![]() |
AW: Szinti zeigt Knochenmetastasen...Irrtum??
Hallo,
ich würde auch nicht gleich von Metastasen ausgehen, kann es auch Osteoporose sein. Dies kommt bei Krebspatienten häufiger vor, als man denkt. Durch die Chemogabe und der meist unterversorgten Ernährung, wird der Knochenabbau beschleunigt. Bei meiner Mutter wusste man bis zum letzen Tag nicht, ob es Knochenmetas sind oder nicht. Dabei waren wir bei 3 verschiedenen Ärzten! Bei Knochenmetas bekommt man 1x im Monat eine Knochenaufbauspritze, aber diese hat keine Nebenwirkungen und meistens wird noch der befallene Knochen bestrahlt. Drück Dir die Daumen ! Claudia |
AW: Szintigrafie...4 Liter trinken
Hallo,
ja, ich durfte Tee trinken und sogar klare Suppen essen. Die 4 Liter sind eine Besonderheit bei der Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie, die man bei neuroendokrinen Tumoren nutzt. Sonst ist es vielleicht tatsächlich anders?! LG Lea |
Ist das wirklich positiv?
Hallo Ihr lieben,
ich wünsche Euch allen nochmal schöne Weihnachten, trotz aller Sorgen und dem Kummer, der uns begleitet. Ich hoffe, Ihr hattet schöne Feiertage? Mich haben die Weihnachtstage ganz schön runtergezogen. Immer muss ich daran denken, dass es vielleicht das letzte Weihnchtsfest sein könnte, das ich mit meinem kleinen Sohn (2) erleben darf. Vielleicht könnt Ihr mich ein wenig aufbauen. Meine Geschichte kennt Ihr ja vielleicht aus anderen beiträgen. Ich habe einen neuroendokrinen Tumor im Bauchspeicheldrüsenschwanz mit Metastasen in der Leber. Hatte nun ein halbes Jahr Chemo und dies ist das Ergebnis vom letzten CT kurz vor Weihnachten: Die Metastasen in den Lymphknoten sind weg, die Metastasen in der Leber zurückgegangen und der Tumor ist nicht mehr gewachsen. Kann ich das wirklich als positive Nachricht werten? es fällt mir im Moment so schwer, das als positiv zu sehen, da ich eher die Hoffnung hatte, dass der Tumor auch kleiner wird. Vielleicht könnt Ihr mir Mut machen...:-( LG eure Lea |
AW: Ist das wirklich positiv?
Hallo.
Also ich würde daß sehrwohl als positiv empfinden. Nicht bei jeden schlägt die Chemo so gut an. Wie geht es weiter mit deiner Behandlung? Haben deine Ärzte schon mit dir gesprochen? Ich wünsch dir auf jeden Fall alles erdenklich gute. L:g |
AW: Ist das wirklich positiv?
Hallo,
ich soll jetzt noch 6 mal Chemo (Etoposid und Cisplatin) bekommen. Dann sehen sie weiter. Es war mal die Rede von einer OP....davon sagt aber niemand mehr was.... |
AW: Ist das wirklich positiv?
Ich würde die Ärzte direkt nach fragen, was denn jetzt mit der OP ist. Du brauchst Klarheit und die bekommst Du nur, wenn Du direkt nachfragst.
Ich wünsche Dir viel Kraft |
AW: Ist das wirklich positiv?
Hallo Lea,
ich finde das sind sehr gute Nachrichten...kannst Dich freuen:-) Natürlich wäre es schöner wenn der Tumor sich auch noch verkleinert hätte, aber dieses Ergebnis lässt doch hoffen. Ganz Liebe Grüße Denise |
AW: Ist das wirklich positiv?
Liebe Lea,
dir auch noch, wenn auch recht spät, wünsche ich friedliche Weihnachten. Alleine das der Tumor nicht weiter gewachsen ist, solltest du schon als einen großen Erfolg ansehen!!! Das die Metas sogar fast verschwunden sind, ist noch ein viiiiiel größerer Erfolg. Dies solltest du positiv sehen und dich damit selber aufbauen das die Chemo bei dir so gut wirkt! Ich wünsche dir das du bei der nächsten Kontrolle genau so positive Ergebnisse bekommst. Alles Gute Michaela |
AW: Ist das wirklich positiv?
Liebe Lea,
ich meine auch, dass Du zufrieden sein kannst. Die Metas sind von der Chemo getroffen worden und geschrumpft oder verschwunden. Das ist das wichtigste! Oft denken wir so viel an den Tumor, weil er sich als erstes zeigt und am grössten ist. Aber eigentlich ist er nicht so gefährlich, wenn man ihn wie bei Dir in Schach hält. Viel gefährlicher sind die Metas und genau die werden von Deiner Chemo anscheinend erfolgreich getroffen. Ich würde auch unbedingt die Ärzte nach der OP fragen. Vielleicht freuen sich die Ärzte ja auch, dass die Chemo so gut wirkt und wollen noch einen weiteren Chemo-Effekt mitnehmen, ehe sie operieren. Je mehr man die Metas vor der OP kleingekriegt hat, desto effektiver kann die OP werden. Also, frag nach und lass Dich von den Ärzten beruhigen! Noch ganz schöne Feiertage! Alpenveilchen |
Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo,
ich hoffe, meine Frage klingt nicht all zu blöd. :rolleyes: Aber ist es eigentlich so, dass die Heilung des Krebses nicht möglich ist wenn man Metastasen hat?? Sowas wollte mir ein Bekannter weismachen. nett, oder? Ist das wirklich so??? Ich habe ja Metastasen in der Leber, die durch die Chemotherapie schon kleiner geworden sind. Der Tumor an sich ist auch nicht größer geworden. Bei mir wurde ja erst Chemo gemacht und nach den nächsten 6 Zyklen soll eventuell operiert werden. Vielleicht könnt Ihr mir helfen und habt eine Antwort für mich? DANKE und LG Lea:) |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Liebe Lea,
eigentlich gibt es ja kein allgemeines "heilbar" oder "nicht heilbar". Generell gilt man nicht als geheilt, so lange noch Metastasen da sind. Also bekämpft man sie, am besten mit einer Operation und wenn das nicht möglich ist, mit Chemotherapie, so dass man die Metastasen, die nach der Chemotherapie noch da sind, dann leichter wegoperieren kann, da sie geschrumpft sind. Wenn jemand Krebs mit Metastasen als "unheilbar" bezeichnet, dann nur, weil es ausser der Operation bisher kein anderes wirksames Mittel gibt, um sie ganz loszuwerden. Aber wie hier schon mal jemand schrieb: Gesund gibt es gar nicht. Es gibt nur "noch nicht gründlich genug untersucht". Also ich würde nicht viel auf die Definitionen geben. Beim Krebs ist alles gut, was den Verlauf hinauszögert, da man dann weitere Chancen bekommt, aus dem Fortschritt der Krebsforschung, Nutzen zu ziehen. Wir wissen nie, ob nicht morgen eine neue Methode oder ein neues effektives Mittel zur vollständigen Heilung geboren wird. Alles Gute für Dich im neuen Jahr wünscht Dir das Alpenveilchen |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo,
ich bin ja gerade in Therapiepause. Mein letztes CT war Anfang Dezember, letztes MRT vor 2 Wochen. Nun plagen mich seit ein paar Tagen wieder Rückenschmerzen und Schulterschmerzen. Würdet Ihr nochmal deswegen zum Arzt gehen oder sind das normale Symptome, mit denen man einfach leben muss? LG Lea |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Können Sie Schmerzen ein Zeichen dafür sein, dass der Tumor wächst??? Oder die Metastasen?
|
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo liebe Lea,
wann wäre denn sonst Dein nächster Arzt- oder Nachsorgetermin? Ist es noch lang bis dahin? |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo,
also zu Deiner ersten Frage: Wenn die Metastasen nur an einer Stelle und nur wenige sind (zb ein paar vereinzelte Lebermetatasen und sonst nirgends im Körper welche), denn wird man versuchen sie heraus zu operieren, und dann ist der Krebs eventuell heilbar. Sind sie allerdings an verschiedenen Stellen des Körpers vertreut und so nicht mehr zu operieren (was ja meistens der Fall ist) ist das eine chronische Erkrankung und nicht mehr heilbar, nur noch aufzuhalten durch Chemo oder Bestrahlung. Also Rückenschmerzen sind schon mit Bauchspeicheldrüsenkrebs assoziiert. Aber anscheinend ist der Tumor ja auch noch drinnen, oder ? Aber wenn Du vor 2 Wochen beim MRT warst und er da gleich groß oder kleiner war, denn wird er nicht innerhalb so kurzer Zeit plötzlich wieder wachsen.... Also ist zumindest sehr unwahrscheinlich. Wüde dennoch vorsichtshalber den Arzt aufsuchen. Vielleicht kann man ja auch mit Ultraschall mal gucken. Was hattest Du denn ganz am Anfang für Symptome ? Du bist echt noch sehr jung für diese Diagnose. Denke die werden alles dran setzen um das zu operieren und ggf auch zu heilen. Viele Grüße Sophie |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo,
im Juni habe ich die Diagnose bekommen. Davor bin ich mit heftigen Bauchschmerzen und Atemnot in die Notaufnahme gekommen. Das kam von einem Tag auf den anderen. Vorher hatte ich überhaupt keine Anzeichen. |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Guten Morgen :-)
Wurde von Euch jemand trotz Lebermetastasen operiert? Das würde mich wirklich interessieren. Oder wir das dann generell nicht gemacht? LG! |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo,
Das kommt auf die Anzahl der Lebermetastasen an.... Wenn es nur einzelne sind, die man mti heraus nehmen kann, denn ja. Ansonsten Nein. Wie die bei Dir im Einzelfall (vor allem wegen des jungen Alters) verfahren kann ich natürlich nicht sagen. Was sagen sie denn ? Wollen sie operieren ? Viele Grüße Sophie |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo !
Meine Mutti hat BSDK und Metasthasen in der Leber. Sie wurde nicht daran operiert ! Den Tumor in der Bauchspeicheldrüse wollten sie raus nehmen, aber es ging nicht mehr er war zu groß und hat das ganze Gewebe drumrum eingenommen. An die Leber sind die Ärzte überhaupt nicht rangegangen. Wir wissen nicht warum. Wir warten warten warten, daß Mutti endlich die Chemo anfangen kann. Wenn nicht wieder was dazwischen kommt, hat sie Mittwoch die erste Chemo. Ich wollt Dich wissen lassen, daß ich auch an Dich denke ! LG JADSY |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Hallo,
also meine Mutter hat auch eine Metastase in der Leber. Sie macht jetzt erst Chemo und danach soll sie in Heidelberg operiert werden... Was für eine Chemo bekommst du? Lg Tascha |
AW: Bedeuten Metastasen immer, dass eine Heilung nicht möglich ist?
Meine Mutter bekam im Oktober 2010 die Diagnose BSDK.
Vorab wurden sehr umfangreiche Diagnosen gemacht, CT, MRT mit und ohne Kontrastmittel, Ultraschall. Bei der OP wurden dann noch befallene Lymphknoten entdeckt und doch 2 Metastasen in der Leber entdeckt, die gleich mitentfernt wurden. Also ist meine Antwort jain, möglicherweise hätten die Ärzte nicht operiert, wenn Sie von den Metastasen gewusst hätten. Gestern bekam ich die Nachricht von meinen Eltern, dass auf dem aktuellen CT multiple Metastasen in den Leber erkannt wurden und die Blutwerte sich stark verschlechtert haben. Zur Chemo muss sie jetzt noch Tabletten nehmen. Der Tumore wachsen aber sehr schnell und die Chemo schlägt nicht an. Es hängt halt immer vom behandelnden KH ab, ob eine OP riskiert wird oder nicht. Meine Mutter war in Kaiserslautern zur OP. |
OP...ja oder nein
Hallo,
ich brauche heute einfach mal Euren Rat. Ich bin 34 und an einem neuroendokrinen Tumor der BSD mit Lebermetastasen erkrankt (T4). Seit Juni habe ich nun 6x Chemo mit Etoposid und Cisplatin hinter mir. Der Tumor ist seitdem nicht mehr gewachsen und die Metastasen sind zurückgegangen. Im Moment habe ich Therpiepause. Nun ist es so, dass die Chirurgen operieren würden, Tumorentfernung mit Leberteilresektion. Die Internisten würden nicht operieren, da sie meinen, dass an anderer Stelle dann ein neuer Tumor wachsen würde. So, nun sitze ich zwischen zwei Stühlen und weiss nicht, was ich machen soll. Wer hat Erfahrung mit solch einer OP? Freue mich auf Eure Erfahrungen und antworten! DANKE & LG Lea |
AW: OP...ja oder nein
Hallo Rosenfan1974,
wie viele Metastasen hast du denn? also meine Mutter hat eine an der Leber und die Ärzte wollen bei ihr auch nach der Chemo eine Op machen. Wir werden dafür dann nach Heidelberg gehen... Lg Tascha |
AW: OP...ja oder nein
hallo Lea,
zu der Op selber kann ich dir nichts sagen. Also nur grundsätzlich... Internisten stehen Op's häufig eher kritisch gegenüber. Aber zu postulieren, wenn man operiert, dann wachsen DESWEGEN anderswo Tumoren, ist so ganz sicher nicht richtig. Richtig ist eher, daß die Op nicht zuverlässig davor schützen kann, daß noch anderswo Metastasen kommen werden. Meine persönliche Meinung: solange operiert werden kann, dann sollte man operieren. Was weg ist, kann nicht mehr streuen! Wenn du Glück hast, war es das dann - eine Garantie aber kann dir sowieso keiner geben. Die Chemo haben bei dem Primärtumor nur einen Stillstand im Wachstum gebracht, die Metas sind nicht weg sondern nur kleiner geworden. Eine Op würde dich jetzt zumindest von dieser Quelle für neue Metastasen befreien. Schon deswegen solltest du dir gut überlegen, ob du die Op nicht machen läßt. Diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Wie immer du dich entscheidest, ich drück dir alle Daumen. |
AW: OP...ja oder nein
Hallo,
Du solltst auf jeden Fall eine zweite Meinung von Spezialisten einholen, bitte kein Wald- und Wiesenkrankenhaus! Führend sind z.B. Heidelberg Prof. Büchler und auch Bochum - Prof. Uhl, auch aus Hamburg ich glaube Prof. Izbicki habe ich hier im Forum immer gelesen. Und Du bist noch so jung, da wäre eine OP und anschließende Chemo sicher die grösste Möglichkeit diesen Tumor zu besiegen. Lies Dir mal die Punkte von Ole durch. Sie sind zwar schon einige Jahre alt, aber immer noch aktuell. Alles Gute für Dich. LG Elfie |
AW: OP...ja oder nein
Hallo!
Du schreibst es handelt sich um einen neuroendokrinen Tumor.Die Chemo die du bekommen hast (Cisplatin/Etoposid) wird aber bei neuroendokrinem Karzinom verabreicht. Handelt es sich nun um einen neuroendokrinen Tumor oder um neuroendokrines Karzinom? Bei einem Tumor wird meist operiert,auch nachoperiert,weil es langsamer wächst. Bei einem bösartigeren Karzinom sieht sie Sache wieder anders aus.Allerdings gibt es Fachkommentare,wo das neuroendokrine Karzinom als das "Chamäleon" bezeichnet wird,also sich ständig verändernd.Kann also durchaus sein,dass ein bösartigeres Karzinom durchaus von sich aus plötzlich langsamer wächst oder still steht. Was würde man tun wenn du Präsident der Vereinigten Staaten wärst? Meine Meinung: man würde dich operieren. Lieben Gruss! |
AW: OP...ja oder nein
Zitat:
ein Karzinom ist auch ein Tumor. Tumor ist der Überbegriff sowohl für gutartige als auch bösartige Gewebeschwellungen bzw. -veränderungen. http://www.medizinfo.de/krebs/allgemein/tumor.shtml |
AW: OP...ja oder nein
Hallo!
Aber bei neuroendokrinen unterteilt man etwas anders: neuroendokriner Tumor(frühere Bezeichnung Karzinoid) G1 bzw. G2 neuroendokrines Karzinom G3 GERADE BEI EINER NEUROENDOKRINEN KRANKHEIT unterscheidet sich die Behandlung zwischen Tumor (G1 und G2 sowie niederer KI67 Index) und Karzinom GEWALTIG! Es ist SEHR SELTEN und daher NICHT in der Behandlung gleichzustellen mit dem üblichen Pankreaskarzinom. Man muss unbedingt zu Spezialisten,und es gibt nicht viele bei dieser seltenen Erkrankung! Jeder Fall muss individuell betrachtet werden. In Heidelberg,NCT, Prof. Dirk Jäger ist ein absoluter Spitzenmann auf dem Sektor! Gruss |
AW: OP...ja oder nein
Zitat:
Ich empfehle Dir unbedingt, die Meinung von Experten auf diesem Gebiet der neuroendokrinen Tumore einzuholen. Das sind Prof. Wiedenmann/Prof. Pavel in der Charite in Berlin und Prof. Baum in Bad Berka (Radiorezeptortherapie, falls die bei Dir in Frage kommt). Im übrigen solltest Du Dir Infos und Rat bei den Selbsthilfegruppen holen (BS-NET in Berlin und/oder NetzwerkNet aus Nürnberg). Viele Grüße Konstantin |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:25 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.