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Alt 10.08.2004, 11:11
Gast
 
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Standard Pits Kampfgeist

Hallo Gabi und Gaby. eure Arzt-Erfahrungen kommen mir sehr bekannt vor. Ich kann Euch sagen, nach inzwischen fast 6 Jahren der Nachsorge habe ich explizit Erfahrungen sammeln 'müssen', auf die ich gern verzichtet hätte. z.B. in der Uni-Klinik hier vor Ort sind bei dem Prof.für Gastroentologie immer wechselweise neue Assistenzärzte, die ihre Facharztausbildung absolvieren; fast immer sehr tüchtige Leute -nur manchmal eben 'zu' tüchtig. Unlängst hat mir eine dieser Ärztinnen gesagt, sie halte mich für morphiumsüchtig und tablettenabhängig! Ich muss lt.Aussage meines Operateurs (der entsetzt war über diese Äußerung)die Opii-Tropfen vermutlich bis an mein Lebensende nehmen, weil sehr viele Lymphknoten bei der OP entfernt wurden und die Magen-Darmpassage deshalb nicht nur gestört ist sondern teilweise überhaupt nicht mehr funktioniert. Deshalb muss der Darm VOR den Mahlzeiten ruhig gestellt werden.
Ich denke, daß man sich solche Äußerungen NICHT gefallen lassen muss. Ich habe dem Prof. dann gesagt, ich sei nicht bereit, mich in seiner Abteilung als Junkie hinstellen zu lassen. Wenn diesen sog.Ärzten jegliches Gefühl für Takt abhanden gekommen ist, sollten sie einen anderen Beruf ausüben.Es kann auch nicht angehen, dass unsensibel 'falsche' Krankenakten gelesen werden. Lasst es Euch einfach nicht mehr gefallen. Ich habe wegen o.g Vorfälle dann mal wieder den Arzt gewechselt, eigentlih schade.
LG und haltet die Ohren steif.