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Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo an alle Tamoxifeneinnehmerinnen!
Geht ihr regelmäßig zur augenärztlichen Kontrolluntersuchung? Ich war heute und die Augenärztin hat mir neben den verschiedenen Sehtests und der Gesichtsfeldmessung auch noch angeraten, den Sehnerv und die Netzhaut untersuchen zu lassen. Dazu muss man per Augentropfen die Pupille öffnen und darf danach nicht Autofahren, also konnte ich diese Untersuchung heute nicht machen. Jetzt frag ich mich, ob diese zusätzliche Untersuchung nun übertrieben ist, wenn man keinerlei Beschwerden hat, und die anderen Untersuchungen in Ordnung waren. Welche Empfehlungen habt ihr da bekommen? Sie meinte auch noch, dass ich nun halbjährlich zur Kontrolle kommen sollte. Ist das üblich? Liebe Grüße, Siegi |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Halbhährliche Kontrollen sind vorgeschrieben. Die Pupillen wurden bei mir bei jeder Kontrolluntersuchung (Tamoxifen) mit Tropfen erweitert. Das gehört einfach dazu und kostet doch auch nichts extra!!? Warum willst du das nicht??? Nur, weil du danach nicht Auto fahren kannst???
Grüße von deena3 |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo Siegi,
ich mußte unter Tamoxifen auch alle 6 Monate zur Kontrolle. Da wurde dann ein "Gesichtsfeld rot" und eine Kontrolle der Pupille gemacht. Das stand bei mir auch so in dem Beipackzettel zum Tamoxifen und mein Onko hat es mir auch geraten. Gruß Tatjana |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo!
Auch mir wurden halbjährliche Kontrollen angeraten. Für das Sehnerv "vermessen" wurden mir 80 Euro abgeknöpft und für das Messen der Netzhautdicke muss ich noch 25 Euro berappen. Find ich nicht grad billig, wobei man den Sehnerv jedes Jahr 1x vermessen sollte! Tja, nen Geldscheißer hab ich leider keinen... mal sehen, ob ich da mitmache :( ??? Liebe Grüße, Andrea. |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo,
also zu mir wurde nichts dergleichen vom Onkologen empfohlen. Aber meine Kosmetikerin hatte vor ca. 10 Jahren Brustkrebs und musste auch 5 Jahre Tam einnehmen und sie meinte zu mir, ihre Augen wären dadurch geschädigt und ich sollte unbedingt meine Augen regelmäßig überprüfen lassen. So bin ich zum Augenarzt und seitdem werde ich alle 6 Monate überprüft. Heute Abend habe ich wieder meine Kontrolle. Gruß Elke |
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Die Probleme mit den Augen sind laut meinem Augenarzt sehr selten, eine regelmässige Kontrolle nicht notwendig.
Ich bin geneigt ihm das zu glauben, denn schliesslich profitiert er nur, wenn er mir sagt ich müsste regelmässig kommen. Ausserdem bestätigt dieser Link seine Aussage: http://www.ophta.ch/files/FCKeditor/File/Focus_3_09.pdf |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Zitat:
dann sei froh. Wenn Du erst Beschwerden hast, sind die Schäden meistens schon irreparabel. Veränderungen gehen so langsam, dass man sie eigentlich kaum bemerkt, weil sie das Gehirn daran gewöhnt. Deshalb sind die hälbjährlichen Untersuchungen auch so wichtig. Auch wenn Augenprobleme selten sind, ist es nicht ausgeschlossen, dass Du welche bekommst und da ist es sehr wichtig, dass jede kleine Veränderung schon frühzeitig bemerkt wird. Ganz fies bemerkt: Sieh lieber zu, wie Du das 2x jährlich ohne Auto hinbekommst statt womöglich überhaupt nicht mehr Auto fahren zu können;) Wenn die anderen Untersuchungen alle ohne Befund waren, dann ist das schön und ich freue mich mit Dir. Mit den Augen hat das aber überhaupt nichts zu tun. Liebe Grüße |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Zitat:
Außerdem wir bei den gelegentlichen (nicht bei den seltenen) Nebenwirkungen auf Grauer Star, Erkrankungen der Netzhaut (Retinopathie) hingewiesen. Bei den seltenen Nebenwirkungen immerhin auf: Hornhautveränderungen, Schädigung oder Entzündung des Sehnerven mit Sehstörungen. Insofern halte ich eine regelmäßge augenärztliche Kontrolle für sinnvoll. Ich selbst habe zwar kein Tamoxifen genommen, meine Mutter nimmt es aber seit 4 1/2 Jahren und ist sowohl von ihrem Onkologen als auch von Hausarzt und Gynäkologin auf regelmäßige Augenkontrollen hingewiesen worden. Freundliche Grüße |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo, ich nehme seid August´ 09 Tamoxifen und gehe auch 1/2 jährlich zur Augenärztlichen Untersuchung! Meine Augen sind schlechter geworden, kann leider ja nicht feststellen, ob das am Alter (45 ) liegt oder am Tam. Lasse mich von einer Freundin hinfahren und habe kein Problem damit. Ich finde das eine wichtige Untersuchung. Verschneite Grüße Regina:winke: |
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Mein Onkologe hat für mich Tam abgelehnt, weil ich schon eine leichte Makuladegeneration habe und diese durch Tam noch verstärkt werden könne. Ich muß vierteljährlich zur Augenuntersuchung!
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Ich gehe immer jährlich zur Augenuntersuchung. Bisher alles okay.
Die letzten 19 Monate schaff ich nun auch noch, im Juli 2012 bin ich fertig mit AHT. Gruß Kirsten |
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Zitat:
Das ist übrigens nicht meine Aussage sondern die zweier Ärzte. Wobei Einer durch regelmässige Kontrollen Geld verdienen würde. (Zeige mir den Arzt der das nicht gerne möchte!). Wenn Du den Link liest verstehst Du auch die Gründe, warum heute nicht automatisch regelmässige Kontrollen nötig sind sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen. |
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Tam... Einnahme...
aus meiner Erfahrung kann ich nur JEDER raten die Tamoxifen nimmt: Unbedingt die Kontrollen machen lassen! Meine Augen wurden so schlecht das ich echt geschockt war BEI DER UNTERSUCHUNG ! Ich selber habe das überhaupt nicht so empfunden weil der Vorgang ja schleichend kommt. Hinzu kam dann noch das ich keine Farben mehr unterscheiden konnte. Aus dem Grund wurde Tam nach einem 3/4Jahr abgestzt und umgestellt auf Aromasin. |
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Zitat:
Zitat:
Wird die Aussage dadurch glaubwürdiger weil der entsprechende Arzt zusätzliche Einnahmen für sich durch diese Aussage verhindert? Onkologe und Gynäkologe meiner Mutter haben übrigens auch keinen Nutzen von ihrer Empfehlung, die Augen kontrollieren zu lassen. Mag ja sein, dass der nette Mensch aus der Publikation dieser Meinung ist, aber dagegen stehen dann eben auch die Meinungen und Empfehlungen anderer Ärzte. Wahrscheinlich ist es bei der Augenkontrolle wie mit vielen anderen Untersuchungen im Rahmen von Therapie und Nachsorge. Der eine empfiehlt sie und der andere nicht. |
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Hallo an alle,
vielen Dank für die zahlreichen Antworten! @staufda1: Dir ganz besonders vielen Dank für den Link - solche Beiträge beruhigen einfach .... @BarbaraO: Mit den anderen Untersuchungen, die in Ordnung waren, meinte ich natürlich die anderen Augenuntersuchungen wie Sehtest, Farbsehtest und Gesichtsfeldmessung. Dass ein Oberbauchsono o.ä. nichts mit den Augen zu tun hat ist mir schon auch klar. Dann werd' ich wohl ab der nächsten Untersuchung die Sehnervvermessung auch noch mit dazu nehmen. Liebe Grüße, Siegi |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo!
Also ich habe meine Augenärztin befragt wegen Tam bevor ich es genommen habe. Sie sagte mir auch, ihr sei in ihrer jahrelangen Praxis noch kein Fall untergekommen, der auf Tam zurückzuführen sei. Das war mir wichtig, weil ich sowieso schon schlecht genug sehe, eine Verschlechterung hätte ich nicht in Kauf genommen. Meine sowieso jähliche Kontrolle mache ich immernoch und die Augenärztin sagt auch öfter ist nicht nötig, das glaube ich jetzt erstmal so. @ Mausebärchen, haben sich denn die bei dir aufgetretenen Symptome wieder zurückgebildet durch den Wechsel? LG Ute |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Zitat:
http://www.astrazeneca.at/_mshost301...193617/9329218 Das bedeutet nichts anderes das bei einer generellen Kontrolle wegen Tamoxifen von 10'000 Frauen, 9990 Frauen 1-2 mal jährlich umsonst untersucht werden. Kein Wunder können wir uns die Krankenkassenbeiträge bald nicht mehr leisten! Nichts desto trotz sollte Jeder Mensch spätestens ab 40 regelmässig (bei uns ist die Empfehlung alle 5 Jahre wenn keine Probleme auftreten und das Auge gesund ist) die Augen kontrollieren und zwar wegen des Augendruckes. |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo, ich nehme jetzt erst seit 2 wochen Tam. Weder die Onko noch die Gyn haben etwas gesagt das ich die Augen nachschauen lassen sollte. Habe aber den Beipack gelesen und werde anfang nächstes Jahr zum Augenarzt gehen. Habe schon auf beiden augen grauen star op gehabt und es muß ja nicht noch schlimmer kommen.
Gruß an alle Strali |
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Hi Zusammen, ich kram den alten Thread mal grad wieder aus.
War heute auch beim Augenarzt, weil ich seit Chemo und Tamoxifen immer schlechter sehe und eigentlich viel längere Arme bräuchte ;) Ich kam dorthin mit einer Überweisung vom Gyn "Sehverschlechterung unter Tamoxifen". Gemacht wurde beim Augenarzt das ganze Programm samst Tropfen, Sehnerv und was nicht noch. Was mich allerdings irritiert, ist, dass ich das ganze selbst zahlen musste. Trotz Verdacht (der sich zum Glück nicht bewahrheitet hat, ist wohl das zunehmende Alter :augendreh ). Es gelte als Vorsorgeuntersuchung, war die Auskunft der Arzthelferin und ich solle das am besten alle halbe Jahr wiederholen. 96 Euro,prima. Nun mal in die Runde gefragt, müsst ihr das auch selbst zahlen? Und ist das volle Programm wirklich 2 mal im Jahr notwendig? Liebe Grüße, Sommer |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Ich habe die IGL-Leistungen abgelehnt und mache nur einen ganz normalen Sehtest. Mit der Menopause werden die Augen halt auf natürlichem Weg schlechter ... und meine Augen fokosieren langsamer, was bei Licht schwierig ist.
Ansonsten sehe ich nach 7 Jahren Tam besser als alle meine Freundinnen, die jetzt auch mit der Menopause anfangen. :augendreh |
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Hallo Sommer,
ich war vor der Einnahme von Tam bei der Augenärztin. Das wurde in unserem "Chemo-Merkblatt" empfohlen. Bei mir wurde eine ganz normale Augenkontrolle gemacht und die Lesebrille überprüft. Die Ärztin meinte, alles in Ordnung, ich solle nach der Einnahme von Tam wiederkommen. Die "Graue Star"-Vorsorge, die als IGEL-Leistung angeboten wird, habe ich abgelehnt. Ich bin sehr verwundert, dass Du trotz Überweisung fast 100,00 Euro bezahlen musstest. Ich würde hier mal bei der Kasse nachfragen, ob das korrekt ist. |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo Sommer,
auch ich musste es privat bezahlen - über € 100,--. Ich habe lange überlegt ob ich es machen soll und mich dann dafür entschieden. Gott sei Dank - bei mir wurde der Grüne Star festgestellt, 3 Jahre nach der Chemo und unter Tam - mit 35 Jahren. Ob es nun davon kommt oder ich es auch so bekommen hätte sei dahin gestellt. Jetzt weiß ich es und kann entgegenwirken (auch wenn 3 mal am Tag Augentropfen echt nerven). Gemerkt habe ich vorher "null". Da ich die Diagnose nun habe muss ich das erneute messen nicht mehr selber bezahlen. LG Timra |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Jetzt bin ich aber schockiert über diese Dreistigkeit!
MIT Überweisung und sogar noch dem Hinweis, dass es sich um eine Tamoxifen-Medikation handelt und DESHALB eine Augenkontrolle notwendig ist... tatsächlich so viel Geld von der Patientin zu verlangen... da habe ich überhaupt keine Worte mehr! Ich kann auch nur raten, bei der Krankenkasse vorzusprechen. Es kann sich doch nicht um eine völlig "normale Vorsorgeuntersuchung" handeln!? Kopfschüttel-Grüße Norma Diagnose Brustkrebs Nov. 2001 Diagnose Darmkrebs Juni 2007 bei meinem Mann |
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Die Kassen übernehmen nur, wenn es einen Verdacht auf einen grünen Star gibt. Und Tamoxifen zu nehmen ist nicht gleich ein Verdacht, da muss es medizinische Gründe geben.
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Die Vorsorge-Untersuchung für den Grauen Star kostet als IGEL-Leistung 20,00 Euro. Jeder, der zum Augenarzt geht, wird gefragt, ob er diese Untersuchung will oder nicht, unabhängig davon, ob er Tam nimmt.
Bei Sommer ging es darum, dass ihre Augen sich bereits verschlechtert hatten und der Augenarzt trotzdem die ganze Untersuchung als Vorsorge bezeichnet hat und sie 96,00 Euro zahlen musste. |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo miteinander,
Ich habe ab 2010 Tam. genommen und halbjährlich eine Kontrolle beim Augenarzt machen lassen, bezahlt von der Krankenkasse. Meine Augen sind noch immer OK, ABER die ganze Einnahme war bei mir für den A....... Nach hauterhaltender Mastektomie und Wiederaufbau mit Silikon habe ich nun 4 Jahre später ein Rezidiv, und die ganze Pracht der plastischen Chirurgie ist im wahrsten Sinne des Wortes im Eimer. Nun wäre es schön, wenn ich schlechter sehen könnte, denn der Blick in den Spiegel ist schon traurig. Euch alles Gute M53 |
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@Mäuschen: den Anblick kennen leider viele von uns. Aber man gewöhnt sich dran. Ich "arbeite" seit fast 2 Jahren am Aufbau, mittels Beauli. Kopf hoch, ich kann deinen Frust darüber verstehen.
@Jutta, Gilda, Norma, Timra: Wie ich lese, gibts da konträre Vorgehensweisen. ich ruf morgen mal bei der Krankenkasse an und mach mich schlau. Heute war einfach zu viel los im Büro. ich geb Euch dann aber hier bescheid. Aus dem Bauch raus, finde ich es auch dreist vom Augenarzt. Zum Spaß war ich sicher nicht dort. Von Arztbesuchen haben wir hier ja alle die Nase reichlich voll. LG, und falls noch jemand was dazu weiß, freue ich mich von Euch zu hören. Sommer |
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Meine Augen waren bis zum Beginn von Tam-Einnahme im Oktober seit Jahren stabil, im letzten halben Jahr gab es doch eine relevante Verschlechterung.
Auch ich habe für die Graue-Star-Untersuchung bezahlt beim Augenarzt, hier profitiert natürlich der Arzt, da man ja sicher gehen will. |
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Zitat:
Ich habe übrigens seinerzeit als ich vor acht Jahren mit der Einnahme von Tamoxifen begonnen habe, von einer versierten Ärztin der Uniklinik die Auskunft bekommen, dass ihr kein Fall bekannt sei, in dem es nachgewiesenermaßen zu einer Augenkrankheit infolge der Einnahme von Tamoxifen gekommen sei. Zwischenzeitlich nehme ich seit über 4 Jahren einen Aromtasehemmer . . . nichts Genaues weiss man also nicht . . . und gerade deshalb finde ich es wichtig und richtig, dass man auf sich selbst achtet und es dann auch mal kontrollieren lässt. Und ich finde es absolut keine Dreistigkeit von Augenarzt, dies als Privatleistung abzurechnen, denn wenn es keine Kassenleistung ist - wer arbeitet denn schon gerne umsonst - auch die Ärzte nicht . . . Lieben Gruss |
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Zitat:
Ich selber leide seit vielen Jahren an einer degenerativen Netzhauterkrankung und meine Sorge, mit Tamoxifen ein schnelleres Fortschreiten zu provozieren war dementsprechend groß. Ich habe deshalb in mehreren Augenkliniken nachgefragt und die Antwort war immer die Gleiche: Niemandem war ein Fall bekannt, bei dem es unter der Einnahme von Tamoxifen bei einer Dosierung von 20mg täglich zu einer Sehschädigung gekommen ist. Allerdings hat die Einnahme von 40mg täglich, eine früher oft übliche Dosis, tatsächlich ab und an zu Augenschäden geführt. Zitat:
Liebe Grüße mara |
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Hallo die Damen, sorry Antwort hat etwas länger gedauert.
Also, die Augenklinik hatte eine OCT Untersuchung durchgeführt. OCT ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgeführt, da die Sinnigkeit umstritten ist. Laut meinem (übrigens sehr netten) Ansprechpartner bei der Krankenkasse, hätte man mir diese Untersuchung gar nicht anbieten sollen, da die normalen Methoden (die in dem Fall Kassenleistungen gewesen wären) passender und ausreichend sind. Schon frech von der Augenklinik oder? :twak: Passiert mir so auch nicht mehr.... Vielleicht spart die Info ja der einen oder andren von Euch knapp 100 Euro. Liebe Grüße, Sommer |
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Hallo,
vor 2 Wochen war ich beim Augenarzt, weil sich meine Sehfähigkeit in letzter Zeit ziemlich verschlechtert hat. Die Glaukom Vorsorge habe ich nicht machen lassen. Meine Augen wurden trotzdem gründlich untersucht, dabei wurde leider an beiden Augen der graue Star diagnostiziert. Gestern war ich in der Augenklinik. Lt. der behandelnden Ärztin gibt es eindeutige Hinweise, dass unter Tamoxifen bzw. Aromatasehemmern vermehrt der graue Star auftritt. Im August werde ich erst am schlechteren und dann 2 Woche später am anderen Auge operiert. Bezahlt habe ich übrigens für keinerlei Untersuchungen. Für spezielle Linsen zahle ich allerdings einen Eigenanteil. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende. LG Maria |
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Was heißt denn "bzw."? Die beiden Medikamente wirken doch völlig unterschiedlich, so das man die nicht einfach in einen Topf werfen kann, was Nebenwirkungen angeht. :confused:
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Hallo,
könnten wir bitte noch einmal festhalten, dass es den Grauen Star (Katarakt) und den Grünen Star (Glaukom) gibt. Die Untersuchungen zur Feststellung (Vorsorge gibt es hier nicht) des Grauen Stars/Katarakt müssen N I E privat bezahlt werden; dabei handelt es sich regelmäßig um kassenärztliche Leistungen. Schreitet der Graue Star voran, dann wird operiert und die eigenen Linsen werden gegen Kunstlinsen ausgetauscht. Fraglich und strittig sind die Vorsorgeuntersuchungen zum Grünen Star/Glaukom. Hier wird wahlweise nur der Augeninnendruck gemessen und es gibt evtl. ein paar Tropfen zur Regulierung desselben. Oder die Untersuchungen werden ergänzt durch die Spiegelung des Augenhintergrundes etc. Im Beipackzettel von Tam werden unter Pkt. 4.1.c.1 (Häufig) aufgeführt: - rückbildungsfähige Linsentrübung (damit ist ein Katarakt gemeint), evtl. auch Hornhauttrübungen und Netzhautveränderungen. sowie unter 4.1.c.2 (Selten): - Entzündung des Sehnervs Das ist wohl eine eigenständige Erkrankung. Langer Rede - kurzer Sinn: Das Glaukom hat der Hersteller nicht explizit aufgeführt (anders, als zum Beispiel bei Prednisolon- deshalb habe ich mich näher mit dem Thema befasst). Da liegt nahe, dass die Glaukom-Vorsorge privat bezahlt werden muss, solange die KK diese als IGeL-Leistung führen. |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Hallo Gilda,
ich gebe nur das wieder, was meine Augenärztin mir gesagt hat. Meine Frage, ob das neben Tamoxifen auch für Aromatasehemmer gilt hat sie ganz klar mit ja beantwortet. @ cecil: weil ich von der strittigen Glaukom Vorsorge-Untersuchung gelesen habe, habe ich diese IGeL Untersuchung nicht machen. Viele Grüße Maria |
AW: Tamoxifen - augenärztliche Kontrolle?
Ich würde die Glaukom-Untersuchungen trotzdem (wenn auch in größeren Abständen, als die Augenärzte das vielleicht vorschlagen) machen lassen (ein beginnender Katarakt wurde mir schon bescheinigt).
Bzw. habe ich mich daran erinnert, dass ich die das letzte Mal mit einem Betrag um die 40 € auch bezahlt habe; demnächst werde ich schauen, ob die Kasse die Untersuchungen übernimmt, da ich mehrere Jahre Prednisolon zum Teil in hohen Dosen einnehmen musste. P.S.: Vielleicht solltet Ihr ausloten, ob die KK die Augenhintergrund-Untersuchungen wegen der laut NW-Angaben möglichen (selteneren) Sehnerv-Entzündungen losgelöst von einer Glaukom-Untersuchung nicht doch übernehmen; und sei es aus Kulanz. |
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