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Rund um die Chemotherapie
Liebe Leute,
ich wollte mal einen neuen Thread rund um die Chemotherapie beginnen. Ich denke das ist ne gute Sache und man hat die Infos gebündelt. Was haltest Ihr denn davon? Liebe Grüsse, Alex |
Rund um die Chemotherapie
Hallo Alex,
ich hoffe Dir geht es gut!!! Kannst Du gern machen! Vor allem, ist es dann gebündelt wie Du sagst, genau wie unter Interferontherapie oder der Impfstudie. So kann jeder die Infos schneller finden. Danke!!! Werde dann diesen Link auch ins Melanomthemen u. dazugehörige Links kopieren. Liebe Grüße, Christian |
Rund um die Chemotherapie
Hallo Christian,
genau so habe ich mir das auch gedacht. ALs ich gestern bei meinem HAusarzt war und mein Blutbild geholt habe, musste ich feststellen das meine Leukos bei 2,9 tsd. sind Nun hatte ich gedacht das ich am Freitag nicht meine Chemo machen könnte. Aber meine Ärztin aus der Uni meinte so lange die Leukos nicht unter 2tsd. fallen würde das gehen. Ansonsten geht es mir eigentlich ganz gut. Einige Hautmetas sind wieder verschwunden und ich hoffe das nichts im Kopf nach gekommen ist. Wie sieht es denn bei Dir aus? Ist alles in Ordnung? Liebe Grüsse, Alex |
Rund um die Chemotherapie
Hallo Alex,
schön, daß es Dir gut geht und einige Hautmetas. verschwunden sind! Bei mir ist alles ok. Wie gesagt, zur Zeit keine Therapie und hoffen, daß da in diesem Jahr nix mehr kommt. Bis auf ein paar Blessuoren mit meinem Rücken. Muß mich wohl vor 2 Wochen verhoben haben. War dann beim Orthopäden, spritzen, hat nicht geholfen, aber Tabletten die halfen. War dann schmerzfrei, seit gestern wieder schmerzen im Rücken. Morgen hab ich Termin wieder beim Orthop.,der soll der Sache mal auf den Grund gehen. Das wird schon wieder verschwinden. Solange es das nur ist, bin ich sehr zufrieden. Ich drücke Dir weiterhin kräftig die Daumen und hoffe mit, daß weiterhin bei Dir nix nachkommt!!! Liebe Grüße, Christian |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo an alle,
gestern habe ich ja nun mit der Temodal-Chemo begonnen. ( Immer Morgens ) Mir geht es gut und bis auf ein flaues Gefühl im Bauch keine Nebenwirkungen! Jetzt geht endlich wieder was! ;) Dieses Temodal läuft über eine Studie und ist auch die einzige, die die Blut-Hirnschranke überwindet! Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest mit Euren Lieben und kommt gut ins neue Jahr und sage bis bald!! Liebe Grüße, Chris |
AW: Rund um die Chemotherapie
Lieber Chris,
ich wünsche dir und Bettina auch ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alle Kraft der Welt, und dass die Chemo all die Blödzellen in deinem Körper zerstört. Viel, viel Glück für euch!!! Cornelia http://www.cosgan.de/images/smilie/xmas/w015.gif |
AW: Rund um die Chemotherapie
Nachdem ich nun auch schon einiges an Therapien hinter mich gebracht habe, schreibe ich nunmal was seit der
Erkennung von Fernmetastasen im Mai diesen Jahres alles gemacht wurde. Urspruenglich hatte ich 09/2003 ein Melanom an der rechten Brust/Schulter mit 2,0mm Tiefe und anfaenglicher Einteilung in Klinisches Stadium IIa und Clark Level III. Im Mai diesen Jahres fand man beim Staging dann 6 auffaellige Lymphknoten im linken Schluesselbeinbereich sowie eine Knochenmetastase. Nach einer OP stellte sich dann bei der Histologie heraus das es sich um Fernmetastasen handelt. Direkt kam natuerlich eine Einteilung in Klinisches Stadium IV.Ich begann im Juli mit einer Chemotherapie mit den Medikamenten DITC, Cisplatin und Vindesine (DVP) 3 Zyklen. Gleichzeitig bekam ich 10 Bestrahlungen auf die Knochenmetastase, wieviel Grey weiss ich leider nicht. Chemo und Bestrahlung gleichzeitig war jedoch die Hoelle. Nach den 3 Zyklen der Chemo im Staging (Pet CT und MRT und Knochensythigramm) stellte sich heraus das sich die Tumoraktivität verlangsamt hat, jedoch nicht zum Stillstand kam oder gar ein Rueckgang zu verzeichnen war. Mein Prof. riet mir, das ich an einer Studie teilnehmen soll bei der Voraussetzung ist das DTIC (wie meistens) nicht die erwuenschte Wirkung brachte. Hier bei handelt es sich um eine Chemo mit den Medikamenten Paclitaxel, Carboplatin und dem Bayermedikament Sorafenib (Studie Phase III; 50% Placebo) Bin derzeit noch mitten in der Chemo und sie ist um einiges vertraeglicher. Bin mal gespannt wie das naechste Staging ausfaellt, bin auf alles gefasst mittlerweile Gruß eisemann |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Christian,
Fotemustin überwindet auch die Blut-Hirnschranke. Wird auch bei Melanom eingesetzt. Alles Gute Heike36 |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Heike,
das wußte ich nicht. Danke für den Tip! Liebe Grüße, Christian |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo,
ein gutes neues Jahr 2006 Euch allen!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) Morgen beginnt mein zweiter Zyklus. Ich denke, daß ich ihn genauso gut vertrage wie den ersten! Eine Hautmetastase ist zwar ziemlich gewachsen, aber die kommt auf jeden Fall durch eine OP raus! Bis die Chemo wirkt dauert es eh noch eine Weile. Werde es am Mittwoch bei meinem Onkologen klären und dann einen Termin holen zur OP. Liebe Grüße, Christian |
AW: Rund um die Chemotherapie
Lieber Christian, liebe Bettina,
wünsche Euch auch ein glückliches, zufriedenes und erfüllendes 2006. Für Deinen 2. Zyklus wünsch ich Dir, lieber Chris, dass alles gut läuft und die OP wg Hautmetas steckst Du bestimmt gut weg. Tut mir leid, dass ich heut vormittag keine Zeit zum plaudern hatte........:kuess: hoffe, wir holen das ganz schnell mal nach...........spätestens im Februar bin ich in der Nähe von Freiburg zum Heilfasten, da wär doch vorher ein Glas Rotwein, oder zwei :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: bestimmt perfekt........Bis dahin :remybussi Carpe |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Carpe,
auch drei..... :)) Wir freuen uns wenn es mit dem Treffen klappt!! Bis bald. Liebe Grüße Bettina |
AW: Rund um die Chemotherapie
Korrektur:
Es handelt sich faelschlicherweise nicht um Paclitaxel sondern um Taxol bei meiner Chemo. Also Taxol, Carboplatin und Sorafenib. Am Montag hatte ich Staging, ueber die Studie, nach dem 2. Zyklus. Heraus kam das die LK's an Schulter und Schluesselbeinbereich, sowie die Knochenmeta undveraendert sind. Spricht ja echt fuer die Chemo. Leider ist nun das, wovor ich immer am meisten Angs hatte, eingetreten. Es wurde eine Hirnmeta festgestellt. Laut dem Neurochirurgen ist sie sehr sehr Klein und zu klein um zu operieren. Auch lagebedingt wurde mir von meinem Prof. der Hautklinik sowie dem Neurochiruergen eine Bestrahlung vorgeschlagen. Leider hielt es der Professor der Strahlenklinik trotz Zusage nicht fuer noetig mich in den zwei Tagen meines Aufenthalts zum 3. Zyklus der Chemo aufzususchen um mich aufzuklaeren ueber weitere vorgehensweise. Werde am Montag in einer Strahlenklinik in Krefeld einen neuen Termin ausmachen und zuminmdest die Strahlenklinik wechseln. Nun habe ich ja uebrs WE erstmal einiges zu gruebeln aber ich melde mich wenns was neues gibt. Gruss eisemann |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Eisemann,
das mit der Hirnmeta ist ja wirklich sch... Bist du sicher, dass sie während der Chemo entstanden ist, oder kann es sein, dass sie schon vorher dort saß und nur nicht entdeckt wurde???? Ich wünsche dir auf jeden Fall viel, viel Glück und Erfolg mit den Therapien- Chemo oder Strahlen. Dass die anderen Metas nicht weiter gewachsen sind, ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Ich drücke dir die Daumen Liebe Grüße Cornelia |
AW: Rund um die Chemotherapie
Betrifft: Metastasen, Chemo DTIC und Sorafenib.
ACHTUNG: Die Wirkungen und Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind bei jedem Patienten sehr unterschiedlich!! Dieser möglichst objektive Bericht sagt nur etwas über MEIN Befinden aus!! Als 62-jähriger ehemaliger Grundlagenforscher [von Gleichspannung bis zu den höchsten Frequenzen (Lichtwellen)] versuche ich, zur Information ohne viel Emotionen zu schreiben. Hallo Ihr lieben Hoffenden alle miteinander, Tag23, Di, 07.Feb.06 meine Vorgeschichte findet Ihr im KK-Forum 'Metastasen' bzw. früher hiess es 'Malignes Melanom Metastasen' Seite 26 #502 als Reinhard44 am 13.07.2005, 15:14 unter: http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...321#post231321 Gleich nach der AHB in der Klinik für Tumorbiologie Freiburg (es gab KEINE komplementäre Therapie, aber viel Gutes für mich!) wurden in Tübingen beim PET-CT und GanzKörper-MRT vom 16.08.05 im re Oberschenkel (OS) 2 Metastasen, im li OS auch 2 Metas und in der Lunge multiple kleine Metas entdeckt. Daraufhin gab's ab 1.9.5 bis 12.12.5 die Standard-Chemotherapie 4 Zyklen je im Abstand von etwa 4 – 5 Wochen 5 Tage lang etwa 1 Stunde DTIC-Infusion. Auch die onkologische Ambulanz der Uni-Klinik Heidelberg riet mir dazu. Ich habe das durchgestanden (Thrombozyten und Leukozyten gingen natürlich runter und wieder rauf; Schmerzen und Entzündungen nach 2 -3 Tagen DTIC-Infusion in den Unterarm-Venen, deshalb am Fr, 09.Dez.05 die bei mir problemlose Port-Implantation – dann kann das 'Gift' bis jetzt schmerzfrei 'reinlaufen'. Beim PET-CT und GK-MRT vom 14.12.05 wurden im re OS keine Metas mehr entdeckt- Aber leider wuchsen die Metas im li OS etwas und es gab zusätzlich NEUE (3 am Herz, je 1 unterhalb des Magens und in li Nierenhöhle; Sch...). Die multiplen Metas in der Lunge verkleinerten sich etwas. Wegen der vielen Metas erhielt ich laut Tübinger Uni-Hautklinik-Tumorkonferenz keine OP, sondern ich kam als 5.Tübinger Studienteilnehmer nach ausführlichen und strengen Kriterien in die Sorafenib/Placebo-Studie + 2 Chemotherapeutika Paclitaxel (=Taxol) und Carboplatin, wie hier beschrieben: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1329 http://www.arzt-spezial.de/index.htm...sorafenib.html Oder im KK-Forum: "Forum: Rund um die Chemotherapie http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...d.html?t=13410 = Beitrag von eisemann am 21.12.2005, 20:20 #7 und #13" oder "Forum: 'Malignes Melanom': http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...982#post262982 = Beitrag von Christian am 31.01.06 13:07 #4093“ Ich wurde vor dem Beginn der Behandlung sehr genau in einer 17-seitigen Patientenaufklärung und im Arztgespräch über den Verlauf und die Nebenwirkungen informiert. Weil meine Thrombozyten durch die letzte DTIC-Chemo (12.- 17.12.05) sehr zurückgingen (22 Tsd /ul – Norm: >140 Tsd), wurden im Tübinger Studienzentrum wegen auch noch zu niedriger Leukozyten und neutrophiler Granulozyten [nötig sind absolute Werte größer als 1500 pro MikroLiter (ul)] der Beginn meiner Sorafenib-Behandlung auf Mo, 16.1. verschoben. Durch mein 'Tagebuch' wollte ich dahinter kommen, ob ich wirklich Sorafenib bekomme ;o) Den Therapieplan am 1. und 2. Tag hab ich ja gut überstanden, aber dann war's heftig. Ich schrieb ans Studienzentrum Tübingen: ".... k.V = keine Vorkommnisse Tag1 (Mo, 16.Jan.06): Morgens 1,5 Fortecortin-Tabletten 12 mg: k.V Mittags Infusionen Fortecortin, Kevatril, Sedativum Hevert, Ranitic: k.V Nachmittag ab 13:40 Paclitaxel, NaCl, Glukose: k.V Abends ab 19:20 Carboplatin: um 20:40 plötzlich Schluckauf, der nicht mit Zucker-Einnahme wegging, erst vor dem Schlafengehen 22:30. Wahrscheinlich wegen Ruhepuls 70/min, statt normal 58/min, nur von ca.02:45-04:15 und ca. 06:10-06:55 also nur 2,25 Stunden geschlafen!? Tag2: Ab Tag2 jeweils 2 Sorafenib Tabletten morgens und abends bis 2 Tage vor den neuen Infusionen. Ich war aber den ganzen Tag fit (Ruhepuls 68-70/min). 07:20 Blutdruck 110/65, Temperatur 37,2°C (Ohr) von Schwester gemessen. Ab morgens heiße rote Wangen den ganzen Tag bis in die Nacht. 08:30 2 Sorafenib Tabletten im letzten Drittel des Frühstücks: k.V ((war scheint's falsch)) Tagsüber und abends 6 mal 30-50 min lang Schluckauf ohne Grund. Zu Hause nach Mittagessen 14:30 1 Std erholsam geschlafen --> fit. Nach Früh-Abendkonzert und opulentem Buffet-21:30 um 23:30 2 Sorafenib k.V Beim Schlafengehen Ruhepuls im Bett 70/min. Mit kurzen Unterbrechungen Tag3: gut bis 08:00 geschlafen, aber etwas müde aufgewacht. Schon nachts verringerter Ruhepuls 58/min. KEINEN Schluckauf mehr den ganzen Tag! :-) 09:30 2 Sorafenib Tabl. im letzten Drittel des Frühstücks: k.V ((war scheint's falsch)) Ab morgens warme leicht gerötete Wangen den ganzen Tag bis in die Nacht. Vorm. müde, aber trotzdem 30 min Spaziergang mit Hund. Nach Mittagessen 14:00 (Gemüse-Eintopf mit Wurst) leicht bitteren Geschmack im Mund bis abends. Nachmittags 1 Std geschlafen --> noch müde. Danach immer wieder leichtes Sodbrennen --> viel Wasser getrunken. 18:40 2 Sorafenib (fast nüchtern, wie von Tübingen vorgeschlagen) k.V 19:30 und 20:00 0,2l Milch getrunken; nichts gegessen. Leichtes Kopfweh (KW) begann, deshalb aus Neugier: 20:10 im Sitzen Blutdruck 141/87 P58/min; 3 min später 130/85 P60 20:30 müde ins Bett; Ruhepuls ging allmählich von 58 auf 55 runter! Unruhig mit 10-20 min Unterbrechungen geschlafen; immer wieder an Fuß- und Kniegelenken, in Beinmuskeln und in Ober- u. Unterkiefer-Zähnen leichte pulsierende Schmerzen. Zähne sind kälteempfindlich. Leichtes KW die ganze Nacht. Viel Urin (1,6 l) die Nacht. Tag4: 08:00 etwas benommen, müde und mit leichten pulsierenden Schmerzen in Beinen, re Rücken und Kiefer (s.o.) aufgewacht. Warme leicht gerötete Wangen; leichtes KW; beim Kämmen leichte Schmerzen an der Kopfhaut; 08:05 im Sitzen Blutdruck 140/90 P63/min 08:10 5 Wobenzym Pillen mit 0,4 l Wasser, 08:40 2 Sorafenib (nüchtern) mit 0,2 l Wasser 09:40 Vit C, 50 ml Hedelbeersaft in 0,5 l Wasser, Vit A-Z, Vit B-Komplex. 10:40 Blutdruck 133/85 P71 nach Frühstück, leicht bitteren Geschmack im Mund. ----- Tübingen empfahl mir, mich nicht zu sehr zu beobachten sondern mich auch z.B. durch Spazierengehen, den Hund, Freunde etc. abzulenken. Am Tag4 habe ich mich leider nicht zum Spazierengehen aufraffen können, was sich wahrscheinlich gerächt hat: weiter Tag4 (Do, 19.Jan.06): Nach einigen Stunden Ruhen mit den aushaltbaren leicht pulsierenden Schmerzen, wachte ich 1/2 Std nach dem Schlafengehen um 23:40 mit starken Schmerzen (wie kleine Explosionen) auf, die jede 1/10 - 1/2 Sekunde woanders im vorderen Bereich der Beine und Füße auftraten. Im Bett hielt ich es nicht mehr aus, Paracetamol oder Tramadol wollte ich nicht nehmen. Weil ich vermutete, dass wegen meines geringen Ruhepulses die Blutzirkulation erhöht werden sollte, radelte ich in meiner Verzweiflung am Ergometer 7 min lang bei 90 Watt, so dass mein Puls bis auf 101/min stieg - meine Schmerzen wurden dadurch 'übertönt'. Ohne Widerstand (rückwärts) radelte ich noch 10 min mit Puls 76/min weiter - und die Schmerzen waren danach fast weg!! :o) Tag5: So konnte ich bis 07:30 gut schlafen, wobei ich wiederum an stärkeren Schmerzen aufwachte. Aber durch Herumlaufen ließen die Kniegelenkschmerzen schnell nach! :-) . Das Spazierengehen mit dem Hund über Wiesen hat mir auch sehr gut getan, und die Schmerzen vermindern lassen! Beim kurzen Ruhen spürte ich nichts mehr. Allerdings beim email-Schreiben fingen die leicht pulsierenden Schmerzen - Brausepulver (Oberseite Fuß, Schienbein und Knie) wieder an. - Es wäre sicherlich hilfreich, wenn die Studienteilnehmer ein paar Hinweise bekämen - wenn es welche gäbe, wie sie einfache Nebenwirkungen selber minimieren könnten, um selber nicht zu sehr zu experimentieren. - Hülfe z.B. ein nicht zu heißes oder gar kaltes Abduschen oder Wannenbad?? Das probiere ich beim 2, Zyklus aus! - Vielleicht müssten die Ärzte ganz streng fordern: "Wenn Sie dies oder das an NW spüren, dann müssen Sie dies tun!!!" - Wie bei mir, das Laufen! Am Di,24.1. sagte Tübingen mir, dass alles noch so neu ist und erst Erfahrungen gesammelt werden müssen! Studienergebnisse gibt's erst in 1 Jahr; Sorafenib kommt gegen das Nierenzellkarzinom 2007 auf den Markt. Die Schmerzen in den Beinen gingen von 'Explosionen' auf 'Brausepulver' zurück und hörten ab Tag7 auf. Meine pelzigen Fußsohlen habe ich bis Tag23 immer noch: Das seien Nervenschädigungen, die aber normalerweise erst nach mehreren Chemo-Zyklen auftreten würden. Ich berichte in Tübingen telefonisch, oder auch, als ich am Tag 9 Di, 24.1. und Tag12 Fr, 27.1 beim Blutabnehmen war. Da waren die Leukos 780 bzw 1000, die neutrophilen Granulozyten absolut nur 70 - vor Chemobeginn am 14.1. waren es 1800. Deshalb bekam ich gegen Infektionen die Antibiotika Tavanic und Antipilzmittel Diflucan von deren NW kann einem schon schlecht werden kann. Tag12 Fr, 27.1. nachmittags bekam ich leichtes Fieber (37,8°C) und hatte abends endlich einmal wieder schöne warme Füße :o) - am Sa war alles weg. Tag15 Mo, 30.1. Verbesserung: Die Leukos 2300, die neutrophilen Granulozyten absolut 575 (relativ 25%), Thrombos von 90Tsd hoch auf 124 Tsd. Am Do, wieder BB, da wird's weiter aufwärts gehen. Am Tag16 (Di, 31.1.6,) tat mir die Kopfhaut beim Darüberstreichen leicht weh und am Nachmittag gingen die ersten vielen Haare aus, am Tag18, wieder das Gleiche - auch meine kurzen Barthaare lassen sich sehr leicht herausziehen. Seit Tag20 gehen mir nicht mehr so viel Haare aus – ich hab fast keine mehr ;o) . Die letzten schönen flauschigen Haare habe ich heute, am Tag23, sehr gekürzt – mein Charakterkopf wird endlich sichtbar ;o) Tag18: Blutbild -Leukos bei 5700 mit 3800 Neutrophilen, Thrombos bei 130 Tsd. Daher konnte ich Antibiotika Tavanic und Antipilzmittel Diflucan absetzen :-). Die größeren Blutgerinnsel in der Nase, die ich mehrmals am Tag schneuze, dauern schon seit Tag15 an. Es ist scheint's nicht schlimm. Der Juckreiz auf den Handoberflächen wird immer wahrnehmbar, wenn ich warme Hände habe. Diese Haut der Fingeroberseiten fühlt sich seit einigen Tagen etwas rauh an. Ich kann nicht verstehen, warum ich einen Tag relativ fit bin und obwohl ich nachts genügend geschlafen habe, mich am nächsten Tag wieder müde und schlapp in den Muskeln und im Kopf fühle - schon nach dem Frühstück und auch nach dem Mittagessen schlafe ich wie hee,. Ich zwinge mich dann zum Spazierengehen :-), was mir gut tut! Seit Beginn der Sorafenib-Chemotherapie habe ich um 1 kg auf 67 kg abgenommen. Ich vermute, dass es Muskelmasse war, weil ich zu wenig körperlich mache. Vor Beginn (am Ende eines DTIC-Zyklusses) radelte ich morgens vor dem Frühstück auf dem Ergometer 100 Watt mit durchschnittlichem Puls 93/min, jetzt nur noch 70 W mit 97/min! Also werde ich versuchen, etwas mehr zu tun, wenn ich mich dazu aufraffen kann. Morgen fängt mein 2. Zyklus an – Z2 Tag1. Mal sehen, wie es wird. Ich weiss immer noch nicht, ob ich wirklich Sorafenib und kein Placebo erhalte. Liebe Grüße an Euch alle vom Reinhard44 Dir, Christian, wünsche ich Erfolg und nicht so viele Nebenwirkungen bei Deiner Sorafenib-Studienteilnahme. Mike (eisemann) darf hoffentlich wieder bei der Sorafenib-Studie mitmachen. |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Reinhard,
die Länge und die Ausführlichkeit Deines Berichtes sehen mir ganz danach aus, als wenn Du Dir da mal was von der Seele laden mußtest. Ist schon ´ne Menge Belastung, den Du da auf Deinen Schultern und Deiner Seele trägst. Auch wenn Du versuchst die Emotionen aus Deinem Bericht rauszuhalten, so kommen sie doch am Ende durch das Beschriebene mit rüber. Und das ist in Ordnung so. Als Leserin möchte ich hier zwar einerseits verwertbare Informationen haben, aber wie wohl viele hier im Forum empfinde ich zu anderen Melanombetroffenen eine innere Verbundenheit, die eben angesichts mancher detaillierter Infos auch ins Mitfühlen übergeht. Mir ist Dein Druck deutlich spürbar und ich stelle mir vor, es könnte Dir vielleicht gut tun, die Emotionen, die Du unsretwillen (oder Deinetwillen?) hier zurückhalten willst, doch mal offen rauszulassen. Gibt es dort bei Dir im Krankenhaus einen Psychologen/Psychoonkologen? Unterstützung von deren Seite kann gut tun und zur Entlastung beitragen. Ein Kontaktversuch wäre es allemal wert. Gut, daß Du Dir immer wieder kleine Freuden gönnst - schön, wenn Du diese ausbauen könntest. Das Schreiben hier im Forum scheint Dir ebenfalls wichtig zu sein und damit gut zu tun. Ich wünsche Dir, daß Du dort im Haus jemanden findest, der Dir bei der Suche nach Strategien gegen die Nebenwirkungen hilft. Es ist schon ein Kreuz mit den Schulmedizinern, daß man sich so vieles immer allein erarbeiten und erkämpfen muß. Also, hol´ Dir seelischen Beistand - PSychoonkologen haben manchmal nicht zu unterschätzende Strategien, besser mit dem einen oder anderen zurecht zu kommen und ein gutes Gleichgewicht zwischen kämpfen und auftanken zu finden. Ich wünsche Dir alles Gute beim Finden dieses Gleichgewichtes. Gruß von birgit |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Reinhard, ich wünsche dir als erstes einmal viel Erfolg für deine Therapie. Meine Frau ist ja in der selben Studie, und hatte am Freitag ihre 2 Chemo erhalten. Bzgl. ob Sorafenib oder Placebo haben wir uns auch lange Gedanken gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, das es keinen Sinn macht darüber nachzudenken ob sie +/- Sorafenib bekommt, man kommt nur noch mehr ins grübeln was wäre wenn usw. Und ändern kann man es ja sowieso nicht. Trotzallem besteht die Studie ja nicht nur aus Sorafenib, sondern die Chemokombi Taxol/Carboplatin wirkt ja auch ohne Sorafenib. Ich schreibs dir aus dem Grunde weil man sich nur verückt macht mit Gedanken ob Placebo oder Wirkstoff. Ich hoffe du verstehst was ich damit sagen wollte? In der Hoffnung das du ohne allzugroße Nebenwirkungen, und mit vollem Erfolg die Therapie weiterführst alles alles gute, liebe Grüße asterix
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AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo an alle,
nachdem ich nun meine Hirnmetastase durch das Leksel Gamma-Knife an Klinikum Krefeld los bin, darf ich nach mehreren Telefonaten durch meine Oberaerztin und der Firma des Sorafenibsmedikaments nun auch wieder an der Studie teilnehmen. Gestern kam also Zyklus drei. Ob ich Placebo oder Sorafenib bekomme weiss ich, wie alle anderen Studienteilnehmer und deren behandelnden Aerzte auch nicht. Der 2 Zyklus, also der letzte vor Behanldung der Hirnmeta fand am 4.1.06 statt, ich hatte also jetzt einige Wochen Zeit um mich von der letzten Chemo zu erholen und fuehlte mich auch wieder richtig stark, das hat enorm was ausgemacht, diese Pause. Stelle fest das meine Fingerspitzen etwas taub wurden. Die Ärzte sagten darauf hin das man dann evtl. die Studie doch abbrechen muss wenns schlimmer wird, da das Platin sonst weiter die Nerven zerstoert und man ganz taube Finger bekommt. Meine Fußsohlen sind ja schon taub aber das ist ja nicht so gravierend wie die Finger und kommt von meiner allerersten Chemo (DVP-Schema) vom Vindesine. Auch bei starken Verdauungsproblemen muss eingeschritten werden. z.b dann wenn man durch die Chemo viel Gewicht verliert was oft vorkommt bei Patienten die mit Platin behandelt werden, aber darueber kann ich mich nicht beschweren da ich bei 1.90cm und 115kg genug Reserven habe, auch wenn ich durch meine Knochenmeta und die Schwaeche durch die Chemos nun keinen richtigen Sport mehr machen kann. An den Reinhard an dieser Stelle erstmal ein großes Lob und Dank fuer Deinen ausfuehrlichen Bericht zur Studie an der ja zum Glueck nun immer mehr von uns die Moeglichkeit haben, teilnehmen zu duerfen. Die roten Wangen und leichte Temperatursteigerung sind wohl vom Kortison das man vor der Chemo bekommt damit die Venen dem Gift standhalten aber das verschwindet 2-3 Tage spaeter wieder ganz. Das Problem mit dem Schluckauf habe ich auch schonmal. Dagegen nehme ich Zoramed oder Ranitidin, alles was so den Magen beruhigt und staerker ist als Magastrol oder Maloxaan. Damit kriegt man den Magen beruhigt nach der starken Chemo und meist verschwindet dieses nervige Schluckauf dann auch schnell. War gestern nach der Chemo doch etwas geschlaucht aber heut morgen gehts wieder, wenns so bleibt dann will ich mich nicht beschweren. Habe uebrigens am kommenden Freitag schon wieder CT und MRT von der Firma aus. Geht sich wohl insgeheim um die Hirnmeta, ob da nicht noch was nachkam. Ich wart halt mal ab. Wenns was neues gibt melde ich mich umgehend. Sollte jemand Fragen haben, so kann er/sie mich privat auch anschreiben oder meine Telefonnummer erfragen. Ich werde mich hier melden sobald es was neues zu berichten gibt. Allen anderen alles alles Gute. eisemann |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo Birgit1, Schreibfehler seien Dir fazien ;o)
ich will Informationen an andere Betroffene weitergeben und Ihnen vielleicht durch Solidarität Mut machen zu kämpfen und die Beschwernisse auszuhalten (mir fällt es nicht immer leicht). Ich fühle mich als Christ und kann so doch viele Sorgen. Ängste, dumme Gedanken und DANK nach OBEN abgeben und Kraft von OBEN bekommen. Meine liebe Frau muss allerdings auch manchmal mein Gejammer ertragen! Ein Lob an alle Partner, die ihren Patienten so unterstützen!! Mit der hilfsbereiten Claudia Junold bin schon einige Zeit in Kontakt, wo ich dann auch meine Seele erleichtern kann. Mit Betroffenen fühle ich auch und denke dann oft: „Ach, geht's mir noch gut!“. Andererseits hoffe ich, wenn jemand das alles hier liest, dann denkt er/sie vielleicht auch: „Ach, geht's mir relativ gut!“ - In der Tübinger Hautklinik gibt es einen katholischen Seelsorger und evangelische Seelsorgerin, die mir schon sehr kompetent geholfen haben (Tag2 gerade ein langes Gespräch über meinen Zustand, Hoffnungen, Trauerfeier, Beerdigung, Urnenbestattung – was einem halt so im Kopf herumgeht). Wenn's mir gerade nicht so schlecht geht, dann meine ich, im Gleichgewicht zu sein :-) Hallo asterix, Deine Frau ist also heute, am Montag 13.2.6, im Tag11 des 2 Zyklusses, ich bin erst im Tag6. Ihr wünsche ich gute Wirkungen und ertragbare Nebenwirkungen (NW)! Im Zyklus2 am Tag2 fragte ich in Tübingen, ob ich auf Grund meiner NW vielleicht Sorafenib bekäme. Es kann nicht bestätigt werden, da z.B. nur bei einer alleinigen Sorafenib/Placebo-Studie einige Placebo-Teilnehmer auch einen Hautausschlag bekamen!! Zu viele Gedanken mache ich mir nicht, aber ich wüsste es schon gerne, da ich 5 -20 min nach dem Einnehmen der 2 Sorafenib-Tabletten die Metas mit süßem Obstsaft und Fruchtzucker 'füttere' (siehe PET), die hoffentlich auch das Sorafenib zum Abmurksen dorthin bringen ;o). Sorafenib - irgendwie mit Glucose verbunden - wäre vielleicht noch effektiver :-) - Wo kann man evtl. solche Ideen bei Firma Onyx/Bayer anbringen? Es wäre gut, wenn wir durch Vergleich die NW etwas in den Griff bekämen. Es ist halt nicht einfach, die NW der 3 Chemotherapeutika auseinander zu halten. Hallo eisemann prima, dass Du wieder in der Studie bist Danke für Deine Tipps zu den 'roten Wangen' und zum Schluckauf – das probiere ich das nächste Mal. Da Du also am Fr, 10.2.6 mit dem 3. Zyklus anfingst, bist Du heute, am Montag 13.2.6, im Tag4, also 7 Tage nach asterixens Frau und 2 Tage nach mir. Wenn jeder besondere NW mit dem TagX bezeichnet, dann kann vielleicht der/die andere schon was dagegen machen. Weil du ja 'gut' beieinander bist, schaffst Du die Chemo sicherlich! Ein bischen Sport ist gut für uns alle! An Alle, vom Zyklus1 habe ich ein paar NW vergessen: Ab Z1 Tag4 Der bittere Geschmack im Mund erzeugt bei salzigem und süßem Essen eine unangenehme Geschmacksverstärkung, die das Essen nicht so gut schmecken lässt. Abhilfe? Ab Z1 Tag4: Die Pelzigkeit in den Füßen oder Händen darf man laut Tübingen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Abhilfe wie bei eisemann: Man muss Studie abbrechen, wenn's schlimmer wird! Ab Z1 Tag5 Meine Männerchor-Tenorstimme ist dahin; ich komme nicht mehr 'nauf'. Abhilfe: Warten? Ab Z1 Tag3 Leichte Stuhlverstopfung auch wegen der verstärkten Blähungen. Abhilfe: 2 Teelöffel Milchzucker pro Tag helfen wenig. Ab Z1 Tag14: Rauhe Oberseite der Finger und harte hervorstehende Brustwarzen ;o). Abhilfe von Tü Hautklinik: Einkremen mit Basodexan (Harnstoff) hilft gut. Mo, 13.2.8 Zyklus2 Tag6 Tag1 Mi, 8.2.6: Wegen verringerter Dosis Taxol/Carboplatin dauern die Infusionen nur 6 Std! Abend und Nacht waren wie beim Zyklus1 mit nur ca. 1 Std Schlaf gesegnet. Tag2 Sonographie des li Oberschenkels zeigte KEINE Vergrößerung der 2 Metas :-) ! Trotz des wenigen Nachtschlafes war ich besonders nach dem Mittagsschlaf wieder fit!? 7 mal ca 30 min nervender Schluckauf – wahrscheinlich wegen des Sodbrennens. Nächster Zyklus Abhilfe: siehe eisemann #18 oben! Tag3 5 mal ca 30 min nervender Schluckauf, ab Tag4 nicht mehr :-). Mit Hund im Schneegestöber 1,5 Std spazieren war zwar anstrengend, tat aber sehr gut. Abends erste leichte Brausepulver-Schmerzen in den Unterschenkeln. Tag4 Sa: Ich habe wieder um 1 kg auf 66kg abgenommen (bei 171cm) – fühle mich aber wohl! Tagsüber etwas stärkere Schmerzen in den Beinen. Trotz meines Gejammers zum Spazierengehen aufgerafft – gut! Tag5: Wie bedeppert rumgehängt und viel geschlafen!? Die Ständchen des Posaunenchores vor dem Haus baute aber wieder auf! KEIN Spaziergang - schlecht! Abends und nachts gingen die Schmerzen in den Beinen durch Erhöhen der Pulszahl (--> 85/min) mittels vieler schneller Kniebeugen (Ergometertreten wäre zu laut gewesen) nur immer kurz weg, so dass ich nicht einschlafen konnte. Abhilfe: Mit 20 Tr. Tramadol schlief ich gut. Tag6 Wieder fit, Schmerzen lassen nach und der Sonnenspaziergang tat gut! Die Bekämpfung der NW muss man laut Tübingen wirklich selber ausprobieren, weil noch keine Erkenntnisse vorhanden seien!! Dem Christian wünsche viel Kraft und Erfolg bei seiner Behandlung! Liebe Grüße an Euch alle vom Reinhard44 |
AW: Rund um die Chemotherapie
Hallo an alle,
komme gerade aus der Klinik und habe jetzt meinen 5ten Zyklus der Sorafenibstudie hinter mir, die Medikation der Chemo wurde laut Studienplan nun verringert. Fuehle mich jetzt recht gut und bin mal auf morgen und die kommenden Tage gespannt, aber ich bin zuversichtlich das ich die Nebenwirkungen auch diesmal wegstecke. Die Ergebnisse vom Staging waren auch gut. Meine Hirnmeta ist unveraendert und das heisst ansich das sie tot ist und nur noch im Laufe der naechsten Monate durch den Koerper abtransportiert wird und evtl. etwas Narbengewebe von der starken Cobaltbestrahlung des Gamma-Knifes zurueckbleibt (Hoechstdosis 30 grey). Eine Metastase in meinen befallenen Lymphknoten ist sogar kleiner geworden, die anderen sind nicht weitergewachsen, dies verbuche ich jetzt unter Erfolg :) Muss kommende Woche eine Lebersonographie machen lassen da bestimmte Leberwerte erhoeht sind. Der Gastroenterologe der mich heute besuchte, geht jedoch davon aus, das es durch die Chemo ist. Naja, ich warte mal ab. Allen anderen wuensche ich alles Gute, bis demnaechst Oeffne jetzt erstmal eine Flasche Bier. In dem Sinne Prohooost :) Gruß eisemann |
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Hallo eiseman,
prima. dass Du die 5.Chemo so gut angefangen hast. Die Jüngeren vertragen das Gift scheint's besser. Ich wünsche Dir weiterhin gute Wirkungen und ertragbare NW. Betrifft: Metastasen, Chemo Taxol/Carboplatin u. Sorafenib, Herz-Vorhofflimmern (Tachyarrhythmie). Hallo Ihr lieben Hoffenden alle miteinander, Zyklus3 Tag12 bis Tag17, Mo, 13. bis Sa, 18.Mrz.06 geschrieben Zuerst noch was ausführlicher aus meinem Zyklus 2: Z2 Tag7 Di, 14.2.6 Morgens nicht so fit, Ergometer 15 min 70 Watt mit 100 Puls. 2 mal geschlafen! Z2 Tag8 Mi, Fit den ganzen Tag. BB: Thrombos 82Tsd, Leukos 1900, Neutrophile Granulozyten 42% = 800. etwas niedrig. Nachts nach leichtem Schneuzen (5cm großer dunkler Blutfleck im Taschentuch) Nasenbluten durch Zusammenpressen der Nasenflügel gestoppt. Z2 Tag9 Do, Morgens fit, Ergometer 15 min 70 Watt mit 97 Puls. Ab Mittag wieder müde. Salzlösung+Kamillosan-Spray für Nase. Tü: BB nochmal am Fr, .Wenn Neutrophile <= 500, dann wieder Antibiotika! Abends fit!? Z2 Tag10 Fr,17.2. BB Thrombos 85Tsd, Leukos 2100, Neutrophile 42% = 1030: Hurra, keine Antibiotika. ---- Versuch: Ab jetzt nicht mehr so ausführlich, weil ich mich nicht mehr so intensiv beschäftigen möchte. Es ging immer auf und ab: Am Tag15 Mi, 22.2. wieder Neutrophile = 306, also doch wieder 4 Tage Antibiotika. Z2 Tag22 Wegen Zahnschmerzen (re ob 7) soll er bald entfernt werden. Danach wurden die Blutwerte wieder besser, so dass ich am Do, 2.3. mit dem 3.Zyklus mit Thrombos 225Tsd, Leukos 4310, etwas zu viele Neutrophile 82,4% = 3550 beginnen konnte. Z3 Tag1 Do, 2.3.6: Staging: Sonographie des li Oberschenkels zeigte eine VERKLEINERUNG der 2 Metas – von 11*9*5 mm^3 auf 8*8*4 und von 15*14*10 auf ca.13*10 *8 mm^3 :-) ! Das Bauch-MRT am Fr 24.2. erbrachte keine Metastasierung, das native Thorax-CT (Mi, 1.3.) etwa gleichgebliebene multiple Lungenrundherde (bis 6mm) und 'Verdacht auf leichte Zunahme der hypodensen intrahepatischen Formationen' – muss ich noch nachfragen, was das genau bedeutet! Von den Herzmetas gab's keine Befunde, weil ohne CT-Jod-Kontrastmittel nicht so genau diagnostiziert werden kann. Am 31. Mrz soll deshalb ein spezielles Herz-MRT gemacht werden. Wegen wieder verringerter Dosis Taxol/Carboplatin dauerten die Infusionen nur 7 Std – allerdings ziemlich später von 15:20h-22:15h! Trotz der Vor-Infusion von Ranitic=Ranitidin zur Magenberuhigung fing der nervende Schluckauf 30min nach Beginn (16:55) der Taxol-Infusion an - früher als beim 2. Zyklus!? Und nach ein bischen Herumgehen mit dem Infusionsständer - etwa 2,5Std nach Beginn der Taxol-Infusion - zeigt mein billiger Pulsmesser im Liegen 140/min an, im Stehen 150-160/min?! EKG zeigt schnelle Schläge (Vorhofflimmern) zwischendurch, aber sonst normal. Immer wieder kämpfte ich gegen den Schluckauf. Als mich um 23:40 die Sanitäter im Rollstuhl zum Sanka fuhren, war mein Puls plötzlich wieder fast normal 70/min. Ich wurde trotzdem in die Notaufnahme der Medizinischen Klinik gefahren und nach dem dortigen ebenfalls normalen EKG wieder in die Hautklinik zurück. Mit einer Ranitidin- und Schlaftablette schlief ich gut. Z3 Tag2 Fr: Vormittags Schädel-MRT# und in der Zahnklinik. Nachmittags zu den Kliniken oben am Berg langsam hochgegangen: Plötzlich zeigte mein Pulsmesser im Gehen 140/min an, im Stehen 150-160/min. Nach Telefonat mit Hautklinik gehofft, dass das Vorhofflimmern wieder aufhört, und so holte mich meine liebe Frau wieder heim. Z3 Tag3 Sa: Leider ging das Vorhofflimmern nicht weg, so dass ich zu Mittag dank des Ärztlichen Notdienstes (Dr. hatte ebenfalls schon einige Male Vorhofflimmern) mit dem Sanka nicht nach RT sondern nach Tü in die Notaufnahme der Medizinischen Klinik und von dort in die Eingangsstation kam. Z3 Tag4 So, 5.3. bis Tag8 Do, 9.3. wurde zuerst nur mit Beta-Blockern, dann mit zusätzlichem Digitalis versucht, das Vorhofflimmern zu verringern, was leider nur teilweise gelang. Haut- und Medizinische Klink tauschten Infos gut aus. Andere Medikamente (Cordarex*) und auch die elektrische Konversion* in den Sinusrhythmus (Kardioversion mit Stromstoß) wären wegen der Metas am Herzen und Chemo wahrscheinlich zu gefährlich - *das funktionierte bei anderern Mitpatienten. Und so durfte ich mit Ruhepuls 105-109 mit dem Taxi heim. Diesen Puls habe ich mit gutem Pulsmesser [Polar F92Ti] von Mitpatienten gemessen. Dies war nur der über einige Perioden gemittelte durchschnittliche Puls: An der Handgelenk-Arterie spürte ich, dass manchmal 2 oder 3 schnelle Schläge kamen und dann wieder ein langsamerer Schlag. Vorhofflimmern trat bei Taxol und auch in der Studie noch nicht auf! Das Bergan-Gehen soll auch nicht die Ursache sein; vielleicht doch die jetzigen Metas oder Nachwirkungen meiner Metastasen-Entfernung am li Vorhof vor einem Jahr oder das Alter ;o). Ach, am Tag7 Mi, wurde noch der Zahn gezogen (Thrombos nur 88Tsd); als die Schmerzspritzen-Wirkung nachließ, halfen nicht Paracetamol, sondern 30Tr Tramadol gut. Die Schmerzen in den Beinen waren viel geringer als in Z1 u. Z2, nur sanftes 'Brausepulver' :-) . Ich habe wieder um 1kg auf etwa 65kg abgenommen. Z3 Tag8 Abends zu Hause aus Versehen die doppelte Menge Betablocker (95mg Beloc-Zok) genommen. Nachts komische Bein-Schmerzen im Halbschlaf erlebt. Z3 Tag9 Fr, 10.3.: Mit Ruhepuls 80/min und daher wahrscheinlich geringerem Vorhofflimmern aufgewacht :-) . Wahrscheinlich wegen des Betablocker erzeugten niedrigen Blutdrucks (104/76) war ich müde und schwindelig. Z3 Tag10 bis Tag17 bin ich 1 oder 2 Tage lang schlapp und schlafe viel, dann wieder 1 Tag etwas munterer ?! Seit Tag15 Do. 16.3. musste ich wieder Antibiotika nehmen, weil meine Leukos 2200, Neutrophile 6%= 132 waren. Zum Ergometertreten traue ich mich nicht, weil schon beim langsamen Treppensteigen der Puls unregelmäßig wird und ich wie ein Ochs schnaufen muss. Zum kurzen wenigen Spazierengehen in der Kälte muss mich meine Frau sehr überreden. Da frag ich mich schon manchmal, wozu das Ganze? Es hilft hoffentlich, und ich kann mal wieder lange wandern. # Im Schädel-MRT-Befund: „Nachweis einer neu aufgetretenen, ovalären, bereits leicht hyperintensen, wenige mm messenden Signalalteration rechts-cerebellär.“ Laut Tumorkonferenz soll es nicht unbedingt eine Meta sein; deshalb eine kurzfristige Verlaufskontrolle in einigen Wochen. Ich hoffe, Euch geht's gut ;o)) Das sonnige WoE versöhnte sicherlich viele. Zyklus3 Tag19, Mo, 20.Mrz.06 Was der Körper alles leistet: Heute endlich wieder ein sehr gutes Blutbild: Leukos 4500, Neutrophile 44,5%= 2002, Thrombos 338Tsd, so dass ich am Do. 23.3. 'gut gerüstet' zum 4. Zyklus kann. ((Neupogen zur starken Erhöhung der Leukozyten oder EPO zur Erhöhung der roten Blutkörperchen wurden mir nicht gegeben, weil dadurch auch evtl. die Metastasen wachsen könnten!?)) Alles Gute und liebe Grüße an Euch alle vom Reinhard44 |
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Hallo an alle
War heute in der Klinik fuer die Voruntersuchungen der morgigen Chemo (Zyklus6) und konnte wieder heimfahren. Mein Gamma GT Wert geht ja kontinuierlich hoch und deshalb ist die Chemo morgen abgeblasen. Muss dafuer zur Leber-Sono um nachzusehen ob dadurch was zu erkennen ist :( Gruß eisemann |
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Hallo Eisemann,
ich drücke Dir ganz feste die Daumen, dass die bisherigen Chemo's etwas gebracht haben und die Leber-Sono heute positiv verläuft. ;) Liebe Grüße Karin |
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Danke Karin :)
Mein Gamma GT Wert liegt derzeit bei 500, also 10 fach erhoeht. Habe allerdings immer etwas hoehere Werte gehabt, kommt aber nicht vom saufen, war halt immer so bei mir ;) aber nun ist er halt noch hoeher und der Gastroenterologe meint, das waere chemobedingt, vom Platin oder so. Jedenfalls wird jetzt erstmal 2 Wochen Pause gemacht mit der Chemo und dann mal schauen ob die Werte sinken. Die Sono war unauffaellig, hab aber ne Fettleber (woher wohl :D) In einer Woche also wieder Blutwerte testen und dann mal schauen wie es weitergeht Gruß eisemann :) |
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Hallo an alle,
heute hab ich einen Anruf von Mannheim erhalten. Meine Thrombozyten sind nun auf 57000 gesunken. Seit 2 Tagen hab ich ab und zu Nasenbluten davon. Muß Montag wieder zur Blutentnahme. Fallsie weiter sinken, muß ich Thrombozyten über eine Infusion bekommen. Hoffe das sie so stehen bleiben oder bis dahin wieder ein wenig steigen. Fühl mich total Müde und schlapp. Viele Grüße, Christian |
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Hi Chris,
Nasenbluten hab ich auch manchmal, die Schleimhaeute sind wohl etwas angegriffen :( Gruß eisemann |
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Guten Abend!
Meine Ma soll ab nächster Woche eine Chemo mit Themodal bekommen, nimmt hier jemand diese und kann mir ein paar Erfahrungen mitteilen? Seid lieb gegrüsst, Johanna |
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hallo jo ich bin dafon überzeugt das unsere ma das schaft.anita
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Meine liebe Schwester hat mich gefunden!
Hallo liebe Anita! :1luvu: Ich glaube auch ganz fest an die Mam! |
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Hallo Jo
da meine Bluthirnschranke durch das Melanom zerstoert ist, ich hatte ja bereits eine kleine Hirnmeta die aber durchs Gamma-Knife entfernt wurde, hatte man mir auch Themodal vorgeschlagen. Jedoch haette das nicht mit meiner Sorafenibstudie zusammengepasst und ich haette diese nicht fortfuehren koennen. Ich habe mich dann weiter fuer die Sorafenibstudie und gegen das Themodal entschieden, da ich ja nur eine Hirnmeta hatte und keine multiple Invasion. Laut meiner Oberaerztin soll Themodal relativ gut vertraeglich sein und es ist in jedem Falle Hirngaengig. Mehr Infos kann ich Dir leider nicht geben. Gruß eisemann :) |
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Lieber Chris,
immer alle meine guten Gedanken und Wünsche für Dich und Bettina! Natürlich auch für Euch, Eisemann und Reinhard44! Herzliche Grüße von Claudia |
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Hallo Alex,
habe mich gerade registrieren lassen. Mein Mann hatte vor 10 Jahren ein Aderhautmelanom, welches in Berlin bei Prof. Förster operiert wurde. Entfernt wurde ein Teil der Aderhaut und der Netzhaut. Es erfolgte eine Behandlung mit einem Rutheniumapplikator. Alle Vorsorgeuntersuchungen waren seither ohne Befund. Am Freitag der Schock. Durch "Zufall" erkannt. Die Leber ist in beiden Lederlappen mit Metastasen belegt. Geplant ist jetzt eine Chemo mit Fotemustin. Die Frage, welche wir nun entscheiden müssen: Intravenös, wodurch der ganze Körper terapiert wird oder über einen Port/Kanüle, direkt, dafür höher dosiert, in die Leber. Hat da jemand Erfahrungen welche Methode die "bessere" ist? Schon mal etwas von dieser internationalen Studie gehört? Fotemustin: Wie sieht es mit der Erfolgswarscheinlichkeit aus, daß der Tumor anspricht, wie ist die Verträglichkeit, die Nebenwirkungen? Wir sind im Klinikum Mannheim beim Prof. Schadendorf. Hat jemand Erfahrung, welchen Ruf geniesst diese Anlaufstelle ? Viele Fragen, viel Hilflosigkeit aber keine Resignation !! Grüße marieluise |
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Hallo marieluise,
falls Du die Alex meinst, die diesen Threat eröffnet hat. Sie ist leider im vergangenen Jahr verstorben. Heike36 |
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Liebe Marieluise,
es tut mir leid, soviel Schlimmes zu hören. Kanntest Du unsere Alex auch? Den Nachruf findest Du unter http://www.krebs-kompass.org/Forum/...ad.html?t=14844 . Über Ihren Tod waren wir alle unendlich traurig und betroffen - und sind es noch.... Wenn Du für Deinen Mann Hilfe suchst, kannst Du außer in diesem Threat auch unter http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...nom+Metastasen schauen. Eine weitere Möglichkeit wäre direkt im Leberkrebsforum nachzufragen. U.a. hat unsere Alex auch da geschrieben. Ich wünsche Euch ganz viel Glück und alles Gute! Liebe Grüße Claudia |
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Hallo an Alle@,
habe gerade von meinem Hautarzt eine Mail erhalten. Bayer Austria würde mir, bei meiner Krankengeschichte, das Sorafenib zur Verfügung stellen. Jetzt liegt es dann nur an meiner Uni-Hautklinik,das OKAY zu geben. Bitte drückt mir die Daumen, daß die einverstanden sind. Wie soll ich es sagen......................diese Mitteilung hat für mich einen positiveren Ausblick in die Zukunft. LG babs_Tirol |
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Hallo meine liebe Babs :winke:
na klar sind meine Daumen ganz feste gedrückt. Ich wünsche dir wirklich alles Gute und denke viel an dich. Ich wünsche dir sehr, dass es dir bald wieder besser geht und du positiv in die Zukunft sehen kannst. Ganz lieben Gruß von Sybille |
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Hallo an alle,
da mein Leberwert langsam wieder sinkt, bekam ich heute Zyklus 6 der Onyxstudie. Fuehl mich heute wieder etwas chemisch gerenigt, muede und schlaff, aber bin sicher das es morgen wieder bergauf geht was das Wohlbefinden angeht. Mein letztes Staging hatte ich am 31.03.06. Es sieht gut aus, momentan verkleinern sich alle 6 befallenen LK's langsam und eine ist schon nicht mehr sichtbar. Doe Knochenmeta ist nach wie vor unveraendert und es kam nichts neues hinzu. Bin sehr zufrieden. Allen anderen wie immer Glueck und gutes gelingen Gruß eisemann :) |
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Hallo eisemann,
hab Gestern meinen Befund bekommen. Die Lebermetast. sind nicht weiter gewachsen, sogar leichter Rückgang. Aber...sie haben eine suspekte Stelle im Gehirn gefunden. Mit einer Größe von 1mm - 2 mm. Sie soll ein mal bestrahlt werden und dann sei sie weg. Wobei es sich auch um ein Gefäß handeln könnte. Auf jeden Fall Bestrahlung. Ansonsten ist auch nichts dazugekommen.;) Ende nächster Woche bekomme ich nun meinen 3. Zyklus. Scheinbar bringt diese Studie doch ne Menge bei vielen Patienten. Also bis bald und viele Grüße von, Christian |
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Hallo Christian,
freut mich sehr das zu hoeren. Und dann schon beim Zyklus 3. Bei mir gings erst ab dem Zyklus 5. langsam zurueck. Habe bisher in unserem Klinikum auch noch nichts anderes gehoert. Wart mal ab, beim naechsten Staging siehts noch besser aus ;) Hirnmetastasen sind sehr gut behandelbar, vorallem wenns nur eine einzige kleine ist, spreche da aus Erfahrung :D Schlugen sie Dir ein Gamma-Knife vor oder was haben die vor, vielleicht in 3 Wochen ein neues MRT um sicher zu gehen? Bekam ja meine Chemo am Mittwoch, bin noch ein wenig muede und leicht schlapp, aber das wars auch schon wieder was die Nebenwirkungen angeht. Druecke Dir und allen anderen fest die Daumen Gruß eisemann :) |
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Meine 1. Hochdosis Chemo mit Dacarbazin, habe ich am 18.04.2006 in der Klinik gehabt. Vorher wurden mir die Fäden von der Lymphknotenbiopsie in der linken Leiste in der plastischen Chirurgie entfernt.
Vor der Chemo habe ich eine Infusion mit Übelkeitssenkenden Mitteln bekommen. 2/3 der Infusion habe ich nur Probleme mit eingeschlafenen Händen und Beinen gehabt, sowie einen leichten Kopfschmerz. Deswegen wurde die Tropfgeschwindigkeit etwas gesenkt. Beim letzten 1/3 der Chemo -wurde es mir extrem übel. Ich habe mich mehrmals übergeben müssen, so dass die Chemo eine ½ Std. pausiert wurde. Ich bekam Paspertintropfen gegen die Übelkeit. Nachdem ich den Rest der Chemo bekommen hatte, habe ich sofort wieder eine Infusion gegen Übelkeit bekommen. In der Nacht hatte ich leicht erhöhte Temperatur, abwechselnd mit Schüttelfrost und Schweißausbrüchen. Am heutigen Morgen habe ich nochmals Tabletten gegen Übelkeit bekommen. Vorerst solle ich nun doch, wie bisher PEGIntron weiterspritzen. Den 2. Zyklus der Chemo habe ich am 16.Mai 2006. Wöchentlich soll ich jetzt meine Blutwerte beim praktischen Arzt kontrollieren lassen. Ich hätte eine Frage an euch, ist es bei euch auch so gewesen, dass die Klinik erst 3 Zyklen DTIC gegeben hat, bevor man eine weitere Therapie z.B. Impftherapie oder Tabletten-Chemo mit Themodal oder Sorafenib bekommt? Im Internet habe ich gelesen, dass die DTIC-Therapie schon annähernd 30 Jahre bei Melanom-Patienten angewendet wird. Die Erfolgs-Statistik liegt bei der Mono-Therapie bei max. 20 %. Mich würden die persönlichen Erfolge von DTIC bei euch interessieren. Wurden dadurch Metastasen eliminiert? LG babs_Tirol |
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