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AW: Schmerzen nach der Chemo
Hallo :)
heute Nacht habe ich (wie so oft schon) sehr schlecht geschlafen, ständiges Aufwachen und Rumwälzen , Schwitzen - so sieht mein "Schlafen" aus. Früher, oder besser gesagt, vor der Therapie hatte ich nie Schlafprobleme, habe immer wie ein Klotz sanft die ganze Nacht geträumt. Am Morgen bin ich gerädert aufgewacht, musste mich dann gleich wieder am Nachmittag zwei Stunden hinlegen. Als ich dann am Abend in die Stadt gefahren bin, wurden plötzlich meine Hände heiss, kribblig und geschwollen. Nachdem ich einen grossen Kaffee mit viel Zucker getrunken hatte, ging es wieder weg. Wem ist auch schon mal sowas passiert ? Woran kann das liegen ? Ist es der Kreislauf, der verrückt spielt ? Aber warum dann diese geschwollenen, roten Hände ? |
AW: Schmerzen nach der Chemo
Liebe Nikita,
könnten Deine Beschwerden mit Hormonen zusammenhängen? Ich mache eine Hormonersatztherapie mit Gynokadin-Gel und muß es immer unterdosieren,weil ich sonst nicht schlafen kann. Außerdem bewirkt bei mir ein Zuviel an Östrogen, daß meine Hände und Füße ödematös werden (bei mir also nicht rot, aber dick)... Liebe Grüße an den Atlantik! :winke: Linnea |
AW: Schmerzen nach der Chemo
ja, liebe Linnea, heiss und geschwollen werden die Hände - und fühlen sich "pelzig" an, anders kann ich es nicht erklären...
was bedeutet : ödematös .. ? Und warum bekomme ich das mit Kaffee + viel Zucker wieder weg ? (meine Therapie war im Juni/Juli beendet...) |
AW: Schmerzen nach der Chemo
Liebe Nikita,
wie das mit dem gesüßten Kaffee funktioniert, verstehe ich leider auch nicht... Sind Deine Blutzuckerwerte soweit in Ordnung? Ödeme sind Wassereinlagerungen im Gewebe: wenn man die geschwollene Stelle mit dem Finger eindrückt, bleibt relativ lange eine weiße Druckstelle zurück... also nichts mit rot.... ...hmm, im Moment ist mein Hirn ziemlich leer... vielleicht haben die anderen noch Erfahrungen beizusteuern. Hat sich schon mal ein Arzt dazu geäußert? Liebe Grüße Linnea |
AW: Schmerzen nach der Chemo
liebe nikita,
mir fällt folgendes gerade "siedendheiß" ein. Bei mir kamen nach der Ersterkrankung "diverse" scheinbar unzusammenhängende Ereignisse zusammen (ödem am Bein unten, Haarausfall, müde....und und und). Hatte CT hinter mir und dergleichen. also: die uniklinik stellte eine hashimoto-thyreoditis fest, diese k a n n mit Diabetes einhergehen. Es ist ein vielschichtiges Ereignis. Lass es doch bei einem guten Endokrinologen abklären. meine Erfahrung ist (huch, schreibe heute mal groß, mal klein, sorry), dass nur eine Endokrinologie die notwenige Erfahrung hat. Es müssen wohl noch andere werte als einfach Schilddrüsenwert allein betrachtet werden in der zusammenschau. na, da haste ja jetzt zu tun, du arme, kleine frage, riesenantwort von uns allen (und jede schlägt was anderes vor). Kicher! wird schon. nach dem spiel ist vor dem spiel. solidarische grüße :lach2: frieda3 |
AW: Schmerzen nach der Chemo
Lieb Christine, Liebe Frieda,
wie ihr ja wisst, schleiche ich mich immer in euer Forum, obwohl ich keinen Eierstockkrebs habe, sondern Gebärmutterhalskrebs. (ab er in "meinem Forum" wird fast nur über PAP und Wertheim geschrieben, betrifft mich nicht...) Nach Cisplatinchemo und 70 Grey Bestrahlungen ist Schluss mit der Threrapie - keine Medikamente, keine Östrogene .. nichts. Bin natürlich von einer Sekunde zur anderen in die Wechseljahre gestrahlt worden. :( Ich habe am 14. Januar eine Auswertung bei meinem Hausarzt, der hat mir fast einen halben Liter Blut abgenommen - weiss Gott, was der alles damit untersuchen will :) Bestimmt werden auch die Zuckerwerte mit untersucht (väterlichseits haben alle Diabetis) und mein Blutdruck ging auch früher schon oft in die Knie... Mein Herz scheint auch nicht das beste, seit der Chemo stolpert es manchmal. Hoffe sehr, der Doktor findet den Grund, warum Hände und Füsse ab und an so geschwollen und "pelzig" werden. Angenehm ist es nicht, meine Ringe bleiben im Schrank :( und einen Kuli kann ich auch nicht halten, wenn die Hände "vollaufen". Komischerweise passiert es nur manchmal, jetzt z.b. ist alles im grünen Bereich.......... Ich berichte nach dem 14. Januar. Alles liebe und Daaaaaaaaanke, dass ihr immer Rat wisst. Unbezahlbar ihr und das Forum. Für alle das Beste von Nikita |
AW: Schmerzen nach der Chemo
Hallo :)
wie versprochen, kommt nun der Bericht, nach Auswertung aller Blut/Urin-Proben. Alle Werte, ausser dem Chloresterol liegen im Normalbereich - der Hausarzt war selbst erstaunt, dass mein Immunsystem nach der harten Therapie sich als so gut und stabil erweist. (wenn das der Krebs auch mitbekommen hat, ist ja alles in Ordnung...) Gegen das erhöhte Chloresterol hab ich ein Medikament bekommen und Hinweise zur Ernährung ... bin ja um 20 kg schwerer geworden, seit Threapie-Ende .. hab die Diät-Tipps sooo satt, aber nun darf ich nur noch Gemüse essen und Fisch, vor allem Lachs, keine saftigen Steaks mehr .. nun, ich werds überleben :lach2: meine Hormonwerte wurden noch nicht untersucht, das und ein Herz-EKG werden noch gemacht. Vom Hormonstatus her werden die Werte bestimmt nicht so gut ausfallen, ich lass mich überraschen. Und die Lendengegend wird geröngt, unterhalb der Nieren, über dem Steissbein, wo es ab und an mal ziept. (ein PET kann mein Hausarzt nicht machen lassen, da muss ich in der Onko-Klinik nachfragen) Und ein Vaginalabstrich wird auch gemacht, wegen dem Ausfluss... ist zwar nicht viel, aber ich bin ein gebranntes Kind :( Und am 29.Januar muss ich wieder in die Onko-Klinik - die 2 Nachsorge steht an. So bin ich also voll beschäftigt - und bis jetzt weiss ich noch nicht, warum manchmal Hände und Füsse "vollaufen" und "kribbeln" Fortsetzung folgt ................:eek: |
leichte Schmerzen an der Seite....
Hallo Ihr Lieben,
was ich Euch noch nicht erzählt habe: Ich bin am vergangenen Sonntag die Treppe heruntergefallen. :shocked: Na ja, beide Knie und Schienenbeine blau und eins davon leicht geschwollen. Nun geht es schon etwas besser, aber es ist natürlich immer noch "gefärbt". Aber nun verspüre ich seit vorgestern einen leichten Schmerz in der Seite beim husten und wenn ich mich im Bett auf diese Seite lege. Es ist kein schlimmer Schmerz aber er ist da und es macht mich unruhig, wenn ich daran denke, das es evtl. mit meiner Krankheit zusammenhängen könnte. Da man ja im nachhinein nie so genau weiß, wie man nun bitteschön die Treppe auf etwas andere Art und Weise hinunter gekommen ist, mache ich mich schon halb verrückt, bin ich nun auf diese besagte Seite gefallen oder nicht? Ich weiß es nicht mehr, so ist das Leben. :cry: Fakt ist, genau auf dieser Seite, habe ich in Hüfthöhe einen blauen Fleck, also werde ich wohl auf diese Seite irgendwie gekommen sein gell? Na ja, Hauptsache wäre, das es nichts mit meiner Krankheit zu tun hat sondern wirklich vom Sturz kommt und wieder von allein vergeht, sonst muss ich wirklich deshalb mal zum Arzt. liebe Grüße Manu |
AW: leichte Schmerzen an der Seite....
Liebe Manu ;) ,
als selber nicht Betroffene kann ich nur sagen, daß es solche Schmerzen nach einem Sturz auch ohne OP etc. an der gleichen Stelle gibt, hatte ich auch mal, ABER: das sollte bestimmt mal angeschaut werden, ob nicht auch innerlich was passiert ist (klingt bisschen so, das mit dem Husten), und wenns nur Deiner Beruhigung dient !!!! :megaphon: Sicher ist sicher ! Wenn man fällt reagiert ja auch innerlich alles "ruckartig", da kann man ja auch "im Normalfall" was zerren oder reissen.... Lass es lieber anschaun....:undecided , Alles Gute aber, daß es nur was harmloses, "muskeltechnisches" als Ursache gibt !!! Jetzt drück ich Dir die Daumen :) ....! LG MM-Manuela |
AW: leichte Schmerzen an der Seite....
Liebe Manuela,
dankeschön für Deine Antwort. :) Ja, ich denke, wenn ich das Morgen noch habe, dass ich das mal röntgen oder per Ultraschall untersuchen lassen werde. Sicher ist sicher. Nein, wovor ich Angst habe ist, dass sich evtl. Knochenmetastasen gebildet haben könnten weißt Du? Danke für`s Daumendrücken, dann drücken wir sie eben gegenseitig, Du für mich und ich für Dich und Deine Mutter. :prost: liebe Grüße Manu :) |
AW: leichte Schmerzen an der Seite....
Liebe Manu :) ,
ja klar, dacht ich mir schon, daß da diese Angst hochkommt, aber untersuchen-lassen beruhigt ja auch dann in dieser Hinsicht....;) . Also dann für morgen: kollektives Manuela-Daumen-Drücken :smiley1: , wird schon gutgehn! Liebe Grüsse MM-Manuela :rolleyes: PS: hab vorhin mit meiner Mutter nochmal telefoniert- sie haben den Widerspruch schon komplett fertig, hat mein Papa getippt (:1luvu: ) und der Widerspruch vom Arzt ist auch dabei, wird alles morgen früh in den Briefkasten gesteckt! :) Dann geht sie morgen zum Onkologen und berät mit ihm das CT vom Freitag.... sie war gut drauf!:cool: |
AW: leichte Schmerzen an der Seite....
Liebe MM Manuela :) Liebe Christine :) zunächst einmal eine wichtige Frage an Dich Manuela: Wie geht es Deiner Mutter? Alles ok? ich hoffe doch sehr oder? Dankeschön für Euer Daumendrücken, war heute beim Doc, bin geröntgt worden, ist nichts, eben eine Prellung, die kann man ja auf den Aufnahmen nicht sehen. Nur, ich mache mir schon wieder Gedanken und nun bitte nicht lachen, dass ich vielleicht einmal die Luft nicht richtig angehalten haben könnte. Klingt albern ich weiß, aber ich kann doch auch nichts dafür.:o Jedenfalls bin ich froh, dass da nichts ist, nur eben die Gedanken........:twak: Euch einen schönen Abend noch Eure Manu :knuddel: |
AW: leichte Schmerzen an der Seite....
Liebe Manu! ;)
Lieb von Dir :remybussi , gleich nach meiner Mutter zu fragen- ich hab noch nicht mit ihr gesprochen, sie war erst nachmittags beim Onkologen, und bis meine Eltern dann immer wieder daheim sind, Abendessen etc. da will ich sie gar nicht mehr aufscheuchen, aber wenn was sehr Wichtiges wäre, hätte sie heute noch angerufen, morgen weiss ich mehr! Klingt vielleicht komisch, aber dieser Anruf-Rhytmus ist OK, sonst wird alles immer so "hektisch" und eine Regelmäßigkeit tut uns glaub ich besser als immer sofort alles auszutauschen....aber das mit dem Mitteilen etc. ist ja wieder ein neues Thema.... Viiiiiiiiiiiiiiel wichtiger ist ja, daß Du "nur" eine Prellung hast !!!! Juhuu :rotier2: , siehst Du, untersuchen lassen brachte Gewissheit in diesem Fall !!! Und blöde Gedanken sind glaub ich verständlich, aber genau- brat ihnen eins drüber und lass Dir den Abend und die Nacht nicht verderben...sie sollen sich am besten für länger schleichen :twak: ! In diesem Sinne eine gute Nacht und daß Du immer weniger Gelegenheit hast, auf komische Sachen zu kommen !:) Liebe Grüsse MM-Manuela |
Habe Angst mich angesteckt zu haben
Hallo Ihr Lieben, heute war ich bei meiner Hausärztin, Blutkontrolle. Eine junge Mutter mit ihrem kleinen Sohn war auch da, Verdacht auf Scharlach, weil diese Krankheit im Kindergarten aufgetreten war. Das Problem war, die Ärztin isolierte den Kleinen gar nicht, er saß mit seiner Mutter in meiner Nähe und er kam kurz vor mir im Labor dran. Das Problem ist aber auch, ich habe nicht gesehen, das die Sprechstundenhilfe, die das Blut abgenommen hatte, die Handschuhe gewechselt hat, ich vermute einmal nein, weil ich direkt danach in den Raum kam. Was nun? Kann ich mich angesteckt haben? Das wäre schlimm oder? Ich habe Angst, bin aber auch ein wenig wütend, wie kann man beim Arzt nur so leichtsinnig sein. sorgenvolle Grüße mit der Hoffnung, dass ich mich nicht angesteckt habe Eure Manu |
AW: Habe Angst mich angesteckt zu haben
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Liebe Sternschnuppe07,
schöner Mist. Das mit der Ansteckung ist leider nicht auszuschließen. Da Tröpfchen- und Schmierinfektion die Überträger sein können. Wann ist denn deine nächste Chemo? Falls du gerade jetzt mußt, da ja Blutentname, würde ich es gleich dem Doc sagen. Die Inkubation beträgt bei Scharlach ja nur 2-8 Tagen und das ist ja nicht sehr viel. Sobald du Halsschmerzen bekommst werde hellhörig, so fängt's oft an. Oder noch besser du rufst an. Eventuell kann man ja am im Blut schon vor Ausbruch der Krankheit erkennen ob du dich angesteckt hast und dann schon vorbeugend antibiotisch behandeln. Hab dir mal wiki reingestellt. LG Siby :winke: Drücke ganz doll die Daumen, das du dich nicht angesteckt hastAnhang 10938 http://de.wikipedia.org/wiki/Scharlach_(Krankheit) |
Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo Ihr Lieben, habe gerade mal wieder ein wenig im Internet nachgelesen. Bei mir konnte ja nicht alles entfernt werden, es verblieb ein Tumorrest, der kleiner als 2 cm war. Nach der OP waren ja 4 Chemos verordnet worden, die ich alle hinter mich gebracht habe. Wie Ihr ja vielleicht wisst, habe ich kommende Woche ein CT und 2 Tage später ein Gespräch, in dem es auch um die Mimosastudie geht. Die Ärzte sagten mir nach der OP, dass die Chemo es schaffen müsste, die Tumorreste zu entfernen. Nun habe ich aber gerade etwas gelesen, was mich wieder ein wenig umgehauen hat. Nämlich, dass heutzutage die Grenze von < 2 cm nicht mehr stimmt, man müsste schon Tumorreste erzielen, die < als 1 cm sind. Sind die Reste wie bei mir nur < als 2 cm, dann hätte ich eine schlechtere Prognose und würde mich dadurch nur unwesentlich von einer inoperablen Patientin unterscheiden. Nun weiß ich gar nicht mehr weiter und bin total am Boden zerstört, wieso erzählen mir die Ärzte dann so etwas? traurige Grüße Manu |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu,
ich kann mir gut vorstellen, daß dich das alles erschreckt, aber ist das nicht genau das gleiche Thema wie mit der 5-Jahres-Überlebensrate bei Aszites? Statistiken.... Hat das irgendwas mit dir oder mit uns zu tun? Du schaffst das auch mit Tumorresten < 2 cm. Wenn die Chemo die Tumorreste gekillt hat, warum solltest du dann schlechtere Chancen haben, als wenn die Tumorreste < 1 cm gewesen wären? Ich wünsche dir, daß alles weg ist. Liebe Grüße Mosi-Bär:winke: |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu, dankeschön für Deine aufmunternden Worte. :) Aber es handelt sich hierbei nicht um eine Statistik, sondern um neueste Erkenntnisse. :undecided Bei mir konnten sie ja Gottseidank den allergrößten Teil entfernen, es verblieben eben nur kleine Stippchen, wie sie es nannten, auf dem Darm. Im OP Bericht steht < 2 cm. Man sagte mir, dass das durch die Chemo zu schaffen sei, da die Chemo ja vor meiner 2. OP auch sehr gut gewirkt hatte. 3 Chemos hatten die Tumorherde verkleinert gehabt, deshalb hatte man mich ja auch noch einmal operiert nach 3 Chemos. Klicken Sie hier: "http://www.frauenklinik-maistrasse.de/Downloads/bayernseminar2004/Handout%20Schmalfeldt%20--%20Ovarialkarzi Da ist der Link, den ich gelesen hatte. Ich hoffe sehr, dass die 4 Chemos die Resttumorherde gekillt haben, ansonsten sieht es wohl schlecht aus. Dabei hatte ich so große Hoffnungen, dachte schon an die Mimosastudie und muss dann ausgerechnet das lesen. Mich würde einmal interessieren, wie groß die Tumorreste bei anderen Frauen gewesen sind, die nicht tumorfrei operiert werden konnten. Vor noch gar nicht so langer Zeit hieß es ja immer, dass ein Tumorrest von < 2 cm eine gute Ausgangsbasis gegeben hatte, aber nun scheint es anders zu sein. immer noch traurige Grüße Manu |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Das sieht man es, dass ich durch den Wind bin :undecided , ich meinte natürlich liebe Mosi, sorry hier ist der andere Link, aber ich kann leider kein Datum erkennen, es scheint aber eine ältere Studie zu sein, keine Ahnung. http://www.medizinfo.de/krebs/eierst...therapie.shtml liebe Grüße Manu |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu!
Ich versuche gerade den von dir vorhin genannten Link einzustellen, da ist mir aufgefallen, dass es sich hierbei um ein Handout auf einem Seminar, welches im Jahr 2004 gehalten wurde handelt. Ich weiß nicht wieviel sich in der Zwischenzeit getan hat, könnte mir aber vorstellen, dass gerade in der Krebstherapie 4 Jahre bereits eine lange Zeit sind. Hoffentlich beruhigt dich das wieder etwas. http://http://www.frauenklinik-maist...L%E4sionen.pdf Schöne Grüße Bessie |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo Bessie, vielen Dank für Deine lieben Worte. :) Es ist von 2004, ja, das habe ich auch ersehen können, nur leider weiß ich nicht, aus welchem Jahr der andere Artikel stammt. Natürlich ist mir auch klar, dass Tumorreste, die < als 1 cm sind, eine bessere Ausgangsbasis bilden als Reste die eben < als 2 cm sind, aber wie schon erwähnt, früher hatte man das noch weitaus günstiger eingestuft. Man konnte ja Gottseidank den allergrößten Teil entfernen, aber eben "kleine Stippchen", wie man sie nannte, sind eben noch auf dem Darm verblieben und da man wohl nichts davon wegschneiden wollte, weil man ohne Darm ja nicht leben kann, so wörtlich, hatte man noch weitere 4 Chemos angesetzt, da die vorherigen 3 sehr gut angeschlagen hatten bei mir. Ich hatte vor der 2. OP 3 Chemos erhalten, die die Tumorherde verkleinert hatten. Aus diesem Grund hatte man mich ja auch nach der 3. Chemo operiert. Wie mir sowohl die Oberärztin als auch der Arzt bestätigten, sollte die Chemo die restlichen Tumorherde schaffen können, eben weil die ersten 3 so gut angeschlagen hatten. Aber eine Gewissheit werde ich erst nächste Woche haben, dann ist CT Termin und am darauffolgenden Freitag eben das Gespräch, da erfahre ich dann das Ergebnis. liebe Grüße Manu |
Kann Chemo auf einmal nicht mehr wirken?
Hallo Ihr Lieben, man liest hier ab und zu, dass bei einem Rezidiv, der innerhalb von 2 Jahren auftritt, nicht mehr die vorherige Chemo bekommen kann. Warum eigentlich? Was ist, wenn bspw. festgestellt wird, dass sich zwar die Tumorherde verkleinert haben, aber man trotzdem noch nicht ganz tumorfrei ist? Kann man dann direkt mit der vorherigen Chemo weitermachen oder nicht? Und kann es evtl. sein, dass man bspw. nach 3 Chemos gute Erfolge erzielt hat und nach der OP, wenn weitere 4 Chemos folgen, keine guten mehr? Bzw., dass die Resttumorherde plötzlich nicht mehr darauf ansprechen? Abschließend noch eine Frage: Wer von Euch hatte auch das Problem, dass noch kleine Resttumorherde verblieben sind nach der OP, die < als 2 cm aber nicht < als 1 cm waren? Klingt nun alles vielleicht ein wenig verworren, ich weiß, aber ich bin immer noch total durch den Wind. War erst so guter Dinge, musste das nun lesen und fahre gefühlsmässig leider wieder Achterbahn. Sorry ok? liebe Grüße Manu |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu!
Wie gut kann ich Deine Sorgen verstehen! Aber ich möchte Dich bitten, Dich ein wenig zu beruhigen! Du hast bald Dein CT und das sind ganz schwere Wege, die da vor einem liegen. Ich drehe auch alles in meinem Kopf, denke an diesen Weg und an jenen, um letztenendes zu dem Punkt zu kommen, daß "die Würfel heute schon gefallen sind" betreffend der Untersuchung, ich also nur abwarten kann, nichts beeinflussen. Und wenn mir das gelingt, dann kann ich mich ein wenig entspannen und den nächsten Satz rauskramen: Ich mache mir keine Gedanken über ungelegte Eier. Erst, wenn es konkret vor mir steht, das Problem, werde ich mich damit befassen! Das ist sehr sehr schwer, aber ein guter Weg! Ich kann ja vor nichts weglaufen, aber ich kann auch noch nichts entscheiden, wenn es nicht gefragt ist! Ich zerdenke die Szenerien, ohne eine Grundlage zu haben! Weißt Du, wie ich es meine? Das ist nur anstrengend, mehr nicht. Angst bereitet auf nichts vor. Ruhe und Entspannung aber tun der Seele ein wenig gut. Ich wünsche Dir, daß Du ein wenig Ruhe findest. Vielleicht kannst Du meditieren, schöne Musik hören, ins Kino gehen, ein Buch lesen?! Dich ein wenig ablenken, Deiner Seele etwas Gutes tun? Liebe Manu, das Aushalten wird von uns Tag für Tag erwartet. Und gerade das Aushalten empfinde ich als wahnsinnig anstrengend! Also versuche ich, und glaube mir, es gelingt mir beileibe nicht immer, das Aushalten einfach auszuhalten. Ich drücke Dich und wünsche Dir, daß Du das Ticket für die Achterbahnfahrt ein wenig zur Seite legen kannst, Leena |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo, liebe Manu!
Oje, Du Arme, solche Sorgen....:undecided , kann ich voll verstehen, hab mir genau die gleichen Gedanken bei meiner Mutter gemacht , die ganze Chemo-Zeit über und erst recht danach, als diese Bauchwasser-Geschichte so massiv wurde! Aber: obwohl sie ungefähr die gleiche Ausgangsposition wie Du hatte (Figo IIIc und auch noch diese Reste (R1)) und sogar 3x Chemo-Verschiebung wg. schlechter Blutwerte und und und...ist sie nun wirklich tumorfrei! Das wurde jetzt grade noch einmal festgestellt, alles nochmal untersucht, was bei der Verwachsungs-OP entnommen worden war, TM, Ultraschall, alles OK! Kann Dich das ein wenig beruhigen :knuddel: ? Ich wünsche Dir baldige Klarheit, am schimmsten ist wohl wirklich diese ewige Warterei..... Heute noch einen wunderschönen Abend und einen festen Schlaf :schlaf: Liebe Grüsse MM-Manuela ;) |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu,
denk nicht so viel über alles mögliche nach (ist schwierig, ich weiss). Das ist alles Schicksal, ob du einen Rückfall bekommst oder nicht und das kann man nicht an Aussagen wie Tumorrest kleiner als 1 cm oder kleiner als 2 cm festmachen. Bei mir war der Tumorrest kleiner als 3 mm und ich habe trotzdem nach nur einem halben Jahr einen Rückfall bekommen. Also, shit happens! lg, bailey |
AW: Kann Chemo auf einmal nicht mehr wirken?
Liebe Manu,
wenn du einen Rückfall nach sagen wir mal einem halben Jahr bekommst, bekommst du nicht wieder die gleiche Chemo. Da sie ja nicht wirklich gut geholfen hat, oder auf jeden Fall nicht lange genug gehalten hat... Der Tumor ist dann platinresistent und würde nicht mehr auf Carboplatin (und Taxol) reagieren. Deshalb werden nach so einem frühen Rückfall andere Zytostatika ausprobiert. Wenn du allerdings nach ca. 9 oder 10 Monaten einen Rückfall bekommst, wird höchstwahrscheinlich die gleiche Chemo gegeben. Auf jeden Fall ist es so bei einer Freundin von mir. Ich habe das mal wieder nur laienhaft erklärt, Christine kann das viel besser. ;) lg, bailey |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo Ihr Lieben, :) vielen, lieben Dank für Eure aufmunternden Worte. Sorry, dass ich so nerve derzeit, aber ich glaube, Ihr könnt mich verstehen gell? Wenn nicht Ihr, wer dann? :) Klar bringt es nichts, sich verrückt zu machen, das weiß ich auch, aber meine Gedanken machen sich nun einmal leider ab und zu selbstständig. :undecided Eigentlich mache ich mir zur Zeit weniger Gedanken um ein Rezidiv, sondern vorrangig darum, dass diese Tumorreste restlos weg sind. Vorher hatte ich mir darüber nicht so viele Gedanken gemacht, weil ich dachte, Reste, die kleiner als 2 cm sind, sind nicht so tragisch. Bis ich dann dummerweise auf diesen Link gestossen bin und gelesen hatte, dass diese Ansicht veraltet sein soll. Ok, der Artikel, der sich hinter diesem Link befindet, ist von 2004, also auch nicht mehr ganz frisch, aber es kommt ja leider auf dasselbe heraus. Was bedeutet R1 Manuela? Auch Tumorreste, die kleiner als 2 cm sind? Was kommt, kommt sowieso, ich weiß, man kann es nicht wirklich beeinflussen, nächste Woche um diese Zeit weiß ich mehr und ich hoffe, dass ich dann nur gute Nachrichten zu berichten habe. Falls aber nicht, was wir nicht hoffen wollen, meint Ihr, dass die Ärzte auch noch weitere Möglichkeiten finden um mich tumorfrei zu machen? Wir werden immer mit Ängsten leben müssen, ich weiß, aber als ich das gelesen hatte, dachte ich und eigentlich denke ich das leider immer noch im Moment, dass ich dieses Jahr nicht überleben werde. Warum habe ich aber auch im Internet nachgelesen, selbst schuld. Wenn die Ärzte davon ausgehen, dass die Chemo die Resttumore entfernen kann, dann werden sie das sicherlich nicht einfach nur so sagen oder? Denn falsche Hoffnungen wecken, das macht kein Arzt, wenn, dann hätten sie mir allenfalls gesagt, dass sie es versuchen wollen. Aber es kam so rüber, als wären sie davon überzeugt, es sollte klappen, so wörtlich. Klar, 100 prozentig, das kann niemand vorhersagen, das weiß ich auch. Es tut mir ja auch so leid, dass ich so rappelig bin und ungeduldig. Aber daran seht Ihr, das meine ich mit dem Achterbahnfahren, immer zwischen Hoffnung und Ängsten hin- und her. Vielen Dank also für Eure lieben Beiträge. :) ganz liebe Grüße Eure Manu |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
übrigens R1 bedeutet Rest < als 1 cm, aber egal. Es bringt nun eh nichts, abwarten heißt die Devise und hoffen. :) |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Oh man liebe Manu,
es ist schon erschütternd, wie so ein blöder Beitrag sich einnisten kann. Wie kommst du nur darauf, dieses Jahr nicht zu überleben? Selbst wenn (ich glaube deine Ängste sind umsonst) deine Befürchtungen war werden ist doch die Fahnenstange noch nicht zu Ende. Es gibt noch viele Möglichkeiten in der heutigen Medizin. Auch gibt es ja noch andere Chemoterapeutika, die dann zum Einsatz kommen. Ich hoffe, du kannst dich noch ein wenig ablenken und diese traurigen Gedanken überwinden. Ich drücke dir ganz doll die Daumen für dein CT. Wird sicher alles Gut! Jetzt kommt bald der Frühling und dann der Sommer und die wirst du schön genießen! :knuddel: LG Siby |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo, ich nochmal:)!
Zum R1, also bei Darmkrebs bedeutet R nach der OP, daß nicht alle Tumore entfernt werden konnten, aber ob das auch größenabhängig ist, weiß ich nicht. Hmm, aber da es auch R2 gibt, ist es vielleicht tatsächlich so? Dir, liebe Manu, einen schönen Tag ohne Achterbahn. Kettenkarussel kann auch mal nett sein;)! Und ja, ich verstehe Dich vollkommen! Liebe Grüße, Leena |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Bailey, liebe Bessie, liebe Leena, liebe Mosi, liebe Siby, ( in alphabetischer Reihenfolge und ich hoffe, ich habe niemanden vergessen :) ) Ihr seid alle so lieb, dankeschön für Eure aufmunternden Worte. Ich jammere Euch hier voll, dabei habt Ihr selbst Eure eigenen Sorgen. Na ja, kommende Woche ist es so weit, dann weiß ich mehr und erfahre hoffentlich nur gutes. Ändern kann man eh nichts mehr, die Würfel sind gefallen und falls meine Befürchtungen sich wirklich bewahrheiten sollten, (was ich nicht hoffe), dann ist die Medizin noch lange nicht am Ende. Kurz, Ihr habt alle recht. Aber mal eine Frage: Im Vorstellungsthread hatte einmal eine Brigitte geschrieben, bei ihr snd auch sogar mehrere Reste nach der OP zurückgeblieben, die ca. < als 2 cm groß gewesen sein sollen und sie hat wenige Tage nachdem sie den Beitrag geschrieben hatte, ihr 3-jähriges überleben von der Diagnose gefeiert. Wisst Ihr, wen ich meine? Schade, dass sie offenbar nicht mehr registriert zu sein scheint, also nicht mehr schreibt, ich wüsste sehr gerne, wie es ihr geht und auch allen anderen, bei denen eben Reste zurückbleiben mussten. Ich bin mir fast sicher, dass das gar nicht so selten vorkommt. Man konnte mir ja bspw. bei meiner 1. OP auch erst einmal nur das Netz entfernen. Wenn das OP Gebiet zu groß wird, oder an irgendeinem Organ nicht geschnitten werden kann, siehe bspw. Darm und dergleichen, dann wendet man eben Chemo an. Ok, Brigitte bekam nach der OP 6 Chemos, ich habe bislang nur 4 bekommen, da die anderen 3 ja vor der 2. OP anstanden. Doch wenn 3 Chemos mein OP Gebiet schon verkleinert haben, dann werden 4 doch wohl mit dem kleinen Rest fertig geworden sein oder? Ich muss mich eben wieder hochziehen und abwarten, eine andere Möglichkeit habe ich ja sowieso nicht. Eigentlich gut, dass die Untersuchung schon kommende Woche ansteht, sonst würde ich mich womöglich noch länger verrückt machen. Und dann denke ich an Euch, viele haben auch große Sorgen, sogar größere als ich, aber sie meistern das so tapfer und ich kippe schon beim kleinsten Seitenwind um. :o Danke noch mal für Eure lieben Wünsche und beruhigenden Worte, nächste Woche um die Zeit weiß ich mehr und hoffentlich nur gutes. Und dasselbe wünsche ich Euch auch, dass sich alles zum guten wendet. liebe Grüße Eure Manu |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo, liebe Manu,
halt Dich daran fest, dass die Chemos Dein OP-Gebiet verkleinert haben, das ist doch toll, da Du weißt, die Chemo spricht an!! Und freu Dich auf die Untersuchung nächste Woche, so doof das auch klingt. Ich jedenfalls war heilfroh, als endlich mein Untersuchungstermin angerückt war nach fast 1 1/2 Wochen Warterei vom CT-Ergebnis!! Das war schrecklich. Jetzt habe ich zwar meine "Quittung", aber ich habe wieder eine Richtung vor mir, die ich einschlagen kann und weiß, wie es weitergeht (zwar nicht so dolle Aussichten :o was alles ansteht, aber ich habe so langsam wieder das Gefühl, mitkämpfen zu können:twak::twak:)!! Ich drück Dich ganz lieb und vor allem die Daumen, liebe Grüße von Katja :remybussi |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Ach liebe Katja, siehst Du, das meine ich ja auch damit, hier haben nahezu alle ihr Päckchen zu tragen und ich jammere auf hohem Niveau herum. :laber: Ja, ich halte mich ja auch daran fest, dass die Chemo vorher gewirkt hat, obwohl ich zwischenzeitlich darüber nachgedacht habe, kann es sein, dass sie nun auf einmal nicht mehr gewirkt haben könnte?? Ja, klingt blöd, meine Oberärztin meinte ja auch, es sei derzeit nicht davon auszugehen, dass meine Tumorreste platinresisdent sind, weil die Chemo ja vorher das Gebiet verkleinert hatte. Du siehst aber, je mehr man denke, umso verrückter macht man sich. Klar, ich freue mich zwar nicht unbedingt auf das CT, aber ich bin froh, dass ich dann mehr weiß. Dumm, dass man nicht sofort das Ergebnis mitgeteilt bekomme, aber ich werde einmal fragen, vielleicht geht es ja doch. Spätestens Freitag mittag werde ich es aber wissen, nach dem Gespräch. Stell Dir mal bitte vor, jeder würde immer Angst haben, dass die Chemo nicht wirkt, wo kämen wir da denn hin???? Du weißt auch nicht, ob es diese Brigitte noch gibt gell? Sie hatte, als sie den Beitrag im Vorstellungsthread geschrieben hatte, kurz danach ihr 3-jähriges Überleben gefeiert und auch Reste von 2 cm zurückbehalten. Gut, sie hatte 6 Chemos bekommen danach, ich nur 4, aber ich hoffe trotzdem, dass diese 4 schon alles gekillt haben. Ob ich ansonsten noch 2 hinterher bekomme weiß ich nicht. Dann käme ich womöglich nicht in die Studie, aber ich werde es erst einmal abwarten, es bringt wirklich nichts, sich den Kopf zu zermartern mit all diesen Dingen. Wenn es so kommt oder so, was dann und all so ein Kram. Es kommt wie es kommt und ich glaube, daran kann niemand etwas ändern. :) liebe Grüße und alles Gute Manu :knuddel: |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
:)
Liebe Christine, Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen, jede(r) lebt ein ausfülltes Leben neben diesem Forum hier. :) Danke in jedem Fall für Deine Antworten, die haben mich beruhigt. Ich hätte nicht so viel recherchieren sollen, das ist eine Unart von mir und je mehr Frau liest umso mehr erfährt sie von Studien und dergleichen. Es ist leider sicherlich richtig, dass man wohl nach neueren Erkenntissen (2004), zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Tumorreste die < als 1 cm sind, besser einzustufen sind als größere. Es ist klar, dass kleinere Tumorreste immer besser zu killen sind als größere, wenngleich wenige mm hoffentlich nicht gleich das Ende der Welt bedeuten. Ich finde es nur mitunter hart, wie einige Professoren schreiben. Da wird es knallhart so dargestellt, als ob bei einer Frau, bei der Tumorreste die < als 2 cm sind, die Operation angeblich "umsonst" gewesen sein soll, hat man dafür noch Worte? Umsonst kann keine OP gewesen sein, bei der der allergrößte Teil der Tumorherde entfernt worden ist oder? Man stelle sich vor, das alles wäre noch im Körper, schreckliche Vorstellung. Ich habe doch nach meiner 1. OP, bei der man mir nur das Netz entfernen konnte, heute eine viel bessere Ausgangsbasis als damals oder nicht? Und die Chemo verkleinert ja auch Tumorherde. Du siehst also, ich versuche durchaus, mich selbst wieder aus dem momentanen Tief herauszuziehen. Nur gestern abend ging es mir total mies, ich hatte meine Familie angeschaut und gedacht, ich würde dieses Jahr nicht überleben, das ist ein schlimmer Gedanke, ich weiß, viele, wenn nicht gar alle hier werden solche Gedankengänge vielleicht kennen, sie machen einen in dem Moment verrückt. Danke für Deine ausführliche Antwort, ganz ist meine Angst zwar noch nicht weg, aber das ist normal, kommende Woche werde ich es erfahren, da ist wohl jede Frau nervöser als sonst. :) liebe Grüße Manu :) |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu!
Ich gehe nach dem MRT, das bei mir alle 3 Monate gemacht wird:eek: , nie ohne Ergebnis nach Hause;)! Da bin ich stur;)! Liebe Grüße und in Gedanken bei Dir, Leena |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Manu :remybussi
wie schön zu hören, daß es Dir ein kleines bißchen besser geht! Eigentlich wollte ich Dir gestern schon schreiben, aber da wollte mein Dödelkopf nicht so richtig... Es tut mir so leid, daß Du gerade wieder diese Ängste ausstehen mußt! Und der Gedanke an die Kinder ist immer am schlimmsten, nicht wahr? So lange man mit Therapien beschäftigt ist, wird er oft von viel Hoffnung auf Heilung oder Besserung überstrahlt. Aber gerade vor solchen Untersuchungsterminen kriechen die Ängste wieder aus ihren Löchern. Mir war vor meiner eigenen Erkrankung nicht bewußt, wie besonders diese Krebsangst ist. Jede lebensbedrohliche Krankheit geht natürlich mit Ängsten einher, aber diese scheinen sich stark zu unterscheiden. Meine Herzgeschichte z.B. hat mir gezeigt, wie unmittelbar bedrohlich sich akute Probleme in diesem Bereich anfühlen können. Das ist sehr erschreckend, aber man spürt eben auch ganz genau, wenn sich das Herz wieder beruhigt. Man kann an sich selbst gut wahrnehmen, ob sich das Problem verschlechtert oder verbessert und wird daher bei Nachuntersuchungen wohl eher selten von den Ergebnissen überrascht. Aber bei Krebserkrankungen ist das ganz anders. Der Krebs hat sich ja zunächst ganz unbemerkt eingeschlichen - gerade im Bauchraum wächst er ja oft schon lange, bevor man etwas davon mitbekommt - und ohne Vorwarnung steht man plötzlich mit einer Krebsdiagnose da. Daß dabei das Vertrauen in die eigene Körperwahrnehmung stark erschüttert wird, ist nur allzu verständlich. Aber ohne dieses grundlegende Gefühl, kann man sich den Gedanken "Vielleicht ist ja doch wieder etwas" kaum vom Hals halten. Auch wenn man sich gut fühlt, könnte dieses Gefühl ja trügen. Es ist unglaublich schwer mit dem Verlust dieses "Urvertrauens" (wie eine Frau aus dem Lymphom-Forum neulich so treffend formuliert hat) umzugehen, finde ich. Oft komme ich mir vor wie jemand, der ein schlimm zugerichtetes Tier anlocken will, das einmal ein Haustier war, lieb, gesellig und vertrauensvoll, das jetzt aber aufgrund seiner traumatischen Erfahrungen immer wieder davonrennt, auch wenn es noch so gerne dableiben und die angebotene Zuwendung genießen möchte. Ich weiß leider auch noch nicht, was da hilft... Liebe Manu, jetzt bin ich mal wieder ins Schreiben gekommen, dabei wollte ich eigentlich nur sagen, daß ich Dir und den anderen, die jetzt schlimme Wartezeiten erleben müssen, meine besten Gedanken schicke. Diese Warterei ist so wahnsinnig belastend! :pftroest: Liebe Manu, alles liebe und Gute wünscht Dir Deine Linnea |
AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Leena, :) na gut, ich werde es versuchen, obwohl ich ja nicht die einzige sein werde, es werden sicherlich mal wieder sehr viele vor mir dran sein. Wartezeiten von 1- 2 Stunden sind also bestimmt keine Seltenheit. Normalerweise geht das Ergebnis ja an die Station, aber mal sehen..... liebe Grüße und dankeschön Manu :) Zitat:
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AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Liebe Linnea, :) ok, ein wenig schwanke ich noch zwischen besser und schlechter gehen hin und her, besonders als ich bspw. vorhin den Bericht eines Arztes gelesen habe, wieder das Thema mit dem 2 cm und kleiner als 1 cm. :twak: Konnte bei Dir alles entfernt werden? Oder bleib auch etwas zurück? Du hast recht, gerade diese Krebsart ist wirklich unfair, man merkt sie nur, wenn sie schon fortgeschritten ist, alles andere ist ein Zufallsbefund. :angry: Und ich war 3-4 Monate vorher noch bei der Vorsorgeuntersuchung. Es traf mich wirklich aus heiterem Himmel, dann kam alles Schlag auf Schlag, Untersuchungen, 1. OP, Hiobsbotschaft, dass man nur das Netz entfernt hatte, nicht erholt von der OP, Sepsis, Gottseidank kurzes Versagen der Nieren, Uniklinik, wieder auf dem Weg der Besserung aber immer noch tappsig auf den Beinen und immer noch nicht alles im Kopf und seelisch verarbeitet, dann die 2. OP, Aufatmen, denn das allermeiste konnte entfernt werden, guter Dinge bis eben gestern, als ich das lesen musste. Nun frage ich mich jedoch auch, was war denn vor 2004 hm? Die müssen doch irgendwo ihre Statistiken hergeholt haben, denn nur anhand dieser werden ja diese "Prognosen" gestellt. Ja, die Ängste, wenn die nicht wären. Was wäre es doch schön, würde es Morgen ein Mittel geben, was uns alle heilt für immer. Gut, wegen meiner darf es auch Übermorgen sein, aber es wäre doch schön oder nicht? Was würde ich darum geben, wieder gesund zu sein, unbeschwert das Leben geniessen zu können, ohne immer diese trüben Gedanken zwischendurch zu haben. Klar, passieren kann jedem etwas, man braucht bloß über die Straße zu gehen und wird von einem Auto so schlimm erfasst, das man stirbt. Aber wenn man mit dieser Krankheit konfrontiert wird, das ist etwas anderes, niemals hätte ich gedacht, dass es so wird. Aber ich glaube manchmal, das können nur Insider verstehen, Betroffene, Außenstehende wollen es vielleicht begreifen, aber so richtig klappt das wohl nicht immer. dankeschön für Deine lieben Wünsche Gute N8 Deine Manu :knuddel: Zitat:
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AW: Tumorreste sollten < als 1 cm sein
Hallo Sternschnuppe/Manuela,
ich hoffe es geht dir den Umständen entsprechend gut, auch wenn sich deine Gedanken rund um die Uhr mit deiner Erkrankung beschäftigen und dich nicht zur Ruhe kommen lassen. Ich habe zufällig deine berichte gelesen, du hast sicherlich schon einiges bewältigen müssen. Aufgrund deiner Ausführungen konnte ich lesen, daß dir das Netz entfernt wurde. Ich würde an deiner Stelle mit den behandelnden Ärzten bereden, ob der Verdacht einer Peritonealkarzinose besteht. Dies würde die weitere Behandlung sehr stark beeinflussen. Sollte dies der Fall sein, solltest du weitere Behandlungsmethoden mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet ausloten. Ich weiss nicht, woher du kommst, aber es gibt mittlerweile doch einige Fachzentren in Deutschland, die sich der Behandlung dieser Erkrankung, die bei EK-Patientinnen leider nicht selten ist, angenommen haben und über entsprechend hohe Fallzahlen sich eine entsprechde Kompetenz erarbeitet haben. Für die weiteren Untersuchungen alles erdenklich Gute M. |
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Hallo MarcoIL, :) bei mir wurde nicht nur das Netz entfernt sondern auch die Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter sowie Teile des Bauchfells. Zurück blieben nach der 2. OP Stippchen am Darm, die mit Chemo bekämoft worden sind und ich hoffe sehr, dass das Ziel schon erreicht ist und ich tumorfrei bin. Von einer Peritonealkarzinose habe ich hier im Forum gelesen, hoffe aber sehr, dass ich das nicht habe. Vielen Dank für Deine lieben Wünsche, ich kann Glück wirklich gebrauchen. liebe Grüße Manu Zitat:
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