AW: Leben zwischen Hoffnung und Angst
Liebe Sabrina,
na da ist ja viel Hoffnung und Kampfgeist - das ist eine gute Grundlage, es ist aber auch nicht falsch, wenn Du mal auch in Beisein Deiner Mutter weinst, ist doch nicht schlimm, wenn sie merkt, daß auch Du mal eine Weinpause brauchst, ist doch wie Dampf ablassen, Du bist doch keine Maschine, das weiß Deine Mutter auch, vielleicht bindet das ja auch noch mehr zusammen, wenn sie merkt, daß Du ihr gegenüber nichts zurückhälst, Du bist ja keine Heulboje, die nur noch den Kopf hängen läßt, das würde Deine Mutter bestimmt belasten, aber eine "Weichheit" ab und zu tut auch gut.....
Nach meiner Darm-OP hatte ich auch gute 10 kg weniger, mein Mann hat mir einer super leckere Hühnersuppe gekocht mit viel Gemüse und nicht zu fett, das war wunderbar, hab mich fast die erste Woche daheim davon ernährt, hab sie super gut vertragen und bin gut zu Kräften gekommen. Dabei hat mir auch eine Heilpraktikerin geholfen, sie hat mich besucht und mir Vitamine und andere Aufbaupräparate gespritzt, habt Ihr Kontakt zu einem Heilpraktiker ?
Eine Chemo ist nicht weniger leicht zu vertragen, wenn die Haare nicht ausfallen, ich habe die Chemos sehr schlecht vertragen, ich vermute sie bekommt das FOLFOX-Chema, denn bei FOLFORI können die Haare ausgehen (das Med. Irinotecan kann den Haarausfall auslösen). Bei FOLFOX gibt es aber andere blöde Nebenwirkungen, aber die Studien zeigen, daß beide Chemata im Allgemeinen gut anschlagen, bekommt Deine Mutter auch Antikörper wie Avastin oder Erbitux ?
So, nun nimm Dir Zeit für Deine Ma und umsorg sie schön, ich hab das sehr gebraucht, als ich nach den OPs wieder daheim war, mein Mann war da großartig. Gibt es eigentlich einen Vater ?
Alles Liebe und Gute für Euch beide !
Liebe Grüße
Jelly
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
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