit ich nach den Ferien oder ganz zum Ende los kann. die Grenze ist wohl in Ausnahmefällen 5 Wochen, gerade bei Bestrahlung der Brust müssen auch erst alle Strahlenschäden an der Haut abgeheilt sein, sonst kann man gar nicht alles mitmachen- schwimmen usw. Ich hoffe jetzt mal das Beste und denke ich werde irgendwann Anfang August nach Sylt fahren... SCHÖÖÖN
Einen schönen sonnigen Abend noch
Susanne
P.S. Wieso heißt du Bauchtanz? Tanzt du ? Ich habe mal Bauchtanz gemacht vor ein paar Jahren und aus Zeitgründen aufgehört, ich glaub ich fang mal wieder an...
Hallo suse62,
ja ich mache arabischen Bauchtanz. Schon seit zwei Jahren
,ich glaube es ist der 6 Kurs einer Bildungsstätte von einem Nachbarort. Dank meiner ältesten Schwägerin ,bin ich dorthin gelangt und es ist für uns bequem,denn er finde an unserem Wohnort statt;
Ich drücke dir ganz fest die Daumen,damit deine Strahlentherapie gut verläuf und die Strahlenschäden auf einem geringen Level sind und du dann sehr schnell in die AHB kommen kannst.
Du kannst ja deinen Wunsch von Sylt äußern, vielleicht entsprechen sie diesem !:-)
Ich wünsch allen einen schönen und energiereichen Tag mfg Martina:-)
Hallo Suse,
ich war letztes Jahr zur Kur in Sylt, wenn Du aus NRW kommst, kann es da mit der Bewilligung aus Bochum Probleme geben. Aber wenn frau es mal durch hat, entschädigt die Insel für vieles. Wenn Du irgendwelche Fragen hast, kannst Du gerne mailen: Andrea.37@gmx.de.
Liebe Grüße, Andrea
Hallo Ihr Lieben,
ich darf nach Sylt... JUchhuuu. Ist noch jemand dort vom 04.-25.08.05? Wäre schön jemand aus dem Forum persönlich kennenzulernen.
Schönen Abend noch und vielleicht bis bald
Susanne
Hallo suse62,
na, das nenne ich ja man eine nette Geste und wünsch dir einen tollen Aufenthalt dort und vom Termin paßt doch :-) :-) :-)!!!!!!
Wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende, hier bei Gießen hat es mal geregnet und es sieht düster aus;
Bis die Tage Martina :-)
carinoca
30.07.2005, 09:16
Hallo Mädels,
wollte nur mal Bescheid sagen, dass ich nach Abbruch der AHT nun schon zum 3. Mal (innerhalb 2 Monate) meine Periode bekommen habe...ich produziere also wieder webliche Hormone und bin sehr glücklich darüber!
@Suse: viel Spass und Entspannung auf Sylt! Lass es Dir dort gutgehen!
Lieben Carinagruss
Manuela1
04.08.2005, 15:44
Hallo, auch ich möchte mich mal wieder einklinken. Ich war länger nicht im Forum, da ich nach den ganzen Therapien auch erstmal Abstand brauchte. Ich bin 31 und am 13.8. jährt sich mein Tag der Diagnose. Tja und so ist es... Vor einem Jahr dachte ich noch, die Welt stürzt unter mir ein und nun bin ich einen langen weg gegangen. Es hilft mir die vielen liebevollen Beiträge im Forumn zu lesen und zu spühren, dass ich nicht alleine bin. Das macht Mut! Mein Weg ist auch noch nicht beendet. Ich hatte im Jan. brusterhaltende O.P- vorher Chemo und nacher Bestrahlung. Meine Brust ist noch recht geschwollen und mein Nerven im Arm (nerven) sind gereizt. Viele Frauen hier haben mir durch ihre Beiträge sehr geholfen! Vielen Dank nochmal!! Liebe Grüsse!
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2026, vBulletin Solutions, Inc.