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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pressenews ÄZ, Journalonko etc. Sammelthread


02.07.2004, 17:02
Aprepitant

schützt bei Chemotherapie anhaltend vor Erbrechen
Antiemetikum verhindert Erbrechen über mehrere Chemotherapiezyklen / Mittel auch bei moderat emetogener Therapie dauerhaft effektiv

WIEN (gvg). Das Antiemetikum Aprepitant kann bei vielen Patienten während und nach einer Chemotherapie Erbrechen verhindern. Zudem läßt seine Wirkung im Verlauf der Chemotherapie nicht nach.

http://www.aerztezeitung.de/docs/200.../medizin/krebs

Jutta
16.11.2004, 06:18
ÄZ: Forschung und Praxis, 15.11.2004

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie
Tumorschmerzen lassen sich bei 90 Prozent der Betroffenen suffizient lindern

Die meisten Krebskranken haben bekanntlich Schmerzen:
Ein Drittel der Betroffenen hat bereits chronische Tumorschmerzen, wenn die Krebserkrankung diagnostiziert wird. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium sind es mehr als zwei Drittel und etwa 80 Prozent im Endstadium. Bei etwa 90 Prozent der Krebspatienten ist jedoch eine ausreichende Schmerzlinderung durch kausale (Op, Chemo- und Strahlentherapie) und symptomatische Behandlungsmaßnahmen wie eine medikamentöse Schmerztherapie möglich.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/11/15/398f1618.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
23.11.2004, 08:56
Ärzte Zeitung: 22.11.2004

Tumoranämie und Fatigue - da macht Erythropoetin Sinn

Bereits ab Hb-Werten unter 11 g / dl kann Therapie sinnvoll sein / Ambulante Therapien sind durch subkutane Injektionen einfach möglich


MANNHEIM (bd). Jeder zweite Krebspatient mit einem soliden oder lymphatischen Tumor leidet unter dem Müdigkeitssyndrom. Aber nur jeder sechste Patient wird adäquat behandelt. Darauf hat Privatdozent Dr. Kay Friedrichs aus Hamburg bei den ersten Mannheimer Brustkrebstagen hingewiesen.


Weiterer Text:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/11/22/212a1602.asp?cat=/medizin/krebs


Liebe Grüße
Jutta

Jutta
10.01.2005, 11:06
Ärzte Zeitung, 10.01.2005

Krebskranke benötigen sofort starke Opioide


Vorteil im Vergleich zur Behandlung nach dem WHO-Stufenschema auch bei leichten bis moderaten Beschwerden

L’AQUILA (run). Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung und Schmerzen profitieren - selbst bei nur milden bis moderaten Beschwerden - von einer sofortigen Behandlung mit starken Opioiden. Diesen Schluß ziehen italienische Wissenschaftler aus einer Therapie-Vergleichsstudie.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/01/10/001a1301.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
25.01.2005, 07:51
Ärzteblatt: 20. Januar 2005


Initiative „Gemeinsam gegen den Tumorschmerz“ gegründet

BOCHUM/HAMBURG. Die neue Initiative „Gemeinsam gegen den Tumorschmerz“ will die Situation von Krebspatienten durch eine Informationsoffensive verbessern. „Ein Drittel aller Patienten mit Tumorschmerz in Deutschland leiden unnötig: Falsche Ängste und Vorurteile sind die maßgeblichen Gründe dafür, dass vorhandene, nebenwirkungsarme Therapieoptionen, die in 95 Prozent der Fälle helfen würden, nicht angewandt werden“, hieß es bei Gründung der Initiative am 20. Januar.


Gesamtartikel:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=18925


Liebe Grüße
Jutta

Jutta
05.02.2005, 18:28
Ärzte Zeitung: 04.02.2005

Acht von zehn Krebspatienten leiden im Endstadium unter Schmerzen


Initiative will Palliativmedizin stärken / Schmerztherapie bei Krebs oft ambulant möglich

HAMBURG (grue). Die neugegründete Initiative "Gemeinsam gegen Tumorschmerz" will die Versorgung von Patienten mit weit fortgeschrittener Krebserkrankung verbessern. Vorrangiges Ziel ist eine optimierte Schmerztherapie, denn acht von zehn Krebspatienten haben in der letzten Lebensphase Schmerzen.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/02/04/020a1201.asp?cat=/medizin/krebs



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Link für Tumorschmerzen:
www.tumorschmerz.de

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Liebe Grüße
Jutta

Jutta
08.02.2005, 09:10
Ärzte Zeitung: 14.01.2005

Bei Tumorschmerzen ist differenzierte Therapie nötig

Basistherapeutika sind bei starken Schmerzen retardierte Opiate / Gegen Durchbruchschmerzen sollte Bedarfsmedikation zur Hand sein

BERLIN (gvg). Patienten mit Tumorschmerzen brauchen eine differenzierte Schmerztherapie. So sollte bei Durchbruchschmerzen zwar mit rasch wirksamen Schmerzmitteln behandelt werden, eine alleinige Behandlung damit genüge jedoch nicht, betonen Berliner Schmerztherapeuten.


Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/01/14/005a1501.asp?cat=/medizin/schmerz



Liebe Grüße
Jutta

Jutta
16.03.2005, 08:26
Ärzte Zeitung: 16.03.2005

Bei Krebs halten Kraft- und Antriebslosigkeit oft über Jahre an
Das Fatigue-Syndrom wird von den meisten Patienten als das am stärksten belastende Syndrom ihrer Erkrankung angesehen.


BERLIN (ugr). Krebspatienten fühlen sich oft kraftlos und erschöpft - und das nicht nur während der Therapie, sondern auch noch Jahre nach einer erfolgreich verlaufenen Behandlung. Auf dieses Phänomen wies Dr. Jens Ulrich Rüffer, Vorsitzender der Deutschen Fatigue Gesellschaft (DFaG), bei der 1. Offenen Krebskonferenz in Berlin hin.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/16/048a1201.asp?cat=/news

Link zur Deutschen Fatique Gesellschaft:
http://www.deutsche-fatigue-gesellschaft.de/oeffentlich/willkommen.html

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
30.03.2005, 19:44
Ärzte Zeitung: 29.03.2005


Die Tablette am Stiel hilft gegen Durchbruchschmerzen

Fentanyl-Stick wirkt schnell über die Mundschleimhaut

FRANKFURT AM MAIN (hbr). Bei Durchbruchschmerzen brauchen Krebskranke ein schnell wirkendes Analgetikum, um die Attacken rasch unter Kontrolle zu bringen. Der Fentanyl-Stick verkürzt dabei die Schmerztherapie-Lücke besonders effizient.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/29/055a1203.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
01.04.2005, 16:54
Ärzte Zeitung: 31.03.2005

Stimulantien helfen Tumorkranken mit starker Erschöpfung

Erste, positive Zwischenergebnisse einer Studie mit Modafinil / Therapie verbessert Aufmerksamkeit und Beweglichkeit


FRANKFURT/MAIN (hbr). Jeden zweiten Krebspatienten plagt fast täglich eine ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung. Die Behandlung bei dieser Tumor-Fatigue sollte mehrgleisig erfolgen. Dabei können die Patienten nach vorläufigen Studienergebnissen auch von einer stimulierenden Therapie mit Modafinil profitieren.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/31/057a1203.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

24.05.2005, 04:27
Ärzte Zeitung: 23.05.2005


Anämie ist bei Krebspatienten lange nicht ausreichend beachtet worden

Onkologe plädiert für eine Anämie-Therapie bereits ab einem Hb-Wert von 11 g/dl

BONN (KHS). Zur "Schande seiner Zunft" müsse er feststellen, daß die Bedeutung der Diagnose Anämie für Krebskranke lange nicht genug beachtet worden sei, sagt der Onkologe Dr. Hans Tilman Steinmetz. Natürlich liege der Hb-Wert jedes Patienten dem Arzt immer vor, aber was dies Tag für Tag für die Patienten bedeute, sei erst in den vergangenen fünf bis zehn Jahren mehr ins Bewußtsein gerückt.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/23/092a1202.asp?cat=/medizin/krebs



Sowie Folgetext:
Ärzte Zeitung, 23.05.2005


Fatigue ist nicht unabwendbar
Von Karlheinz Schneider-Janessen

Die Onkologen führen einen engagierten Kampf um das Leben ihrer Patienten. Vergleichbar dem Kampf um Land an den Nordseeküsten führen sie einen Krieg des Sisyphus gegen einen übermächtigen Gegner. In Therapiestudien wird jeder Monat zusätzlicher Überlebenszeit als Sieg gewertet - mit Recht!

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/23/092a1203.asp

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
26.05.2005, 08:18
Ärzte Zeitung: 25.05.2005


Neues Mittel gegen Zytostatika-induzierte Emesis

Palonosetron wirkt über fünf Tage / Einheitliche Dosierung für alle Patientengruppen / Keine Dosisanpassung

MÜNCHEN (sto). Zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapien ist jetzt mit Palonosetron (Aloxi®) ein neuer 5-HT3-Rezeptorantagonist erhältlich. Palonosetron wird etwa 30 Minuten vor Beginn einer Chemotherapie als intravenöser Bolus verabreicht und wirkt über fünf Tage.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/25/094a0402.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
01.06.2005, 03:48
Nausea und Emesis

Ärzte Zeitung, 31.05.2005

Supportivtherapie bei Krebskranken ist unverzichtbar

MÜNCHEN (sto). Der Trend zu immer aggressiveren Therapiestrategien bei der Behandlung von Krebspatienten hat zur Folge, daß auch mehr unerwünschte Wirkungen auftreten können. Die onkologische Supportivtherapie sei deshalb unverzichtbarer Bestandteil einer Krebstherapie, so die Berliner Strahlentherapeutin Professor Petra Feyer.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/31/097a1204.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

06.06.2005, 11:41
Ärzte Zeitung: 02.06.2005

Opioid plus Gabapentin lindern Neuropathieschmerz

Kombinationstherapie erhöht auch die Lebensqualität

KINGSTON (run). Bei Patienten mit neuropathischen Schmerzen wird bekanntlich die Anwendung von Analgetika plus einem Co-Analgetikum empfohlen. Daß eine solche Kombination bestehend aus einem Opioid plus Gabapentin erfolgreich die Beschwerden mindert, haben nun kanadische Wissenschaftler in einer kleinen kontrollierten Studie nachgewiesen.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/06/02/099a1202.asp?cat=/medizin/schmerz

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
18.06.2005, 11:17
Ärzte Zeitung: 17.06.2005


Vor allem verzögerte Emesis macht Krebspatienten zu schaffen

Zweite Phase der Übelkeit kommt meist erst zu Hause / Therapie mit drei Arzneien beugt akuter Emesis vor

STUTTGART (ars). Tumorpatienten fürchten Emesis infolge einer Zytostatika-Therapie zum Teil mehr als Haarausfall oder Klinikaufenthalt. Die verzögerte Emesis kommt dabei fast doppelt so häufig vor wie die akute. Für beide Formen der Emesis gibt es inzwischen effektive Kombitherapien.

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/06/17/110a0901.asp?cat=/medizin/krebs

Liebe Grüße
Jutta

Jutta
21.09.2005, 12:07
Ärzte Zeitung, 21.09.2005



Aprepitant guter Kombipartner gegen Emesis (Erbrechen)

MÜNCHEN (sto). Übelkeit und Erbrechen, ausgelöst durch eine Chemotherapie, läßt sich mit dem Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten Aprepitant gut gegensteuern.

Übelkeit und Erbrechen als häufige unerwünschte Wirkung vor allem einer Cisplatin-haltigen Chemotherapie sind für Patienten oft ein Grund, eine Therapie abzubrechen oder gar nicht erst zu beginnen.

Gesamtartikel:http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/21/168a1202.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/21/168a1202.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
06.10.2005, 17:50
Ärzte Zeitung, 28.09.2005



Experte räumt mit Vorurteilen rund um die Opioid-Therapie auf (auch bei Tumorschmerzen)

Starke Schmerzmittel dürfen bei allen Schmerzzuständen verordnet werden

FRANKFURT AM MAIN (ner). Viele Mythen rund um die Opioid-Therapie verhindern in Deutschland nach wie vor deren angemessenen Einsatz, wie Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie erneut beklagt haben. Denn prinzipiell dürften Opioide bei allen Schmerzzuständen verordnet werden. Dies sei vorteilhaft besonders im Vergleich zu nichtsteroidalen Antirheumatika.

Gesamtartikel: http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/28/173a1201.asp?cat=/medizin/schmerz (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/28/173a1201.asp?cat=/medizin/schmerz)

Jutta
10.11.2005, 17:58
Ärzte Zeitung, 09.11.2005


Mit klarem Konzept klappt die Tumor-Schmerztherapie


90 Prozent aller Patienten mit Tumorschmerzen können zuhause behandelt werden / Ein Opiatwechsel läßt sich oft vermeiden

BAD ORB (ner). Eine suffiziente Tumor-Schmerztherapie können fast immer auch Hausärzte machen, sagt der Düsseldorfer Allgemeinarzt Kurt Gillhausen. Voraussetzung ist ein klares Behandlungskonzept.

Gesamtartikel: http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/11/09/201a0501.asp?cat=/medizin/krebs

Jutta
11.11.2005, 11:09
Ärzte Zeitung, 11.11.2005



Analgesie bei alten Krebs-Patienten erfordert Feingefühl

BREMEN (sko). Brauchen alte Tumorpatienten eine Analgesie mit Opioiden, ist Fingerspitzengefühl gefragt: So ist die Ausscheidung durch nachlassende Nieren- und Leberfunktion beeinträchtigt, und es kann Interaktionen mit anderen Medikamenten geben. Eine Option ist dann retardiertes Hydromorphon, da es unabhängig von Cytochrom P450 (Cyp) abgebaut wird.

Gesamtartikel: http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/11/11/203a1609.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/11/11/203a1609.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
23.11.2005, 16:24
Ärzte Zeitung, 23.11.2005



Bisphosphonate sind effektiv - oral oder infundiert

Vergleich klinischer Daten

MÜNCHEN (wst). Um bei Krebspatienten Knochenschmerzen zu mindern und skelettalen Komplikationen vorzubeugen, sind orale Bisphosphonate ebenso gut geeignet wie intravenöse. Da toxische Spiegel bei oraler Applikation weniger zu befürchten sind als nach intravenöser Infusion, haben orale Bisphosphonate Vorteile für die Nierenverträglichkeit



Gesamtartikel: http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/11/23/211a1302.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/11/23/211a1302.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
07.12.2005, 07:00
Ärzte Zeitung, 06.12.2005



Krebskranke schätzen Fatigue-Therapie hoch ein

Schmerzlinderung wird als langfristig weniger wichtig eingestuft / Ergebnis einer Umfrage bei Tumorpatienten

MÜNCHEN (wst). Fatigue ist eine mögliche direkte Folge maligner Erkrankungen und zugleich eine häufige unerwünschte Wirkung der Chemo- und Strahlentherapien von Patienten mit Krebs. Auf der Skala der Beschwerden rangiert Fatigue bei Patienten ganz oben.

Anhaltende Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Kraft- und Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und oft eine begleitende depressive Verstimmung sind klassische Symptome der Fatigue.

Gesamtartikel:

http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/06/220a1202.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/06/220a1202.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
13.12.2005, 16:07
Ärztliche Allgemeine, 12.12.2005



Supportivtherapie macht die Behandlung verträglicher

Chemo- und Strahlentherapie belasten Krebspatienten vor allem durch Übelkeit und Erbrechen. Für die Antiemesis gibt es inzwischen eine breite Palette an Medikamenten. Bisher vernachlässigt wurde die antianämische Therapie. Aber auch dagegen gibt es wirksame Mittel.

Gesamtartikel:

http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/12/32aa2901.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/12/32aa2901.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
13.12.2005, 16:09
Ärztliche Allgemeine, 12.12.2005



Das WHO-Stufenschema erleichtert die Schmerzbehandlung

Auch bei Krebspatienten ist die Schmerztherapie noch immer nicht ausreichend. Dabei wird durch die Beschränkung auf wenige schmerzlindernde Mittel im Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation die Einstellung der oralen medikamentösen Behandlung wesentlich erleichtert.

Gesamtartikel:

http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/12/32aa2801.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/12/32aa2801.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
09.02.2006, 04:08
Ärzte Zeitung, 30.01.2006



Generisches Fentanyl-Matrixpflaster haftet gut auf der Haut und ist klein

Matrix aus hautfreundlicher Polyacrylsäure / Es werden vier Wirkstärken angeboten

BERLIN (gvg). Ein neues, generisches Fentanyl-Pflaster macht die Therapie von chronischen Schmerzpatienten kostengünstiger. Es hat seine Bioäquivalenz zum Original bewiesen und ist kleiner als andere Fentanyl-Matrixpflaster.

Gesamtartikel:

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/01/30/016a1101.asp?cat=/medizin/schmerz (http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/01/30/016a1101.asp?cat=/medizin/schmerz)



Persönliche Meinung: Ich bekam im Dezember dieses Matrixpflaster. Kann nur bestätigen, daß es bedeutend haltbarer auf der Haut ist, besonders übersteht es gravierende Hitzewallungen und hinterläßt keine allergischen Hautprobleme.

Jutta
28.03.2006, 08:08
Ärzte Zeitung, 28.03.2006



Bei müden Krebspatienten sollte der Hb-Wert nicht unter 11 g/dl liegen

Hb-Einstellung auf 12 bis 13 g/dl ist optimal / Thrombosegefahr bei Werten darüber

BERLIN (gvg). Tumorpatienten mit Fatigue-Syndrom haben nicht selten eine Anämie. Die Bestimmung des Hämoglobinwertes (Hb-Wert) gehört daher zur Basisdiagnostik. Ab einem Wert zwischen 9 und 11 g/dl wird solchen Patienten eine Therapie empfohlen.

Gesamtartikel:

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/03/28/057a0401.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/03/28/057a0401.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
28.03.2006, 08:09
Ärzte Zeitung, 28.03.2006



Eine Injektion pro Therapie-Zyklus schützt vor Emesis

Daten zu Palonosetron

BERLIN (gvg). Der 5-HT3-Rezeptor-Blocker Palonosetron kann bei moderat emetogener Chemotherapie Übelkeit besser verhindern als andere Mittel. Erforderlich ist dazu nur eine einzige Injektion pro Chemotherapie-Zyklus.

Gesamtartikel:

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/03/28/057a1103.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/03/28/057a1103.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
04.04.2006, 17:31
Ärzte Zeitung, 04.04.2006



Oral-transmukosale Therapie lindert rasch Durchbruchschmerz

Bedarfsmedikation sollte einfach anwendbar, individuell dosierbar und kurz wirksam sein / Nötige Dosis wird durch langsame Erhöhung ermittelt

FRANKFURT AM MAIN (mar). Patienten mit chronischen Schmerzen und einer Opioid-Dauertherapie sollten für den Fall von Durchbruchschmerzen eine rasch wirksame Bedarfsmedikation zur Hand haben. Diese sollte einfach anzuwenden und individuell gut dosierbar sein. Außerdem sollte sie wegen der begrenzten Dauer dieser Schmerzen nur kurz wirksam sein.

Gesamtartikel:

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/04/04/062a1202.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/04/04/062a1202.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
06.04.2006, 09:04
Ärzte Zeitung, 06.04.2006


Tumorschmerz ist meist tagsüber am größten

BERLIN (ugr). Schmerzen unterliegen zirkadianen Schwankungen. Schmerzhafte Gelenksteifigkeit bei rheumatoider Arthritis etwa ist morgens am schlimmsten. Belastungsabhängige Osteoarthritis-Schmerzen nehmen dagegen im Laufe des Tages zu. Krebspatienten haben zwischen 10 und 22 Uhr den größten Bedarf an Schmerzmitteln.

Diese Beobachtung bei Krebspatienten werde in der Therapie jedoch zu wenig berücksichtigt, berichtete Dr. Uwe Junker aus Remscheid beim Krebskongreß in Berlin. Als Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) forderte er, die Patienten entsprechend zu behandeln. Ungünstig sei vor allem, daß starke Opioide zu über 70 Prozent als Schmerzpflaster verordnet werden.

Gesamtartikel:

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/04/06/064a1302.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/04/06/064a1302.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
23.05.2006, 20:17
Ärzte Zeitung, 23.05.2006

Kombi-Therapie verhindert Erbrechen bei fast allen Patienten

Vorteile für Antiemetikum Palonosetron bei hoch emetogener Chemotherapie / Stationäre Betreuung kann verhindert werden


BERLIN (gvg). Der neue 5-HT3-Rezeptor-Blocker Palonosetron kann bei Patienten mit emetogener Chemotherapie die Möglichkeit einer ambulanten Betreuung erhalten. Von Kombitherapien profitieren zudem Patienten, denen andere Antiemetika nicht helfen.

Gesamtartikel:
http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/05/23/094a1003.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/05/23/094a1003.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
02.06.2006, 15:55
Ärzte Zeitung, 01.06.2006


Erbrechen bei Krebstherapie ist öfter als vermutet

Vorbeugung wird empfohlen

BERLIN (grue). Übelkeit und Erbrechen sind bekanntlich unerwünschte Wirkungen einer Chemotherapie. Deren Häufigkeit wird noch immer unterschätzt. Die Vorbeugung mit einer Kombination von Antiemetika nimmt den Patienten die Angst vor der Krebsbehandlung.


Gesamtartikel:
http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/06/01/100a1102.asp?cat=/medizin/krebs

Jutta
18.08.2006, 08:38
15.08.2006


Hydromorphon vereinfacht orale Therapie starker chronischer Schmerzen



Das Stufe-III-Opioid Hydromorphon steht ab sofort in moderner Galenik als osmotisch aktives System zur Verfügung. Das System, das auf der OROS®-Technologie basiert, ermöglicht bei einmal täglicher Einnahme eine durchgehende 24-Stunden-Analgesie1. Die meisten bisherigen oralen Opioide haben eine vergleichsweise kurze Wirkdauer von 8 bis 12 Stunden. Die Patienten sind daher oft mehr auf die Kontrolle ihrer Schmerzen fokussiert als auf ihre täglichen Aktivitäten, berichtete Privatdozent Dr. Rainer Sabatowski aus Köln zur Einführung des neuartigen Schmerzmittels in München.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1597 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1597)

Jutta
24.10.2006, 13:56
18.10.2006

Palliative Schmerztherapie:

osmotisch aktives System Hydromorphon mit 24-Stunden-Wirkung


Eine suffiziente Schmerztherapie bildet die Basis aller palliativen Bemühungen. Die Anforderungen, die an das Schmerzmittel gestellt werden, sind dabei auf Grund der besonderen Situation besonders hoch: Es muss hoch wirksam und verträglich sein, sollte nicht mit anderen Arzneimitteln interagieren, lange wirken und konstante Serumspiegelermöglichen. Diese Anforderungen erfüllt nach Meinung von Dr. Wolfgang Schwarz ein kürzlich neu eingeführte Hydromorphon-Präparat.


Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1659 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1659)

Jutta
01.11.2006, 08:18
25.10.2006

Einmal wöchentliche EPO-Gabe therapiert erfolgreich tumorbedingte Anämie


Die einmal wöchentliche Gabe von 30.000 IE Epoetin beta zur Therapie tumorbedingter Anämie ist ebenso wirksam und sicher wie die dreimal wöchentliche Gabe von 10.000 IE. Zudem findet die einmal wöchentliche Gabe aufgrund ihrer Patientenfreundlichkeit und des Kosteneinsparpotentials immer mehr Beachtung. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien, die bei der diesjährigen Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (29. September bis zum 3. Oktober 2006, Istanbul) vorgestellt wurden.

Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1667 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1667)

Jutta
01.11.2006, 08:19
27.10.2006

Einstellung von Schmerzpatienten auf Generika – Nutzen und Grenzen


Dem „Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)“ entsprechend muss der ambulant tätige Arzt die „Überprüfung und fortlaufende Kontrolle der Arzneimitteltherapie mit dem Ziel des wirtschaftlichen und versorgungsgerechten Umgangs mit Arzneimitteln“ gewährleisten. Gleichzeitig ist er dem Patienten verpflichtet, ihn nach dem Stand des Wissens zu behandeln und Schaden zu verhindern. Insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen ist der Nutzen einer Therapie erst nach einer längeren Einstellungsphase zu erreichen, so Dr. Wolfgang Sohn, Schwalmtal


Verträglichkeit und Wirksamkeit sind wesentliche Kriterien für eine Compliance, die dem Patienten neben Wissen über Schmerzentstehung auch Einsichtsfähigkeit in den Bereichen Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung vermitteln muss.


Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1669 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1669)

Jutta
01.11.2006, 08:20
27.10.2006

Tag/Nacht-Schmerz: Zweimal tägliche Analgesie wichtig


Lebensqualität ist das höchste Ziel der Palliativmedizin. „Um diese zu erreichen, ist eine effektive und nebenwirkungsarme Schmerztherapie unverzichtbar“, sagt Dr. Uwe Junker auf einem Symposium im Rahmen des sechsten Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Hamburg. Eine solche Therapie erfordert laut des Schmerzexperten vom Sana-Klinikum in Remscheid eine flexible Analgetika-Applikation, weil nur so Schmerzen mit unterschiedlichem Tagesprofil adäquat gelindert werden können.


Da besonders ältere Palliativpatienten durch Multimorbidität und Polymedikation gekennzeichnet sind, sollte das Schmerzmittel zudem unabhängig vom Enzymsystem Cytochrom P450 metabolisiert werden, um Wechselwirkungen zu minimieren. Auch muss es ein günstiges Nebenwirkungsprofil haben. Diese Kriterien erfüllt retardiertes Hydromorphon

Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1670 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1670)

Jutta
17.11.2006, 17:47
14.11.2006
Febrile Neutropenie:
Leitliniengerechte Prophylaxe mit Pegfilgrastim

Die Chemotherapie-induzierte febrile Neutropenie (FN) stellt eine der schwerwiegendsten Komplikationen bei Tumorerkrankungen dar. Angesichts dieser Bedeutung von FN haben sowohl die American Society of Clinical Oncology (ASCO) als auch die European Organization for Research on Treatment of Cancer (EORTC) aktuelle Leitlinien erarbeitet, wie ein wirksamer Schutz vor FN aussehen sollte.1, 2 Die hämatopoetischen Wachstumsfaktoren (G-CSF = Granulocyte-Colony Stimulating Factor) Pegfilgrastim oder Filgrastim gehören zu den Substanzen der ersten Wahl und sollten bei einem FN-Risiko ab 20% immer prophylaktisch eingesetzt werden.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1694 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1694)

Jutta
22.11.2006, 11:56
Ärzte Zeitung, 20.11.2006

Antiemesis-Leitlinien für Chemo aktualisiert

Fortschritte durch neue 5-HT3-Antagonisten

MÜNCHEN (wst). Übelkeit und Erbrechen sind noch immer die von Krebspatienten am meisten gefürchteten Wirkungen der Therapie. Um so wichtiger ist, die Möglichkeiten etablierter antiemetischer Prophylaxe auszuschöpfen und neue Substanzen zu suchen.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/11/20/208a1102.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/11/20/208a1102.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
19.01.2007, 06:23
Ärzte Zeitung, 15.01.2007


Antiemetika sind wichtiger Teil der Chemotherapie bei Krebs



Potenzial der antiemetischen Therapie bei Krebspatienten nicht ausgenutzt /
Chemotherapie-induziertes Erbrechen lässt sich meist verhindern




LEIPZIG (scho). Werden Antiemetika in der Krebstherapie optimal genutzt, lässt sich bei über 80 Prozent der Patienten ein Zytostatika-induziertes Erbrechen verhindern.




Quelle:http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/15/006a1006.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/15/006a1006.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
30.01.2007, 05:20
25.01.2007
Prophylaxe schützt immungeschwächte Krebskranke vor Aspergillusinfektionen

Die Zahl lebensbedrohlicher Pilz- und Hefeinfektionen kann künftig durch eine vorbeugende Behandlung immungeschwächter Hochrisikopatienten mit einem erstmals für diesen Zweck verwendeten Pilzmedikament wirksamer als bisher gesenkt werden. Zu diesem Ergebnis kommen zwei am 25. Januar 2007 im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studien, die von Medizinern der Universitäten Köln und Mainz initiiert wurden.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1788 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1788)

Jutta
02.02.2007, 05:53
Ärzte Zeitung, 31.01.2007



Dreierkombination schützt gut vor Erbrechen




Emesis infolge einer Zytostatikatherapie lässt sich bei vier von fünf Patienten gut unterdrücken



LEIPZIG (scho). Werden Antiemetika bei einer Zytostatika-Therapie den Leitlinien entsprechend genutzt, lässt sich bei mehr als 80 Prozent der Tumorpatienten ein Erbrechen verhindern.
Unerwünschte Folgen der Krebstherapie dürfen nicht unterschätzt werden. In einer großen Studie aus dem Jahre 2004 befragten Wissenschaftler mehr als 5000 Patienten in onkologischen Praxen, wie sie mit der Therapie zufrieden seien. 39 Prozent der Patienten klagten dabei über unerwünschte Wirkungen der Therapie und 30 Prozent über die Symptome der Erkrankung.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/31/018a1201.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/31/018a1201.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
07.04.2007, 17:02
Ärzte Zeitung, 04.04.2007


(http://213.221.108.18/adserver/adclick.php?n=a4ad2e69)
Tipps zur Antiemesis-Therapie bei einer Chemo



Prophylaxe richtet sich nach emetogener Wirkung der Chemotherapie / Spezifische Kombinationen nötig


HANNOVER (grue). Übelkeit und Erbrechen gehören zu den gefürchteten unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie. Bei einigen Krebsmedikamenten empfiehlt sich die vorsorgliche Therapie mit einer Dreifachkombination aus antiemetisch wirksamen Substanzen.

Die aktualisierten Empfehlungen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) nennen mehrere Chemotherapeutika, deren Anwendung mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent zu Übelkeit und Erbrechen führt. Dazu gehören Cisplatin und hochdosiertes Cyclophosphamid.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/04/063a1102.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/04/063a1102.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
21.04.2007, 06:49
Ärzte Zeitung, 18.04.2007


Bei Krebstherapie gibt Risikoprofil Antiemesis vor

HANNOVER (grue). Übelkeit und Erbrechen lassen sich bei einigen Chemotherapien kaum vermeiden, falls nicht schon früh gegengesteuert wird. Bewährt hat sich eine Kombination aus pflegerischen und medikamentösen Maßnahmen.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/18/071a1302.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/18/071a1302.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
12.07.2007, 07:11
12.07.2007


Tryptophanmangel als Auslöser krebsbedingter Fatigue



Krebsbedingter Mangel an Tryptophan könnte für die oftmals schweren Erschöpfungszustände von Krebspatienten verantwortlich sein

Krebspatienten leiden Erhebungen zufolge häufig unter einer erheblichen Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität, schwerer Erschöpfung (Fatigue) oder sogar Depressionen. Wissenschaftler stellten jetzt fest, dass in vielen Fällen nicht etwa die seelische Belastung durch die Krebserkrankung der Auslöser dafür ist, sondern vermutlich ein krebsbedingter Mangel an Tryptophan. Ihre Überlegungen veröffentlichten sie im Journal of Cancer Research and Clinical Oncology (2007, 133(7), 477-485)

Quelle: http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,791,,85610,detail.html (http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,791,,85610,detail.html)

Jutta
03.08.2007, 13:03
Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – haben wir die optimale Prophylaxe erreicht?



Obwohl die Prophylaxe von Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen heute zur Routine onkologischer Therapien gehören sollte, besteht hier nach wie vor noch ein großer Optimierungsbedarf. Würde eine nach heutigem Kenntnisstand Guideline-konforme optimale Prophylaxe bestehend aus 5-HT3-Antagonist (z.B. Palonosetron), NK1- Antagonist und Dexamethason flächendeckend durchgeführt, wäre ein optimaler Schutz gegen Übelkeit und Erbrechen für die meisten Patienten möglich.




Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2063 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2063)

Jutta
10.08.2007, 14:53
06.08.2007

Ibandronat: Unverzichtbare Therapieoption bei Knochenschmerzen



90% aller Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung leiden an Schmerzen. Eine wichtige Ursache tumorbedingter Schmerzen ist die Knocheninfiltration. Zur Therapie stehen – neben strahlentherapeutischen und chirurgischen Maßnahmen – verschiedene Medikamente zur Verfügung, darunter die Bisphosphonate. Ihr Stellenwert im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts war Thema eines Symposiums, das anlässlich des Deutschen interdisziplinären Schmerzkongresses am 17. März 2007 in Frankfurt stattfand.

Knochenschmerzen – eine interdisziplinäre Herausforderung


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2071 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2071)

Jutta
03.10.2007, 07:16
Ärzte Zeitung, 02.10.2007


Epoetin lindert die Fatigue bei Krebspatienten

ELTVILLE-ERBACH (djb). Die mit einem Tumor oder dessen Behandlung einhergehende Anämie ist eine der Hauptursachen des Fatigue-Syndroms bei Krebs. Eine subkutane Therapie mit 30 000 I.E. Epoetin beta pro Woche erhöht den niedrigen Hämoglobinwert und bessert die Lebensqualität.



Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/02/171a1103.asp?cat=/medizin/krebs (http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/02/171a1103.asp?cat=/medizin/krebs)

Jutta
08.12.2007, 06:18
04.12.2007

Palonosetron: Ein weiterer Schritt zur optimierten antiemetischen Therapie


Über 80% aller Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden, leiden unter Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV), die so ausgeprägt sein kann, dass es zu Therapieverzögerungen kommt oder eine Therapie sogar vorzeitig beendet werden muss. Ein Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang Anfang der 90er Jahre mit der Einführung der 5HT3-Rezeptorantagonisten. Palonosetron ist der erste Vertreter der 5HT3-Rezeptorantagonisten der 2. Generation, der zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie und zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen ist.


Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2231 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2231)

Jutta
02.02.2008, 07:06
29.01.2008

EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie

Die EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin ist erteilt worden, eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie. Fosaprepitant-Dimeglumin enthält eine intravenös anzuwendende Vorstufe (Prodrug) der oralen Darreichungsform von Aprepitant.

Das Prodrug Fosaprepitant wird nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt. Fosaprepitant-Dimeglumin (IVEMEND®) ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2310 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2310)

Schnucki
10.02.2008, 11:03
Cannabis gegen Krebs: Berauschend für Tumorzellen

Rostock (ddp). Am Universitätsklinikum Rostock haben Forscher eine neue Wirkungsweise von Cannaboiden nachgewiesen. Demnach können die Substanzen, die auch in der Hanfpflanze zu finden sind, das Eindringen von Krebszellen in umliegendes Gewebe verhindern, meldet die Universität Rostock. Professor Burkhard Hinz, Leiter des Instituts für Toxikologie und Pharmakologie der Universität Rostock, und Robert Ramer überprüften die Wirkungsweise der Cannabinoide anhand von Zellkulturen. Dabei stellten sie fest, dass der genetische Apparat von menschlichen Gebärmutterhals- und Lungenkrebszellen durch die Cannabinoide dazu veranlasst wird, einen körpereigenen Hemmer zu produzieren. Dieser Hemmstoff unterdrückt das Eindringen bestimmter Enzyme, die für die Verbreitung von Tumorzellen verantwortlich sind, in das umliegende Gewebe. So wird verhindert, dass sich die Krebszellen über das Blut- und Lymphsystem im Körper ausbreiten und Metastasen bilden. Nach Angaben des Pharmakologen Hinz steckt die Forschung zur Antikrebswirkung von Cannabinoiden bislang noch im experimentellen Stadium. Allerdings gäben die bisherigen Befunde begründeten Anlass zur Hoffnung, dass diese Stoffe in der Zukunft eine zusätzliche Option zur Krebstherapie darstellen könnten. Dabei sei mit weniger Nebenwirkungen zu rechnen als in der herkömmlichen Chemotherapie. Cannabinoide kommen derzeit unter anderem bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einer Krebs-Chemotherapie zum Einsatz. Außerdem weisen Ergebnisse aus tierexperimentellen Studien und Untersuchungen an Zellkulturen darauf hin, dass die Substanzen die Tumorzellteilung hemmen oder sogar den Tumorzelltod auslösen können.


Quelle: http://www2.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2008&m=2&d=9&id=128470

Jutta
20.03.2008, 18:19
18.03.2008


Antiemese: Erster parenteraler Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Fosaprepitant-Dimeglumin in Deutschland erhältlich


Mit Fosaprepitant-Dimeglumin steht ab sofort eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie zur Verfügung, das ein intravenös anzuwendendes Prodrug der oralen Darreichungsform von Aprepitant enthält und das nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt wird. Fosaprepitant-Dimeglumin ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2411 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2411)

Jutta
03.04.2008, 08:54
Ärzte Zeitung, 31.03.2008


Bald neue Option bei Durchbruchschmerz


Fentanyl als Sublingualtablette ist auch bei Tumorschmerz-Patienten mit Mukositis und Xerostomie gut anwendbar


FRANKFURT AM MAIN (mar). Für Patienten mit chronischen Schmerzen, bei denen trotz guter Analgesie mit einer Opioid-Dauertherapie Durchbruchschmerzen auftreten, wird es bald eine Alternative zum oral-transmukosalen Fentanyl-Stick geben: schnell wirksames Fentanyl als Sublingualtablette.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/onkologie/?sid=486413 (http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/onkologie/?sid=486413)

Jutta
12.04.2008, 21:30
08.04.2008

Epoetin beta zur Therapie tumorbedingter Anämie


Die Wichtigkeit der Supportivtherapie steht in der Onkologie heute außer Frage. Dennoch wird der Einsatz supportiver Maßnahmen, z. B. Therapien gegen die chronische Müdigkeit Fatigue, immer wieder diskutiert. Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Krebskongresses (DKK) wurden im Satellitensymposium „Supportivtherapie: Für wen rechnet sie sich?“ neue Daten und Trends vorgestellt.

Fatigue ist ein quälender Erschöpfungszustand, der das Leben der Krebspatienten zusätzlich zu den Strapazen der laufenden Therapie massiv erschwert. Da die Energie fehlt, am gewohnten Leben teilzunehmen, sinkt die Lebensqualität rapide. Bereits seit längerem ist bekannt, dass Fatigue die Betroffenen sogar mehr belastet als Tumorschmerzen (1). Eine der Hauptursachen für Fatigue ist die Anämie: Bis zu 97 Prozent aller Tumorpatienten, die eine Chemotherapie erhalten, leiden darunter. Die enge Korrelation zwischen dem Hb-Wert und der Lebensqualität der Betroffenen konnte bereits in verschiedenen Studien nachgewiesen werden (2).


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2453 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2453)

Jutta
06.05.2008, 11:45
Ärzte Zeitung, 06.05.2008

Bei Krebs verringert Trias neuropathische Schmerzen

Opioide, Antidepressiva und Antikonvulsiva bewährt

BERLIN (djb). Chronische Schmerzen bei Tumorpatienten bestehen häufig aus einem Nebeneinander von nozizeptiven und neuropathischen Schmerzkomponenten (mixed pain). Das hat Professor Ralf Baron aus Kiel beim Deutschen Schmerzkongress betont. Gegen die einzelnen Schmerzkomponenten muss unterschiedlich therapiert werden.


Epidemiologischen Untersuchungen zufolge treten Knochen- und Weichteilschmerzen bei 35 Prozent der Tumorpatienten auf, viszerale Schmerzen bei 17 Prozent und neuropathische Schmerzen bei neun Prozent. Bei 39 Prozent liegen mehrere Schmerzkomponenten vor.


Quelle:http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/?sid=493989 (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/?sid=493989)

Jutta
14.11.2008, 17:14
07.11.2008

Methylnaltrexon bietet erstmals kausale Therapie der Opioid-induzierten Obstipation


Mit dem peripheren Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexon steht erstmals eine kausale Therapie der Opiod-induzierten Obstipation zur Verfügung. Seit Juli dieses Jahres ist die Substanz bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung zugelassen, die palliative Pflege erhalten und unzureichend auf die üblichen Laxanzien ansprechen. Sie konnte aufgrund des bislang einzigartigen Wirkmechanismus noch keinem ATC-Code (anatomisch-therapeutisch-chemisches Klassifikationssystem von Arzneimitteln) zugeordnet werden.

Die Opioid-induzierte Obstipation kann den Erfolg einer effektiven Schmerztherapie mit Opioiden gefährden. Unter der Gabe von Stufe-III-Opioiden sind 50 bis 95 Prozent der Patienten von einer Opiod-induzierten Obstipation (OIC) betroffen. Diese empfinden die Begleiterscheinung häufig als so belastend, dass sie eher stärkere Schmerzen ertragen würden, als weiter unter der belastenden Obstipation leiden zu müssen. Dadurch wird ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt, deren Erhaltung gerade bei Schmerzpatienten, vor allem im Palliativbereich, als oberstes Therapieziel gilt. „Besonders schwerwiegend ist die Opioid-induzierte Obstipation, weil im Gegensatz zu anderen Nebenwirkungen keine Toleranzentwicklung eintritt“, betonte Prof. Michael Strumpf, Göttingen. „Unter oralen Morphinpräparaten ist die Obstipationsrate, insbesondere die der schweren Obstipation sowie der Laxanzienverbrauch oft höher als bei anderen Applikationsformen. Die OIC aber ist ein allgemeines Problem der Therapie. Insofern werden neue Substanzen zur Beseitigung dieser Nebenwirkung dringend benötigt.“

Seit kurzem steht mit dem peripher wirkenden μ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexon die erste kausale Therapie der OIC zur Verfügung. Der Wirkstoff ist ein quartäres Amin des Morphin-Antagonisten Naltrexon und dadurch ständig positiv gela-den, weshalb der Wirkstoff nur eingeschränkt liquorgängig ist. „Somit bleibt der analgetische Effekt der Opioide im ZNS erhalten, gleichzeitig wird aber die Bindung des Opioids an die peripheren Nervenrezeptoren im Darm kompetitiv und selektiv gehemmt“, erläuterte Prof. Peter Conzen, München.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2891 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2891)

Jutta
22.01.2009, 18:35
16.01.2009

Erste sublinguale Fentanyltablette gegen tumorbedingte Durchbruchschmerzen

Abstral®, die erste sublinguale Fentanyltablette zur speziellen Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Tumorpatienten, wurde am 15. Januar 2009 neu eingeführt. Die patentierte Galenik (F.A.S.T. Technologie) gewährleistet die besonders rasche Auflösung in etwa 10-15 Sekunden und dadurch eine schnelle Schmerzlinderung bereits nach 5-10 Minuten. Die patientengerechte, einfache und diskrete Handhabung ist ein zusätzlicher Vorteil gegenüber den bisher verfügbaren Präparaten gegen Durchbruchschmerzen.

Etwa zwei Drittel aller Patienten mit Tumorerkrankungen leiden oft mehrmals täglich an sogenannten Durchbruchschmerzen [1], die plötzlich und vor allem sehr stark auftreten und im Schnitt jeweils weniger als 30 Minuten anhalten.


Quelle:http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3040 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3040)

Jutta
06.02.2009, 06:03
05.02.2009

Fentanyl-Buccaltablette zur Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Tumorpatienten eingeführt

Zur Behandlung von Durchbruchschmerzen mittlerer bis starker Intensität bei erwachsenen Krebspatienten, die bereits eine Opioid-Basismedikation für ihre chronischen Schmerzen erhalten, wurde Mitte Januar 2009 Fentanyl als Buccaltablette in Deutschland eingeführt. In klinischen Studien konnte eine signifikante Schmerzlinderung bereits 10 Minuten nach Anwendung gezeigt werden.

Bei Durchbruchschmerzen handelt es sich um eine vorübergehende Verstärkung eines ansonsten ausreichend kontrollierten Dauerschmerzes. Eine typische Durchbruchschmerzepisode ist von mittlerer bis starker Intensität mit einer häufig maximalen Schmerzintensität nach 3 bis 5 Minuten und einer Dauer von meist 30 Minuten. Die Schmerzepisoden sind meist nicht vorhersehbar. Nach einer Erhebung der EFIC (European Federation of IASP Chapters), einer Arbeitsgruppe der Europäischen Schmerzgesellschaft, in der Daten von 5000 Tumorpatienten ausgewertet wurden, litten zwei Drittel der Patienten unter Durchbruchschmerzen und bei drei Viertel dieser Patienten wurden diese nicht therapiert.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3085 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3085)

Jutta
26.03.2009, 18:12
24.03.2009


Antiemese: Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie wirksam und gut verträglich

Bei einer hoch oder moderat emetogenen Chemotherapie, die an mehreren Tagen nacheinander verabreicht wurde, schützte ein Therapieschema mit dem Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Aprepitant die Patienten wirksam vor Übelkeit und Erbrechen. Wie die Ergebnisse einer kürzlich im European Journal of Cancer publizierten Studie zeigten, war Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie gut verträglich.

Zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mehrtägiger Chemotherapie erhalten die Patienten bisher meist einen 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason. Ein vollständiges Ansprechen auf diese Kombinationstherapie bei einer 5-tägigen Behandlung mit Cisplatin (keine Emesis-Episoden an den Tagen 1 bis 5) erreichen nur 55 bis 58% der Patienten.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3181 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3181)

Jutta
09.04.2009, 13:14
03.04.2009

Methylnaltrexon nimmt Palliativpatienten die OIC-bedingte Belastung

Ein bekanntes Problem in der Schmerztherapie ist die Opioid-induzierte Obstipation, welche nicht selten zu einem Therapieabbruch führt. Der ausschließlich peripher wirkende µ-Opiod-Rezeptor-Antagonist Methylnaltrexon (MNTX) kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden (1), weshalb die erwünschte analgetische Wirkung der Opioide erhalten bleibt.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3214

Jutta
09.04.2009, 13:15
06.04.2009
Aktion „Schmerzens-Wunsch“

Mit der Aktion „Schmerzens-Wunsch“ gibt die Initiative Schmerz messen Schmerzpatienten, ihren Angehörigen sowie Ärzten und Pflegenden eine Stimme. Wünsche in Worte fassen, den Leidensdruck von Schmerzpatienten dokumentieren und die Öffentlichkeit für ihre Bedürfnisse sensibilisieren – das sind die Ziele der Aktion. Gefragt sind Patienten und Ärzte gleichermaßen, um gemeinsam Defizite in der Schmerztherapie offen zu legen. Wenn starke Schmerzen nicht ausreichend gelindert werden, schränkt dies die Lebensqualität der Patienten sehr ein.

Hier setzt die Aktion „Schmerzens-Wunsch“ an: Betroffene können ihren Wunsch auf eine Postkarte schreiben und an die Initiative Schmerz messen, c/o Deutsche Schmerzliga e.V., Adenauerallee 18, 61440 Oberursel oder per E-Mail an wunsch@schmerzmessen.de (wunsch@schmerzmessen.de)
schicken. Einsendeschluss ist der 30.09.2009. Ärzte, die die Aktionspostkarten in ihrem Wartezimmer auslegen möchten, können diese über die gleiche E-Mail-Adresse bei der Initiative Schmerz messen anfordern.

Für jeden eingeschickten Wunsch spendet Mundipharma 1 Euro an die Deutsche Schmerzliga e.V. Diese Selbsthilfeorganisation hat das Ziel, die Versorgung und damit die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Schmerzen zu verbessern.
Alle Hinweise zur Aktion „Schmerzens-Wunsch“ sowie weitere Informationen zum Thema Schmerztherapie finden Interessierte auf der überarbeiteten Website www.schmerzmessen.de (http://www.schmerzmessen.de)


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3212 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3212)

Nina Hope
09.09.2010, 15:49
Deutsches Ärzteblatt
08. September 2010

Palliativversorgung soll verbessert werden

"Berlin – Eine „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ hat die Bundesärztekammer (http://www.bundesaerztekammer.de/) (BÄK) heute in Berlin vorgestellt. Vorangegangen ist ein zweijähriger Arbeitsprozess, den die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (http://www.dgpalliativmedizin.de/) (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (http://www.hospiz.net/bag/index.html) (DHPV) und die BÄK im September 2008 in Gang gesetzt hatten. Rund 50 gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevante Institutionen haben sich bei der Abfassung der Charta eingebracht".

Gesamtartikel:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=42627
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Nina Hope
09.09.2010, 16:12
Ärzte Zeitung
09.September 2010

Ein Votum für das Sterben in Würde

"Eine Charta nimmt sich der Rechte von Sterbenden an. Ein großer Erfolg - aber erst der Anfang".
Von Sunna Gieseke


"BERLIN. Bei Themen wie Sterben und Tod ducken sich viele Menschen immer noch häufig weg. Eine "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen" will dies nun ändern und eine gesamtgesellschaftliche Diskussion anstoßen. Die Träger der Charta sind die Bundesärztekammer (BÄK), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und Deutscher Hospiz- und Palliativverband (DHPV)".

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/extras/druckansicht/?sid=618431&pid=625565
_________________________________________________

Nina Hope
22.11.2010, 13:08
Deutsches Ärzteblatt
21. November 2010

Experten beklagen anhaltende Defizite bei Palliativversorgung

"Aachen – Experten beklagen anhaltende Defizite bei der palliativmedizinischen Versorgung in Deutschland. Zwar sei die Zahl stationärer und ambulanter Einrichtungen gewachsen, sagte der Präsident der Europäischen Vereinigung für Palliativmedizin (http://www.hospiz.net/bag/index.html) (EAPC), Lukas Radbruch, am Samstag bei den „Aachener Hospizgesprächen“.

Doch ein flächendeckendes Angebot sei noch lange nicht gewährleistet, betonte der Bonner Palliativmediziner. Vor allem für nicht an Tumoren erkrankte Patienten sei eine Palliativversorgung blockiert. Darunter versteht man die Betreuung sterbenskranker Menschen, insbesondere die Schmerzbekämpfung".

Gesamtartikel:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=43592
_____________________________

Nina Hope
06.12.2010, 12:27
Ärzte Zeitung
06. Dezember 2010

Moderne Palliativmedizin ist definitiv mehr als nur "Sterbemedizin"

"Die moderne Palliativmedizin ist keine "Sterbemedizin", sondern die umfassende Betreuung schwerkranker Menschen mit begrenzter Lebenserwartung. Das Ziel ist nicht die Heilung, sondern die Linderung der Beschwerden. Dies umfasst physische, psychologische, soziale und spirituelle Probleme".

Gesamtartikel:
http://www.aerztezeitung.de/extras/druckansicht/?sid=632262&pid=639557
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gitti2002
23.01.2012, 22:11
Bahr holt Ärzte in die Legalität

Schwer kranken Menschen helfen und Schmerzen lindern: Für Palliativärzte ist das bislang ein Spagat - zwischen medizinischem Anspruch und Strafbarkeit. Eine Gesetzesänderung soll sie jetzt vor dem Besuch des Staatsanwalts bewahren.

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/802288/bahr-holt-aerzte-legalitaet.html?sh=1&h=2063566097

Elisabethh.1900
24.02.2014, 14:54
Was hilft bei Fatigue?

Jeder zweite Krebspatient testet komplementäre medizinische Therapien. Bei Fatigue erwiesen sich einige Methoden als wirksam.....................................

Quelle:http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/855721/onkologie-hilft-fatigue.html
aufgerufen am 24.02.2014

Elisabethh.1900
01.08.2016, 23:35
Palliativversorgung

Handlungsbedarf bleibt

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/915975/palliativversorgung-handlungsbedarf-bleibt.html?cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20160801-_-Sterbebegleitung+%2f+Sterbehilfe