Liebe Erle,
melde mich jetzt einfach noch mal im Forum. Vielleicht ist es ja auch für alle anderen interessant.
Also den Antrag bei der Deutschen Krebshilfe hat für mich die Sozialarbeiterin
im Krankenhaus gestellt. Es wurden Kosten wie z.B. Miete bezw. Abzahlungen für unser Haus,Stromkosten,Versicherungen usw. berücksichtigt.
Diese wurden dann vom Gesamteinkommen abgezogen.Wenn ich mich recht erinnere mussten wir zwar die entsprechenden Bescheinigungen beifügen,aber ich denke das ist ja kein großes Problem.sollte man Dir im Krankenhaus nicht weiterhelfen,dann wende Dich einfach an die "Deutsche Krebshilfe"und fordere dort Deinen Antrag an.Den füllt Ihr dann einfach aus,und schickt ihn zurück. Kann natürlich ein bisschen dauern. Aber vielleicht bekommt Ihr auch eine kleine Einmalzahlung. Wir waren damals jedenfalls sehr froh,hat uns doch die Zahlung erstmal über die harte Krankenhauszeit hinweg geholfen.
Die Tabletten,die ich Dir genannt habe,gelten bei uns BK-Frauen mehr oder weniger als Geheimtipp.Aber wie gesagt,ich denke man kann es ja einfach mal versuchen.Habt Ihr ausserdem schon einen Befreiungsantrag bei der Krankenkasse gestellt? Da ich nicht weiß wie hoch Eure Zuzahlung im Krankenhaus pro Chemotag ist,denke ich ,kommt da doch schon einiges zusammen.Ausserdem könnt Ihr die Prozente Deines Mannes bei der Steuererklärung geltend machen bezw. die gesamten Zuzahlunge als Außergewöhnliche Belastungen bei der Steuererklärung angeben.
Weitere interessante Tips gibts auf der HP von
www.handicap.de.
So jetzt aber endgültig Schluss für heute. Muss jetzt auch langsam ins Bett.
Denn morgen Früh rappelt der Wecker wieder.
Liebe Grüsse
Elli
PS.Schau mal auf die Hompage von der Deutschen Krebshilfe,vielleicht gibts da auch noch manchen Tip.