AW: CHEK2 Mutation Wer hat Erfahrungen?
Hallo Fanya!
Wegen der Vorsorge Chek2 ist es sehr individuell. Sollte in einer Familie gehäuft Magen/Darmkrebs vorkommen, dann ist natürlich eine öftere Ultraschalluntersuchung und Darmspiegelung sinnvoll. In meiner Familie sind es insgesamt 4 Brustkrebsfälle, 1 Prostatakrebs, 1 Schilddrüsenkrebs (diejenigen, die auch die Mutation haben..es gab auch Leukämie und Lungenkrebs, aber ohne Mutation). Daher sind wir alle, ausser meiner Mutter, in einem familiären Brustkrebszentrum mit jährlichem MRT und Mammographie. Wir haben die Chek2 del1100 Variante, die gilt als Ursprungsmutation von Chek2 und ist nochmal etwas heftiger.
Ich hatte vor 2 Jahren eine Darmspiegelung und da war alles tip top, das mache ich in 3 Jahren nochmal. Die Niere/Milz/Bauchspeicheldrüse (weil Nierenkrebs evt. auch bei Chek2 vorkommt) hat mein Hausarzt letztes Jahr mit Ultraschall untersucht. Das hätte ich selber bezahlt, aber er hat es auf seine Kappe genommen.
Ich bin auch in Brustkrebs Studien mit Blutabnahme und demnächst erhalte ich dadurch prophylaktisch ein CT und ein Knochenszintigramm. Normalerweise wird das nicht von den Kassen gezahlt. Also es kommt immer darauf an, was für ein Krebs in der Familie gehäuft vorkommt, so würde ich es mit der Vorsorge halten.
Ich habe schon öfters gelesen, dass Bestrahlungen in der Kindheit im Oberkörper auch zu Brustkrebs führen kann.
Liebe Grüße 😊
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