Thema: meine Mama
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Alt 06.03.2005, 17:27
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Standard meine Mama

boah, Mädels,

mir ist huuuuuuuundeelend!!!
Ich war zu gierig gestern auf der Party und irgendwer hat mir diesen spanischen Likör hingestellt, der soooo legger war!
Aber ich hatte mindestens einen zuviel.
Jetzt darf ich nicht mal an Likör denken!
Ich habe es jetzt erst geschafft, mich mal aufzuraffen. Noch Fragen???
Die Feier war aber sehr schön! Jetzt habe ich genug für die nächsten 27 Wochen, mindestens!

Birgit, hab ich`s doch gewusst! Nen Kombi also! Und was ist das für Werkzeug? Doch wohl nichts elektrisches, wie Bohrmaschinen und Schwingschleifer und sowas??? Da kann man sich so leicht verletzen!!!
ach, ich erzähle schon wieder dummes Zeuch...
Wie war euer Frühstück??? Wohin seid ihr denn dazu gefahren? Muss *A* morgen wieder los? Sag ihm, er soll schneller arbeiten, damit er schneller wieder bei dir ist!!!
Deinen Spruch für Jazz hatte ich übrigens rausgesucht für unseren Chef, der kommt in abgewandelter Form in die Zeitung, natürlich ohne "wir lieben dich". hihi

Sonja, unseren Talentschuppen hast du aber nett beschrieben! Echt niedlich!
Schön, dass ihr so viel Spass hattet beim Italiener!
Und du hast mich noch davor gewarnt, nicht so viel zu trinken....hätte ich doch gestern lieber nochmal reingeschaut!!!;-)

Hey Claudia, ich kann mir vorstellen, dass es dir gut tat, das alles mal loszuwerden. In deinem Bericht gibt es schon den einen oder anderen Part, der in den Magen drückt, weil es so schmerzlich bekannt ist. Aber eben das gehört zu den Dingen, die uns hier zusammengebracht haben.
Meine Mama war genau wie es deine ist, eine starke Kämpferin! Jede Therapie hat sie mitgemacht, hat alles tapfer ertragen und nur selten geklagt. Wir haben sie von Anfang an mit aller Kraft unterstützt und uns über jeden noch so kleinen Erfolg gefreut! Ich habe immer gedacht, dass sie es "irgendwie übersteht", dass ihr die Krankheit nicht etwas wirklich schlimmes anhaben könnte. Selbst , als sie Knochenmetas bekam (sie lebte 10 (!) Monate mit einem gebrochenen Oberarm). Aber dann wurden die Hirnmetas entdeckt, und obwohl sie bestrahlt wurde und noch eine Chemo bekommen sollte, hatte ich sie von da an irgendwie aufgegeben und begonnen, Abschied zu nehmen. Mich hatte die Hoffnung verlassen, ich hoffte lediglich noch, dass sie nicht leiden muss.
Deshalb kann ich dich und deine Gedanken so gut verstehen, Claudia. Es tut mir so leid, dass du das durchmachen musst.
Schön ist, dass du so nah bei deiner Mama bist. Die gemeinsame Zeit wird euch niemand nehmen können und sie ist so unsagbar kostbar!
Okay, und der hier ist nur für dich:

So, jetzt werde ich mich mal kultivieren!
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
Bis morgen, in alter Frische!!!
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