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gaweb 03.09.2009 22:34

Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
hallo alle zusammen.

Bin neu hier im Forum und sehr verzweifelt. Meinem Mann soll der ganze Kehlkopf entfernt werden.Er ist seit zwanzig Jahren trockener Alkoholiker. Nun hat er nach Diagnosestellung wieder angefangen zu trinken. Ich bin natürlich total ausgerastet.Er sagt ich würde ihn nicht verstehen und ist auch total unzugänglich. Zeitgleich liegt die Mutter seiner Tochter im Sterben. Fatale Situation! Seine Tochter weiss nichts von seiner Erkrankung. Kann mir vielleicht irgendjemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten soll?Bislang war er nicht volltrunken,aber ich fürchte es wird soweit kommen.
Über einen Rat wäre ich sehr dankbar.
liebe Grüsse, Gabi

Silke23 04.09.2009 10:45

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Liebe Gabi!
Verstehe,daß Du verzweifelt bist und Dein Mann natürlich auch!
Wenn bei ihm erstmal die OP ansteht,ist er lange außer Gefecht gesetzt und kommt auch nicht an den Alkohol.
Dann erledigt sich dieses Thema hoffentlich von selbst.
Ich wünsche Euch viel Kraft!
Liebe Grüße
Silke

klaus65 04.09.2009 17:51

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
auf die gefahr hin das andere jetzt über mich herfallen,lass ihn paar bier oder halbe flasche wein am tag trinken nur keine kurzen das wäre fatal.tip der doc soll ihm ,,fluspi" geben das sind so leckmichamarsch spritzen halten 1-2 wochen an und haben keine nebenwirkungen.kann das mit dem alkohol verstehen er denkt das sowieso nichts zu verlieren ist.meine hno station in der uni freiburg ist ganz oben im hochhaus da sind schon viele gesprungen mit der diagnose,also lass ihm ein paar bier besser so.solls nur nicht übertreiben besoffen mit der sache im kopf macht man vielleicht dummheiten.

gaweb 05.09.2009 12:59

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Klaus,

danke für Deine Antwort. Hab mich auch dazu entschlossen nicht dagegen anzugehen.Er braucht jetzt eher meinen Beistand,als ein Gezetere meinerseits,zumal die Mutter seiner Tochter gestern starb.
Noch ne Frage zu Flupsi. Wie heissen die richtig und was sagt man um sie vom Arzt zu erhalten?

liebe Grüsse,
Gabi

klaus65 05.09.2009 15:12

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
die spritzen heissen fluspi,bekommst 3 stück verschrieben die bringste zum doc,sag ihm brauchst was für die nerven zur beruhigung und hast das empfolen bekommen.besser wie tabletten haben keine nebenwirkungen und schont den magen.wirken anders wie die bunten pillen du wirst einfacher gelassener ohne die wäre ich nicht geniesbar.vor allen dinen ich denke nicht mehr den ganzen tag an krebs.zum alkohol,ich trinke auch 2-3 bier am tag das ist erlaubt,im gegenteil bissle rotwein ist gut gegen krebs.wenn er ins krankenhaus muss schmeckt ihm eh nix mehr also lass ihn solange er sich nicht besäuft.

gaweb 05.09.2009 15:20

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
danke,werd,s ihm sagen.vielleicht geht er ja montag zum arzt.

grüsse, gabi

Medi 05.09.2009 22:08

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Gabi,

ich hoffe dein Mann hat das Trinken wieder aufgehört. Wenn er weitertrinkt, wird der Alkohol der größere Feind sein.

Viel Kraft
Marion

P.S. Ich weiß von was ich spreche - ich bin trockene Alkoholikerin und habe Eierstockkrebs.

gaweb 05.09.2009 22:17

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
hallo,
im Moment ist es so : ein Tag ja, ein Tag nein.Gestern verkatert, ziemlich erledigt,war aber mit seiner Tochter im Krankenhaus und hat Totenwache bei der Mutter seiner Tocher gehalten. Sie verstarb am Nachmittag.
Heute der totale Zusammenbruch ( eine Flasche Wein oder mehr ?? )
Hab jetzt heute kein Gezetre gemacht,wäre glaub ich auch sinnlos gewesen.
Leider weiss ich nicht wie ich weiterhin damit umgehen soll.

Grüsse Gabi

Elisabethh.1900 05.09.2009 22:27

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Liebe Gabi, hast Du einmal versucht mit seinem behandelnden Arzt Kontakt aufzunehmen, denn auf Dich allein gestellt, wirst Du da nicht viel erreichen!

Es ist auch schwierig, hier im Forum jemand da konkrete Hinweise zu geben, da man voneinander und der jeweiligen Situation einfach zu wenig weiß.

Elisabethh.

Medi 05.09.2009 22:30

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Wenn er betrunken ist, bringt das auch nichts. Du kannst nur zu ihm durchdringen wenn er nüchtern ist. Wenn er den Rückfall nicht stoppen kann, wird sich erfahrungsgemäß die Alkoholmenge weiter steigern und dann wirds schwierig mit der Operation und Weiterbehandlung.
Ich hätte meine OP wahrscheinlich nicht überlebt, wenn ich mit der Diagnose Krebs wieder zu trinken angefangen hätte und ich hätte keine Kraft um mein Leben zu kämpfen und die Chemo gut zu überstehen.
Geht dein Mann in eine Selbsthilfegruppe? Das wäre super wichtig - gerade in der jetzigen Situation.

Liebe Grüße
Marion

klaus65 05.09.2009 22:54

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
gabi,weiss nicht wie fit er körperlich ist.wenn er so fit ist wie ich soll er was arbeiten das hilft und man denkt nicht den ganzen tag nur an krebs.ich haben gestern und heute in der wohnung gestrichen,gardinen gewaschen bin viel am putzen.erledige alles was ich bis jetzt aufgeschoben hab,das lenkt ab und wer weiss wann ich dazu wieder in der lage bin.bin mit dem rad unterwegs,hab öfters den hund von meiner freundin da.schick ihn in keller aufräumen oder sonst was.nur rumgrübeln macht alles noch schlimmer.wichtig sind leute wo ihm mut machen.mal versuchen das ganze für paar stunden aus dem kopf rauslassenich versuch mich so auszulasten das keine zeit ist darüber nachzudenken,wenigstens die sache nicht den ganzen tag im kopf sonst ertrinkste irgendwann in selbstmitleid.wenn er fit ist dann ist halbe flasche wein ok aber nicht aufeinmal.wichtigste ist kein schnaps und nur soviel das er nicht besoffen ist sonst kommt er vielleicht auf dummheiten.
wenn mich jemand ausserhalb des forums erreichen will:[kls.zimmermann@yahoo.de:winke:

klaus65 05.09.2009 22:55

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
gabi,weiss nicht wie fit er körperlich ist.wenn er so fit ist wie ich soll er was arbeiten das hilft und man denkt nicht den ganzen tag nur an krebs.ich haben gestern und heute in der wohnung gestrichen,gardinen gewaschen bin viel am putzen.erledige alles was ich bis jetzt aufgeschoben hab,das lenkt ab und wer weiss wann ich dazu wieder in der lage bin.bin mit dem rad unterwegs,hab öfters den hund von meiner freundin da.schick ihn in keller aufräumen oder sonst was.nur rumgrübeln macht alles noch schlimmer.wichtig sind leute wo ihm mut machen.mal versuchen das ganze für paar stunden aus dem kopf rauslassenich versuch mich so auszulasten das keine zeit ist darüber nachzudenken,wenigstens die sache nicht den ganzen tag im kopf sonst ertrinkste irgendwann in selbstmitleid.wenn er fit ist dann ist halbe flasche wein ok aber nicht aufeinmal.wichtigste ist kein schnaps und nur soviel das er nicht besoffen ist sonst kommt er vielleicht auf dummheiten.
wenn mich jemand ausserhalb des forums erreichen will:kls.zimmermann@yahoo.de :winke:

Brima13 08.09.2009 13:45

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Gabi!

Wollte dir nur mitteilen, mein Mann war Alkoholiker als er die Diagnose Hypo-u.Oropharynx Tumor rezitiv bekam, will jetzt nicht näher auf seine Krankheit eingehen, möchte dir nur mitteilen das er im KRH. Medikamente gegen den alkohol bekam und auch gegen das rauchen (ca 100 Stk.) am tag. er Raucht u. trinkt nicht mehr ist aber schwer Krank, Kann nichts mehr Schlucken nur mehr über Sonde und auch nicht Sprechen, Weiß nicht genau was besser Wäre Sufen Od. diese Krankheit.
Lass den Kopf nicht hängen und sei für ihn da und keppl nicht zu viel.

LG. Brigitte

wo_moebius 08.09.2009 15:06

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Liebe Gabi,
ich bin Wolfgang,Alkoholiker, heute trocken. Ich hatte selbst vor 2 Jahren Blasenkrebs, der mit der Entfernung der Blase kuriert wurde, und laboriere zur Zeit an einem Non-Hodgkin-Lymphom.
Du wirst sicher aus deiner erfahrung wissen, daß du deinen Mann nicht vom Alkohol wegbringen kannst. Du kannst höchstens was für dich selbst tun, zB. eine Selbsthilfegruppe für Angehörige besuchen. Wenn er weitertrinkt, wird das sein Hauptproblem, Krebs eignet sich sehr für Selbstmitleid. Du brauchst ihn nicht fallenlassen, aber sei vorsichtig, daß er dich nicht mit runterzieht.
Alles erdenklich Gute für euch beide
Wolfgang

gaweb 09.09.2009 20:59

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
hallo moebius,
hallo brima,
danke für eure nachricht. irgendwie werden wir das schon überstehen.fallen lassen geht natürlich garnicht. muss aber auch auf mich aufpassen ( nicht wegen alk ) sonst fehlt mir die kraft für alles was noch kommt.geht manchmal nicht ohne gezeter.
danke, liebe grüsse,
Gabi
PS: immerhin war er gestern beim arzt u. hat sich medikamente verordnen lassen. hoffe nur dass sie bald anschlagen!!

Meikel1966 14.07.2018 12:32

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Auch ich leide an Krebs im Bereich des Halses. Gaumen;kehlkopf,speiseröhre alles soll entfernt werden. Könnte danasch nicht mehr essen,trinken,sprechen. Das möchte ich nicht. War 16 Jahre lange trockener Alkoholiker und habe dadurch wieder angefangen, Wollte ich nicht aber lebe ganz alleine und bekommen auch wenig Verständnis von meinen Umfeld. Alternativ schliesse ich mich zuhause ein und warte auf das Ende. Es ist leider so das man sich in so einer Situation den Alkohol hingibt und total verzweifelt ist.

monika.f 15.07.2018 00:49

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Meikel,

haben Dir die Ärzte keine Alternative zu der Operation angeboten? Bestrahlung, Chemotherapie?

Grüße,

Monika

Leni56 15.07.2018 22:46

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Meikel,

wie Monika schon geschrieben hat gibt es keine Alternativen? Frag doch bitte nochmal genau nach. So sehr ich auch Deine Situation verstehen kann...das Problem einfach zu ertränken wird es nicht besser machen!

Und glaub mir...mein Vater war Alkoholiker ich weiß nur zu genau was das bedeutet...sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen. Ich als Tochter möchte diese Zeit nie wieder erleben...ist eingebrannt und wird mich niemals wieder loslassen. Du hast geschrieben Du warst 16 Jahre trocken! Mit Hilfe einer Gruppe? Falls ja...versuche doch dort Hilfe zu bekommen. Allein kannst Du diesen Berg nicht wuppen.

Gib Deinem Leben wenigstens noch eine Chance :pftroest:

senator223 16.07.2018 09:40

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo,

das ist mir völlig unverständlich, das Du Di keine Hilfe suchst. Das mit dem Alkohol könnte ich ja noch nachvollziehen, aber das dir ALLES ( KK, Speiseröhre und Gaumen) entfernt werden soll, das verstehe ich nicht. Dafür muss es schon länger Anzeichen gegeben haben.

Ich würde Dir empfehlen in eine Uniklinik mit viel Erfahrung zu gehen und mit den Chef bzw. Oberärzten mal zu klären, was da überhaupt los ist. Normal ist das jedenfalls nicht. Mein KK ist seit 3 Jahren weg und ich gehe auch regelmässig zur Kontrolle.

Alles Gute
Andy

Brynhildr 16.07.2018 17:20

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Meikel,

Zitat:

Zitat von Meikel1966 (Beitrag 1392111)
.....alles soll entfernt werden. ...

ich hoffe mal alles AN KREBS soll entfernt werden.



Frag' bitte Deine Ärzte, ob statt der OP eine Radio-Chemo-Kombination möglich ist! (hat bei mir vor 6 Jahren gegen einen inoperablen T4 im Hals geholfen).
Das hinterlässt auch Schäden, aber vielleicht nicht so heftig, wie eine große Operation.
Alles Gute!

Meikel1966 19.07.2018 22:51

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Ich habe mittlerweile mit den Trinken wieder aufgehört,da ich nicht diesen Zustand möchte. Es ist einfach eine Phase gewesen die Angst und Wut runterzuspülen. Wut , weil ich schon des längeren schwierigkeiten mit den Hals hatte. War paarmal beim Hno vorstellig. Erst hiess es das es ein Pilz wäre. Dann Herpes. Schickte mich zum Neurologen wegen Nervenschmerzen . Der wiederum sagte das ich mir das alles einrede. Bin dann später zu einen andern Hno in der Nachbarstadt gegangen. Der sagte mir gleich wo er in den Hals schaute das ich schwer an Krebs erkrankt bin. 3 Tage später wurden mir Proben im KKh entnommen. Das Egebnis war eine Bestätigung mit schlechter Prognose. Wie gesagt müsste man mir alles entfernen und selbst dann ist eine Heilung nicht wahrscheinlich. Daher hatte ich nach 16 Jahren diesen Rückfall. Möchte auf keinen Fall diese Op machen. Lieber geniesse ich noch die Zeit die mir bleibt. Kann bislang noch normal esssen trinken sprechen. Habe soviele Menschen gekannt die während ihrer Krebsbehandlung geliiten haben und trotzdem gestorben sind. Das tue ich mir nicht an. Andersrum kenn ich auch jemanden der schon jahrelang mit Gaumenkrebs gelebt hat. Versuche wenig daran zu denken und mache das beste draus.

p53 19.07.2018 23:16

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Meikel,

sind das gleich mehrere Krebsarten parallel, hab ich das so richtig verstanden?
Oder handelt es sich um Metastasen eines einzelnen Primärtumors?

In meiner Verwandtschaft lebt jemand mit Kehlkopfkrebs schon einige Jahre, wurde auch nicht operiert, weil er das absolut nicht wollte. Wie sich so eine Entscheidung letztlich auswirkt, weiß man vorher nicht.
Er wurde aber bestrahlt, soweit ich mich erinnere. Ob Chemo, kann ich nicht sagen, so engen Kontakt hatten wir nicht.

Wenn du dir sicher bist, was du willst und was nicht in Frage kommt, hast du ja deine Entscheidung getroffen. Trotzdem kann man sich ja auch nochmal eine zweite oder dritte Meinung einholen. Du hast nur dieses eine Leben (sofern du nicht gläubig bist).

gudrun1960 19.07.2018 23:55

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Meikel,

es freut mich, daß Du das ohne den Alkohol wieder geschafft hast. Das zeigt doch Deinen starken Willen. Auch das Du hier die Schwere Deiner Erkrankung offen gelegt hast und auch noch über die Trinkerei.

Ich hatte mir mal innerlich vorgestellt, daß das schwer ist, sich so öffentlich zu erklären. Deshalb hatte ich Dir zunächst eine private Nachricht geschickt.

Ich kann Dir leider nicht wirklich weiterhelfen, wünsche Dir aber viel Kraft und Energie.

Herzliche Grüße
Gudrun

monika.f 20.07.2018 00:53

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Zitat:

Zitat von Meikel1966 (Beitrag 1392304)
Möchte auf keinen Fall diese Op machen. Lieber geniesse ich noch die Zeit die mir bleibt. Kann bislang noch normal esssen trinken sprechen.

Hallo Meikel,

das klingt für mich so, als würde Dir nur die OP als Behandlung angeboten, und das finde ich seltsam. Ich hatte 2013 ein Karzinom im Hals im Anfangsstadium. In den Unikliniken gibt es in der Regel ein 'tumorboard', wo Chirurgen, Radiologen und Onkologen die Fälle zusammen besprechen und dann dem Patienten mitteilen, was sie für die beste Behandlung halten. Bei Krebs in Anfangsstadium ist das meistens eine OP, dann kann man sich eigentlich glücklich schätzen. Wenn schon Metastasen da sind, wird in der Regel eine Chemotherapie und oder Bestrahlung empfohlen. Aber nicht eine verstümmelnde Operation.

Im Oktober 2017 hatte ich dann die Diagnose Speiseröhrenkrebs, es wurde festgestellt, weil ich wegen dem HNO-Tumor noch in der Nachsorge war. Auch noch relativ klein, aber viel gefährlicher. Wieder aber operabel. Mir wurde immer gesagt, und es ist mir auch bestätigt worden, wenn ich darüber gelesen habe, dass eine Operation immer die beste Möglichkeit ist. Aber darüber hinaus gibt es eben noch Bestrahlung, Chemotherapie, Antikörper ... Und das sollten die Ärzte auch berücksichtigen, wenn der Tumor vielleicht so sitzt, dass eine OP schwere Behinderungen nach sich ziehen würde.

Ich weiß nicht, aber ich habe den Eindruck, Du bist von den Ärzten nicht gut informiert worden oder es gab sonst ein Missverständnis. (Bei der Erkrankung meiner Mutter bin ich immer mit zu den Arztgesprächen gegangen, bei mir selbst war mein Mann dabei. Als Betroffener ist man immer so aufgeregt, dass man nur die Hälfte mitkriegt.)

Frag doch bitte noch mal nach, bevor Du mit Deinem Leben abschließt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn von der Möglichkeit einer Operation gesprochen wird, Deine Diagnose so verheerend ist.

Noch was: Ich habe jetzt kaum noch eine Speiseröhre, der Magen hängt mir am Hals. ABER: So schlimm ist das gar nicht!

Grüße,

Monika

Wangi 20.07.2018 17:06

AW: Kehlkopfkrebs und Alkohol
 
Hallo Meikel,

mein Krebs im Hals war auch sehr weit fortgeschritten und der HNO hätte mir, lt. seiner Aussage "den ganzen Hals ausräumen müssen". Hat mir aber auch gleich die Alternative Bestrahlung und Chemo angeboten, mit Zustimmung des Bestrahlungs Professors.
Und mir gehts heute, 9 Jahre danach recht gut. Der Tumor ist durch die Behandlung komplett verschwunden.
Habe noch Schwierigkeiten mit Gewürzen, Säure, Trockenheit im Mund und Hals und besonders Fleisch lässt sich nicht so gut schlucken, aber mein "neues, anderes" Leben ist nicht so viel schlechter. Man kann selber sehr viel dazu tun dass es immer ein bisschen besser wird. Bin heute noch in logopädischer Behandlung, beim Schlucktraining und versuche und trainiere auch immer noch Sachen die bis jetzt noch nicht gehen.
Als ich aus dem Krankenhaus kam konnte ich nicht mal einen Schluck Wasser trinken und gestern war ich gerade wieder Cappu trinken und Waffel mit Eis und Sahne essen :) .
Du siehst, auch mit Einschränkungen kann man damit gut leben.
Schmeiß die Flinte nicht so schnell ins Korn, spreche nochmal mit den Ärzten, wie schon geschrieben, nimm jemanden mit, gute Freundin oder so. Und hole dir eventuell in einer anderen Klinik eine Zweitmeinung ein.
Aufgeben kann man immer noch ;)

Alles Gute für dich

Gruß Wangi


Hallo P53,

ganz ehrlich, ich habe noch nicht raus finden können warum du in einem Krebsforum schreibst. Einmal hat deine Mutter eine Zyste an der Bauchspeicheldrüse, du zu viel Magensäure, das war aber schon 2015 und hat nicht unbedingt etwas mit Krebs zu tun und nun hat ein Bekannter Kehlkopfkrebs??? Schon Jahre lang? Hat also die Bestrahlung nicht geholfen? So ein Tumor im Hals hat nicht so viel Platz und wenn die Bestrahlung vor Jahren nicht geholfen hat, ist der Tumor dann nicht weiter gewachsen???
Vielleicht könntest du mir die Fragen beantworten.
Wie ich das so lese bist du weder Selbstbetroffener, noch Angehöriger :huh:

Gruß Wangi


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