Leben zwischen Hoffnung und Angst
Hallo zusammen,
als erstes möchte ich mich wieder einmal bei euch bedanken! Für eure tolle und liebe Unterstützung, für das Daumendrücken und die Motivation. Habe meiner Schwester und meiner Mutter von euren Leidensweg erzählt und wie es zur Zeit bei euch aussieht. Hätten sie nie für möglich gehalten. Vor allem die ähnlichen Geschichten (Stadium lV, Lebermetas) haben Ihnen doch sehr viel Hoffnung und Kraft gegeben. Dafür möchte ich euch vom Herzen danken.
Heute wurde die Stoma gelegt. Die OP verzögerte sich von 10 auf 17 Uhr. Also hieß es wieder warten. Unerträglich! Viel neues haben wir nicht erfahren. Zwei Lebermeta, Rektumkarzinom. Jetzt muss die Wunde heilen und dann wird mein Vater entlassen. Der weitere Weg??? Keine Ahnung... Bin zur Zeit ziemlich ratlos und stehe total neben mir.
In kürze soll mein Dad zur Chemo und Bestrahlung nach Lünen überwiesen werden. Eine OP ist z.Zt. nicht geplant (auch eine Tatsache die besonders mich nicht optimistisch stimmt). Heißt also wieder warten. Werde euren Rat befolgen und "versuche" in Ruhe ein zweites KH zwecks Zweitdiagnose kontaktieren. Hat jemand vielleicht von euch Erfahrung in Komplementärmedizin, Akupunktur etc. Möchte hier kein neue Thread eröffnen, würde aber gerne eure Meinung dazu hören.
Bin heute ein wenig sprachlos... vielleicht kann ich euch in den nächsten Tagen mehr berichten.
Einen Lieben Gruß aus Werne
Adam
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