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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bisphosphonate vorbeugend gegen Knochenmetastasen


23.07.2004, 12:41
Hallo !

Bei mir wurde im Dez. 2002 ein hormonrezeptorpositives Mammakarzinom
diagonistiziert :

T1c N0 M0 G2

Es wurde brusterhaltend operiert. Im Anschluss erhielt ich adjuvant 4 Zyklen
nach EC-Schema und 30 Bestrahlungen. Ich bekam Zoladex und Femara. Nach
Unverträglichkeit von Zoladex wurde beide Eierstöcke entfernt.

Im Februar bestand Verdacht auf Knochenmetastasen, der sich jedoch
glücklicherweise als haltlos erwies. Nun möchte ich gerne vorbeugend eine
Behandlung mit Bisphosphonaten erhalten. Mein Onkologe sagt nun, dass in
meinem Fall eine adjuvante Therapie mit Bisphosphonaten sinnvoll und
angezeigt sei, die Kassen die Kosten nicht dafür jedoch leider nicht
übernähmen, da diese Wirkstoffgruppe in Deutschland noch nicht zugelassen
sei.

Nun weiß ich nicht, was ich tun soll, und woher ich diesen Wirkstoff nun
bekommen. Ich kann es mir leider nicht leisten, das Medikament monatlich
privat zu bezahlen ! Hat jemand einen Tipp für mich oder Erfahrungen mit seiner Krankenkasse diesbezüglich ?

Vielen dank schon mal für Eure Antworten !

23.07.2004, 13:01
Hallo Andrea,

meine Krankenkasse unterstützt die Therapie mit Biophosphonaten siehe Eintrag im Internet auf www.tk-online.de:

"Tochtergeschwüre in den Knochen werden, unmittelbar nachdem die Diagnose gestellt ist, mit so genannten Bisphosphonaten behandelt, die als Tabletten oder Infusion gegeben werden. Sie bewirken einen Kalziumeinbau in den Knochen und können Knochenschmerzen, die durch die Metastasen entstehen, lindern."

Lieben Carinagruss

23.07.2004, 13:10
Hallo Andrea,

da du keine Eierstöcke mehr hast und keine Hormone nehmen darfst, kann es ja zu Osteoropose kommen. Dies würde ich mit dem Arzt mal besprechen, denn Bisphosphonate werden nicht nur gegen Knochenmetastasen eingesetzt, sondern dienen auch der Osteoporosebehandlung. Vielleicht kann er das ja damit begründen...

Gruß
Angelika

23.07.2004, 17:35
Hallo Andrea,
ich habe gerade vor zwei Wochen , die Kosten für meine erste Bisphosphonat Infusion selber gezahlt , 350 Euro !!! Nachdem ich überall´versucht habe, das die Kosten doch übernommen werden und ich leider kein Glück hatte, mußte ich in den suren Apfel beißen. Aber da ich schon massive Osteoporose habe, blieb mir garnichts anderes übrig.
Vielleicht verträgst Du ja die Bisphosphonate die man oral nehmen kann, z. B. Fosamax, das bezahlt die Kasse.Ich habe es über zwei Jahre genommen, aber nun ziemliche Magenprobleme bekommen, leider.
Leider kann ich sonst nichts positives diesbezüglich berichten.
Alles liebe , Gisi

26.07.2004, 11:38
Hallo !

Vielen lieben Dank für Eure Antworten !!!