Krebs-Kompass-Forum seit 1997

Krebs-Kompass-Forum seit 1997 (https://www.krebs-kompass.de/index.php)
-   Forum für Angehörige (https://www.krebs-kompass.de/forumdisplay.php?f=49)
-   -   Stärkung des Immunsystems bei Krebs (https://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=49279)

schmidin80 16.12.2010 11:33

zum tode geweiht??????
 
hallo!
ich bin neu hier (leider), es wäre mir natürlich lieber ich müsste mich mit diesem thema nicht beschäftigen, aber das leben will es leider so .... :embarasse
es geht eigentlich um meinen schwiegervater, vor einer woche erhielt er von einem internisten die diagnose dass er zwei tumore, auf der niere und auf der leber habe, seitdem befindet er sich im krankenhaus und es wurde nur noch schlimmer ... es wurde festgestellt dass er lungenkrebs hat bzw. der krebs von den bronchien ausgegangen ist, die tumore an der niere und der leber sind bereits sekundärerscheinungen meinte der arzt und dass der krebs bereits im ganzen körper metastasen gebildet hat. ausgegangen sei alles von den bronchien, die lunge ist voller metastasen. beim letzten ct haben sie sogar schon gesehen dass er sich auch schon im kopf ausgebreitet hat, denn erst vor ein paar tagen war seine linke hand, die schon länger schmerzt für minuten "außer kontrolle", was schon als auswirkung zu werten ist.
der arzt hat meiner schwiegermutter gesagt er könne den krebs nicht heilen, sondern nur versuchen ihm die zeit zu verlängern. sie versuchen nun ihn so stabil wie möglich zu machen damit er zu weihnachten wenigstens für ein paar tage nach hause kann und danach fangen sie dann mit einer chemotherapie an. für uns ist das alles ein schock, am meisten leidet mein mann darunter der sehr an seinem vater hängt, sicher ist mein mann "schon" 33 jahre alt und wir sind im begriff auch schon eine eigene kleine familie zu werden (unser erstes kind kommt ende jänner) aber dennoch möchte er seinem vater noch nicht verlieren denn sie haben noch soviel gemeinsam vor. für ihn ist die situation doppelt schrecklich, denn er ist bald im begriff selbst vater zu werden und könnte aber gleichzeitig seinen eigenen vater verlieren, er ist so todtraurig über das ganze und ich kann ihm leider nicht helfen ...
MEINE FRAGE: ist irgendwer da draußen in einer ähnlichen situation???
hat jemand mit so einer diagnose erfahrungen gemacht bzw. kann mir vielleicht doch noch etwas hoffnung geben dass es dennoch nicht von heute auf morgen aus sein muss??
wielange kann man mit so einer diagnose wie die meines schwiegervaters mithilfe von chemotherapien noch weiterleben??
welche zusätzlichen behandlungen gibt es zur chemo?? ich hab was gehört von "stärkung des immunsystems"?? wie funktioniert das und kann das etwas bringen????
ich bin sooooooooooooooo verzweifelt und weiß nicht wie es weitergehen soll ......

danke für eure antworten!
LG

Monika Rasch 16.12.2010 15:44

AW: zum tode geweiht??????
 
Liebe Schmiedin ,
ich begrüsse Dich erst mal ganz herzlich hier.
Eine dramatische Überschrift hast Du gewählt, so was liest man hier nicht wirklich gerne.
Dein schwiegervater ist also bereits stark metastasiert.
Das ist ganz schlecht.
Weisst Du denn, welche Art Krebs es ist ?
Ein Kleinzeller oder ein Nicht-Kleinzeller ?
Eine Chemotherapie kann , wenn sie gut wirkt, noch einige Zeit bringen, sicher aber keine Wunder vollbringen.
Es kann sogar sein, dass es ganz schnell geht, je nachdem wie weit die Leber betroffen ist- und mit Hirnetastasen ist die Krankheit ja auch deutlich im letzten Stadium angekommen.
Auch wenn Dein Mann seinen Vater nicht verlieren will, er soll sehen, dass er mit ihm jetzt über die wichtigen Dinge spricht, solange es ihm noch einigermassen gut geht.
Eine Patientenverfügung sollte unbedingt erstellt werden.
Und Dein Mann soll aussprechen, was ihn bewegt.

ange 16.12.2010 16:21

AW: zum tode geweiht??????
 
hallo schmidin,

Auch wenn dein Schwiegervater voll von Metastasen ist, heisst das nicht, das er morgen sterben wird.

bei meiner Schwiegermutter war es sehr ähnlich. sie hat noch fast ein jahr geschafft, und einen grossen teil der zeit ging es ihr dabei ganz gut.
sie wurde im krankenhaus aufgepäppelt, hat an einigen knochen bestrahlung bekommen und dann eine leichte tabletten-chemo bekommen. die hat sie auch relativ gut vertragen. ( kurzfassung )

versucht einfach für ihn da zu sein, ihm zuhören, ihm helfen, wo er es zulässt. erzähl ihm vom zukünftigem enkekind, das ist doch ein ziel für ihn... es kennlernen zu dürfen.

er wird nicht mehr gesund werden, aber er kann noch eine schöne zeit haben, geniesst sie zusammen!
lg ange

( du kannst auch im angehörigen-forum fragen, wie andere damit umgehen ) wie meine vorschreiberin schon geschrieben hat, werden so deutliche überschriften hier nicht gern gesehen... im angehörigen-forum kannst du dich so ausdrücken wie es dir passt...

Medionsf 16.12.2010 16:24

AW: zum tode geweiht??????
 
Hallo Schmiedin,

leider muß ich der Monika recht geben, es kann noch lange dauern aber nachdem schon so eine Metastasenbildung vorliegt vorallem im Kopf müsst ihr damit rechnen dass es schnell zu ende geht!
Ob ich eine Chemo machen würde - NEIN würde ich nicht mehr machen.....meine Mum hat auch lungenkrebs gehabt nicht-kleinzeller mit metas im kopf und rückenmark. Ich behaupte heute noch hätten wir die Chemo nicht gemacht hätten wir noch ein bißchen was mit ihr unternehmen können und so auch leise abschied nehmen können...so mußten wir zusehen wie sie seit Februar (Krebs wurde im Januar festgestellt) durch die CHemo immer schwächer wurde. Sie bekam 2 Chemos einmal im Februar eine leichte da wußte man noch nix von der Meta im Kopf und dass diese Abtropfmetas im Rückenmark gebildet haben...diese Chemo hat sie einigermaßen gut vertragen. Dann kam sie nach München Großhadern in die KLinik dort bekam sie Cortison und sie konnte wieder laufen am Rollator ( sie hatte lähmungserscheinungen an beinen durch die Metas im Rückenmark) naja wie gesagt sie konnte durch dass Cortison wieder laufen....die schwellungen gingen zurück die die Metas verusachten, sie schöpfte neuen MUT! WOllte ihre NICHTe noch aufwachsen sehen zumindest wie sie in den Kindergarten kommt und viellecht noch mitbekommen wie ich heirate und auch ein kind bekomme aber es sollte nicht sein... ALs nächstes rieten die Ärzte ihr eine Chemo und bestrahlung zu machen was wir auch machten. Seitdem ging es mit ihr Bergab, am Ostersamstag ließen wir sie ins Krankenhaus Freising einweisen weil sie so schwach war dass sie nicht mehr gehen konnte...wir bauten sie wieder auf, wir überzeugten sie die Bestrahlung durchzumachen die Chemo brachen wir allerdings ab. Nach der Bestrahlung war sie nochmal 2,5Wochen auf station insgesamt war sie 5WOchen auf der KRebsstation in Freising 2,5 Wochen wegen der Bestrahlung und dann nochmal 2,5wochen bis wir sie wieder soweit hatten dass sie ißt und trinkt und sie ging auch wieder mitn rollator den gang zur hälfte auf und ab. Wir waren happy sozusagen....dann kam die Reha im Bayerischen Wald....dass war ihr untergang:(. Die ersten 2Wochen waren anscheinend noch okay aber dann gings bergab....die Reha wurde abgebrochen weil sie immer mehr Dement wurde, sie vergass die wörter konnte zum schluß nicht mehr reden, sie schlief nur noch. Ich weiß noch wie ich bei schönsten Wetter neben ihrem Bett saß ihre Hand hielt und sie immer wieder mal kurz wach wurde mich angelächelt hatte und wieder einschlief...
ALs wir alle mein Bruder, Mein Vater und ich am 13.06 sie vormittags besuchten waren wir erstaunt dass sie aufrecht im bett saß und uns richtig wahrnahm und anlächelte...wir haben uns so gefreut....Am 14.06 um 4.56Uhr klingelte dann das Telefon und die Palliativstation war dran um uns mitzuteilen dass unsere Mutter soeben verstorben sei......
Was uns damals keiner sagte, die Leute die kurz vorm sterben sind raffen sich kurzzeitig bevor sie gehen nochmal auf und so war es einen tag vorher als wir sie besuchten sie war wach...hat uns wahrgenommen...ich weiß dass deshalb so genau weil es bei meinem Vater genauso war, er starb nur 5Monate später auch an Krebs und er war auch vorher noch am WE hellwach und motiviert 3tage später war auch er tot.
Ich habe meine eltern innerhalb von 10monaten verloren und es tut verdammt weh aber dass leben geht weiter und ich denke nicht dass die verstorbenen es wollten dass wir uns aufgeben etc......ich lebe weiter für meine eltern!!!

ICh hoffe ich habe dir jetzt keine angst gemacht es muß nicht jeder so schnell sterben jede Krebsart ist anders.

Ich wünsche EUCH allen eine noch schöne WEihnachtszeit genießt sie mit IHM erfüllt ihm jeden wunsch soweit es geht, verabschiedet euch leise von ihm.

lg
sylvia

schmidin80 18.12.2010 20:46

AW: zum tode geweiht??????
 
hallo!

vielen lieben dank für eure antworten, teils beruhigen sie, teils auch wieder nicht.
und sorry dass ich so eine dramatische überschrift gewählt habe, aber das war absicht, leider fühle ich mich im moment so und ich dachte auch nicht dass dies schlimm wäre wenn ich das so zum ausdruck bringen möchte!!????

leider weiß ich nicht welche art von krebs es ist, aber nachdem was ich alles im internet bereits darüber gelesen habe kann es nur ein kleinzeller sein, eben weil er sich so schnell verbreitet hat.
momentan ist es so dass die ärzte meinen so müssen so schnell wie möglich mit der chemo anfangen, da der krebs schon sehr weit vorgeschritten ist, zuerst wollten sie eine strahlentherapie am kopf machen wegen der metastasen die womöglich dort schon sind, aber jetzt, da die metastasen auch schon im ganzen körper sind meinten sie sie beginnen zuerst mit der medikamenten-chemo, d.h. er bekommt infusionen, so wie ich das verstanden habe. das wollen sie jetzt machen damit er wenigstens an weihnachten für ein paar tage nach hause kann. sie wollen montag oder dienstag damit beginnen und ich hoffe inständig dass er diese chemo gut verträgt denn sonst befürchte ich dass uns nicht mehr viel hoffnung bleiben wird!!????
ich kann es aber immer noch nicht fassen, denn mein schwiegervater schaut ganz und gar nicht krank aus, er schaut so aus wie immer, wiegt nach wie vor seine 98kg und sein körperbau ist sehr kräftig, sogar die ärzte meinen sie hätten noch niemanden gesehen der so voller metastasen ist und dennoch so blendend ausschaut, deswegen legen wir jetzt all unsere hoffnung in die chemo und wünschen uns nichts mehr als dass er sie gut verträgt, vielleicht geschieht ja ein kleines weihnachtswunder???? ich würde es mir soooooooo sehr wünschen.

es beruhigt auch zu hören dass deine schwiegermutter, ange, noch fast ein jahr geschafft hat, das wär ja schon etwas, natürlich nix im vergleich "zur ewigkeit" aber dennoch besser als nur ein paar wochen oder monate. meine schwiegermutter ist da nämlich eher realistisch möchte ich mal sagen, oft denken wir sie hat ihren mann schon aufgegeben, sie wirkt sehr abgeklärt und wir versuchen ihr immer einzureden dass man einfach hoffnung haben muss. vielleicht ist das aber auch ein schutzmechanismus ihrerseits dass sie schon mit dem schlimmsten rechnet, ich weiß es nicht. ich meine, wir sind ja auch nicht blöd, wir hören ja auch was die ärzte sagen und glauben nicht dass er wieder völlig gesund wird, aber DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT, oder????????????????

danke dass ihr mir zuhört!
LG

Antiironie 19.12.2010 18:11

AW: zum tode geweiht??????
 
Hallo,

ich finde es etwas gewagt irgendetwas zu raten. Ich kann dir nur von dem Verlauf meines Vaters schreiben.
Kurz: März 08 Diagnose Kleinzeller Lunge mit vielen Metastasen (Chemo), Oktober 08 Hirnmetastasen (Bestrahlung), dann ab etwa Mai 09 deutliche Verschlechterung (Hirnmetastasen), nochmal Bestrahlung versucht. Im Juli 09 verstorben.
ABER: die Zeit dazwischen war wertvolle Lebenszeit, natürlich hatte er auch schlechte Tage aber auch noch viele gute.

Hätten wir uns im März 08 gegen eine Chemo entschieden wäre es schnell vorbei gewesen. (laut Ärzte)

Ich glaube jeder Körper reagiert anders und wünsche Euch alles Gute.

lg

schmidin80 20.12.2010 11:42

AW: zum tode geweiht??????
 
hallo antiironie!

danke für deine nachricht!
du hast recht, natürlich ist es gewagt etwas zu raten, aber wenn ich deine geschichte lese dann schöpfe ich wenigstens etwas mut dass meinem schwiegervater auch eine schöne zeit vergönnt ist. sicher wird er nie mehr gesund werden und das ist das schlimme an der ganzen sache, aber wenn ihm wenigstens noch etwas zeit bliebe mit seiner familie und vor allem mit seiner frau dann wär das schon mal was.
heute fangen die ärzte mit der chemo an und ich glaube auch dass er ohne chemo gar keiner chancen mehr hätte, irgendwas müssen sie ja machen, selbst wenn er die chemo nicht so gut verträgt denk ich mir dass dennoch was böses in seinem körper abgetötet werden kann und somit der fortschritt der krankheit etwas eingedämmt werden kann, oder???!!!

so wie du schreibst hatte dein vater noch über ein jahr zu leben nach der chemo!! ich weiß nicht ob uns noch soviel zeit bleibt, weil sie vermuten auch bereits schon hirnmetastasen, was sicher kein gutes zeichen ist, aber dennoch, wir müssen positiv in die zukunft schauen, selbst wenn wir mit dem schlimmsten rechnen.

danke für deine nachricht!
es ist schön zu wissen dass man nicht alleine ist, auch wenn es einem in der situation nicht viel hilft!

LG

Antiironie 20.12.2010 19:47

AW: zum tode geweiht??????
 
Hallo,

dann wollen wir mal hoffen das er die Chemo gut verträgt. Das kann durchaus sein, meine Mutter hat es wie nichts weggesteckt und mein Vater hatte nur manchmal mit enormer Schlappheit zu kämpfen.
Ja, ich glaube auch das die Hirnmetastasen die Situation eindeutig verschlimmern.
Mein Dad hatte bei Erstdiagnose der HM etwa 30 Herde im Kopf, und trotzdem haben die ersten 10 Bestrahlungen die Krankheit für gut 6 Monate zurückgedrängt.
Und ich hab hier auch schon von Patienten gelesen wo die HM verschwunden waren. (guck mal bei Monika Rasch).

Und nur zur Beruhigung , meine Mutter war nur zur Diagnosestellung im Krankenhaus, dannach alles ambulant und mein Vater zur Diagnose und kurz vor seinem Tod nochmal 3 Tage. Dann haben wir ihn mit nach Hause genommen. Ist natürlich nicht bei jedem so, aber ich will euch ein bisschen Hoffnung machen das der Schwiegervater Weihnachten hoffentlich zuhause ist.

lg Anja

Linde030 22.12.2010 22:35

AW: zum tode geweiht??????
 
Hallo,

ich kann es auch gut nachvoll ziehen wie es euch gerade geht vorallem deiner Schwiegermutter und deinen Mann,
mein Mann ist im Januar dieses Jahr verstorben er hatte den kleinzeller ED 2007 Kopf metas Anfang januar 2010 er hat leider auch nicht unseren ersten Enkel gesehen da meine schwiegertochter auch schwanger war und der kleine 14 tage danach geboren wurde,
ich kann nur aus eigenen erfahrungen berichten besprecht und regelt alles mit ihm so damit nichts ungesagt bleibt und nutzt die zeit die ihr habt so intensiv wie es geht.

ich schicke euch ein riesengroßes Kraftpaket:pftroest:
und hoffe sehr das ihr Weihnachten zu hause Feier könnt

lg linde:winke:

schmidin80 02.01.2011 20:37

Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo!

Mein Schwiegervater leidet seit ca. 1 Jahr an Lungenkrebs (wir wissen es aber erst seit ca. 3 Wochen) an Lungenkrebs, der bereits im ganzen Körper und auch schon im Gehirn Metastasen gebildet hat, die Ärzte meinten sie können ihn nicht mehr heilen, sondern nur seine Zeit verlängern. Ich möchte nichts unversucht lassen und frage mich was man außer der Chemo und Strahlentherapie, die er schon bekommt sonst noch machen kann?? Zu Hause mein ich, ernährungsmäßig und vor allem wie man das Immunsystem stärken kann?? Hab von einem Vitamin B17 gehört, hat jemand Erfahrung damit??!!!!!

LG

Erika E 03.01.2011 12:46

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 


Liebe Schmidin 80

B 17 ist mir nicht bekannt.
Ausgewogen ernähren, ausreichend Obst , frische Luft , viel trinken ,
einen anderen Rat habe ich auch nicht. Es wird viel versucht, viel probiert, speziell teuer versucht, was aber hiervon wirklich Sinn macht ist schwer zu sagen.
Es ist außerdem angebracht bei Begleittherapien den Onkologen zu informieren.
Deinem Vater alles Gute und gute Erfolge bei Chemo bzw Bestrahlung.

Liebe Grüße Erika E :winke:

schmidin80 09.01.2011 12:19

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
hallo erika!

vielen lieben dank für deine liebe nachricht, es ist schön gehört und ernst genommen zu werden!
danke für deine tipps, wir werden sie beherzigen und gegebnenfalls mit unserem behandelndem arzt über die anwendung von b17 nochmal sprechen!!

LG
silvia :remybussi

jensan 09.01.2011 19:53

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo schmidin80,

habe auch schon eine Menge über b17 gelesen. Meine Mutter hat sich das Buch "eine Welt ohne Krebs" gekauft, ist schon sehr interessant, ich weiß allerdíngs nicht so recht was ich davon halten soll. Bin da eher skeptisch wegen dieser Blausäure....Mutter hat es bisher nicht ausprobiert.

Wir haben auch keinen Arzt auf B17 angesprochen, wäre nett wenn du berichten könntest was er gesagt hat, das wäre sehr interessant.

Lieben Gruß und alles Gute weiterhin!
Jenny

Reinhard 09.01.2011 20:40

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Ich bin bei solchem "Zeug" auch skeptisch und meine Ärzte raten mir nicht dazu.

Sondern zu "normaler" , ausgewogener Kost.

Meine geschätzte China-Ärtztin riet, das zu essen, wonach es mich gelüstet, weil mein Körper am besten weiss, was mir gut tut.

Liebe Grüße Reinhard

jutta50 09.01.2011 21:44

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo,

die Berichte übr B17 (diese Aprikosen(kerne)?) finde ich nicht uninteressant, da es ja tatsächlich Kulturen gibt, bei denen Krebs erst mit Einführung der modernen ERnährungsweise aufgekommen ist.
Ob es Krebs allerdings stoppen oder heilen kann? Keine ahnung.

lg
Jutta

Jobeth 09.01.2011 22:36

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo Silvia,

zu B17 hab ich leider keine Erfahrungen, würde mich aber auch interessieren, was der Arzt dazu sagt. Mir selbst hilft noch etwas anderes. Ausgewogene Kost allein reicht mir nicht mehr. Ich presse mir jetzt jeden Tag frische Säfte aus, denn gesunde Ernährung und gesunde Ernährung sind für mich inzwischen zwei Paar Schuhe. Ich nehme dafür je nach Zusammenstellung jetzt das Wintergemüse, also Karotten, Sellerie, Kohlrübe (Kohlsorten werden oft unterschätzt), Rote Beete, gefrostete Beeren, Apfelsinen, Aroniasaft, Zitronen, paar Tropfen gutes Öl dazu etc. und was soll ich sagen... mein Tumormarker sinkt trotz Chemoende (vor bald 2 Monaten) weiter nach unten. Ich fühle mich damit sehr gut, was mir auch Hoffnung macht und meine Blutwerte sind von jetzt auf dann in den Normalbereich gekommen.

Aus einem medizinischen Fachbuch habe ich mal einen kurzen Auszug über Grüntee abgeschrieben, der sehr gut unterstützend getrunken werden kann. Wenn du magst, schicke ich dir den mal zu. Ansonsten gibt es noch unzählige andere unterstützende Sachen, aber das fiel mir jetzt als erstes ein.

Ich wünsche euch alles Gute.

edith57 10.01.2011 10:55

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo Silvia,

Ich würde euch das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" empfehlen. Das ist sehr interessant und beschreibt, wie Nahrungsmittel helfen können, das Entstehen, das Wachstum und die weitere Ausbreitung von Tumorzellen zu verhindern.

Wohlgemerkt: mithelfen! Das ist nicht als Alternativ-Therapie zu sehen sondern als nützliche Ergänzung zu herkömmlichen Therapien.

Weitgehend sind dort die vorhin von Jobeth erwähnten Nahrungsmittel erwähnt.

LG Edith

Kitty1 10.01.2011 13:10

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo Reinhard,
ich bin neu hier und schreibe für meinen erkrankten Mann, Kleinzeller, ED 04/2010, bereits erfolgte OP, Chemo und Bestrahlung. Alternativ suchen wir nach Behandlungsmöglichkeiten. Du schreibst von Deiner "China-Ärztin". Auch die chinesische Medizin haben wir bereits ins Auge gefasst. Kannst du mir dazu aus Deiner Erfahrung etwas schreiben ?
Haben andere für mich noch wertvolle Erfahrungen in punkto Alternativmedizin ?
Freue mich über jede Antwort.
Allen hier Betroffenen, Angehörigen, Schreibenden und Mitlesenden wünsche ich alles alles Gute.
Beste Grüße
Kitty1

Reinhard 10.01.2011 15:45

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Zitat:

Zitat von Kitty1 (Beitrag 998360)
Du schreibst von Deiner "China-Ärztin". Auch die chinesische Medizin haben wir bereits ins Auge gefasst. Kannst du mir dazu aus Deiner Erfahrung etwas schreiben ?

Mach ich gerne.
Ich hatte das Glück, eine sehr engagierte Ärztin zu treffen, dier sich sehr um mich gekümmert hat.

Erstmal eingehende Erklärung der Grundsätze der alten chin. Medizin. Also nicht nur Akupunktur, sondern gleichberechtigt auch Lebensführung und Ernährung.
Dann hat sie mich eigehend befragt und nach chin, Methodik untersucht.

Das machte sie vor JEDER Behandlung. Beim Nadelnsetzen fragte sie mich jedesmal, wie und was ich dabei empfände. Zur "Einwirkzeit" bekam ich eine Kopfmassage und zum Abschluss machte sie sich Notizen und gab mir Ratschläge zur Lebensführung und Ernährung.

Ich fühlte mich also wirklich aufmerksam und individuell behandelt.

Später zog sie um und die folgende 08/15-Behandlung lehnte ich ab.

Unsere Schulmedizin setzt für meine Bedürfnisse zu sehr auf Medikamente und Apparate. Das Gespräch und die manuelle Behandlung kommen zu kurz.

Zu dem Punkt "Ernährung2 ist mir besonders haften geblieben, dass sie sagte, dass die Nahrungsmittelbedürfnisse individuell unterschiedlich seien. Auch bei gleichem Krankheitsverlauf. Der Eine könne z.B. etwas besser oder schlechter verwerten und brauche deshalb weniger oder mehr als der Andere.
Wenn ich aufmerksam auf meinen Körper hören würde, könne ich selber am Besten erfahren, was er gerne hätte. Das ist mir, denke ich auch zum Teil zumindest, gelungen. Voraussetzung ist dabei aber, die Beschränkung auf naturbelassene Nahrungsmittel, keine Zusatzstoffe wie B17 oder so.

Später, als es mir schlechter ging, hatte ich wiederum das Glück an eine engagierte "Masseuse" zu geraten. Wenn ich sie so bezeichnete tat sie etwas verschnupft und zählte mir ihren zahlreichen Ausbildungen auf.

Aber sie machte ganz individuelle "Massage". Sie hat mir erzählt, wie das richtig heisst, aber das war mir ganz egal.
Sie drückte an mir rum und fragte, wie das sei, und ich fühlte mich dabei immer besser. Drei mal wöchentlich war ích da! Das hat mir sehr geholfen!

Also, insgesammt bin ich ein großer Freund solcher Individualtherapien auch mit Handauflegen, wenn ich merke, es tut gut.

Nahrungsergänzungsmittel lehne ich ab.

Liebe Grüße Reinhard

jensan 10.01.2011 16:05

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Hallo zusammen,

@Reinhard: wieder einmal ein sehr hilfreicher und dazu hoch interessanter Beitrag von dir!

ja, mit dem b17 habe ich auch schon so einige Stunden vor dem Rechner verbracht, nachdem meine Mutter fragte ob ich ihr diese Kerne aus dem Internet besorgen könnte :eek:
Zum Glück konnte ich ihr das irgendwie wieder ausreden....
Obwohl ich muss zugeben, dass ich zwischendurch gezweifelt habe ob die FÜR- Sprecher von B17 nicht doch Recht haben mit ihren bitteren Kernen .....Vieles klingt finde ich glaubwürdig aber wenn man genauer drüber nachdenkt wäre es viel zu schön um wahr zu sein!
Ein einziger hier im Forum hat mir damals eine Nachricht geschickt und mir mehr Infos zu b17 angeboten, habe mich aber dort nicht mehr gemeldet, sonst habe ich von niemanden gehört der es ausprobiert hat.
LG Jenny

Reinhard 10.01.2011 17:33

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Ein Stück weiter unten ist eine ganz ausführliche Auseinandersetzung mit B17.
Da steht gleich zielich am Anfang, B17 sei in USA verboten!!

Was mir aber meine Ärzte zu solchen Mitteln gesagt haben ist, dass das eben auch individuell ganz verschieden sein könne. Z.B. je nach Art des Krebses (Lunge, Adeno?), nach dem momentanen Stadium und eben, ob man diese Stoffe überhaupt benotigt, ob sie die derzeitig eingenommenen Medikamente nicht behindern oder schlimmstenfalls noch die Krebszellen anfüttern.

Unbestritten dürfte wohl sein, dass Behandlungsverfahren auf das Individuum höchst unterschiedlich wirken. Deswegen würde ich bei Zusatzstoffen, die ins "Blaue hinein" genommen werden sehr zurückhaltend sein.
Stellt der Arzt einen bestimmten Mangel fest, kann er dagegen ein Medikament verabreichen. Wie will er aber einen B17-Mangel feststellen?

pfannkuchen 11.01.2011 00:09

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
Bei meinem Mann wurde im Oktober 2010 Lungenkrebs u. Skelettmetastasen diagnostiziert.
Wir haben dann beim Hausarzt parallel zur Chemo
(tägl. 1 Tablette IRESSA 250(4 Wochen lang HOCHDOSIS Vitamin C iv gegeben. Heute war CT....Es ist wirklich wie ein Wunder! Der Krebs ist zu 2/3 verschwunden, die Metastasen sind verkapselt. Mein Mann ist wieder aktiv. Bitte mach Dich schlau ***edit by Mod*** betr. Vitamin C, glaub mir es ist absolut nicht von der Hand zu weisen !!! Nicht aufgeben...

Moderatorenhinweis: Bei allen Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen usw. reicht es nicht aus, sich im Internet "schlau" zu machen oder auf gut Glück in Internetapotheken Produkte zu ordern. Jegliche Einnahme sollte mit einem Onkologen abgestimmt werden, da Zusatzmittel auch kontraproduktiv zur Chemo sein können.

schmidin80 13.01.2011 09:46

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
hallo!
vielen lieben dank für deine nachricht, vielleicht sollten wir uns wirklich mal mit unserem onkologen absprechen, wenn ich ehrlich bin hört sich vitamin c auch wesentlich besser an als dieses vitamin b17, eben wegen der blausäure.
wir haben uns schon ein buch besorgt über b17, das werde ich jetzt studieren und dann werden wir mit dem arzt reden!!
aber VIELEN LIEBEN DANK FÜR DEINE NACHRICHT, SO ETWAS ZU HÖREN GIBT WIEDER HOFFNUNG!!!! ICH WÜNSCHE AUCH DIR UND DEINEM MANN ALLES GUTE FÜR DIE ZUKUNFT!!! :pftroest:
LG
silvia

schmidin80 13.01.2011 09:49

AW: Stärkung des Immunsystems bei Krebs
 
hallo und DANKE AUCH AN ALLE ANDEREN für eure nachrichten!
wie gesagt, ich werd schauen ob wir uns wegen dem b17 schlau machen können bzw. mal schauen können wie onkologen drauf reagieren wenn ich was neues darüber weiß werde ich euch natürlich darüber berichten!!!
DANKE!
LG
silvia


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:35 Uhr.

Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.