Hallo zusammen,
ich habe gerade erst diesen Thread entdeckt. Finde das aber toll, dass auch für uns junge Angehörige einen Thread gibt, wo wir uns austauschen können.
Vielleicht habt ihr es ja schon gelesen, aber ich erwähne es auch nochmal hier: Meine Mutter ist an Eierstockkrebs erkrankt und die letzte Zeit waren für mich und auch für den Rest der Familie sehr hart. Ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll. Ich verdränge es irgendwie noch, dass meine Mutter so gesehen tagtäglich mit dem Tode kämpft.

Kennt ihr das auch? Ich schäme mich dafür manchmal richtig.
Ist schon eine echt harte Zeit, gerade da ich nach der Arbeit erstmal für meine Mutter den Haushalt machen kann. Ich helfe ja gerne, wenn irgendwas ist. Da möchte ich ja auch nicht meckern. Nur ist schon hart, wenn alles andere drunter leidet. Zur Zeit habe ich auch keine richtige Lust zu arbeiten, mit Freunden kann man auch nicht mehr soviel übernehmen, da doch viel Hausarbeit gibt, wenn man in einem 4-Personen-Haushalt wohnt.
Also ist halt nicht immer leicht. War jetzt doch froh, dass ich Urlaub hatte und dann auch so zwischendurch etwas Zeit für mich hatte.
Ist ja auch so blöd, dass man als Angehöriger nicht viel tun kann. Man kann echt einfach immer nur hoffen. Das macht mich auch irgendwie fertig. Manchmal hat man ja auch Angst, was falsches zu sagen/zu machen. Wie geht ihr damit so um?
Würde mich über Antworten freuen.
Liebe Grüße
Jule