AW: mein Leben ohne dich ist so schwer
Hallo ihr Lieben!
Ich schreibe ja seit nun mehr fast vier Wochen für mich zu Hause auf was ich/wir in der Zeit von der Diagnose bis zum Tod von Mama erlebt haben auf.
Ich habe gerade wider ein paar Seiten geschrieben und bin jetzt beim 18.6 angekommen. Für mich ist das eine Art Trauerverarbeitung, alles noch einmal gedanklich zu erleben, vieles auch heute mit einer anderen Sichtweise zu betrachten.
Ja der 18.6 war der Tag an dem wir uns das Hospiz ansehen sollten und einen Termin dort mit der Leiterin hatten.
Wir wurden damals sehr herzlich empfangen. Man fragte uns wie es der Mama der Zeit geht. Ihr ging es zu diesem Zeitpunkt gut, sie schlief zwar viel war aber zwischenzeitlich immer wider ansprechbar!
Für uns kam es damals sehr überraschend das man uns mitteilte das für die Mama am nächsten Tag das Zimmer bereit ist und die Station im Krankenhaus schon alle Formalitäten erledigt hätten!
Ja mit diesem Wissen sind wir zurück zu Mama und keiner von uns wusste so recht wie sagen wir ihr das jetzt. Ich habe diese Aufgabe dann übernommen, sagte ihr das wir am morgigen Tag verreisen und uns in eine kleine Herberge niederlassen. Meine Mama wusste gleich das ich das Hospiz meinte!
Sie sagte noch wir sollen aufhören von Pension oder Herberge zu reden sie ist nicht blöd! Heute muss ich lächeln wenn ich daran denke wie sie reagiert hat, damals habe ich geweint!
Wenn ich alles zu Papier gebracht habe möchte ich es Papa zum lesen anbieten. Er kann dann selbst entscheiden ob er es möchte oder nicht!
Mir hilft es sehr!
LG mausi
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