AW: Adenokarzinom inoperabel
Liebe Mona,
finde ich nett, daß Du fragst, wie ich mit einer Lungenhälfte zurechtkomme.
Ja, es hat auch einige Zeit gedauert, bis ich dies psychisch verkraftet und akzeptiert habe. Das Wichtigste war nach Op. und Chemo die Reha. Dort habe ich u.a. die verschiedenen Atemtechniken erlernt.
Die Unterstützung meiner Kinder, Geschwister und Freunde hat auch viel dazu beigetragen, daß es mir schnell wieder besser ging. Ich habe mich 1 Jahr nach Op. einer Selbsthilfegruppe angeschlosssen. Dort ist man mit seinen Sorgen nicht allein und hat Gleichgesinnte. Wir unternehmen auch sehr viel.
Heute, 4 Jahre später, kann ich sagen, es geht mir gut - auch mit gewissen Einschränkungen. Meine Freizeitaktivitäten: mache leichtes Krafttraining, fahre mit dem Rad (wenn es nicht so windig ist!), Besuche VHS-Kurse, bin 2x/Woche in einer WG für Demenzkranke zur Betreuung, Treffe mich mit Freunden.
Ganz liebe Grüße - an alle WGlerinnen
Heidrun
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