Einzelnen Beitrag anzeigen
  #14  
Alt 30.09.2006, 12:44
confetti confetti ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 22.06.2006
Ort: Bayern
Beiträge: 12
Standard AW: Alternative: Eierstöcke ontfernen statt Zoladex

Hallo zusammen,

auch ich habe das Problem mit der Eierstockentnahme (ich bin 40, Kinderwunsch abgschlossen) diskutiert und kam nach mehreren Gesprächen zur der für mich richtigen Lösung - sie bleiben drin.

Bei Frauen, die noch nicht Menopausal sind, kann es passieren, dass trotz der Eierstockentnahme soviel Östrogen (die Produktion wird von der Hirn-Anhang-Drüse gesteuert) produziert wird (z.B. in den Nebennieren), dass dennoch eine Einnahme von Zoladex/Tamoxifen notwendig wird.
Wir haben alle durch die Chemo unsere Knochendichte schon sehr in Mitleidenschaft gezogen, und haben durch eine evt. Wiederaufnahme der Produktion nach 5 Jahren (wenn wir mit allem durch sind) die Chance, dass unsere Eierstöcke nochmals etwas Östrogen produzieren und uns so vor Osteoporose schützen.
Die Eierstöcke rauszunehmen ist mit nichts wieder herzustellen.

Solange die Krankenkassen sich bereit erklären uns noch diese sehr teure Anti-Hormon-Behandlung zu bezahlen, sollten wir uns dies gönnen (Beispiel: meine Zoladex Spritze kostet mtl. 198.- Euro, das Tamoxifen 40.-) - ein Eier-stock-Entfernungs-OP kostet 300.- und fertig.

Zudem empfinde ich die mtl. Zoladex Spritze (sie ist nur max 12 cm insgesamt lang, der Durchmesser max 1cm und erinnert mehr an eine sog. Trombosespritze, reden wir vielleicht von unterschiedlichem Zoladex??)
als überhaupt nicht schlimm - ich lasse sie mir von meinem Hausarzt spritzen - im Vorbeigehen sozusagen.

Aber wie schon erwähnt, es muss jeder mit sich ausmachen. Nur ich für meinen Teil kann kein Krankenhaus mehr sehen.

Ein schönes Wochenende Euch!

Confetti
Mit Zitat antworten