AW: Brustkrebs in der Familie
Hallöchen,
auch ich bin eine Gen-Geschädigte, also Gen-Defekt.
Es gibt, außer dem bekannten BRCA noch viel viel mehr vererbbare Gendefekte.
Da es aber eindeutig zu teuer ist, alle nachzuweisen, beschränkt man sich auf BRCA....
Meine Onkologin hat sich die Mühe gemacht und es steht fest, dass ich eine vererbbare P53 Mutation habe.
Unsere Tochter ist aufgrund dessen um 12,5% mehr gefährdet an Brustkrebs zu erkranken als gesunde Frauen.
12,5% klingt nicht viel....und doch sind sie (für meine Onkologin) nicht zu vernachlässigen.
Als Tipp: ein Hämatologe/eine Hämatologin kennt sich gut mit Genen aus und es kann sich lohnen, mal so einen Arzt zu suchen. ;-)
Was es bringt, von einem Gentest zu wissen?
Das muss jede Frau für sich selbst entscheiden.
Für UNS ist das Wissen wichtig, denn wer den Feind kennt, kann ihn beobachten. ;-)
Liebe Grüße
Norma
Diagnose Brustkrebs Nov. 2001
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