Liebe Inci,
zu Deiner Frage nach dem Port...
Ich habe vor 3 Wochen einen Port in die Leistengegend implantiert bekommen. Der Chirurg erklärte mir im Vorgespräche, dass das die unproblematischere Variante sei (kann ich nicht beurteilen, scheint eine eher neue Möglichkeit zu sein). Der Schnitt ist in der Beinbeuge, der Port sitzt darüber.
Das Ganze dauerte ca. 1,5 Stunden. Ich bekam eine örtliche Betäubung und zwischendurch wurde ich für ein paar Minuten in einen Tiefschlaf versetzt. Wie man mir sagte, damit ich mal kurz nicht mitbekomme, welche fiesen Sachen sie machen - deshalb würden sie auch die Masken vor der Nase tragen, damit ich sie später bei einer Gegenüberstellung nicht erkenne
Nach der OP konnte ich mich etwa 30 Minuten bei Tee und Keksen etwas aufrappeln (auf Wunsch oder bei Bedarf kann man so lange liegenbleiben, wie man will). Dann wurde ich noch mal kurz gecheckt und durfte nach Hause.
Nachdem Betäubung und Schmerzmittel nachließen, war es angenehmer, mich an diesem Tag nicht allzu viel zu bewegen. Der Hinweis des Chirurgen "die nächsten Tage nicht joggen" war also angebracht. Vermutlich hatte er an diesem Morgen einen Clown gefrühstückt.
4 Tage später bekam ich die 1. Chemo und der Port wurde auch gleich benutzt. Hat wunderbar funktioniert, die Infusion lief super durch.
Die Gegend um den Port hat noch einige Tage gezwackt, das war aber erträglich - vor allem wenn man den Nutzen gegenüberstellt.
Ich drück Dir die Daumen.