Thema: Nasenkrebs
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Alt 02.04.2006, 13:59
empathy empathy ist offline
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Standard AW: Nasenkrebs

Ich wollte gar nicht antworten sondern ein Neues Posting einstellen - wie geht denn das?

Ich stelle es hier trotzdem schonmal mit ein - und hoffe, Ihr könnt mir helfen!

Peter, mein „Stiefvater“ hat Nasenkrebs!

Sieht ja meist schlimm aus – Chancen nicht so gut - häufige Rezidive!

Er ist operiert worden! Soweit feststellbar ist alles raus, keine Lymphknoten befallen und Ganzkörper CT auch ohne Befund!

Nun ist es so – dass die Ärzte ihn noch bestrahlen wollen – und dann Chemo!
Erst war er auch bereit – nun hat er aber Angst bekommen – am Kopf bestrahlen – er hat Angst um seinen Verstand – außerdem hat die Ärztin ihm gesagt – die Augen könnten zerstört werden, Haarausfall soundso – aber damit könnte er leben!

Als sie ihm eröffneten, dass es 35 Bestrahlungen werden sollen – und Chemotherapie noch folgen soll – hat er Stopp gesagt!

Er will nicht. Viel darf ich nicht auf ihn einreden – dann blockt er ganz ab – aber ich hab klar über die Gefahren gesprochen!
Auch die Ärztin sagte zu ihm „sie spielen mit Ihrem Leben“!

Er will nicht!

Er sagt – er hat kürzlich zufällig in einer Fernsehsendung davon gehört – dass es in anderer Form Bestrahlungen geben soll – wo 2 reichen – und die Folgen nicht so furchtbar sind – aber trotzdem alles weg geht, ganz sicher - leider weiß er nicht mehr – wo er das gesehen hat!
Außerdem habe ich kürzlich irgendwo gelesen (vielleicht sogar hier? Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht) – das jemand „normale“ Chemo bekam – jemand, der schon Metastasen hatte – und die wirkte nicht. Da ging der/die Patient/in zu einem anderen Arzt – der gab 2 Pillen Chemo – gut verträglich und alles war weg!

Wenn mir irgendjemand beruhigendes Material für ihn schicken könnte – wäre ich sehr dankbar – und natürlich erstrecht – wenn das mit den 2 Bestrahlungen und den 2 Tabletten stimmt – und wo so was gemacht wird!

Wir können ihn doch nicht auch noch verlieren – und er hat auch schon soviel durch – und nun dieses neue schwere Trauma!
Ich weiß es nicht – es geht ihm endlich wieder etwas besser – vielleicht macht ihn das unbedacht?
Aber bei den geschilderten Folgen wüsste ich es auch nicht!


Ich habe ihm noch einen Brief geschrieben - wie gefährlich es ist, was er da macht.
Er meinte dann - er wüßte das ja alles - aber er müsse ja eh in 3 Monaten zur Nachuntersuchung - und dann würde er ja sehen - ob er Recht damit hatte- das er das nicht braucht - wenn dann keine Lymphknoten befallen sind - aber - verdammt - so lange wartet man doch nicht!

Wie kann ich ihn nur dazu bringen?

Er sagt - ist doch eh festgelegt, wenn es zu Ende ist!

Verzweifelte Grüße

Sylvia