Liebe Nady,
tut mir leid, dass die Situation für dich so verunsichernd ist. Bleib mutig!!!
Frag lieber nochmal die Ärzte, ruf ruhig noch mal an - dafür sind die doch da, dir alles genau zu erklären, bis du es verstehen kannst. Das ist dein Recht! Der Patient muss informiert und einverstanden mit Behandlungsschritten sein. Vielleicht brauchst du dafür einen extra Sprechstundentermin mit Überweisung.
Krebs gehabt zu haben, ist doch ohnehin schon verunsichernd; Informationsdefizite sind nicht nötig. Also: fragen, notfalls "nerven"

... hab ich auch immer so gemacht. Ist doch unser Körper, nicht deren!!! Ausserdem merken die meisten Ärzte (obwohl bemüht) oft nicht, was sie in der Hektik unbabsichtlich über Patientin hinwegreden. Die können ja super mit Stress umgehen, wir Patientinnen müssen das doch erst lernen, und dann in solcher Situation... also: keine Hemmungen.
ALLE Berichte stehen dir zu!!! Ggf. zahlst du halt das Kopiergeld. Notfalls hingehen und nicht weichen, bis du die Kopien in der Hand hast. Ich hab auf meinen OP-Bericht paar Monate gewartet. Sind halt alle überarbeitet... Übrigens: Berichte sind nicht zum Verstehen für die Patienten, sondern falls du mal woanders beim Arzt bist, damit du dann alles schon mitbringen kannst. Ist aber natürlich auch hilfreich, wenn man über sich gut Bescheid weiss. Sowohl für sich selbst als auch für Ärzte. Dazu sollte man es dann aber durch und durch verstehen. Sonst bringt es wirklich mehr Fragen als Antworten.
Über die anderen Fragen kann ich dir leider nichts antworten. Siehe oben: Arzt fragen.
Ich wünsch dir alles Gute
Tina
P.S. Kennst du die Telefonnummer vom Krebsinformationsdienst vom DKFZ Heidelberg? Der beantwortet allegemeine Fragen, macht Patienten "dialogfähig", ersetzt aber nicht die Arztkonsultation. Telefon findest du im Internet, hab ich grade nicht parat.