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lobuläres karzinom...... MIST!!
hallo zusammen,
da ich bereits vor 2 jahren ganz tolle erfahrungen mit einem forum im netz gemacht habe, habe ich beschlossen, mich wieder an eine entsprechende plattform zu wenden, auch wenn der grund diesesmal wesentlich ernster ist. seit gestern abend steht die diagnose lobuläres karzinom, g2 im raum, grösse etwa 3 x 1.7 cm. mehr weiss ich noch nciht, habe heute abend das gespräch mit den entsprechenden ärzten. da ich seit drei jahren sehr viele zysten in beiden brüsten habe, habe ich die veränderung der rechten brust (deformierung) nicht allzuernst genommen und der krebs wurde mehr oder weniger zufällig bei einer routineuntersuchung gefunden (die letzte sono von vor drei jahren zeigte noch nix sichtbares). während zwei radiologen der meinung waren, das is nix, war mein gyn sehr besorgt und die stanze im brustzentrum hat ja nun auch das entsprechende ergebnis ans tageslicht gebracht. ich bin sehr gewillt, meine brust komplett abzugeben, da ich eine 11-jährige tochter habe und alleinerziehend bin. ich denke, dass die psyche mit dem fehlen einer brust besser zurechtkommt als mit dem ewigen gefühl, auf einem pulverfass zu sitzen. zumal das die zweite brust unter umständen ja eh sein kann :-) ich werd mich jetzt erst mal hier durch die threads lesen, da gibts ja schon superviel info. danke, dass ich hier sein kann! lg, giftmischerin |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Liebe Giftmischerin!
Herzlich willkommen hier in diesem Forum,auch wenn dies kein so schöner Anlass ist! Ich denke das du hier gut aufgehoben bist mit deinen Fragen Ängsten oder oder...! Hier bekommt man immer eine Antwort und man baut sich hier gegenseitig auf! Deine Einstellung zum BK ist sehr gut!Lass dich nicht kleinkriegen! Gig dem Krebs paar drauf!:twak::twak: Vielleicht magst du dich auch mal auf unserem Thread,,Bammel vor Doxotaxel;;einklinken,wir sind fast alle seid dem Sommer betroffen und es ist eine tolle Truppe von Frauen!!! Ich nehme an das du zuerst Chemo bekommen sollst und dann OP.? Liebe Grüße aus Mönchengladbach Fühl dich gedrückt:knuddel: Tina PS.Von wo kommst du den? |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
hallo tina,
vielen dank für Deine lieben worte. nö, das lachen ist mir trotz diesem befund nciht vergangen und die kampfansage steht. und wenn dabei - wenn auch aus der not heraus - ein paar schöne kontakte hier entstehen....... umso besser :D ich komm vom bodensee, raum konstanz und bin übrigens 45...... lg, karin |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Karin,
herzlich willkommen im Forum. Hier findest Du bestimmt Antworten auf viele Fragen. Und das Schöne bei all dem Sch... ist, dass wir alle in einem Boot sitzen. Und wir leben und haben Spaß dabei. Also frag Dich durch. Wir sind zum Teil schon ein paar Schritte weiter und können Dir von unseren Erfahrungen erzählen und Dich aufmuntern, oder du uns, wenn es mal nötig ist, denn jeder hat mal ein Tief. So eine Diagnose ist natürlich erst einmal ein Schock. Aber Du wirst sehen, je mehr Du Dich damit beschäftigst, desto besser kannst Du damit umgehen. Deine Tochter wird Dir ungeahnte Kräfte verleihen. Und wir sind auch für Dich da. Wirst Du in einem Brustzentrum behandelt? Hast Du schon einen Plan, wie es weiter geht? Welche weiteren Untersuchungen sind geplant? Melde Dich mal wieder, liebe Grüße, Carlen PS.: Hat der Name Giftmischerin eine Bedeutung? (Arbeite selbst stundenweise in einer Apotheke) Liebe Grüße, |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Giftmischerin,
willkommen im "Club". Da gibt es ja einige Parallelen zwischen uns beiden: auch ich war bei der Erstdiagnose 45 Jahre (Okt. 06) und mein Jüngster 11 Jahre. Seit dieser Zeit laufe ich einbusig herum, komme damit sehr gut klar und plane nicht das zu ändern. Allerdings gehöre ich der duktalen Fraktion an. Du hast dir ja mit einem lobulären MammaCa etwas selteneres "ausgesucht". Ich stelle dir mal einen Link rein, in dem die lobuläre Variante gut beschrieben ist. http://www.netdoktor.de/Krankheiten/...aka-10306.html Für heute Abend drücke ich die Daumen für ein einfühlsames und informatives Arztgespräche und v.a. daß nicht noch befallene Lymphknoten entdeckt werden. Liebe Grüße Elik ED: Okt. 06, Duc. MammaCa, T1c (1,5cm), G2, No, M0, ER 9, PR 3, HER2 3+; OP, 6xFEC, 1/2 Jahr Herceptin, Trenantone |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
juhu,
also die giftmischerin kommt daher, dass ich chemikerin bin und ich diesen nick einfach mag. hat so was verwegenes :lach: die diagnose war ein schock und irgendwie auch nicht. in meiner familie gibt es magenkrebs, nieren-blasenkrebs, brustkrebs und andere hässlichkeiten, an denen sie alle gestorben sind. somit kann mich irgendwie nicht mehr allzuviel vom stuhl reissen. meinen vater und grossvater habe ich bis zum letzten atemzug mit ihrer krebskrankheit begleitet. somit weiss ich, was theoretisch auf mich zukommen könnte...... aber nciht zwingend muss. ja, ich bin in einem zertifizierten brustzentrum (singen/hohentwiel) und laut aussage anderer ärzte bin ich da wohl auch gut aufgehoben. aber ich bin da einfach gestrickt: wenn mir da eine aussage nciht gefällt, hole ich mir eine zweite meinung ein, um zu überprüfen ob ich da total auf dem holzweg bin oder die ärzte..... wie es weitergeht weiss ich noch net. ich denke da wird das gespräch heute abend weiterhelfen. lg, karin |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Giftmischerin
Auch von mir ein willkommen im Club. Ich kann deine Aussage vom Pulverfass gut verstehen. Mir ging es 2006 ähnlich, als ich an einem invasiven ductalen Ca erkrankt bin. Die linke Brust konnte nicht erhalten werden, ich habe sie dann wieder aufbauen lassen. Weil ich immer Zysten hatte, die auf der rechten Seite auch vorhanden waren habe ich mir immer Geanken gemacht, was da wohl brodelt. So war's dann auch. Ein Jahr später hatte ich ein lobuläres ca in situ re. Nach der subcutanen Mastektomie re, bin ich viel ruhiger geworden. Die Brust ist weg und damit auch das "Pulverfass" Also Ärmel aufkrempeln und kämpfen. Wenn man am Anfang der Diagnose steht, ist natürlich alles blöd. Trotzdem, so leicht stirbt man nicht und von so einem blöden Tumor lassen wir uns doch nicht umbringen. Liebe Grüße Susi |
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moin moin,
so, die weichen sind gestellt. dienstag geh ich ins kh, zwei tage für voruntersuchungen, mrt der brust, lunge leber und knochen werden untersucht. do op-termin für die ablatio der rechten brust. dann anhand des befundes die nachbehandlung mit ec und doc :eek: heute nacht hatte ich plötzlich zweifel, ob die ablatio das richtige ist. habe seit oktober eine neue beziehung, die naürlich noch sehr neu und noch nciht gefestigt ist und die vorstellung nur mit einer brust....... jetzt wo ich endlich meine weiblichkeit wiedergefunden habe (habe das jahr 2009 mit therapie hinter mir deswegen)..... aber das ist wohl einfach das 'opfer', das ich bringen muss als alleinerziehende mutter. ich glaube, hätt ich keinen zwerg würd ich erst mal chemo machen und schauen, was mit dem tumor passiert. aber diese freiheit kann ich mir in meiner situation nciht wirklich leisten. das pulverfass muss weg! heute bin ich irgendwie instabil, habe angst vor dem 'day after' ablatio. aber ich hab meinen therapeuten reaktiviert und werde mich entsprechend begleiten lassen..... liebe grüsse für Euch karin |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
:knuddel:Guten Morgen liebe Karin,
wollte dich etwas aufbauen. Meine Ablatio re. hab ich im Dezember hinter mich gebracht. Und bei mir war das Gefühl, das der Mißtkerl endlich raus ist, viel besser und stärker, als die Trauer um die Brust. Natürlich ,als ich nach 4 Tagen, mich das erste mal "ohne" gesehen habe, war da dieses Loch!! Hab ziemlich geheult und war sehr fertig. Hatte aber nie Zweifel,ob die Entsc heidung richtig war. Heute nach 1 Monat sieht alles schon viel besser aus, hab bis auf eine Stelle (die nicht so will wie ich) eine schöne Narbe. In meiner Achselhöhle haben sich leider dicke Narbenstränge gebildet( taten am Anfang sehr weh) . Durch KG und tägliche Masage wird das aber wieder. Wünsche dir ganz viel Kraft und Mut. |
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Hallo Giftmischerin,
ich habe auch ein lobuläres MC und mir die Entscheidung zur Ablatio nicht leicht gemacht. Zitat:
Du schreibst,das Pulverfass muß weg.Richtig,aber wenn Du die Chemo zuerst machst,erfolgt die systemische Vernichtung evtl.Tumorzellen viel schneller,denn ansonsten mußt Du nach der Op erst warten(ca.3-4Wochen),bis Du Dich von dieser erholt hast,bevor mit einer Chemo begonnen werden kann. Und das wirklich gefährliche sind die evtl.verstreuten Zellen,nicht das Ding in der Brust.Hat man die Dir neoadjuvante Chemo denn vorgeschlagen? Ich wünsche Dir alles Gute und die richtige Entscheidung. LG,Jule |
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Zitat:
Hatte zwar kein lobulaeres, sondern ein duktuales Carcinom, aber ansonsten schliesse ich mich Jule's Worten 100% an. Ich haette ebenso brusterhaltend operiert werden koennen, entschloss mich aber dennoch zur Chemo vor OP, genau aus dem Grund, um zu sehen, ob die Chemo auch wirklich anschlaegt. Und das hat sie, Totalremission. Fuer mich ist es jetzt 2 Jahre her, seit ich weiss, dass ich krebsfrei bin (soweit man das ueberhaupt jemals weiss;)). Und alleine das Wissen, dass dem Tumor bereits durch die Chemo der gar ausgemacht wurde, hilft mir auch jetzt noch durch einige dunkle Stunden durch. Auch mine Onkologin sagte letztens wieder zu mir, als ich ihr von meinen Aengsten erzaehlte, dass ich mir nicht solche Gedanken machen solle, denn ich haette so gut auf die Chemo angesprochen. Liebe Karin, ueberlege doch mal, ob die Moeglichkeit des neoadjuvanten Chemo (also Chemo vor OP) etwas fuer dich waere. Ablatio kann natuerlich auch nach der Chemo durchgefuehrt werden. Liebe Gruesse und alles Gute Karina |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Karin,
es tut mir leid, dass Du in einer so aufregenden Phase steckst. Die erste Zeit bis zur endgültigen Diagnosestellung und Entscheidung, wie machen?, was machen?, fand ich auch sehr schlimm. Hatte jeden Tag das Gefühl, mein Herz kommt am Hals raus und ich habe eine Tonne Aufputschmittel in mir. Warte eine genaue Diagnosestellung ab und sprich mit mindestens 2-3 Ärzten und lass Dir alles ganz genau erklären und dann fälle erst eine Entscheidung. Bei einem lobulären CA ist die Entscheidung nicht so einfach. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine Entscheidung triffst, mit der Du Dich gut arrangieren kannst. Alles Liebe Petra |
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hallo karin:)
auch ich hatte im mai 2005 ein lobuläres carzinom.der tumor war 2 cm groß, aber leider waren bereits 5 von 32 lymphknoten befallen, sowie lymphangiosis und hämangiosis vorhanden. ich bin übrigens brusterhaltend operiert worden! dank tac-chemo, bestrahlung und antihormontherapie ist bis heute nichts mehr nach gekommen!:rotier2: ich war gestern noch in der röhre! ich hoffe ich kann dir ein bischen mut machen:knuddel: ich drück dir die daumen sigrid:winke: |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Karin,
habe jetzt mal nachgesehen. Hatte ebenfalls ein lobuläres Ca G2 Größe 2 cm und ein duktuales G1 Größe 0.5 cm . Heilungschancen nach Aussage sämtlicher Ärzte 80 %. Das ist doch mal eine Aussage oder? Da kann man mit leben. Es wurde auch eine brusterhaltende OP durchgeführt. Da ich nicht gerade reich beschenkt wurde, musste die halbe Brust weggenommen und mit eigenem Haut- und Muskelgewebe wieder aufgebaut werden. Und mir geht es jetzt fast ein Jahr nach OP sehr gut. Mit BH sieht man nichts und ohne kaum einen Unterschied, obwohl auch eine Rezentralisierung der Mamille durch zentrale Mastopexie durchgeführt wurde. Die Narben sind super verheilt und nur noch als weißer Strich sichtbar, obwohl ca. 15 cm lang und um die Mamille herum. Also ich drücke Dir die Daumen und lass den Kopf nicht hängen. Alles Liebe Petra |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Karin,
Die Entscheidung für oder gegen neoadjuv. Chemo ist ja eine ganz persönliche Entscheidung und letztlich muss jeder da seinem Bauchgefühl folgen. Aber wenn du dich nur direkt operieren lassen willst, wegen des "Pulverfassarguments" und wegen deines Kindes, dann muss ich mich hier auch nochmal ausdrücklich Jule´s Argumentation anschließen, denn wenn du glaubst, die neoadjuvante Chemo würde dir eine schlechtere Chance einräumen als die direkte OP, dann liegst du wirklich falsch! Aber ich wollte auch noch was sagen, was mir beim Lesen von KarinaWs Beitrag gerade klar geworden ist. Im Rückblick kann ich sagen, es war der Erfolg der neoadjuvanten Chemo, der bei mir bewirkt hat, dass ich seelisch gesehen so locker durch die ganze Behandlung und danach wieder ins richtige Leben gesegelt bin. Bin oft darauf angesprochen worden, warum ich psychisch so gut drauf war. Jetzt weiß ich, dass das hervorragende Ansprechen meines Tumors (von 9 cm auf 4,5 mm), mir persönlich die absolute Gewissheit gegeben hat - so schnell kommt da nix nach. Erst jetzt, 4 Jahre nach Diagnose (am 19.1!!) holt mich die Angst dann doch wieder etwas ein, und wird mich wohl auch noch eine ganze Weile begleiten. Aber die drei superglücklichen, unbesorgten Jahre, die habe ich gehabt. Man könnte natürlich sagen, wie wäre es mir wohl ergangen, wenn der Tumor weniger gut angesprochen hätte - das wäre natürlich dann nicht so ein Erfolgserlebnis gewesen, aber andererseits wäre die Information, er spricht nicht gut an, auch wichtig gewesen für die weitere Therapie und für die Nachsorge..... Letztendlich würde ich dem Rat der Ärzte folgen, denn nicht immer macht die neoadjuv. Chemo Sinn. |
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hallo Ihr lieben,
bin gestern wieder aus dem kh nach hause gekommen. alle untersuchungen sind durch und alles in allem sieht es glaube ich gar nicht soooo schlecht aus. leber und knochen ohne sichtbaren befund, lunge weiss ich noch nciht, 4 wächter im schnellschnitt sauber. hier warte ich noch auf das genaue ergebnis der patho. Diagnose: invasives lobuläres ca, ös 8/12 pr 8/12 Her2 - ich hab den therapiweg über den haufen geschmissen nach ewig langen gespächen mit den ärzten und habe mich nun doch für neoadjuvante chemo entschieden (ich brauch das für meine psyche, das ich sehen kann, ob die chamo dem tumor auch wirklich zu leibe rückt). werde die brust also erst im sommer abgeben. habe auch begonnen, mistel zu spritzen und ich reagiere gut drauf. was mir am meisten zu schaffen macht, sind meine aggressionen. kennt Ihr das? ich bin eigentlich ein sehr harmoniebdürftiger und lustiger mensch. aber bei der kleinsten kleinigkeit könnte ich ausflippen und explodieren. vor allem, seit ich wieder zu hause bin. da werd ich wohl ein 'anti-aggressions-training' absolvieren müssen :eek: nächste woche nun das gespräch mit den onkologen und start ins chemo-leben..... liebe grüsse an Euch von der karin |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo liebe Giftmischerin(:eek:),
ich freue mich sehr für Dich,dass Du den für dich richtigen Weg gefunden hast.Wirst sehen,die neoadjuvante Chemo hat viele Vorteile.Ich bin froh,dass ich sie gemacht habe. Und wirklich:das Ergebnis-freie Wächter,Hormonabhängig und Her2 neu negativ,klingt den Umständen entsprechend gut.:)(Du hast einen "klassischen" lobulären) Ich wünsche Dir alles Gute und jetzt hast Du genügend Zeit,Die OP zu planen. LG,Jule:winke: |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
Hallo Karin,
schön, dass die Entscheidung gefallen ist. Da geht es Dir jetzt bestimmt besser, denn die Zeit der Unsicherheit ist vorbei. Ich hatte auch eine neoadjuvante Chemo und bin gut damit zurecht gekommen. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du alles gut verträgst. Du wirst sehen, so schlimm, wie man es sich vorher vorstellt ist es nicht. Und wie ich bisher gelesen habe, bist Du eine Kämpferin. (Eine Freundin von mir, selbst betroffen, sagte: Krebs ist halt nichts für Weicheier, deshalb haben wir ihn ja bekommen.) Ganz liebe Grüße, Carlen |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
juhu.....
ich habe in einem anthroposphischen buch gelesen, dass gegen metastasierung von leber 'vitis comp', lunge 'formica d76' und skelett 'calcium phosphoricum' eingenommen werden kann. hat da jemand von Euch erfahrungen damit? lg, karin |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
hi Ihr alle :-)
gestern nun hatte ich den termin beim onkologen und der fahrplan steht fest. 3 x FEC, 3 x Docetaxel, ablatio, ev. bestrahlung und dann hormontherapie. und das, obwohl nix in leber, lunge, knochen und den 4 wächtern gefunden wurde..... aber aufgrund dessen dass der tumor G2 und grösser T2 (verschiedene aussagen stehen im raum. 3 cm in der sono bis multizentisch im MRT) ist (und ich aufgrund meiner familiären situation angst habe, zu wenig zu tun), werde ich das in angriff nehmen. hab im moment einfach angst vor den nws und auch angst um meine noch so frische beziehung, bei der ich nicht weiss, ob sie so eine belastung übersteht. donnerstag gehts los mit der ersten FEC und im moment fühl ich mich wie son opferlamm :sad: habt ein schönes we!!! lg, karin |
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Guten morgen Karin,
ich kann es gut verstehen wie Du Dich jetzt fühlst. Opferlamm beschreibt es sehr gut. Mir ging es wie Dir. Die Frauen aus diesem Forum haben mir in dieser Zeit sehr geholfen. Jederzeit kann man alles Fragen und bekommt immer eine Antwort und jederzeit hat jemand ein offenes Ohr für Dich. :) Alles Gute für Dich Sylvia |
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hi Ihr lieben,
die chemo rückt näher.... auf der einen seite angst, auf der anderen seite die ungeduld, alles endlich in angriff nehmen zu können :-) zu meiner grosse 'freude' habe ich grosse probleme mit der wunde der wächter-knoten-entfernung (ist ja doch schon 10 tage her). der arm- und brustmuskel ist in eine art 'schockstarre' gefallen und hat sich massiv verkürzt, was sehr schmerzhaft ist und mich auch sehr in meiner bewegungsfreiheit einschränkt. seit gestern hat sich der nerv auch noch leicht entzündet und ich vertreibe mir meine restliche freizeit beim physiotherapeuten. hattet Ihr auch solche probs? mein erster gedanke war: klasse.... da wirds mit der chemo grad so käse weitergehen! :eek: wünsch Euch einen schönen abend und lg karin |
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Zitat:
Bei mir wurde nur ein Wächterlympfknoten entfernt. Trotzdem hatte ich Anfangs das Gefühl, der Arm grhört nicht zu mir. So wie, als wenn der Arm "eingeschlafen" ist. Ds ist unangenehm, gibt sich aber wieder. Die Ungeduld kenne ich auch, diese Warterei ist echt nervig. Ich habe 2006 sechs mal FEC bekommen. Das war nicht einfach, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet. Also, Kopf hoch und durch. Schau dich hier um, wie viele Frauen das schon geschafft haben. Wenn man am Anfang der Therapie steht, kommt einem alles so endlos vor. Ich kann es manchmal nicht fassen, dass bei mir alles schon mehr als 3,5 Jahre her ist. Fühl dich gedrückt Susi |
AW: lobuläres karzinom...... MIST!!
mogäääääääääääääääääääään,
in wenigen stunden gehöre ich in den erlauchten kreis der FEC-anwender :D hab supigut geschlafen und nur ein ganz leichtes kribbeln im bauch zeigt, dass ich keinen normalen tag vor mir habe. aber angst? im moment nicht *g....die kommt, wenn ich die praxis betrete, vermut ich mal! liebe grüsse und einen schönen tag für Euch von der karin |
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Hallo Karin,
für die bevorstehende Chemo drücke ich die Daumen, daß Du sie ohne gravierende Nebenwirkungen verträgst. Ich hatte zwar zig Beschwerden, wasren aber alle gut auszuhalten. Mein Tipp, wenns irgendwie geht: viel trinken, in den ersten Tagen mindestens 2 - 3 Liter. Hast Du dir schon eine Perücke ausgesucht? Wenn nicht, bietet es sich an, daß noch zu machen, bevor die Haare ausfallen, da dir dann die Friseurin/Perückenmacherin ein Exemplar aussuchen und zurecht machen kann, das Deiner ursprünglichen Haartracht sehr nahe kommt. Zitat:
Alles, alles Gute Elik |
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schon wieder da.
war alles easy bis jetzt, fühle mich als hätte ich 10 grappa zu viel :-) und muss dauernd pipi.... die mistel-therapie ist abgesprochen mit den docs und alles andere lass ich eh ruhen bis die chemo vorbeit ist. ich finde, blinder aktionismus zahlt sich im moment net aus, ein schritt nach dem anderen! perücke mag ich keine, das hab ich für mich schon entschieden. wenn die haare anfangen auszufallen, dann werden sie abrasiert und gut ist. wie die psyche damit umgeht.... lass ich auf mich zukommen :-) lg von der karin |
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Liebe Karin,
nun hast Du die erste FEC hinter Dir. Ich drück Dich und wünsche Dir möglichst wenige NW.:knuddel: |
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morgen Ihr lieben,
wow, was ein mittag gestern.... ich mags gar net schreiben, um niemandem angst zu machen *lach.... übelkeit und durchfall bis zur bewusstlosigkeit. 6 stunden ging das ganze.... ich wollt echt kündigen :-) und laut meiner mum hab ich wohl immer gesagt: ich will sterben.... aber ich kann mich nicht erinnern..... wir haben dann matratzenlager zum übernachten im wohnzimmer gemacht und meine mum, mein zwerg und ich hattens noch recht lustig und ich hab mich gut entlastet gefühlt heute nacht. jetzt bin ich mal gespannt, ob dieser miese zustand heute wiederkommt..... laut arzt wäre ich damit am ersten tag zu früh dran gewesen.... naja, schaumerma! ich bin trotzdem gut drauf und freu mich, dass der erste tag vorbei ist. lg an Euch alle karin |
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Hallo Karin,
es tut mir leid, dass es Dir gestern so schlecht ging.:weinen:Ich drück Dich mal und wünsche Dir Kraft! Meine Ma hatte durch die FEC wenig NW, die auch erst ein paar Tage danach kamen. Aber da sieht man mal wieder, dass Jeder anders reagiert. Ich hoffe, es geht Dir heute besser?:remybussi |
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hi :-)
gut gehts mir heute. ein wenig müde, warmes gesicht und ein wenig sodbrennen..... das ist ALLES! *freu lg, karin |
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juhu Ihr alle,
hattet Ihr auch so ein 'totes' gefühl unter der FEC? ich bin sooooooooooooooooooooo kaputt, jede bewegung kostet mich all meine energie. überall schlaf ich ein, ziehe mich wie ein autist in mich zurück......hirn benebelt, denken geht schon gar net (wobei das jetzt auch ein segen sein kenn *lach). oder bin ich nur zu ungeduldig? hatte die infu ja erst letzten donnerstag. aber im moment hängt die psyche schwer. ich habs mir nciht so schlimm vorgestellt und die vorstellung, dass das jetzt bis in den sommer rein so gehen soll...... ich hab echt schiss, ob ich das alles durchstehen kann..... lg von der karin |
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Liebe Karin,
ja, das Gefühl kenne ich auch noch. Ich hatte meine FEC-Dröhnung auch immer Donnerstag....Donnerstag-Montag waren die "Mir-ist-übel-ich ko**-gleich-Tage" und Montag-Mittwoch waren immer die "Tief-Tage"....danach ging es langsam aufwärts....nur der Magen hat immer noch länger gebraucht. Halt durch !!! :knuddel: Viele Grüsse Holiday |
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Hallo Karin,
das wird besser, ging mir die ersten Tage / erste Woche auch so. Vor allem kam bei mir am 3 und 4 Tag ein psychisches Tief. Dann wurde es besser, die zweite Woche war erträglich und die dritte Woche habe ich richtig genossen - sich habe an Terminen (Arbeit, Freunde..) reingepackt was ging. Denk dran, es geht vorbei, auch wenn mans in dem Moment nicht glaubt. LG Gabriele |
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:winke: Hallo Karin
Ich hatte bei meiner FEC immer zwei Übel-Tage, dann war ich wie aufgedreht und dann das Tief :( Diese Tage gehen aber genauso schnell wieder wie sie kommen. Denk dran die erste Woche ist die schlimmste und dann gehts Bergauf :pftroest: |
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juhu Ihr lieben :-)
so bescheiden wie der tag angefangen hat, so prima war er dann doch noch. hatte eine stunde beim therapeuten, habe zwei stunden gearbeitet, mit meinem zwerg hausis gemacht, 2 stunden mit meinem schatz telefoniert und sogar noch ein wenig haushalt gemacht..... ich erkenn mich ja gar net wieder *lach vielleicht muss man sich tatsächlich mit diesen stimmungsschwankungen abfinden und denken: kommen sie..... so gehen sie auch wieder! ausser kribbelnden füssen und brennen im mund fühle hab ich echt nix, was mich behindert...... doch mein mordmässiger heisshunger auf alles, was essbar ist :-) habe seit donnerstag schon mehr als 2 kilo zugenommen:eek: jetzt nur noch ab ins bett und eine runde kuscheln mit meinem zwerg und noch ein wenig vor der glotze dösen :-) liebe grüsse an Euch und danke, dass Ihr da seid! karin |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:46 Uhr. |
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