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Lore S 10.02.2009 23:15

Antiehormontherapie
 
Hallo Ihr Lieben, brauche Euren Rat. Nehme seit 2 Jahren Femara und hatte bis vor ca. 3Monaten die üblichen Beschwerden wie Knochen und Gelenkschmerzen. Bei der letzten Kontrolluntersuchung vaginal hatte ich sehr starke Schmerzen und seither auch Schmerzen beim GV. Meine Fa meinte das wären Verwachsungen. Heute Vorstellung im Krankenhaus für eine Bauchspiegelung. Die dortige OÄ stellte bei der Untersuchung fest, das die Scheide sehr trocken und die Scheidenwände rissig, fast schon blutig wären.
Außerdem erklärte sie mir, das es wohl keine Verwachsungen wären sondern durch den totalen Östrogenendzug würde sich die Scheide verkürzen und die Scheidenwände würden ihre Elastizität verlieren und einfallen. Habe jetzt eine
hormonhaltige Creme bekommen, weiß aber nicht, ob ich die nehmen soll (darf)
Weiß jemand von Euch was ich tun soll und gibt es auch noch eine andere
Creme die hilft? Lieben Gruß Lore

Annegret1 10.02.2009 23:49

AW: Antiehormontherapie
 
Hallo Lore,

ich habe auch einmal so eine Creme bekommen. Mein FA meinte, das wäre völlig unbedenklich, da die Östrogene nicht vom Blut aufgenommen werden und die Creme nur lokal wirkt. Ich muss aber dazu sagen, mein Turmor war hormonnegativ, aber mein FA ist trotzdem sehr "pingelig" und verschreibt mir nur ungern hormonprägarate.

Die Creme hilft schon gegen die vag. Trockenheit.

Wenn du aber Zweifel hast, dann frage deinen FA doch einfach noch einmal. Schließlich sollte er wissen, was geht und was nicht.

Ilse Racek 11.02.2009 09:52

AW: Antiehormontherapie
 
Liebe Lore :winke:

In 6 Jahren Therapie habe ich mehrere Onkologen und Gynaekologen angetroffen.

Einmal, weil ein Gyn seine Praxis privatisiert hat und einmal, weil ein Gyn selbst erkrankt ist und daher nun eine Vertretung beteiligt.
Auch haben mir verschiedene Ärzte bei den NachsorgeTerminen durchaus unterschiedliche Meinungen dargelegt....

Mein "Gesamtbild" ist, dass es bezüglich der Medikation sehr unterschiedliche Auffassungen gibt.
Das betrifft die Antihormontherapie aber auch die Behandlung von Nebenwirkungen derselben...

Mein Beitrag ist für Dich sicher nicht sehr hilfreich, soll aber deutlich machen, dass es im Endeffekt in Deinem Ermessen liegt, wie Du verfahren willst.

Eine Aussage einer Ärztin während meiner Therapie war beispielsweise, dass die Befürwortung umstrittener Medikamente sich nach dem Leidensdruck richtet. Siehe "Ermessensfrage" :confused:

Ich wünsche Dir alles Gute für die Entscheidungsfindung

mit lieben Grüßen

Jutta-1411 11.02.2009 10:30

AW: Antiehormontherapie
 
Hallo Lore,

mein Gyn. ist ebenfalls der Auffassung, dass man mit Hormongaben gleich welcher Form vorsichtig sein sollte. Er hat mir HyalofemmeGel verordnet. Ist hormonfrei, "schmiert" und hat heilende Eigenschaften.

Liebe Grüße
Jutta :winke::winke::winke:


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