Einzelnen Beitrag anzeigen
  #336  
Alt 20.08.2006, 15:46
AndreaU AndreaU ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 31.07.2006
Ort: Kreis Böblingen
Beiträge: 211
Standard AW: hirnmetastasen, wer hat erfahrung????

Hallo Mimmi,
über die Pflegestufen kann ich Dir auch nichts erzählen. Meine Mutter weigert sich, hier irgend etwas zu beantragen. Sie will sich auch nicht als schwerbehindert registrieren lassen. "Wegen der paar Monate" sagt sie, denn nach der Chemo und der bestrahlung sei sie ja wieder gesund.

Wir haben bisher die Hilfsmittel über den Hausarzt bekommen, bzw. der Arzt hat ihr sowohl den Rollstuhl als auch den Duschhocker verschrieben und meine Eltern haben dann über ein sanitätshaus die Sachen bekommen. Beim Rollstuhl hat es länger gedauert, weil die Krankenkasse erst zwei Angebote eingeholt hat, der Duschstuhl war ruckzuck geliefert. Jetzt läuft gerade die Sache mit dem Treppensteiger. Mein Vater hat das Rezept vom Hausarzt gleich auf die krankenkasse gebracht, die haben dann ein sanitätshaus beauftragt zu prüfen ob die Gegebenheiten bei meinen Eltern im Haus die Nutzung eines Treppensteigers möglich machen und nun warten wir bis das Gerät kommt.
Also erster Ansprechpartner für Hilfsmittel ist der Hausarzt.
Wenn auch meine Mum soweit ist, daß sie Kontakt mit einem Pflegedienst aufnehmen will, werden wir uns in Ulm an die "Brückenpflege" wenden, ein Dienst der zusammen mit der Onkologie der Uni die Pflege der Krebskranken übernimmt. Ansonsten wäre wohl die Caritas der Ansprechpartner.

Ruf doch einfach mal dort an und lass dich beraten. Die wissen am besten Bescheid wie es mit einer Einstufung in die Pflegegruppe etc. wird. Aber ich denke, so lange Deine Mutter arbeitet hat sie da wenig Chancen.

Liebe Grüße
Andrea
Mit Zitat antworten