AW: Leben zwischen Hoffnung und Angst
Hallo Ihr Lieben,
das ist mal für zwei Stunden nicht im Forum und schon kommt man mit den Lesen nicht mehr nach, whow....
Liebe Lolle,
mir hat der Dr. Wust aus dem Onmeda-Forum gesagt, wenn die TM stetig steigen, das muß man in Auge behalten, mein CA 19-9 ist ja auf und ab gegangen, das ist wohl nicht so kritisch. Ja, man muß wohl über eine Chemo nachdenken, das wir Roger sicher auch tun, wenn er in den Garten geht. Ich würde die CTs abwarten und dann nochmal nachdenken.... kann mir vorstellen, wie Ihr Euch fühlt, da hat man mal einpaar sonnige Tage und nun zieht sich der Himmel wieder zu, man möchte dorthin flüchten, wo die Sonne wieder scheint, aber diesen Ort gibt es zur Zeit nicht. Ich nehm Euch beide fest in den Arm und drück mal ganz fest!!!
Ich bin auch am Freitag wieder zum Blutabgeben, erwarte aber eigentlich keine negativen Nachrichten...... am 9.11. hab ich einen Termin für CT Thorax und Abdomen.
Liebe Sabrina,
Deine Mutter hat den Kampfgeist ja schon wieder mobilisiert, dann wird sie es auch schaffen !!! Vielleicht sind die Punkte auf der Leber ja auch vom Brustkrebs und längst verkapselt und damit nicht mehr aktiv. Kann das natürlich nicht wirklich sagen, die Ärzte haben schon Recht, wenn sich die Punkte während einer Chemo verändern und auf die Medis reagieren, dann sind es wohl doch Metas. Zu einer Prognose wird sich wohl niemand hinreißen lassen, dafür haben wir hier im Forum schon zu oft erlebt, daß die Krankheit anders verläuft, wie man es sich vorstellt. Wichtig ist, daß Deine Mutter kämpft und an Ihrer Seite eine tolle Tochter und kompetente Ärzte hat. Ich bin auch (bald...) 47 Jahre jung und lebe seit über zwei Jahren mit der Krankheit, habe auch von den Ärzten gehört, daß ich nicht mehr lang zu leben hätte, aber wie Du siehst, ich lebe noch und will das auch noch länger....
Ich wünsche Dir und Deiner Mutter viel Kraft und alles Gute !
Jelly
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
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