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Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo Leute, ich hab jetzt 2 Tage lang (wieder einmal) im net gesurft und mich "dumm & dämlich" gelesen.... Und irgendwie immer noch keine Antwort auf meine Fragen erhalten.............
Ich erzähle die Geschcihte in "Kurzform": Meine Mama hat jetzt im April seit 2 Jahren Lungenkrebs (kleinzellig) mit Metastasen in der Leber. Die Ärzte sagten, wenn sie noch später gekommen wäre,wäre es zu spät gewesen. Es war so schlimm, dass nicht operiert werden konnte, sondern Chemo gemacht wurde (direkt eine "sehr starke") . Mit Erfolg - in der Lunge war nur noch ein kleines bischen über und in der Leber auch nur noch ein bischen. Dann wurden später Metastasen im Kopf gefunden! Dagegen wurde sie dann bestrahlt - mit sehr großem Erfolg! Das war dann später KOMPLETT weg!! Wir haben uns sooo gefreut. Sie musste wegen ihrer schlechten Werte öfters Pausen machen mit der Chemo.Ja und jetzt sieht es so aus, dass sie überall wieder mehr hat, Lunge, Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse. Sie hat also Streukrebs. Bei dem letzten Gespräch am´Montag meinte der Arzt (ein junger Schnösel) zu ihr, dass es nicht gut aussieht. Seinen genauen Wortlaut weiß ich nicht, ich war nicht dabei. So sagte sie es mir.Und dann schlug er doch noch eine Chemo vor......5 Tage die Woche 2 ma hintereinander (glaub ich) und dann Pause und dann wieder Chemo. Das GAnze geht 3 Monate. Er sagte aber er weiß nicht, ob die anschlagen wird. Meine Frage is nun, ob es stimmt, dass, wenn man schon eine starke Chemo hatte,danach keine andere starke mehr anschlägt?? Und mir kommts irgendwie so vor, als wenn die Ärzte sie viel zu schnell aufgeben! Sie probieren gar nicht alles hat es den Anschein. Meine Mama kommt sich auch vor, als würde sie einfach nur abgefertigt! Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich meine, wenn bei der 1.Chemo so ein Erfolg eintrat, wie kann es dann sein, dass die nachfolgenden Chemos nichts mehr bringen? Kennt sich damit jemand aus? Bitte bitte antwortet................... |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo sabi,
es tut mir sehr leid, daß Deine Mama vom kleinzelligen Lungenkrebs betroffen ist. Zu Deinen Fragen: Ja, oft ist es für den kleinzelligen Lungenkrebs typisch, daß die erste Chemo oft gut anschlägt und der Krebs dadurch quasi zurückgedrängt wird. Das wird dann von ärztlicher Seite immer mit den netten Worten umschrieben: "Der Vorteil des Kleinzellers ist, daß er gut auf Chemo anspricht". Aber es ist leider auch meist so, daß nachfolgende Chemos nicht mehr diese Wirkung haben und der Krebs oft trotz Chemo weiterwächst. Liebe sabi, wenn Deine Mama nun bereits seit zwei Jahren mit dem kleinzelligen Lungenkrebs lebt, der bereits Metastasen in der Leber gebildet hatte, dann ist sie wirklich eine Kämpferin. Denn nicht jedem Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs ist diese Zeit vergönnt. Mein Angehöriger z.B.: lebte nach Diagnosestellung noch ein Jahr. Liebe sabi, es fällt mir schwer, es zu schreiben, aber es ist so: Die Medizin ist noch nicht so weit, dem kleinzelligem Lungenkrebs, der bereits Metastasen gebildet hatte, wirklich was entgegensetzen zu können. Von daher kann ich Dir nur sagen: Unterstütze Deine Mama, so gut es geht. Bleibe so viel wie möglich an ihrer Seite. Begleite sie. Nutze die Zeit für Euch beide. Ich wünsche Dir und Deiner Mama alles erdenklich Gute. Liebe Grüße Kyria |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Danke euch beiden erst einmal für eure Antworten!
@ piper: Deine Antwort hört sich doch positiv an. Leider hab ich die Hälfte nicht verstanden. "das Schema deiner Mutter ist jenes von Topotecan ("Hycamtin") ... jene Chemo ist indiziert als 2-Linie beim Kleinzeller ..." Was genau meinst du mit 2-linie beim Einzeller? Das Rezidiv muss später als 6 Monaten nach der 1. chemo gekommen sein,das ist ja der Fall oder?.... und was bedeutet es, wenn bei der 1.chemo nicht alles weg gegangen ist? also ein bischen war ja noch.... oder gilt als rezidiv nur, wenn etwas NEU entsteht (woanders z.b.) ich muss meine mama mal fragen, was die 1. chemo für stoffe beinhaltete, poste die dann hier rein. der link hat leider nicht funktioniert, also es stand kein text bei mir...hast du viell.noch ne andere seite oder so? ich danke dir vielmals für deine antwort und hoffe, du kannst mir etwas mehr druchblick verschaffen in diesem ganzen doktordeutsch..... |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
und die 1. chemo hat meine mama sehr gut vertragen! am anfang war sie ein bischen schwach, aber gebrochen hat sie nicht und auch so war sie richtig fit! sie ging auch wieder arbeiten... sie ist wirklich eine kämpferin! ich kann es nicht glauben, dass dieser arzt sie praktisch aufgibt! nachdem so ein erfolg da war .... und ich frage mich auch, ob man selbst metastasen nicht operieren kann??? ja es kommt drauf an und wenn es zuviele sind dann gehts nicht, das ist mir ja klar. und auch ist mir die aussage nicht klar, dass eine starke chemo, die man schon mal bekommen hat, ein 2. mal nicht wirkt....der krebs wäre dann immun dagegen.... stimmt das?
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AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo sabi,
wie geht es Deiner Mama? Ich persönlich denke schon, daß die Ärzte alles versuchen werden, was möglich ist, um Deiner Mama zu helfen und dem Krebs entgegenzusteuern. Allerdings sind bei Streukrebs auch die ärztlichen Mittel begrenzt. Liebe Sabi, ich möchte Dir einfach ans Herz legen, so viel Zeit wie möglich mit Deiner Mutter zu verbringen. Diese Zeit so richtig intensiv zu nutzen. Deiner Mama beiseite zu stehen. Sie hat sehr lange sehr hart gekämpft. Es ist ihr zwei Jahre lang gelungen, mit der Krankheit kleinzelliger Lungenkrebs mit Metastasen zu leben. Das zeigt, wie stark sie ist und sicherlich auch, wie gut Ihr als Angehörige sie unterstützt habt. Beim Kleinzeller, der bereits Metastasen ausgebildet hat, ist die durchschnittliche Überlebenszeit nach Diagnosestellung in der Regel nämlich nicht sehr lange, meist deutlich kürzer als zwei Jahre. Ich denke, daß es wichtig ist, als Angehörige zu wissen, was Sache ist, um den von der Krankheit betroffenen Menschen (in dem Fall Deine Mama) wirklich effektiv unterstützen zu können. Alles Liebe für Dich und Deine Mama, wünscht Dir Kyria |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo Ihr Lieben,
hab länger nicht geschrieben und wollte mal kurz die aktuelle Situation schildern. Meiner Mama geht es, sagen wir mal, den Umständen entsprechend gut. Sie hat vorletzte Woche durchgehend Hycamtin (wie piper schon richtig vermutete) bekommen. Sie war daraufhin die letzte Woche sehr müde und hat viel geschlafen. Dazu kam,dass sie sehr zickig war. Hatte das Gefühl, man kann ihr nichts Recht machen und alles nervt sie. Aber das is ja nicht so schlimm, es ist anstrengend aber naja.... Das Problem ist, dass sie dazu ja noch Wasser in den Füßen hat, wo es erst hieß, dass es Thrombose ist. Nun ist es doch keine, sondern halt nur Wasser und das behindert sie natürlich ungemein. Sie kann nich richtig laufen und das zieht sie natürlich noch mehr runter. Naja und dazu kommt noch, dass sie irgendwie nich mehr richtig versteht wenn man was sagt. Also ich hab das Gefühl, sie versteht den Sinn nicht mehr so richtig, sie antwortet zwar aber teilweise was völlig absurdes, das passt in dem Moment gar nicht zu der Frage oder zu der Bemerkung.....Ob das auch Nebenwirkungen sind? Naja nun hab ich von dem Kurkuma-Zeugs gehört, was die Krebszellen töten soll bzw. die Zellteilung verhindern soll... Hat damit jemand Erfahrungen gemacht? Würde mich über jede Anmerkung freuen..... Einen schönen Ostermontag noch euch allen!! Sabi |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo!
Es tut mir leid, dass Deine MAma von dieser schlimmen Krankheit getroffen wurde. Von Kurkuma kann ich nichts sagen aber ich denke mal das wird kaum helfen. Wo oben schon jemand schrieb ist der Kleinzeller ein sehr aggressiver Krebs, wenn er ausser Kontrolle gerät kann man quasi zusehen wie er sich ausbreitet. Deine Mutter ist wirklich stark und hat viel mit Würde ertragen bisher. Ich wünsche euch dass sie noch viel lebnswerte Zeit hat und gebe Dir den Rat soviel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen und zu geniessen. Das sie teilweise ungehalten ist, kann ich nachvollziehen, sie wird sich körpelich sehr schlecht fühlen und die Angst die sie hat, das kann aggressiv machen. Ich kann empfehlen vom Psychologen ein Beruhigungsmittel verschreiben zu lassen, Atosil z.B. die bekam mein Vater auch, er war dann ruhiger. Es geht jetzt in erster Linie darum alle Beschwerden egal ob Psychisch oder körperlich zu lindern. Isst Deine Mutter noch? Ich frage wegen der Bauchspeicheldrüse.. Ich wünsche euch alle alles Gute und schicke euch ein Kraftpaket :-) Liebe Grüße Anette |
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Liebe Anette,
lieben Dank für deine Antwort.... Ja meine Mama is sehr stark, ich lese und höre eigentlich immer nur, dass man mit nem Kleinzeller niemals mehr so lange lebt wie meine Mama.... Demnach müsste sie schon 3 mal nich mehr da sein... Vielleicht gibt es doch noch Wunder.... Wenn man aufhört zu glauben ist man schon verloren........ Zu deiner Frage, ob sie noch isst.... Ja, und zwar mehr als vor der Krankheit!!! Früher hat sie wirklich sehr unregelmäßig und auch wenig gegessen... Heute steht sie nachts sogar auf um zu essen bzw. wenn sie wach wird, isst sie dann direkt auch mal was.... und sie isst auch größere Portionen als früher... Das ist ja eigentlich ein gutes Zeichen oder? Ich mein, solang man gut isst.... Oder? Ich frage mich auch, ob man es als Aussenstehender irgendwie merkt, dass es eventuell langsam dem Ende zugeht? Abgesehn von dem "Nichts mehr essen wollen".... Vielleicht ist die Aggressivität ein Zeichen dafür? Oder hat das nichts zu bedeuten? Früher bzw. bis jetzt war sie halt nie so extrem launisch usw., auch nich während der Chemo. Es ist jetzt schon anders..... Aber ich kann nicht aufhören, zu hoffen..... |
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Liebe Sabi!
Du sollst auch nicht aufhören zu hoffen:remybussi. Hört sich super an , dass Deine Mutter so gut isst das ist klasse :) Nein ich denke die Aggressivität sagt überhaupt nichts darüber aus ob es zu ende geht. Das sind einfach nur die Nerven , die wie gesagt nach so langer Krankheit mal am Ende sind...Ist ja auch schwer mit diese Belastung zu Leben, diese Auf und Ab , zwischen Hoffnung und Angst. Zu der Frage ob man als Angehöriger merkt, das es zu Ende geht kann ich nur sagen, ja das merkt man. Aber auch hierfür sind die Anzeichen bei jedem Kranken unterschiedlich aber nicht zu übersehen. Liebe Grüße Anette |
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Liebe Anette,
(meine Schwester heisst übrigens auch so!!! :grin:) es ist schön, wenn hier einem Mut zugesprochen wird und wenn mal jemand sagt, dass man die Hoffnung nicht aufgeben soll.... Ja die Nerven liegen bei meiner Mom und bei mir ziemlich blank... Es ist ja auch "anstrengend" für mich, sie so zu erleben und auch zu sehen dass es ihr nich gut geht..... Natürlich nichts im Vergleich zu dem, wie sie sich fühlen muss aber es ist für keinen leicht.... Ich meine, es ist meine Mom.... Das ist was anderes als wenn es die Oma oder der Opa wär.... Das Leben ist echt ungerecht!!! |
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Liebe sabi,
ich finde es sehr gut, daß Du den Tatsachen realistisch ins Auge siehst: Du weißt, daß Deine Mama sehr krank ist und tatsächlich schon überdurchschnittlich lange mit dem Kleinzeller lebt, was darauf hindeutet, daß sie sehr stark ist und bestimmt auch viel Unterstützung von Euch erhält. Auch ich denke: Die Hoffnung sollst und mußt Du sicher nicht aufgeben. Die Hoffnung darauf, Deine Mama noch möglichst lange begleiten zu können, gute Zeiten mit ihr erleben zu können, ihr ihre Krankheit vielleicht irgendwie ein bißchen erträglicher machen zu können. Daß Deine Mutter ein wenig verwirrt ist, könnte entweder eine Nebenwirkung der Chemo sein, oder evtl. auch ein Hinweis auf Hirnmetastasen sein. Liebe sabi, ich möchte Dich nicht verrückt machen, aber man merkt nicht in jedem Fall, wenn es zu Ende geht. Es kann auch unerwartet schnell gehen. Bei meinem Angehörigen war es z.B. so, daß er, ein Jahr nachdem er die Diagnose "kleinzelliger Lungenkrebs" erhalten hatte, wieder mal topfit im eigenen Auto ins Krankenhaus gefahren ist. Bei der Behandlung dort hat sich dann eine Komplikation ergeben, mein Angehöriger mußte daraufhin ins künstliche Koma gelegt werden und konnte dann nicht mehr daraus geholt werden, weil seine Organe versagten. Bei der Komplikation handelte es sich übrigends nicht um einen Ärztefehler, sondern um einen typischen Risikofaktor dieser Behandlung, der leider nicht auszuschließen ist. Für meinen Angehörigen allerdings war es ein Segen, daß er so gehen durfte: Ohne Leidenszeit, ohne zum Pflegefall geworden zu sein. Daß er so sterben konnte, wie ein Cowboy, aufrecht, in seinem Sattel... Ich denke, auch Deine Mama wird irgendwann und zu irgendeinem Zeitpunkt genauso gehen, wie es für sie richtig und stimmig ist. Bis dahin versuche, wenn möglich, Dich nicht zu sehr mit Fragen zu quälen, sondern einfach die Zeit bewußt zu genießen, die Deine Mama und Du zusammen erleben könnt. Auch von mir ein ganz dickes und großes Kraftpaket! Liebe Grüße Kyria |
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Meine Mama ist heute Morgen glücklich und zufrieden eingeschlafen..........Sie hatte ein Lächeln auf dem Gesicht!!!
Ich liebe dich Mommy!!! |
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Mein Beileid.................Du hast eine PN...
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Hallo liebe Sabi,
auch von mir meine herzliche Anteilnahme. Ich hätte wirklich nicht gedacht, daß Deine Mama nun so schnell gehen würde. Aber das genau ist das Tückische am Kleinzeller. Sein Verlauf ist sehr schwer einzuschätzen, denn im Krankheitsverlauf wechseln sich extrem schlechte Phasen immer wieder mit guten Phasen ab (mein Angehöriger z.B.: hatte mehrere Lungenentzündungen, bei denen es ihm teilweise sehr schlecht ging. Zwischendrin war er dann oft wieder topfit und konnte sogar seinem Beruf nachgehen). Aber irgendwann "explodiert" dann der kleinzellige Lungenkrebs geradezu im Körper. Liebe Sabi, konntest Du dabei sein, als Deine Mama gestorben ist? Wie schön, daß sie so friedlich gehen konnte, mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute. Liebe Grüße von Kyria |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Liebe Sabi,
mein aufrichtiges Beileid! Trösten tut eigentlich nur die Tatsache, das die Lieben nun keine Schmerzen mehr haben.. Wünsch dir viel Kraft! LG Steffi |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo ihr Lieben,
ich danke euch allen für eure lieben Worte!! Ich befinde mich immer noch in einem ganz komischen Zustand, den ich nicht wirklich beschreiben kann...... Ich verstehe das alles immer noch nicht, was die letzte Woche ablief.....Es ging alles sooo schnell..... Und heute kam irgendwie das Gefühl von schlechtem Gewissen auf.... Anfangs hatte ich ja ein schlechtes Gewissen dass ich nich bei ihr sein würde wenn sie geht. Meine Schwester meinte dann:"Hast du dir mal überlegt, dass sie DAS gar nich will, dass wir dabei sind?" Und sie is ja auch gegangen als wir auf dem Weg zu ihr waren und keiner da war.... DAS hab ich ja mittlerweile verstanden, die Menschen gehen wenn sie es für richtig halten.... Sie hätte uns das auch niemals angetan..... Aber nun hab ich halt ein schlechtes Gewissen, dass ich nich öfter ihre Hand gehalten habe wenn wir da waren oder noch mehr mit ihr geredet habe als ich es tat.... Ist das normal, dass dieses Schuldgefühl nun hoch kommt? Hattet ihr das auch? Ich denke, ich bleibe erstmal hier im Forum, es hilft beim Verarbeiten....:cry: Sabi |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo!
Ja diese Gedanken sind normal...man denk im nachhinein immer, das man noch mehr hätte tun können weil es eben so entgültig ist. Nun kann man es nciht merh änder udn evtl wollte Deine Mutter auch nicht, dass ihr dabei seid...Es ist schon alles gut gelaufen wie es war , mach Dir bitte darüber keine Gedanken :remybussi Wann ist denn die Trauerfeier? Ich weiss wie merkwürdig Du Dich jetzt fühlst...Wie geht s denn dem Freund Deiner Mutter? Naja mir gehts einigermassen, ich bin ja sehr eingespannt durch meinen Job aber wenn ich zur Ruhe kommen weine ich auch immer noch also täglich... Ich bin jetzt noch im Büro, anschliessend gehe ich zu Papa auf den Freidhof und bringe ihm Blumen..das wird wieder hart, da wird mir alles sehr bewusst. Ich drück dich mal udn schicke Dir viel Kraft..es ist schwer -wein immer egal wo du bist , dass tut gut und ist wichtig!!!! Bussi Anette |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo Anette,
ich danke dir für dein Kraftpaket! Naja, also ist das "normal", dass man diese Gedanken hat? Esist halt sehr hart, mit diesen Gedanken irgendwie umzugehen, wenn man sie ständig im Kopf hat. Man kann ja nicht zu ihr gehn und es nachholen.... das ist das Schlimme! Die Beisetzung ist am 27.4. Sie wollte eine anonyme Beisetzung.... Ich weiß nicht wie ich diesen Tag überstehen soll..... Ich fühle mich wieder wie ein kleines Kind, ein Kind, was jetzt ohne Mami ist.... Die Mama/Kind-Beziehung ist doch die intensivste die es gibt oder? Also der "Freund" von meiner Mami is mir momentan eigentlich sowas von egal! Dazu mehr in einer PN..... Gehst du alleine zu deinem Dad? Ichbin in Gedanken bei dir und drück dich ganz dolle!!!!:knuddel: Sabi |
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Liebe Sabi,
auch von mir Aufrichtiges Beileid. Bin in einer ähnlichen Lage wie Du, nur geht es nicht um meine Mama sondern meinen Großer Bruder(47), ist an diesem Sch.... Krebs erkrankt. Hat selber die Diagnose vor ca. 6 Wochen bekommen. Er konnte sich nicht mehr bewegen ,seine linke Körperhälfte war gelähm. Die Ärzte im KH haben Ihm ein 1/4 bis 2 Jahren gegeben. Wir (2Brüder und meine Eltern) waren geschockt! Er hatte eine kleine Wohnung und lebte allein. Wir haben seine Wohnung aufgelöst und Ihn in einem Pflegeheim untergebracht. Der Tumor in seinem Kopf wurde 10x bestrahlt, anschließend kam er in die Reha, wo er wieder laufen lernte. Im Moment geht es mir auch nicht besonders gut, ich könnte andauernd heulen. Ich gehe auch davon aus das mein Bruder schon länger wußte, das was nicht mit Ihm stimmt, aber er hat nie geklagt. Wahrscheinlich wollte er das auch nicht wahr haben. LG monii |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Liebe Monii,
lieben Danke für deine Nachricht. Erst einmal umarme ich dich!! Welchen Krebs hatte er denn? Er ist innerhalb von 6 Wochen gestorben? Das ist hart!!!! Ich frage mich, warum es diese Krankheit gibt...Ich werde immer noch wütend darüber und man fühlt sich einfach so hilflos.... Und es ist ja so, wie du sagst... Man weiß nicht, wie schlimm es teilweise wirklich ist! Ich gehe davon aus, dass meine Mommy uns auch nicht ALLES gesagt hat! Aber wir würden genau so handeln, wenn wir diese Sch.... hätten... Ich würde meiner Familie auch nicht sagen, dass ich eventuell nur noch ein paar Wochen/Tage zu leben habe.... Ich fühle mich einfach so leer, als wäre eine Hälfte von mir gestorben... Hast du dich mit deinem Bruder denn gut verstanden? War eure Beziehung intensiv? Kannst mich jederzeit anschreiben (auch per PN)... Ich finde es tut gut, sich mit Menschen "auszutauschen", die das gleiche durchmachen...... Drück dich Sabi |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Liebe Sabi,
erst einmal möchte ich mein Beileid zum Tod deiner Mutter aussprechen. Ich bin in der gleichen Situation wie du. Meine Mutter ist am 08.04.2010 verstorben. Was ist passiert? Wieso ging es plötzlich so schnell? Am Ostermontag war noch keine Komplikation zu erlesen? Magst du darüber schreiben? Floh |
AW: Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Hallo Floh,
lieben Dank für deine NAchricht... auch dir spreche ich mein Beileid aus!!! Ja du sagst es, am Ostermontag war noch nicht voherzusehen, dass sie nur noch 1 Woche leben wird...... KLar ging es ihr schlechter aber sie konnte noch laufen, auch wenn etwas langsam wegen dem Wasser in den Füßen aber sie konnte noch klar sprechen.... Weißt du, ich bin gestern zum ersten Mal weinend zusammengebrochen!!! Vorher hab ich auch jeden Tag geweint aber immer nur ein bischen... Gestern sah ich mir alte Familienfotos an und plötzlich kam alles raus..... Ich wollte einfach nur schreien!!! Auf den Fotos war sie jünger, total glücklich sah sie drauf aus und siewar so verdammt schön!!! und dann kamen mir die letzten BIlder aus dem HOspiz wieder in den Kopf und es brach aus mir heraus..... Warum ging es so schnell.... ja das frage ich mich jeden Tag! Im November 09 bekam sie die letzte Chemo, Untersuchung im Dezember. Es sah jetzt nich sehr rosig aus aber ich sag mal "überschaubar"....... Im Januar waren die 2 MEtas im Kopf, die im April 08 festgestellt wurden,komplett weg .... Und dann im März bekamen wir die Diagnose dass fast ÜBERALL Metas sind und die Leber nur noch ein Fitzelchen hat wo nichts is......Dann hatte sie Wasser im Körper, was auch irgendwie nich weg ging.... Da hieß es vom arzt aus,dass es nicht gut aussieht.... Mommy wollte aber noch die letzte Chemo machen...Die machte sie 5 Tage lang und das wars.... Ich denke es waren viele Ursachen, warum sie letzten Endes gehn musste.... Und mit 1000%iger SIcherheit hatte sie wieder was im Kopf!!! Innerhalb von 2, 3 Monaten!!!!!! Diese Scheiße wucherte in ihr innerhalb kürzester Zeit!!! Sie sagte uns am Freitag, dass sie ins Hospiz geht. Da redete sie schon total wirr.....so als wär sie auf Droge (garantiert Metas im Kopf)...am samstag ging sie ins Hospiz, da konnte sie noch reden und essen, am Sonntag das selbe und am MOntag konnte sie schon nicht mehr reden, nur noch stammeln und hat nur geschlafen und ein paar mal noch die Augen aufgemacht, schon Atemaussetzer gehabt, Rasselatmung, dann hatte sie garantiert Fieber (sie war total warm) und ne Lungenentzündung.... Und am Dienstag morgen, 5 Min.bevor wir bei ihr waren, hat sie aufgehört zu atmen....................................... Das muss man erstmal alles irgendwie realisieren... Ich glaub das werde ich nie.... Seitgestern is son Punkt, wo ich selber merk, dass ich total erschöpft bin, mein Körper und auch meine Psyche is total müde.....Die ganze Anspannung, der ganze Stress, die Angst, die KOnfrontation mit dem Endgültigen usw. das kann man doch alles gar nich einfach so wegstecken....Und deswegen ist es gestern und heute auch schon wieder völlig aus mir raus geplatzt!!!Ach und nebenbei muss man ja noch arbeiten gehn und hat da auch Stress!! Ich vermisse sie so sehr.... Wie war es denn bei deiner Mom? Kannst mir auch ne PN schreiben wenn du magst.... Liebe Grüße Sabi |
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