Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : überlebenschancen für meine frau???
meine frau hat innerhalb von fünf monaten nun schon das zweite mal brustkrebs, das erste mal bet, nun ablatio.
ihre aktuelle histologie ist:
ypT4b, pN1a, L1, G3, R1
metastasen hat sie laut staging noch keine.
das problem ist, dass sie keine chemo mehr machen kann. die strahlen beginnt in einer woche.
wieviel zeit mit ihr bleibt mir????
bitte keine beruhigungsorgien, sondern klare infos,
vielleicht über studien zur überlebensrate bei t4-
tumoren.
danke!!!
robert
Hallo Robert,
unter Umständen kannst Du Dein ganzes Leben mit Deiner Frau verbringen.
Ich verstehe Deine Frage überhaupt nicht. Deine Frau ist metastasenfrei und mit etwas Glück sind mit der Ablatio und Bestrahlung alle Gefahren beseitigt.
Studien sagen im Einzelfall überhaupt nichts aus. Ich kenne einige Frauen, die schon vor 6 Jahren in ihrer letzten Lebensphase schienen und jetzt dank hervorragender Medikamente wie z. B. Herceptin eine vernünftige Lebensqalität haben.
Entschuldige, aber Dein posting klingt so, als hättest Du eine Geliebte, der Du jetzt sagen möchtest, dass es nicht mehr lange dauert, bis ....
Sollte ich Dir Unrecht tun, sorry, aber ich habe noch nie von einem Ehemann so eine eiskalte Frage nach der Überlebensrate seiner Frau stellen hören. Was sagen denn die Ärzte dazu?
Sei geduldig mit ihr und einfühlsam, denn Deine Frau macht jetzt mit Sicherheit die schlimmste Zeit ihres Lebens durch. Das schafft sie nur mit einem Partner, der sie liebt wie sie ist und sie unterstützt.
In guten wie in schlechten Zeiten, hast Du das vergessen?
Hallo Gast,
Also, ich muss schon sagen, das deine Unterstellungen und Vorwürfe Robert gegenüber ziemlich derb und daneben -gelinde gesagt- sind.
Mit welchem Recht maßt du dir denn an, solche Unterstellungen zu erheben?
Ich kann mir vorstellen, dass Robert sehr verzweifelt ist und einfach nur nach klaren Infos sucht.
Nicht jeder hat eine weitschweifige und blumige Ausdrucksweise.
Viele Menschen -oft Männer- reduzieren sich in ihrer Sprechweise auf das Nötigste, ohne Umschweifungen und wünschen auch solche Antworten.
Ob jemand deswegen "eiskalt" ist, kann man daraus doch überhaupt nicht ableiten!!!!!
Gruß von Lilli
Hallo Robert,
Lass dich nicht von dem "Gast" (natürlich anonym) ärgern.
Wir kennen dich nicht und ich würde niemals jemandem soetwas (wie von diesem Gast) unterstellen.
Wieviel Zeit euch bleibt, das kann dir aber nun niemand -auch die Ärzte nicht- vorhersagen.
Falls du Statistiken findest, dann sagen die natürlich auch nur eine Gesamttendenz aus und nichts über den jeweiligen Einzelfall.
Aber dass deine Frau keine Fernmetastasen hat, das ist doch eine sehr gute Ausgangsposition.
Ihr müsst alles dafür tun, dass das Immunsystem die eventuell noch vorhandenen Krebszellen in Schach halten kann.
Erkundige dich in Heidelberg bei www.biokrebs.de und vielleicht kann deine Frau auch zur Metastasenprophylaxe Bisphosphonate (da findest du hier im Forum viele Infos) bekommen.
Ich wünsche euch noch sehr viel gute Zeit miteinander.
Liebe Grüße von Lilli
Laut Statistik des Tumorzentrums München liegt die 5-Jahres-Überlebensrate für T4-Tumore bei 40-50%. Ungünstiger dürfte die Prognose durch den Resttumor (R1) sein. Aber du weißt ja, Statistik sagt nichts über den Einzelfall aus.
Mit liebem Gruß Dorothee
danke dir, dorothee, für die klare aussage !!
und danke dir, lilli, dass du für mich partei ergriffen hast, denn es ist tatsächlich so, dass ich mich einfach mit meinen fragen auf das schlimmste vorbereiten möchte, weil der gedanke, meine über alles geliebte weggefährtin zu verlieren, mich momentan total zerreißt -
soviel zu dir, gast - bzw. wohl eher gästin, die sich selbst an einem wunden punkt getroffen fühlt !!
für weitere tipps, was meine frau und ich gemeinsam tun können, um die statistik zu sprengen, bin ich euch dankbar !!!
robert
Hallo Robert,
tut alles was Ihr möchtet und tut es jetzt.
Was ich aus dieser Krankheit gelernt habe, ist, dass ich jeden Tag geniesse. Ich versuche mit allen in Frieden zu leben. Jeder Tag kann mein letzter sein. Nicht wegen BK, sondern aus vielen anderen Gründen.
Das haben wir BK-Erkrankten anderen voraus. Wir wissen, wir sind nicht unsterblich.
Was hilft es zu wissen, Deine Frau hat noch 4 Jahre und dann hast Du nächste Woche einen Herzinfarkt.
Wir wissen weder Tag noch Stunde. Darum verschiebt nichts auf morgen.
Ich wünsche Dir noch viele schöne Jahre mit Deiner Frau, lebt den Augenblick und macht Euch keine Sorgen um morgen.
Alles Gute
Brigitte
Ich habe mir überlegt, was ich tun werde, wenn ein Lokalrezidiv oder Metastasen gefunden werden. In diesem Fall würde mich in einer anthroposophischen Klinik beraten. Welche Kliniken in Frage kommen, könnt ihr erfahren bei:
Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
Hauptstraße 44, 69117 Heidelberg Telefon: +49/6221/138020
Telefax: +49/6221/1380220
Internet: www.datadiwan.de
Vielleicht ist das ja auch was für euch
Gruß Dorothee
Lieber Robert,
ich kann Brigitte da in allen Punkten nur voll und ganz zustimmen.
Vor einem Jahr dachte ich auch noch, alles wäre in Ordnung..., wie man sich doch täuschen kann! Mein Mann hatte im November 03 einen Herzinfarkt, zum Glück ist er wieder weitgehend hergestellt.
Ich bin im Februar 04 an Brustkrebs erkrankt und habe am 5. August beidseitige Ablatio mit gleichzeitigem Brustaufbau.
Als mein Mann damals so krank wurde, habe ich im Net dieses Gedicht entdeckt, ausgedruckt und über unser Bett gehängt:
****************
Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist, das ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken, und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.
Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist, das ich Dich zur Türe rausgehen sehe, würde ich Dich umarmen und küssen und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.
Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist, das ich Deine Stimme höre, ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.
Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist, das ich einen Moment innehalten kann, um zu sagen "Ich liebe Dich", anstatt davon auszugehen, das Du weißt, daß ich Dich liebe.
Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist, das ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen, weil ich sicher bin, das es noch manchen Tag geben wird, so daß ich diesen einen verstreichen lassen kann.
Es gibt sicherlich immer ein "Morgen", um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen, und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles in Ordnung zu bringen.
Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen "ich liebe Dich".
Und es gibt sicher eine weitere Chance , um zu sagen: "Kann ich etwas für Dich tun?"
Aber nur für den Fall, das ich falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag, möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe. Und ich hoffe, daß wir das nie vergessen.
Das "Morgen" ist niemandem versprochen ,weder jung noch alt, und heute könnte die letzte Chance sein, die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.
Also, wenn Du auf Morgen wartest , wieso tust Du's nicht heute? Falls das "Morgen" niemals kommt , wirst Du bestimmt bereuen, daß Du Dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss, und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen, was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.
Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr, sag' ihnen, wie sehr Du sie liebst. und das Du Sie immer lieben wirst.
Nimm Dir die Zeit zu sagen "Es tut mir leid" , "Bitte verzeih' mir", "Danke",
oder "Ist in Ordnung".
Und wenn es kein "Morgen" gibt, musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.
******************
Liebe Grüße
sterni
Ein sehr schönes Gedicht,Sterni!
Ich druck es mir auch aus...
Liebe grüße
Kathrin
Lieber Robert
ich möchte dich noch darauf hinweisen, dass es unbedingt notwendig ist, den HER2neu+ durch eine immunhistologische Untersuchung zu prüfen.(Sofern es nicht gemcht worden ist) Dies kann im Nachhinein durch das Pathologische Institut gemacht werden. Dies ist wichtig zwecks weiterer Therapie! Verliert aber den Mut nicht, mir erging es ähnlich, aber in der Krebstherapie werden immer weider neue Medikamente entwickelt! - Sicher ist es auch sinnvoll, den Körper UND die Seele noch zu unterstützen!!! Viel Gutes für euch beide cristina
Hallo Robert, vor zehn Jahren hatte ich auch BK mit fast dem gleichen Befund wie deine Frau, und wie du siehst ich lebe immer noch. Also lebt das Leben, geniest es, und macht es euch schön.
Ich drücke euch die Daumen das es bei euch genauso lange dauert. Liebe Grüße Lilly
Lieber Robert,
Deine große Sorge ist verständlich und ich finde gut, daß Du nach offenen und ehrlichen Informationen fragst, es ist in meinen Augen keineswegs "eiskalt".
Die Situation Deiner Frau ist in der Tat sehr ernst und Ihr solltet Euch nichts vormachen. T4b N1a L1 (nicht M1 ?) > ist Euch die Übersetzung dieses Befundes bewußt? T4b deutet auf Ulzeration der Brust oder Satelitenmetastasen hin, N1a auf Metastasenfunde in den Lymphknoten, L sagt mir nichts - das ist eigentlich keine für den Befund relevante Ziffer - R1 heißt: nicht im Gesunden rausgeschnitten, also gibt es noch Tumorreste in der Brust.
Über Möglichkeiten und Ziele von Behandlungsoptionen solltet Ihr Euch gut mit dem behandelnden Arzt beraten. Die Behandlungen können in dieser Situation nur palliativen, d.h. lindernden Charakter haben. Oben sind desweiteren schon mehrere Hinweise auf Eure Möglichkeiten zur Unterstützung des Immunsystems Deiner Frau, zur Erhaltung iherer Lebensqualität usw. angesprochen. Geht die Anregungen, die Euch ansprechen in kleinen Schritten an, jeden Tag das, was Euch für diesen Tag am besten erscheint. Möglicherweise könnt ihr mit vielen kleinen guten Schritten den schmalen Grad, auf dem sich Deinen Fau befindet ein wenig breiter treten, sodaß sie noch länger dort und im Leben stehen kann. Carpe diem!
Gruß von Birgit
ich muss sagen, ich bin ausgesprochen berührt über die letzten antworten...mir stehen jetzt noch die tränen in den augen.
soviel mitgefühl und anteilnahme...danke euch allen!!!
nein, birgit, metastasen wurden zum glück bisher keine festgestellt - meine frau beginnt wegen des r1 schon am montag mit der strahlentherapie.
das L1 steht wohl für ihre lymphangiosis.
aber, birgit, warum sprichst du davon , dass die behandlungen nur palliativen charakter haben könnten? sie hat doch noch keine metastasen...??!!
die ärzte meinten, solange sie nur ein lokalrezidiv und keine metastasen hätte, sei sie nicht dem tode geweiht.
seufz - was stimmt denn nun?
cristina, meine frau ist her2-negativ, aber egf-positiv (wobei letzteres ja noch keine klinische relevanz hat).
ja, ich werde jede sekunde mit ihr aufsaugen -
danke noch einmal !!!
robert
Hallo lieber Robert,
Also, ich denke auch, dass, wenn keine Fernmetastasen vorhanden sind, auch noch eine Heilung möglich ist.
Leider ist ein T4-Tumor sicher nicht sehr klein, aber die Größe ist auch nicht immer entscheidend für den weiteren Verlauf.
Wie konnte es eigentlich kommen, dass ein Lokalrezidiv nach der Ersterkrankung so schnell gewachsen ist?
Wurde deine Frau denn nach BET nicht vierteljährlich kontrolliert?
Oder war der Tumor vielleicht schon parallel zur Ersterkrankung vorhanden?
Ich finde das doch recht erschreckend, dass man das nicht früher gesehen hat (=Kritik an den Ärzten und an der gängigen Nachsorge-Praxis), ein T4-Tumor kommt doch nicht so schnell, oder irre ich mich da?
Aber nichtsdestotrotz, diese Kritik an den Ärzten nützt euch im Moment natürlich nichts.
Du hast Recht: solange keine Fernmetastasen vorliegen, kann man selbstverständlich NICHT von Palliativmedizin sprechen.
Es herrscht zur Zeit sogar ein Umdenken; man spricht bei dem Vorliegen von Fernmetastasen auch nicht mehr automatisch von Palliativmedizin, da es inzwischen so viele neue Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente auch bei Fernmetastasen gibt, dass dann auch weiter gekämpft wird (und nicht nur gelindert).
In recht absehbarer Zeit hofft man darauf, Krebs als eine chronische Krankheit behandeln zu können, an der man -in welchem Stadium auch immer-, behandelt wird und bei gutet Lebensqualität sich mit seiner Krankheit (so wie andere chronisch Kranke auch) arrangieren kann.
Und das ist keine Zukunftsmusik, die Anfänge sind schon gemacht und werden praktiziert (ganz besonders bei Brustkrebs).
Ich bin etwas abgeschweift und will damit eigentlich nur sagen, dass es immer Hoffnung gibt und geben kann.
Da deine Frau keine Fernmetastasen hat, gilt es zum jetztigen Zeitpunkt, diese zu verhindern.
Brustkrebs metastasiert oft als Erstes in die Knochen; das heißt, ich würde unbedingt schauen, ob ein Arzt Bisphosphonate verschreibt, um so (das ist nachgewiesen), die Knochen zu schützen.
Das habe ich dir auch schon im ersten Posting geschrieben.
Das Immunsysten aufzupäppeln, wäre der zweite Schritt, da wurde hier auch schon viel dazu geschrieben und da findest du in anderen Threads hier noch sehr viele Infos.
Alles Gute weiterhin wünscht euch Beiden Lilli
Hallo Lilly37,
Zitat:
"Es herrscht zur Zeit sogar ein Umdenken; man spricht bei dem Vorliegen von Fernmetastasen auch nicht mehr automatisch von Palliativmedizin, da es inzwischen so viele neue Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente auch bei Fernmetastasen gibt, dass dann auch weiter gekämpft wird (und nicht nur gelindert).
In recht absehbarer Zeit hofft man darauf, Krebs als eine chronische Krankheit behandeln zu können, an der man -in welchem Stadium auch immer-, behandelt wird und bei gutet Lebensqualität sich mit seiner Krankheit (so wie andere chronisch Kranke auch) arrangieren kann.
Und das ist keine Zukunftsmusik, die Anfänge sind schon gemacht und werden praktiziert (ganz besonders bei Brustkrebs)."
Hast du irgendetwas offizielles zu diesem Thema ???
Die Mitteilung meiner Ärzte, das aufgrund von Lenbermetas "nur noch" palliativ behandelt werdenkönne, hat mich immer am meisten geärgert / aufgeregt. Damit wird einem erstmal alle Hoffnung zerstört...
Wäre dankbar für einige Links o.ä.
@Robert
Schön wenn sich ein Partner so kümmert !!! Das ist lange nicht selbstverständlich, manch einer verdrängt lieber.....
LG Urmel
danke für dein mutmachen, lilli !!
das rezidiv meiner frau ist unter der chemo entstanden bzw. der tumor ist trotzdem munter weitergewachsen und die ganze brust war davon befallen - und beide male hat sie den krebs selbst gespürt...das zeigt, wie wichtig es ist, sich auf sich selbst zu verlassen und den zeichen des eigenen körpers zu vertrauen...
danke für dein kompliment, urmel,
aber das betrachte ich nicht als "kümmern", sondern als selbstverständlichkeit.
sie ist meine weggefährtin, meine liebe und meine beste freundin zugleich -
wie schade, dass du offensichtlich andere erfahrungen hast...aber wir männer tun uns oft sehr schwer damit, unsere gefühle zuzulassen -
und verlustangst ist eine große schmerzvolle emotion.
robert
Lieber Robert
Was bist Du für ein toller Partner! Ich habe jetzt gerade diese Einträge gelesen und freu mich an all dem Geschriebenen! Dieses Gedicht von Sterni...so schön. Ich hab mir in dieser schwierigen Zeit der Chemo einen Leitspruch genommen:
Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein.
So gesehen habe ich immer wieder ganz viel Anlass das Leben, meinen Mann, mein Kind zu geniessen. Dem Krebs räume ich nicht noch unnötig Raum ein. Er hat sich schon genug von mir erschlichen. Jetzt hab ich wieder das Sagen!
Ich wünsche Dir und Deiner Frau ganz viel Momente des Geniessens. Denn können wir vielleicht die Lebensdauer nicht beeinflussen (ich hoffe aber sehr!), so können wir aber mit Sicherheit unsere Lebensqualität beeinflussen!
Alles Gute
Barbara
Liebe Lilli
leider ist es so, Rezidive können ganz schnell wachsen, bei mir war es mehrmals so - beim HER2neu kann es sogar explosionsartig geschehen. Jedes mal sprachen die Aerzte von Narbenwucherungen und Beweglichkeit des Knotens. Ich habe gelernt, ganz gut in mich hineinzuhören und wachsam (nicht überängstlich)zu sein und Dank dem bin ich immer noch meistens vergnügt auf dieser Welt. Ich will euch allen nicht Angst - nur Mut machen. Ein Professor Onkologe hat mir einmal gesagt, dass er immer weniger Prognosen stellen würde - er ist ein ganz toller Mensch und arbeitet mit einer Heilerin zusammen!!
Ich selbst gehe - begleitend - auch diesen Weg.
euch allen guten Mut und immer wieder ein frohes Herz! Cristina
auch euch, barbara und cristina, danke für eure beiträge und euer mutmachen !!!
ihr alle habt meine kraft gestärkt - es geht mir schon viel besser als noch beim ersten eintrag...
das leben ist jetzt, nur jetzt - und während ich dies schreibe, liegt meine über alles geliebte frau im garten und genießt diesen seltenen sommertag -
wieder eines der bilder, die ich in meiner seele speichern werde...
nichtsdestotrotz freue ich mich weiterhin über jeden hilfreichen beitrag von euch - danke!!
robert
Hallo Robert,
ich finde es toll, wie Du Dich um Deine Frau kümmerst.
Auch ich habe im Forum erfahren dürfen, wie mir in scheinbar aussichtsloser Situation die Beiträge Kraft und Zuversicht gegeben haben.
Vor allem die Einsicht, das Leben mit meiner Frau im Hier und Jetzt geniessen zu dürfen, verdanke ich den Forumsschreiber(innen)n.
Deiner Frau einen weiterhin guten Verlauf und Dir viel Kraft
wünscht
Wolfgang
Hallo Robert
Ich bin überzeugt, dass deine Frau sehr gute Überlebenschancen hat!! So wie ich selber auch - nota bene! Bei mir wurde im April 2002 die Diagnose T4d mit einer ausgedehnten Lymphangiosis carcinomatosa gestellt (N1 M0, hormonpositiv, herzeptinnegativ). Nach 6 x EC, 30 Bestrahlungen und 5x Taxotere sowie Antihormontherapie fühle ich mich gesund und munter - abgesehen von einigen 'normalen' Nebenwirkungen des Östrogenentzuges -, bis heute ohne Anzeichen für ein Rezidiv oder eine Metastase. Wegen des Lokalrezidivs würde ich mir nicht allzu große Sorgen machen, allerdings darauf bestehen, dass inskünftig das Anschlagen der Chemo kontrolliert wird. Bei mir wurde der Rückzug des Tumors durch regelmäßige Kontrastmittel-MRTs verfolgt. Nachdem deine Frau eine Lymphangiosis carcinomatosa hat, ist die systemische (d.h. im ganzen Körper wirksame) Kontolle mittels Chemo und Hormontherapie besonders wichtig - oder wie ein Gynäkologie-Professor zu mir sagte "kriegsentscheidend". Am Brustkrebs selber stirbt niemand, erst an den Folgen, sprich: an den Metastasen. Und auch die sind heute immer besser behandelbar.
Ich wünsche dir und deiner Frau weiterhin eine lange, glückliche und metastasenfreie Zeit zusammen.
viola
Hallo Robert,
ich verstehe Deine quälende Frage sehr gut da ich mir diese Frage aufgrund der Erkrankung meiner Frau auch stelle. Unter Adjuvantonline.com kannst Du die Signatur des Tumor eingeben und Du bekommst eine Zahl heraus. Die sagt aber nichts über den Verlauf bei Deiner Frau. Dieses habe ich gelernt bei der Erkrankung meiner Schwiegermutter (Mammaca auch T4 N2 R1 MX) Sie hat fünf Jahre nach der Diagnose gut gelebt und ist dann sehr schnell an einer diffuse Lebermetastasierung friedlich gestorben. Da ich Arzt bin wusste ich sehr schnell wie es aussieht und habe mich gewaltig geirrt in meiner Einschätzung (2 Jahre)
Uns, Partner von Frauen mit Brustkrebs, bleibt nichts anderes übrig als zu lernen mit der Unsicherheit zu Leben. Dabei kann eine Psychoonkologische Betreung (nicht nur für Deine Frau sondern auch für Dich) helfen. Ich habe sehr davonprofitieren können und sehe die Erkrankung viel gelassener als noch vor einige Zeit.
Viel Kraft und Gelassenheit wünsche ich Dir.
Lucien
Hallo Lucien,
könntest Du mir genauer erklären, wie das auf der adjuvantonline.com Seite funktioniert- wo genau gubt man die Signatur ein?
Lieben Carinagruss
Meine Diagnose lautet invasiv-duktales Mamma-Carzinom
pT2 pN3a M0 R0 G2 Stadium IIIC
Sonnigen Carinagruss
Hallo an alle,
die Benutzung von Adjuvantonline.com bleibt Ärzte vorbehalten. Jeder kann aber seinen Arzt darauf aufmerksam machen. Die Benutzung für medizinischen Laien ist auch nicht ratsam, da es zur Fehleingabe kommen kann und somit kommt die falsche Prognose Raus. Diese Datenbank dient vor allem zur Bestimmung ob eine Adjuvante Chemo sinnvoll ist oder nicht.
Im Rahmen meiner Suche nach Hilfe für meine Frau bin ich auf ein sehr sehr interressantes Buch gestossen:Prof. Jane Plant, Dein Leben in Deiner Hand, Goldmann Verlag. Es ist sehr wissenschaftlich geschrieben und für mich überzeugend, dass es zusammenhänge zwischen Milchkonsum und Brustkrebsgibt. Die Autorin ist betroffene und hatte eine Lymphangitis Carcinomatosa. Durch den Verzicht auf Milchprodukte hat sich der Tumor zurückgebildet. Heute, 17 Jahre danach lebt Frau Plant und ist Tumorfrei. Auch 63 von 66 Frauen die diese Diät gefolgt haben leben und sind Tumorfrei. Dieses ist begründet auf der Tatsache, dass in China BK sogut wie unbekannt ist; Die Chinese essen keine Milchprodukte!
Viel gute Momente beim Lesen
Lucien
ein sonntäglicher dankesgruß für eure neuen einträge, vor allem auch wolfgang und lucien -
es tut gut, mal was von einem "mitleidenden ehemann" zu lesen!
das buch von janine plant haben wir bereits gelesen und halten uns mittlerweile fast ausschließlich daran, wobei es in unserer gesellschaft schon recht schwierig ist, ohne milchprodukte auszukommen, da schon allein manche tabletten auf laktosebasis o.ä.
aufgebaut sind.
viola, danke auch dir,
aber dir ist leider entgangen, dass meine frau keine chemotherapie mehr machen kann -
abgesehen davon hat sie eine freundin, die jetzt nach zwei jahren mit genau deiner diagnose und den therapien, die du erhalten hast, bereits voller lungen-, leber- und knochenmetastasen ist...
entschuldige,wenn ich das so hart schreibe,
aber manchmal glaube ich fast, die chemo hat den tumor meiner frau gefüttert und insofern möchte ich selbst auch nicht mehr, dass sie eine weitere chemo macht, selbst wenn das ginge!!
abgesehen davon hat lucien recht, es ist immer anders und im grunde nicht vergleichbar -
zu dieser überzeugung bin ich im verlauf dieser kommunikation gekommen und werde jetzt nicht mehr über prognosen nachdenken, sondern einfach da sein -
für sie und mit ihr...nichts sonst zählt!!!
alles gute euch allen!!!
robert
Lieber Robert,
gestatte mir die Frage: warum kann deine Frau keine Chemo mehr machen, und welche hat sie denn schon gemacht?
Ich würde mich sehr über deine Antwort freuen, weil der ganze Fragenkomplex für mich äußerst wichtig ist. Danke im voraus.
Viele Grüße und weiterhin alles Gute
viola
liebe viola,
meine frau hat die ec-chemo gemacht und musste mittendrin abbrechen, weil sie schlaganfallgefährdet war - mal ganz abgesehen von ausgesprochen heftigen anderen allergischen reaktionen.
dir auch alles gute
robert
Hallo,
hier eine interessante Stellungnahme ( Auszug ) der DGE "Milch und Krebs".
Alles Gute für euch!
Nina
" Ist Brustkrebs durch Milchverzicht vermeid- bzw. heilbar?
In ihrem Buch "Your Life in Your Hands" (19) behauptet die Geologin Prof. Jane Plant, dass sie durch
konsequenten Verzicht auf Milch und Milchprodukte ihren Brustkrebs besiegt hat, nachdem mehrere
Chemotherapien zuvor zu keinem dauerhaften Erfolg geführt hatten. Ergänzt wurde diese Diätumstellung
durch weitere Maßnahmen, wie den möglichst vollständigen Ausschluss tierischer Produkte vom
Speisezettel, den Verzehr von Sojaprodukten, kaltgepressten pflanzlichen Fetten und überhaupt möglichst
naturbelassenen Lebensmitteln, eine sinnvolle Supplementation mit Vitaminen und Mineralstoffen und
schließlich die Vermeidung von Stress und schädigenden Umwelteinflüssen.
Ihre Behauptung, Milch und Milchprodukte seien eine wesentliche Ursache von Brustkrebs (sowie
Prostatakrebs bei Männern) begründet die Autorin zunächst einmal mit epidemiologischen Daten. Dazu
gehört die geringe Brustkrebshäufigkeit in Ländern wie China, die gleichzeitig einen sehr geringen
Milchverzehr aufweisen (12, 22), oder das steigende Krebsrisiko bei Personen, die in Regionen mit einer
"Western style" Ernährung ausgewandert sind (13). Die Bedeutung anderer Risikofaktoren wie genetische
Disposition, hoher Fett- und Fleischverzehr, Stress und andere Life Style Faktoren oder langfristig hohe
Östrogenspiegel, von denen einige sog. "confoundings" darstellen könnten, relativiert sie u. a. durch
Vergleich mit ihrer eigenen Biografie.
Nun wurde der geringe Aussagewert von Ländervergleichen zur Beurteilung eines Krebsrisikos schon
eingangs erwähnt, und Tabelle 1 zeigt klar, dass die Ergebnisse von Case-Control- und Kohortenstudien
zu widersprüchlich sind, als dass sich gesicherte Zusammenhänge zwischen Milchverzehr und Brust-
und Prostatakrebs ableiten ließen.
Als Ursache für die angeblich krebsfördernden Eigenschaften von Milch führt die Autorin an, dass Milch,
insbesondere die von hochleistenden und/oder mit Wachstumshormon behandelten Kühen
Wachstumsfaktoren wie "insulin-like growth factors", IGF's, oder das Hormon Prolactin in erhöhter
Konzentration enthält . Während Prolactin bei Zellteilungs- und Differenzierungsprozessen in der
Brustdrüse eine zentrale Rolle spielt, wirken die verschiedenen IGF's vor allem als Mediatoren des
Wachstumshormons Somatotropin. Es gilt als gesichert, dass die verschiedenen IGF's (in Bezug auf das
Mammakarzinom vor allem IGF-1) auf zahlreiche Krebszellen mitogen wirken und gleichzeitig deren
Apoptose hemmen. Erhöhte IGF-1 Konzentrationen im Blut gelten als Risikofaktor für Brust- (und
Prostata) krebs. Oral zugeführte IGF's werden jedoch als Peptidhormone größtenteils verdaut (26). Und
selbst wenn ein relevanter Teil von mit Milch aufgenommenem IGF-1 durch Adsorption an Casein
geschützt wäre (26) und dadurch die IGF-Rezeptoren des Intestinums erreichen sollte, würde sich dies
allenfalls auf den Magen-Darm-Trakt auswirken, nicht aber auf Gewebe, die eine Absorption der
Wachstumsfaktoren voraussetzen. Ein erhöhtes Dickdarmkrebsrisiko durch Milchverzehr lässt sich aus
den vorliegenden Daten aber nicht ablesen (Tabelle 1). Eine nennenswerte intestinale Absorption von
nativem IGF-1 bei Erwachsenen, die die Voraussetzung für Effekte auf Brustdrüse oder Prostata wäre,
ließ sich nicht nachweisen, genauso wenig wie eine erleichterte Resorption von IGF-1 nach Einschluss in
die Fetttröpfchen von homogenisierter Milch.
Insgesamt gesehen ist die Hypothese der Autorin, durch konsequenten Verzicht auf Milch und
Milchprodukte ließe sich Brust- und Prostatakrebs vermeiden oder sogar heilen, weder durch
epidemiologische Daten noch durch Untersuchungen des Wirkmechanismus begründet. Eine positive
Wirkung der von ihr vorgeschlagenen Diät lässt sich - wie auch die niedrige Brustkrebsinszidenz in China
und ähnlichen Staaten - zwanglos auch durch den vegetabilen Charakter dieser Kost und den hohen
Anteil von Sojaprodukten erklären sowie durch kalorische Restriktion. Die protektive Wirkung pflanzlicher
Lebensmittel mag teilweise auf ihrem Gehalt an sog. Phytoöstrogenen beruhen, die den
Östrogenstoffwechsel der Frau beeinflussen und das Brust- und Endometriumkrebsrisiko massiv zu
senken vermögen. Anti-karzinogene Effekte der Energierestriktion sollen u. a. durch die Herunterregulation
von IGF-1vermittelt sein (11)."
Quelle und vollständiger Bericht unter:
http://www.dge.de/Pages/navigation/fach_infos/dge_info/2001/fkp1101.html
@ Nina
Täglich kann man nur noch über spezielle Angebote den Kopf schütteln! Danke für diese wichtigen Informationen!
LG Edith
Hallo, liebe Nina,
hab vielen herzlichen Dank für das Einstellen des obigen Beitrages. Ich hatte zwar die erwähnten Einwände gegen die Theorie von Frau Plant auch angedacht gehabt, konnte jedoch keine Belege aus der wissenschaftlichen Fachliteratur finden. Die von dir gelieferte Studie aus über jeden Verdacht der Parteilichkeit erhabener Quelle (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) hat nun geliefert, wonach ich suchte.
Es ist wohl schon so: der Glaube kann Berge versetzen, und wer nur fest daran glaub, kann u.U. auch mit einer Irrlehre selig bzw. gesund werden... Ich persönlich halte mich aber lieber an das, was wissenschaftlich erwiesen und logisch nachvollziehbar ist. Daran kann ich glauben, und damit hoffe ich, den Krebs zu besiegen - trotz schlechter Prognose (wie sie von R. einmal mehr dokumentiert wurde!)
Jeder Fall ist ein Einzelfall, der Krebs ein multifaktorielles Geschehen, daher hinken Vergleiche immer - auch wenn die Tumormerkmale übereinstimmen. Trotzdem steht mir Lance Armstrong, der Rennfahrer, als Vorbild näher als Jane Plant, die Geologin.
Aber dies vor allem: Bange machen gilt nicht!! So oder so.
Dir nochmals ganz herzlichen Dank und beste Wünsche
viola
Lieber Robert,
du kannst, wie schon einige geschrieben haben, mit deiner Frau zusammen noch alt werden ( trotz T4), und es kann genausogut morgen schon zu Ende sein(bei T1).Natürlich sollt und müsst ihr alle Chancen nutzten, aber eine Garantie werdet ihr nie bekommen,wie ich leider selbst erfahren musste, trotz aller revolutionierenden, neuen Therapien (Herceptin, Bisphosphonate, Arimidex usw). Nutzt jeden Tag, kostet ihn aus ,habt euch lieb, seid euch gegenseitig das wichtigste und zerstört euch nicht selbst an dem Gedanken "wie lange noch".
Ich selbst habe meine Frau vor zwei Monaten verloren, obwohl im Februar noch alles in Ordnung war. Wenn ich abends an ihr Grab gehe, um ihr Gute Nacht zu sagen, denke ich auf dem Weg nach Hause oft darüber nach, ob ich wirklich alles getan habe, um ihr zu helfen, oft denke ich, vielleicht hätte ich das eine oder andere noch versuchen sollen.
Diese Gedanken kann kein Mensch beurteilen, aber ich weiß für mich selbst, daß ich mit ihr zusammen jeden Tag genossen habe, auch als wir noch nichts vom wiederauftreten des Krebses wußten, und dies gibt mir etwas Trost.
Wenn ich heute Abend an das Grab gehe und wie jeden Abend eine Kerze anzünde, werde ich sie bitten, euch beiden Kraft und Mut zu geben..., dann könnt ihr es auch schaffen.
Hallo,
Eine 1998 veröffentlichte Studie am Hadassah University Hospital in Jerusalem fand kaum Unterschiede zwischen dem Stressgefühl von Krebspatienten und dem ihrer Lebensgefährten.
Manchmal leidet der Partner sogar stärker, weil er sich als ohnmächtiger Zuschauer fühlt, der die Therapie den Ärzten und anderen Experten überlassen muss - ohne dass er selbst in der Lage wäre, etwas zur Heilung beizutragen.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch -denke ich wenigstens-, dass das aktive Teilnehmen des Partners an Therapieentscheidungen und Therapien nicht nur dem Erkrankten hilft und ihm guttut, sondern auch dem Partner helfen kann, mit der Krankheit umzugehen und das alles etwas besser verstehen zu können.
Deswegen finde ich es schon sehr sinnvoll und gut, wenn ich hier von (Ehe-)Männern lese, die sich z.B. hier im Forum einklinken und Rat und Hilfe und Informationen suchen.
Das kann für alle Beteiligten nur gut und richtig sein:
"Wissen gegen Angst" (wie das sehr gute BK-Buch von L.Berg auch heißt).
Liebe Grüße von Lilli an alle betroffenen BK-Frauen und deren (Ehe-)Männer und auch sonstigen Bezugspersonen.
Umgekehrt gilt das natürlich auch für andere Krebserkrankungen
und für erkrankte Männer oder Eltern.
Wünsche euch allen viel Kraft und alles Gute!
IHR SCHAFFT DAS!
Danke Nina und Lilli für eure Information zu der Milch und zu der Hadassah Medical School. Meine Frau fährt ziemlich auf diese Diät ab, ich bin selbst sehr skeptisch. Robert, da Deine Frau sich auch an dieser Diät hält, würde mich interessieren, wie Du damit zu recht kommst?
Gibt es eigentlich einen Forum für Angehörige?
Ich habe nach der Diagnose bei meiner Frau im Rhein-Main Gebiet nach einer Selbsthilfegruppe für Angehörige gesucht. Ergebniss: Keine im Umkreis von 50 km um Frankfurt. Dabei zeigt sich das der Bedarf da ist.
Euch alle viele Kraft
Lucien
Hallo Lucien, ist bei dieser Diät etwas herausgekommen? Irmtrud
Rubbelmaus
15.01.2007, 20:51
@ Irmtrud,
hast du mal auf das Datum des letzten Postings geguckt, das ist vom 27.07.2004:D
Gruss
Heidi
Hallo Rubbelmaus, gerade deshalb hat es mich interessiert. Denn man sieht ja erst nach langer Zeit, ob etwas wirkt oder nicht. Besonders ob die Menschen überleben. Hier scheint sich ja niemand zu melden. Irmtrud
Daniela K
18.01.2007, 19:45
Ein tolles Gedicht Sterni....
ich wünschte,ich man hätte es mir auch so gesagt...
Meine Ehe hat der Diagnose nicht standgehalten und somit hab ich jedes Vertrauen in das andere Geschlecht verloren.....aber ICH LEBE und das zählt denke ich für uns alle!!!
Gruss Daniela
Brigitte A.
18.01.2007, 20:16
Hallo Robert,
ich schliesse mich meinen Vorrednerinnen an! Zum Glück habe ich auch einen großartigen Partner an meiner Seite, das ist mindestens soviel wert, wie die Therapie (will mein Mann mir nicht so wirklich glauben, da er sich oft so hilflos fühlte, aber ich bin mir sicher, daß ich ohne ihn meine Therapien nicht so locker auf einer Arschbacke abgesessen hätte).
Ansonsten bin ich seit meiner AHB überzeugt davon, dass das Gleichgewicht "Körper-Seele-Geist" einen nicht unwesentlichen Teil zur Gesundung beitragen kann bzw. auch bei mangelndem Gleichgewicht negative Auswirkungen hat.
War mir früher alles zu esoterisch, aber in Sch***** hat man es mir auf sehr nachvollziehbare Weise erklären können. Und daher kümmere ich mich auch um die Seele mittels Entspannungstechniken etc. Was einem da liegt, ist ganz unterschiedlich; ob autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Tai Chi, Meditation oder was auch immer...
So, ich wünsch Euch beiden alles Gute, schlagt allen Statistiken ein Schnippchen!
LG, Annika
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