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AW: Riesengroße Angst um Papa
Hallo Maarie,
ich freue mich zu lesen, dass ihr diese äusserst schwierige Situation so gut gemeistert habt. Als Familie seid ihr offensichtlich unschlagbar! Haltet die Köpfe oben, ihr schafft das! Liebe Grüße, thomue. |
AW: Riesengroße Angst um Papa
Liebe Marie!
ein ganz lieber stiller Gruß mit meiner Anteilname .Euer Pa hat wirklich ganz großartige und wundervolle Kinder wünsche euch noch alles erdenklich weiter gute mit sehr viel Kraft die schwere Zeit des Abschiednehmens zu überstehen. |
AW: Krebs vererbbar?
Hallo zusammen,
ich schieb mal meinen Thread aus dem BSDK hierhin, weil ich hoffe hier noch ein bisschen Hilfe zu finden: Mein Mann hatte vor 10 Jahren Hodenkrebs - Embryonales Karzinom -mit Lungenmetastasen. Operiert, Chemo bekommen, Lymphknoten weg im Bauchraum. Heute ist er gesund und es ist nichts "zurückgeblieben". 1 Jahr nach Erkrankung meines Mannes bekam seine Vater NonHodgkin und lebte damit 8 Jahre. Das Ende war furchtbar (gestorben 11/07) Als mein Schwiegervater 5 Jahre Krebs hatte, bekam meine Schwiegermutter BSDK. Geschichte ist hier bekannt. Sie war in Bochum, Linksresektion, BSDK war am Schwanz, es ging ihr gut. Rezidiv nach 18 Monaten. Sie starb 01/07. Auch hier war das Ende nicht schön. Mein Mann geht noch einmal jährlich zum MRT. Tumormarker Blut jedes halbe Jahr. Jetzt kommt endlich meine Frage an Euch: Natürlich weiss ich das mein Mann extrem vorbelastet ist, was Krebs betrifft. Obwohl ich es komisch finde, daß er zuerst erkrankte und dann seine Eltern. Sollen wir jetzt weiterleben wie bisher oder soll er alle genetischen Dinge abklären lassen? Sollen wir wirklich nach diesen schlimmen Jahren, den ganzen Marathon durchmachen um zu sehen, könnte da womöglich was sein? Oder sollten wir lieber versuchen in Ruhe und Frieden zu leben? Was ist wenn er alle Untersuchungen durchmacht, die ja sehr viel Nerven und Geduld kosten und dann stirbt er an einem Herzinfarkt? Oder auf der Rückfahrt von einer Untersuchung hat er einen Autounfall? Kann man überhaupt alles Ausschliessen im Leben? Sorry, für die Länge des Threads und die vielen Fragen! Danke, danke und entschuldigt, bin etwas durcheinander ... Martina |
AW: Krebs vererbbar?
Hallo Martina,
ich würde mich für die Variante "Ruhe und Frieden leben" entscheiden. Du hast es selbst angedeutet. Ich finde es nicht gut, immer alles wissen zu müssen ob und wann oder überhaupt. Das belastet die Seele und damit den Allgemeinzustand. Wenn es Deinem Mann jetzt gut geht, dann nutzt diese Zeit um zu Leben und nicht dazu, Euch über Dinge, die Ihr sowiewo nicht ändern könnt, den Kopf zu zerbrechen. In meiner Familie haben alle Krebs gehabt außer meiner Mutter und meiner Schwester und ich habe mich nicht gefragt, warum ich, Antwort kriegt man keine, habe mir auch nicht Gedanken gemacht, ob ich noch eine andere Krebsart bekommen könnte. Mir geht es jetzt gut und ich lebe und genieße die Zeit so wie es mir gefällt. Das würde ich Euch auch raten. Also seid herzlich gegrüßt Renate :knuddel: |
AW: Riesengroße Angst um Papa
liebe marie,
es tut mir furchtbar leid, was ihr durchmachen musstet und ich möchte dir mein tiefstes mitgefühl aussprechen. ich habe nie etwas geschrieben, jedoch von zeit zu zeit immer wieder eure geschichte verfolgt. meine schwiemu in spe hat auch BSDK und der lauf, den du von deinem papa berichtest, der tritt so nach und nach nun auch ein. ich wünsch euch alle kraft der welt, fühl dich lieb gedrückt, Katja |
AW: Riesengroße Angst um Papa
Hallo Ihr Lieben,
ich bin seid Wochen stille Mitleserin und mich hat das alles hier sehr berührt... Mein herzlichstes Beileid, Maarie und ganz viel Kraft! Ich würde doch jetzt auch gern mal meine Geschichte erzählen... mein Papa ist leider auch betroffen, wir wissen es seid Febr. diesen Jahres... :( Tumor am Kopf der Bauchspeicheldrüse (über 5cm groß), Metastasen in der Leber, vergrößerte Gallenblase, vergrößerte Lymphknoten und keine Heilungschancen mehr.... er ist erst 53... Ich bin die einzige Tochter und mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen (aber wem erzähl ich das) Ich wollte dieses jahr ausziehen, steck grad mitten in den Abschlussprüfungen meiner Lehre und man fragt sich jede Sekunde, warum wir??!! Egal, was man macht oder wo man gerade ist, überall schaut einem die schreckliche Krankheit an...aus jeder Ecke.... :weinen: Es tut gut hier mal alles aufzuschreiben und zu wissen, dass ihr genauso fühlt und das alles genau nachvollziehen könnt. Ich hab solche Angst, vor dem was noch kommt! LG |
AW: Riesengroße Angst um Papa
Hallo Sunny,
ganz trauriges Willkommen. Du bist hier nicht alleine und wirst ganz, ganz sicher von vielen lieben Menschen aufgefangen werden, die genau deine Angst und Verzweiflung verstehen. Magst du nicht deinen eigenen Thread in diesem Forum aufmachen? Oben links "neues Thema" eröffnen. So bekommst du gezielt Antworten, falls du Fragen hast und ein größeres Feedback. Bis dahin erstmal ganz viel Kraft:pftroest: Liebe Maarie, es ist schön, dass du bzw. ihr das alles so gut hinbekommen habt. Ich glaube, du hast mir da einiges voraus. Dein Papa (und du selbst) kann stolz auf dich sein! Weiterhin ganz viel Kraft! |
AW: Riesengroße Angst um Papa
Vielen lieben Dank Conny... Ich werde deinen Rat befolgen.
Liebe Grüße |
AW: Riesengroße Angst um Papa
Liebe Maarie,
ich hatte mich einige Zeit aus dem Forum zurückgezogen und so erst heute von Deinem Verlust erfahren. Es tut mir so leid! Laß Dich ganz lieb umarmen :knuddel: Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft. Es ist schön, daß Deine Mama die Erinnerung an diesen letzten schönen Abend mit Deinem Papa haben kann - es sind die kleinen Dinge, an denen man sich festhalten kann. Sei ganz lieb gegrüßt! Elisabeth |
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