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AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus,
als erstes muss ich, wie artefina bereits erwähnt hat, die Fressattacke ansprechen. Es geht mir ganz genauso. Ich habe, jetzt aber nicht lachen oder mich für blöd halten, eines Nachts gegen halb drei Brownies gebacken. Was meinst Du wie doof du dir da vorkommst. Das schlimmste war, dass von diesen 16 Stückchen knapp 12 den Weg in meinen Bauch gefunden haben...noch vor vier Uhr! :prost: Auch wenn es schwer ist und vielleicht leichter gesagt als getan aber versuch dich an schöne Sachen zu erinnern über die Du vielleicht sogar schmunzeln musst. Das hilft Dir bestimmt! Bei mir war es jedenfalls immer so. Oder bring Dich etwas hier ein. Neimand beißt oder möchte dir etwas böses - im gegenteil. Umso mehr Du schreibst, desto mehr antworten bekommst du! Also auf mich kannst du zählen (wenn du es überhaupt willst! ;) ) Wünsche Dir einen schönen Abend Grüße Goll :) |
AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus!
Erst mal herzlich willkommen! Ab und zu passiert es,dass manche nicht so viele Antworten bekommen,es ist oft schwierig überall alles mitzuverfolgen und sicherlich keine böse Absicht oder Desinteresse. Habe schon öfters zur Einnahme von Antidepressiva in solch einer Situation geraten,ich hatte FLUOXETIN,die machen nicht müde und es fällt einem alles leichter und es ist kein Problem,davon dann wegzukommen,man muß das halt langsam schleichend absetzen.Mir haben sie super gut getan und ich denke es ist nicht tragisch kurzfristig soetwas zu nehmen.Es dauert allerdings ca 2 Wochen,bis die Wirkung einsetzt. Hab immer versucht,mein Leben so normal wie möglich weiterzuleben und mich nicht zu sehr von der Krankheit beherrschen zu lassen.Der Körper erholt sich nach den Therapien relativ rasch und die Lebensfreude kehrt zurück. Wünsch Dir von Herzen,dass Du bald wieder besser drauf bist und alles gut läuft.Alles Gute und viel Glück fürs Neue Jahr,liebe Grüße Eva:);) |
AW: einfach traurig...
Hallo liebe Schnuddelmaus,
ja, die geben wirklich keinen Hustensaft aus. Alleine schon der Medikamentencocktail an sich, macht häufig Depressionen, dies steht auch in den Beipackzetteln. Ich muß Eva recht geben, lasse Dir helfen, auch ich habe Antidepressiva genommen, mir hat es geholfen. Erkundige Dich nach einem Psychoonkologen in der Klinik, oft ist es besser mit einer fremden Person über Ängste und Probleme zu sprechen. Eine gute Psyche unterstützt auch die körperliche Heilung besser. Liebe Schnuddelmaus ich wünsche Dir alles erdenklich Liebe und Gute für das Jahr 2010, vor allen Dingen werde schnell wieder gesund. Was Du im Moment auch seelisch durchmachst ist völlig normal, glaube mir, dass wird alles wieder viel besser:pftroest: Liebe Grüsse Christiane |
AW: ich habe so angst vor der chemo...
eigentlich schade, dass der Thread von Schnuddelmaus nach ihrem ehrlichen Bericht über ihre Erfahrung mit Susan hier endet.
Klar, dass das Schnuddelmaus ein blödes Gefühl gibt. Ich habe mir diesen letzten Eintrag noch mal durchgelesen und freue mich für Dich, dass Du an diesem Tag so guter Stimmung und so zuversichtlich warst. Ich bin sicher, dass sich auch die guten Tage für Dich wieder einstellen!!! lg artefina |
AW: einfach traurig...
das stimmt, man muss sich nicht schämen für etwas was einem hilft. Muss ja keiner wissen. Viele nehmen Antipepri...ich auch! Sprich, wie es bereits gesagt wurde, mal deinen Arzt darauf an. Es heißt ja nicht, nur weil wir krank sind das wir gleichzeitig "abgeschrieben" werden oder uns zurückziehen müssen.
Wir habe genauso wie alle das Recht darauf das Leben so zu führen wie wir es wollen. :prost: Grüße Goll |
AW: ich habe so angst vor der chemo...
Hi :-)
ja also mein erster Gedanke war auch: Jetzt bin ich bei allen durchgefallen weil ich zu so einer Uga-Buga Tussi gehe und alle jetzt denken: UM GOTTES WILLEN BLOS NICHT SO EINE!!! Das hat mich wirklich traurig gemacht weil ich so schöne Erfahrungen hatte und ich dachte irgendwie das ich das hier ganz ehrlich schreiben kann. Mhm, vielleicht wussten die meisten einfach nichts darauf zu antworten. Heilpraktiker etc. sind ja nicht jedermans Sache. (meine wars übrigens auch nicht) Aber jetzt ist das schon OK für mich! Ich habs verkraftet und werde mich in Zukunft eher auf meine schulmedizinischen Berichte beschränken *grins* ich will ja niemanden überfordern *hihi* :grin: Liebe Grüße Schnuddelmaus P.S. danke für deine liebe Antwort!!! :1luvu: |
AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus!
Booaaahhh!Jetzt hab ich gerade durch das Wiederauftauchen Deines ersten Threads den Bericht über Deine Erfahrungen mit der Schamanin gelesen,das ist ja voll interessant,weiß nicht wie ich das übersehen habe....Ich glaub,das tut keiner als Blödsinn ab,überhaupt wenn da soviel Wissen dahintersteckt.Du brauchst Dir da keine Gedanken zu machen,dass man wegen so was abgelehnt wird,vieleicht war zu diesem Zeitpunkt gerade die Sorge um Beate oder Christine vorherrschend.Mich selbst interessiert so ein Thema sehr,hast Du eigentlich noch Kontakt zu dieser Susan? Vielleicht magst Du darüber wiedereinmal ein wenig berichten,bin überzeugt davon,dass es mehrere interessiert,wenn sie es auch vielleicht nicht direkt kundtun. Wünsch Dir einen angenehmen Abend und hoffe,es geht Dir ein bißchen besser,liebe Grüße Eva:);) |
AW: einfach traurig...
Hi ihr Lieben,
erst mal viiiiiiiiiielen dank für eure Antworten. An dem Tag den ich meinen Bericht geschrieben habe ging es mir wirklich furchtbar schlecht. Im Augenblick gehts wieder aufwärts aber so richtig will einfach nichts in die Gänge kommen. Ich weiß ja auch das die Leute vielleicht Angst vor der Erkrankung haben aber ich lasse sie auch nicht non stop spüren das ich so schwer krank bin. Sie können mit mir lachen und spass haben wie sonst auch, nur das ich keine Haare mehr habe und mit blöden Schläuchen durch die Gegend renne. Es verletzt mich einfach so sehr das am Anfang so viele da waren und es von Monat zu Monat immer weniger werden. Wieso lassen sie mich so im Stich????? :cry: Das heftigste ist auch noch... sogar an den Feiertagen und an Silverster habe ich allen eine liebe SMS geschrieben und bis auf 2, 3 Antworten hat sich niemand bei mir gemeldet. Nicht mal am nächsten Neujahrstag. Keine Grüße und keine lieben Wünsche.... das ist niederschmetternd. Und eine Freundin (sie war vorher Jahre lang Single und ich war sozusagen ihre beste Freundin, sie hat viel ZEit mit mir verbracht und fast jedes SIlvester die letzten Jahre hat sie mich zu sich eingeladen.... nun hat sie kurz vor meiner Diagnose einen Freund bekommen und hat mich TOTAL FALLEN LASSEN.. TOTAL!!! Aber das dreisteste daran ist, das sie bei anderen Leuten erzählt ich würde mich nie bei ihr melden, aber sie wüsste ja woran das liegt: ICH WÄRE EIFERSÜCHTIG auf ihren Freund. Ich meine... hallo.... ich kämpfe hier um mein Leben und frage mich manchmal ob ich die Chance bekomme 30 Jahre alt zu werden und sie sagt so etwas duuuuuummes und gedankenloses, das hat mich total aus den Latschen gehauen. Selbst als ich ihr zu Weihnachten und zu Silvester eine SMS geschrieben habe kam nichts zurück. Keiner meiner Freunde hat mich gefragt was ich an Silvester mache? Ob ich jemand zu feiern habe? Ob ich alleine bin? Kein Interesse. Niemand fragt wie meine Therapie läuft oder welche Ängste ich habe. Und wenn ich jemanden darauf anspreche heißt es immer: Na ja, wenn man dich sieht, siehst du so gut aus, warum soll man dich dann fragen. Einerseits wollen sie nichts mit dem Krebs zu tun haben aber andererseits ignorieren sie einen wenn man nicht "sterbenselend" in der Ecke liegt. Was ist nur los mit dieser Welt???? Ich sehne mich so sehr nach Sonnenschein. Dieses Winterwetter macht mich total fertig. :-( Über mein gejammer hinaus muss ich auch sagen, ich habe eine Freundin, die alles was alle anderen total verhauen wieder gut macht. Sie ist immer für mich da und kümmert sich total liebevoll um mich und ohne sie, wäre mein LEben um einiges trister und grauer als es sich im Augenblick ohnehin anfühlt!! Aber die Krankheit Krebs spaltet die Nationen!!!! Ich habe über eine Krankheit names Fatigue (Tumorschöpfung) gelesen und einer der häufigsten Gründe dafür ist Anämie.Und ich leide an starker chronischer Anämie. Ich habe mir vorgenommen am Montag mit meinem Doc darüber zu reden und eurem Rat zu folgen. Über die Nebenwirkungen der Chemo hab ich auch schon nachgedacht, also das die Depressionsschübe von der Chemo kommen. Ich bin sowieso verwirrt weil die Chemo einerseits helfen soll aber andererseits so verteufelt wird und viele meinen das sei eine Pseudotheraphie und das die Chemo die Leute killt und nit der Krebs. ICh weiß, ich weiß... ich sollte nicht soviel im Internet darüber lesen aber nun ist es passiert und die vielen schlimmen Dinge über die Chemo die ich gelesen habe, haben mich in ein totales Loch gestürzt. Ich hoffe das alles sich zum guten wendet und mein Lebensmut und meine Stärke wieder zurück kommt... ich danke euch aufjedenfall für eure Nachrichten und halte euch auf dem laufenden!!! Lg Schnuddelmaus :1luvu: |
AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus!
In so einer Situation stellt sich heraus,wer ein wirklicher Freund ist......die anderen kannst Du eh vergessen. Obwohl ich auch oft glaube,dass manche sich einfach aus Unsicherheit zurückziehen,weil sie einfach selbst Schiß haben,etwas falsch zu machen und einfach nicht wissen,wie sie reagieren sollen.. Super,dass Du eine gute Freundin hast,das ist so viel wert... Bekommst Du eigentlich keine Spritzen,die die roten Blutkörperchen wieder aufbauen?Gleich einmal nachfragen!Auch gibt es einen konzentrierten Rote-Rüben-Saft ANTHOZYM-PETRASCH,der die Blutbildung anregt,bekommst Du in Apotheke (rezeptpflichtig). Dein jetziger Zustand bleibt ja nicht so...der Körper erholt sich ja wieder und dann kommt auch garantiert der Lebensmut und die Energie wieder.... Laß Dich auch nicht von solchen Negativmeldungen über die Chemo herunterziehen.Tatsache ist,dass sie wirkt,natürlich auch mit Nebenwirkungen,aber die lassen sich weitgehend wieder auskurieren.... Also,Kopf hoch und kein Grund zum Verzweifeln...liebe Grüße Eva:pftroest: |
AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus,
ich kenne das! Ich hatte auch einen Freund den ich seit 15 Jahren kenne der sich während meiner Chemo dazu entschlossen hatte, mir zu wünschen das ich, Zitat „ich wünsche Dir, dass du ehländig verreckst!“. Ich glaube man muss nicht mehr fragen wo der jetzt ist…bei mir nämlich nicht! ;) Lass Dich davon bitte nicht runterziehen. Natürlich ist es doof wenn man, gerade an Weihnachten und Silvester nichts von seinen Freunden hört oder sie gar nicht erst reagieren aber auch wenn es leichter gesagt als getan ist, scheiß auf sie! (Sorry für den Ausdruck!) Du findest auch andere und mein Ansporn ist seit Anfang an der, dass ich jedem zeigen will das ich es auch gute alleine schaffe! Natürlich es ist schwer und auch nicht schön aber das Gefühl ihnen in die Augen gucken zu können und sagen zu können: „seht ihr, ich habs auch ohne Euch geschafft“ ist super!!! Nochmal, lass dich bitte nicht runterziehen!! Ich bin auch so einer, der sich durch alle Seiten durchgooglt und alles bis ins kleineste Detail wissen will…gerade wenn es um mich geht! :D Ich hoffe auch, dass Du deinen Lebensmut und deine Stärke wieder“findest“ aber das wird mit der Zeit kommen. Immer schön den Kopf nach oben strecken…nech! :lach2: Viele Grüße Goll |
AW: einfach traurig...
Hallo liebe Schnuddelmaus, :winke:
ich schreibe Dir jetzt als Angehörige. Vielleicht hilfts Dir...... Mein Vater hat ein follikuläres NHL, Stdium 3-4. Er hatte von Juli an Chemo (bis Anfang November), auch R- Cop. Ergänzend wurde er ab Ende November ca. 26x im gesamten Bauchraum bestrahlt, die Chemo hatte zwar gut gewirkt, aber die Lymphome im Bauchbereich mussten noch zusätzlich bestrahlt werden. Am 30.12.09 war die letzte Bestrahlung. Auch ich habe in dieser Zeit eine Freundin verloren. Zitat: Wenn Deine Kanäle jetzt so zu sind, hat das keinen Zweck mehr. Ich muss dazu sagen, sie hatte ein Kind bekommen und ich hatte einfach nicht den Elan hinzufahren, warum? Ich weiß es selbst nicht ganz genau.... Ein Vollzeitjob, zu den Eltern fahren, täglich anrufen.... Ich war einfach froh wenn ich meine Ruhe hatte. Ich hatte Interesse an ihr, ja...ich habe auch oft angerufen. Zwei Verabredungen habe ich wegen meinem Vater absagen müssen.....so ist die Zeit vergangen. Sie verzeiht es nicht. Auch einige andere melden sich kaum...bis gar nicht. Dafür habe ich wieder eine Freundin hinzugewonnen, die lange aus meinem Leben verschwunden war. Ihre Mutter ist im Februar an Lungenkrebs gestorben. Als ich gehört habe, dass ihre Mutter nach 5 "gesunden Jahren" Metas hatte, hab`ich mich gemeldet. Heute ist der Kontakt super. Ich hatte damals im Prüfungstress (Diplom) selbst zu wenig Verständnis, bzw. wir wussten bis zu unserem neueren Zusammentreffen selbst nicht so genau warum wir 4 Jahre lang keinen Kontakt hatte. Sie versteht mich voll und ganz, auch meine Antriebslosigkeit (es ging ihr selbst so)... und ich weiß nun was damals los war.... Weißt Du, ich war der Überzeugung...ihre Mutter ist geheilt, OP, keine Chemo notwendig....alles super, das habe ich wirklich geglaubt....5 Jahre lang war auch alles gut, bis zum Tag X. Und als ich (mein Vater war bereits erkrankt, watch and wait) davon gehört habe, habe ich nicht lange überlegt und angerufen.... Eine Schulfreundin von mir akzeptiert meinen zeitweiligen Rückzug, wir sehen uns nächste Woche wieder mal. Depressionen, ich finde das eine ganz normale Reaktion. Schließlich befindet man sich in einer potentiell existenzgefährdenden Situation, ob bewusst oder unbewusst. Wenn man offen für psychoonkologische Hilfe ist, ich finds super. Mein Vater ist es leider nicht....Depressionen? Er nicht!..... Einsicht ist nämlich der erste Schrit zur Besserung:D Auch ich muss aufpassen, dass ich nicht in Depressionen verfalle.....dazu neige ich so oder so. Heiligabend....ich hatte geputzt, dekoriert, gekocht....nur meine Mutter kam. Die Bestrahlung vom Vormittag hatte meinen Vater körperlich sehr mitgenommen, er konnte bspw. nichts essen.... Zur Bescherung sind wir dann rübergefahren.....er saß auf der Couch und war am weinen....das war schlimm....auch für mich. Aber wir haben ihn aufgeheitert und beschenkt. Wenn Leute um Dich herum sagen, das wird schon wieder...das ist manchmal nur der Versuch Dir zu sagen....gib`nicht auf, die Schinderei wird sich auszahlen..... Trauriger fand ich, dass einige Verwandte gar nicht zu seinem 70. Geburtstag gratuliert hatten im März.....weil er ja sowieso nicht feiern will (meine Eltern waren 3 Tage vorher im Harz...die Erholung und der Abstand waren wichtiger)......das wird er auch nicht vergessen.... Ich hoffe, Dir war meine Erzählung nicht zu lang und Du kannst Dir etwas für Dich daraus ableiten..... Ich musste hier übrigens auch sehen, dass manchmal nicht die Antworten kommen, die man erhofft....aber nur weil jeder hier soviel um die Ohren hat, oder man vielleicht etwas nicht weiß..... Fühl Dich gedrückt, vlG, Birgit:knuddel: P.S.: Eine wirklich gute Freundin ist mir übrigens auch erhalten geblieben, seit Novemer bin ich Patentante des kl. Felix:O). |
AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus, von mir nur Kurz, versuch Dich an die wenigen zu halten, die es wirklich gut mit Dir meinen! Du wirst auch neue Freunde finden.
Das mit Fatigue kann sein und natürlich auch die Chemo schlaucht. Es ist gut, wenn Du mit Deinem Arzt sprichst. Alles liebe weiterhin, deine artefina:prost: |
AW: einfach traurig...
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Liebe Schnuddelmaus Verspätet möchte ich Dir für das Jahr 2010 baldige Genesung wünschen, Gesundheit ist einfach das allerbeste Ziel das man sich setzen kann!!! Leider sind Deine Erfahrungen die Du jetzt gemacht hast nicht ganz ungewöhnlich, ich verstehe es dass es für Dich ziemlich niederschmetternd ist. Allerdings wirst Du natürlich auch die Erfahrung machen, dass sich die „Spreu vom Weizen“ trennt. Die echten Freunde werden bleiben und Du wirst durch neue Freunde bereichert. Viele Menschen haben oftmals bei Krankheit, dem anders aussehen, bei ungewöhnlichen Veränderungen, Berührungsängste. Es fällt vielen schwer zu verstehen dass man auch dann wenn man so krank ist noch lachen kann, dass man sich im Wesen nicht geändert hat und dass man genauso reden und lachen kann. Versuche es vielleicht Deinen Freunden verständlich zu machen, zu mindestens bei den Personen an denen Dir gelegen ist. Mehr kannst Du leider nicht machen. Ich selbst habe in vielen Jahren der Krankheit diese Erfahrung immer wieder machen müssen und die Anzahl der Freunde hat sich dezimiert. Ja, und mit ein wenig Sonnenschein wird jeder Tag etwas „heller“, schau nach vorne, wenn Deine Freundin da ist scheint doch schon „fast die Sonne“ oder? Krankheit ist ein sehr sensibles Thema für Menschen die „pumperl gesund“ sind, wie kann man sich auch in eine so schwierige Situation rein denken?! Einige Menschen können es, leider aber auch eine Menge nicht. Und wenn Du Depri Schübe wegen der Chemo bekommst sage Dir doch evtl. selbst das mit jedem Tropfen dem Scheixxx Krustentier eins „übergebraten“ wird und dass Du es damit bald besiegen kannst. Ich wünsche Dir diese positiven Gedanken und zugleich viele Menschen, die mit sehr viel Einfühlungsvermögen für Dich da sind. Alles Gute für Dich und bitte……….Anhang 20023.lass den Mut nicht sinken! Du bist stark!!! Liebe Grüße Ina |
AW: einfach traurig...
Hallo Schnuddelmaus,
wie geht es Dir? Konnte nicht drum rum mal einen lieben Gruß hierzulassen. ;) Grüße, der Goll |
AW: einfach traurig...
hallo schnuddelmaus
nun lass ich auch mal eine lieben GRuß hier............. leider kann ich dir kein besseres Wetter schicken, aber ich kann dir sagen, die depris kommen und gehen, die ollen " Freunde" gehen und kommen nicht wieder. Paar einzelne bleiben, und die halt fest. Ich stellte fest, das auch alte Menschen oft einsam sind, den sobald sie ansträngend werden zieht sich der Kreis der "guten Bekannten " doch erheblich zurück, und die können bestimmt nix dafür, genausowenig wie du was dafür kannst. Ich hab auch die erfahrung gemacht, das die engen Verwandten bemitleidet wurden und zu mir wurde gesagt, des machst du schon................ Ok ich habs gemacht, die Cemo sei dank nun in Remission und den ach so tollen Freunden ei´nen Tritt gegeben als sie wieder nach meinem Befinden fragten. Ach ja und als alles so trüb aussah und ich meinte ich bin für nix mehr gut.............. stellte ich fest als ich aus dem Fenster sah das ich garnichtmehr weis wie sich doch die Rinde meiner B irke im Garten anfühlt. Ohne Witz, ich kehrte zurück zu den Einfachen Dingen des Lebens und hab mich mit den Sachen beschäftigt die wohl eher ein kleines Mädchen interressiert. Wie sieht den so eine Schneeflocke aus, wie duftet der Baum ich versuchte sogar neulich nach alter manier wieder mit der Zunge die Kristalle zu fangen. Klar halten mich die im Dorf für bisse durch den Wind , aber sollen sie doch, meine echt guten Freunde freuen sich mit mir und machen zum Teil mit. Also wnn dein Körper mal net so kann dann fang ganz klein an, gibt noch soviel zu entdecken was garnicht anstrengt. ach ja und dann noch zum Thema Cemo.......... mir hats geholfen, sovielen hat sie schon geholfen. Es gibt bestimmt noch viel Methoden auf der Welt die auch helfen und jeder muß wissen was er wählt aber sie steht in der Liste schon weit oben als tolles >Heilmittel und ist schon jahrelang erprobt. Vertrau drauf, sie ist den Freund,nicht dein Feind. |
AW: einfach traurig...
hallo schnuddelmaus..
ich antworte dir mal als angehörige...seit der krebserkrankung meiner mutter sind auch meine freunde verschwunden...vorallem meine wo ich dachte beste freundin...die wo ich immer beigestanden habe..wen sie heulend ..und das mein ich so..heulend bei mir sass...wen es bei ihr nicht so lief...sprich ihre mutter sich veränderte weil sie in den wechseljahren steckte...nur ein kleines beispiel...jesses..wäre froh wen ich nur dieses prob hätte...heute lache ich darüber...was sind das nur für schwache menschen...selbst bekannte meiner mutter wechselten die strassen seite wen sie mich sahen..ohje...auch da lache ich drüber....steh da einfach drüber..sie sind es nicht wert sich nen kopf drüber zumachen...spar dir die kräfte ...du brauchst sie an andere stelle und das sollte dir wichtig sein...die anderen sind unwichtig....du brauchst die energie für die chemophase...sei egoistisch und schau nur auf dich!!!!!!...deine familie steht hinter dir...und wen ich so auf mich schaue...wir leiden mit !...und wen wir sehen das dich da was runter zieht...sind wir automatisch mit unten...ich schaue genau auf meine mutter...und sie schaut genau auf uns...hoffe du weißt was ich damit meine...also hoch mit deinem hintern ... alles liebe und gute Nanny;) |
AW: einfach traurig...
hallo
na , wie gehts dir, fällt dir immernoch alles so schwer? Ich hoffe du bist nur zu sehr beschäftigt und hast bald deinen Weg gefunden mit Freunden und Krankheit. Wenn net dann kotz dich ruhig hier aus............. wie gesagt wir halten hier einiges aus. :laber: |
AW: ich habe so angst vor der chemo...
Zitat:
ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und bin dabei über das von Dir erwähnte EM-X Gold gestolpert. Ich war damals ebenfalls auf der Suche nach etwas, was mein Immunsystem wieder in Schwung bringt. Mein Onkologe riet mir deshalb zum EM-X Getränk, welches offenbar auch in einer Ausgabe der renommierten Zeitschrift "International Journal of Molecular Medicine" sehr gelobt wurde. Weil er mir keine Bezugsquelle nennen konnte, suchte ich im Internet nach EM-X und stiess dabei ebenfalls auf das EM-X GOLD Getränk. Was ich damals noch nicht wusste - EM-X gold und EM-X haben nichts gemeinsam! Obwohl der Hersteller sagt, dass es sich beim EM-X GOLD um eine Weiterentwicklung von EM-X handle, ist dies in Tat und Wahrheit nicht mal halbwegs richtig. EM-X GOLD ist eine 100%tige Neuentwicklung und hat mit dem alten Getränk nichts gemeinsam. EM-X GOLD enthält noch nicht mal mehr Antioxidantien. Der Hersteller spricht mittlerweile auch nur noch von Magnetresonanz-Schwingungen. :confused: Ich habe dazu haarsträubende Beiträge gefunden. Google z.B. mal nach dem Stichwort "EM-X GOLD". Da findest Du einige interessante Beiträge, welche die ganzen Hintergründe zum EM-X GOLD Getränk aufzeigen. Offenbar war ein Rechtsstreit um den Namen EM-X der Grund, dass der Hersteller von EM-X diesen Namen nicht mehr weiter verwenden durfte. Die Firma welche den Rechtsstreit gewonnen hat, kreierte kurzerhand ein eigenes Getränk und durfte dieses EM-X GOLD nennen :lipsrseal Obwohl es sich um ein völlig anderes Getränk handelte (enthält z.B. keinerlei Antioxidantien), behauptet der Hersteller, dass dieses bis zu 6 Mal stärker wirkt, als das bisherige EM-X. Dem Hersteller des bisherigen EM-X blieb offenbar nichts anderes übrig, als den Namen seines Getränks zu ändern. Du findest dieses (das alte EM-X) nun unter dem Namen "Manju". Es wird nach wie vor in Japan durch die selbe Firma produziert. Ich habe mit Manju sehr gute Erfahrungen gemacht. Es hat mir während der Chemo wirklich sehr geholfen, da es die Nebenwirkungen (dauernde Übelkeit und Erbrechen) vollständig aufhob. Ich bin auch überzeugt, dass sich meine Blutwerte nur dank der Einnahme von Manju derart schnell verbesserten. Mein Arzt war zwar von diesen Fortschritten auch überrascht, äusserte sich diesbezüglich jedoch zurückhaltend. Ich bin auf jeden Fall von diesem Getränk absolut begeistert und kann es dir wärmstens empfehlen. Liebe Grüsse Schneeflocke |
Gebärmutterentfernung :-(
Hi ihr Lieben,
habe mich ja schon länger nicht mehr gemeldet aber ich renne in den letzten Wochen nur noch von A nach B und weiß gar nicht mehr so richtig wo mir der Kopf steht. Gestern endlich war ich mal im Kino und hab mir Avatar in 3D angeschaut und ich muss sagen, der Film ist wunderschön (bis auf diese vielen, brutalen Kriegsszenen, da hätte ich voll drauf verzichten können). Na ja, aber im Grunde war es nur eine sehr gute Ablenkung. Vor zwei Wochen war ich auf einem suuuuuuuuuuuuuper tollen Seminar und hab mal quasi eine Woche Urlaub gemacht :D. Nach dem ich das Buch von Dr. Simonton wieder gesund werden gelesen habe, habe ich mich intensiv für dieses 1 Wöchige Seminar bemüht und meine Mühe hat auch Früchte getragen. Eine Krebsstiftung hat die hohen Kosten für mich komplett übernommen und ich bin sehr dankbar, denn dieses Seminar hat mir uuuuuuuuunglaublich viel Kraft zurück gegeben. Auch meine jetzige Situation leichter zu ertragen, obwohl ich schon etwas besorgt oder bzw. traurig bin. Nach der letzten CT Untersuchung am 12.02 hatte ich paar Tage später ein Gespräch mit meinem Doc. Ich hatte tooooooootalen bammel davor weil das letzte CT Bild ja nicht sooo optimal war. Ich hab die Nacht davor sehr schlecht geschlafen und bin mit Bauchschmerzen in die KLinik. Das Gespräch verlief dann nach dem Motto: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie!" OK, mein Arzt hat mich mit den Worten empfangen, dass ich doch ein tatsächlich recht schwieriger Fall wäre und es zu Problemen kommen könnte. Er erklärte mir dann (zu meiner Überraschung) das die Lympknoten in den oberen Regionen (Hals, Zwerchfell, Bauch) wieder "normal" seien. Was so viel hieß wie erst mal "gesund" und dann meinter er aber das sie auf CT leider nicht erkennen können, wie es um die Gebärmutter steht. Da die Gebärmutter inklusive linker Eierstock vom Lymphom (welches damals heraus operiert wurden) "infiltriert" sei und man das daher nicht sieht. Und dann habe ich an seinem Gesichtsausdruck erkannt was er mir noch sagen will und bin schon fast in Tränen ausgebrochen. Er meinte weiter, dass alles in Ordnung sein KÖNNTE aber dass auch noch Lymphomgewebe da sein KÖNNTE und um das heraus zu kriegen, müsste ich erst mal zur Gyn und dann eine Biopsie machen lassen. Sollte sich heraus stellen, dass noch Lymphomgewebe vorhanden ist, gebe es in meinem persönlichen Fall eigentlich nur eine Behandlung. Die Entfernung der GB. Strahlentherapie könnte man auch machen, aber danach wäre ohnehin >alles< kaputt also auch keine Regelblutung mehr, keine Kinder etc.. Ich habe mich gleich gegen Strahlentherapie ausgesprochen da ich durch viele Gespräche mit den Ärzten und Schwester auch das super hohe Risiko kenne später an Leukämie zu erkranken und das ist es nicht wert, wenn danach ohnehin alles hinüber ist. Und eine hochdosierte Chemo kommt wegen meiner Nieren nicht in Frage. Derzeit liegt mein Kreatininwert bei ca. 1,9 und die Urologen sagen, weniger bzw. besser wird es auch nicht mehr. Aber das sei nicht schlimm. Damit könnte man gut leben nur müsste man bei Medis und so weiter immer aufpassen wie stark sie an die Nieren gehen. Wie auch immer, im ersten Augenblick habe ich Rotz und Wasser geheult. Mein Doc hat zwar versucht mich zu beruhigen und meinte, wir wollen doch nur sehen ob da noch was ist, es muss ja nichts sein, aber ich kenne diese Sprüche von Ärzten, meistens kommt es so, wie sie es vermuten. Das alles hat mich echt ziemlich fertig gemacht. Vorallem hat nie ein Arzt etwas zu meinem rechten Eierstock gesagt und nun weiß ich nicht ob ich wenigstens den behalten kann. Wenn er auch raus müsste, würde das bedeuten, dass ich Hormone nehmen müsste und damit wäre schon wieder die nächste Angst in mir entbrannt, wegen der hohen Krebsrisiko bei Hormontherapien. Ich hab da keine Lust mehr drauf... ehrlich.... ich glaube ich würde eine zweite Krebsdiagnose nicht überstehen. Ich weiß einfach nicht wie ich mit dieser Geschichte umgehen soll. Natürlich ist noch nichts 100%ig aber die Unsicherheit bleibt dennoch. Bei der Untersuchung beim Gyn hat sie mir auf dem Ultraschall einen ca. wallnussgroßen "Knoten" außen auf der GB gezeigt. Wirklich gut zu erkennen und dann habe ich mich gleich über meinen Arzt geärgert das er mir das nicht gesagt hab, aber sie haben es auf dem CT wohl wirklich nicht genau gesehen (CT war auch ohne Kontrastmittel). Ich bin dann nach der Untersuchung (dabei wollte ich wirklich nicht und einmal stark bleiben) voll ins heeeeeeeeeeeeeeeeeulen verfallen. Bei dem Folgegespräch sollte ich dann die Papiere für die Biopsie unterschreiben und die meinten, sie nehmen eine Probe, lassen einen Schnellschnitttest machen und wenn der "postiv" ist, entfernen sie gleich die GB. Da bin ich fast vom Stuhl gefallen. Ich weiß es ist zwar vielleicht blöd das Risiko einer 2. Vollnarkose in kauf zu nehmen, aber für meine Seele wäre alles andere FATAL!!! Ich habe gesagt das ich das nicht möchte (viel mehr habe ich geheult) und gemeint das ich erst über ALLES genau unterichtet werden will (was das Ergebnis angeht) und mit meinem Doc. wirklich ALLE Alternativen besprochen habe, bevor da IRGENDETWAS entfernt wird. Nach einem kurzen Gespräch mit der Chefärztin (welche mich auch Untersucht hatte) wurde dann das OK gegeben. Ich kann das nicht alles so hoplahop. Ich bin ein Mensch und kein Roboter und ich brauche meine Zeit um Dinge zu verarbeiten und um mich von Träumen (Kinderwusch etc.) zu lösen und mich im Fall der Fälle von meiner GB zu verabschieden. Das hört sich doof an aber es ist ein verabschieden und ein los lassen und ich brauche das, bei VOLLEM BEWUSSTSEIN und ich habe keine Lust auf russisch Roulette. Ich gehe in eine OP und die Chancen das ich "ganz" wieder heraus komme sind 50:50. Ich kann das so nicht und ich habe es so gelöst wie ich es für meine Seele und meinen mentalen Zustand am besten verkraften kann und mein Doc. hat mir genau recht gegeben und gemeint genau so hätte er das auch gewollt. Tja, jetzt muss ich Morgen ins KH in die Frauenklinik und am Fr. kommt die Biopsie. Ich habe vooooooooll schiss vor dem Ergebnis und obwohl ich im Augenblick mental wirklich gestärkt bin durch mein Seminar, ist meine innere Glaubenshaltung noch lange nicht so weit "gesund" zu sein. Manchmal da habe ich so dermaßen Angst vor der Zukunft.... vor Leid und Schmerz und Krankheit das es mich für Sekunden richtig lähmt. Wie kommt ihr nur alle damit klar? Vielleicht habt ihr noch zusätzliche Tips wie ich das alles verarbeiten soll... es ist alles schon so verrückt... wenn sie die GB raus nehmen... ich fühle mich dann jetzt schon nicht mehr als richtige Frau und alles wird bestimmt anders werden und vielleicht wird mich NIEMALS einer heiraten weil ich keine Kinder kriegen kann... ich weiß die Gedanken sind doof, aber sie kreisen manchmal in meinen Kopf, dagegen kann ich fast nichts tun... ich wünschte so sehr, alles wäre endlich vorbei. Ich hoffe das es nach dem Tot irgendwann mal wirklich GROSSARTIG ist... es muss fantastisch schön sein.... das ist Gott mir quasi einfach schuldig :tongue Na ja, ich würde mich wirklich freuen wenn ich ein paar Worte von euch zu lesen kriege... Morgen wieder ins KH.... KOTZ!!!! Ich war schon die gesamte letzte Woche auf der urologischen Station wegen meinen Nephros. (und Essen ist immer noch SCHLECHT!!!!!!) Die rechte Seite is übrigens super. Der Abfluss läuft einwandfrei und sie können das jetzt ziehen.... links dagegen ist immer noch alles mau!!! Ich hoffe und bete das alles bald vorbei ist und dieser Krebs NIE WIEDER KOMMT.... ich würde so gerne wieder leben... echt, so gern!!!!! Lg eure Schnuddelmaus |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Och Mensch, was musst du durchmachen. Fühl dich ganz fest umärmelt. Ich drücke ganz doll die Daumen, dass die Biopsie ein gutes Ergebnis bringt und die Gebärmutter nicht entfernt werden muss.
Halt den Kopf hoch. |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
liebe schnuddelmaus,
lass dich einfach fest umarmen :knuddel: ich schick dir viel kraft für das kommende. das wichtigste ist: hör nie auf, positiv zu denken. sag dir: ich kann und ich will. liebe grüsse ute |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Ich danke euch viiiiiiiiiielmals :-)
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AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo liebe Schnuddelmaus,
erstmal einen ganz lieben Knuddler, menno Du ärmste. Das mit dem Kinderwunsch kann ich Dir leider nicht abnehmen abe rvielleicht die Angst dich nicht mehr als Frau zu fühlen. Meine GB wurde mir 89 geklaut. Hatte diese Ängste auch, aber laß Dir gesagt sein Du bist danach noch immer 100 % Frau, fühlte mich sogar besser . Außer man steht auf alle 4 Wochen Zickentum und Schmerzen;). Glaub mir auch Du findest einen 3 Beiner der Dich so liebt wie Du bist. Nochmal ganz dolle Drücken Ulli |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Liebe Schnuddelmaus,
ich kann verstehen, dass Du sehr niedergeschlagen bist. Du bist schließlich noch jung! Ich hoffe bei der Biopsie kommt raus, dass sie die Gebärmutter nicht entfernen müssen! Aber auch wenn, dann bist Du immer noch eine ganz normale Frau! Viele Frauen können keine Kinder bekommen, obwohl bei ihnen noch alles am Platz ist. Und wenn der Kinderwunsch ganz groß wird, dann kann man vielleicht auch etwas machen bezüglich Pflegekind oder Adoption. Jetzt wünsche ich Dir erst einmal, dass Du ganz gesund wirst!! :remybussi |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Schnuddelmaus
ich drück dir ganz dolle die Daumen das du die Kraft hast da erst mal rein zu gehen , egal was rauskommt. Ich weis nicht wie es ist keine Gebärmutter zu haben aber blick erst mal nach vorne, den einen "dreibeiner" der liebt dich so wie du bist und mit kinder.......... es gibt soviele Mütter die eine liebende Ersatzmutter für ihr kind sich wünschen und es werden immer mehr. Aber jetzt erst mal Kräft sammeln und auf in den Kampf........... :knuddel::knuddel::knuddel: |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hi ihr Lieben :-)
also, ich hab mal wieder die Zeit gefunden euch zu schreiben und von meinen Erlebnissen zu berichten. Erst mal eine schöne Nachricht vorweg. Die Biopsie per Laparoskopie ist gut gelaufen. Am 11.03 kam ich Krankenhaus und der Eingriff war bereits 1. Tag später Freitags und Samstags durfte ich schon nach Hause. Der Eingriff an sich schien mir schon recht schonend zu sein, allerdings waren die "Schmerzen" hinter her ähnlich wie bei meinem Bauchschnitt, nur nicht gaaanz so intensiv. Tja, und am letzten Do. kam das Ergebnis aus der Frauenklinik per Telefon. Die Gewebeproben der Gebärmutter und der Eierstöcke hat ergeben das.... tam ta ta taaaaaaaaaaaa..... keine Krebszellen mehr nachweisbar sind. "WOW" dachte ich und zwar mit min. 50 Ausrufezeichen. Ich hab mich sooooo gefreut weil für mich damit irgendwie klar war, hey, ich habs wohl geschafft. Tja.... nur so einfach ist das Leben ja nicht... wie wir alle wissen. Bei dem Gespräch damals mit meinem Doc. meinte er meine Lymphknoten seien wieder auf "normal" Größe. Ich hab natürlich nachgestichelt weil ich wissen wollte was wieder auf "NORMALE GRÖSSE" tatsächlich bedeutet. Aber ich konnte meinem Doc. das einfach nicht richtig entlocken. Er benutzt nicht Wörter wie, hey, der Krebs ist weg, jetzt wird alles gut sonder schwallte nur darüber das die Lymphknoten wieder normal sein. Das kommt mir doch alles sehr spanisch vor. In meiner naiven Euphorie hab ich natürlich gedacht: Yup di du, ich bin gesund!!! Lymhis sind normal und an der GB ist auch nix mehr nachweisbar. Da frage ich mich doch nur, warum Ärzte einen manchmal so im Dunkeln tappen lassen... was soll das bringen, wollen die einen schonen oder vielleicht nimmt nur mein Arzt mich nicht richtig ernst. Also ich habe einen echt guten Draht mit meinem Doc. und fühle mich auch sauwohl bei ihm, wir machen immer spässchen und so weiter, aber manchmal denke ich das wir bzw. ich manchmal zu locker und spaßig bin, weshalb mein Arzt mich manchmal nicht ernst nimmt, wenn ich nachbohre. Menno!!!! Ich weiß auch nicht wie ich das genau ansprechen soll. Er ist echt ein toller und guter Arzt, aber ich weiß nicht.... mir fehlen manchmal einfach die Infos und dann fange ich an herum zu >googlen< und schiebe danach erst mal 3 Tage fett Depressionen weil google wirklich, wirklich BÖSE BÖSE ist was seine "statistischen Informationen" über Krebs angeht. Laut google sind wir nämlich quasi alle schon längst TOT!!!! Na ja, vielleicht übertreibe ich auch etwas, aber NUR EINEN EINZIGEN POSTIVEN SATZ über Krebs bzw. die Chemotherapie in Netz zu finden ist genau schwer, wenn nicht sogar fast UNMÖGLICH, wie aus einer Bisamratte ein Kuscheltier zu machen. Echt, I'm frustrated, fu**ing Krebs und sche** google :twak: Na ja, jedenfalls ich in meiner kindlichen Freude dachte echt, yeah Baby, jetzt gehts bergauf und nun biste gesund und kannst Pläne schmieden wie es weiter geht. Das schlimm an der Sache ist.... vor meiner Krebserkrankung hatte ich MONATE LANGE DEPRESSIONEN und eine tiefe Lebens bzw. Existenzkrise. Ich habe meine Ausbildung als Erzieherin nur gemacht und meine Mama happy zu machen, weil sie so sehr wollte das ich was >gescheites< lerne und ich war auch recht gut in Job, aber ich hasse den Job. Weil es überhaupt nie das war, was ich machen wollte. Es war nur einzige von dem ich das Gefühl hatte ich kann es und ich werde Ausbildung schaffen. Nun war ich also fertig mit Ausbildung und kam zum Arbeitsamt, welches mich NON STOP mit Angeboten für Kindergärten bombadierte, weil eine Erzieherin ja in der Kiga gehört.... dabei wollte ich, wenn überhaupt mit Jugendlichen etc. arbeiten, aber dem Amt ist das mal gerade SCHEI** egal gewesen, hauptsache unter. Kann ich ja auch verstehen, es gibt genug Arbeitslose, aber trotzdem... irgendwie finde ich das alles unfair. Und durch die Erkrankung wurde ich aus dieser Krise heraus gerissen. Hört sich blöd an, aber die Krebserkrankung als Krise selbst hat mich vor meiner größten "Tragödie" befreit und deshalb habe ich mich sogar eine Zeit heimlich gefreut weil ich nun in einem "Wattebausch" leben durfte. Aber irgendwann merkte ich auch wie krass das alles wirklich ist und wie sehr mein Leben tatsächlich gefährdet ist und dann wollte ich nur noch GESUND WERDEN, komme danach was wolle. Nun "dachte" ich ja ich wäre gesund und zu meinem ALLER TIEFSTEN entsetzten war ich irgendwo gaaaaanz tief in traurig darüber. Weil ich Angst davor habe wieder mit all den für mich scheinbar unlösbaren Problemen konfrontiert zu werden. Ich bin wütend auf mich das ich es nicht als einen Segen sehen kann LEBEN zu dürfen und vielleicht wieder gesund zu werden, sondern meine Ängste mich dominieren lasse, so sehr, dass sie mir quasi "verbieten" wieder gesund zu werden... kennt jemand von euch sowas???? Ich wäre so froh wenn ich mich mit jemandem darüber austauschen könnte.... wie ändere ich das blos und wie schaffe ich es ohne Angst in meine Zukunft zu blicken und endlich zu sagen, hey, du schaffst das und wenn nicht, nicht schlimm, jeder fällt mal vom Pferd, das wieder aufsteigen ist nur wichtig!!! Ich war ja aus meiner Sicht wieder gesund, aber die Freude hielt insgesamt nur wenige Tage. Der 1. Tag war der beste und wurde es immer und immer weniger. Jetzt sollte ich vom Amt aus in Erbwerbsminderungsrente treten und da dachte ich nur... mhm... jetzt bin ja gesund, so eine schei** aber auch, dann terrorisiert mich das Arbeitsamt bestimmt bald wieder weil ich dann keine Recht auf die EM-Rente hätte... so ne schei**... bin ich noch ganz dicht??? Hilfe, das ist doch voll GAGA!!! Ich bin ein sehr kreativer Typ und wollte immer einer Arbeit nachgehen in der ich "ohne" Stress (das ohne Stress meine ich im entferntesten Sinne) vor mir herwerkeln kann... zum Beispiel als Comiczeichnerin, weil ich liebe (liebte) das Zeichnen (Talent ist auch da), aber meine Eltern meinten nur: S wie SCHWACHSINN!! Lern was vernünftiges.... und nun lebe ich quasi vor mir her ein Leben das andere sich für mich wünschen... aber das kann doch echt nicht gesund sein. Ich habe überhaupt kein Selbstvertrauen in meine Leistungen und in meine Talente. Über die Jahre wurde es immer weniger und ist heute fast nicht mehr vorhanden... ich komme mir noch zu unfähig vor, Tellerwäscher zu sein, ich habe richtig Angst zu arbeiten und den Anforderungen nicht gerecht zu werden.... boah... na ja, ich texte euch hier zu, das ist ja ein Krebsforum und kein Psychoforum aber mir war einfach danach, entschuldig bitte... ich dachte nur, vielleicht gibt es unter euch welche mit ähnlichen Erfahrungen.... die mir Ratschläge oder so geben können. Jedenfalls, ärgere ich mich eben über meine eigene Dreistheit: NICHT DANKBAR AUF DIE KNIE ZU FALLEN UND DEN HIMMEL LOB ZU PREISEN :grin: dafür das ich quasi "gesund" bin... nein, stattdessen verfalle ich lieber in dumpfes Brüten darüber, wie schlecht sich meine Genesung doch auf meine "Existenzängste" (im weitesten Sinne) auswirkt, boah, da könnte ich mich selbst :twak: Aber zum Genesung überhaupt, da kommt ja der nächste Hammer. Diesen Fr. hatte ich einen Termin bei meinem Doc. und trotz der guten Nachricht der Biopsie war er nicht... na ja, so, ich sage es mal VORSICHTIG weil es ja nur meiner eigenen Wahrnehmung entspricht, positiv gestimmt wie ich. Aber ich glaube ich bin auch ein Typ Mensch der in JEDES WORT und in JEDE GESTE etwas hineininterpretiert, dass seiner oftmals grundlegenden Einstellung entspricht, also ob man eher schnell etwas neatives oder postives aus den Dingen zieht. Jedenfalls meinte er, nach dem er sich mit den anderen Ärzten besprochen hatte (Gott sei dank das ich diese Gespräche nicht mit bekomme, ich würde wahrscheinlich in die tiefsten depressiven Abgründe fallen :weinen:) das ich noch 2 x mal R-Chop zusätzlich bekomme, danach soll eine PET/CT gemacht werden und wenn dann alles gut ist, meinte er, würden sie mich endgültig (oder auch vorerst, man weiß ja nie) in ruhe lassen. Das würde aber auch bedeutet, dass das berüchtige >Damoklesschwert< im Bezug auf den Verlust meiner GB immer noch über "uns" (er meinte tatsächlich, wortwörtlich uns *lol*) schweben würde. Wenn bei der PET noch >irgendwas< aufleuchtet, tja dann... ist guter Rat teuer!!! Ich meinem ärztlichen Kurzbrief stand dann so etwas wie "partielle Remission" ich hab erst mal durch die Sauklaue potenzielle oder prinzipielle gelesen... aber durch erneutes googeln (oh ich hasse diese Suchmaschine) stieß ich dann auf eben partielle Remission, was soviel heißt wie, joah, is besser geworden aber net wirklich gut. Der Tumor ist um mehr als 50% zurück gegangen. Nach 6 Zyklen wohlbemerkt. Da frage ich mich doch nun wirklich, wie groß die Chance ist das nach 2 weiteren Zyklen die Tumore nicht mehr "partiell" sind. Ich hab nun echt schiss bekommen, das ich es wohlmöglich nicht schaffe... oh mein Gott, ich will nicht sterben :weinen::weinen::weinen: Ich war auch im 4. Stadium der Erkrankung... merkwürdig ist auch, dass 4 Stadium bedeutet das mehr als nur ein Lymphknotenbereich einbezogen ist, sprich Organe, Knochenmark etc. aber mein Primärtumor war von BEGINN AN, an der GB (also sprich Organ), also war ich dann schon von Beginn an im 4. Stadium?????? Ich wünsche mir sooo sehr gesund zu werden und ich werde an mir abreiten alles schätzen zu lernen... aber ich möchte nur soooo gerne gesund werden... Wie ist es eigentlich bei euch so mit Remisson/Rezidiv gelaufen??? Und gibt es hier jemand der schon seit einigen Jahren in Remission ist???? Die machen einem ja gerade im Bezug auf die Hodgkin Erkrankung ziemlich viel Angst was einen "Zweitkrebs" angeht. Von wegen Leukämie oder Lungenkrebs etc. Mein Fresse, besteht das Leben das man jetzt hat NUR NOCH AUS KREBS????? Ist es das worauf es jetzt den Rest meines Daseins heraus läuft???? Die Angst vor Krebs.... wann und wo und wie wird er mich "beißen"... ich will so nicht Leben. Das Simonton Seminar hat mir sehr viel geholfen, aber es ist sooooooooo schwer seine innerlichen Glaubenshaltungen zu ändern. Wie auch immer, es tut mir Leid das ich euch nun sooooooooo dermaßen vollgelabert habe, aber mir war einfach soooooo sehr danach..... Danke an alle die diesen RIESIGEN Text überhaupt lesen :remybussi Ich wünsche euch allen einen friedlichen, ruhigen Abend... Lg eure Schnuddelmaus :remybussi:remybussi:remybussi |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Schnuddelmaus,
erst einmal ganz herzlichen Glückwunsch dazu, dass in der GB nix nachweisbar war!! Das sind super Nachrichten! Zu dem "der Doktor ist nicht so positiv wie ich" Problem: Genau wie die Ärzte bei schlechten Nachrichten nicht zu negativ sein wollen, wollen sie bei positiven Nachrichten nicht zu positiv sein. Natürlich erzählt der Dir jetzt nicht: "Super, Sie sind geheilt und werden uralt", denn natürlich bedeutet eine Remission noch nicht, dass Du geheilt bist. Jetzt lass' die Remission erstmal ein Jahr alt werden, dann 3 und dann 5 Jahre. Dann wird auch der Doktor von Mal zu Mal positiver :). Bei meinem Mann ist das Lymphom jetzt 2.5 Jahre her und wir verschwenden kaum noch einen Gedanken daran. Allerdings haben wir ja noch den anderen Krebs, der unser Denken in Anspruch nimmt und bei dem es leider keine so guten Aussichten gibt. Was aber wirklich wichtig ist: Nimm' Deine Erkrankung zum Anlass Dein Leben zu überdenken. Du hast gemerkt, es kann alles plötzlich so schnell gehen, da soll man nicht seine Zeit mit Dingen verplempern, die einem keine Freude bringen! Also gerate nicht zurück in den alten Trott, sondern versuche herauszufinden, was Du tun könntest, um Deine innere Zufriedenheit wiederzufinden. |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hi Andorra, :-)
danke erst mal dafür das du meinen Text überhaupt gelesen hast, ist irgendwie mal wieder ziemlich lang geworden. :laber: Ich bin halt eine Labbertasche!!! Irgendwie schaffe ich es auch nicht mich kürzer zu fassen, was wirklich schade ist, denn dadurch lesen bestimmt viele den Thread erst gar nicht, weils einfach soooo viel ist, was aber auch wiederum schade ist für mich, da ich mit Freunden und Eltern nicht so gut über all diese Dinge reden kann, weil sie dadurch schon spürbar belastet sind. Ich hoffe dann immer darauf das ich (ganz kindlich wie ich bin *hihi*) viele Antworten bekomme, von Menschen denen es ähnlich geht und so... aber ich glaube dafür müsste ich mich einfach etwas kürzer fassen oder mehr Absätze machen, sonst ist das Lesen soooo furchtbar anstrengend :augen: Zu der Remission gesagt: Ich bin ja NICHT in Remission (das ist ja mein Dilemma)! Ich bin in partieller Remission (also glaube könnte man sagen Teilremission) aber das eben nach 6 Zyklen R Chop, die bei mir eh nicht stark genug dosiert waren, da ich ja wegen meiner - durch die Erkrankung entstanden - Niereninsuffizienz keine hochdosierten Chemos verarbeiten könnte. Ein echter Teufelskreis!!! Ich weiß nur nicht wieviele Chemos man überhaupt bekommen kann in dieser Sache. Ich höre immer nur von 6 oder 8 Zyklen R-Chop, geht da auch mehr oder müssen dann härtere angelegt werden???? Ich bin ja leider auch im IV Stadium und laut Internet und Fachbüchern liegt die Heilungschance dabei nur noch bei 50% Sind 50% Heilungschancen viel??????? Ich hab halt schiss das ich auch so eine Stammzellentransplantation machen müsste, da die dann ja auch das Immunsystem so runter fahren müssen, das nix mehr geht :weinen: Und ich weiß ja auch gar nicht wie die das bei mir machen wollen, eben wegen meiner Nieren.... und dann würde ich auch gerne um eine Strahlentherapie herum kommen, einfach weil ich weiß welche starken Nebenwirkungen (langfristig gesehen) diese hat und wie sie die Möglichkeit auf z.B. Leukämie erhöht. Ich weiß, ich mache mir vielleicht zu viele Gedanken, aber das alles ist schon irgendwie sehr belastend. Jedenfalls danke ich dir für die Antwort... Heute hat mein 7 Zyklus mit Antikörpern angefangen und Morgen gibts Chop im Krankenhaus.... drück mir die Daumen!!!! Ganz liebe Grüße an euch alle.... Schnuddelmaus :remybussi |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Schnuddelmaus,
50% Heilungschance ist relativ viel ja. Mein Mann z.B. hat 0%. Aber bei den Patienten geht es immer um 100%, wenn Du bei den 50% bist, die Glück haben, dann ist es gut, wenn Du nicht dazu gehörst, dann ist es schlecht. Versuch' positiv zu bleiben. Noch ist nicht von einer Hochdosis die Rede und von keiner SZT. Und wenn davon die Rede sein wird, dann schaffst Du das auch, das haben schon viele vor Dir! Es nützt doch nichts, sich darüber jetzt schon den Kopf zu zerbrechen. Immer nur den Schritt gehen, der gerade ansteht und aufhören ständig über die Zukunft nachzudenken und zu planen! Das lernt man, mit einer unheilbaren Krankheit, wie sie mein Mann hat recht schnell. Wir leben schon 1.5 Jahre mit 0% Chance und wir leben - zumindest momentan - damit richtig gut. |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Schnuddelmaus
habe lang gebraucht Dich hir zum finden, wie das soo ist PN kestchien gelöcht und ich hatte nicht im Hand mich fündig zum machen, aber wer suht,der findet:D Wie geht es Dir im zwiechen Zeit haste die Antikörper hinter Dir? werd mich sehr freuhen von Dir was zum hüren.Ich denke an Dich mit allerbeste wünche. Beba:knuddel::knuddel: |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Beba :-)
ja ich war schon lange nicht mehr hier im Forum aber im Augenblick geht es mir sehr gut! Hatte 7 und 8 Chemo hinter mich gebracht und die beiden waren schon hart. Die ersten 6 schienen mir manchmal wie ein spaziergang, aber die 7 und 8 waren da schon intensiver!!! Nun gehts mir aber gut! Die letzte Chemo is schon ca. 4 Wochen her und ich hab nun MRT gemacht und PET/CT und das Ergebnis kriege ich nächste Woche. Aber ich mache mir nicht so die Sorgen, ich bin bester Dinge. Ich persönlich fühle mich total gesund :-) wüsste ich nicht das Gegenteil wurd ich meinen mir ging es super! Ich arbeite eben über der Schulmedizien noch hart an mir. Mit Heilpraktiker und viiiiiiiiiel seelisch/mentalen Methoden. Ich meditiere viel und entspanne. Ich arbeite mit Affirmationen usw. usw. weil ich meinem Arzt geschworen habe das ich mich nicht in die Statistik der Rückfälle begeben werde. NIEMALS!!! Ich weiß, das hört sich vielleicht geisteskrank an, aber mein Wille zu Leben und mein Glaube daran das ich NIE WIEDER KRANK werde sind sooooooooo hardcore, das mein Arzt schon manchmal sprachlos ist *grins* Ich weiß auch das die meisten hier nicht an alternative Sachen glauben oder so (zumindest macht es den Eindruck) aber das ist nicht schlimm, jedem das seine. Ich glaube daran und ich arbeite viel nach Dr. Simonton und habe unglaublich tolle Bücher gelesen und... naja, ich glaube das in uns eine Kraft wohnt die stärker ist als jede Chemo und jeder Krebs. Ich will mich nicht unterkriegen lassen!!!! NIE!!! *grins* Nach der PET Untersuchung hat der Arzt schon über die Bilder geschaut und gemeint (es ging ja spezifisch um die Gebärmutter ob ich sie behalten kann oder nicht) das er auf den Bilder keinerlei unregelmäßigkeiten gefunden habe. Er müsse zwar noch mal eine Tiefenuntersuchung machen aber es sieht alles sehr gut aus!!! *freu* ich will schon diesen Sommer einen schönen Urlaub in der USA machen und das schaffe ich auch, komme was wolle!!! ICH SCHAFFE ALLES!!!!!!!!!!! Danke für deine Nachfrage, ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag und viiiiiiiiiel Sonnenschein (bei diesem doofen Wetter) :winke: |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
hallo schnuddlmaus
das ist doch schon Sonnenschein, wenn nun die Behandlung hinter dir hast und guter Dinge bist. Drück dir die Daumen das sich nix mehr darstellt im Pet und du den USA Urlaub ganz gelassen antreten kannst. hab dich hier schon vermisst |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Schnuddelmaus:remybussi
habe erst jezt perr zufal mitgekricht das Du Dich gemeldete hast:shy::o Freuhe mich über Deine Nachrichten und Positivem einstelung;)die gleiche Worte sage auch selbst und hoffe aof das beste:) Wie geht es Dir in zwichen Zeit? wie siht es aus mit Nieren,und geplanten SZT? Bei mir soweit alles OK und die Hormonen haben sich aof Sommerzet eingeschtelt:lach: hoffe Du werdst schönen Ürlaub im USA haben, ein tipp kann ich Dir geben, halt Dich vern vom Obama Ehr sehr atraktiv,und Sympatiko:lach: Alsoo weiter hin alles Liebe und freuhe mich Dich wieder hir zum Lesen. Liebe Grüsse Beba,die Leidy Gaga:D:1luvu::winke: |
AW: Gebärmutterentfernung :-(
Hallo Schnuddelmaus,
Ich bin neu hier und lese mich gerade ein. Ich habe mich auch im Vorstellungs-Thread verewigt. Ich habe ein grozelliges diffuses B-Zell NHL. Dienstag startet die R-Chop-Terapie und ich bin total gespannt. Einerseits habe ich natürlich etwas Bauchweh, wenn ich daran denke, andererseits freue ich mich auch, weil es endlich losgeht. Dann wird nämlich schon seit zwei Monaten an mir herumgedoktert. Ich habe gestern angefangen hier ein bisschen zu stöbern und bin immer wieder auf deine Beiträge gestoßen, weil dich, vor allem am Anfag, die gleichen Themen beschäftigt haben, wir mich jetzt. Ich wollte dir nur sagen, dass ich deine Einstellung total gut finde. Ich habe manche deiner Beiträge nur überflogen (du schreibst echt viel :), voll schön ) aber mir hat das den ein oder anderen Denkanstoß gegeben. Ich wünsche dir und allen anderen eine gute Zeit und denke an die vielen starken Menschen hier, die das alles auch schon mitgemacht haben, wenn ich am Dienstag meine Antikörper bekomme. Liebe Grüße, Jenny |
Woher diese Müdigkeit????
Hi ihr Lieben,
hab sehr lang nix mehr von mir hören lassen, aber ich muss dringend mal eine Frage los werden. Ich bin laut Ärzte in kompletter Remission. PET ergab SPITZEN Ergebnisse alles weg etc. etc. da aber mein Rückfallrisko laut Ärzten bei 40 bis 50 % läge, muss ich nun die Gebärmutterbestrahlen. Da bin ich gerade auch dabei. Is zwar schade wegen meinem Kinderwunsch etc. aber es is so wohl das Beste. Jetzt wollte ich mal was fragen.... bin seit dem 31.08 in Strahlentherapie und vertrage alles BESTENS!!!! aber ein paar Tage bevor die Bestrahlung los ging so ca. 4 oder 5 Tage vorher kam bei mir plötzlich so eine komische Müdigkeit auf. Ich fühle nicht schlapp in dem Sinne oder so... manchmal überkommt mich nur so eine schwere im Bereich der Augen das ich gerade da wo ich stehe einschlafen könnte. Wenn ich dann ativ bin und beschäftigt is sie weg (bzw. merke ich nix mehr davon) aber kaum komme ich in einen Ruhezustand werde ich extrem müde. Besonders Vormittags und gegegn Abend legt sich das meist total. Die Müdigkeit is manchmal auch irgendwie nur so im Hintergrund. Da bin ich nicht direkt müde... nur so... weiß auch nicht... scheinmüde oder so... aber schlapp fühle ich mich nicht. Das geht nun aber schon wie gesagt knapp 2 Wochen so und ich frage mich nun ist das ein ANzeichen für ein Rezidiv oder was?????? Meine letzten Blutwerte waren auch OK (z.B. das Hämaglobin - weswegen ich früher oft müde war) ich weiß auch woran das liegen könnte... hat jemand von euch damit erfahrungen???? Lg Irena P.S. wenn ich so drüber nachdenke... ganz nicht nicht schlapp fühle ich mich doch nicht immer... oft habe ich Phasen am Tag besonders im Vormittagsbereich... da bin ich aktiv und plötzlich überkommt mich so ne dermaßene Erschöpfung das ich mich ausruhen muss... und trotz großer Ruhephasen und gutem Ausschlafen bin ich trotzdem noch müde... ey ich kapie das nicht... woher kommt das nur... ansonsten gehst mir herrlich... nur die Müdigkeit macht mich manchmal echt wahnsinnig!!! |
AW: Woher diese Müdigkeit????
P.S.S: mir is noch eingefallen das ich seit ein paar Wochen schmerzen in allen Knochenbeugen habe... also Glieder besonders in den Fingern???? Mir wurde gesagt das könne am Cortison liegen (hab immer 100mg x 5 Tage zur Chemo bekommen) und da das nicht im Körper abgebaut wird greift es auch irgendwie die Knochen an oder so... hat damit jemand Erfahrungen von euch?????
Glg Irena ;) |
Auszeit.........!
Liebe Irene
Erst einmal gratuliere ich Dir zur überstandenen Therapie und zu den tollen Kontrollergebnissen. Die Strahlentherapie ist nicht einfach, aber ebenfalls gut zu schaffen. Zur Müdigkeit: es ist wirklich nicht ungewöhnlich dass eine körperliche und psychische Erschöpfung vorhanden ist. Sich fallen lassen, Dein "Unterbewußtsein hat dies evtl. so aufgenommen". Ich erinnere mich daran dass ich ebenso dieses Problem immer wieder hatte, eine unerklärliche, bleiernde Müdigkeit. Später ist es mir bewusst geworden, welch eine Last von mir abgefallen war. Es kamen auch andere Dinge noch zum Tragen, mein gesamter Tagesablauf war "im Eimer", aber mit der Zeit hat es sich auch wieder reguliert. Man muss immer bedenken, dass während der Therapie der gesamte „Mittelpunkt“ genau darauf gelegen hat, man hat die Kräfte so eingeteilt, dass man jeden Tag bewältigen konnte. Und jetzt, wo die Zeit da ist und man sich quasi erholen kann, gerät alles erneut durcheinander. Übrigens: meine Blutwerte waren zu diesen Zeiten auch stets in Ordnung, sie wurden fast noch öfter kontrolliert, eben weil auch ich mit dieser eigenwilligen Umstellung nicht klar gekommen bin. Liebe Irena, es wird wieder! Erwarte nicht zu viel von Dir selbst und gib Deinem Körper die Zeit diesen Dauerstress zu verarbeiten. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute, vor allem für die Bestrahlungen! Zu den Glieder,- Knochenbeschwerden: tatsächlich kann das am Cortison liegen, müsste sich dann allerdings mit der Zeit wieder geben. Liebe Grüße Ina |
AW: Woher diese Müdigkeit????
Hallo
erst mal herzlichen Glückwunsch zum Ergebniss das mit der Müdigkeit kann ich nur bestätigen, ich leide heut immer noch drunter aber es wird immer weniger . Denke auch das es anfangs die Psyche ist, die einfach entspannt nach so einem schweren Weg und der Körper doch mehr mitmachen mußte als man dachte. Dank da wird einem erst bewußt was man mit machte. Man geht den weg so wie einem Angeraten wird, packt alles mit irrsinniger Kraft wundert sich über eine selber und plötzlich wenn alles überstanden die Angst schwindert..................... dann kommt der Durchhänger. ich konnte es gut mit Sport abfangen, den Körper wieder trimmen, merken das der Muskelkater nachlässt, ausgibig mit Freundinnen lachen usw. einfach leben in vollen Zügen. Es gibt auch ein Krankheitsbild dafür , fängt mit F an , mist wie heißt des jetzt. Wenn mir einfällt dann schreib ich mal oder such unter nebenwirkung von chemo. Da müsst es zu finden sein. Noch viel Kraft für die Bestrahlungen, wieviel hast den noch? Grüssle die Bine |
Gebärmutterentfernung/Chemo/Müdigkeit
Hi,
danke erst mal für die Antworten. Die Müdigkeit hat schon paar Tage nach der Bestrahlung bei mir nachgelassen... das war super ätzend, ich hatte mich eine Weile lang wie auf Drogen gefühlt... und egal wieviel man schläft, man wurde nie fit!!! Nun fühle ich mich sehr gut!! Allerdings habe ich seit der Bestrahlung schmerzen in den Organen. Überall zieht es mal hier und mal da... aber besonders im Bereich des Rippenbogens... Am 29.11 habe ich einen CT Termin und das macht einem ja schon immer Angst!!! Besonders das Gespräch danach beim Doc... aber da muss man ja durch, man weiß das es kommt. Laut meiner Ärzte habe ich sehr gute Chancen die Sache überstanden zu haben. Habe ja auch meine Ernährung komplett umgestellt und esse jetzt soviel Gemüse und Obst (auch frische selbstgemachte Säfte von beidem) nehme Vitamic C und Vitamin B15 und zum Säure Basen Ausgleich noch pflanzliche Basen Tabs... mit frischer Luft, Bewegung und Mediation hoffe ich meinem Körper bessere Chancen auf vollkommene Genesung zu geben :-) Aber ich muss schon sagen... bisschen schiss machen mir diese Schmerzen schon. Es sind keine Schmerzen in dem Sinne, sondern eher ein Ziehen. Über den ganzen Oberkörper verteilt. Ich weiß auch nicht woher das kommt. Vor der Bestrahlung war alles gut, aber seit der Bestrahlung tun mir die Organe halt weh und auch im Bereich vom Zwerchfell. Allerdings eben nicht zenrtiert... mal hier, mal da... aber als ich die Diagnose damals bekam (Stadium IV) hatte ich gar keine Schmerzen gehabt. Daher weiß ich auch nicht... ich hab halt immer irgendwie schiss das es auf ein Rückfall hindeuten könnte. Dabei fühle ich mich außerhalb der kleinen Wehwechen (es ist wirklich ein subtiler Schmerz... ein Ziehen... aber nicht wirklich Schmerz... schwer zu beschreiben) sehr fit. Ich kriege täglich mehr Energie. KOnnte schon meine Küche tapezieren. Mache lange Spaziergänge. Stehe früh auf... mein Blut ist gut... ich fühle mich immer ausgeruht und erholt wenn ich geschlafen habe usw. also würde es hier und da nicht etwas weh tun, würde ich mich KERNGESUND fühlen wie ein junges Reh :-) Woher können diese Schmerzen kommen???? Hat jemand auch solche komischen Beschwerden nach Chemo & Bestrahlung gehabt?? Ich hatte öfter komische Sachen die gingen dann aber meist nach paar Wochen wieder weg... diese Beschwerden habe ich seit ca. 2 Wochen... übrigens, das mit den Threads habe ich nicht so gecheckt... schade das jetzt nicht alles in einem drin ist... kann der Admin das noch zusammen legen oder ist das zu kompliziert??? Ich hoffe das die Ergebnisse am 29.11 gut werden... ich habe für den 22.12 ein Flug nach Kroatien zu meiner Familie gebucht. Ich freue mich darauf... außerdem will ich nächstes Jahr in die USA erst nach NY und danach nach Californien... weil ich habe Kontakt mit Fran Drescher (aus dem TV die Nanny) bekommen.. und die hatte ja auch einiges hinter sich was Krebs angeht und auch ein Buch geschrieben, Cancer Schmancer und eine Stiftung etc. gegründet... sie ist eine unheimlich tolle Frau und wir haben uns mit paar Leuten zusammen getan und dürfen sie in ihrem Kaffee in L.A. besuchen kommen. Sie freut sich auf uns.... *hihi* das wird soooooo toll!!! Hoffentlich wird alles gut!!!!! Ich wünsche euch eine gute Nacht und einen hoffentlich schönen, sonnigen Morgen... Glg eure Irena |
AW: Gebärmutterentfernung/Chemo/Müdigkeit
Ach... *schnüffz* hoffe mir antwortet noch jemand :-)
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