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Alt 28.01.2011, 13:37
Reinhard Reinhard ist offline
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Standard AW: Wie geht man am besten mit dem Patienten um?

Liebe Mareike,

ich schließe mich meinen Vorpostern gänzlich an. Erzähl nichts Falsches.

Es gibt wahre Geschichten, die Grund zur Hoffnung geben.
Ich lebe seit über drei Jahren mit dieser Krankheit und bin nicht der Einzige!
Schau mal im LK-Forum nach!

Bei mir kennt man den Sitz des Mutterkarzinoms auch nicht, hat aber auch nie ernsthaft danach gesucht, da man davon ausgeht, es sei wegen der vielen Metastasen nicht operabel.

Während der drei Jahre hatte ich gZsZ, gerade erhole ich mich von den Folgen der Gehirnbestrahlungen und liege bevorzugt im Bett. Es ist aber zum Aushalten. Keine Schmerzen, ich bin nur etwas schwach.

Ich habe mich immer schön brav an die Therapianweisungen des Onkologen gehalten. Das heißt Chemotherapien, Bestrahlungen und seit gut einem Jahr Iressa-Tabletten statt Chemo.

Warum will der Onkologe Gewebeproben der Lunge? Ist er sich in der Art des Krebses nicht ganz sicher? Falls ja, wäre die Gewebeprobe sicherlich nicht verkehrt. Es gibt seit ein paar Jahren Tabletten, die genau auf den jeweiligen Krebstyp wirken ( Tarceva oder Iressa). Lies mal bei der Lk-Fraktion. Da wird von einer Patientin berichtet, die seit neun Jahren Tarceva nimmt. Das ist fast unglaublich.
Viele haben aber eine Krebsart, für die es keine Tabletten gibt. Das muss aber nicht heißen, dass man dann notgedrungen nach wenigen Monaten stirbt.
Lies mal bei Christel (mouse) nach. Die überlebt jetzt schon im fünften Jahr und macht in Kürze Golf-Urlaub in Ägypten.

Liebe Grüße Reinhard
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