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ciangi 09.09.2006 13:35

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
Hallo,

ihr habt völlig recht. Macht Euch ein paar schöne Tage, das gibt wieder Kraft für das, was da noch kommen mag. Das mit den Schmerzen ist, glaube ich, schon normal. Bei meinem Papa war das auch immer so. Er war sehr müde, hatte Schmerzen, konnte nicht essen. Aber sobald die Chemo vorbei war, war das dann alles wieder besser. Die Nebenwirkungen können einen halt ganz schön schlauchen. Darum genießt die Zeit zwischendurch, das hilft,um neue Kraft zu schöpfen. Ich wünsche Dir und Deinem Mann erholsame Tage und noch ganz viel Kraft weiterhin.
LG:Monika

KarinD 10.09.2006 13:38

Sensitivitätstest??
 
Zitat SonjaA:
"Man muss sich doch nichts vormachen...Manche Tumore sprechen auf die Chemotherapien an, andere nicht. Das lässt sich vorab durch einen Sensitivitätstest nachweisen. In einem Labor per Probe."

Hallo Sonja :winke: ,

wie wird denn dieser Test gemacht? Kann den jeder Onkologe auf Wunsch des Patienten durchführen? Bei meinem Vater haben sie sofort, ohne Test, Gemzar gegeben, mit dem Resultat, dass sich nach 8 Wochen der Tumormarker verdoppelt hat.

Viele Grüße,

Karin

Sonja A. 10.09.2006 15:01

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
das was ich darüber gelesen habe ist, dass man diesen test "selbstverständlich" selber zahlen muss.

hier mal infos (vierter fund wenn du bei google chemosensitivitätstest eingibst):
"Prinzip des ATP-TCA ATP ist der wesentliche Energielieferant der Zelle. Schnell wachsende Zellen enthalten viel, ruhende Zellen dagegen weniger ATP. Bei letaler Zellschädigung, z.B. durch die Wirkung eines Chemotherapeutikums, fällt der ATP-Gehalt in Sekundenbruchteilen auf Null ab. Im ATP-TCA wird mit Hilfe der hochsensitiven "Glühwürmchen"-Reaktion das zelluläre ATP als indirektes Maß der Anzahl vitaler Zellen bestimmt.
Wir testen routinemäßig sechs verschiedene Konzentrationen pro Chemotherapie-Regime, ausgehend von ultrahohen bis zu subtherapeutischen Dosierungen über einen Zeitraum von 5-7 Tagen. Dadurch werden nicht nur zelltoxische Effekte sondern auch eventuelle Gegenmaßnahmen der Tumorzelle sicher erfasst.
Durch Vergleich behandelter mit unbehandelten Zellen kann so die Wirkung einer Chemotherapie auf einen individuellen Tumor relativ genau bestimmt werden. In der Regel können pro Tumor viele verschiedene (oft bis zu 20) Medikamente bzw. Medikamentenkombinationen untersucht werden, so dass neben den vielleicht bereits unwirksamen Standardprotokollen auch Therapiealternativen angeboten werden."

ich habe das gefühl, dass jedem patienten gemzar angeboten wird. ob die restliche lebenszeit durch die chemo beeinträchtigt wird oder nicht... die ärzte geben den patienten und den angehörigen damit hoffnung. ich weiß aber nicht, ob dies immer so richtig ist. denn diese kurze phase der hoffnung ist teuer erkauft durch folgende große enttäuschung und körperliche leiden durch chemo. andererseits hatte petra loos auch schon metastasten und wurde durch chemo geheilt. irgendwie strebt ja jeder danach, die nadel im heuhaufen zu sein. und wer gleich aufgibt, kann nie gewinnen.

alles gute,

sonja

ulla46 10.09.2006 16:33

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
Chemosensitivitäts-Tests (es gibt unterschiedliche Verfahren und Ansätze) werden von den Kassen nicht bezahlt, weil sie wissenschaftlich zwar ein interessanter Ansatz sind, aber oft nicht den gewünschten Erfolg bringen. Das heiß, eine Chemo, die im Labor als erfolgreich getestet wird für den den einzelnen, kann dann im "Lebenden Organismus" doch nicht angeschlagen. Ein Labortest mit isolierten Zellen kann also durchaus falsch positiv sein, Hoffnung machen und dann doch nicht helfen.
Wer den Test machen möchte, sollte sich bei www.biokrebs.de erkundigen, um ein seriöses Labor zu erfragen.
An Sonja: Die Neurowissenschaft hat gezeigt, dass nicht nur Gifte und Viren, sondern auch Gefühle Gene verändern.
Ich wünsche dass jeder seinen Weg mit oder gegen den Krebs findet. Bei mir ist auch so ein Wunder passiert und ich bin unendlich dankbar für die geschenkte Zeit, von der ich nicht weiß, wie lange sie dauert.
Viele gute Gedanken und Wünsche
Ulla

Sonja A. 10.09.2006 20:59

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
ulla: kann es sein dass du meinst, dass gefühle nerven verändern?
hast du dazu infos aus dem internet? könnte es sein, dass du den film "what the bleep" gesehen hast?
neurowissenschafter beschäftigen sich mit nerven. erfahrungen bauen tatsächliche nerven um, allerdings nur im gehirn. ist ja auch logisch, denn es entstehen ja immer wieder neue verknüpfungen, wenn wir unser gehirn fordern und fördern.
gensequenzen stehen bisher unabänderlich fest. daran ist mit gefühlen nicht zu rütteln und damit leider auch nicht an genetischen faktoren von u.a. tumorerkrankungen.
wenn wir uns gut fühlen, dann ist unser immunsystem viel stärker und damit auch kräftiger im kampf gegen blödzellen.
darum ist ein ausgeglichenes gefühlsleben sehr gesund.
ich hoffe, dass noch viel mehr menschen ein solches wunder wie dir widerfährt.
lg, sonja

ulla46 10.09.2006 23:54

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
Hallo Sonja, ich meine tatsächlich, dass Gefühle Gene verändern. Ein interessantes Buch dazu: Joachim Bauer, Das Gedächtnis unseres Körpers - Wie Beziehungen und Lebensstile unere Gene steuern.
Gruß Ulla

KarinD 11.09.2006 00:08

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
Hallo Sonja, hallo Ulla!

Vielen Dank für Eure Auskünfte. Werde mich bei biokrebs mal nach einem Labor erkundigen. Man greift ja nach jedem Funken Hoffnung, egal wie klein er auch sein mag....:confused:

Viele Grüße,

Karin

Sonja A. 11.09.2006 00:17

AW: Hoffnung auf ein Wunder
 
ulla, auch bauer sagt, dass die gene nicht geändert werden, sondern anders angesteuert werden.
steht bereits im titel ;-)
dazwischen liegen welten. egal wie man steuert, bestimmte gendefekte lassen sich nicht wegsteuern. aber positiv beeinflussen ganz bestimmt.
lg, sonja

tuberkulinum 13.09.2007 01:45

Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
Hallo Ihr Lieben,
am 10.09.2006 habe ich unter dem Titel "Hoffnung auf ein Wunder" über die Krebserkrankung meines Mannes berichtet.
"Metastasierendes Pankreaskarzinom". Die komplette Bauchspeicheldrüse war betroffen. Es sollte eine Whipple gemacht werden. Das war nicht mehr möglich, der Bauch wurde aufgemacht und sofort wieder zu. Vielleicht noch ein halbes Jahr hat ihm der Arzt gegeben.

Mit diesem neuen Bericht möchte ich gerne Betroffenen und Angehörigen
M U T machen, nicht aufzugeben, denn es gibt wirklich noch "Wunder".
Meinem Mann geht es wirklich gut und er hat vor 6 Wochen wieder angefangen zu arbeiten.
Das Ergebnis des letzten CT`s: (Bericht des Krankenhauses)
kein Hinweis auf pathologisch vergrößerte Lymphknoten mehr. Kein Hinweis auf Leber oder Lymphknotenmetastasen. Unauffälliger Befund der Unterbauchorgane. Ganz ungewöhnlicher Verlauf eines Pankreaskarzinoms.

Nach seiner 3. Chemo wollte mein Mann aufgeben und lieber "sterben", so seine Worte. Die Nebenwirkungen der Chemo waren sehr schlimm.
Daraufhin habe wir komplementär behandelt, d.h. zusätzlich zur Schulmedizin. Und schon nach der 1. Woche konnte man sehen, wie es mit ihm wieder aufwärts ging.
Woche für Woche ging es ihm besser. Er hat jetzt sein altes Gewicht wieder.
Er hat sein Enkelkind erlebt.
Und ich bin sicher, mein Mann wird noch lange Freude daran haben.

Ich hatte mich lange aus dem Forum zurückgezogen, vor allem um in Ruhe meinem Mann beizustehen, und das möchte ich auch weiterhin so beibehalten.
Ich bitte um Verständnis.

Mit diesem positiven Bericht möchte ich nochmals allen Betroffenen den Mut machen, nicht aufzugeben.

Liebe Grüße

christa-48 13.09.2007 03:18

AW: Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
hallo inge,

ich freue mich sehr für dich und deinen mann (und natürlich für die ganze familie,samt enkeln:-),,,schön,,,dass du mal wieder postest.
liebe grüsse,,,christa

Tina2904 13.09.2007 08:21

AW: Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
Liebe Inge,

ich freue mich sehr für Euch. Es macht erinem doch wieder Mut, wenn man solche positiven Nachrichten liest.
Bei meinem Vater wurde am 25.05.07 BSDK im Endstadium festgestellt. Nun nach 12 oder 13 facher Chemobehandlung hat "unser" Professor festgestellt, dass die Tumormarker gestiegen sind und der Krebs weiter wächst. Langsam schwindet bei uns die Hoffnung. Meine Frage an Dich: Was genau habt ihr unternommen mit der Alternativmedizin? Ich würde gerne darüber mehr wissen und bin für jede Unterstützung dankbar.
Mein Vater ist Jahrgang 39.

Vielen herzlichen Dank schon mal.

Herzliche Grüße Tina

tuberkulinum 13.09.2007 21:10

AW: Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
Hallo Tina,
Es freut mich, daß ich Dir mit diesem Bericht Mut machen konnte, und die Hoffnung soll man niemals aufgeben.
Es tut mir sehr leid für Deinen Vater, erzähle ihm doch die Geschichte meines
Mannes, das wird ihm bestimmt Hoffnung geben.
Ich habe meinen Mann mit Vitalpilzen und einigen anderen zusätzlich Sachen behandelt, wo ich hier keine Werbung für machen möchte. Vielleicht geht das ja über eine private Nachricht per E-Mail.
Ganz liebe Grüße

sunshine230764 13.09.2007 21:25

AW: Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
Liebe Inge ,
ich freue mich das du so viel erfolg hattest mich würde es auch interessieren welche Mittel euch geholfen haben. Ich würde mich über eine PN oder eine Mail an kathispatz06@web.de freuen.
Vielen Dank im voraus für deine Behmühung
LG Diddi und Eike

Miezel 14.09.2007 09:51

AW: Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
Liebe Inge,

auch mich würden diese alternativen Sachen interessieren. Du kannst mich auch über die PN erreichen.

Danke im voraus u. liebe Grüsse

Ute

sommi 14.09.2007 11:32

AW: Unsere Hoffnung auf das Wunder hat sich erfüllt
 
Hallo Inge,

auch ich freue mich für Euch. Ich würde mich auch über eine Persönliche Nachricht oder eine E-Mail an aunde.sommer@t-online.de freuen. Wir sind auch bezüglich der Vitalpilze am Nachdenken und auch sonstige alternativ Medizin.

Alles Gute weiterhin für deinen Mann und eure Family.

Liebe Grüße

Andrea

Betroffenen:
Mutter (Jahrg. 1938) seit August 2006 BSDK, seit Juni noch Lungenmetas
Therapie Gezmar und Xeloda


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