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Lieschen 30.03.2006 22:32

Misteltherapie
 
Ich bin neu hier, habe aber eine Frage und hoffe auf Eure Hilfe:
Seit Aug 05 habe ich BK. Ich hatte zuerst Chemo, im Januar brusterhaltende OP und z.Zt. Bestrahlung.
Meine Ärztin meint, hinterher wäre eine Misteltherapie gut für mich. Ich solle bei der Krankenkasse nachfragen, ob sie das bezahlen.
Wer hat Erfahrung damit? Wie überzeugt man die Krankenkasse davon?

elisabeth_s 30.03.2006 22:37

AW: Misteltherapie
 
ich habe einfach meine krankenkasse um schriftliche bestätungung gebeten, dass sie die kosten der misteltherapie übernähmen, da ich an eierstockkrebs erkrankt sei.
die kasse ist dazu gesetzlich verpflichtet, wenn es um ein krebsleiden geht.
alles gute für dich :)

Lieschen 01.04.2006 14:19

AW: Misteltherapie
 
jetzt versuche ich zum 4. Mal Euch zu antworten. Hoffentlich klappt es diesmal...

Vielen Dank für Eure Informationen. Sie haben mir sehr geholfen.

Ich werde es zunächst so versuchen, wie Du, Elisabeth, es mir empfohlen hast. Deine Wortwahl fand ich gut. Das fehlte mir.

Einen neuen Arzt möchte ich nicht hinzuziehen, da ich mit meiner Therapie fast durch bin. Die Misteltherapie soll das i-Tüpfelchen werden.
Außerdem mag ich meine Ärztin sehr, da sie auch naturheilkundlich arbeitet und mich als Mensch sieht und nicht nur meine Krankheit.

Trotzdem habe ich noch eine Frage:
Muß es ein Onkologe sein? Was kann er mehr als die anderen Ärzte?

Ich bin bisher "nur" von Gynäkologen behandelt worden. Ich bin sehr gut behandelt worden und auch meine Ergebnisse waren sehr gut - soweit man das bei Krebs sagen kann - die Angst bleibt und auch die Zweifel. :confused:

Viele Grüße aus Hamburg

Elfe 01.04.2006 19:53

AW: Misteltherapie
 
Liebes Lieschen :)
Schau mal hier nach:
http://www.anwalt-verzeichnis.org/misteltherapie.html
Du siehst, die KK sollte in jedem Fall zahlen, auch, wenn :eek: sie erstmal versucht abzulehnen :angry: .
Auch bei mir hat die gesetzliche KK bezahlt, ohne Murren ;).
Also, lass nicht locker und setze Dich durch :D.
Ganz liebe Grüße Elfe :winke:

Hagen 01.04.2006 20:17

AW: Misteltherapie
 
hallo ließchen,
habe dasselbe problem mit der misteltherapie gehabt jeder hat was anderes erzählt, habe aber jetzt von meinem aok sachbearbeiter erfahren dass die kasse die kosten übernimmt, werde davon nach abschluß meiner strahlenbehandlung gebrauch machen,

wünsche dir alles alles gute
JÜRGEN/HAGEN

Renate2 01.04.2006 22:59

AW: Misteltherapie
 
Hallo Talem,
bin mal neugierig. Was ist das für eine Studie, die Deine Krankenkasse durchführt? Mich würde das deshalb interessieren, weil ich schon pro Monat locker auf 60 € komme. Vielleicht kann ich, wenn ich Genaueres weiss, mal bei meiner Krankenkasse nachfragen, ob die so etwas auch durchführen.

Lieber Gruß
Renate

Engelchen44 02.04.2006 15:34

AW: Misteltherapie
 
Hallo Talem,

mich würde es auch sehr interessieren was das für eine Studie ist.Selen und Zink bekomme ich aber nicht von meinem Onko Verschrieben.

Schönen Sonntag noch
LG Engelchen :engel:

inter 03.04.2006 13:41

AW: Misteltherapie
 
Hallo, Ihr Mistelbienchen :-)

wollte nur ergänzen, daß ich hier ein Pamphlet (eine Art Gesetzestext) habe, worin schwarz auf weiß geschrieben steht, daß die Krankenkassen die Kosten einer Misteltherapie bei einem Tumorleiden generell übernehmen müssen, allerdings besteht diese Pflicht lediglich für die ersten 2 Jahre der Erkrankung, dann ist es wohl eine Kannbestimmung bzw. Kulanz

Gruß
Inter

Lieschen 04.04.2006 17:21

AW: Misteltherapie
 
Hallo Ihr
Danke für Eure Hinweise.
Die Krankenkasse (BKK) hat heute geantwortet:
Sie geben keine extra Kostenzusage.
Wenn die Ärztin die Therapie verschreibt (normal auf Kassenrezept), dann werden die Kosten normal übernommen.
Ich bin gespannt.
Liebe Grüße
Lieschen

Ina N. 05.04.2006 11:34

AW: Misteltherapie
 
Hallo ihr alle,
weiß jemand von euch, ob es Sinn macht bei metastasiertem Brustkrebs noch eine Misteltherapie zu beginnen? Hatte 1994 meine erste OP, dann 2002, 2004,2005, anschließend noch mal Bestrahlung und nun noch Metas in HWS, BWS, Schlüsselbein und Becken. Hatte 1994 und 1995 mal (ich glaub es hieß Eurixor) Mistel gespritzt und dann meinten damals aber meine Ärzte, ich wäre gesund und es würde mir nichts nutzen.
Nun würde ich es gern noch mal versuchen, aber wen fragen? Ich weiß, dass mein Onkologe die Meinung vertritt, dass Mistel nur dem Hersteller was nutzt.
Hat jemand von euch Erfahrung?
Ina

Engelchen44 05.04.2006 11:59

AW: Misteltherapie
 
Hallo Ina,

ich denke du solltest es auf jeden Fall nochmals mit der Mistel probieren,suche dir einen Arzt der schaut auf welche Mistel du am besten ansprichst-die Blutuntersuchung mußt du zwar selber bezahlen aber dafür bekommst du auch genau die Mistel die du brauchst.
So habe ich es zumindest gemacht.
LG Engelchen :engel:

Namenlose 05.04.2006 12:53

AW: Misteltherapie
 
Hallo an alle,

die Onkologen können deshalb alles verschreiben, weil sie nicht budgetiert werden, wie alle anderen Ärzte! So einfach ist das.

Frage: was genau soll denn die Misteltherapie bringen? Ich habe zwar schon davon gehört, aber mir ist der Zweck unklar. Und wann beginnt man damit?

LG,
Namenlose

Ylva 05.04.2006 13:13

AW: Misteltherapie
 
Hallo,

ich habe auch mal eine Frage zur Misteltherapie.
Meine Mutter ist vor ihrer Brustkrebserkrankung an dem Guillain-Barré-Syndrom erkrankt gewesen. Daher haben die Ärzte von einer Misteltherapie abgeraten.
Kann man jetzt,zweieinhalb Jahre später,evtl. damit anfangen? Oder ist noch immer davon abzuraten?

Liebe Grüße,
Ylva

Wittmann 05.04.2006 14:35

AW: Misteltherapie
 
Hallo, es gibt da ein sehr gutes Buch von Dr. Richard Wagner " Iscador und Brustkrebs"., beschreibt darin alles wirklich sehr logisch, auch den Einsatz von Mistel im fortgeschrittenen Stadium unserer Erkrankung. Bin selbst bei ihm in Behandlung.

Engelchen44 05.04.2006 15:25

AW: Misteltherapie
 
Kann ich nur Bestätigen die Bücher von Dr.R.Wagner und auch er selbst sind sehr gut.Bin auch bei ihm in Behandlung und fühle mich dort sehr wohl!!
LG Engelchen :engel:


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