Hallo Claudia!
Da hast du recht das meiste sollte der Anwalt regeln. Ich hatte zunächst einen aus meiner aöten Heimatstadt, ein 0 8 15 Anwalt, aber von meiner Rechtschutz empfohlen bekommen.

Ich hatte noch das mit der Gutachter-u. Schlichtungsstelle der Ärztkammer in die Wegegeleitet und er hat nur so eine bisschen Schriftverkehr gemacht. Der Arzt hat die Sonobilder nicht rausrücken wollen und dann wohl muffe bekommen und sogar bei mir zu Hause angerufen und meine Mutter voll getextet, das es ihm doch Leid tue.
Das Aber erst nachdem er Post von der Ärztekammer und meinem Anwalt bekam. Das konnte er sich da auch in die Haare schmieren, denn auf die Arztbriefe von den Diagnosen und Behandlungen, die er immer in Kopie erhalten hat hat er sich nicht gerührt
Ich hatte dann in einem Forum ein gutes Buch empfohlen bekommen: Arzt Patient und Krankenhaus -Rechte und Plichten, von Martin Rehborn. 13€ die sich wirklich gelohnt haben. Und mich schon nach wenigen Kapiteln schlauer im Arzthaftungsrecht gemacht haben wie den Anwalt. Der doch glatt zu mir meinte, nachdem die gegnerische Versichung, übrigens die Allianz

, mit der ersten Stellungnahme 3.000€ überwies, ich könne froh sein wenn ich noch 5.000€ bekomme
Darauf wollte ich den Anwalt wechselm, weil der Fall doch offensichtlich seine Kopetenzen überstieg. Da meinte meine Rechtschutz, die ARAG doch glatt ich müsse erst die erste Instanz durchziehen, ich könne ja dafür alles ablehnen und ich würde ja entscheiden auf was ich mich einlasse, danach könne ich erst einen neuen Anwalt genemigt bekommen.
Was ist das denn für eine wirtschaftlicher Rechnung? Die würden also lieber einen kompletten Prozess führen und dann die 2. Instanz asl die geringen Kosten einen Anwalltswechsels!!!
NA ich war erst mal gefrustet und überlegte ständig wie ich das drehen kann.
In der Reha letztes Jahr in Bayern lernte ich dann einen Anwalt kenn und fragte Ihn nach seiner Meinung. Der meinte das Arzthaftungsrecht wäre so komplex da bräuchte ich auf jeden Fall einen spezialisierten Anwalt, und er empfahl mir auch gleich einen.

Das gab mir wieder hoffnung in der Sache. Zudem meinte er mir stände ja ein Fachanwalt zu und die müssten doch auf den Wechsel eingehen.
Als ich dann wieder zu hause war rief ich gleich in der Kanzlei an, die zwar in Köln sitz, doch so weit war das ja auch nicht von mir weg.
Der meinte er würde den Fall gern übernehmen und so wechselzte ich zu ihm, der alte Anwalt nahm mir das noch voll übel..aber das war mir doch wurscht! ICh musste dann etliche Fragen beantworten und so aber nach ca 4-5 Monaten stand für den Anwalt die Sachlage soweit fest, da ich einen erheblichen Anspruch auf Schmerzensgeld, Haushaltshilfe, Fahretkosten, sonstige finanzielle entschädigung und Verdienstausfall hätte und titulierte eine Gesamtforderung von über 265.000€ an die Allianz!!!

Soviel zum Thema ich könnte froh sein noch 5.000€ zu bekommen, die der alte Anwalt zwar noch gefordert hatte und ich auch tatsächlich bekam. Doch der neue Anwalt hat schon in den Anschreiben einen ganz anderen Ton an den Gegner gerichtet, die natürlich erst mal komplett dicht gemacht haben und sich wahrscheinlich denken, zahlen müssen sie eh, und zögern jetzt nur noch den Zahlungszeitpunkt heraus!
Ich warte jetzt auf die Klageschrift und weitere Infos von meinem ANwalt, der aber sicher auch jetzt erst mal Urlaub hat. Immer wieder eine Frage der Geduld!
Wir schaffen das schon Claudia
Habe auch schon oft dran gedacht mal die Medien einzuschalten, die wären sicher auch interessiert an so einer Geschichte.
Dir wünsch ich noch einen schönen Tag
Alles Lieb Kiki