AW: Wer hat euch was wann erklärt?
Hallo Nici,
ich habe gerade letzte Wochen diese ganzen Voruntersuchungen hinter mich gebracht. Ich hatte durchaus erwartet, dass man mir die jeweiligen Röntgen- und Ultraschallergebnisse nicht mitteilt und dies dann meinem behandelnden Arzt überlässt. Daher war ich eher erstaunt, wie mitteilsam die jeweiligen Ärzte waren. Ich erklär mir das so: wenn es ein Arzt ist, der die Untersuchung durchführt oder betreut (auch wenn es eine MTA macht, es sitzt auf jeden Fall einer im Nebenzimmer), also der Arzt darf (und vielleicht muss er sogar, wenn du fragst?) dir darüber Auskunft geben, was er oder sie sieht. Natürlich nur in seinem oder ihrem Bereich, d.h. also z.B. keine Schlussfolgerungen auf die Behandlung oder so. Ich fand das jedenfalls sehr gut, dass die Ärzte mir immer gleich unaufgefordert sagten, was sie da sahen oder - zum Glück - nicht sahen. Wenn nicht hätten sie vielleicht doch eine Betroffenheit oder Sorge ausgestrahlt, mit der ich mich dann bis zum nächsten Arztbesuch hätte herumschlagen müssen. Wie weiter oben gesagt, ein schriftlicher Befund wird dann trotzdem an den behandelnden Arzt geschickt.
Was die Kopien betrifft: Heute habe ich in der Klinik um eine Kopie der Akte gebeten, die mir sofort zugesagt wurde. Ganz im Gegensatz zu den Unterlagen meines Frauenarztes - die hat er nur sehr zögerlich bzw. nur zum Teil rausgerückt, wohl aus Angst vor gerichtlichen Folgen.
VIele Grüße
Susanne
|