AW: hirnmetastasen, wer hat erfahrung????
Hallo Isa,
meine Mutter auch immer ein wenig "genervt" über meinen Vater, was auch daher kam, daß er ihr viel helfen mußte (Haushalt u.s.w.) und einiges natürlich nicht so gemacht hat, wie sie es jahrelang getan hat. Es ist ja auch nicht leicht, plötzlich so auf Hilfe angewiesen zu sein und so bemuttert zu werden ("Hast Du auch Deine Tabletten genommen?"), ich weiß nicht, ob ich damit klarkommen könnte.
Im nachhinein ist es doch schade, nicht über den Tod gesprochen zu haben. Meine Mutter ist sehr plötzlich und ohne zu leiden gestorben, wir konnten uns nicht von ihr verabschieden. Irgendwie hätte ich es schön gefunden, meine Mutter auf ihrem letzten Weg zu begleiten, so wie Iris es bei Ihrem Vater getan hat und was Johanna gerade mit ihrer Mutter erlebt. Ein plötzlicher Abschied läßt viele Fragen offen.
Ich weiß ja nicht, was die Ärzte Euch erzählt haben, aber soweit ich informiert bin, sind Gehirnmetastasen schon ziehmlich übel. Leider habe ich noch von niemandem gehört, der sie langfristig überlebt hat.
Ganzkopfbestrahlungen gehören auch eher in den Bereich der Palliativ-Therapie. Dabei sind die Heilungschancen gleich null, es werden nur die Beschwerden durch die Metastasen gelindert, wie auch durch das Cortison.
Vielleicht mag ich mich dabei irren, aber wenn Du mal im Beitrag "Gehirnmetastasen" von Dr. Gronau nachschaust, kannst Du bestimmt mehr erfahren.
Vielleicht solltet Ihr Euch genau überlegen, ob Ihr Deiner Schwiegermutter noch die Strapazen einer Chemotherpie o.ä. zumuten solltet.
Viele Grüße
Sylvia
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Sylvia
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