halloloona,
ich habe auch krebs und es gibt keine heilung, da ich überall metas habe.
aber ich bin immer ganz dankbar, dass ich wenigstens 58 jahre gesund und zufrieden gelebt habe.
ich bin keine kirchgänger, aber ich glaube, dass es eine höhere macht gibt, die unser leben bestimmt. und da frage ich mich manchmal warum kinder, die so unschuldig und hoffnungsvoll sind. es gibt soviel menschen, man muss sich nur umsehen, die angst, schmerz und leid über andere bringen. wo ist da die gerechtigkeit.
ich habe auch lange gerungen und mit mir gkämpft. immer wieder habe ich gedacht, du hast wirklich in deinem leben immer versucht niemanden weh zu tun, ich habe mich um die probleme aller gekümmert, jetzt noch zwei behinderte eltern zu betreuen. warum ich, jetzt wo ich in rente gehen wollte.
ich wage ich mit deinem leid nicht zu vergleichen, aber es bleibt auch euch sicher kein anderer weg als die krankheit anzunehmen, damit zu leben und zu bekämpfen. ungleublich schwer für dich während der schwangerschaft. du solltest ja auch niht nur traurig sein, sonst bekommt das kleine lebewesen in deinem bauch auch nur traurigkeit mit.
aber du machst das schon richtig. und die freude auf das baby ist auch etwas was deinem kranken sohn helfen kann.
mir geht euer schicksal so zu herzen, weil ich immer gerne kinder und somit auch jetzt enkelkinder gehabt hätte. es hat leider nicht sollen sein. und der rückblick aufs leben, den man sicher bei einer solchen krankheit macht,
hat es mir noch deutlicher gemacht, dass ich selber gerne kinder gehabt hätte. glücklicherweise habe ich einige adoptiv-enkel/und innen die mir viel freude machen.
ich hoffe ihr habt auch grosseltern zur unterstützung.
liebe grüsse gloria