Einzelnen Beitrag anzeigen
  #5  
Alt 23.08.2011, 21:12
Benutzerbild von Micha 17
Micha 17 Micha 17 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.03.2009
Beiträge: 34
Beitrag AW: Metastasen nach Zervixkarzinom

Hallo adriang,

du sagtst, bei deiner Frau sei nach der Radiochemotherapie alles weg gewesen. Wurde sie dann mindestens alle drei Monate gründlich Nachuntersucht? Ich frage mich sonst, warum man dies nicht schon früher erkannt hat? Nach meiner Op hatte ich alle möglichen Untersuchungen, auch ein Knochenszyntigramm und ein Ganzkörper-CT um alles auszuschließen.
Ich habe auch eine Radiochemotherapie mit Cisplatin gehabt und sehr gut vertragen. Ich habe während dieser Zeit eine junge Frau kennen gelernt, bei der der Krebs schon viel weiter war. Ihr wurden die Metastasen aus Leber, Darm und Lunge entfernt. Die in der Wirbelsäule hatte man zusätzlich bestrahlt. Ich stehe noch mit ihr in Kontakt und ihr geht es gut. Fährt auch in Urlaub und so. Sie ist halt ständig in Behandlung und die Metastase in der Wirbelsäule ständig unter Beobachtung. Muss halt wie ich mit den Folgen der Bestrahlung leben. Aber wenn man dafür noch viele Jahre gut leben kann....
Ich wünsche Deiner Frau alles, alles Gute. Ihr müsst stark sein und dürft die Hoffnung nicht aufgeben.
Am besten, man holt sich immer noch mehrere Meinungen. Ich bin dazu extra nach Heidelberg gefahren damals.
Liebe Grüße
Micha
__________________
Man kann trinken und trinken und trinken ... und wird einfach nicht für voll genommen !
Mit Zitat antworten