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Mond 28.01.2013 14:25

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo mif68!

Habe letzte Woche eine solitäre Lebermetastase entfernt bekommen. Sass im 2. Segment, das 3. wurde mit rausgenommen. Der Eingriff war laparaskopisch geplant, es musste aber auf konventionell umgestiegen werden. Intra-Op wurde noch ein US der Leber gemacht. Der Schnitt ist nicht so gross ( bin auch schlank) und wäre bei einer laparsk. OP wohl nur wenig kleiner gewesen.
Über Chemo kann ich dir leider nichts sagen, da ich jetzt auch auf die Überweisung zum Onkologen warte.
Ich lebe in Skandinavien hier wird laut meiner Internetrecherche 5 FU empfohlen.
Gibt es Empfehlungen in anderen europäischen Ländern oder kennt jemand neue Studien? Habe nur eine chinesische von 2011 gefunden.

Gruss M.

mif68 28.01.2013 23:08

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Mond
hatte heute Gespräch beim Gastrologen. Diagnose ist klar. In Abhängigkeit vom OP Erfolg und der Einstufung nach Tumorkonferenz ist mit Chemo zu rechnen. Morgen ist Vorgespräch im Darmzentrum. Chemo erfolgt nach S3 Leitlinie. Folin, 5FU, Oxaliplatin und wahrscheinlich noch ein Antikörper. Mein Resektat der großen OP muss noch genetisch auf den kras - Status getestet werde. Wird aber auch schon in die Wege geleitet. Wahrscheinlich weis ich morgen schon wann es losgeht.

Viele Grüße nach Skandinavien. M.

Melanie1812 31.01.2013 20:40

Lebermetastasen über 5 cm? Operabel?
 
Hallo,

wie schon an anderer Stelle beschrieben hat(te) mein Papa Darmkrebs.
(7cm Tumor, 40 cm Darm im Nov 2012 entfernt) Alles gut verlaufen.

Jetzt hat er 3 Metastasen in der Leber alle so um die 5,7 cm groß und damit erstmal inoperabel. Er bekommt Oxaliplatin zum einschrumpfen, in 4 Wochen stellt sich dann raus ob die Metas entsrepchend geschrumpft sind und operiert werden können. Ca. 80% der Leber müssten weg.

In einem Artikel vom Ärzteblatt steht "Heute können auch Patienten mit mehr als drei Metastasen oder Metastasen > 5 cm durch adäquate chirurgische Therapie geheilt werden"

Hat oder kennt jemand einen solchen Fall?
Bei manchen Chirurgen/Ärzten kann man garnicht vorsprechen bezüglich einer OP oder eines in-situ-Verfahrens, wenn die Metas nicht kleiner als 5 cm sind.

Aber es scheint doch möglich?
Wo und an wen wende ich mich?

Falls ihr etwas wisst, ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Alles Liebe.
Melanie

Christin12 31.01.2013 22:33

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Melanie,

mein Papa hatte auch Lebermetastasen.
Da wir auch nicht genau wussten, was denn zu tun wäre, haben wir die Befunde an zwei verschiedene Krankenhäuser geschickt. Eines schlug vor, erst zu operieren, danach Chemo - das andere wollte erst Chemo geben, dann operieren.
Gebt euch nicht mit einer Meinung zufrieden! Wendet euch an zertifizierte Zentren.

Liebe Grüße und alles Gute,
Ch.

Mond 02.02.2013 12:28

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Melanie,

Ob operiert werden kann, hängt von verschiedenen Dingen ab und nicht alleine von der Anzahl der Metastasen. Ohne Leber kann man nicht leben, das heisst es kann nur ein begrenzter Anteil entfernt, weil sonst nicht genug Restfunktion vorhanden ist. Dann hängt es davon ab, wo die Metastasen liegen, sind Strukturen in der Nähe, die nicht beschädigt werden dürfen, so kann man Metastasen nicht einfach rausschneiden.
Ein Leberchirurg kann das anhand von speziellen Untersuchungen beurteilen.

Zitat:

In einem Artikel vom Ärzteblatt steht "Heute können auch Patienten mit mehr als drei Metastasen oder Metastasen > 5 cm durch adäquate chirurgische Therapie geheilt werden"
Der Artikel beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten bisher inoperable Metastasen operable zu machen. Dein Vater bekommt, wie du schreibst, eine Chemo um die Metastatsen zu schrumpfen, das wäre eine Möglichkeit.

Lies dich durch verschiedene Foren, es gibt viele Menschen, wo durch Chemo Metastasen operabel wurden. Steht aber auch im Artikel.

Im Artikel steht auch, welche Kriterien erfüllt werden müssen, um überhaupt operiert zu werden. Das Fachchinesisch ist nicht so einfach zu verstehen :confused:

Alles Gute Deinem Vater und deiner Familie.

M.

Alpenveilchen 03.02.2013 12:55

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Leider ist es genauso kompliziert, wie Du beschreibst und es keine einzig richtige Behandlung gibt. Krebsarten sind unterschiedlich. Darmkrebs ist nicht gleich Darmkrebs. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren. Ausserdem haben Krebszellen die Fähigkeit, sich an ihre Umgebung anzupassen, um zu überleben. Das bedeutet auch, dass sie lernen, sich an eine bestimmte Chemotherapie anzupassen. Deswegen weiss man nie genau vorher, ob eine Chemotherapie anschlägt oder nicht und wenn ja, wie lange es dauert, bis die Krebszellen sich angepasst haben und die Chemotherapie wirkungslos wird. In der Forschung arbeitet man daran, für viele verschieden Ausgangssituationen jeweils die beste Therapie zu finden. Da jedoch Mikrometastasen sogar beim PET-Scanning unsichtbar sind, tappt man immer ein wenig im Dunkeln und muss abwarten, wie und wo der Körper reagiert. Da man das gerne vorher wüsste, gehen verschiedene Ärzte von verschiedenen Szenarios aus. Manche wollen z.B. sicherheitshalber behandeln als hätte der Krebs schon gestreut, also mit Chemotherapie. Andere wollen die Chance nutzen, zu operieren, wenn nichts sichtbar ist, da dieses optimal wäre, wenn der Krebs noch nicht gestreut hätte.

Manchmal könnte man operieren, aber der Tumor sitzt so ungünstig, dass man befürchtet, den Patienten bei der Operation lebensgefährlich zu verletzen. Auch da gibt es Grenzfälle, wo manche Ärzte es lieber versuchen wollen, während andere es lieber sein lassen. Niemand möchte das Leben eines Patienten auf dem Gewissen haben. Da alle Patienten gerne wüssten, was die optimale Behandlung für sie ist, wird weitergeforscht. Neue Chemotherapien werden ausprobiert und Patienten mit verschiedenen genetischen Voraussetzungen werden bei ihren Behandlungen verglichen. Im Idealfall der Zukunftsvision, würde man eine Probe des Tumors entnehmen (Biopsie) und eine Blutuntersuchung durchführen und dann wüsste man genau, welche Behandlung die Richtige ist. Aber so weit sind wir noch lange nicht.

Das beste, was man tun kann, um nicht Versuchskaninchen zu sein, ist sich in viele Richtungen zu informieren und sich an den Entscheidungen der Ärzte zu beteiligen. Man kann selbst Dinge vorschlagen, von denen man gehört oder gelesen hat, und man kann sich vom Arzt Vorschläge und Empfehlungen unterbreiten lassen und dann gemeinsam entscheiden.

Alles Gute für Euch in diesem frustrierenden Kampf
vom Alpenveilchen

Christin12 03.02.2013 22:06

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Danke Alpenveilchen!
Du bringst es auf den Punkt.
Ich wollte hier keine Verwirrung stiften. Mein Anliegen war es nur, darauf hinzuweisen, sich nicht mit der erstbesten Meinung zufrieden zu geben.
Wenn man dann unterschiedliche Therapievorschläge bekommt, muss man letztlich selbst entscheiden, welche man wählt. Das ist doch aber immerhin noch besser, als wenn man keine Möglichkeiten hat.

Liebe Grüße
Ch.

Arsinoe 03.02.2013 22:12

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Tja, der menschliche Körper ist halt etwas komplizierter als ein Motor! ;)

Claudi33 04.02.2013 01:20

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Liebesr Darmkrebspatient,
so einen Fall, wie bei Deiner Bekannten kenn ich auch, aber Du weißt vermutlich nicht, wie weit es da "schon" war?
Man kann wirklich nichts miteinander vergleichen - Krebsart/Stadium?
Diese Chemo kann ja auch einfach nur palliativ also eine Schmerztherapie gewesen sein. Viele Menschen die sich dann keine "mehr" geben lassen, haben oft viel mehr Schmerzen als welche mit Schmerztherapie.
Die option "wegschneiden" von der Leber gab es bei uns nie, wobei ich da auch vorsichtig wäre. Man hört ja immer "wenn der Krebs mal Luft bekommt..."??!! Keine Ahnung ob das stimmt, aber die Leber ist halt auch das bestdurchbluteste Organ, und wenn dann zuviel weggeschnitten wird, bleibt halt auch nicht mehr (momentan) viel übrig, wenn neue Metastasen nachkommen und sich vermehren.
Kenne aber durchaus einen Fall, bei dem die 1/2 Leber weggeschnitten wurde und dieser seit 4 Jahren Rezidivfrei ist!
Ebenso ist es vielleicht bei der LITT - was wenn die Metas momentan weg sind oder kleiner sind und das Organ dies nicht "mitmacht"??!!
Gibts genauso für und wider..

Am Besten handelt man echt nach seinem Bauchgefühl und nach der Option des behandelnden Arztes, des Vertrauens.

Wünsch Dir was!
VLG
Claudia

Claro* 05.02.2013 01:34

AW: Lebermetastasen über 5 cm? Operabel?
 
Zitat:

Zitat von Melanie1812 (Beitrag 1168781)
... Jetzt hat er 3 Metastasen in der Leber alle so um die 5,7 cm groß und damit erstmal inoperabel. Er bekommt Oxaliplatin zum einschrumpfen, in 4 Wochen stellt sich dann raus ob die Metas entsrepchend geschrumpft sind und operiert werden können. Ca. 80% der Leber müssten weg...

Hallo Melanie!

Wie auf nahezu bereits unzähligen Seiten beschrieben gleichen sich zwar manche "Fälle" - letzten Endes jedoch betrifft es immer EINEN Menschen, der sich von allen anderen teilweise gravierend unterscheidet. Daher kann es immer nur ein Herantasten an die letztlich gültige "Wahrheit" sein!

Z.B. bekam ich nach einer Leber-Solitärmetastase (10cm, knapp 2 Jahre nach einer Darmkrebs-OP) etliche Wochen XELODA, um die Metastase "operabel" zu machen (zu schrumpfen). Bei 6cm wurde dann operiert und 1/3 Leber entfernt.

Ich weiß: Das lässt sich in keiner Weise mit einem anderen "Fall" vergleichen - weder der Anzahl noch der Größe nach. Es handelt sich ja auch um kein mathematisch lösbares Beispiel! Und es dreht sich immer um Einzelschicksale, die Jeder/Jede für sich selbst bewältigen muss.

Aber ich weiß auch (bzw. glaube es!), dass man(n/frau) insofern am Wohl und Weh beteiligt ist, als man die Sicht nach vorne beibehalten MUSS! Exakt das Gegenteil von Selbstaufgabe ist angesagt!!! Und daran kann man nicht nur (aber vor Allem) man(n/frau) quasi in Eigenregie arbeiten - nein! Daran könn(t)en sich alle zumindest nahestehenden Personen beteiligen! Das heißt dass nicht nur die nächsten Angehörigen dem Leid Tragenden Zuspruch geben sollten, sondern auch Freunde, Kollegen, Ärzte, "Schwestern" ... kurzum alle, die ein Interesse am Weiterleben des Leid Tragenden haben! Und *imho* krankt es oft daran ... aber aufgeben tut man einen Brief, ein Paket - nicht jedoch ein Menschenleben - weder das eigene, noch das eines Freundes, Verwandten, Patienten ...

Völlig richtig ist aus meiner Sicht auch der Hinweis, mehrere Ratschläge einzuholen. Denn jeder Mensch hat so seine eigene Sicht der Dinge - nicht nur die Ärzte! Dann aber heißt es, sich zu entscheiden, und das ist leider sehr unbequem, schwierig und vll. auch letztlich ungedankt. Aber nötig!

Ich habe im Lauf meiner bisher 3 Chemo-Etappen (oder waren es 4?) so viele "Mitstreiter" erlebt, die sich verzweifelt in ihre Situation "gefügt" hatten - ohne sich aktiv daran zu beteiligen. Das ist sicher eine Frage des Lebensalters, aber auch auf die persönliche Einstellung zurückzuführen. Sich auflehnen gegen den "Unbill", der einem soeben widerfährt, zu kämpfen gegen ein scheinbar vorgegebenes Ziel - da ließen sich noch etliche Verhaltensmuster anführen ... all das ist existentiell WICHTIG. Und exakt dabei können auch die "Umstehenden" helfen!

Wie auch völlig richtig geschrieben wurde: Sachliche, rationelle, vll auch "wissenschaftliche" Überlegungen - die sind das Eine; das "Bauchgefühl" ist das Andere, das keinesfalls außer Acht gelassen werden sollt!

Ich wünsche allen Krebspatienten und deren "Mitleidenden" einen guten Weg aus ihrer Situation - Gott auf der einen und die Medizin auf der anderen Seite mit Euch!

Melanie1812 14.05.2013 13:50

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Erstmal herzlichen Dank für Eure Antworten.

Die Chemo ist wirklich angesprungen, nach den ersten 4 x sind die Metas um 44% geschrumpft, nach den nächsten 4 nochmal um 35%.

Letze Woche Montag war die OP - es sollten 50% der Leber entfernt werden.

BEI der Operation sind dann noch 7 weitere, kleine Metastasen gefunden worden. :undecided Es ist zwar jetzt alles raus, aber der Arzt hätte gern noch mehr umliegendes Gewebe entfernt. Es sind nun 75-80% weg genommen wurden, aber meinem Pa geht es von der OP her schon ziemlich gut.

Was uns Sorgen macht, sind die 7 - bisher unentdeckten Metastasen.

- waren die vorher größer, und sind bei der Chemo auch geschrumpft?
- sind das resitente?
- wie schnell kommen die da hin?
- wieso waren die im ct nicht sichtbar?
- kann man dann künftigen ct`s überhaupt vertrauen?
- kann man dann glauben, wenn gesagt wird "die lunge" ist frei?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen, das erst bei der OP weitere Metas gefunden wurden? Was war da die Ursache? (Ich weiß, dass jeder KRebs anders ist, dennoch interessiert es mich...)

Die OP ist mit dem Ergebnis R0 erfolgt - nur irgendwie stellt sich bei uns keine Freude ein, weil dieser Fund so verunsichert ...

Der Krebs schlägt zu, wenn man es am wenigsten erwartet bzw gerade anfängt sich zu freuen, zeigt er dir, wie unbesiegbar er ist ... :undecided

Schweitz 11.07.2013 15:59

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo, ich bin neu hier und hab einfach mal eine Frage. Ich habe Dickdarmkrebs Stadium IV mit neun Metastasen über die ganze Leber verteilt mit einer durchschnittlichen Größe von 4 cm. Der Primärtumor wurde im Februar entfernt (R0). Zur zeit bekomme ich eine Chemo FOLFOX mit Avastine. Ziel ist die Lebermetastasen OP. Wer hat auch mit der o.g. Chemo Erfahrung zur Metastasenrückbildung und kann darüber berichten?

coliflor 26.07.2013 22:48

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo,

Zitat:

Zitat von Schweitz (Beitrag 1200269)
Hallo, ich bin neu hier und hab einfach mal eine Frage. Ich habe Dickdarmkrebs Stadium IV mit neun Metastasen über die ganze Leber verteilt mit einer durchschnittlichen Größe von 4 cm. Der Primärtumor wurde im Februar entfernt (R0). Zur zeit bekomme ich eine Chemo FOLFOX mit Avastine. Ziel ist die Lebermetastasen OP. Wer hat auch mit der o.g. Chemo Erfahrung zur Metastasenrückbildung und kann darüber berichten?

mein Vater (77 Jahre alt) hatte in 05/2012 ein colorectales Carcinom mit R0 Resektion operiert bekommen. Auch er hatte (bis heute) Lebermetas in ähnlicher Größe wie Du (max. Größe knapp 6cm).

Postoperativ gab es 3 Zyklen Folfox4 mit Pause dazwischen. Danach waren die Tumore wesentlich kleiner geworden. An Nebenwirkungen hatte er Polyneuropathie und natürlich Müdigkeit. Eine weitere Chemo mit Avastin brachte keine wesentliche Größenänderung der Metas mehr.

In 01/2013 erfolgte die erste OP am rechten Leberlappen. Bis hierhin wurde das alles im GKH Herdecke gemacht. Lob an Ärzte, Pfleger und alle die dort unterwegs waren - sehr gute Betreuung und medizinisch war auch alles gut.

Die weitere Behandlung findet im UKH Essen statt. Auch hier fühlt er sich gut aufgehoben. Hier gab es dann ein wenig Zeitverlust, weil der Anästesist und Kardiologe meinten, dass vor einer großen Leber-OP ein Stent gelegt werden müsste. Damit die Tumore die Zeit dann nicht für wachsen nutzen konnten, gab es eine Chemo mit Cetuximab in Tablettenform. Nebenwirkungen etwas weniger als Folfox4. Ziel war, die Metas bis zum OP-Termin stabil zu halten oder zu verkleinern. Das hat soweit funktioniert, sie sind zumindest nicht gewachsen.

In 05/2013 wurde der linke Leberlappen entfernt. Da war dann noch in Segment VII eine 7mm große inkomplett entfernte Meta übergeblieben. Die ist, nachdem sich seit der OP im Mai das Lebergewebe ausreichend wieder neugebildet hat, gestern erfolgreich operiert worden. Damit ist Papa dann erstmal metafrei - möge es so bleiben.

Für die weitere Behandlung nach den OPs gibt es jetzt folgende Möglichkeiten für ihn. Nochmal eine (diesmal adjuvante) Chemo um die Neubildung von Metas zu verhindern, oder aber die Teilnahme an der LICC-Studie. Falls hier im Forum jemand mitliest der hierzu was sagen kann, würde mich das sehr freuen.

In Sachen Chemo - Folfox4 ist wohl derzeit die beste Möglichkeit initial nicht operierbare Metastasen so zu verkleiner, dass man doch operieren kann. Eine Zusammenfassung zum Stand der Dinge aus 2010 in Sachen Darmkrebs mit Lebermetastasen findest Du hier :
http://www.aerzteblatt.de/archiv/748...talen-Karzinom

Dir wünsche ich alles Gute und viel Kraft bei der Chemo. Mögen Deine Metas so klein werden und liegen, dass sie gut operierbar werden!

Gruß
Torsten

Schweitz 02.08.2013 13:28

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Thorsten,
danke für deine Antwort. Mein Ct ist gut ausgefallen - reicht aber noch nicht für eine OP. Also weiter machen mit der Chemo bis eine OP machbar ist.
Gruß
Johann

Gila2 04.09.2013 10:39

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Guten Morgen
Ich bin neu im Chat . mein Mann hat Dickdarmkrebs mit 2 Lebermetastasen und Tumorknoten im Bauchfell. er wurde operiert, muss Chemo machen, die 2. Lebermetastase entfernen lassen und dann sind noch die Tumorknoten und ggf. mit HIPEC behandelt werden.
Wer hat mit HIPEC Erfahrung und was heisst Tumorknoten ?
Danke

Gila2 07.09.2013 19:14

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Kai
Danke für deine Antwort. Die HIPEC scheint eben ziemlich heftig zu sein.
Was hat man da zu gewärtigen ?
Gruss
Gila2

Schweitz 20.09.2013 19:41

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo,
Ich habe Darmkrebs Stdium IV mit 8-12 Metastasen in der Leber. Hatte jetzt 8 mal Chemo mit Avastine und Oxilplatin. Die Metastasen sind im Millimeterbereich zurückgegangen. Eine Lebermetastasenresektion ist noch nicht möglich. Meine Onkologin ist der Meinung, dass ich zu 80% keine OP bekomme. Also nehm ich die 20%.
Jetzt habe ich von einer Studie gehört, unter Prof. longo vom Norris Cancer Hospital der Uni Californien, dass durch Fasten
1. die Chemo verträglicher wird und
2. die Chemo besser wirken soll.
Meine Frage: Kennt jemand schon einen Fall bei dem durch Fasten die Chemo besser angeschlagen hat z.B. Rückgang von Tumor und Metastasen?

Gruß
Johann

Claudi33 22.09.2013 00:32

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo lieber Johann,

aus heutiger Sicht würde ich mich an eine ganzheitliche Klinik wenden, wo sicherlich auch dies u.a. ein Thema ist.

VLG
Claudia

Schweitz 23.09.2013 23:50

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Claudia,
ich habe noch keine Erfahrung mit einer ganzheitlichen Klinik. Ich weiß nicht ob es da in der Regel um Reduzierung der Tumorlast geht oder um Linderung von Schmerzen und Nebenwirkungen.
Ich fang jetzt erst mal mit dem Fasten an, am Mittwoch geht es in die Chemo. Es gibt wohl noch nicht viele Erfahrungen von Betroffenen. Ich werd meiner Ärztin Bescheid geben und mach dass was die Uni Von Süd-Californien in ihrer Vorstudie macht - 48 Stunden vor und 24 Stunden nach der Chemo Fasten. Anhand der Entwicklung meiner Leberwert kann ich dann sehen ob das Murcks ist oder doch hilft.
Herzlich Johann

anita_ 25.09.2013 15:18

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo,
ich habe eine Frag,bei meiner Mutter,die Darmkrebs mit Lebermetas hat,sie hat auch künstlichen Darmausgang und der Haupttumor ist noch im Bauch,fließt seit zwei Tagen dunkelen (Kot) vom Anal.Sie hat zuerst Blähnungen und dann geht sie zur Toillette,und kommt dieser dunkle Stuhlgang(Kot) raus,der eklig riecht.
Ist das gefährlich?sie ist vor zwei Tag vom Krankenhaus entlassen worden. Bin richtig ratlos.

Liebe Grüße
anita

Schweitz 25.09.2013 20:43

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Anita,
deine Mutter sollte wieder ins Krankenhaus zur Abklärung der Angelegenheit.
Ist der Kot dunkel ist auch davon auszugehen, dass Blut im Kot ist. Ist das so muss die Ursache gefunden werden, z.B.: Blutung im Magen/Darmbereich.
Bring sie ins Krankenhaus.
Johann

anita_ 25.09.2013 22:37

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Schweitz,
danke für die Antwort,ich habe die Nase Voll vom Krankenhaus.in diesem Monat wurde meine Mutti drei Mal stationär aufgenommen und immer frühzeitig entlassen.Jetzt sollen wieder zum Krnakenhaus:mad:

alles Gute
anita

Schweitz 26.09.2013 12:24

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Anita,
es gibt die Möglichkeit ein anderes Krankenhaus aufzusuchen. Du bist nicht an ein bestimmtes Krankenhaus/Ärzte gebunden. Es gibt freie Krankenhaus und Arzt wahl.
Es geht um die beste Versorgung deiner Mutter. Manchmal hilft auch ein klärendes (kritische) Gespräch mit den Behandlern im Krankenhaus.
In welchem Krankenhaus wird deine Mutter behandelt? In einem Darmzentrum?
Auch wenn du die Faxen dicke hast - niemals aufgeben.
Alles gute für dich und deine Mutter.
Gruß
Johann

Claudi33 26.09.2013 22:28

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Johann,
Ziel ist immer Heilung! Nicht nur der Körper sondern ganzeitlich, also Körper/Geist und Seele. Nicht einfach nur die Medikamente sondern auch was dazu paßt und guttut - wie Du mit Fasten ja eh schon zum. einen Teil dazu beiträgst. Aber mit erstmal probieren würde ich nicht mehr rummachen...
Wenn Du bessere bzw. gute Leberwerte erzielen möchtest dann nimm unbedingt Omega3, Mariendistl-Kapseln und mach Leberwickl und Du wirst top-Organ-Werte haben, egal ob 1 oder Leber voll mit Metas, glaub mir :-)
Einfach selber was für seinen Körper/seine Heilung beitragen, nicht einfach nur machen lassen ;-)
Wünsch Dir alles Gute!
Claudia

Schweitz 30.09.2013 10:52

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo Claudia,
ja, der ganze Mensch ist wichtig. Ich werd erst mal mit dem Fasten weitermachen und keine anderen Mittel nehmen um zu sehen ob das Fasten auch wirklich wirksam ist. Wenn ja ist super und wenn nein ist nicht gut. Werde dann auch die Mariendiestel nehmen. Hab gutes darüber gehört.
Danke für deine Hinweise.
Johann

V-Stromer 17.10.2013 15:21

AW: Darmkrebs und LEBERmetastasen
 
Hallo liebe Forumsmitglieder,
mein Name ist Michael und ich bin neu hier, deswegen schreibe ich auch hier.

Ich habe folgendes Problem:
Meinem Vater wurde im Juni die rechte Leberhälfte entfernt. Grund waren zwei Darmkrebsmetastasen.
Nun steht im histologischen Befund, dass eine der Metastasen randbildend war. Was bedeutet dieses randbildend? Welche Folgen kann dies haben? erfordert eine solche Randbildung eine nochmalige Chemotherapie?
Leider kann ich im Netz dazu nichts finden, aber vielleicht weiß von euch jemand was.

Vielen Dank
Grüße Michael


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