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AW: Ovarialkarzinom mit Peritonealkarzinose und Omental cake
Liebe Sybille,
wie geht es Dir? Wie geht es Deiner Schwester? Ich denke immer wieder an Dich und Euch und hoffe, dass es wenigstens etwas aufwärts geht. Viele liebe Grüße Edeka |
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Liebe Edeka
vielen Dank für deine Nachfrage. Meine schriftliche (eMail) Anfrage nach den Befunden wurde negativ beschieden. Sie geben die Unterlagen nur mit schriftlicher Einwilligung meiner Schwester raus (die haben sie eigentlich). Nun gut. Ich rufe täglich in der Klinik an und erkundige mich nach dem Befinden meiner Schwester. In den letzten Tagen hat sie leichte Vorschritte gemacht, musste aber nach wie vor beatmet werden. Heute rufe ich wieder an und erfahre von der Krankenschwester, dass meine Schwester wieder operiert werden musste. Ich habe dann um den Rückruf von einem Arzt gebeten. Der hat mich jetzt informiert, dass sich zwischen den Darmschlingen Abszesse gebildet hatten, die man operativ entfernt hat. Natürlich ist das ein Rückschlag. Man versucht jetzt sie von der Beatmung zu nehmen. Das ist jetzt erst mal Nahziel, alles andere wird dann entschieden. liege ich da so falsch, wenn ich glaube, dass Angehörige in so einem Fall informiert gehören? Der Arzt hat sich jetzt meine Adresse notiert und will mir den histologischen Befund zukommen lassen - ich bleibe da auf jeden Fall dran und habe meinen Schwager entsprechend instruiert, dass er auch noch die Erlaubnis dazu gibt. Alles Gute für euch - ich melde mich wieder |
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Liebe Sybille,
oje... vielen Dank für Dein Lebenszeichen! Was mir gerade einfällt, ich habe mich darüber vorhin auch im Thread von Neala geäußert, weißt Du, bei welcher GynäkologIn Deine Schwester war? bzw. wer sie eingewiesen hat? Du hast ja ziemliche Probleme mit der Kommunikation, zumal Du selbst so gebeutelt bist und alles andere als vor Ort.. es ist generell höchst problematisch, wenn es für Klinikärzte und vermutlich nochmal mehr für Operateure, die viel am Tisch stehen, als primäre Ansprechpartner keinen niedergelassenen Arzt sondern die Patienten selbst oder Angehörige gibt. Nicht-Mediziner werden als nicht auf Augenhöhe und tendenzeill eher als lästig wegen erhöhtem Diskussionsaufwand empfunden. Wie wäre es, wenn Du den Arzt/die Ärztin Deiner Schwester kontaktierst, die schwierige Situation schilderst und zwischenschaltest? Damit da mehr Wumms reinkommt, Du nicht immer hinterhertelefonieren musst und jemand verlässlichen hast? Nur so eine Idee. Es tut mir echt leid, wie Du Dich abrackern musst! Und das, wenn die Situation ohnehin so belastend und traurig ist. Ach Mensch... Und zu Deiner Frage - ich schätze schon. Wenn ein Patient nicht ansprechbar ist und keine Patientenverfügung hat... Angehörige. Zumal Du ja sehr gut informiert und freundlich bist, mit Dir kann man doch gut kommunizieren. Aber eben - Klinikärzte und Schema im Kopf. Liebe Sybille, alles Gute! Und viele liebe Grüße Edeka |
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Liebe Edeka
du bist sehr lieb zu mir. Ich habe gestern ganz klar gesagt, dass ich in Zukunft informiert werden will. Ich hatte das auch so mit meinem Schwager besprochen. Die Ärztin hat sich entschuldigt und gesagt, dass es ganz natürlich wäre, wenn ich Auskunft begehre. Sie hat es versäumt und Besserung gelobt. Sie meinte, dass ich ja jeden Tag anrufen würde und dadurch schon erkennbar ist, wie sehr ich an meiner Schwester interessiert bin. Sie hat mir dann auch gesagt, dass meine Schwester heute nochmals operiert werden muss, man will den Bauchraum nochmals ausspülen damit der Eiter komplett weg ist. Sie wollte mich dann auch noch anrufen. Das hat sie gerade gemacht. Sie hat mir sehr ausführlich erklärt wie es gerade steht. Meine Schwester hat quasi einen "offenen" Bauch. Man hat ein Netz eingenäht und einen Druckluftverband drum gemacht und hofft, dass es einwächst und langsam der Bauch geschlossen wird. Ihr Zustand sei zufriedenstellen, natürlich schwach und noch beatmet, aber einigermaßen orientiert. Ich hatte nachmittags schon mal angerufen. Die Schwester, mit der ich telefoniert habe, hat gerade neben meiner Schwester gestanden und hat meine Grüsse prompt ausgerichtet. Meine Schwester hat gegrinst. Fernziel ist es jetzt die Beatmung einzustellen. Sie wird in dieser Klinik bleiben,weil jetzt primär Chirurgenangelegenheit und nicht mehr gynäkologisch. Sie wollen sie auch gar nicht mehr hergeben - so die Ärztin. - eine sehr nette - sie hat dann extra noch gefragt, ob ich noch was wissen will. Ich habe dann nochmals um die Histologie gebeten. Das Einverständnis für die DNA-Untersuchung kann meine Schwester momentan nicht leisten weil sie unter Medi-Einfluss steht. Ist jetzt auch nicht das Wichtigste. Ich wünsche euch ein schönes Restwochenende |
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Liebe Sybille,
vielen Dank für Deine Nachricht! Es ist schön, dass die Ärztin ganz offensichtlich verstanden hat, dass man stiefmütterlich mit Dir umgegangen ist. Eine Entschuldigung war angebracht und ist, vermute ich, ein eher seltenes Ereignis in so einer Situation. Sehr gut! Ich hoffe, es geht aufwärts, so dass Du bald mit Deiner Schwester selbst telefonieren kannst. Den Gentest könnt ihr dann irgendwann machen. Das eilt ja wirklich nicht.. Halt uns doch bitte auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Viele liebe Grüße Edeka |
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Liebe Sybille,
ich wünsche Euch sehr, dass es Deiner Schwester besser gehen möge und sie es schafft, diese schwere Krankheit gut zu durchstehen. ich wünsche Euch die Freude, kleiner kontinuierlich nach oben weisender schrittchen ... Zumindest erst mal die Unabhängigkeit vom Atemgerät, so dass Ihr wieder miteinander sprechen könnt. es freut mich, dass du endlich eine positivere Erfahrung mit einer Ärztin machen konntest und hoffe, die Auskunftssituation wird endlich besser. Alles Gute + viel Positives, weiterhin viel Kraft für dich birgit |
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Hallole Ihr LIeben
vielen Dank, dass ihr mir so hilfreich beiseite steht. mir ging es in den letzten Tagen nicht so gut. Heute will ich wieder berichten. Meine Schwester musste zwischenzeitlich wieder 2 x operiert werden, immer wegen Abszessen. Eine Op hatte man mir schon angekündigt, bei der anderen versucht mich telefonisch zu erreichen. Ein Anruf auf dem Festnetz, auf dssen AB nochmal meine Handy-Nummer ist. Na ja, zumindest geben sie sich Mühe. Es war wieder eine kritische Zeit. Sie ist von der Beatmung genommen, braucht aber noch oft eine Atemmaske. Die macht ihr aber Panik - das kann ich gut nachvollziehen. Ich konnte heute ganz kurz mit ihr sprechen. Sie hat sich natürlich sehr erschöpft angehört. Sie erzählte mir, dass ihre Tochter sich vor ihr ekelt. Man hat gemerkt, dass sie das verletzt hat. ich habe versucht dem ein bißchen entgegen zu wirken und ihr versucht zu erklären, dass für ein Kind die Situation auf der Intensivstation ganz schlimm ist. Die Mamma an lauter Schläuchen, überall piepst es und sie hat ja auch weiter abgenommen. Ich hoffe, dass sie jetzt nicht noch daran zu nagen hat. Sie hat ihrHandy auf die STation bekommen dürfen und schreibt hin und wieder ein paar Zeilen, manches aber sehr wirr und nicht verständlich. Sie bekommt ja auch noch jede Menge Medikamente. Beim Telefonat zumindest hatte ich für die kurze Zeit das Gefühl, dass sie geistig geordnet ist. Von der Klinik habe ich noch keine Unterlagen bekommen. Ich werde denen jetzt mal eine eMail schreiben, vielleicht funktioniert das dann besser. Meine Schwester ist ja ansprechbar, da können sie ja nochmal nachfragen, ob sie das dürfen. Die Wunde am Bauch , die mit einem Netz zugedeckt ist, ist 10 x 20 cm groß. Sie haben in dem Netz eine Spezialnaht gemacht, damit sie immer gleich an die Problemstellen kommen und dafür nicht das Netz immer entfernen müssen. Das kann ja sonst nicht einwachsen. Ich werde euch wieder berichten. ich wünsche euch einen guten Start in die Woche mit guten Ergebnissen, schönen Erlebnissen und viel Sonnenstrahlen in eure Herzen :) |
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Hallo Sybille,
das ist sehr traurig, was Du berichtest. Dass es Dir dabei ebenso elend geht, ist nicht verwunderlich. Es ist vielmehr bewundernswert, was Du alles koordinierst, beobachtest, kommunizierst. Ich hätte nicht die Kraft dazu. Meine Hochachtung! Eine Frage würde ich gerne stellen: Wie alt ist die Tochter Deiner Schwester? Ich war damals bei meiner OP "nur" fünf Tage auf Intensivstation und auch ohne schwerere Komplikationen. Trotzdem bat ich meinen Sohn, der immerhin schon knapp 18 Jahre alt war damals, mit Besuchen zu warten bis ich auf Normalstation verlegt würde. Ich wollte nicht, dass er seine Mutter in so einem elenden Zustand sieht. Mir ist natürlich klar, dass die Situation Deiner Schwester nicht vergleichbar ist mit meinem Zustand damals. Bei mir ging es jeden Tag etwas aufwärts. Deine Schwester musste nun schon so viele Nachoperationen überstehen, da verstehe ich, dass das Kind nicht so lange auf einen Besuch bei der Mutter warten kann, bis es ihr besser geht. Aber das kann natürlich traumatisch sein für ein Kind, seine Mutter so zu sehen. Es ist wahrscheinlich gar nicht möglich, das 'richtig' zu machen. Die lange Trennung ist traumatisch und der Anblick der kranken Mutter ist traumatisch. Und Du? Du versuchst aus der Ferne mit tausend Hindernissen im Weg zu helfen. Es ist eine übermenschliche Aufgabe, die Dir da gestellt wird. Achte auf Dich! Alles Gute für Dich und Deine Schwester Liebe Grüße Charl0tte |
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Liebe Sybille,
es fühlt sich bestimmt vielmals schrecklich an, so weit weg zu sein und so wenig machen zu können. Aber lass dir es gesagt sein: du machst wirklich ganz viel. sicher spürt deine Schwester auch, wie sehr du dich sorgst. Es ist ein wenig immer noch unfassbar, dass man vorher schon Befürchtungen hatte, es würde schlimm sein und dann ist es schlimm geworden. Ein wenig, als würde man sehenden Auges in ein Messer laufen. Aber das hilft ja jetzt auch nicht weiter. Nun muss man darauf vertrauen, dass die Ärzte das gut hinbekommen. Diesen kleineren Krankenhäusern fehlt leider so oft die Expertise bei schweren Fällen. und sie geben einfach nicht ab, weil jeder ITS Liegeplatz jeden TAG eine Menge Geld bringt. Es ist manchmal zum :confused::confused: Ich selbst hatte mich damals als es mir schlecht ging, einmal von meinen Kleinen besuchen lassen. Aber das ist total schief gegangen. Ich war total überfordert und hatte einen Kreislaufzusammenbruch, mein Baby schrie wie am Spieß, klammerte sich an mir fest und lies mich nicht los und mein 2 jähriger war total verwirrt - noch Tage danach. Wir haben dann beschlossen, die Besuche einzustellen. :cry::cry::cry: Zu späteren KH-Zeitpunkten war es dann so, dass Besuche in viele Gespräche und Erklärungen eingebettet wurden, nur so machte das Sinn. Denn es ist ja für die Kinder eine Extremsituation. Ich denke, es überfordert Deine Schwester derzeit und es wäre besser, es nicht zu machen. Das was sie als Ekel wahrgenommen hat, war vielleicht etwas ganz anderes. Wichtig ist ja auch, was das Kind selbst möchte und wie es vom Kind empfunden wird. Oftmals hilft auch eine externe psychologische Unterstützung in solchen Situationen viel. Man könnte diesbezüglich mal in dem Krankenhaus nachfragen. Hier gibt es in den grossen Krankenhäusern speziell geschulte Psychologen dafür .... oder KOntaktadressen. Ich schicke Dir ganz viel Kraft und eine große Portion Glück. LG Birgit |
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Guten Abend
vielen Dank für eure lieben Antworten. Meine Nichte ist 15 Jahre alt, aber geistig behindert. Ich habe meinem Schwager gesagt, daß er gut auf sie eingehen soll und sie nicht zum Besuch bei der Mama drängen soll. Sie hat da wohl eine totale Abwehr. Sie war sonst ein echtes Mamakind. Ich kann mir aber gut vorstellen was in ihr vorgeht. Mein Schwager ist da eher sehr raubauzig und kann das nicht verstehen. Er findet, dass seine Frau schon richtig gut aussieht. Leider geht es ihr heute wieder schlechter. Sie hat Wasser in der Lunge und musste sich wieder eine Drainage legen lassen. Gestern konnte ich kurz mit ihr reden. Sie klingt schon sehr verzweifelt, heute habe ich auch mit ihr telefoniert, sie aber gar nicht verstanden, so schwach und nuschelig hat sie sich angehört. Der Arzt, mit dem ich heute morgen telefoniert habe, meinte auch, dass es immer wieder Rückschritte sind. Die Ärzte waren mitten in der Findung, wie es weiter gehen soll, weil auch die Entzündungswerte wieder sehr hoch waren. Ich hatte dann gesagt, dass ich gegen Nachmittag anrufen werde und nachfrage wann es denn am besten wäre, da meinte er passend wäre es nie :eek:, aber ich solle es halt versuchen. Das werde ich auch weiterhin tun. Ich kann verstehen, dass sie alle Hände voll zu tun haben, aber auch die Angehörigen haben ein Recht auf Information. Ich habe die Ärzte schon mal auf psychologische Hilfe angesprochen, man wollte sich kümmern. Mein Schwager ist da aber auch nicht gerade Meister im Reagieren. Auf meine Mail habe ich bisher nur eine Automail bekommen, dass man sich um mein Anliegen kümmert. Ich werde warten und reklamieren ...... Meine Schwester hat am Samstag Geburtstag - den 50sten :( einen schönen Abend für euch |
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Ach Sybille,
:pftroest::pftroest::pftroest::pftroest: mal ehrlich: so von der ferne gesehen finde ich persönlich, dass es bei Deiner Schwester nicht wirklich gut aussieht. Hohe Entzündungswerte, die man nicht in den Griff bekommt, offensichtlich und Wasser in der Lunge, das weist auf keinen guten Verlauf hin. Kannst Du Dir nicht freinehmen und hinfahren? Ein guter Hausarzt schreibt dich auch krank aufgrund psychischer Extrembelastung. Sag einfach, dass du nicht mehr kannst ... Vielelicht wäre es gut, sich vor Ort ein Bild zu machen. und mit allen Beteiligten zu sprechen. Ein so junges Menschlein mit geistiger Einschränkung gehört auch nicht auf die Intensivstation. Ausser auf ausdrücklichstem eigenen Wunsch und dann nur vielleicht und bestens psychologisch unterstützt. Weißt Du, es ist natürlich wichtig, dass Du dir anhand der Befunde und Informationen ein eigenes Bild machen kannst von der Lage. Aber wirklich tun kannst Du auch bei bester Informationslage aus der Ferne nichts. Insofern hat der Arzt irgendwie auch eine Berechtigung für seinen spruch. Vielleicht würdest du auch selbst mehr zu Ruhe kommen, wenn du deine Schwester besuchen würdest und ein Bild hättest. Zumal es durchaus sein kann - verzeih meine entsetzlich schlimmen und offenen Worte - dass deine Schwester diese Lage, in der sie sich befindet, nicht überleben kann. Das Schwere daran ist, dass man es nicht voraussehen kann, wie der Verlauf sein wird. (Bei meinem Papa dachten wir, wir hätten einige Wochen und würden noch Zeit miteinander haben, - er verstarb an einer Komplikation 10 tage nach Diagnosestellung :weinen::weinen:=) Verzeih mir meine offenen Worte und schlimmen Szenarien, vermutlich ist es eh so, dass man niemanden "vorbereiten" kann auf die schlimmen Dinge, die das Schicksal bringen können. ich wollte nur den Denkanstoß geben, weil ich merke, wie Du natürlich ununterbrochen über die Situation nachdenkst und weil ich mir vorstellen kann, wie schwer die räumliche Trennung psychisch für dich ist. auf jeden fall wünsche ich dir alles Glück und Deiner Schwester eine glückliche Fügung, den Durchbruch zum Aufwärts .... und viele Schutzengel für euch beide :engel::engel::engel::engel: Birgit |
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Liebe Birgit
du musst dich für nichts entschuldigen. Die Szenarien,die du schilderst, sehe ich auch. Ich habe mir auch lange überlegt ob ich zu meiner Schwester fahre. Ich bin nicht mehr berufstätig (weil selber sehr krank), so dass das kein Hindernis ist. Ich bin allerdings psychisch sehr belastet. Ich habe vor 6 Jahren meinen älteren Bruder beim Sterben begleitet, 1 Jahr vorher meine Freundin, es hat mich beides Mal unglaublich belastet und mir viele Monate Psychiatrie beschert. ich bin da - endlich mal - egoistisch und will da einfach auf mich achtgeben. Ich habe das auch mit meinem Therapeuten ausführlich besprochen, auch was passiert, wenn meine Schwester sterben wird, ohne dass ich sie vorher noch gesehen habe. Wir sind gemeinsam zum Schluß gekommen, dass es besser ist, ich bleibe hier. Und, wenn ich ehrlich bin, ich habe auch Angst vor ihrem Anblick. ich kann ja ohnehin nichts für sie tun. Sie kann ja kaum reden, ich schicke ihr täglich eine Karte, damit sie weiß, dass ich an sie denke. Aber, das weiß sie auch so. Aber so eine Fahrt und Unterbringungskosten sind halt auch ein finanzieller Aspekt und ich bin frühberentet, d.h. finanziell ist es nicht so toll und ich muss damit rechnen, dass ich bald zur Beerdigung fahren muss. Vielleicht hört sich das in deinen Augen hartherzig an, ich glaube, wenn sie nicht ganz so weit entfernt wäre würde ich es auch anders machen. Ich habe heute wieder telefoniert - wie jeden Tag - Die Ärztin hat sich echt Mühe mit mir gemacht. Sie haben überlegt, ob sie ein CT machen sollen, um festzustellen, ob sich im Bauch wieder was entzündliches gebildet hat. Sie hat eine Drainage in der Lunge und wird auch abgesaugt. Mal schauen was es morgen neues gibt. einen schönen Abend wünsche ich |
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Liebe Sybille,
ich möcht dich einfach nur mal (leider nur virtuell) :knuddel::knuddel::knuddel::knuddel::knuddel: und :remybussi:remybussi. Ich lese Eure Geschichte schon die ganze Zeit mit und finde das,was du für deine Schwester leistest bewundernswert und das neben all dem, was du im letzten Posting geschrieben hast. Hut ab Ich drück euch ganz fest alle Daumen Ulrike |
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Liebe Sybille,
:knuddel::knuddel::knuddel: diese Entscheidung ist absolut die richtige in deiner Situation. ich kann das sehr gut nachempfinden. letztendlich geht es einfach darum, was DU leisten kannst und vor allem auch darum, danach zu handeln, was Du eben NICHT leisten kannst. Und da ja auch ich palliativ erkrankt bin, weiss ich ebenso wie du, dass Letzteres - das Kümmern um sich selbst, das Akzeptieren der eigenen Grenzen - eines der schwierigsten Dinge sind, die wir leisten müssen. Das machst du aber echt sehr gut so. Klingt, wie eine sehr kluge weise Entscheidung. und weißt du was: du musst nicht einmal unbedingt zu einer eventellen Beerdigung fahren. Deine Schwester würde es auf jeden Fall verstehen und vermutlich gar nicht erwarten. und den Verwandten kannst Du einfach klar machen, dass die Reise für dich nicht machbar ist. Das nimmt dir vielleicht noch mal etwas Druck von den Schultern. Oder du tauschst: du fährst jetzt, um sie zu sehen und eben genau nicht mehr ... im Falle des Falles. Zu Lebzeiten haben die Beteiligten vielleicht mehr davon? Aber wenn Du zu dem Schluss kommst, das ist NICHT so, dann ist alles goldrichtig, was du schreibst. Finanzielle NOt durhc Frühberentung ... :cry::cry: da kann ich auch ein Lied von singen ... und ein schönes isses nich :shocked: So denke ich immer noch darüber nach, was ich tun könnte, um wenigstens 450 euronen dazu zu verdienen ... aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Nun kann man nichts mehr tun ausser warten. ich sende Euch viele :engel::engel::engel::engel::engel: - der Rest ist Schicksalsfügung. Deine Schwester ist den Weg gegangen, den SIE sich ausgesucht hat und das muss man akzeptieren. Dass es bessere Krankenhäuser für sie gegeben hätte (siehe beispielsweise Tündels geschichte) , dass sie sich dadurch vielleicht jetzt nicht aufs Messer Schneide bewegen würde :cry: - es ist wohl Zeichen von grosser Liebe, das nun zu akzeptieren, dass es so ist, wie SIE wollte. Dabei wünsche ich dir Gelassenheit und auch die dafür nötige Distanz, viel Kraft, die man dafür braucht und die Zuversicht, das Schicksal möge zu Euren Gunsten entscheiden. Alles liebe :winke: birgit |
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Hallo Ihr Lieben
vielen Dank für eure lieben Worte. Heute hat meine Schwester ihren 50sten Geburtstag. Leider wird sie seit gestern Nacht wieder beatmet. Sie schafft es einfach nicht ohne. Sie hat wieder eine Lungenentzündung. Die Ärztin hat mir erzählt, dass man von dem Lungenwasser etwas zur histologischen Untersuchung eingeschickt hat. Das Ergebnis - Tumorzellen im Wasser, zwar wenig - aber. Man will aber nochmal testen. Sie meinte, dass die Prognose dann sehr schlecht ist. Ich habe ihr gesagt, dass ich weiß, dass auch so die Prognose gar nicht gut ist. Dem hat sie nicht wiedersprochen. Sie meinte, dass es gerade wieder sehr kritisch aussieht. Ich könnte am Spätnachmittag nochmal anrufen, evtl. wollen sie extubieren. Haben sie aber jetzt doch nicht gemacht. Es geht ihr wohl zu schlecht. Sie hat wohl auch versucht mich telefonisch zu erreichen. Sie will aber nicht auf den AB sprechen, deshalb habe ich keine Nachricht bekommen. Nächste Woche will sie mal schauen, ob sie mir die Ergebnisse der Histologie der ersten OP und andere Unterlagen schicken kann. Ich weiß ja bislang nicht um welche Art Eierstocktumor es sich handelt, ob im Gesunden geschnitten etc. Ihr kennt das ja. Ja, das mit dem Arbeiten. Vater Staat gewährt mir nach mehr als 32 Jahren treuer Dienste im selbigen eine Rente, die knapp über Hartz IV liegt. Da ich aber noch Betriebsrente, in die ich jahrelang eingezahlt habe, bekomme, erhalte ich auch keine Zuschüsse. Birgit, du kennst das ja, wie ich lese. Ich sollte eigentlich auch so ein bißchen nebenher arbeiten, weiß aber auch nicht so Recht was und vor allem war ich die letzten Jahre monatelang im Krankenhaus, mal hier was operiert, dann wieder da was operiert, Chemo, Psychiatrie. Was mit meiner WS wird weiß ich auch nicht. Eine Neurochrirugin, sehr renomiert, meint eine OP wäre sehr umfangreich, aber auf Dauer unumgänglich. Mal schauen was mein Neurochirurg meint. Nächste Woche nochmal in die Röhre mit kontrastmittel. Ich wünsche euch einen schönen und sonnigen Herbstsonntag |
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Liebe Sybille,
heute bin ich an deinem Satz hängengeblieben "Was mit meiner WS wird weiß ich auch nicht" Steht WS für Wirbelsäule? Was ist da los? Metas? Oder ein sonstiges Problem? Ich habe ja gelesen, dass Du selbst an zwei "Baustellen" kämpfst - MammaCA und HautCA. Das an sich ist ja schon unglaublich. Wieviel Kraft das kostet. :pftroest::pftroest: Hast Du eigentlich jemanden an Deiner Seite? Oder mußt Du da als Einzelkämpferin durch? Das kann man sich ja in der Regel nicht aussuchen ... Traurigerweise. Wäre es nicht so existenzbedrohend, müßte man einfach mal feststellen, dass Menschen wie Du und ich und soooo viele andere hier nicht dazu genötigt sein sollten, sich über einen Zuverdienst von 450 euro nachzudenken. Leider sieht die Realistät anders aus. Ich grübel da auch beständig nach. Zum einen darf man dann den Satz nicht überschreiten, zum anderen dürfen es nicht mehr als 3 Stunden pro Tag sein. Körperölich anstrengend darf es auch nicht sein. Da bleiben ja nicht viele Möglichkeiten??:mad::mad: Also eher so gaaar nichts. Gräm dich nicht. dinge, die man nicht ändern kann, muss man akzeptieren. das sage ich mir dann immer selbst. Liebe Sybille, ich sende Dir mal ein riesen Paket Kraft LG Birgit |
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Liebe Birgit
vielen Dank für deine Zeilen. WS steht für Wirbelsäule. Ich habe dort Fibrome und eine große Zyste. Schon seit Jahren, habe aber jetzt schon das ganze Jahr erhebliche Schmerzen und Probleme mit dem Laufen und Stehen. Es kann sein, dass sich die Lage oder Größe verändert hat. Das wird morgen geklärt. Ja, das mit dem Arbeiten ist echt schwierig. Ich weiß auch nicht wirklich wie ich das hinbekomme, mache mir da aber jetzt auch keinen Stress. ich bin alleinstehend, habe aber wirklich gute Freundinnen und einen guten Freund (ehemals Kollege ). Ich habe jetzt den OP-Bericht von meiner Schwester bekommen. Das hört sich alles nicht gut an. Das Wichtigste: FIGO IIIc Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom mit ausgedehnter Peritonealkarzinose, Metastasen Colonflexur links, Sigma/Rektum, Serosa Dünndarm, maligner Pleuraerguss bei sekundärer bösartiger Neubildung der Pleura, Pleurametastasen Entfernt wurde damals: Uterus mit beiden Adnexe, Omentum majus, Rektum, Peritoneum, Gallenblase. Laut dem Bericht war die Lage katastrophal, überall war der Tumor mit Organen verwachsen. makroskopischer Tumurrest zwischen Leberlappen und Zwerchfell < 10 mm Bei der OP anwesend bzw. dazu gekommen: 3 x CA, 2 x OA, 4 Schwestern, OP-Zeit: mehr als 6 Stunden. Seit heute hat sie einen Luftröhrenschnitt Ich werde mich jetzt in die Wanne pflanzen und ein heißes Bad genießen. Einen schönen Abend |
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Hallo Sybille,
zunächst einmal: Figo 3c haben hier mehrere von uns, damit kann man durchaus länger bis lange leben!!! Hoffnung also nicht aufgeben! Was die derzeitige Situation betrifft, muss ich unserem Engeli leider Recht geben, deine Schwester ist den Weg gegangen, den sie sich selber ausgesucht hat! Vielleicht hätte es andere Wege und Krankenhäuser, andere Chirurgen oder Spezialisten gegeben. Hätte, wäre, wenn und aber.... Da jetzt nach zu tarocken, ist müßig und unnötig! Wir alle hier können, ebenso wie du nur wünschen, dass das jetzt gut ausgeht! Und ihre Entscheidung zu akzeptieren! Schwer, aber nicht zu ändern! Du braucht deine Kraft für dich selber! In diesem Sinne: Nutze sie! & Viel Spaß beim Baden! :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel: |
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Liebe Sybille,
für die morgigen Abklärung/Diagnose der Wirbelsäulenproblematik wünsche ich Dir alles Gute. Fibrome an der WS? Davon hatte ich noch nie gehört. mein Söhnchen hat einige sehr sehr kleine an der Rückseite des Oberarms. Aber da stören sie halt auch nicht. Meine Daumen sind für dich gedrückt. Eine OP an der WS - :eek: - das würde sich auch für mich risikoreich anhören und beunruhigen. Aber wenn es dauerhaft Beschwerden macht, muss man wohl etwas tun. :pftroest: Der OP Bericht hört sich für mich eher nach "Standard" an. So sah es bei ganz schön vielen von uns aus. Figo 3c haben auch die allermeisten. Es ist das Stadium, in dem diese Tumore meist erst gefunden werden. Alles vor diesem Stadium sind in der Regel zufällige Befunde und irgendwelche Glückszufälle. Klar ist ein Tumor, der sich das Bauchfell, das um jedes Organ gespannt ist, als Verbreitungsweg sucht, überall verwachsen. Das macht die OP ja so schwierig. Ich selbst bin übrigens 9 Stunden lang operiert worden und hatte dabei 1 mal Herzaussetzer/stillstand. Es gab ein rechtes "Schlachtefest" mit vielen Blutübertragungen :D:D Also auch das ist eine operativ zwar schwierige, aber doch auch Standardsituation. Die Tatsache, dass alle Ärzte mal dabei waren während der OP, zeugt nicht davon, dass sie alle deiner Schwester helfen wollten oder es notwendig war, sondern davon, wie interessant diese OP für sie war. Und dass es sich um ein für dieses kleine KH sicher äußerst seltene OP-Situation war. :mad::mad: Da werden alle gerufen, damit sie sich am lebenden Objekt "weiterbilden". Sorry mein Sarkasmus. ich entstamme einer Medizinerfamily. :mad::mad: Tracheotomie ist gut. Deine Schwester kann dadurch wieder oral ernährt werden. Und die spätere Entwöhnung von der Fremdbeatmung funktioniert i.d. Regel besser, weil keine Atemnotpanik ausgelöst wird. Außerdem ist es viiiieeel angenehmer für den Patienten. Weiß ich aus eigener Erfahrung. ich wurde lange Zeit nach einem schweren Unfall künstlich beatmet. naja, und mit etwas Glück kann sie mit einem Sprechaufsatz sogar sprechen. Bei mir hatte es nicht funktioniert, aber da hatte ich extremes Pech. Fand ich damals aber auch nicht relevant. hab eh kaum was mitbekommen. Ohne jetzt irgendwas schön reden zu wollen, finde ich, dass Deine Schwester noch eine echte Chance hat. Der OP Bericht ist nicht ganz verheerend. o.k. die OP ist sicherlich schlecht durchgeführt worden. Pleurametas sind auch mist und die massive Darmbeteiligung bringt grosse Risiken mit sich (Blutungen oder die Nähte halten nicht). Aber es ist nichts, wo man nicht noch Hoffnung haben könnte. Den belassenen Tumorrest (steht eigentlich irgendwo R < 1 ??)würde eine Chemo schaffen können. Es ist ganz entscheidend, dass sie sich nun zügig erholt. Und schnell fit genug für eine Chemo wird. Damit der Tumor nicht nachwächst bevor die Chemo kommt. Aber das sollte eigentlich zu schaffen sein. Sie ist ein relativ junge Frau in hoffentlich guter Grundkonstitution. So, ich werde es dir jetzt gleich tun und die Wannensaison eröffnen. :):) Sende Dir aufbauende Badeschaumgrüße Du machst das super!! Birgit |
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Guten Abend
Ich und meine Geschwister haben eine Neurofibromatose Recklinghausen, das ist eine genetische Erkrankung. Fibrome bilden sich deshalb überall. :( Bei mir kommt noch eine große Zyste dazu. Lt. heutigem MRT allerdings gleichbleibend wie in den Jahren vorher. Er meinte könnte auch vom Becken kommen. Ich soll es mit dem Neurochirurg besprechen, ob eine OP sinnvoll erscheint oder ein Becken-MRT nachgeschoben wird. Ich bin ganz und gar nicht scharf auf eine WS-OP, zumal die nicht ganz ohne wäre. Ich habe heute nochmal mit der Ärztin gesprochen. Sie war ganz erstaunt, dass im OP - Bericht schon von Pleurametastasen die Rede ist. Das wusste sie nicht. JEtzt will sie den Bericht mal lesen. Jetzt wird versucht sie von der Beatmung zu holen und dann die Drainagen aus dem Brustkorb zu holen. Sie meinte, dass kein Wasser mehr raus läuft, es aber sein kann, dass es wieder nachläuft. Insgesamt macht sie wenig Hoffnung auf ein einigermaßen gutes WEitergehen. Ob sie das Krankenhaus nochmals verlassen kann konnte sie mir nicht sagen. Auch was weiter an Therapien geplant ist, wird erst mal aufgeschoben. Meine Schwester ist in keiner guten körperlichen Verfassung, scheint jedoch psychisch recht gut dabei zu sein. Die Ärztin meinte, dass sie kämpft. Wäre ja schön, wenn ihr noch eine einigermaßen erträgliche Zeit bevorstehen würde. Ich wünsche euch einen schönen Abend |
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Hallole
bei meiner Schwester gibt es nicht wirklich viel Neues. Sie ist schwer zu motivieren sich mobilisieren zu lassen. Sie will nach kurzer Zeit in einem Stuhl wieder ins Bett zurück. Atmen nach wie vor schwierig. Sie bekommt langsam Druckstellen. Sie wirkt auf die Schwester manches Mal sehr traurig und resigniert. Mein Schwager erzählt seiner Frau immer wieder, dass er nächstes Jahr mit ihr in den Urlaub und sie Weihnachten zuhause haben will. Auch nach Meinung der Schwester hat er den Ernst nicht erfaßt. Bei meiner Schwester ist sie sich nicht immer sicher. Manchmal sind die Reaktionen so, dass sie es wohl weiß, dann wieder eher nicht. Ich kann meine Schwester schon gut verstehen, dass sie den Mut verliert. Sie ist schon so lange dort und hat offensichtlich auch Schmerzen, kann nicht lange auf einer Stelle liegen, will immer gedreht werden, was wohl ein größerer Akt ist. Deshalb wollen die Pfleger und Ärzte, dass sie öfter im Stuhl sitzt. Ich wünsche euch einen schönen Sonntagnachmittag. |
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Hallo Sibylle!
Zwecks der schmerzhaften Liegerei: Da gibt es Spezialbetten mit Spezialmatratzen, mit denen man die Patienten einfacher drehen kann. Hatte mein Mann bei seinen letzten 6 Monaten, die er durchgehend auf der ITS verbrachte! Bei vollem Bewusstsein und geistig völlig fit, ohne Fernseher oder auch nur Radio! Mit grauenhaft blauen Wänden! Ich wundere mich heute noch, dass er nicht durchgedreht ist, einfach war er eigentlich nicht! :confused: :confused: :confused: Unter Umständen müsst ihr so ein Bett aber laut schreiend einfordern, die Dinger sind schließlich teuer und die Khs haben nicht unbegrenzt welche! Manchmal reicht auch schon eine spezielle Matratze, nennt sich Dekubitusmatratze! Wenn mans nämlich erstmal hat, tut es 1. höllisch weh und geht 2. ewig nicht weg! Ich hab so ein Dings entwickelt nach nur zwei Nächten IMC mit ner Falte im Laken! Aaaaaaaauuuuuuuaaaaaa! Bin Anfang Dezember entlassen, Ende Februar wars erst ganz zu! Versuchts es mit dem Bett oder der Matratze! Deine Schwester leidet genug, da braucht sie nicht auch noch nen Dekubitus!!! Übrigens: Sitzen konnte ich für längere Zeit nicht im Sessel, sondern komischerweise in diesen Klostühlen mit dem Topf drin! :) :) :) Da passte mein Hintern so schön in das Loch und ich konnte ganz bequem da sitzen. Die ach sooooooo bequemen Superstationssessel waren die Hölle!!! Was dein Schwager da macht, find ich gar nicht schlecht, soll er an ihrem Bett sitzen und heulen??? Das würde sie ja erst recht runterziehen! Ich hab vor einem Jahr sogar meine Mama rausgeworfen, weil ich ihre Leidensmiene nicht ertragen konnte! Schlecht gings mir selber, da brauchte ich nicht noch wen! Es hat ihr wehgetan, sehr sogar! Aber mein Gspusi hat dann mit ihr geredet und ihr genau das gesagt, das hat sie dann verstanden! Und ich weiß, dass auch mein Freund in den langen Nächten im Haus meiner Mama meinen 2. Teddy geknuddelt und geheult hat! Aber nie vor mir! Für mich war er ein Felsen, der unerschütterlich an den guten Ausgang glaubte! Er hat Prof. S. über den Gang "schweben" gesehen und lakonisch festgestellt, dass der ja nun sehr viel kompetenter wirke als der "Hansl" bei uns und nun würde alles gut! Ich bin ihm für seinen Optimismus überaus dankbar, ich weiß nicht, wo ich heute ohne ihn wäre! Lass deinen Schwager machen, er kennt seine Frau und weiß sicher auch recht gut, was sie braucht. Und wenn sie gehen muss, dann hatte sie doch was, worauf sie sich freuen konnte. Dann sollte es eben nicht sein! Und dein Schwager kennt sich selber, er weiß, was er braucht, um mit diesem ganzem Mist fertig zu werden! So, liebe Sibylle, ich hoffe, dass ich dir nicht allzu sehr auf die Zehen gehupft bin, ich will nicht schlaumeiern oder so. Was ich geschrieben hab, beruht allein auf meinen Erfahrungen, aber vielleicht hilft es euch ja ein bissi! Toll, wie du dich kümmerst! :pftroest: :pftroest: :pftroest: |
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Hallo Sybille,
ja es ist eine schwere Zeit, und das was gerade bei deiner Schwester passiert, erinnert mich doch sehr an das was Carmen passiert ist.Sie musste ja auch ewig auf der Intensivstation bleiben. Mit dem Atmen war es auch ein Riesenproblem, mal mit Unterstützung dann ohne ein ewiges hin und her. Eine grosse Verbesserung brachte dann der Luftrührenschnitt, die Schläuche im Hals waren echt die Hölle. Mit dem Wund liegen hat Tündel recht. Carmen wurde auch direkt in ein Wasserbett verfrachtet und musste in regelmässigen Abständen umgelagert werden. Das ist natürlich für das Pflegepersonal aufwändig und die mussten das fast immer zu zweit erledigen. Das Sitzen in dem Stuhl zur Mobilisierung hat Carmen auch immer grösste Schmerzen bereitet, da haben die typischen Stellen am Steiss fürchterlich geschmerzt. Sie wollte immer nur raus aus dem Stuhl. Aber was ich dir sagen kann, wenn sich das Lungenproblem lösen lässt und deine Schwester von der Maschine weg kann, dann geht es bald bergauf. Das mit der Entwöhnung von der Lungenmaschine war allerdings wirklich hart und auch unangenehm. Carmen war so schwach, konnte nicht mal mehr den Arm heben es so 3 -4 Wochen gedauert nachdem sie von der Maschine loskam bis Sie überhaupt ein oder zwei Schritte gehen konnte. Dabei muss man sehen das Carmen noch Glück hatte weil ich und ihre Familie mit ihr jeden Tag ein bis zwei Stunden im Bett zusätzlich trainiert haben. Die Phisios haben ja nur 20 Minuten am Tag Zeit für so etwas. Deshalb wird es bei deiner Schwester sicher noch ein langer Weg. Als Carmen dann aber zu Haus war ging es so nach 3 Wochen jeden Tag besser. Was ich sagen will ist, wenn deine Schwester erstmal die aktuellen Probleme überwunden hat glaube ich ganz fest, dass Sie sich erstmal wieder erholt. Dafür drücke ich euch feste die Daumen LG Frank |
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Hallo Ihr Lieben
vielen Dank für eure Antworten. Nein Tündel, du bist mir nicht auf die Zehen getreten. Ich habe nur Bedenken, dass es meiner Schwester nicht gut tut, wenn der Mann so weit in die Zukunft plant und sie davon ausgeht, dass sie es nicht schafft und sie deswegen erst Recht traurig ist. Vielleicht ist aber auch deine Sichtweise die richtigere. Sie hat wohl eine spezielle Matratze, die Auflagewunden verhindern soll(te). Es wäre wirklich schön, wenn es bei meiner Schwester endlich mal Bergauf gehe würde. Sie hat einen Fernseher im Zimmer und auch ein Handy, mit der sie hin und wieder SMS verschickt. Einen schönen Tag für euch |
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Liebe Sybille,
ich wünsche Dir und euch erfolg bei den bemühungen um die Mobilisierung. Sie ist total wichtig. Einfach für alles. ich glaube wenn deine SChwester will, dann schafft sie es noch ein Stück weiter. Ist denn nicht auch das Kind, das sicherlich besondere Zuwendung braucht, für sie ein entscheidender Grund zu kämpfen? Zukunftspläne sind IMMER wichtig. kleine grosse, weit in die Zukunft und auch nur in die Zukunft des nächsten Tages, der nächsten Woche .... Es muss auch so kklein sein teilweise, dass man das Gefühl haben darf, dass auch wirklich erreichen zu können. Aber da musst du aus der Ferne drauf vertrauen,d ass es dein Schwager schon richtig machen wird. Er ist derjenige, der der Lebensmittelpunkt deiner Schwester ist. Vielleicht schaffst Du es ja nochmal mit der Ärztin zu sprechen, um die Zukunftsperspektive zu besprechen. Euch allen insbesondere auch dir selbst sende ich eine grosse Portion Kampfeswillen!! und Ausdauer!!! alles liebe birgit |
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Liebe Birgit
vielen Dank für deine Zeilen. Ich hoffe, dass es jetzt wirklich besser wird. Sie hatte diese Woche noch ein CT, weil man eine Vaginalfistel vermutet hat. Das hat sich aber nicht bestätigt. Ansonsten heißt es, sie macht sich gut, aber was wirklich entscheidendes tut sich nicht. Das wird wohl auch ein langer Weg werden. Sie wird immer noch beatmet, man hängt sie aber immer mal ab, damit sie alleine atmet. Wenn sie das schafft wird sie einen Sprechapparat bekommen. Was mich freut ist, dass sie immer wieder SMS an ihren Mann schickt, mit Bitten was er alles mitbringen soll. Das zeugt ja doch von Lebenswillen. Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag. |
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Huhu
Gestern habe ich einen Anruf von meiner Schwester erhalten. Sie hat einen Sprechapparat bekommen. Den hat sie nicht ständig "an", das Atmen macht noch Mühe. Sonst gibt es keine Neuigkeiten. Das ist ja schon mal nicht so schlecht. einen schönen Tag :) |
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Liebe Sybille,
es freut mich zu lesen, dass es Deiner Schwester etwas besser geht! Ganz langsam eins nach dem anderen, wenigstens das. Es ist schön, dass Du uns hier informierst! Ich habe es auch immer gelesen und mich mit Dir gesorgt und gefreut, aber nicht geschrieben.. Du kannst sehr stolz auf Dich sein, dass Du Dich so gekümmert hast und die Ärzte mit auf Trab gehalten hast. Das spielt ja durchaus eine Rolle bei der Behandlung, dass da noch jemand im Hintergrund ist, zusätzlich zum Ehemann. Alles Gute für Dich! Und für Deine Schwester! Liebe Grüße Edeka |
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vielen lieben Dank Edeka :)
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Hallo Ihr Lieben
eine Freundin war am WE bei meiner Schwester und hat mir ein Bild geschickt. Sie sieht sehr elend und abgemagert aus. Heute konnte ich mit meiner Schwester fast 10 Minuten sprechen. Sie scheint gerade gute Fortschritte zu machen. Wenn es weiter so gut geht wird sie auf Normalstation verlegt. einen schönen Tag wünsche ich euch. Bei uns scheint die Sonne und meine Fenster sind endlich alle geputzt :cool2: |
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Hallo Ihr Lieben
ich wurde von der Klinik um Rückruf gebeten, habe ich vor einer Stunde gemacht. Meine Schwester hatte einen schweren Rückfall und wieder schwere Lungenentzündung. Sie lehnt ab wieder beatmet oder behandelt zu werden. Sie weiß, dass es nur die Verlängerung ihrer Leidenszeit wäre. Einfach zu weit fortgeschritten. Sie bekommt aber genügend Medikamente (Morphine), dass sie nicht leiden muss. Die Ärztin geht, wenn überhaupt, nur noch von wenigen Tagen aus. Mein Schwager war bislang nicht erreichbar. Sie versuchen aber weiter ihn zu erreichen. Ich habe ihr gesagt, dass sie ihn am besten gegen 18.00 Uhr erreichen kann. Auch wenn damit zu rechnen war kommt es jetzt doch überraschend schnell. Ich wünsche ihr, dass es jetzt auch wirklich schnell geht. |
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Liebe Sybille,
oh nein... das kommt überraschend! Es sah doch so aus, als würde Deine Schwester noch leben wollen. Vielleicht, um noch etwas zu regeln oder... es war eben noch nicht so weit. Und nun.. es tut mir so leid, das zu lesen! Du klingst ganz klar. Ach, liebe Sybille, ich schicke Dir ganz viel Kraft. Für alles! Ich drück Dich! Edeka |
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Oh, mei, Sibylle!
Ich wünsche euch allen, dass deine Schwester den Weg gehen kann, für den sie sich entschieden hat! Und dass dieser Weg ohne weiteren Schmerz und Leid in die Ewigkeit führt! :knuddel: :knuddel: :knuddel: :pftroest: :pftroest: :pftroest: :knuddel: :knuddel: :knuddel: Alles Liebe |
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Liebe Sybille,
ich bin sprachlos. Es sah doch alles nach langsamen, aber stetigen Wieder-Besser-Werden aus. Ich wünsche Dir und Deiner Schwester samt Familie alle notwendige Kraft für diesen Weg. :knuddel::knuddel::knuddel::knuddel::knuddel: Ulrike |
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Liebe Sybille,
auch ich bin sprachlos. Ich wünsche Euch viel Kraft. LG Stern 2014 |
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Liebe Sybille,
es tut mir so leid, dass soviel Schmerz und Leid in Deinem Leben gerade viel Raum einnehmen. Manchmal habe ich den Eindruck, je älter man wird, desto schlimmer wird es. na ja, vermutlich ist das auch so. ich schicke dir wärmende Grüße, anteilnehmende Gefühle, wünsche Dir Kraft zum Loslassen und Kraft zum Durchstehen für alles, was da nun auf dich zukommt . für deinen Schwager ist es sicherlich auch schwer, nun bleibt er alleine mit dem behinderten Menschlein, das sicher seine Mama so sehr brauchen würde. Deine Schwester scheint ihre Situation klar vor Augen zu haben und einen klaren Beschluss gefaßt zu haben. das ist gut so. auch ich wünsche ihr und allen Angehörigen, dass sie nicht mehr lange leiden und kämpfen muss. Leider kann ich nichts tun für dich. Nur mit Worten - mehr oder weniger hilflos - versuchen, dir mitzuteilen, dass ich Anteil nehme und Dir viel Kraft und Mut zur Distanz (die Du einfach brauchst, weil du selbst schwer krank bist) wünsche. in gedanken bei Dir Birgit |
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Hallo Ihr Lieben
vielen Dank für eure liebevollen Worte. Ich habe um 21.30 nochmals in der Klinik angerufen und mit der Ärztin gesprochen. Ich wollte wissen , ob sie meinen Schwager erreicht hat. Hatte sie - allerdings erst um 21.00 uhr. Er war wohl sauer, dass ich ihm nicht Bescheid gegeben habe. Die Ärztin hatte erzählt, dass ich Bescheid weiß. Sie hat ihn aber runtergeholt und gsagt, dass das so vereinbart gewesen wäre, dass sie ihn anruft. Er will wohl morgen ins Krankenhaus kommen. Ich hatte der Ärztin einen Gruß und einen Drückerle von mir aufgetragen und die Bitte ihr zu sagen, dass ich die Entscheidung verstehe und mittrage und ehr an sie denke. Das hat sie wohl auch getan. Meine Schwester hat es mit einem Lächeln und einem Nicken zur Kenntnis genommen. Es geht ihr sehr mies. Wenig Luft, total veschleimt, Atemnot. Sie steigern aber die MEdis, wenn es notwendig ist. Sie hat nochmal betont, sie lassen meine Schwester nicht leiden und grausam ersticken. Ich wünsche ihr einen schnellen und guten Weg ins Regenbogenland. Ich werde euch morgen wieder berichten. Vielen Dank nochmals an euch alle für eure Fürsorge. |
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Hallo Ihr Lieben
ich habe heute morgen mit der Klinik telefoniert. Es geht ihr schlechter als gestern, was aber zu erwarten war. Mein Schwager war mit dem Kind bei ihr. Als ich mit ihm telefoniert habe, hat er durchklingen lassen, dass er doch noch ein bißchen hofft. Ich habe ihm gesagt, dass sie es nicht schafft und er sich darauf einstellen muss. Das hat er jetzt auch realisiert. Wir werden angerufen, wenn sich das Befinden ändert. Ich war heute am Grab unseres Bruders (er ist mit 46 an den Folgen eines Sarkoms verstorben). Ich habe eine Kerze für meine Schwester angezündet. Für einen guten Übergang. |
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Liebe Sybille,
es tut mir sehr leid! Für Dich, Du hast Dir so viel Mühe gegeben, das alles so gut Du kannst zu regeln, zu begleiten. Und nun ist es wohl doch nur so eine kurze Zeit nach der Operation. Und wie traurig, drei Geschwister so krank! Ich habe heute Nacht noch ein bißchen hier bei Dir gelesen, wie Du Dich vor zwei Monaten gemeldet hast... Du hast das alles so gut gemacht! Ich möchte Dich trotzdem fragen, ob Du sicher bist, dass Du nicht doch noch nach Flensburg fahren möchtest? Hast Du das sicher für Dich entschieden? Dann ist es gut.. Bitte verzeih wenn ich Dir zu nahe trete. Ich möchte, dass es Dir später mit Deiner Entscheidung gut geht. Ich denke an Dich und an Deine Schwester! Und ich umarm' Dich, Sybille! *Edeka P.S.: Ich habe mich gewundert, dass Du nun nicht mehr "bei uns" schreibst. Wenn Du einen Platz bei den Eierfrauen brauchst und kein eigenes Thema, schreib gern bei mir, Du bist herzlich willkommen. |
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Halo Ihr Lieben
ich wurde ausquartiert aus dem Forum. :confused: Der Arzt hat mich um 18.00 Uhr angerufen und gesagt, dass meine Schwester im Sterbeprozess ist und der Eintritt des Todes heute noch zu erwarten ist. Er könne meinen Schwager nicht erreichen. Ich habe ihn dann gebeten mich anzurufen, wenn es soweit ist. Ich würde mich bemühen meinen Schwager zu erreichen. Ich habe ihn dann auch erreicht. Er meinte dann nur, dass Handy hätte nur kurz geklingelt. Ich habe ihm dann gesagt, dass seine Frau im Sterbeprozess ist. Das hat er zur Kenntnis genommen. Er wollte aber nicht zu ihr fahren. Eine halbe Stunde später hat mich der Arzt darüber in Kenntnis gesetzt, dass meine Schwester soeben ganz friedlich und entspannt eingeschlafen ist. Eine Krankenschwester war bei ihr und hat ihr die Hand gehalten. Ich habe meinem Schwager Bescheid gegeben. Er kann sich nicht um die Beerdigungsformalitäten kümmern. Ich habe es jetzt übernommen und dort am Ort einen angerufen. Sie kümmern sich um die Überführung. Ich werde wohl Freitag hoch fahren und mich um alles kümmern. Am Mittwoch ist die Beerdigung. Nochmals ganz lieben Dank für eure Unterstützung und lieben Worte. Ich bin traurig, aber auch froh, dass sie den Übergang so gut geschafft hat. - nein, mir ist keiner auf die Füße getreten. |
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