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AW: Diagnose Hodenkrebs - Histologie ausstehend
Danke für den Link.
Die Intervalle unterscheiden sich ja deutlich von der Empfehlung vom Zweitmeinungszentrum . CT Thorax alle 2 Monate MRT Abdomen in Monat 4 und 12 Marker 6x/Jahr |
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Da steht aber Thorax Röntgen :D Das ist deutlich strahlungsärmer als CT (je nach Quelle zwischen 50x bis 150x geringer).
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Das Röntgen ist bei mir glatt untergegangen ;)
Strahlenbelastung ist definitiv geringer als beim CT. 6x / Jahr Röntgen Thorax sind allerdings auch ne Menge und deutlich mehr als die Empfohlenen 2x/Jahr von uroweb.org. Auf urologielehrbuch wird 3x/Jahr Thorax Röntgen empfohlen https://www.urologielehrbuch.de/hodentumoren_05.html Mein Gefühl sagt, dass 2x/Jahr MRT Abdomen mindestens 1x zu wenig sind. |
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Ich mache auch Thorax Röntgen und Derjagyer hat recht mit der Röntgen Sache. Allerdings frage ich mich manchmal, ob man bei dem Röntgen es nicht erst sieht, wenn es ziemlich spät ist. Allerdings will man auch nichts neues hervorrufen. Es ist immer eine Balance. Ein gewisses Grundvertrauen braucht man eben (und ein Restrisiko gibt es immer).
Welches Stadium hattest du? Ich mache im ersten Jahr alle 3 Monate MRT (das nächste Ende Januar). |
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Zitat:
Genau die gleiche Denkweise habe ich auch, dass falls es zum Rezidiv kommt, man es spät sieht. Hab in paar Wochen einen Termin beim Urologen zum abstimmen, vielleicht ist es möglich Abdomen öfter zu checken. Rezidivrate liegt bei mir knapp 20% (nicht wenig). Welchen Rhythmus befolgst du hinsichtlich Abdomen, Thorax und Marker? Lg |
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Also bei so einem hohen Rezidiv-Risiko wäre auch auch wachsam.
Ich mache: - monatlich Tumormarker (weil sei bei einem Chorionkarzinom ein guter und einfach zu machender Indikator sind) - alle drei Monate MRT (nächstes komme Ende Januar) - alle drei Monate Thorax Röntgen (weil ich keine Metas hatte). Wenn ich Metas gehabt hätte, würde ich schon einmal im Jahr nach nem CT fragen, aber die meisten haben das ja nicht. Es ist immer so ein blödes abwägen. Ich kenne eine mit Magenkrebs die hatte Gehirnmetas, aber das ist halt sehr selten und jeder Arzt den ich frage sagte, er hätte kein CT gemacht Gehirn ohne Befund beim Primärstaging... Aber jetzt alle 2-3 Monate CT finde ich auch übertrieben ohne echten Befund. Steht ja auch nicht in den Richtlinien. |
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Hallo Zusammen,
kleines Update von mir. Diese Woche wurden meine Marker bestimmt und alles ist in Ordnung. CT und MRT stehen im April an. Lieben Gruß |
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Hallo Zusammen,
erneutes Update von mir. Anfang der Woche hatte ich mein erstes MRT, dauert ein wenig länger als das CT. Auf jeden Falls ist weiterhin alles unauffällig und geht in 2 Wochen mit CT weiter. Grüße |
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Hallo Zusammen,
befinde mich aktuell glücklicherweise immer noch in der aktiven Überwachung. Seit ca. zwei Wochen habe ich allerdings einen ovalförmigen nicht juckenden Hautausschlag an meiner Hüfte (Größe ca. 2x5cm). Natürlichen gehen dabei direkt wieder die Alarmglocken an. Ist jemanden sowas nach einer Hodenkrebs-Erkrankung bekannt hinsichtlich Metastasierung? Einen Termin beim Hautarzt habe ich glücklicherweise in genau einer Woche erhalten. Lieben Gruß |
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Hi achi,
also Hautausschlag (vor allem an der Hüfte) würde ich jetzt gar nicht mit Hodenkrebs in Verbindung bringen. Hab davon halt noch nie gelesen oder was gehört... Wichtiger, hattest du vielleicht an der Stelle einen Zeckenbiss? Das müsste man dann behandeln. Könnte auch eine Sonnenallergie sein? Kann gut sein, dass es bis zum Termin schon wieder weg ist :o LG |
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Danke für deine Antwort.
Hab im Internet auch keinen Zusammenhang mit Hodenkrebs gefunden. Mit dem Zeckenbiss hast du mir Angst gemacht. Die Bilder zur Borreliose sehen sehr ähnlich aus. Allerdings hatte ich keinen Zeckenbiss bzw. nicht mitbekommen. LG |
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Dann geh vielleicht am besten gleich zu deinem Hausartzt - Borreliose ist mit Antibiotika leicht behandelbar.
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Mahlzeit,
der Hautausschlag, den ich damals erwähnt hatte, habe ich leider immernoch und vergrößert sich stetig aber langsam. Zudem sind weitere Stellen hinzugekommen. Eine Borreliose wurde nach mehrmaligen Untersuchungen definitiv ausgeschlossen. Eine Hautbiopsie ergab, dass es sich um eine Entzündung mit Aspekten einer Morphea handelt ohne Malignität. Im Dezember kamen neurologische Beschwerden in Form von Kribbeln bzw. Einschlafsymptomen in den Füßen, Beinen und Oberarm hinzu sowie Schweregefühlen in beiden Oberschenkeln. Da sich das Ganze trotz negativer Untersuchungen sehr einer Borreliose geähnelt hat, wurde ich mit Antibiotikum behandelt (3 Wochen). Während der Antibiotikum-Behandlung gingen die Beschwerden nahezu komplett weg. In diesem Zeitraum wurde ich wegen der Hodenkrebsgeschichte für ein paar Tage stationär in der Neurologie aufgenommen, wo diverse Untersuchungen durchgeführt wurden. Nerven, Muskeln sowie eine Liquorpunktion. Alle Untersuchungen waren ohne Befund und so wurde ich vor Weihnachten wieder entlassen. Leider sind die Beschwerden wieder präsent und nehmen langsam zu. Meine letzte Thorax-Bildgebung hatte ich im Dezember und das nächste MRT-Abdomen steht am kommenden Montag an. Deshalb stehe ich aktuell sehr auf dem Schlauch und die Neurologen wissen aktuell auch nicht was es sein könnte. Nach einiger Recherche habe ich Fälle gefunden, wo Tumoren bei der Interaktion mit dem Immunsystem so welche Beschwerden auslösen können (Muskelschwäche, Hautausschläge usw.). Allerdings konnte ich keinen Bezug zum Hodenkrebs finden. Meine Urologen sehen auch keinen Zusammenhang, da weder Tumormarker noch Bildgebung ohne Befund sind. Hat jemand sowas irgendwo schon mal gehört? Lieben Gruß |
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Guten Abend,
ich merke schon meine Symptome sind scheinbar nicht so wirklich Hodenkrebs-spezifisch ;) Gestern hatte ich mein MRT-Abdomen. Glücklicherweise sind weiterhin alle Lymphknoten unauffällig und keine Metastasierung zu sehen. Allerdings wurde eine vergrößerte Milz mit 14 cm festgestellt, die auch in der Voruntersuchung vom September 2019 vergrößert war, aber vom Radiologen damals übersehen wurde. Irgendwas scheint da wohl in mir zu brodeln und keiner weiß was. Lieben Gruß Edit: Ich bin wahrlich kein Radiologe, aber habe mir den Spaß erlaubt und mir die Bilder angeschaut sowie mit einem MRT vom April 2019 verglichen. Ich kann beim übereinander legen der Bilder keine Progression feststellen. Außerdem komme ich, egal wie ich die beigefügte Skala drehe nur auf 12,5 cm. PS: Bei dieser Untersuchung war ich ausnahmsweise in einer anderen Radiologie! |
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Meine Symptome sind: Schluckstörungen, Klosgefühl im Hals, taube Zunge halbseitig, leichte Sehstörungen auf einer Seite, Polyneuropathie, Schwindelattacken mit Nackenschmerzen ebenfalls einseitig. MRT vom Kopf unauffällig.
Der Körper ist wohl in der Lage, Antikörper gegen den Hodenkrebs zu bilden, die ebenfalls in Form von einer Autoimmunreaktion das Nervensystem bzw. das Gehirn oder besser gesagt den Hirnstamm schädigen. |
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Guten Morgen EggSackt,
danke für deine Antwort. Deine Beschwerden sind auf jeden Fall ausgeprägter als meine. Meine Neurologen hatte auch von möglichen PNS (Paraneoplastische neurologische Syndrom) gesprochen. Allerdings habe ich da bislang keinen Zusammenhang zum Hodenkrebs gesehen. In den Leitlinien zu diesem Thema tauchen Keimzellentumoren jedoch auf. https://www.awmf.org/uploads/tx_szle...abgelaufen.pdf Sorgt auf jeden Fall alles gerade nicht für ein gutes Gefühl bei mir. |
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Falls du das noch mal lesen solltest:
Da ich aktuell, zwei Monate nach letzter Medikamenten-Gabe (Bleomecyn, drei Zyklen), von ähnlichen Haut-Beschwerden berichten muss (nahezu mein kompletter Körper von rot-braunen, teilweise juckenden Flecken bedeckt), hätte ich großes Interesse an deiner Erfahrung bzw. einem follow-up..wie ist es dir/ deinem Körper weiter ergangen? Ich muss mich bzw. meinen Körper zweimal am Tag für jeweils eine Stunde mit ner fetthaltigen Basiscreme einschmieren + in ein Laken o.ä. einwickeln (Dermatologin nannte das Vorgehen "Fettbad") und abends vorm Schlafen-Gehen nochmal mit Kortison-Salbe (Momegalen 1mg).. |
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