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Kaddl 11.01.2010 20:05

Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo erstmal,

ich bin schon seit einiger Zeit stille Mitleserin und hab auch schon eine ganze weile überlegt ob ich auch schreiben soll oder ned... Das Problem ist au wo fang ich an und vor allem wie...

Angefangen hat alles bei meinem Daddy am 17.11.2009. Da wurde er via RTW mit V.a. Verschlussikterus ins KH gebracht und am 19.11. haben wir die vernictende Diagnose Pankreas-CA erhalten. An diesem Tag hat er auch seinen ersten Stent bekommen, was alles andere als leicht war, denn die sind einfach ned durchgekommen. Nachdem wir die Diagnose erhalten hatten, sollte mein Daddy schnellstmöglich in die Uni Dresden um das dort de geplante Whipple-Op gemacht werden konnte, da in der Bildgebung keinerlei Metastasen sichtbar waren. Das war für uns so ein kleiner Hoffnungschimmer, wo ich dann gedacht habe, vielleicht haben wir ja noch nen bissle Glück. Tja nur hat die Uni dann gesagt das er erst zu einem amb. Vorgespräch kommen soll und hatten ihm dann für Anfang Dezember einen Termin gegeben, den er dann aber leider nciht wahr nehmen konnte. Denn kurz vor dem Termin wurde mein Daddy erneut ins KH gebracht mit Schüttelfrost, hohem Fieber und mal wieder einem Verschlussikterus. Er wurde dann schnelstmöglich nach Dresden ins Diakonissen-KH verleg da die Uni keinen Platz für ihn hatte. Da wurde am nächsten Tag erneut ein Stent gelegt, da der andere, der erst vor knapp 2,5 Wochen gelegt worden war, schon wieder zu war. D tolle daran war, dass das KH auch diese Whipple-OP macht. Dann war es endlich soweit, der 8.12. war da. Die Blutwerte stimmten einigermaßen, meinem Daddy ging es wieder gut und der OP war für ihn reserviert. um 7.30 startete die OP und gut 6 Stunden waren angesetzt. Um halb eins rief mich meine Mama im Geschäft an (ich wohn bei Stuttgart), das mein Dddy im Aufwachraum liege. Man hat die OP nicht weiter geführt, weil man bei der Laparoskopie Lebermetastasen endeckt habe. Da ist für mich eine Welt zusammen gebrochen!!! Da waren so viele Fragen: Warum mein Daddy? Wie soll es weiter gehen? Wie lange kann er noch halbwegs "gesund" leben? Wie kann ich ihm und meiner Mama helfen? Und noch so viele, viele andere Fragen.
Dann meinte man zu ihm er solle eine Chemo machen, wofür dann auch alles in die Wege geleitet worden ist und auch für die nächsten Tage ein Termin fest stand. Nur das er diesen niht eahr nehmen konnte da der Stent erneut zu war und er einen neuen gelegt bekommen musste. Das hat er Gott sei dank gut überstanden, so das dann am 23.12. die erste Chemo begonnen werden konnte, die er auch super tolerierte. Der nächte Termin wurde dann für die Woche drauf festgesetzt. Nur da waren die Laborwerte dann wieder so schlecht, das sie wieder ned erfolgen konnte. Dann also erst am 6.1.10. Na klasse hab ich nur gedacht. Ihm ging es dann über den Jahreswechsel richtg gut und er hat so viel Hoffnung gehabt und seine nähere Zukunft geplant. Ich war so stolz auf ihn und hab ihn bewundert. Das glaubt ihr nicht. Am 5.1. rief mich dann meine Mama an, sie könne meinen Daddy nicht erreichen. Ich bin schier durchgedreht vor Angst, weil ich wusste das er alleine daheim war. Irgendwann hab ich ihn dann erreicht und er meinte er habe Montag abend den Notarzt rufen müssen, weil er so fürchterliche Schmerzen und Schüttelfrost hatte. Da habe er wohl Medis bekommen, die ihn so tief schlafen liesen, das er nichts mitbekommen hat. Am 6.1. konnte darauf hin auch keine Chemo gemacht werden, aber wohl am nächten Tag, laut seinem Onkologen, da es ihm an dem Mittwoch super ging. Tja das war leider nur am Vormittag so. Nachmttags hat er wieder fürchterliche Schmerzen bekommen und heftigste Schüttelfrost, so das der RTW und Notarzt wieder kommen mussten und hin stationär aufnahmen. Und was da raus kam, war so vernichtend. Am Donnerstag (7.1.) rief mich meine Mama wieder im Geschäft an, dass das KH angerufen habe, sie soll so schnell wie möglich nach Hause kommen, mein Daddy liegt im stereben (sie schafft bei Bremen). So wie ich den Anruf bekommen habe, habe ich alles stehen und liegen lassen und bin zu meinen Eltern gefahren. Als ich dann Donnerstag abend bei meinem Daddy im Krankenhaus war, musste mich mich ernsthaft damit befassen, das mein Daddy sterben wird und ich bald einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben sterben wird. Es war die Hölle ihn da so Leiden zu sehen. Er konnte kaum noch laufen, hat mich noch ned mal mehr richtig wahr genommen. Er sah mit einmal so alt aus. Ich kenn meinen Daddy so ned und das tat so weh. Er ist immer wieder so verwirrt, will was sagen und kann ned, weil er die Worte nicht richtig aussprechen kann, er rdet mit einem und verdreht mit einmal die Augen und lallt nur noch. Das tut so verdammt weh. Es geht doch alles viel zu schnell. Ich will meinen Daddy doch nicht her geben. Ich fühl mich einfach grad so machtlos und hilflos. Ich weiß einfach nicht wie ich meinen Eltern helfen soll und auch kann.
Heute haben wir den Wunsch meines Daddy´s erfüllt und ihn nach Haus geholt. Ich hoffe nur das er ned mehr allzu lange leiden muss, denn das Morphinpflaster hilft ned wirklich und nehmen will er au nicht wirklich irgendwas.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und wollte mir meinen ganzen Frust einfach mal nur von der Seele schreiben. Weiß denn jemand wie lange er noch leiden muss? Ich weiß das man das ned genau sagen kann, aber will ihn ned mehr so leiden sehen, auch wenn es verdammt hart für mich/uns wird.

Lg und danke für´s "zuhören"
de Kaddl

paula2007 12.01.2010 16:05

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo kaddl,

es tut mir leid, dass es bei euch nun auch bald soweit ist...
ich kann sehr gut verstehen wie du dich jetzt fühlst. man hofft, man kämpft und auf einmal scheint dieser kampf verloren- viel zu schnell und unerwartet...

wie lange es noch dauern kann? das kann leider keiner sagen. meinem papa ging es einige male sehr schlecht, dass wir dachten es geht zu ende. der onkologe meines papas sagte dann immer er hätte noch zuviel leben in den augen...daran könne man erkennen, wenn es zu ende ginge...keine ahnung, ich habe da nichts gesehen, fand sogar, dass er am morgen seines todestages richtig gut aussah.

ich wünsche euch jedoch weiterhin viel kraft und deinem lieben papa, dass er bald von seinem leiden erlöst wird!

glg, nicole

Bianca.aachen 12.01.2010 16:18

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo Kaddl,

das klingt alles sehr traurig und so ist es auch bei dieser scheiss Krankheit.Ich gebe dir meiner Meinung nach 2 gute Ratschläge.

Verbringe soviel Zeit wie möglich mit deinem Papa, das wird dir keine rmehr nehmen können.

Den zweiten RAtschlag den ich dir gebe ist besorgt einen Palliativmediziner, dieser kann das Leiden bzw die Schmerzen besser behandeln als ein normaler Arzt, denn sie sind besser in Schmerztherapie ausgebildet.

Wünsche dir und deiner Familie viel Kraft.

Bianca

sanja76 12.01.2010 18:08

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo
Das ist so traurig was ich hier lese. Ich verstehe dich so gut, ich fühle derzeit das gleiche. Mein Papa ist auch sehr, sehr krank, es wird keine Therapie mehr gemacht. Ich kann mir auch nicht vorstellen ohne Ihn zu sein. Und habe Angst was noch auf uns zukommt. Da habe ich eine Frage an dich, wie habt Ihr die Pflege zu Hause organisiert? Mein Papa wird bald entlassen und ich weiß nicht was weiter… Ich glaube das für uns Kindern das leiden zu sehen und nicht helfen zu können das schlimmste ist, unsere Eltern waren immer Halt für uns, waren immer Stark und jetzt…. Es ist grausam.
Kriegt dein Vater keine Therapie mehr?
Ich hoffe so sehr für euch dass dein Daddy keine schmerzen hat, und die Zeit zu Hause noch einigermaßen genießen kann.
Liebe Grüße und viel Kraft
Sandra

Bianca.aachen 12.01.2010 18:22

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo,

das mit der Pflege zuhause geht am besten mit einem Pflegedienst. Das ganze kann mit der Kirche (Caritas) oder anderem Pflegedienst gemacht werden. Die Kosten des Pflegedienstes werden von der Krankenkasse übernommen.

Dazu muß der Patient in eine Pflegestufe eingestuft werden macht der Medizinische Dienst dauert ein paar Tage.

Wende dich bitte an die Krankenkasse die kann es dir genau erklären.

Bianca

Kaddl 12.01.2010 19:51

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo erstmal,

Danke für eure Antworten. Tut gut nen bissle Trost zu bekommen... :)

Das mit der Pflege will meine Mama alleine machen, da sie aus diesem Beruf kommt und kann ihr zur Zeit recht gut unter die Arme greifen...

Naja das mit den Schmerzen geht zur Zeit, aber das leigt einfach an daran, das er 1. sein Morphinpflaster hat und 2. hat er eine Tumoranämie und somit zu wening Sauerstoff im Blut was ihm Gott sei Dank die Schmerzen bissle nimmt... Aber seitdem wir ihn zu Hause haben muss ich sagen macht ers ich gerade recht gut. Er schafft noch bissle was, macht au soweit alles selbstständig, aber er sieht so fürchterlich krank aus. Aber er ist glücklich daheim zu sein.

Das schlimme ist jetzt gerade eigentlich nur, das ich die schei... Aufgabe hatte, ihm zu sagen das es ein Wunder ist das er noch lebt, denn die Ärzte im Kh meinten das er den Wochenanfang nicht mehr erlebt. Aber das haben sie meinem Daddy nicht gesagt und so hat er sich jetz ganz arg mit meiner Mama gestritten wehen Nichtigkeiten und da bin ich dann durch gedreht und hab hlt gefragt ob die in dieser Situation nichts besseres zu tun haben als zu streiten. Da wollte mein Dad dann wissen was los ist und da musste ich es ihm sagen, das er ned mehr lange zu leben hat. Ich heul immer noch Rotz und Wasser, weil ich es einfach nicht wahr haben will, das mein Daddy bald nicht mehr da ist. Ich will ihn doch ned verlieren... Das tut so unwahrscheinlich weh... :weinen::weinen::weinen:

Nee bei im kann an nichts mehr machen, da die Blutwerte misserabel sind und er es körperlich nicht mehr weg stecken kann... Leider...

lg de Kaddl

milan1986 12.01.2010 23:11

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo. Das tut mir sehr leid für dich, deinen Vater und deine Familie. Mein Vater hat die selbe Diagnose erhalten letzten Monat und ich habe die selben Gedanken wie du. Es ist alles einfach nur so traurig

Kaddl 13.01.2010 17:30

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo milan,

das ist einfach nur eine schei... situation... Man weiß einfch nicht was man richtig oder falsch macht... man versucht alles so gut wie möglich zu machen und dann passt es ihm einfach ned... ich fühl mich einfach so machtlos und bin auch so wütend, das ich einfach nichts machen kann... das treibt mch schier in den Wahnsinn... Nun muss ich mir auch langsam mal Gedanken machen, wenn ich wieder nach Hause fahre, denn ich wohn ja bei stuttgart und hab da auch mein job... ich hab nur so angst, wenn ich fahre, das mein daddy dann einfach einschläft und ich ned da bin... ich will meine mama ned alleine lassen und mein daddy auch ned... aber arbeiten gehen muss ich auch bald wieder... ich weiß einfach ned weiter... will doch weiterhin für meine ellis da sein... :weinen::weinen::weinen:

lg de kaddl

blubberchen 13.01.2010 22:59

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo!
Ich möchte dir sagen das es mir unendlich leid tut mit deinem Vater. Ichkann es absolut nachvollziehen wie es dir/ euch geht. Meine Ma ist vor 4 Wochen gestorben/erlöst worden.
Du denkst das du nicht viel tuen kannst? Das stimmt nicht. "Da sein" es " aushalten" das ist unmenschlich viel!!!!! Mehr kann man gar nicht von dir verlangen. Versuche etwas gedult mit deinen Eltern aufzubringen..... sich in der jetzigen Zeit zu streiten bedeutet für mich einfach nur das alles wie vorher ist.... wie früher, als die Krankheit noch nicht da war.
DAs du es in dem Moment als so schlimm empfindest kann ich gut nachvollziehen. Du bist deinen Eltern oder deinem Vater in Sachen Sterben evtl. schon einen Schritt voraus... du weißt was kommen wird, dein Vater auch aber er will es noch nicht wahrhaben. Wie schön wenn man es noch ein Weilchen verdrängen kann. Mit der Hoffnung lebt es sich doch viel besser.... so gut , das man sogar noch Zeit zum streiten hat.
Warum musst du es deinem Vater sagen???? Gönne ihm doch seine Unwissenheit, oder denkst du wenn er es weiß wird es anders sein?
Was du aussprichst ist endgültig. Wenn du es ihm sagst, dann weiß er es!
Laß es. Will er es wissen? Ohh ich weiß, es ist alles sooo schwierig.
Ich wünsch dir unendlich viel Kraft
Liebe Grüße blubberchen

hoe 14.01.2010 09:08

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Als Betroffener kann ich nur sagen, dass jeder Erkrankter ab einem bestimmten Stadium der Erkrankung selbst spürt und weiss, wie es um einen bestellt ist. Manchmal will man es nicht wahrhaben, trotzdem hat man die Erkenntnis, wie und wann der Kampf zu Ende geht. Gegenüber der Familie zeigt sich so mancher optimistisch, doch im Innersten ist man Realist und hofft, das das Ende rasch naht. Wenn ich im Krankenhaus mit Leidensgenossen Gespräche führe, wird mir eine ganz andere Offenheit entgegengebracht, (fast) Jeder spürt (offenbart) seine eigenen Erkenntnisse um die Krankheit. Man soll dem Erkrankten aber keinesfalls den nach Außen getragenen (unrealistischen) Optimismus nehmen, denn das ist das Einzige was ihm noch geblieben ist.

LG
Johannes

karanda 14.01.2010 12:59

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo,

Das alles ist sehr schlimm, ich habe es selbst bei meinem Vater durchmachen müssen.

Nur, woher nimmst du dir das Recht deinem Vater zu sagen, dass er bald sterben wird.

Hätte er es so genau wissen wollen, dann wüsste er es. Ich verstehe nicht wie man einem Menschen das antun kann.

Du wirst weiterleben, er wird sterben...das ist ein bedeutender Unterschied.

Mein Vater wusste mit Sicherheit auch mehr als er gesagt hat, aber wir haben ihn immer unterstützt, wenn er meinte heute geht es besser, dann haben wir gesagt, na siehst du...

Und wenn er stritt, und das tat er sehr oft ( und ich verstand ihn so gut, denn er musste Abschied nehmen und seine Trauer, seine Wut, die Ungerechtigkeit und alles verarbeiten), dann beruhigten wir ihn oder wir behandelten ihn wie früher.

Es tut mir leid wenn ich so hart daher rede, aber ich bitte dich inständig, wenn er nicht vom sterben redet, dann lass du es auch.
Das ist sein Leben und er muss sterben...und nicht du.

Glaub mir, es ist nicht böse gemeint, aber gib ihm Hoffnung und sei für ihn da.
Warum nimmst du ihm das Letzte was er noch hat?

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft. Ich weiss, es ist manchmal mehr als man glaubt verkraften zu können.

LG
Karanda

Kaddl 14.01.2010 13:42

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo karanda,

glaub mir ich hättees ihmganz sicherlich nicht gesag, den ich selber kann mich noch nicht einmal damit abfinden was gerade mit ihm passiert und ich bin die letzte die ihm die Hoffnung nehmen will... ganz im gegenteil.. ich rede immer von der zukunft und was ich alles noch mit ihm machen will, nur er meinte das es ned wird und er es leider auch nicht bis juni schafft und nicht mit mir den brautwalzer tanzen kann... er fing an dem dienstag damit an und ich habe versucht ihm das irgendwie zu erklären das es ihm doch besser geht als im krankenhaus... das er das locker bis märz schafft, wo dann sein 8. enkelkind zur welt kommt und wenn er das gepakt hat, dann ist es ein katzensprung bis juni... nur er sah das leider nicht so... er wollte dann wissen was los ist und das er selber merkt das er nicht mehr lange leben wird... und irgendwann war er richtig grantig und böse... und dann sollte ich tacheles schwätzen und sollte ihm sagen was die ärtze zu uns gesagt hätten und das hab ich ihm dann halt gesagt... ich weiß das es nicht gut war und finde es noch immer nicht gut, aber er war mir/uns sehr dankbar drüber das wir so offen darüber gesprochen haben und seitdem läuft es auch... her hat auch die hoffung das er es bis märz schafft, aber bei mir hat er sich gersten entschuldigt, das er mich nicht zum traualtar führen kann... was ll ich denn dazu sagen? wenn er es schon so weiß?! ich hab einfach keine ahnung was richtung und was falsch ist... aber eins kannst du mir sicherlich glauben... ich bin die letzte die meinem daddy die hoffnung nimmt, ganz im gegenteil, denn so einfach geb ich meinen addy nicht auf unf vor allem auch nicht her...

lg de kaddl

karanda 14.01.2010 13:54

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo Kaddl,

Ich habe wohl etwas schnell reagiert, aber bei mir kam auch alles wieder hoch.

Ich dachte du hättest es ihm gesagt, weil er mit deiner Mutter gestritten hat.

Wie auch immer, es tut mir unendlich leid für dich und hoffe dass du irgendwo her Unterstützung hast.

Diese Zeit ist einer der schlimmsten deines Lebens, aber du wirst es schaffen.
Trost gibt es keinen, aber ich wünsche dir alles alles Liebe.

Du wirst schon alles richtig machen, woher soll man wissen was man tun soll, in so einer Situation war keiner von uns vorher.

Ganz liebe Grüsse
Karanda

Bianca.aachen 14.01.2010 17:38

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo,

ich glaube der Patient bzw der Kranke Mensch weiß mehr wie er sagt. Ich glaube dein Vater spürt selber das er nicht mehr lange LEBEN wird. Ich
würde sogar soweit gehen das sich manche den Tod wünschen, denn dann haben sie keine schmerzen mehr.

Für uns Angehörige ist es immer schwer einen geliebten Menschen zu verlieren, aber das liegt an den Emution die wir mit dem Menschen in verbindung bringen.

Wenn ich z.B höre das ein Nachbar gestorben ist, dann tut mir das Leid für seine Familie, aber danch ist die Sache auch gegessen. Stirbt dagegen ein Angehöriger dann tut mir das Leid und ich gehe anders mit der Sache um bin trauriger und je näher der Angehörige ist desto beschissener ist die Situtation.

Bianca

Kaddl 15.01.2010 00:26

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo bianca,

ja da hast du wohl recht...ich kenn das aus dem geschäft, wenn pat von uns gestorben sind... es gibt welche da geht´s mi näher und welche da nehm ich es zur kenntnis und dann ist gut...

aber ich glaub durch diese erfahrungen die hier leider viel zu viele machen müssen, wird man auch sensibler dafür und man kann anderen leuten vielleicht auch über die schweren stunden besser hinweg helfen...

ich weiß eins, ich werde die zeit die ich mit meinem daddy habe noch in vollen zügen genießen und ihm auch dreimal am tag sagen wie ieb ich ihn habe... hab ihm au versprochen wenn er im juni ned mehr da, was ich bezweifle denn er wird es packen, das er dann einen tisch für sich bekommt wo dann ein foto usw von ihm steht... so das er au bildlich zur hochzeit seiner verwöhnten kleinen da ist...

lg de kaddl

Bianca.aachen 15.01.2010 10:57

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Ja

das ist die richtige Einstellung verbringe soviel Zeit wie möglich mit dem geliebten PAtienten, denn das ist das was dir keiner mehr im Leben nehmen kann. Du wirst auch später dann immer an diese schönen Momente denken


Bianca

Kaddl 16.01.2010 22:25

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo,

ich hab da mal eine frage: welche Medikamente kann man den noch zur Schmerztherapie verabreichen bzw geben?? mein Daddy bekommt zur zeit 2 pflaster transtec 35µg/h und 4 x tägl 40 Novalgintropfen, die aber ned wirklich helfen... Heute morgen gegen 6 war der Notarzt da, weil er so fürchterlich starke Schmerzen hatte und der hat ihm dann nochmal 20 mg morphin s.c. gespritzt... jetzt geht es zwar zur zeit, aber wer weiß wie lange noch... hab ihn heute abend mal auf eine Palliatvtherapie angesprochen, aber das will er erst mit seinem Hausarzt abklären ob der noch irgendwas anderes weiß... in normalfall bin ich ja au ned dagegen, aber sein hausarzt kennt isch damit ned aus, das hat er mir schon gesagt... er muss sich da erst selber belesen...

nun weiß ich ned was ich machen soll, denn ich will meinen Daddy ned so leiden sehen...

wäre über hilfe oder ratschläge echt dankbar...

schönen Wochenende wünsch ich allen...

lg de kaddl

christa-48 16.01.2010 22:50

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Liebe kaddl,
es gibt die möglichkeit, das schmerzpflaster zu erhöhen,
es gibt die möglichkeit auf morphium tabletten einzustellen(falls dein papa noch nahrung zu sich nehmen kann)
es gibt die möglichkeit von schmerzlutschern bei akuten schmerzspitzen,
weiterhin gibt es die möglichkeit morphium s.c. zu spritzen (was ja der notarzt getan hat)
dann gibts noch die möglichkeit einer morphiumschmerzpumpe, bei der er kontinuierlich schmerzmittel in die vene oder über den port bekommen kann.
Vielleicht könntet ihr kontakt zu einem palliativen dienst aufnehmen, die kommen ins haus und sind meist sehr kompetent.
liebe grüsse und viel kraft
Christa

Kaddl 17.01.2010 16:50

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo christa...

vielen lieben Dank für die Tipps...
werde morgen mal rum telefonieren und mich um eine palliativbetreuung kümmern... denn hier muss sichwas ändern....

ein port hat mein Daddy ned und er wird ihn wohl au ned mehr bekommen, denn bei ihn wurde nur eine chemo gemacht und er bekommt auch keine mehr...

weißt du denn wie das mit den schmerzlutschern ist??? sind da auch opiate drin enthalten oder sind das andere medis??? mach dir da so nen bissle gedanken wegen dem morphin usw, denn er bekommt erst sein einer woche opiate und das hilft jetzt schon ned mehr wirklich, obwohl die pflaster schon erhöht worden sind...

vielen, vielen lieben Dank für die tolle hilfe hier...

lg de kaddl

Conny44 17.01.2010 17:34

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo Kaddl,

ich kenne die Lutscher unter dem Namen "Actiq". Der Wirkstoff besteht auch aus Opioiden (Fentanyl), also morphiumähnlich.
Mach dir mal darüber keine Sorgen, bei der Dosis, die dein Vater erhält, ist noch ein Haufen Spielraum nach oben vorhanden!!

Den Hausarzt vergesst mal ganz schnell. Ist nur vertrödelte wertvolle Zeit. Was ihr dringend braucht, ist ein Schmerztherapeut (oder eben Palliativmediziner).

Alles Gute.

Bianca.aachen 17.01.2010 18:34

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Warum den Hausartz vergessen, wir kennen ihn doch gar nicht. Ich finde man sollte auch ihm eine Chance geben bei uns war der Hausarzt damit einverstanden ein Paliativmediziner zu holen.

Sonst sprich mit den Onkologen die können dir bestimmt einen Paliativmediziner empfehlen.

Bianca

Elisabethh.1900 17.01.2010 18:48

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Ein guter Hausarzt wird einen Patienten an den Schmerztherapeuten oder Palliativmediziner überweisen, da es auf Grund der Budgetierung schwierig ist, die entsprechenden Medikamente und Konsultationen abzurechnen.

Elisabethh.

Conny44 17.01.2010 21:04

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
@Bianca:

Wenn der Hausarzt sich erst belesen muss, kann er ja wohl keinesfalls die richtige Adresse sein, oder????:(:mad:

christa-48 18.01.2010 01:20

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
liebe kaddl,
conny hat das ja mit den schmerzlutschern schon erklärt,, meinem mann haben sie bei schmerzspitzen anfangs sehr gut geholfen,,,,,,,später hab ich ihm dann morphium s.c gespritzt ,,,,,,bei bedarf zusätzlich.

zum Hausarzt:
unser hausarzt war mit der schmerzeinstellung auch überfordert,
mein mann war dann eine woche stationär auf einer palliativstation zum schmerzeinstellen , das war das beste was wir machen konnten,,,
er hatte dann eine deutlich bessere und schmerzärmere lebensqualität noch für gute 4 monate. Nach anfänglicher müdigkeit ging es ihm damit richtig gut.
er meinte manchmal sogar: wenn ich nicht wüsste , dass ich so krank bin, ich würds nicht glauben."
Er konnte noch essen und wurde auf morphium tabletten eingestellt.
eine schmerzpumpe bekam mein mann erst die letzten tage,,,,da er da nichts mehr zu sich nehmen konnte und ich denke er ist wirklich schmerzfrei gestorben.
Ich wünsch dir alles liebe
Christa

blubberchen 19.01.2010 08:52

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Guten Morgen!
Leider konnte ich deine private nACHRICHT NICHT LESEN::: WARUM AUCH IMMER:
Deine Geschichte geht mir echt nahe, meine Mutter ist auch erst seit 6 Wochen nicht mehr bei mir. Es ist alles sooo frisch!
Es ist fast unmenschlich dieses Alles auszuhalten. Die bevorstehende Geburt.. der Traualtar. Ich weiß auch nicht wie man es in seinem Kopf ordnen könnte. Stell dir vor wie schwer es deinem Vater fällt. Du verlierst nur ihn , er euch alle, und alles was in der nächsten Zeit schönes auf Euch zukommt.
Ich heul jetzt erstmal ne Runde. Zum Kraft geben bin ich im Moment einfach zu schwach.
Ich drücke dich
Liebe Grüße Uta

blubberchen 19.01.2010 08:58

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hab gerade erst die letzten Berichte gelesen (ich Dussel!!)
Wegen der Schmerzen unbedingt Facharzt hinzuziehen. Der Hausarzt ist ganz bestimmt die vertraute Person, aber da muss ein Spezialist ran. Du kannst im Hospitz nachfragen, dir nützt nämlich nicht erst ein Termin in einer Woche oder so. Wir haben auch immer im Hospitz nachgefragt, das war ne gute Sache. Tue mir bitte einen gefallen: keiner muss hier Schmerzen haben. Und das ihr den Notarzt anrufen musstet beweist eigendlich nur das ihr nicht richtig "vorbereitet" seid und der Hausarzt die Situation nicht im Griff hat. Leider. Lasst euch aufklären, wie viele Pflaster, Lutscherchen. Man kann nicht zuviel geben!! So hab ich es gemacht. Wozu die Angst der Überdosierung???? Hauptsache meine Mutter hatte keine Schmerzen und sie hatte KEINE!! Dafür hab ich gesorgt. Guck, du kannst doch sehr vieles für deinen _Daddy tun!!!

paula2007 19.01.2010 15:13

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo kaddl,

wegen der schmerzen...ich kann nur immer wieder eine morphiumpumpe empfehlen, wenn sie für euch geeignet ist. mein papa hatte erst morphium in tablettenform. die haben aber irgendwann nicht mehr geholfen und der onkologe hat die pumpe empfohlen. die war wirklich super! mein papa hatte durch die metastasen gebrochene knochen (u.a. das kreuzbein) und immer höllische schmerzen. auf einmal war er weitestgehend schmerzfrei. dazu bekam er novalgintropfen. und bei bedarf hat der pflegedienst (wir hatten einen onkologischen palliativ-pflegedienst) nach rücksprache mit dem doc die dosis erhöht. und wenn größere anstrengungen anstanden (z.b. waschen oder umziehen) haben wir eine halbe stunde vorher eine extraportion morphium mittels knopfdruck (einen sogenannten bolus) gegeben und das war für meinen papa sehr angenehm. meinem papa hat diese pumpe vieles erleichtert!
was das gespräch mit deinem dad angeht- ich finde es okay, dass du ihm die wahrheit gesagt hast. viele patienten wollen das nicht hören, aber wenn ein mensch direkt danach fragt finde ich, dass er ein recht auf die wahrheit hat! schliesslich geht es um sein leben! ich wünsche euch weiterhin viel kraft für diesen schweren kampf und lasse einen lieben gruss da!

lg, nicole

ManuelaMaria 19.01.2010 23:26

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Es tut mir soooo leid!!!
Bei meinem Schwiegervater, der für mich in vielen jahren sowas wie ein Ersatzpapa geworden ist. wurde am 11.12.09 BSDK festgestellt, wohl letztes Stadium,. da Leber und auch Lunge voller Metastasen sind...
Sein Hausarzt hat nie was bemerkt, zwar alle Krebsvorsorgen gemacht, aber da war wohl nichts...Wurde eher zufällig entdeckt, weil der HA zu hatte und er zu einem Vertreter musste, der alley Symptome angehört hat und sofort mit Ultraschall reagiert hat.
OP nicht mehr möglich, paar tage später fin Chemo an...Die hat ihn krank gemacht... Vorher ein gestandener Mann, jetzt ein kleines dünnes Männlein, dass sich von Süppchen und Toast ernährt.... Morgen die 6. Chemo, dann ab in die Röhre un abwarten ob sich was getan hat...Ich hoffe so sehr, dass der böse Krebs zumindest gestoppt wurde..
Ständig hat er Wasser im Bauchraum, jeden 2, Tag wird bis zu 4 liter punktiert...
Mein Sohn ist 11 und hängt so sehr an seinem Opa.... Für den "Kleinen" hält Opa durch...
Wir sind so hilflos... Hab auch gar keine Tränen mehr...
Man kann als Familie nur zusammenhalten und die letzten Tage zusammen verbringen...

Ich kann Dir keine tröstenden Worte zusprechen, denn egal was ich schreibe, es sind nicht die richtigen Worte!

Sei stark!!!

Kaddl 22.01.2010 19:51

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo ihr lieben...

erstmal ganz, ganz, ganz vielen lieben ank für eure hilfreichen antworten... mein daddy war am Donnerstag jetzt beim Schmerztherapeuten und das ist auch gut so... nun bekommt er akupunktur und morphintabletten... und die schmerzpflaster soll er weg lassen... weiß zwar ned so wirklich ob es was bringen wird, aber werden wir ja sehen... wäre auch gerne bei dem gespräch dabei gewesen, aber musste am dienstag wieder nach hause und nun liegen wieder 600km zwischen uns... weiß zur zeit gar ned was ich so wirklich mit mir anfangen soll... hätte ich ned so viel zu schaffen, würde ich daheim glaub schier amok laufen... aber ichweiß das es ihm soweit gut geht und er hoffentlich auch schmerzfrei ist... wenn es jetz immer noch ned besser wird, werde ich ihm vorschlagen, das er zur schmerzeinstellung auf ne palliativstation geht... aber mal schauen was jetzt wird...

aber bin euch sehr dankbar das ihr mir sooooooo viele wertvolle tipps gegeben habt und nun weiß ich auch was ich weiter noch machen kann...

hat denn irgendjemand erfahrung mit akupunktur bei bsdk??

ich wünsch euch trotz allem ein schönes wochenende...
lg de kaddl

Kaddl 29.01.2010 18:32

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
so ich bin auch mal wieder da...

wollte euch nur mal berichten wie es meinem daddy geht... dank eurer hilfe konnte ich meiner ma hilfreichte tipps geben was sie beachten soll und wonach sie fragen soll... mein daddy war jetz knapp eine woche stationär... einmal brauchte er wieder eine bluttransfusion, weil der hb so niedrig war und dann wurde er wieder auf neue schmerzmittel eingestellt und jetz geht es ihm so einiger maßen gut...

hat denn jemand von euch erfahrung damit das der tumor in den magen verwachsen kann??? mein daddy hat im kh ein akutes abdomen entwickelt und die ärtze meinten ds der tumor an der dünnsten stelle des magens durchbrechen kann... aber eine bildgebung wollen die au ned machen... das versteh ich einfach ned...

schon mal vielen lieben dank für eure hilfe...

lg de kaddl

KerstinN 29.01.2010 19:20

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo Kaddl, ja das mit dem in den Magen verwachsen kenn ich von meiner Freundin. Die hatte ewig Probleme, konnte nix mehr essen, ständig übergeben...bei ihrer OP wurde dann festgestellt das der BSD-Tumor an der Hinterwand des Magens bereits infiltriert war. Sie hatte ca. drei Monate vor der zweiten Whipple noch ne Magenspiegelung, bei der es nicht festzustellen war. Auch das MRT und CT mit Kontrastmittel hat dies nicht gezeigt. Wie gesagt, wurde erst bei der Whipple mit Exploration entdeckt. Zum Glück...denn ein Magendurchbruch wäre der Supergau bei ihr gewesen. Geht der Sache unbedingt nach! Alles Liebe, Kerstin

Kaddl 04.02.2010 22:13

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo kerstin...

lieben dank für deine antwort und auch deine hilfe... das is gar ned so einfach der sache nachzugehen, denn die ärzte weigern sich strikt irgendwas zu tun bzw heraus zu finden was da vor sich geht... due sind der meinung das es keinen therapeutischen nutzen hat und damit wird nichts mehr gemacht... er wird jetz mit massen an morphin ruhig gestellt und damit sollen wir uns zufrieden geben... mich macht es aber wahnsinnig nicht zu wissen was in seinem körper vorgeht... es wird au ned kontrolliert ob die lebermetas gewachsen sind und nichts... ich dreh schier durch...
am montag hat er laut meiner mama wohl fast den ganzen tag nur gespuckt und hat au kaum was essen können... :weinen:

ich weiß einfach ned was ich machen soll... :(

Kaddl 07.03.2010 11:26

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
so heute werde ich mich von diesem forum verabschieden... ich war ne weile ned mehr da, aber es hat mir in der anfangsphase echt viel geholfen und auch bei meinen fragen wurde mir tatkräftig auskunft gegeben, die meinem daddy die letzte seit noch erdräglich gemacht haben... Heute morgen 5.55 Uhr hat er den Kapf nach noch nicht mal vier monaten verloren und ich für immer gegangen... Innerlich weiß cih das es das beste ist, denn er hat dich die letzte woche nur noch gequält und heute morgen hat er endlich seine erlöung gefunden und ist in den armen meiner mama eingeschlafen... ich versteh es immer noch nicht, das er einfach ned mehr da ist... er fehlt mir doch jetz schon so... :weinen::weinen::weinen::weinen::weinen::weinen::w einen::weinen::weinen::weinen::weinen::weinen:

aber ich danke euch das ihr für mich da wart und wünsch dem rest hier noch alles erdenklich gute und viele glückliche stunden mit ihren lieben...

blondieanna100 07.03.2010 11:33

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Hallo Kaddl!

Das tut mir sehr leid für euch. Ich schicke einen stillen Gruß und Trost.

Ich weiss wir euch zumute ist ich habe meinen Vater am 16.02.2010 verloren ..er hatte Lunegnkrebs und ab Diagnose auch nur noch 5 Monate gelebt.

Ich denke wir müssen usn damit trösten, dass sie erlöst sind und nicht mehr leiden müssen.

In unseren Herzen leben sie ewig :-)

Ich wünsch euch viel Kraft für die kommende Zeit!

LG
Anna

ClaudiaF 07.03.2010 13:05

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Liebe Kaddl,

............. stille Grüße und ein großes Kraftpaket auf diesem Wege.......

Mein herzlichstes Beileid

Claudia

Hoffnung46 07.03.2010 20:33

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Auch von mir ein stiller Gruss

Elisabethh.1900 07.03.2010 21:09

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Liebe Kaddl, ich möchte Dir und Deiner Mutti mein herzliches Beileid zum Heimgang Eures Vatis und Ehemanns übermitteln!

In stiller Trauer!

Elisabethh.

Kaddl 08.03.2010 23:36

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
warum muss das so weh tun???? ich denk immer das er glei zur tür rein kommt und mich knuddelt... aber er kommt einfach ned und nimmt mich au ned in den arm...

wir waren heute bei dem bestatter... das war so ein schei... gefühl da den sarg raus zusuchen und das alles zu besprechen... das wird dann alles so endgültig und ich muss ihn für immer los lassen... aber ich weiß einfach ned ob ich das schon kann?!? er fehlt mir doch jetz schon so unwahrscheinlich doll... :weinen::weinen::weinen::weinen::weinen::weinen::w einen::weinen:

paula2007 09.03.2010 14:26

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
hallo kaddl,

es tut mir verdammt leid, dass dein papa den kampf nun verloren hat. ich weiss, dass es in diesem moment keinen trost für dich gibt. deshalb versuch ich es erst garnicht...stattdessen drücke ich dich ganz doll:knuddel: und wünsche dir für die kommende zeit ganz viel kraft!

glg, nicole

Swanny 09.03.2010 21:19

AW: Ich will meinen Daddy nicht verlieren...
 
Liebe Kaddl,

ja, es ist alles so schlimm.

Ich fühle mit Dir!

Einen stillen Gruß

Swanny


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