AW: Freund lässt Darmkrebs nicht behandeln!!!
@sjarissa
Für den Schnellschuss mit der Co-Abhängigkeit hatte ich mich bei barpir entschuldigt.
Das Borderlinethema hatten nicht wir, sondern barpir selbst aufgebracht, sie bezog sich dabei auf ihre Mutter, die 20 Jahre in der Psychiatrie gearbeitet hat und barpirs Freund wohl auch ganz gut kannte.
Also bitte, verdrehe hier nicht Dinge aus dem Zusammenhang, nur weil es in deine Argumentation besser passt.
So wie barpirs Exfreund natürlich jedes Recht hat, über sein eigenes Leben selbst zu entscheiden, so hat auch barpir jedes Recht, über ihr Leben selbst zu entscheiden, meinst du nicht auch?
Oder soll sie deiner Ansicht nach wirklich aus Mitleid bei ihm hocken bleiben, ihm bei seinem Reis-Weg zugucken und sich dabei verbiegen und verdrehen, nur des lieben Friedens willen?
Klappe halten, keine eigenen Bedürfnisse anmelden und aufopferungsvoll hegen und pflegen - das war mal die Rolle der Frauen und gottseidank sind die jüngeren Generationen dort raus.
barpir sucht hier nach Unterstützung und Hilfe, nicht er. Also wird auch sie von mir unterstützt und nicht er.
Ich lese da immer wieder einen großen Hilfeschrei heraus und im Grunde hat sie schon entschieden. Sehr verantwortungsbewusst sich selbst und ihrer Gesundheit gegenüber. Es bringt wohl keinem etwas, wenn am Ende seines "Alternativweges" nicht nur barpirs Ex platt da liegt sondern auch noch dazu sie. Weil sie diesen Mist gegen ihre innere Überzeugung mitgemacht hat.
Vielleicht liege ich damit falsch, aber ich habe immer wieder auch herausgehört, dass barpirs Vertrauen in ihn, unabhängig davon, wie die Darmkrebserkrankung ausgeht, beschädigt ist.
Die Diagnose Darmkrebs hat jetzt eben auch zum Vorschein gebracht oder ihr richtig bewusst gemacht, welchem Glauben ihr Freund folgt und wie der im Ernstfall sich auswirken kann.
Geändert von p53 (08.08.2016 um 08:58 Uhr)
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