hallo isa, hallo gaby
es ist schon traurig zu lesen, wieviel betroffene mit hirnmetastasen hier sind, seit ich den thread eröffnet habe.
diese mistdinger sind so heimtückisch!!!
ich habe bei euch beiden jetzt was von zucker gelesen.
zucker, wenn er vorher nicht da war, kommt vom cortison.
papa mußte insulin spritzen. er bekam allerdings 24 mg cortison am tag.
man soll die hoffnung nie aufgeben, auch wir haben gehofft bis zum letzten atemzug und hatten noch an wunder geglaubt.
leider ist selbst bei einer hirnmetastase die prognose schon schlecht, selbst wenn sie operiert wurde.
die chemotherapie dringt meist nicht durch die hirnschranke.
bestrahlung ist eine rein palliative behandlung.
bei vielen krebsarten ist mit auftreten der hirnmetastasen die erkrankung im weit fortgeschrittenen stadium. auch bestimmen sie in den meisten fällen den weiteren krankheitsverlauf, der eigentliche tumor rückt in den hintergrund.
wenn die ausfallerscheinungen größer werden, sollte auch die cortisongabe erhöht werden. die schlimmsten nebenwirkungen des cortisons( die ich erlebt habe ) sind pilzbefall im mund und blutzucker.
bei guter mundpflege und mehrmals mundspülung am tag hält sich das in grenzen.
ich wünsche euch weiterhin alles gute und viel kraft
bei fragen sind wir gerne für euch da.
liebe grüße
iris